Neue HOAI 2021 in Sicht: der BMWi-Entwurf vom 7.08.2020 im Überblick

Der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 7.8.2020 liegt vor. Laut Experten sind weitere Anpassungen zum Thema Konfliktvermeidung notwendig.

BildDie BVM Bauvertragsmanagement GmbH verfolgt mit großer Aufmerksamkeit die bevorstehenden Neuerungen zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen sowie die Änderung vergaberechtlicher Bestimmungen (ArchLG). Der Gesetzentwurf wird nach der Sommerpause in den Bundestag eingebracht.

Aus den vorliegenden Reformvorschlägen ergeben sich wesentliche Änderungen der HOAI, die sich deutlich auf die Honorargestaltung bei Architekten- und Planerverträgen auswirken. Der Grundleistungskatalog soll wesentlich erweitert werden. Wenn wirksame Honorarvereinbarungen in Textform getroffen werden, können Honorare frei verhandelt werden. Ansonsten sind Planer oder Auftraggeber an die Honorartafeln für Mindestsätze und Höchstsätze für ihre Grundleistungen gebunden. Vorhersehbar werden auch öffentliche Auftraggeber bei VgV-Verfahren für Planungsleistungen die geplante HOAI 2021 anwenden.

Nach dem Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen und Änderung vergaberechtlicher Bestimmungen (ArchLG) soll neben den Ermächtigungsgrundlagen auch die HOAI bis zum Jahresende angepasst werden. Notwendig wurden die Anpassungen infolge des Urteils des EUGH vom 04.07.2019, wonach festgestellt wurde, dass die geltende HOAI 2013 nicht den Vorgaben der Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG) entspricht.

Die HOAI Neuerungen im Entwurf

Mit den Neuregelungen im Honorarrecht kommen viele Fragen auf. Was bleibt von der HOAI 2013 erhalten? Welche Auswirkungen haben das EuGH-Urteil und der Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen und Änderung vergaberechtlicher Bestimmungen (ArchLG)? Welche Ableitungen ergeben sich für die neue HOAI? Was verändert sich an den Strukturen der HOAI 2021 konkret?

Die wesentlichen Neuerungen des Referentenentwurfes des BMWi vom 7.08.2020 auf den ersten Blick:

– Das verbindliche Preisrahmenrecht aus Mindest- und Höchstsatz wird damit aufgegeben. Die Honorartafeln dienen der Honorarorientierung für Grundleistungen und zur Abgrenzung von Besonderen Leistungen.
– “Basishonorarsatz” ist die neue Bezeichnung für den Mindestsatz.
– Die bisherigen Anforderungen “schriftlich und bei Auftragserteilung” entfallen. Honorarvereinbarungen für Grundleistungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (diese umfasst auch elektronisch übermittelte Erklärungen).
– Der “Basishonorarsatz” gilt als vereinbart, sofern wirksame Honorarvereinbarung vorliegt.
– Davon umfasst sind auch die Grundleistungen der sog. “Beratungsleistungen” gem. Anlage 1 zur HOAI.
– Spätestens bei Angebotsabgabe müssen Verbraucher darauf hingewiesen werden, dass niedrigere oder höhere Honorare auch jenseits der HOAI-Honorare vereinbaren werden können.
– Die Fälligkeitsregelungen in § 15 HOAI entfallen. Diese sind seit dem 1.01.2018 in dem gültigen BGB Bauvertragsrecht und dem Recht für Architekten- und Ingenieurverträge enthalten.
– Die Beschränkung des Anwendungsbereichs der HOAI auf inländische Sachverhalte entfällt.
– Die HOAI 2021 soll für alle Architekten- und Ingenieurverträge gelten, die nach dem 01.01.2021 geschlossen werden.
– Im Übrigen bleibt es im Wesentlichen bei der bisherigen Systematik der HOAI 2013.
– Der Entwurf regelt nichts zu den Auswirkungen des EuGH-Urteils vom 04.07.2020 bezüglich der vor 31.12.2020 geschlossenen Architekten- und Ingenieurverträge. Insoweit ist das vom BGH angestoßene Vorabentscheidungsverfahren vor dem EuGH zum verbindlichen Preisrecht abzuwarten.

Anregungen der DGA-Bau zur HOAI 2021

Ergänzungen in der HOAI-Änderungsverordnung sind wesentlich, um Baustreitigkeiten zwischen Auftraggebern und Architekten und Planern über die Honorarabrechnung zu reduzieren. Langwierige gerichtliche Honorarstreitigkeiten, insbesondere über Honorarschlussrechnungen, sollten im Sinne der außergerichtlichen Streitbeilegung von vornherein vermieden werden.

