Institutionelle Investoren verfolgen pragmatischen Ansatz bei Investitionen in Infrastruktur

Aquila Capital Umfrage: Für institutionelle Investoren hat bei nachhaltigen Infrastruktur-Investitionen die Performance die größte Bedeutung. SRI-Faktoren spielen dagegen eine untergeordnete Rolle.

London, 4. Dezember. Für institutionelle Investoren hat bei nachhaltigen Infrastruktur-Investitionen die Performance die größte Bedeutung. Faktoren des Socially Responsible Investing (SRI) räumen sie hingegen einen niedrigeren Stellenwert ein. Mit 63 Prozent gaben annähernd zwei Drittel der Befragten an, dass Rendite für sie der Hauptgrund für die Investition in Erneuerbare Energien sei, nur sechs Prozent führten ethische und ökologische Gründe an. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der auf alternative Investmentlösungen spezialisierten Investmentgesellschaft Aquila Capital hervor.(1) „Dass für institutionelle Investoren bei nachhaltigen Infrastruktur-Investitionen in erster Linie die attraktiven Renditen relevant sind, bestätigen auch unsere eigenen Erfahrungen. Unsere strategische Wasserkraft-Partnerschaft zur Entwicklung der europäischen Wasserkraftinfrastruktur mit APG in Höhe von 500 Millionen Euro belegt diesen Trend“, so Roman Rosslenbroich, CEO von Aquila Capital.

Nach der Rendite als Hauptgrund für eine Investition in Erneuerbare Energien folgt Diversifikation mit 12 Prozent auf Rang zwei. „Da Diversifikation für den Erfolg eines Portfolios entscheidend ist, sollten Investitionen über verschiedene Assetklassen, regulatorische Rahmenbedingungen und Strompreisstrukturen gestreut werden. Die Kombination von Projekten, die attraktive risikobereinigte, langfristige Erträge generieren, ist jedoch eine komplexe Aufgabe. In einem sich rasch entwickelnden Umfeld, dessen politische und regulatorische Rahmenbedingungen sich verändern, ist ein aktiver Asset-Management-Ansatz unabdingbar“, so Rosslenbroich weiter.

Insgesamt gaben 52 Prozent der Befragten an, dass Infrastruktur-Investitionen bislang durchschnittlich 4 Prozent ihrer Asset-Allokation ausmachen. Für die Zukunft belegt die Umfrage jedoch ein steigendes Interesse. So erwarten 69 Prozent der Befragten, dass institutionelle Investoren ihre Investitionen in nachhaltige Infrastruktur in den kommenden drei Jahren erhöhen werden, 14 Prozent rechnen sogar mit einem sehr deutlichen Anstieg. Die Erwartung eines künftigen Engagements hängt damit zusammen, dass über zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten die Renditeaussichten für Infrastruktur-Investments positiv einschätzen, 14 Prozent sehr positiv. Mit einer tendenziell eher negativen Entwicklung rechnen nur 14 Prozent. Der Umfrage zufolge wird in den kommenden Jahren das Interesse an Windkraft am stärksten steigen. So rechnen 64 Prozent der Befragten damit, dass institutionelle Investoren ihr Engagement in diesem Bereich erhöhen werden, 15 Prozent rechnen sogar mit einem deutlichen Anstieg. 53 Prozent erwarten zudem ein steigendes Engagement im Biogas-Segment, 50 Prozent in der Photovoltaik- und 35 Prozent in der Wasserkraft-Branche.

Laut den Umfrageergebnissen war die Performance von Photovoltaik-Investments in den vergangenen drei Jahren am besten. 39 Prozent gaben an, dass die Ertragserwartungen erreicht oder sogar überschritten wurden. Windkraft folgt mit 33 Prozent sowie Wasserkraft und Biogas mit jeweils 30 Prozent. Beliebteste Investmentvehikel für nachhaltige Infrastruktur-Investitionen sind mit jeweils 29 Prozent Direktbesitz und Spezialfonds, gefolgt von geschlossenen Fonds mit 24 Prozent sowie Club Deals/Co-Investments mit 9 Prozent.

