Individuelle Websites für alle Branchen

Eine professionelle und günstige Website für Unternehmen.

BildViele gute Gründe sprechen dafür, sich eine professionelle Website erstellen zu lassen:

Geschäfte und Angebote werden fast ausschließlich im Internet gesucht. Alleine deswegen sollte man einen eigenen Internetauftritt besitzen.

Wenn man keine eigene Internetseite hat, kann es vorkommen, dass fehlerhafte Informationen angezeigt werden, die von Fremden erstellt sind. So zeigen Suchmaschinen Inhalte, die nicht von Ihnen kontrolliert werden können. Mit einer eigenen Homepage umgeht man dieses Problem und haben wieder die Kontrolle.

Qualitativ hochwertige und zeitgemäße Webprogrammierung ist Grundvorraussetzung für einen erfolgreichen Webauftritt. Funktioniert die Website nicht in einem bestimmten Browser, produziert Fehlermeldungen oder wird falsch dargestellt, sind die Besucher schneller von der eigenen Website verschwunden.

Die Webseite als Ausgangspunkt der online-Marketingaktivitäten eine professionelle Präsentation durch eine Webseite ist das Fundament für alle Marketingaktivitäten im Internet. Denn dies ist eine der wichtigsten Werkzeuge, um das eigene Unternehmen zu präsentieren und zu promoten.

Mobil optimierte Websites ranken seit ca. 2016 besser in Googles mobiler Suche als jene, die nicht optimiert sind. Schon allein dies hat enorme Auswirkungen auf ein Unternehmen und ist daher von fundamentaler Bedeutung für eine zeitgemäße Suchmaschinenoptimierung.

Wir konzeptionieren, entwickeln und begleiten Projekte jeder Größenordnung und für alle Branchen. Mit einem individuellen Design, einer klaren Struktur und der Optimierung der Webseite für die Suchmaschine, schaffen wir für Unternehmen einen echten Mehrwert.

Egal welcher Branche: ob Zahnarzt, Anwalt, Steuerberater, Arzt, Dienstleister, Musiker, Fotograf oder Künstler.

Hier auf dieser Seite können die verschiedenen beispiele einmal genauer angesehen werden:

Website für Reinigungsdienste

Website für Immobilienmakler

Wir heben Ihre Internetpräzenz von der Menge ab. Dies zu erreichen erfordert Kreativität und kostbare Zeit, Zeit die wir in Ihr Projekt investieren. Mit Wunschfarben, Bildern und Texten und Logo finden wir gemeinsam das passende Design und treffende Inhalte.

Mehr über unsere Leistungen unter www.jolie-webstudio.de oder Telefon: 0211 – 90 9999 23

Ihr Team von – Jolie Webstudio

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Wir erstellen für Sie professionelle und vor allem günstige Webseiten. Denn wir haben uns auf Geschäftsinhaber sowie kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert. Wir glauben nämlich, dass diese kleinen und mittelgroßen Unternehmer großes Potential für mehr Erfolg haben.

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Landgericht Frankfurt am Main verurteilt Liechtensteiner Lebensversicherung zur Zahlung von rund 460.000 EUR

Widerruf möglich

BildDem Fall zugrunde liegt der Abschluss einer fondsgebundenen Lebensversicherung mit dem in Liechtenstein ansässigen Lebensversicherer im Jahre 2013. Die vereinbarte Einmalprämie belief sich auf Euro 500.000 und wurde im Oktober 2013 an die Lebensversicherung gezahlt. Ein Vermögensverwalter wählte Vermögensanlagen aus, die von der Liechtensteiner Lebensversicherung im eigenem Namen auf Rechnung der von der Kanzlei LSS Rechtsanwälte vertreten Klägerin erworben wurden. Weite Teile der Anlage werden von der Klägerin als wertlos angesehen. Mit anwaltlichen Schreiben widerrief die Klägerin am 4. Januar 2017 den Versicherungsvertrag und berief sich auf eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Das Landgericht Frankfurt am Main und hier die 23. Zivilkammer hat sich der diesbezüglichen Auffassung der Klägerin angeschlossen und festgestellt, dass die Klägerin einen Anspruch auf Zahlung von rund EUR 460.000 aus §§ 9 Abs. 1, 152 Abs. 2 VVG besitzt (LG Frankfurt, Urt. v. 01.08.2019, 2-23 O 399/172). Der Vertrag unterliege deutschem Recht. Die Klägerin hatte den Lebensversicherungsvertrag nach Auffassung des Landgerichts wirksam widerrufen, da die Widerrufsfrist auch im Jahre 2017 noch nicht in Lauf gesetzt wurde. Entgegen § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VVG enthalte die Belehrung keine Information über die Rechtsfolgen des Widerrufs. Fehle diese Belehrung, beginne die Widerrufsfrist nicht. Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 VVG hat die Beklagte Lebensversicherung den auf die Zeit nach Zugang des Widerrufs entfallenden Teil der Prämien zu erstatten, außerdem nach 9 Abs. 1 Satz 2 VVG die für das erste Jahr des Versicherungsschutzes gezahlten Prämien. In Fällen mit gezahlter Einmalprämie ist, wenn der Versicherungsfall nicht eingetreten ist, rechnerisch auf die bei Vertragsschluss zu erwartende Vertragsdauer abzustellen. Diese erwartbare Vertragsdauer ergibt sich bei Lebensversicherungen aus der statistischen Lebenserwartung der versicherten Person im Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Ausgehend von der hier relevanten Lebenserwartung der versicherten Person (ca. 36 Jahre) stand der Versicherung lediglich ein sehr kleiner Anteil der Einmalprämie zu. Die für die außergerichtliche Vertretung und die Prozessführung verantwortlichen Anwälte Andreas Müller und Matthias Schröder (LSS Rechtsanwälte) sind mit dem Ausgang des Verfahrens äußerst zufrieden. Fondsgebundene Lebensversicherungen aus Liechtenstein werden teilweise für die Altersvorsorge und wegen vermeintlicher steuerlicher Vorteile erworben. “Wir empfehlen jedem Interessenten sich vor Abschluss des Vertrages genau anzusehen, wie die gezahlten Prämien angelegt werden. Im hier interessierenden Fall wurde die Prämie vom Verwalter zu rund 80 % in ein bestenfalls als Ramschanleihe zu bezeichnendes Wertpapier angelegt”, sagt der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Matthias Schröder. Kunden können ihre Vertragsunterlagen auf die Übereinstimmung mit den rechtlichen Vorgaben durch Experten prüfen lassen und ggf. noch heute ihre Rechte geltend machen.