Daher haben die DGA-Bau Gesellschaft für außergerichtliche Streitbeilegung e.V. und Prof. Dr.-Ing. C.J. Diederichs im Sinne des Konfliktmanagements beim Planen, Bauen und Betreiben von Bauten und Anlagen weitere Anregungen für eine konfliktärmere HOAI 2021 beim BMWi vorgetragen und zwar zu folgenden Paragrafen:

– § 4 Abs. 1 Änderungsvorschlag: …wird in der Verordnung im Zusammenhang mit der Kostenermittlung auf die DIN 276 verwiesen, so ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltende Fassung zugrunde zu legen….
– Ergänzung § 11 Abs. 1 neu Satz 2: Die Anzahl der Objekte ist verbindlich zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zu vereinbaren
– § 53 Abs. 1 Änderungsvorschlag: Die Leistungen der Technischen Ausrüstung umfassen die Fachplanungen für Anlagen
– Ergänzung § 54 Abs. 2 neu Satz 2: Derartige mehrere Anlagen sind zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer verbindlich vertraglich zu vereinbaren.

Herr Prof. Diederichs ist Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für außergerichtliche Streitbeilegung e.V. Er ist erfahrener ö.b.u.v. Sachverständiger für Projektsteuerung sowie für Abrechnung und Honorare im Hoch- und Ingenieurbau. Aus seiner Sicht sind die genannten Änderungen beim Thema Konfliktvermeidung notwendig.

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BVM in München steht seit über 20 Jahren für die kompetente Schulung und Beratung in baurechtlichen und bauwirtschaftlichen Fragestellungen. Weiterbildungsangebote zum Streitlöser DGA-Bau-Zert® und Wirtschaftsmediator befähigen Bauprojektleiter, Konflikte möglichst in Echtzeit zu managen, um langwierige Rechtsstreitigkeiten bei Gericht zu vermeiden.

In praxisnahen Seminaren vermitteln erfahrene Referenten, Baurechtsexperten und Sachverständige wichtiges Knowhow für die Bau- und Immobilienwirtschaft. Teilnehmende erfahren alles zur Vergabe und VOB/A, VOB/B und BGB-Bauvertragsrecht, Architektenrecht und HOAI, zum Nachtragsmanagement und Bauablaufstörungen sowie Projektmanagement.

Die Geschäftsführerin, Rosina Th. Sperling hat sich auf außergerichtliche Streitbeilegung spezialisiert und bietet den Weiterbildungslehrgang Streitlöser/in DGA-Bau-Zert und die Qualifizierung zum Zertifizierten Wirtschaftsmediator an. Weitere Informationen stellt die BVM BauVertragsManagement GmbH auf ihrer Webseite www.bvm-seminare.de zur Verfügung.

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GIEAG Immobilien AG schließt Architektenwettbewerb für den Bau von 250 Eigentumswohnungen in Karlsruhe ab

Die GIEAG Immobilien AG schreitet mit der Projektentwicklung des Gesamtareals an der Philipp-Reis-Straße 2, 76227 Karslruhe durch die Entscheidung des kompetenten Preisgerichts voran.

BildKarlsruhe, 16. Juli 2018. Der bundesweit tätige Projektentwickler GIEAG Immobilien AG (GIEAG) hat in enger Abstimmung mit Vertretern der Stadt Karlsruhe im Frühjahr 2018 einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung ausgerufen. Sechs renommierte Architekturbüros nahmen am Wettbewerb teil und präsentierten dem Entscheidungsgremium ihre Entwürfe und Ideen für die Schaffung von zirka Stück 250 neuen Miet- und Eigentumswohnngen mit dem Projektnamen KWARTIER. Hierfür gaben die im Vorfeld aufgestellten allgemeinen Wettbewerbsrichtlinien, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung neuer Nutzungskonzepte auf dem Wettbewerbsgrundstück vor. Das mit hochqualifizierten Spezialisten besetzte Preisgericht, analysierte mit großer Fachkompetenz die eingereichten Konzeptionen und entschied sich nach einer intensiven Beratung dafür, den Entwurf des Architekturbüros KRESINGS, Münster/Düsseldorf, als Sieger des Wettbewerbs zu erklären. Das Wettbewerbsverfahren wurde federführend von dem in Karlsruhe ansässigen Beratungsbüro für Immobilien Siegmund-Schultze betreut.
Teil des Wettbewerbs war die Entwicklung einer intelligenten Lösung hinsichtlich der Schaffung von ausreichenden Parkraum für das Gesamtareal. Das Technikgebäude wurde nach einer umfangreichen Sanierung komplett durch die GIEAG langfristig vermietet, für das Bürogebäude laufen parallel zum Wettbewerb Planungen zur Revitalisierung und Vermietung. Insgesamt entsteht so eine perfekte Symbiose aus hochmodernen Arbeitswelten, attraktiven Mietwohnungen und exklusiven Eigentumswohnungen.