(1) Die Umfrage wurde am 27. Juni 2014 unter 64 institutionellen Investoren in Europa durchgeführt

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Über Aquila Capital:
Aquila Capital wurde 2001 gegründet und zählt zu den führenden Investmentgesellschaften für Alternative Investments. Das Unternehmen entwickelt Anlagestrategien, die von den langfristigen demografischen und strukturverändernden Trends der Weltwirtschaft zu Beginn des neuen Jahrhunderts getragen werden, die nachhaltige und volkswirtschaftlich sinnvolle Erträge generieren und eine geringe Korrelation mit traditionellen Assetklassen aufweisen. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, nutzt Aquila Capital das Know-how hochqualifizierter Investmentteams.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg und neun weiteren Standorten, unter anderem in Zürich, London, Frankfurt und Singapur. Weltweit verwaltet die Aquila Gruppe ein Vermögen von 7,6 Mrd. Euro für einen internationalen Investorenkreis. Die Erneuerbare-Energien-Teams von Aquila Capital verwalten aktuell ca. 220 Megawatt in Wasserkraft-, 350 MWp in Solar- und 300 MW in Windkraft-Projekten und haben ein Transaktionsvolumen von über 1,9 Mrd. Euro realisiert. (Stand: 30.09.2014)

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Aquila Capital erwirbt norwegisches Wasserkraftportfolio für APG-Kooperation

Aquila Capital erwirbt für APG einen 33-prozentigen Anteil am norwegischen Anlagenbetreiber Tinfos.

Hamburg, 18. November. Seit Juli 2014 besteht eine strategische Partnerschaft zwischen APG, dem Asset Manager der niederländischen Pensionskasse ABP, und der auf alternative Investmentlösungen spezialisierten Investmentgesellschaft Aquila Capital. Bereits drei Monate später wurde nun die erste Transaktion erfolgreich abgeschlossen: Aquila Capital erwarb für APG einen 33-prozentigen Anteil am norwegischen Anlagenbetreiber Tinfos von dem französischen Bergbau- und Metallurgie-Unternehmen ERAMET.

„Dieser erste Schritt unserer nachhaltigen Anlagestrategie, die wir im Rahmen unserer strategischen Partnerschaft verfolgen, spiegelt die Energie- und Emissionsziele 2020 der EU wider“, erläutert Patrick Kanters, Managing Director Global Real Estate & Infrastructure bei APG. Oldrik Verloop, Co-Head of Hydropower Investments bei Aquila Capital, ergänzt: „Die Investition in Tinfos ist eine deutliche Steigerung des Projektentwicklungspotenzials für unsere Partnerschaft mit APG im Wasserkraftmarkt und lässt uns noch stärker an künftigen Investitionsmöglichkeiten partizipieren. Erneuerbare Energie ist ein Sektor, auf den wir spezialisiert sind und wir erwarten, dass sich die potenzielle Anzahl sowie die Komplexität möglicher Deals mit der voranschreitenden Integration der europäischen Energiemärkte in den kommenden Jahren weiter erhöht.“

Tinfos betreibt zwei große und neun kleinere Laufwasserkraftwerke in Norwegen, die eine mittlere Jahresproduktion von rund 279 Gigawattstunden (GWh) erwirtschaften. Über die Beteiligung an Tinfos investieren APG und Aquila Capital in die Errichtung weiterer Wasserkraftwerke in Norwegen, welche die gesamte Jahresproduktion des Unternehmens bis 2020 auf rund 600 GWh mehr als verdoppeln. Tor Syverud, CEO von Tinfos, begrüßt die Investition von APG und Aquila Capital: „Die Kombination der umfangreichen Expertise von Aquila Capital im Bereich Wasserkraft mit dem langfristigen Engagement eines großen institutionellen Investors wie APG passt hervorragend zu unserer Unternehmensphilosophie und ist eine sehr gute Basis für nachhaltiges Wachstum.“ Mehrheitseigner von Tinfos bleibt eine norwegische Industriellenfamilie.
Das Wasserkraftnetzwerk Norwegens wird zunehmend ein Schlüsselelement für den Erfolg der massiven Investitionen in On -und Offshore-Windkraft rund um Nord- und Ostsee. Als erneuerbare Energiequelle mit stabilen und berechenbaren Erträgen können Wasserkraftwerke Netzschwankungen ausgleichen, die bspw. bei der Erzeugung von Strom aus Windkraft zu beobachten sind. Diese beiden erneuerbaren Energiequellen spielen in Kombination mit dem saisonalen Beitrag durch Solarenergie eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der „20-20-20“-Ziele der EU. Hierzu zählen die Reduzierung der EU-Treibhausgasemission um 20 Prozent gegenüber 1990, die Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch auf 20 Prozent und die Verbesserung der Energieeffizienz um 20 Prozent. „Unser Engagement unterstreicht die zunehmende Vernetzung von Europas Energiemärkten und wird einen wichtigen Beitrag zur künftigen Versorgungssicherheit leisten“, so Kanters.