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Staatsanwaltschaft geht von einem Schneeballsystem bei Picam/Piccor aus –

Kreis der Beteiligten größer als erwartet

BildDie PICCOR AG aus der Schweiz bot deutschen Kapitalanlegern eine Vermögensverwaltung mit Finanztermingeschäften an. Dabei konnten Anleger zwischen zwei verschiedenen Modellen (einem ungesicherten und einem angeblich gesicherten Modell) wählen. Im März 2017 informierte die PICCOR AG, dass sie ihre “Dienstleistung für Privatkunden aufgrund externer Umstände eingestellt habe” und kündigte die bestehenden Geschäftsbeziehungen. Die wahren Gründe wurden dabei offensichtlich verschleiert. Im Januar 2017 hatte die Schweizer Finanzaufsicht FINMA die Piccor bereits auf die Warnliste gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt sollen ca. 2.000 deutsche Anleger insgesamt mehr als EUR 300 Mio. investiert haben. Die Initiatoren, zu nennen ist hier der ominöse “Picam Unternehmensverbund” mit den Personen Entzeroth und Savelsbergh versuchten die Anlegergelder, die zu diesem Zeitpunkt ungeschmälert noch vorhanden gewesen sollen, in eine Inhaberschuldverschreibung des Emittenten Piccox “umzuleiten”. LSS Rechtsanwälte, die mehr als 70 Geschädigte vertreten, haben seit Langem den Verdacht, dass spätestens zu diesem Zeitpunkt Gelder veruntreut und schlicht nicht mehr vorhanden waren.
Jedenfalls wurde den “Altanlegern” aus dem Picam/Piccor-System ein Investment in das Wertpapier Piccox empfohlen. In diesem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang taucht eine Varian Defensive Capital GmbH auf, unter deren Haftungsdach die Vermittler und Berater überwiegend gegenüber den Altkunden auftraten. Bei der Beratung und Vermittlung kam es zu gravierenden Beanstandungen. Die Beratung erfolgte überwiegend ohne Einsatz der offiziellen Verkaufsprospekte, dafür aber mit mündlichen Falschinformationen und ohne zutreffende Risikohinweise. Die Varian Defensive Capital GmbH räumte am 06.02.2018 ein, dass es “im Rahmen des Vermittlungsprozesses des Zertifikates an die Kunden, Verstöße gegen den kommunizierten, aufsichtsrechtlich geforderten Prozess” gab. Die vorgenannte Gesellschaft hat die Erlaubnis zur Erbringung erlaubnispflichtiger Finanzdienstleistungen verloren und sämtlichen Vermittlern gekündigt. LSS Rechtsanwälte wird die Ansprüche ihrer Mandantin an die Varian Defensive Capital GmbH adressieren.
LSS Rechtsanwälte, die über 70 Geschädigte vertritt, verlangte Mitte Januar von der Emittentin Piccox für ca. 25 Anleger die Rückabwicklung und Zahlung von ca. EUR 5,0 Mio. Trotz Fristsetzung erfolgte keine Rückäußerung der Emittentin, die zuvor bereits das öffentliche Angebot der Wertpapiere vorzeitig beendet hatte. Die Emittentin Piccox scheint in die Vorgänge verstrickt. LSS Rechtsanwälte hatten die Emittentin nicht nur damit konfrontiert, dass ihr die Versäumnisse im Vertrieb bekannt gewesen sein müssten und die Varian offenkundig dem Umfeld der Muttergesellschaft der Emittentin zuzurechnen sei, sondern auch aufgedeckt, dass es eine sehr verdächtige Nähe zur Piccor AG in der Gründungsphase der Emittentin gegeben haben muss. Die Gründung der Emittentin “Piccox Securitisation” als “Piccor Securitisation” dürfte jedenfalls kein Zufall gewesen sein. Gleichwohl schweigt die Emittentin, die von den Frankfurter Anwälten auch auf Versäumnisse und weitere Auffälligkeiten hingewiesen wurde. Obwohl nicht erst seit der Beendigung des öffentlichen Angebots der Piccox-Inhaberschuldverschreibungen Anfang Januar 2018 klar ist, dass das Investment der Anleger wertmäßig gefährdet sein muss, stellte die Emittentin bis zum 02.02.2018 täglich Preise (von der Emittentin sogar als Kurse bezeichnet) von teilweise über 104,0%. Diese Phantasie-Preisstellung wurde von LSS Rechtsanwälten gegenüber der Emittentin angeprangert und daraufhin offensichtlich eingestellt. Umsätze, also Rücknahmen des Wertpapiers, fanden ohnehin nicht statt.
Der Treuhänder Manfred Eschenbach hat zur Abwehr von Ansprüchen eine Münchner Kanzlei mandatiert. Von dort angekündigte Stellungnahmen gegenüber LSS lassen jedoch auf sich warten.
Bei dem Anlageskandal um Picam/Piccor handelt es sich um einen der größeren Schadensfälle der letzten 20 Jahre. Es ist zu erwarten, dass es zu mehreren Insolvenzverfahren kommt. Sollte es sich nachweislich um ein Schneeballsystem gehandelt haben, ist mit Anfechtungsansprüchen der Insolvenzverwalter gegenüber den Anlegern zu rechnen, die Auszahlungen erhalten haben. Solche Anfechtungen, zur Stärkung der Insolvenzmasse, hat es z.B. bei den beiden großen Anlagebetrugsfällen S & K und Phoenix Kapitaldienst gegeben.

