IfKom: Digitale Industrielandschaft – zu erwartende Positionen für Mensch, Innovation und Datensicherheit

Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und stellt neue Anforderungen an die Sicherheit.

Bild„Digitale Industrielandschaft – zu erwartende Positionen für Mensch, Innovation und Datensicherheit“ war Thema der Regionaltagung der Ingenieure für Kommunikation in Bayern. Das Treffen fand am 30.01.2016 an der Universität der Bundeswehr München-Neubiberg statt, die Prof. Dr. Norbert Gebbeken von der Fakultät für Bauingenieurwesen vorstellte.

Unter dem Begriff „Der Mensch in seinen Arbeits- und Qualifikationsanforderungen durch Industrie 4.0“ wies Daniela Wühr, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Hohenheim, auf die gravierenden Veränderungen im Berufsleben durch die neuen Technologien hin.

Beim Thema „Cybersicherheit: Herausforderung und Chancen“ gab Prof. Dr. Gabi Dreo Rodosek vom Forschungszentrum CODE an der Universität der Bundeswehr München-Neubiberg einen Überblick bezüglich der Möglichkeiten eines Cyberangriffs und wie man sich schützen kann, wobei es keine Software gibt, die nicht angreifbar ist.

Dr. Norbert Neumann, Senior Vice President Purchasing, Robert Bosch GmbH, referierte zu den „Agilitätsanforderungen an die Organisation der Zukunft – Organisatorische Realität trifft Vision“.

Der Bundesvorsitzende der IfKom, Heinz Leymann, nutzte die Gelegenheit, einen Rückblick auf die IfKom-Aktivitäten des Jahres 2015 zu geben. Gleichsam konnte er gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden der IfKom Südbayern, Kurt Koch, das neue IfKom-Mitglied, Hannes Heidenreich, während dieser Veranstaltung begrüßen.

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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Die geheimen Personalreserven

Länger als sonst prägt eine Hochkonjunktur das Geschehen in der Wirtschaft. Mit jeder Konjunktur kommt das Thema „war for talents“ und diesmal besonders ausgeprägt.

BildEs ist ideal für ein Unternehmen, jederzeit in allen Bereichen die Kapazitäten zu haben, die für eine kundengerechte Ausführung aller Aufträge notwendig sind. Ideal, wie gesagt, aber nicht realistisch. Studien besagen, dass ein Unternehmen mit achtzigprozentiger Auslastung optimal fährt. Eine höhere Auslastung verschlechtert die Ergebnisse in allen Bereichen.

Heute liegen viele Unternehmen über der optimalen Auslastung und das schon seit längerer Zeit. Mehr Mitarbeiter wäre wünschenswert, aber der Markt ist „leergefegt“. Die Liste der möglichen Alternativen ist lang: Überstunden – Qualifizierung – Weiterbildung – Outsourcing – ältere Arbeitnehmer – Zeitarbeitspersonal – und mehr. Diese Quellen sind nicht neu und ebenfalls weitgehend ausgeschöpft.

Die Spirale abfahren
Produkte und Leistungen entstehen in Prozessen. Beginnend beim Arbeitsschritt bis hin zu den übergeordneten Geschäftsprozessen kann man sich eine Spirale vorstellen, die immer weiter greift. In regelmäßigen Abständen sollte man den Weg der Spirale in immer größeren Kreisen abfahren. Bei den heutigen schnellen Entwicklungen und den technologischen Möglichkeiten sammelt sich schnell ein „Bodensatz“, der unerwartete Ressourcen verschwendet.

Das Vorgehen kann
– erstens engpasskonzentriert – „Wo hakt es denn?“ oder
– zweitens systematisch dem Verlauf der Spirale folgend sein.

Nach dem Motto: „Wenn es brennt, muss man löschen.“ werden die meisten Unternehmen zur ersten Variante greifen.

Der Start der Spirale
Wer die erste Variante wählt geht auf die Engpass-Suche:
– Wo staut es sich?
– Wo geht es schwer?
– Wo stehen vor einer Maschine die Halbfertigteile?
– Wo stockt der Materialfluss?
– Wo gibt es Verständnisprobleme?
– Wo erledigen Facharbeiter operative Aufgaben?
– Wo wird viel gesucht, recherchiert?
– Wo müssen Arbeiten wiederholt werden?
– Was muss wo gemahnt werden?
– …

Man geht einfach mit der Engpass-Brille durch das Unternehmen. Als Unbeteiligter. Man schaut und fragt sich: „Was machen die denn da?“ Eine Liste entsteht. Und die wird lang. Prioritäten werden gesetzt und los geht es.