” Den Teilnehmern des Preisgerichts gebührt unsere höchste Anerkennung für die intensive und kompetente Begleitung des Wettbewerbs, wofür wir uns sehr bedanken. Wir sind uns, auch im Hinblick auf die städtebauliche Bedeutung der Entwicklung unseres Gesamtareals, unserer Verantwortung bewusst und haben daher die Entscheidung getroffen, einen enormen zeitlichen und wirtschaftlichen Aufwand in den gesamten Wettbewerb zu investieren. Durch die Kombination aus der Zusammensetzung der hochqualifizierten Jury und der Auswahl an renommierten regionalen und überregionalen Architekturbüros, hat sich ein zukunftsweisendes und innovatives Konzept entwickelt, auf dessen Umsetzung wir uns freuen. In unseren Dank möchten wir auch an alle teilnehmenden Architekturbüros und an Herrn Siegmund-Schultze für die Organisation und Betreuung des Wettbewerbsverfahrens einschließen, kommentiert Vorstand Thomas Männel.”

“Weitreichende Entwicklungspotenziale sahen wir bereits beim Erwerb der Liegenschaft in Karlsruhe und verfolgten seither zielgerichtet und intensiv den Plan, unsere Visionen in Realitäten umzusetzen. Dabei sind wir uns unserer unternehmerischen Verantwortung, sowohl gegenüber den Aktionären und Mitarbeitern, als auch gegenüber der Gesellschaft bewusst und handeln entsprechend sorgsam, erläutert Aufsichtsratsmitglied Alexander Pferschy.”

Zusammensetzung Preisgericht:

Fachpreisrichter mit Stimmrecht:
Prof. Martin Haas (Vorsitz), Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner (Stadtplanungsamt), Jim Clemes (Architekt), Bettina Spreng (Architektin), Prof. Christine Remensperger (Architektin)

Sachverständige mit Stimmrecht:
Bürgermeister Michael Obert (Baubürgermeister), Prof. Christoph Ehrhardt (Ernst & Young), Prof. Christoph Achammer (Architekt), Alexander Pferschy (GIEAG Aufsichtsrat), Thomas Männel (GIEAG Vorstand)

Stellvertretende Fachpreisrichter:
Caroline Reich (BDA), Sven Haefner (GIEAG Leitung Technik)

Stellvertretende Sachverständige:
Cornelia Lutz (Gartenbauamt), Philipp Pferschy (GIEAG Vorstand)

Berater ohne Stimmrecht:
Monika Regner (Bauaufsichtsamt), Manuel Hitscherich (Amt für Verkehrsplanung)

Am Wettbewerb teilnehmende Architekturbüros:

Baumschlager Hutter Partners, Dornbirn

GJL Architekten, Karlsruhe

Kränzle + Fischer-Wasels Architekten, Karlsruhe

Kresings Architektur, Münster/Düsseldorf

Luft Architekten, Gaggenau/Wien

Stefan Forster Architekten, Frankfurt a. M.

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GIEAG Immobilien AG
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GIEAG ist eine familiengeführte Münchner Immobilienaktiengesellschaft. Die Aktien der GIEAG Immobilien AG werden an der Münchner Börse gehandelt. Das GIEAG Experten-Team ist dabei Garant fur innovative und zukunftsweisende Konzepte. Durch die Verbindung der drei Assetklassen – Office, Wohnen, Logistik – und der zwei Leistungsbereiche – Entwicklung und Bestandshaltung – bietet das Unternehmen eine im Markt einzigartige Stabilität. So entwickelte und optimierte die GIEAG Immobilien AG in den vergangenen 18 Jahren eine Vielzahl von Immobilienprojekten, mit Flächen von 1.500 m² bis 145.000 m² bei einer Einzelinvestitionssumme von bis zu 100 Millionen Euro. Partnerschaftlichkeit, Beharrlichkeit, Transaktionssicherheit und Schnelligkeit sind für die GIEAG die Basis einer nachhaltigen Wertentwicklung.