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Im Anlageskandal “Piccor AG” rückt nunmehr auch die “Median-Gruppe” mit dem Emittenten Piccox in den Fokus

Treuhänder Manfred Eschenbach mandatiert Anwaltskanzlei zur Abwehr von Ansprüchen

BildDie PICCOR AG aus der Schweiz bot deutschen Kapitalanlegern eine Vermögensverwaltung mit Finanztermingeschäften an. Dabei konnten Anleger zwischen zwei verschiedenen Modellen (einem ungesicherten und einem angeblich gesicherten Modell) wählen. Im März 2017 informierte die PICCOR AG, dass sie ihre “Dienstleistung für Privatkunden aufgrund externer Umstände eingestellt habe” und kündigte die bestehenden Geschäftsbeziehungen. Die wahren Gründe wurden dabei offensichtlich verschleiert. Im Januar 2017 hatte die Schweizer Finanzaufsicht FINMA die Piccor bereits auf die Warnliste gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt sollen mehr als 2000 Anleger insgesamt mehr als EUR 300 Mio. investiert haben. Die Initiatoren, zu nennen ist hier der ominöse “Picam Unternehmensverbund” mit den Personen Entzeroth und Savelsbergh versuchten die Anlegergelder, die zu diesem Zeitpunkt ungeschmälert noch vorhanden gewesen sollen, in eine Inhaberschuldverschreibung des Emittenten Piccox “umzuleiten”. Jedenfalls wurde den Altanlegern ein solches Investment empfohlen. In diesem Zusammenhang taucht eine Varian Defensive Capital GmbH auf, unter deren Haftungsdach die Vermittler und Berater überwiegend gegenüber den Altkunden auftraten. Bei der Beratung und Vermittlung kam es zu gravierenden Beanstandungen. Die Beratung erfolgte überwiegend ohne Einsatz der offiziellen Verkaufsprospekte, dafür aber mit mündlichen Falschinformationen und ohne zutreffende Risikohinweise. Die Frankfurter Rechtsanwaltsgesellschaft LSS, die über 70 Geschädigte vertritt, verlangte Mitte Januar von der Emittentin Piccox für ca. 25 Anleger die Rückabwicklung und Zahlung von ca. EUR 5,0 Mio. Trotz Fristsetzung erfolgte keine Rückäußerung der Emittentin, die gegenüber dem Handelsblatt zuvor bereits ihr Problembewusstsein eingestehen musste und die, das öffentliche Angebot der Wertpapiere vorzeitig beendet hat. LSS Rechtsanwälte hatten die Emittentin nicht nur damit konfrontiert, dass ihr die Versäumnisse im Vertrieb bekannt gewesen sein müssten und die Varian offenkundig dem Umfeld der Muttergesellschaft der Emittentin zuzurechnen sei, sondern auch aufgedeckt, dass es eine sehr verdächtige Nähe zur Piccor AG in der Gründungsphase der Emittentin gegeben haben muss. Die Gründung der Emittentin “Piccox Securitisation” als “Piccor Securitisation” dürfte jedenfalls kein Zufall gewesen sein. Gleichwohl schweigt die Emittentin, die von den Frankfurter Anwälten auch auf Versäumnisse und weitere Auffälligkeiten hingewiesen wurde. Seit dem 02.02.2017 wurden nunmehr Maßnahmen auch in Richtung der Emittentin eingeleitet.
Schon Anfang Dezember 2017 erstatte LSS Rechtsanwälte Strafanzeige u.a. gegen Thomas Entzeroth und den Treuhänder Manfred Eschenbach. Das Ermittlungsverfahren wird von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin geführt. Thomas Entzeroth spielte sich noch eine Zeit lang als Aufklärer gegenüber ehemaligen Vermittlern und Beratern auf. So informiert er am 16.01.2018 die Vorgenannten darüber, dass er “leider nicht verhindern (konnte), dass Sie wie Ihre geschätzten Kunden durch einige schlecht recherchierte und schlampig zusammengewürfelte “Sachverhaltsdarstellungen” im Internet weiter beunruhigt und irritiert wurden.” Seither ist es ruhig um Entzeroth geworden. Ob dieses Schweigen mit Untersuchungshaft zu begründen ist oder auf anwaltlichen Rat erfolgt, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Der Treuhänder Manfred Eschenbach hat zur Abwehr von Ansprüchen eine im Kapitalmarktrecht bekannte Münchner Kanzlei mandatiert. Von dort angekündigte Stellungnahmen gegenüber LSS lassen jedoch auf sich warten.
LSS Rechtsanwälte unterhält seit mehr als 10 Jahren ein Dezernat für Bank- und Kapitalmarktrecht mit Spezialschwerpunkten auch auf dem Gebiet des Anlagebetrugs. In allen Großschadensfällen im Bereich Anlagebetrug waren LSS Rechtsanwälte umfassend tätig.