Da kaum ein Unternehmen die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter gestaltet hat, wird hier das größte Potenzial liegen.

Wir wechseln vom Energiespar-Modus A – es laufen die eingefahrenen Gewohnheiten ab – in den Entwicklungs-Modus B – wir dokumentieren die Abläufe und entwickeln sie – . Das machen die Mitarbeiter gerne, denn sie erkennen sofort die Möglichkeiten, sich von unnötigem Ballast zu befreien. Die bearbeiteten Abläufe fügt man in die Organisations-Struktur und lädt sie auf das Ablauf-Portal hoch. Jetzt sind die Abläufe für jeden greifbar und ein akribischer Entwicklungsprozess beginnt.

Vor Beginn der Entwicklungen wurde bereits festgelegt, welche Ergebnisse danach gemessen werden sollen. Auf dieses Ziel ist alles ausgerichtet, denn es sollen ja Kapazitäten gewonnen werden.

Gehirngerechte Arbeitsabläufe
Wir wechseln von Modus A in Modus B, um die Abläufe zu entwickeln. Für die Umsetzung müssen wir zurück in Modus A, um mit neuen Gewohnheiten ans Werk zu gehen. Mit einem Wort, die neuen Abläufe müssen gelernt werden. Die entsprechende gehirngerecht Gestaltung erleichtert das. Das bringt zusätzlich folgende Vorteile mit sich:

Der Neue hat es leicht
Gehirngerecht aufbereitete Arbeitsabläufe können autodidaktisch gelernt werden. Welche Abläufe zu lernen sind, sagt der Arbeitsplatz-Code. Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Rekrutierung gestellt.

Was ist mit einem neuen Mitarbeiter zu tun?
– man zeigt ihm das Ablauf-Portal
– er erhält seinen Arbeitsplatz-Code
– er ruft „seine“ Abläufe auf dem Portal auf
– und er startet mit der Bearbeitung seiner Aufgaben.

Was wird damit erreicht?
– die Einarbeitungs-Zeit schrumpft gegen Null
– die Arbeitskapazität der vorhandenen Mitarbeiter wird geschont
– auch mit einer niedrigeren Qualifizierung erfüllt der Neue die hohen Ansprüche
– das erleichtert die Rekrutierung, man findet schneller Personal.

Facharbeiter-Potenzial gewinnen
Wenn wir schon dabei sind die Arbeitsabläufe zu gestalten, können wir auch den Facharbeiter-Engpass ins Visier nehmen.

Beobachtet man einen Facharbeiter bei seiner Arbeit, ist man oft erstaunt, wie groß der Anteil der Arbeiten ist, die sich mit einer geringeren Qualifikation erledigen lassen.

Was ist zu tun?
– die Arbeitsabläufe werden durch entsprechende Gestaltung auf das hohe Qualifizierungs-Niveau angehoben
– den Facharbeitern wird „zugearbeitet“ und sie konzentrieren sich auf die Arbeiten, die ihrem Level entsprechen
– die Möglichkeiten der Digitalisierung werden erkannt und mit Apps umgesetzt.

Und ganz nebenbei steigt dabei die Qualifizierung der Mitarbeiter im Umfeld des Facharbeiters.

Wenn man schon mal dabei ist, bei der Gestaltung der Arbeitsabläufe, geht auch noch Folgendes:

Wir lieben Wertschöpfung
Wissen die Mitarbeiter, dass nicht alle Arbeiten zu einer Wertschöpfung führen? Können sie zwischen wertschöpfenden und wertneutralen – die bringen nichts – Arbeiten unterscheiden?

Die Erfahrung sagt: „Nein.“ Wir leben in einer Zeit, in der die Anzahl der wertneutralen Arbeitsschritte dabei ist die der wertschöpfenden zu überholen:
„Es kann doch nicht sein, dass die Hälfte der Personalinvestitionen auf direktem Wege in den Müll geht.“
Leider wird es eine Analyse schnell bestätigen.

Was kann man mit den Millionen anfangen, die in der großen Spardose schlummern? Dieses Problem ist sicher schnell gelöst.

Die Spirale greift weiter
Wer die beschriebenen Schritte geht, ist schon sehr weit, aber noch nicht am Ende.

Wie wäre es, man stellt den gesamten Prozess der Produkt- oder Leistungserstellung total auf den Kopf? Entscheidend ist die Bereitschaft aller Beteiligten alles, was ist, infrage zu stellen.

Im Zeitalter der Digitalisierung ist das machbar. Und wenn man mal so richtig dabei ist, entsteht auch gleich ein neues Geschäftsfeld, wie man es heute immer wieder erlebt.

Weitere Informationen.