APG hat Aquila Capital beauftragt, ein Investmentvehikel zu entwickeln, das auf die Anforderungen von Wasserkraft-Infrastruktur maßgeschneidert ist und sowohl Investitionen in bereits laufende Anlagen als auch die Entwicklung neuer Projekte in ganz Europa ermöglicht. Über ABP hat APG 250 Millionen Euro für Investitionen in Wasserkraft bereitgestellt. Unter Einbeziehung der möglichen Fremdfinanzierung steigt die Investitionshöhe auf bis zu 500 Millionen Euro. Im Rahmen der Partnerschaft verantwortet Aquila Capital das operative Management der Wasserkraftwerke sowie das Portfolio- und Risikomanagement der Investmentstruktur.

Über Tinfos AS:
Tinfos ist einer der führenden Entwickler von Kleinwasserkraftanlagen und verfügt über eine Branchenerfahrung von 120 Jahren. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Bau und Betrieb von Kleinwasserkraftwerken in Norwegen und beteiligt sich an ökologisch orientierten Anreizsystemen wie dem schwedisch-norwegischen Handel mit Stromzertifikaten. Die Anlagen sind Teil von Zweckgesellschaften, die sich entweder vollständig oder teilweise im Besitz von Tinfos befinden.

Über ABP:
Die Allgemeine Pensionskasse für Angestellte des öffentlichen Dienstes (ABP) ist der branchenweite Pensionsfonds für Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Regierung und der Bildungseinrichtungen in den Niederlanden. ABP hat 2,8 Millionen Mitglieder und verwaltet ein Vermögen in Höhe von 334 Milliarden Euro (zum 30. September 2014).

Über APG Asset Management N.V.:
APG, ein Anbieter von Finanzdienstleistungen im Segment des genossenschaftlichen Pensionsmarktes, bietet die Verwaltung von Pensionsfonds, Asset Management sowie Managementunterstützung und kommunikative Leistungen für Pensionsfonds an. Für diese Pensionsfonds und ihre 4,5 Millionen aktiven sowie im Ruhestand befindlichen Mitglieder des öffentlichen und privaten Sektors verwaltet APG Pensionswerte im Gesamtwert von über 369 Milliarden Euro (Stand: Ende Mai 2014). APG verwaltet ca. 30 % aller genossenschaftlichen Pensionsprogramme der Niederlande. Im Auftrag ihrer Kunden ist APG seit 2004 ein aktiver Investor für Infrastrukturprojekte mit einem bisher getätigten Volumen von rund 5,5 Milliarden Euro.

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Aquila Capital wurde 2001 gegründet und zählt zu den führenden Investmentgesellschaften für Alternative Investments. Das Unternehmen entwickelt Anlagestrategien, die von den langfristigen demografischen und strukturverändernden Trends der Weltwirtschaft zu Beginn des neuen Jahrhunderts getragen werden, die nachhaltige und volkswirtschaftlich sinnvolle Erträge generieren und eine geringe Korrelation mit traditionellen Assetklassen aufweisen. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, nutzt Aquila Capital das Know-how hochqualifizierter Investmentteams.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg und neun weiteren Standorten, unter anderem in Zürich, London, Frankfurt und Singapur. Weltweit verwaltet die Aquila Gruppe ein Vermögen von 7,4 Mrd. Euro für einen internationalen Investorenkreis. Die Erneuerbare-Energien-Teams von Aquila Capital verwalten aktuell 440 Megawatt in Wasserkraft-, Solar- und Windkraft-Projekten und haben ein Transaktionsvolumen von über 1,4 Mrd. Euro realisiert. (Stand: 30.06.2014)

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Solarmarkt in Japan: Investmentopportunitäten durch hohes Zubau-Potenzial

Managerkommentar von Boris Beltermann, Aquila Capital. Japans Erneuerbare-Energien-Segment erinnert an die großen Entwicklungschancen in Deutschland vor zehn Jahren.