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Kann Widerrufsrecht von Eheleuten wirklich nur einheitlich von beiden Partnern ausgeübt werden?

Urteil des OLG Karlsruhe schafft Verwirrung

Nach einem Urteil des OLG Karlsruhe 17. Zivilsenat, Urteil vom 15. Dezember 2015, Az: 17 U 145/14, können Ehegatten, die am Abschluss eines Verbrauchervertrags beteiligt sind, das Widerrufsrecht grundsätzlich nur gemeinsam ausüben.
Das OLG Karlsruhe stellte zunächst fest, dass -wie auch von der Vorinstanz angenommen- alle sechs streitigen Kreditverträge fehlerhafte Widerrufsbelehrungen enthielten und damit ein Widerrufsrecht nach den §§ 491 Abs. 1, 495 Abs. 1, 355 BGB in der bis zum 07.12.2004 (bezüglich des Vertrages aus dem Oktober 2004) bzw. 10.06.2010 geltenden Fassung (bezüglich der übrigen Verträge) besteht. Mangels ordnungsgemäßer Widerrufsbelehrung hatte der Lauf der Widerrufsfrist nicht begonnen (§ 355 Abs. 2 Satz 1 BGB aF i.V. mit Art. 229 § 9 Abs. 1 Satz 1 EGBGB). Die von der Bank bei der Widerrufsbelehrung jeweils verwendete Formulierung, die Frist “beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung”, genügt, wie mehrere Senate des Bundesgerichtshofs bereits wiederholt entschieden haben, nicht diesen Anforderungen des § 355 Abs. 2 Satz 1 BGB aF. Die Formulierung informiert den Verbraucher nicht richtig über den nach § 355 Abs. 2 BGB aF maßgeblichen Beginn der Widerrufsfrist und die zeitlichen Grenzen des Widerrufsrechts, weil sie nicht umfassend und zudem irreführend ist. Die Verwendung des Wortes “frühestens” ermöglicht es dem Verbraucher nicht, den Fristbeginn ohne weiteres zu erkennen
Nach Auffassung des OLG Karlsruhe konnte der damit grundsätzlich weiterhin mögliche Widerruf der auf den Abschluss der einzelnen Darlehensverträge gerichteten Erklärungen jeweils nur gemeinsam mit dem ehemaligen Ehemann der Klägerin erklärt werden, da beide – Klägerin und Ehemann – Vertragspartner der einzelnen Verträge geworden sind. Der nur von der Klägerin erklärte Widerruf führt damit nicht zur Rückabwicklung der Verträge, sondern soll vielmehr seinerseits gem. § 357 Abs. 1 Satz 1 BGB in der Fassung vom 27.07.2011 (aF) i.V.m. § 351 BGB unwirksam sein. Diese Ansicht ist höchst umstritten und weicht beispielsweise von der Rechtsprechung des OLG Stuttgart, Urt. v. 20.05.2014, 6 U 182/13, und der wohl herrschenden Literaturmeinung ab, die jedem Kreditnehmer ein eigenes Widerrufsrecht zu billigt. Das OLG Karlsruhe hat die Revision wegen der grundsätzlicher Bedeutung der Rechtsfrage, ob der Widerruf eines Darlehensvertrages bei mehreren Darlehensnehmern gemäß § 357 Abs. 1 BGB aF i.V.m. § 351 BGB von allen erklärt werden muss, gemäß § 543 Abs. 2 ZPO zugelassen.
Rechtssicherheit wird zu dieser Frage, wie auch zur Frage der Verwirkung von Widerrufsrechten erst durch zukünftige Entscheidungen des BGH entstehen. Aufgrund der zum 21.03.2016 zu erwartenden Gesetzesänderung mit einer Befristung des Widerrufsrechts für Altfälle, prognostiziert der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder (LSS Rechtsanwälte) einen sprunghaften Anstieg von erstinstanzlichen Verfahren in 2016/2017.
LSS Rechtsanwälte unterhalten seit 2012 ein Sonderdezernat “Widerruf” innerhalb der Abteilung Bankrecht.