Über:

ASSIST
Herr Wolfgang T. Kehl
Gräfinthaler Straße 12
66271 Bliesransbach
Deutschland

fon ..: 06805 22191
web ..: http://www.ablaufgestalter.de
email : kontakt@goaling.de

Die PR-Notiz greift das Thema Personalengpässe auf und zeigt Wege auf, wie die Engpässe auf einfache Weise aufgelöst werden können.

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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Am Ende der Digitalen Agenda

Welche Schritte dringend erledigt werden müssen, damit Deutschland den digitalen Anschluss nicht verliert. IfKom diskutiert mit Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

BildMit der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung vor einem guten Jahr die Grundsätze ihrer Digitalpolitik vorgestellt, um Deutschlands Rolle als leistungsstarke und innovative Volkswirtschaft auszubauen. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt die Ziele der Digitalen Agenda. Heinz Leymann, IfKom-Bundesvorsitzender, sieht in der bisherigen Umsetzung jedoch noch erheblichen Nachholbedarf.

Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich Verkehr, Bau und digitale Infrastruktur sowie Digitale Agenda, erklärt dazu: „Zahlreiche Maßnahmen sind bereits umgesetzt worden. Durch die Frequenzversteigerung können zusätzliche Mittel in Milliardenhöhe für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt werden, das IT-Sicherheitsgesetz wurde verabschiedet und die Gründerförderung verbessert. Noch in diesem Jahr soll Rechtssicherheit für WLAN-Betreiber geschaffen werden. Die Potenziale von WLAN als Zugang zum Internet im öffentlichen Raum müssen ausgeschöpft werden, um mehr öffentliche und offene Angebote zu ermöglichen. Hier wird es im parlamentarischen Verfahren noch Verbesserungen geben müssen, um das Ziel des Gesetzentwurfes zu erreichen.“

Breitbandnetze: Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse

Nach Auffassung der Ingenieure für Kommunikation sind Breitbandzugänge die wichtigste Voraussetzung für die Teilhabe an der Digitalisierung und ermöglichen der Wirtschaft, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Die Bundesregierung ordnet leistungsstarken Breitbandnetzen ebenfalls eine hohe Bedeutung für gleichwertige Lebensverhältnisse sowie als Standortfaktor für die Wirtschaft zu und strebt daher bis 2018 einen flächendeckenden Ausbau mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde an. Die IfKom unterstützen die Politik in dem Ziel, eine flächendeckende Breitbandversorgung zu erreichen. Bis Mitte des Jahres 2015 waren 68,7% der Haushalte und Unternehmen mit mindestens dieser Bandbreite versorgt. Andreas Hofert, Mitglied des IfKom-Bundesvorstands, bezweifelt angesichts der derzeitigen Fortschrittsraten von etwa 4,6 Prozentpunkten pro Jahr die Erreichung dieses Ziels bis zum Jahr 2018.

Auch der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol hält den Breitbandausbau für eine der wichtigsten Grundlagen für das Gelingen der Digitalen Agenda. „Die Bemühungen müssen hier weiter verstärkt werden, damit bis 2018 alle Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden. Das Geld steht nun zur Verfügung. Die Bundesländer haben ebenfalls einen Anteil aus der Frequenzversteigerung erhalten, den sie für den Breitbandausbau einsetzen sollten.“ Mit den Ingenieuren für Kommunikation stimmt Sören Bartol überein: Es ist ein Investitionsschub in die digitale Infrastruktur erforderlich, um zukunftssichere Hochgeschwindigkeitsnetze aufzubauen. Diese Perspektive bietet vor allem der Glasfaseranschluss. Der Ausbau bis in die Häuser oder in die Haushalte (FTTB, FTTH) sollte, wo möglich, mit Glasfaser realisiert werden. Der Abgeordnete geht noch weiter: Um die gesellschaftliche Teilhabe am schnellen Internet sicher zu stellen, strebe die SPD-Bundestagsfraktion auf europäischer Ebene eine Regelung an, dass auf nationaler Ebene bestimmte Bandbreiten als Universaldienstverpflichtung vorgegeben werden könnten.

Aus Sicht des IfKom-Bundesvorstands wird der derzeitige Förderrahmen nicht ausreichen, um alle wirtschaftlich nicht ausbaubaren Flächen in Deutschland breitbandig zu versorgen. Die IfKom appellieren daher an die verantwortlichen Politiker und die Unternehmen, gemeinsam weitere Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Zusammenarbeit in der „Netzallianz für Deutschland“ sollte nunmehr Ergebnisse liefern.