BildHamburg, 05. Juni. Teure Energieimporte haben die Handelsbilanz Japans tief in die roten Zahlen gedrückt. Seit Abschaltung der Atomreaktoren in Folge der Katastrophe von Fukushima musste der Inselstaat fossile Brennstoffe für rund 90 Milliarden US-Dollar importieren.(1) Um den Energieausfall kostengünstiger zu kompensieren und den Strombedarf zu decken, hat die japanische Regierung im April 2014 zwar den Wiedereinstieg in die Nutzung von Atomenergie bekannt gegeben. Jedoch können von 48 bestehenden Kernreaktoren, unter anderem aufgrund von Sicherheitsbedenken, möglicherweise nur maximal 14 reaktiviert werden.(2) Als zusätzliche Alternative zu Atomstrom und Energieimporten fördert Japans Regierung daher den raschen Ausbau Erneuerbarer Energien. Gegenwärtig deckt das Land rund zehn Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. Dieser Anteil soll nach Plänen der japanischen Regierung bis 2030 zwischen 25 Prozent und 35 Prozent liegen.(3) Japans Erneuerbare-Energien-Segment erinnert damit an die großen Entwicklungschancen in Deutschland vor zehn Jahren. Die deutlich spürbare Aufbruchsstimmung in Kombination mit dem aktuell geltenden Einspeisetarif nach deutschem Vorbild bietet institutionellen Investoren derzeit ein optimales Opportunitätsfenster für den Markteinstieg.

Anders als die meisten Länder steht Japan dabei vor der Herausforderung, in wenigen Jahren einen Umbau der Energieversorgung zu erreichen, für den andere Nationen Jahrzehnte gebraucht haben. Zwar existieren beispielsweise bereits viele kleinere Photovoltaik-Anlagen (Aufdachanlagen privater Nutzer), aber Installationen in Kraftwerksgröße sind rar. Entsprechend reformeifrig zeigt sich die japanische Regierung. Die Einführung eines Einspeisetarifsystems im Juli 2012, das über feststehende Zeiträume von 10 bis 20 Jahren, je nach regenerativer Energiequelle, einen fixen Abnahmepreis für grün erzeugten Strom garantiert, hat einen regelrechten Boom ausgelöst: Rasant wächst vor allem der japanische Solarmarkt. 18 Prozent der global durchgeführten Installationen fanden 2013 im Land der aufgehenden Sonne statt. Damit ist Japan hinter China der am schnellsten wachsende Solarmarkt weltweit.(4) Allein seit Einführung der Einspeisevergütung wurden Solaranlagen mit einer Leistung von knapp 8 GW installiert(5), insgesamt betrug die Photovoltaik-Kapazität Ende Februar 2014 bereits rund 13,5 GW.(6) Auch für die kommenden Jahre erwarten Marktbeobachter einen weiteren Ausbau im Solarsegment – trotz Senkung der Einspeisevergütung für 2014 und der Aussicht auf weitere Reduzierungen. So sehen beispielsweise Pläne der japanischen Regierung vor, den Anteil bis zum Jahr 2020 auf 28 GW zu steigern.(7)

Für Investoren bietet Japan ein günstiges Investitionsumfeld: Neben einer stabilen Wirtschaft zählen hierzu ein hohes technologisches Know-how mit Wechselrichter-Produzenten wie Fuji oder Hitachi und Modulherstellern wie Kyocera oder Solar Frontier. Außerdem wirkt das niedrige Zinsniveau investitionsfördernd. Insbesondere die Planung und Entwicklung von Solaranlagen hält für Investoren attraktive Opportunitäten bereit. Im Vergleich zu den Genehmigungsprozessen auf den europäischen Solarmärkten ist das Entwicklungsrisiko in Japan relativ gering, sobald die Grundstücke gesichert wurden. Teilweise aber zeigt sich der Projektentwicklungsmarkt noch recht unausgereift und stark fragmentiert. Wie bei anderen Assets sind daher eine profunde Marktkenntnis sowie eine starke Verbindung zu lokalen Partnern ausschlaggebend für die Umsetzung eines erfolgreichen Investments.