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“Piccox” beendet das öffentliche Angebot seiner Inhaberschuldverschreibung

Zusammenhang mit dem Anlageskandal Piccor/Picam ist offensichtlich

BildAm 03.01.2018 veröffentlicht die Emittentin PICCOX SECURITISATION SA eine Bekanntmachung wonach sie das öffentliche Angebot für ihre Wertpapiere (ISIN DE000A19CXZ0; nachfolgend auch “Piccox”) bezogen auf eine hypothetische Beteiligung an der SOPARFI SFG 2016/200 SA beendet habe. Die Vertriebspartner seien über die Einstellung des Angebotes informiert und die Zustimmung zur Nutzung des Prospekts wäre widerrufen und der Prospekt sei von der Unternehmenswebsite entfernt worden.
Was war geschehen?
Mutmaßlich über 1000 deutsche Anleger einer Vermögensverwaltung in der Schweiz (Piccor AG), zugehörig zu einem “Picam Unternehmensverbund” wurden von diesen mit einer teilweise falschen Darstellung zur Erteilung von Kauf-/Zeichnungsaufträgen des oben erwähnten Wertpapieres gebracht. Dabei sollten die ursprünglich in der Vermögensverwaltung angelegten Gelder zum Kauf der Inhaberschuldverschreibung Piccox verwendet werden. Teilweise wurden seitens der Piccor/Picam unter Mitwirkung des sog. Treuhänders, vergleichsweise sehr sichere Wertpapiere namhafter deutscher Emittenten, darunter solche der DZ-Bank veräußert. Die solchermaßen falsch informierten Anleger mussten hierfür Konten und Depots bei einer Gesellschaft Moventum in Luxemburg eröffnen. Nur ein kleiner Teil dieser Anleger erhielt letztlich das Wertpapier “Piccox” eingebucht, der Großteil der Anleger wurde seitens der Verantwortlichen bei Piccor/Picam vertröstet. Nunmehr ist klar, dass es zu einer Einbuchung des Wertpapiers nicht mehr kommen wird. Der Emittent hat das öffentliche Angebot eingestellt. Ohnehin scheint die Einbuchung schlicht deswegen nicht funktioniert zu haben, weil die Gelder die noch im Frühling/Sommer 2017 für die “Piccor/Picam” Anleger angeblich vorhanden waren, zwischenzeitlich zumindest nicht mehr verfügbar waren und die Kaufpreise/Zeichnungssummen nicht an den Emittenten gezahlt werden konnten. Allein dies dürfte PICCOX SECURITISATION SA aber nicht zu dem drastischen Schritt veranlasst haben, das Angebot gleich für alle potentiellen Anleger ganz zurückzuziehen. Naheliegender könnte sein, dass sich die Emittenten nicht mit dem Anlageskandal infizieren lassen möchte. Für die Anleger aus dem “Piccor/Picam”-System, die Inhaber der Inhaberschuldverschreibung geworden sind, ist die Einstellung des öffentlichen Angebots nicht zwingend ein gutes Zeichen. Waren die Rücknahmeanträge (Verkaufsaufträge) schon bislang, also zeitlich vor der Rücknahme des Angebots, nicht ausgeführt worden, weil der Emittent keine Rückkäufe tätigte, wird sich hieran wohl zwangsläufig nichts ändern. LSS Rechtsanwälte, die bereits zahlreiche Mandanten vertreten, werden sich mit dem Emittenten sehr kurzfristig in Verbindung setzen und einen “geordneten Ausstieg” für alle Anleger fordern, die unter der oben beschriebenen falschen Darstellung sich zum Erwerb entschlossen hatten. Nur so kann nach Auffassung des Frankfurter Fachanwaltes für Bank- und Kapitalmarktrecht und Partner von LSS Rechtsanwälte, Matthias Schröder, eine Trennung zwischen Piccor/Picam auf der einen und PiCCOX SECURITISATION SA auf der anderen Seite erfolgen.
Der weitaus größte Teil der Anleger aus dem Piccor/Picam-System, solche die sich von Anfang an gegen den Wechsel “in Piccox” aussprachen und Rückzahlung verlangten und solche, die nun mangels Möglichkeit des Erwerbs “Piccox”, Rückzahlung beanspruchen, sitzt nunmehr im gleichen Boot. Aufgrund des Verdachts strafbarer Handlungen hat LSS Rechtsanwälten allen Mandanten empfohlen, Strafanzeigen gegen alle als Verantwortliche in Betracht kommenden Personen zu erstatten. Solche Anzeigen werden auch weiter von den Rechtsanwälten des befassten Dezernats bei der Staatsanwaltschaft in Berlin erstattet. Von den Verantwortlichen Personen fehlt bis heute eine klare Aussage, wie viel Geld der Anleger zur Auszahlung aktuell offen steht und wie hoch die hierfür verfügbaren Mittel sind, ob diese Beträge als Geld oder Wertpapiere vorhanden sind und auf welchen Depots oder Konten (im In- oder Ausland) diese Werte liegen. Genauso unklar ist die Rolle des Treuhänders, solange nicht von diesem bestätigt wird, ob er Inhaber der Konten/Depots ist, auf dem ein Großteil der noch vorhandenen Gelder sein sollen. Die von einem der Verantwortlichen gestellte “Verdachtsanzeige” und teilweise widersprüchliche Erklärungen hierüber, lassen jedenfalls befürchten, dass Gelder der Anleger in ernster Gefahr sind.