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GesA mbH übernimmt “inter pares” mit bundesweit vier Pflegestandorten

+ GesA engagiert sich wieder operativ in Entwicklung und Betreiberschaft
+ Übernahme der inter pares GmbH und deren Einrichtungen in Böhlen, Ahrensburg, Reinfeld und Schongau

Die Gesellschaft für soziale Aufgaben (GesA) mbH kehrt nach einer zweijährigen Pause zurück ins operative Geschäft. Zum Jahresbeginn wurde die Übernahme der inter pares Beratungs- und Beteiligungsgesellschaf mbH aus Berlin vereinbart. Die inter pares wurde 2011 gegründet und betreibt insgesamt vier Pflege- und Wohneinrichtungen. Alle vier Standorte werden nun von der GesA übernommen und betrieben. Dabei handelt es sich um:

– das Seniorenzentrum Böhlen (Sachsen)
aktuell 80 Pflegeplätze sowie18 Apartments im Betreuten Wohnen, ein Umbau wird derzeit realisiert, das Haus verfügt nach Fertigstellung im Winter 2018/2019 über 89 Pflegeplätze

– das Pflegezentrum Ahrensburg (Schleswig-Holstein)
aktuell 60 Plätze, ein Neubau wird derzeit realisiert, das Haus verfügt danach über 107 Einzelzimmer, Eröffnung: Ende 2018

– das Pflegezentrum Reinfeld (Schleswig-Holstein)
aktuell 73 Plätze, auch hier entsteht gerade ein Neubau mit 98 Einzelzimmern, Eröffnung Herbst / Winter 2019

– das Marie-Eberth Seniorenzentrum Schongau (Bayern)
das Haus wird neu errichtet und verfügt dann über 122 Einzelzimmer, Eröffnung Spätsommer / Herbst 2019

Als Spezialist für die Entwicklung und den Bau von modernen Sozialimmobilien hat die GesA allein in den vergangenen anderthalb Jahren die Projekte in Salzgitter (112 Plätze), Wiesmoor (64 Plätze) und Seesen (90 Plätze) erfolgreich abgeschlossen. Die Übergabe der neuen Seniorenresidenz in Cloppenburg (118 Plätze) ist für diesen Herbst geplant.

Dazu sagt GesA Gründer und Geschäftsführer Kenneth Woods:
“Nach der familiär bedingten Pause im operativen Bereich, ist die GesA wieder zurück. Wir freuen uns sehr auf die Entwicklung und Modernisierung der vier Häuser in Schleswig-Holstein, Sachsen und Bayern. Seit 20 Jahren gehen wir konsequent einen Weg – wir erneuern oder bauen zeitgemäße Senioren- und Pflegeeinrichtungen, dort wo sie gebraucht werden. Inzwischen haben wir 20 Projekte realisiert und diese Liste setzen wir fort mit unserer gewachsenen Erfahrung und unserem Know-how.”

Über:

GesA mbH
Herr Kenneth Woods
Hahndorfer Landwehr 11
38644 Goslar
Deutschland

fon ..: 0511 / 790 900 48
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email : info@gesambh.de

Kurzporträt Gesellschaft für soziale Aufgaben mbH (GesA):
Die GesA-mbH mit Sitz in Goslar wurde 2003 gegründet. Geschäftsführer ist der Betriebswirt Kenneth Woods, der im Segment der stationären und ambulanten Altenhilfe über eine mehr als zwanzigjährige Unternehmer-Erfahrung verfügt. Die GesA-mbH ist Spezialist für die Entwicklung, Inbetriebnahme und Trägerschaft von modernen Sozialimmobilien. Darüber hinaus wurden im Rahmen einer Interim-Geschäftsführung weitere Pflegeeinrichtungen, ein ambulanter Pflegedienst sowie Wohnungen für Betreutes Wohnen geleitet.
Beispielhafte Neubauprojekte der GesA aus den vergangenen Jahren sind unter anderem: die APE Braunschweig-Stöckheim (116 Plätz); die “Lister LebensArt” in Hannover; die APE Nordstraße in Helmstedt (116 Plätze); die APE Im Zentrum in Bad Nenndorf (82 Plätze); die APE Rotermundstraße in Hannover (100 Plätze). Nach einer zweijährigen operativen Pause sind die GesA-mbH und deren Tochtergesellschaften ab 2018 Träger von Senioreneinrichtungen an Standorten in Schleswig-Holstein, Sachsen und Bayern.