(1) Reuters Deutschland, Quelle: http://bit.ly/1gACZ22
(2) Japans Energiesektor im Umbruch, German Trade & Invest, 2014. Quelle: http://bit.ly/1kQ35h0
(3) Solarboom im Land der aufgehenden Sonne: PriceWaterhouseCoopers. Quelle: http://pwc.to/1oQIied
(4) European Photovoltaic Industry Association: Global Market Outlook 2014-2018
(5) http://www.meti.go.jp/english/press/2014/0516_04.html
(6) http://www.meti.go.jp/english/press/2014/0516_04.html
(7) Japan: United States Department of Commerce, International Trade Administration. Quelle: http://1.usa.gov/1iyPeHI

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Managerkommentar Aquila Capital: Großbritannien beginnt erst, sein Windenergiepotenzial zu nutzen

Ingo Ermel, Senior Manager Wind Investments bei Aquila Capital, zum Windenergiepotenzial in Großbritannien und den entsprechenden Opportunitäten für Investoren.

Hamburg, 22. Oktober 2014. Studien belegen, dass das Vereinigte Königreich über das größte Windenergiepotenzial in Europa verfügt.(1) Dabei bedingen die großräumigen, küstennahen Flachwasserbereiche nicht nur ein großes Offshore-Potenzial. Durch die lange Küstenlinie sind auch Onshore-Anlagen überaus rentabel. Mit einem Anteil von 7,7 Prozent an der Stromproduktion spielt die Windenergie bei der Stromerzeugung aktuell aber noch eine marginale Rolle.(2) Dies dürfte sich in den kommenden Jahren ändern. Mit dem Feed-in Tariff (FIT) hat die Regierung ein Förderinstrument geschaffen, das Anreize insbesondere für die Errichtung kleiner und mittlerer Anlagen bis 500 Kilowatt (KW) schaffen soll. Nicht zuletzt aufgrund der Kombination aus topografischen Voraussetzungen und regulatorischen Rahmenbedingungen legte die Stromerzeugung im Bereich Onshore-Windkraft im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 62 Prozent zu – keine andere Energieform hat eine vergleichbare Steigerung vollzogen.(3) German Trade & Invest schätzt die Marktchancen im britischen Windenergiesektor daher auch entlang aller Segmente der Wertschöpfungskette als gut bis sehr gut ein.(4)

Ausbauziele der britischen Regierung
Bis zum Jahr 2020 sehen Pläne der britischen Regierung vor, die installierte Windkraftkapazität von aktuell rund 11 Gigawatt auf 31 Gigawatt nahezu zu verdreifachen.(5) Die Ausbaupläne leiten sich aus der UK Renewable Energy Roadmap ab und sind Teil des Vorhabens, den Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch von aktuell rund 5,9 Prozent auf 15 Prozent bis 2020 zu erhöhen.(6) Auf diesem Wege will das Vereinigte Königreich seinen Beitrag zu den 2020-Zielen der EU leisten, den Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Darüber hinaus verfolgt der Ausbau der heimischen Energieproduktion aber auch den Zweck, die Abhängigkeit Großbritanniens von Energieimporten sukzessive zu verringern. Im Jahr 2013 musste das Vereinigte Königreich noch rund die Hälfte der Energierohstoffe zur Deckung des Primärenergieverbrauchs aus dem Ausland importieren.(7)

Günstige topografische Voraussetzungen
Großbritannien verfügt über die topografischen Voraussetzungen, um den Anteil der Windenergie an der Stromproduktion signifikant auszuweiten. Für die Wirtschaftlichkeit einer Windenergieanlage auf Nabenhöhe von ca. 80 Meter ist laut Deutsche WindGuard eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 5,7 bis 6,0 Meter pro Sekunde (m/s) nötig. Bereits im Landesinneren Großbritanniens (Yorkshire) liegt der entsprechende Wert auf einer Nabenhöhe von 78 Metern bei 8,17 m/s. Dies entspricht einem durchschnittlichen Jahresertrag von 6.825 Megawattstunden (MWh) bei einer Windenergieanlage mit einer Leistung von zwei Megawatt.(8) Zum Vergleich: Deutschland kommt in Küstennähe bei einer ähnlichen Nabenhöhe auf eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 6,77 m/s und damit auf einen Jahresertrag von rund 4.880 MWh. Auf See und in direkter Küstennähe lassen sich im Vereinigten Königreich sogar noch weitaus höhere Erträge erzielen. Vor dem Hintergrund dieses Potenzials sehen die Pläne der britischen Regierung daher auch vor, den Anteil der Windenergie an der Stromproduktion bis 2020 von aktuell rund 8 Prozent auf 21 Prozent zu erhöhen.(9)