LSS Rechtsanwälte bearbeitet den Fall “Piccor/Picam” in allen Fallausgesaltungen im Dezernat Anlagebetrug. Der Leiter des Dezernat, Matthias Schröder, ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Bankkaufmann sowie Autor und Referent im Anlagerecht. Er beschäftigt sich als Anwalt seit 1999 mit Kapitalanlagen. Im größten Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte, Phoenix Kapitaldienst (2005), wurden zahlreiche Geschädigte von ihm vertreten.

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LSS Rechtsanwälte neue Erkenntnisse zum Anlageskandal Piccor/Picam

Auch Portal Gomopa mit neuen Recherchen

BildSchon bei der ursprünglichen Vertragsbeziehung der deutschen Geschädigten mit Piccor zeigen sich Auffälligkeiten. Die Vertragsunterlagen sind wenig professionell, erwähnen z.B. an einer Stelle gesetzliche Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland, die seit vielen Jahren außer Kraft sind. Auch das vorgeblich zur Sicherheit der Anleger betriebene Treuhändermodell wirkt bestenfalls laienhaft aufgesetzt und mehr als Marketingmittel, denn als Sicherungsinstrument für die Anleger. Entscheidend aber ist, dass der eingesetzte Vermögensverwalter Piccor AG offensichtlich nicht die Bewilligung hatte, um in der Schweiz die Vermögensverwaltung zu betreiben. Dies jedenfalls mutmaßen nicht wenige Akteure nach der Warnmeldung der FINMA aus dem Januar 2017. Erstaunlicherweise soll jedoch nicht die Piccor AG der Vermögensverwalter der geschädigten Deutschen Anleger gewesen sein, sondern eine Gesellschaft Varian AG aus Liechtenstein. So jedenfalls zitiert ein Artikel aus der Welt aus dem Juli 2016 Herrn Thomas Entzeroht, einstmals Präsident des Verwaltungsrates der Piccor AG und seines Zeichens Geschäftsführer der Varian AG aus Liechtenstein. Merkwürdig nur, dass diese Delegation zur Varian AG kein Anleger kannte. Für die Staatsanwaltschaft Berlin sicher von Interesse: “Thomas Entzeroth ist nicht nur laut seinem XING-Profil seit 2002 Präsident der Swiss Finance Group AG, dem Hauptgesellschafter der n-balance GmbH aus der Hubertusallee 74 in Berlin, die wiederum im Impressum der Homepage www.picam.de als inhaltlich und rechtlich verantwortlich steht”, auf was Gomopa hinweist. “In diesem Zusammenhang tauchte die VARIAN defensive capital GmbH aus Pöttmes bei Augsburg auf, die zuvor nur Defensive Capital GmbH hieß und der eine im Jahr 2010 mit 100 Euro bestückte Defensive Capital 2 KG in der Augsburger Straße 10 in Pöttmes gehört, sowie die neue VARIAN DC Service GmbH aus Berlin, berichtet Gomopa weiter.
Entzeroths Mitgeschäftsführer in der Varian AG, Herr Wszerad Mardini, scheint vor allem Experte für gebrauchte Kraftfahrzeuge zu sein. Er fungiert gleichzeitig als Geschäftsführer einer “Swiss Motors”, die sich angeblich mit Sport- und Luxuskraftfahrzeugen beschäftigt, derzeit auf dem Portal Mobile.de aber ein eher sehr kleines und gewöhnliches Portfolio von Fahrzeugen im durchschnittlichen Preissegment anbietet. Nicht weniger interessant ist die Besetzung des Verwaltungsrates der Varian AG. Den Präsidenten gibt dort der Berliner Wirtschaftsprüfer und ehrenamtliche Richter am Landgericht Berlin, Manfred Eschenbach; der sog. Treuhänder der Kunden der Piccor AG. Herr Manfred Eschenbach war es auch, der wiederholt Handelsergebnisse der Piccor aus der Vergangenheit bestätigte. Die Bestätigungen wurden wiederum zu Werbezwecken bei den Kunden eingesetzt. Im abgesicherten Geschäftsmodell soll der Berliner Wirtschaftsprüfer Depotinhaber des “Anderdepots”, geführt bei einer Genossenschaftsbank in Berlin sein. Ob dort Wertpapiere sind und in welcher Höhe, ist LSS Rechtsanwälte noch unbekannt. Ermittlungen hierzu laufen gegenwärtig.
Ist bis zur Warnmeldung der FINMA noch einiges nachvollziehbar, wird es danach vogelwild, so RA Matthias Schröder. “Als man eigentlich eine geordnete (behördlich kontrolliert) Abwicklung erwartet hätte, bastelten die Verantwortlichen an einer neuen Geschäftsidee. Laut dem Informationsportal “Gomopa” wurde hierzu in Berlin “am Sitz der Picam GmbH am 17.03.2017” die VARIAN DC Service GmbH gegründet. Gomopa berichtet weiter, dass “Der Picam-Geschäftsführer und Alleineigentümer Pascal Savelsbergh (44) der Picam GmbH zugleich Handlungsbevollmächtigter (Prokurist) der VARIAN DC Service GmbH mit gemeinsamer Adresse in Berlin” ist. Mit großen Engagement wurden Depots bei der Gesellschaft Moventum eröffnet, in die das beworbene “bankenregulierte und insolvenzgeschützte” neue Produkt eingebucht werden sollte. Bei diesem Produkt handelt es sich um ein sog. “Compartement” nach Luxemburger Recht, für das freilich eine Wertpapierkennummer (WKN A 19CX7) beantragt und vergeben wurde. Dies ist leider generell kein Qualitätsmerkmal, denn das höchstriskante Wertpapier in der Gestalt einer Inhaberschuldverschreibung ist keineswegs an der Börse handelbar. Der Emittent Piccox Securisation S.A. hatte und hat nicht vor dieses Wertpapier an einer Börse zu listen. Nicht nur gleicht das ganze Konstrukt eher einer Blackbox, denn einem transparenten Investment, es ist so gut wie illiquide. LSS Rechtsanwälte recherchieren gegenwärtig mit mehreren Anwälten und Finanzexperten auch zur Liquidität und Ausgestaltung dieses Wertpapieres.
“Keiner weiß derzeit, ob es gut oder schlecht ist, wenn man das Wertpapier in sein Depot bei Moventum bekommen hat. Immerhin hat man in letzterem Fall eine Ahnung davon, wer die Anlagesumme zuletzt erhalten hat und wo sie sich befindet. Außer Nebelkerzen kommt von den vermeintlichen Hintermännern nichts Schriftliches”, so Schröder. Noch nicht einmal der “Verdächtige” der Verdachtsanzeige, initiiert von Herrn Thomas Entzeroth, wird von diesem benannt. Es besteht Hoffnung, dass diese Aufklärungsversuche, für die mutmaßlich auch noch Anlegergelder verwendet werden, in kürze durch staatliche Intervention unterbunden werden, hofft der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.
Während der Fachdienst kapital-markt-intern, bereits am 04.08.2017 ein düsteres “Fazit” zog, gab es noch Versprechungen der Picam in Kundeninformationen wie “Da Ihre Gelder nicht mehr in der Anlage liegen, geht hier kein Risiko aus und es herrscht absolute Sicherheit für Ihr Kapital”.
LSS Rechtsanwälte, die zahlreiche Mandanten vertreten, haben Strafanzeige u.a. gegen Pascal Savelsbergh und Thomas Entzeroth erstattet. Der Fall wird dort von mehreren Anwälten im Dezernat Kapitalmarktrecht/Anlagebetrug bearbeitet.