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tth medienservice
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12157 Berlin

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Reparaturmörtel Rapid Set bringt die Einstellung von Fahrzeug-Scheinwerfern ins Lot

Höchste Präzision in Rekordzeit: TÜV Rheinland in Berlin setzt mit Korodur auf ein sicheres Fundament für verordnungskonforme Prüfplätze

BildBerlin / Amberg. Gerade wenn die Anforderungen an Bau- und Sanierungsarbeiten extrem hoch und die Zeitvorgaben sehr eng sind, sind Baustoffe gefragt, die sich besonders leicht verarbeiten lassen und schnell zu belastbaren Ergebnissen führen.

Ein aktuelles Beispiel hierfür stellen Scheinwerfereinstellplätze dar: Seit dem 1. Januar 2018 gelten anspruchsvolle neue Richtlinien, die von Fahrzeugwerkstätten und Prüfinstitutionen eine erhöhte Präzision fordern. Hier lautet die Maxime, in kürzester Zeit Fundamente und Flächen herzustellen, die nicht nur leicht einnivelliert werden können, sondern auch schnell wieder für den täglichen Betrieb nutzbar sind.

In dieser Hinsicht haben sich die Rapid Set Reparaturmörtel von Korodur in der Praxis bewährt: Sie kamen im vergangenen Jahr beim TÜV Rheinland in Berlin zum Einsatz. Eine interne Prüfung der Standorte in der Hauptstadt ergab, dass viele Scheinwerferprüfplätze auf den neuesten Stand zu bringen waren.

18 Bahnen mussten für die Scheinwerfer-Prüfungen erneuert werden – und zwar innerhalb von nur sechs Wochen. Denn um die Anforderungen an die verordnungskonformen Prüfplätze termingerecht erfüllen zu können, musste das Projekt im Dezember 2017 abgeschlossen sein.
Der Berliner Architekt Fritz-Peter Rothe erhielt den Auftrag, die Sanierungsarbeiten zu organisieren und zu begleiten. Den engen Zeitplan einzuhalten, stellte auch für ihn eine Herausforderung dar. Bereits seit 1969 ist er in diesem Beruf tätig und hat in seiner Laufbahn zahlreiche Baustoffe und -verfahren kennengelernt. Seiner Erfahrung nach hat sich der Einsatz von Rapid Set Reparaturmörteln beim Erstellen der Flächen für die Prüfplätze absolut bewährt.

Schienen für Lichteinstellgeräte genau justieren

Fritz-Peter Rothe erklärt: “Einerseits ging es darum, die Schienen für die Messgeräte auf Anhieb genau zu justieren. Die einfache Handhabung der Materialien unterstützte dies optimal, denn es gelang sofort, die gewünschte Konsistenz herzustellen. Andererseits sollten die umliegenden Flächen schnell für die Verfliesung bereit sein, damit der TÜV die Prüfplätze wieder nutzen konnte. Dies war durch den Einsatz von Rapid Set Mortar Mix nach nur zwei Stunden möglich. Die Aushärtungszeit war bei einer Betonschicht von drei bis acht Zentimetern sehr kurz.”

Insgesamt wurden drei Tonnen Mortar Mix eingesetzt. Während herkömmlicher Beton bis zu 28 Tage benötigt, um voll belastbar zu sein, lässt sich diese Zeit durch Beton mit Schnellzement deutlich auf nur drei bis vier Tage verkürzen. Hier ist die Fläche nach vier Stunden erstmals begehbar – bei Rapid Set hingegen ist sie bereits nach nur zwei Stunden voll belastbar.

Zum Ablauf: Nach dem Entfernen der vorhandenen Fliesen wurde eine Vertiefung von bis zu acht Zentimetern geschaffen, um den Stahlrahmen in den Beton einzubetten. Bahnseitig besteht der Rahmen aus einem 4,5 m langen Profil mit abgerundeter Oberseite für die Führung der Rollen am Lichteinstellgerät. Parallel dazu befindet sich in einem Abstand von 67 cm das zweite Profil, auf dem das Rad des MAHA-Lichteinstellgeräts läuft.

Rapid Set Mortar Mix an den Scheinwerfer-Prüfständen, Rapid Set Concrete Mix für die Lkw-Fahrspur

Am TÜV-Standort in der Pichelswerder Straße (Berlin-Spandau) wurde auch ein Lkw-Prüfplatz eingerichtet, bei dem aufgrund der hohen Gewichtsbelastung die Wahl auf die Rapid Set-Variante Concrete Mix fiel. Für den TÜV in Berlin wurden rund elf Tonnen dieses Materials verbaut. Der erste Lkw konnte die Flächen nur drei Stunden nach dem Gießen des Betons befahren.