Einspeisevergütung für kleine und mittlere Anlagen
Abgesehen von den guten topografischen Voraussetzungen gilt der britische Windenergiemarkt im internationalen Vergleich auch im Hinblick auf die regulatorischen Rahmenbedingungen als attraktiv für Investoren.(10) Da die fixe Einspeisevergütung nach FIT in Großbritannien mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit einer Anlage schrittweise abnimmt, ist vor allem die Errichtung kleinerer und mittlerer Anlagen lukrativ. Eine entsprechende Reform des Einspeisevergütungssystems Anfang 2012 hat daher auch eine regelrechte Investitionswelle ausgelöst. Im Bereich der für Investoren besonders interessanten Windenergieanlagen-Größenordnung von 100 bis 500 KW stieg der Zubau der installierten Kapazität von kumuliert 495 KW im Januar 2011 auf kumuliert 54.460 KW im März 2014 an.(11) Der FIT ist analog zum deutschen Fördersystem gestaltet und für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert, aber – im Unterschied zum deutschen Pendant – zu 100 Prozent an die Verbraucherpreisinflation angepasst.

Abgesehen vom möglichen Windertrag und der Vergütungsstruktur hängt die Wirtschaftlichkeit eines Windprojekts aber auch von weiteren Faktoren wie beispielsweise dem Kaufpreisfaktor und dem Windkraftanlagentyp ab. Für den Erfolg eines Windkraftinvestments sind darüber hinaus valide Windgutachten zum entsprechenden Standort sowie ein entsprechendes Risikomanagement ausschlaggebend.

(1) Small and Medium Wind UK Market Report, renewableUK 2013. Quelle: http://goo.gl/jO28BY
(2) German Trade & Invest: Vereinigtes Königreich – Windenergie, 2014. Quelle: http://goo.gl/uR7cVf
(3) UK energy statistics – statistical press release June 2014. Quelle: http://bit.ly/1unMtll
(4) German Trade & Invest: Vereinigtes Königreich – Windenergie, 2014. Quelle: http://goo.gl/uR7cVf
(5) German Trade & Invest: Branche kompakt – Windenergie Vereinigtes Königreich 2013
(6) German Trade & Invest: Vereinigtes Königreich – Windenergie, 2014. Quelle: http://goo.gl/uR7cVf
(7) German Trade & Invest: Vereinigtes Königreich – Windenergie, 2014. Quelle: http://goo.gl/uR7cVf
(8) Deutsche WindGuard: Kostensituation der Windenergie an Land Internationaler Vergleich, April 2014. Quelle: http://goo.gl/KExkig
(9) EU Energy Policy to 2050, The European Wind Energy Association
(10) German Trade & Invest: Vereinigtes Königreich – Windenergie, 2013
(11) https://www.gov.uk/government/statistical-data-sets/monthly-central-feed-in-tariff-register-statistics

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Vertriebsstart des Aquila® Real EstateInvest II

Aquila Capital setzt weiter auf den Wachstumsmarkt Logistikimmobilien

Hamburg, 02. Juni. Angesichts des aktuellen Niedrigzinsumfelds müssen institutionelle Investoren ihre Allokation in höher rentierliche Assets wie beispielsweise Immobilien ausweiten, um ihren langfristigen Verbindlichkeiten nachkommen zu können. So wird sich die Immobilienquote institutioneller Investoren in Deutschland laut einer Studie der Steinbeis-Hochschule in den nächsten drei Jahren von derzeit sieben auf knapp neun Prozent erhöhen. (1) Mit dem Vertriebsstart des Aquila® Real EstateINVEST II, einem Spezial-AIF, bietet Aquila Capital professionellen und semiprofessionellen Investoren die Möglichkeit, am derzeit attraktivsten Immobiliensegment zu partizipieren: Logistikimmobilien. „Wie bei allen Märkten kommt es auch bei Immobilien darauf an, zu welchem Zeitpunkt in welches Marktsegment investiert wird. Für Wohn-, Büro- und Industrieimmobilien gelten unterschiedliche Parameter, sie entwickeln sich auch nicht im Gleichklang. In Deutschland sind Logistikimmobilien derzeit noch vergleichsweise günstig zu erwerben, wenngleich die Ankaufspreise deutlich steigen“, erläutert Axel Stiehler, Geschäftsführer bei Aquila Capital. Beim Aquila® Real EstateINVEST II handelt es sich um den ersten inländischen geschlossenen Spezial-AIF nach AIFMD/KAGB, den die Alceda Asset Management GmbH als KVG für die Aquila Capital Investment GmbH aufgelegt hat.