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Nach drei Jahren immer noch keine Anklageerhebung gegen ehemaligen Bankvorstand

Ehemaliger Vorstand der Volksbank Langendernbach bleibt weiter unbehelligt

Ende des Jahres 2014 wurde ein Betrugsfall im Hause der Volksbank Langendernbach bekannt. Der Bankchef konnte Kunden über 10 Jahre lang um insgesamt rund zehn Millionen Euro betrügen. Er versprach den Kauf von Wertpapieren, die er freilich nie anschaffte, zahlte “Zinsen” aus und fälschte Unterlagen. Von der Beute erwarb er Immobilien. Die Taten sind weitgehend eingeräumt. Interessant ist nur die Aufklärung, wie dies in einer Bank möglich war, ob es nicht doch Mitwisser gab. LSS Rechtsanwälte war von zahlreichen Geschädigten mandatiert und musste auch für einige dieser vor Gericht ziehen. Wenn auch diese zivilrechtlichen Verfahren nunmher beendet sind, steht doch doch der ebenso wichtige strafrechtliche Abschluss noch immer aus.
“Absolut bemerkenswert dürfte sein, dass außer der Entfernung des mutmaßlichen Betrügers aus dem Vorstand, offenbar keine weiteren personellen Konsequenzen gezogen worden sind. Der Vorstandskollege, der mit dem mutmaßlichen Täter jahrelang zusammen als Organ berufen war, ist weiter an der Spitze der Bank und durfte die Aufklärung und Regulierung betreiben”, so der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht weiter.

LSS Rechtsanwälte unterhalten ein Dezernat für Bank- und Kapitalmarktrecht und sind seit mehr als 10 Jahren auf die Durchsetzung von Ansprüchen bei Kapitalanlagebetrug spezialisiert. Referenzen bestehen auch für Betrugsfälle innerhalb nach KWG zugelassener Kreditinstitute

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Herr Matthias Schröder
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Piccor AG – Verdacht auf Schneeballsystem?