Das Ergebnis hat den gestandenen Bauprofi auf der ganzen Linie begeistert: “Rapid Set überzeugt mich mit seiner hohen Verarbeitungsqualität und Standfestigkeit als perfektes Baumaterial. Gerade für die Sanierung unter zeitkritischen Umständen ist Rapid Set ideal, denn auch bei möglichen Folgemaßnahmen, wie zum Beispiel für das Fliesenlegen oder Erstellen von Anschlüssen, lässt sich enorm viel Zeit sparen”, so Fritz-Peter Rothe weiter.

Die Maßhaltigkeit der neu installierten Systeme wird alle zwei Jahre geprüft und dokumentiert. Rothe meint: “Darum sollten auch die Kfz-Werkstätten und Autohäuser penibel darauf achten, dass ihre Prüfeinrichtungen verordnungskonform sind!”

Weitere Infos: www.korodur-rapidset.de

Über:

KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG
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Kurzportrait: KORODUR® – weltweit bewährt

Seit 1936 ist das Haus KORODUR Spezialist für die Herstellung mineralischer Hartstoffe für die Verlegung hochbelastbarer, zementärer Industrieböden. Weltweit wurden bislang mehr als 550 Mio. m² KORODUR Industrieböden verlegt.

Die Firma KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG wurde am 13. Februar 1936 von Werner Westphal in Berlin gegründet. Im Jahr 1969 ging die KORODUR-Unternehmensgruppe in den Besitz der Familie Heckmann über. 1978 verlagerte KORODUR seinen Hauptsitz von Berlin nach Amberg/Bayern.

Von Beginn an ist KORODUR im Ausland aktiv gewesen. Schon der Firmengründer unterhielt intensive Geschäftsbeziehungen zu Ländern wie Italien, Israel, Brasilien und Südafrika. Die KORODUR-Gruppe führt seither langjährige, erfolgreiche und vertrauensvolle Exportbeziehungen und konnte diese kontinuierlich ausbauen, z.B. bereits 1978 in die Region Südostasien. Zusammen mit der KORODUR International GmbH, gegründet 1976, hat KORODUR ein Vertriebsnetz über alle Kontinente aufgebaut. Geschäftsbeziehungen bestehen heute zu über 40 Ländern!

Seit 2012 ist KORODUR exklusiver Lizenzpartner für Europa für Produktion und Vertrieb der Rapid Set®-Produkte, die sich in den USA bereits seit rund 30 Jahren bewährt haben. Laut Hersteller ist damit ein Durchbruch auf dem Baustoffmarkt gelungen. Denn das multifunktionale Reparatursystem besitzt gegenüber herkömmlichem Portland-Zement zahlreiche Vorteile in der Verarbeitung, Standfestigkeit und Haltbarkeit.

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Sparkasse investiert in Kirchberg in neue Geschäftsstelle

Die Kreissparkasse Rhein-Hunsrück ist im gesamten
Kreisgebiet mit insgesamt 14 Geschäftsstellen. In Kirchberg soll nun schräg gegenüber des aktuellen Gebäudes eine neue Geschäftsstelle entstehen.