Mit dem Logistikimmobilienfonds beteiligen sich Investoren an einer Neubau-Logistikimmobilie am Standort Velpe/Osnabrück, einer vor kurzem fertiggestellten, nach Greenbuilding-Standard zertifizierten Crossdocking-Anlage. Die Erlaubnis für einen 24/7-Betrieb liegt vor. Das über 54.000 Quadratmeter große Eigentumsgrundstück mit einer befestigten Außenfläche von 28.600 Quadratmetern befindet sich in einem etablierten Gewerbegebiet unmittelbar am Autobahnkreuz Lotte-Osnabrück, direkt an den Auffahrten zu den Autobahnen A30 und A1. „Durch die Anbindung an diese zwei wesentlichen Verkehrsadern ist das Fondsobjekt sowohl aus nordwestdeutschen Ballungszentren als auch für die Benelux- und osteuropäischen Staaten gut erreichbar. Hinzu kommt die geringe Entfernung zum Regional-Flughafen Münster-Osnabrück“, führt Stiehler aus. Mieter ist die DSV Road GmbH, ein Tochterunternehmen des größten dänischen Logistik- und Transportunternehmens DSV. Der Mietvertrag wurde für 15 Jahre mit Option auf Verlängerung geschlossen.

„Mit dem Aquila® Real EstateINVEST II partizipieren Investoren vor allem am stark wachsenden Online-Handel. In Kombination mit dem noch in der ersten Jahreshälfte 2013 verhandelten attraktiven Kaufpreisfaktor ergibt sich aus unserer Sicht ein ertragsstarkes Asset“, so Stiehler. Eine Beteiligung am Aquila® Real EstateINVEST II ist ausschließlich professionellen und semiprofessionellen Investoren ab einer Mindestbeteiligung von 200.000 Euro möglich. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss liegt gemäß Base-Case-Szenario bei 177,52 Prozent vor Steuern, Auszahlungen werden mit 6,5 Prozent p.a. ab 2014, ansteigend auf jährlich bis zu 7,0 Prozent im Jahr 2022 prognostiziert.

Eckdaten zum Fonds:
Fondsname: Aquila® Real EstateINVEST II
Währung: Euro
Investitionsgegenstand: eine Logistikimmobilie mit Bürogebäude in Deutschland
Gesamtmietfläche: 28.602 m2
Geplantes Beteiligungskapital: 9 Mio. Euro
Fondsvolumen: rd. 17,755 Mio. Euro exkl. Ausgabeaufschlag
Mindestanlagesumme: 200.000 Euro (zzgl. 3 % Ausgabeaufschlag)
Erwartete Auszahlungen (Prognose): prognostizierte Auszahlungen von anfänglich 6,5 % p. a. ab 2014 ansteigend auf bis zu 7 % p. a. ab 2022* und einer Auszahlung nach Verkauf von rd. 111,02 % im Jahr 2024**. Beabsichtigte halbjährliche Auszahlungen bis zum Ende der Laufzeit der Investmentgesellschaft.
Erwarteter Gesamtmittelrückfluss (Prognose): rd. 177,52 %** vor Steuern
Laufzeit: rd. 10 Jahre

* Halbjährlich, für die Dauer des Platzierungszeitraums pro rata.
** Annahme der Prognoserechnung, mit einem prognostizierten Verkaufspreisfaktor von rd. 11,55 im Jahr 2024.

(1) http://www.steinbeis-research.com/images/pdf-documents/Studie_CommerzReal_Immobilien_2013.pdf

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