Digitalisierung verändert Wirtschaft und Arbeitswelt

Nach einer aktuellen Umfrage befürchten 21% der Arbeitnehmer den Wegfall ihrer Jobs aufgrund der Digitalisierung. 49% der Befragten erwarten, mehr IT-Kenntnisse als bisher zu benötigen. Die Ingenieure für Kommunikation bewerten eine gute Arbeitsqualität als Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben die Aufgabe, sich auf den Strukturwandel aufgrund der Digitalisierung aktiv vorzubereiten. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen reagieren auf die Umbrüche noch zurückhaltend, müssen aber mittelfristig ihre Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle anpassen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Diese Veränderungen sollte die Politik nach Auffassung der IfKom sowohl für den Bereich der Arbeit als auch für die Unternehmen noch aktiver begleiten. Die Digitale Agenda hat das Ziel, Deutschland zum Wachstumsland Nr. 1 zu machen und setzt dabei auch auf die Innovationskraft der Startups. Die IfKom fordern hierfür ein innovationsfreundliches entbürokratisiertes Klima.

Sören Bartol, MdB, dazu: „Gute Arbeitsqualität ist unerlässlich dafür, dass Mitarbeiter langfristig psychisch und körperlich gesund und leistungsfähig bleiben. Gerade bei den Umbrüchen in der Arbeitswelt müssen Arbeitgeber, Gewerkschaften, aber auch der Gesetzgeber darauf achten. Wir werden die Auswirkungen der digitalen Technologien auf die Beschäftigung und Arbeitsmärkte, den Gesundheitsschutz sowie die Unternehmensorganisationen stärker in den Blick nehmen und gemeinsam mit den Sozialpartnern sinnvolle Lösungsansätze für das Arbeiten in der digitalen Welt entwickeln.

Digitale Bildung ist eine Zukunftsinvestition

Die Qualifizierung von Arbeitnehmern muss an die Anforderungen der Digitalisierung, wie beispielsweise immer kürzere Entwicklungszyklen, angepasst werden. Digitale Kompetenz muss nach Meinung der IfKom bereits in der Schule vermittelt werden, Teil der Ausbildung und des Studiums sein sowie in der Fortbildung einen festen Platz einnehmen. Die IfKom fordern daher eine stärkere Fokussierung der Aus- und Weiterbildung auf diejenigen Kompetenzen, die zukünftig noch stärker erforderlich sind – vor allem Fähigkeiten zur Entwicklung, Pflege und Betrieb digitaler Systeme. Dies muss bereits in der Schule beginnen. Deutschland darf sich im Bereich der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Schulabgängern nicht mit dem derzeitigen Mittelfeld zufrieden geben. Ebenso müssen Hemmnisse durch die föderale Struktur überwunden werden.

Sören Bartol hält die digitale Bildung ebenfalls für den wichtigsten Schlüssel zur Teilhabe an der digitalen Gesellschaft. Um digitale Souveränität für jeden zu erreichen, müssten auch neue verfassungsrechtliche Regelungen gefunden werden, die eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ermöglichen. Neben verpflichtendem Informatikunterricht gehörten auch eine digitale Lernmittelfreiheit, digitale Lehr- und Lernkonzepte für Schule und Hochschule sowie die Anpassung der Dualen Ausbildungsberufe an die Anforderungen von Industrie 4.0 zu den Zielen, die die SPD-Bundestagsfraktion verfolge.

Digitale Agenda am Ende nur Zwischenschritt in die richtige Richtung

„Die IfKom halten die Digitale Agenda der Bundesregierung für eine anspruchsvolle aber notwendige Aufgabenstellung auf dem Weg in die digitale Zukunft“, betont IfKom-Bundesvorsitzender Heinz Leymann. Auch wenn sie einer der Bundesminister bei der Präsentation im letzten Jahr als „Hausaufgabenheft“ bezeichnet hat, bewerten die Ingenieure für Kommunikation die darin formulierten Ziele in den sieben Handlungsfeldern als Mindestanforderungen, die in dieser Legislaturperiode erreicht werden müssen. Die Bilanz nach einem guten Jahr fällt daher aus Sicht der IfKom eher kritisch aus.

Für Sören Bartol steht fest: „Die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag werden die Umsetzung der Digitalen Agenda weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten. Als SPD-Fraktion verstehen wir den digitalen Strukturwandel als Chance für mehr gesellschaftliche Teilhabe und für eine Stärkung der Souveränität der modernen Bürgergesellschaft, die wir durch entsprechende Beschlüsse und gesetzliche Regelungen ermöglichen wollen.“

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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Konzern-Großraumbüro, Hipster-Workspace, High-End-Business Center: Wie und wo wollen wir Deutschen arbeiten?