BildDüsseldorf, 26. November 2014. Kirchberg ist als Verbandsgemeindesitz traditionell ein starker
Standort mit großer Bedeutung für die Sparkasse. “Viele, über die
Jahre gewachsene Verbindungen haben zu einer hohen
Kundenbindung geführt”, beschreibt Sparkassenvorstand
Wolfgang Nass die Situation. “Wir investieren in Kirchberg für
unsere Kunden und somit in die Zukunft des Standortes”, so Nass
weiter.
Das Bestandsgebäude wurde vor nunmehr 45 Jahren durch die
damalige Kreissparkasse Simmern neu erbaut. Die letzte
Renovierung und die damit verbundene Erweiterung durch einen
Glasanbau erfolgte im Jahr 1989/1990. Nach 25 Jahren Nutzung
entsprechen die Räumlichkeiten nicht mehr den heutigen
Anforderungen. So ist der vom eigentlichen Kundenbereich
getrennte Eingangsbereich in Ausgestaltung und Größe nicht
mehr ausreichend. Die Beraterplätze sind beengt untergebracht
und sollen zukünftig den heutigen Standards inklusive einer
verbesserten Diskretion entsprechen. Außerdem bedarf das gesamte
Gebäude einer umfangreichen energetischen Sanierung.
Ein Umbau – und das bei Aufrechterhaltung des
Geschäftsbetriebes – wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll und hat die
Sparkasse bewogen, stattdessen vis-a-vis an der Ecke
Hauptstraße/Graf-Simon-Straße eine neue Geschäftsstelle zu
errichten. Dies ist auch ein klares Bekenntnis der Sparkasse zum
Standort Kirchberg verbunden mit einer Aufwertung der baulichen
Gesamtsituation in diesem Bereich. “Es ist uns wichtig, dass wir im
Rahmen der Stadtsanierung im Einklang mit den städtebaulichen
Vorstellungen der Stadt Kirchberg stehen, was Standort und
Funktion des neuen Gebäudes betrifft”, erläutert der
Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Klaus Wende, das
Bauvorhaben. “Von der Neugestaltung des Umfeldes und der
Schaffung von Parkraum im Bereich Am Obertor profitieren nicht
nur wir als Sparkasse, sondern gleichfalls auch das medizinische
Zentrum am Burghaus sowie der Einzelhandel bis hin zum
Marktplatz”, ergänzt Geschäftsstellenleiter Gerd Endres.
Der Bauplatz liegt auf dem ehemaligen Stadtgraben, der seinerzeit
mit Waldboden und Ascherückständen aus Rodungen der
Gemarkung Dickenschied aufgefüllt wurde. Im Zusammenhang mit
der für das Projekt erforderlichen Bebauungsplanänderung wurde
im Auftrag der Stadt Kirchberg eine umwelttechnische
Untersuchung vorgenommen. Die abschließenden Ergebnisse
lassen eine gewerbliche Nutzung des Geländes als
Sparkassengeschäftsstelle bedenkenlos zu.
Das neue Geschäftsstellengebäude wird als zweigeschossiger Bau
mit gering geneigtem Pultdach in zeitgemäßer Architektur vom
Planungsbüro Identa Verwaltungs GmbH aus Düsseldorf geplant.
Im Erdgeschoss werden die einladende SB-Zone, der Servicebereich sowie die
Beraterbüros angesiedelt. Der Eingang und das darüber liegende
Besprechungszimmer sind als Reminiszenz an den Wasserturm
und den historischen Turm am Burghaus rund ausgebildet. An der
energetischen Ausrichtung hat die Transferstelle Bingen
mitgewirkt. Das neue Gebäude soll die Energie-Einsparverordnung
2014 (EnEV) noch deutlich unterbieten. Hierzu sollen eine
Gebäudehülle nach Passivhausstandard, Erdwärme,
Sonnenkollektoren und Photovoltaik eingesetzt werden.

Über:

Identa Verwaltungs GmbH
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40629 Düsseldorf
Deutschland

fon ..: 0211 – 17607184
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Internet der Dinge am Bau: Nie wieder die Baggerschaufel oder den Müll-Container verlieren

Funksensorik heißt das Schlüsselwort, wenn es darum geht das Internet der Dinge in der Bau- und Immobilienwirtschaft einzuführen. Mit den neuen Lösungen von GPS.at sinken die Kosten auf ein Zehntel.

BildVöcklabruck / Österreich, Oktober 2014. Eine vergessene Baggerschaufel, ein gestohlener Anhänger oder ein unauffindbarer Schutt-Container – der Schaden, der auf Baustellen durch Schlamperei oder Diebstahl verursacht wird, summiert sich Jahr für Jahr auf mehrstellige Millionen-Beträge. Speziell bei mittleren und größeren Bauunternehmen mit mehreren Baustellen und parallel laufenden Prozessen ist es für Führungskräfte und Mitarbeiter entscheidend, den Überblick zu bewahren. Es müssen nicht immer gleich organisierte Diebesbanden sein – oft ist es schlicht und einfach Schlamperei oder Unaufmerksamkeit, welche dazu führen dass wertvolle Ausrüstungsgegenstände vergessen und am Bilanzstichtag abgeschrieben werden müssen.

Internet der Dinge: Praxis-Test am Bau

“Die Chancen, die das Internet der Dinge für den Bereich Bau- und Immobilienwirtschaft bietet sind enorm”, erklärt Klemens Häusler, Geschäftsführer bei GPS.at. “Jetzt geht es darum, für Unternehmen jeder Größe Lösungen zu schaffen, die eine unmittelbare Kostenersparnis mit sich bringen und rasch umgesetzt werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wissenschaft haben wir sehr einfach anwendbare Produkte im Bereich Funksensorik entwickelt, welche die Ortung von kleinsten Baugeräten bis hinunter zur Mülltonne rentabel machen. Durch unsere Technologie bekommen Baufirmen einen Überblick, wo sich ihre Geräte befinden, wie lange sie in Betrieb sind und welche Art der Tätigkeit mit ihnen verrichtet wird”, so Klemens Häusler weiter.