Was Geschädigte aktuell unternehmen sollten

Nach eigenen Angaben hat die Piccor AG über mehrere Jahre Kundengelder in Höhe von mehr als EUR 300.000.000,00 eingesammelt. Dabei bot die PICCOR AG aus der Schweiz ihren deutschen Kunden eine Vermögensverwaltung mit Finanztermingeschäften an. Anleger konnten zwischen zwei verschiedenen Modellen (einem ungesicherten und einem angeblich gesicherten Modell) wählen. Im März 2017 informierte die PICCOR AG, dass sie ihre “Dienstleistung für Privatkunden aufgrund externer Umstände eingestellt habe” und kündigte die bestehenden Geschäftsbeziehungen. Der “PICAM Unternehmensverbund” bot den Anlegern fast zeitgleich ein nunmehr “bankenreguliertes Produkt” an. Im Rahmen von Auszahlungen von gekündigten Verträgen und Neuanlagen in das Ersatzprodukt wurde dann seitens PICAM von Verzögerungen berichtet. In diesem Zusammenhang tauchte die “Varian defensive capital” und eine “Varian DC Service GmbH”, später noch die Gesellschaften “Piccox” und “Moventum” auf. Eine erste Prüfung der Schreiben und Verträge sowie offensichtliche Umstände (telefonische Erreichbarkeit, Einschaltung eines Büroservice), insbesondere aber Versprechungen in Kundeninformationen wie “Da Ihre Gelder nicht mehr in der Anlage liegen, geht hier kein Risiko aus und es herrscht absolute Sicherheit für Ihr Kapital” lassen an der Seriosität des Geschäftsgebarens ernsthaft zweifeln, so der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Matthias Schröder. Die Schweizer Bankenaufsicht führt die PICCOR in einer Warnliste, mutmaßlich weil von Anfang an die behördlichen Genehmigungen fehlten. Im Jahr 2016 kam es nach den zu Tage getretenen Schwierigkeiten bzw. Unregelmäßigkeiten zu erheblichen Rückzahlungsverlangen vieler Kunden. Während zahlreiche Vermittler die kaum nachvollziehbaren Beruhigungsfloskeln an ihre Kunden unkommentiert weitergaben, warnten andere Vermittler ihre Kunden. Rückzhahlungswünsche wurden dann -oftmals erst nach Einschaltung von Anwälten oder Ankündigungen von Anzeigen- teilweise seitens Piccor über den sog. Treuhänder der Gesellschaft, einen Berliner Wirtschaftsprüfer, erfüllt. Gerade die intransparenten Auszahlungen können als Indiz für ein Schneeballsystem gewertet werden, so Rechtsanwalt Matthias Schröder von LSS Rechtsanwälte in Frankfurt. “Mich würde es mittlerweile auch nicht wundern, wenn die angeblichen Anlageerfolge aus der Vergangenheit, die Piccor ihren Kunden bestätigte, nicht zutreffend sind”, so Schröder weiter.

LSS Rechtsanwälte konnten selbst noch im November 2017 Rückzhahlungsansprüche bei Piccor durchsetzen, die dann vom “Treuhänder” überwiesen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wies einer der mutmaßlichen Verantwortlichen noch jeden Verdacht von Straftaten zurück. Kurze Zeit später will die gleiche Person, dann in die Offensive gegangen sein und seinerseits eine “Verdachtsanzeige” bei der Staatsanwaltschaft Berlin im Dezember 2017 eingereicht haben. Über die Vermittler wird nun versucht die Kunden hinter diese Verdachtsanzeige zu bringen. LSS Rechtsanwälte rät vom Schulterschluss mit den vorgeblichen “Aufkläreren” ab. Für Mandanten sind eigene Strafanzeigen vorbereitet, die zahlreiche natürliche Personen zum Gegenstand haben.

In Berlin fand derweil am 08.12.2017 eine nicht öffentliche Informationsveranstaltung für (ehemalige) Vermittler der Piccor AG statt, an der auf Seiten der Informationsgeber Herr Thomas Entzeroth, Herr Pascal Savelsberg (Multiplikator der Picam), Herr Rechtsanwalt Benjamin C. Richert, Wirtschaftsprüfer und Treuhänder der Piccor AG Manfred Eschenbach teilnahmen. Teilnehmer beschrieben die Veranstaltung als höchst unprofessionell und die vermittelten Inhalte als beunruhigend. Aus dem Kreis der vorstehend genannten Personen wird -wie oben beschrieben- derzeit angeregt, dass sich Geschädigte der “Verdachtsanzeige” anschließen. Hiervon raten LSS Rechtsanwälte ab. Betroffene sollten unabhängige eigene Anwälte einschalten und durch diese prüfen lassen, ob eigene Anzeigen oder Sicherungsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Derzeit ist jedem Kunden der Piccor/Picam zu empfehlen:

1) Anlage -soweit noch nicht geschehen- außerordentlich kündigen und Rückzahlung verlangen;

2) Rechtsanwalt mit der Prüfung von Schadensersatzansprüchen beauftragen. Ansprüche können gegenüber den involvierten Gesellschaften, den Anlageberatern bzw. Vermittlern und im Falle, dass strafrechtlich relevant gehandelt wurde, auch ggü. den Tätern bestehen; Ggf. können auch vorhandene Wertpapiere (gesicherte Variante der Vermögensverwaltung) und Gelder arrestiert werden;

3)Eigene Strafanzeige durch Rechtsanwalt erstatten lassen

Ohne die Hilfe der Staatsanwaltschaft sind vor allem die tatsächlichen Geldflüsse (nachdem die Gelder von den Kunden an den “Treuhänder” gezahlt wurden) derzeit nicht zu ermitteln. Es gibt keine nachprüfbaren Fakten, die belegen, dass irgendwo noch Gelder vorhanden sind oder wo diese in welcher Höhe liegen.

LSS Rechtsanwälte unterhält seit dem Jahr 2005 ein Dezernat für Bank- und Kapitalmarktrecht mit Spezialschwerpunkten auch auf dem Gebiet des Anlagebetrugs. LSS Rechtsanwälte waren in allen Massenschadensfällen der jüngeren Vergangenheit ( z.B. Phoenix Kapitaldienst, S & K, DIG, Madoff) mandatiert.

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