Alles digital. Alles anders. Mit der Generation Y sehen sich arrivierte HR Manager in Konzernen mit potentiellen Arbeitskräften konfrontiert, die sie oftmals ratlos erscheinen lassen.

BildDiese Generation Y stellt nämlich Ansprüche. Im Sinne von: Frage mich nicht, was ich für Dein Unternehmen tun kann, sondern sage mir, was Dein Unternehmen für mich tun kann. Dabei sind Geld und Macht für die Generation Y nur noch untergeordnete Motivatoren. Das Gordon-Gekko-Modell hat ausgedient. Themen wie Sinnstiftung, Flexibilität und Work-Life-Balance rücken in den Vordergrund. Aber haben sich Unternehmen in Deutschland bisher darauf eingestellt? Anders gefragt: Ist Fachkräftemangel real oder haben viele Unternehmen in Deutschland heute einfach nicht das passende Angebot für die Nachwuchskräfte?

In diesem Zusammenhang geht es auch um den Arbeitsplatz per se. Wie und wo wollen Menschen heute arbeiten, damit sie ihr volles Potential ausschöpfen können? Handelt es sich hierbei um eine Generationsfrage oder eine Evolutionsfrage? Die großen amerikanischen Vorzeige-Arbeitgeber wie Facebook, Google oder Apple wollen uns glauben machen, dass Glaskästen und Kickertische der Königsweg zum Glück sind. Je flexibler und bunter der Arbeitsplatz, desto größer die Rentabilität, oder etwa nicht?

„Aus meiner Sicht müssen Unternehmen tatsächlich umdenken, wenn es um Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung geht. Da geht es aber mehr um eine ganzheitliche Struktur- und Kulturveränderung als um rosa Stühle und Flipperautomaten im Konferenzraum. Der Wandel ist jetzt und Flexibilisierung heißt das Zauberwort“, sagt Anita Gödiker, Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von Satellite Office.

In den urbanen Zentren schießen verrückte Co-Working-Spaces derzeit wie Pilze aus dem Boden. Was heute zeitgemäß und innovativ erscheint, hat in Deutschland aber eine rund 20jährige Geschichte. Und Gödiker hat sie mitgeschrieben. Sie ist eine der Vorreiterinnen in Bezug auf „flexible Arbeitsplatzmodelle“. Im Jahr 1997 hat sie ihr erstes Business- und Conference Center in Berlin eröffnet. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über sieben High-End-Business Center in Berlin, München, Hamburg und Zürich.

Für Gödiker ist eines ganz klar: „Es geht nicht darum, ob das klassische Großraumbüro in der Konzernzentrale oder der Hipster-Co-Working-Space der beste und produktivste Arbeitsplatz ist. Vielmehr geht es darum, was ein Mitarbeiter in einer bestimmten Situation zu einer bestimmten Zeit braucht, um eine Top-Performance abzuliefern.“ Mal ist es das eine und mal das andere Extrem. Es ist an den Unternehmen, ihren Mitarbeitern genau diese Möglichkeiten zu geben. „Wir haben seit nunmehr 20 Jahren das Ohr ganz nah am Arbeitsmarkt und stellen unsere Business Center flexibel auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein. Unser variables Geschäftsmodell ist nicht Teil eines kurzfristigen Hypes, sondern ein nachhaltiger und seriöser Bestandteil der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts!“

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Über Satellite Office:

Satellite Office schafft Raum für flexible Arbeitsplätze und geschäftliche Begegnungen. In denkmalgeschützten, historischen Immobilien. Mitten in den Zentren europäischer Metropolen. Zürich, Hamburg, Berlin, München.

Made in Berlin! Das Unternehmen wurde im Februar 1997 von Anita Gödiker gegründet. Die Wahl-Berlinerin öffnete damals ihr erstes Office & Business Center am Checkpoint Charlie. Sie hatte die Vision, anspruchsvollen Kunden flexible und individuelle Büros, Arbeitsplätze und Büro-Services mit einem ganz persönlichen Service anzubieten. Der Manufaktur-Gedanke in der modernen Officewelt. Just-in-time. Just-in-Place. Und zu einem fairen Preis!

Mittlerweile ist Satellite Office mit sieben Standorten in Zürich, München, Berlin und Hamburg Marktführer im High-End Bereich der Business- & Conference Center Branche in Deutschland. Über 1.000 Unternehmen nutzen die Leistungen von Satellite Office – vom internationalen Konzern bis zum ambitionierten Start-up. Und Anita Gödiker bringt die Entscheider zusammen. Auf Kaminabenden. Per Mail. Oder ganz persönlich im 1-zu-1 Gespräch.

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