Kabellose Montage senkt Kosten auf ein Zehntel

“Wir haben uns speziell im Hinblick auf die Baubranche für funksensorische Systeme entschieden, weil sie an praktisch jedem Fahrzeug und an jedem noch so kleinen Gerät rasch und einfach installiert werden können”, erklärt Klemens Häusler. Gegenüber konventionellen Lösungen, bei denen in der Regel Kabel verlegt werden, sind durch den Einsatz von Funksensorik die Investitionskosten zum Teil bis auf ein Zehntel gesunken. Dazu kommt, dass Funksensoren nicht nur Alarm schlagen, wenn ein Teil den gesicherten Bereich verlässt. Durch die von GPS.at entwickelten Technologien können Bauunternehmen auf Knopfdruck nachvollziehen, wie viel und was mit einem Bagger oder Kran tatsächlich gearbeitet wurde, weil bei diesen neuen Systemen nicht nur die Laufzeit des Motors sondern auch tatsächliche Arbeitsbewegungen wie etwa das Schwenken eines Kran-Arms erfasst werden.
Neben der Bauwirtschaft werden Funksensoren auch in der Kühl-Logistik zur kabellosen Temperatur-Überwachung eingesetzt, etwa wenn es darum geht, dass die Temperatur während des Transports kontrolliert wird. In der Entsorgungswirtschaft werden Müll-Container oder Mülltonnen mit Funkchips ausgestattet, um die Entleerung und den letzten Standort zu erfassen.

Über GPS.at

Die Marke GPS.at – dahinter steht das Unternehmen Software-Management GmbH – ist ein familiengeführtes Software-Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Vöcklabruck. GPS.at konzentriert sich auf Lösungen und Geräte für die GPS Fahrzeug-Ortung, internetbasiertes Flotten-Management und die mobile Zeiterfassung. Als einer der Marktführer zählt GPS.at allein in Österreich über 400 Kunden, darunter österreichweit bekannte Firmen wie die Hausbetreuung Attensam GmbH, der Energieversorger Salzburg AG oder die Straßenbauabteilung des Landes Niederösterreich. Bei der Entwicklung neuer Verkehrstelematik-Angebote wird eng mit der universitären Forschungseinrichtung FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH zusammengearbeitet.

Download Fotos:

http://gps.at/downloads/funksensor-objektverfolgung-gps-at.zip
Copyright: GPS.at – Software-Management Gmbh; freier Abdruck in Zusammenhang mit dieser Aussendung.

Rückfragen:

Klemens Häusler
Geschäftsführer Marketing & Sales
Software-Management GmbH
Mobil: +43 664 850 38 30
E-Mail: kh@gps.at
Web: www.gps.at

Dieter Krestel
netzwerk a – redaktionelle Dienstleistungen
Mobil: +43 664 111 28 58
E-Mail: dieter.krestel@netzwerk-a.at
Web: www.netzwerk-a.at

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4840 Vöcklabruck
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Immobilienkauf im “Blindflug”?

Auf diese Frage würde wohl nahezu jeder Mensch instinktiv antworten: “Auf gar keinen Fall!” Gleichwohl läuft es auf der Zielgeraden häufig darauf hinaus. Warum ist das so und wie kann man das ändern?

BildBei den großen Weichenstellungen des Lebens verlassen sich die meisten Menschen gerne auf ihren gesunden Menschenverstand. Das gilt sowohl für die Berufs- oder Partnerwahl als auch für den Autokauf und schließlich für den Erwerb einer Wohnimmobilie. Mit Fakten und Logik haben viele dieser Entscheidungen aber in der Regel weniger zu tun, weil sie stark emotional eingefärbt sind. Leider ist der “gesunde Menschenverstand” als alleinige Entscheidungsgrundlage bei komplexen Vorgängen wie z.B. einem Immobilienkauf nicht ausreichend. Menschen neigen in solchen komplexen Situationen dazu, sich auf Gefühle statt auf Fakten zu stützen. Bei der Partnerwahl mag das durchaus richtig sein. Beim Immobilienkauf führt es häufig zu undurchdachten und schlechten Entscheidungen.

Problematisch ist dabei, dass viele Wohnimmobilienkäufer beim Notar und bei der Bank Verträge unterschreiben, deren Inhalte sie nicht vollständig überblicken. Häufig werden bei verunglückten Immobilienkäufen von den Geschädigten folgenden Erklärungen gegeben: “Zum Schluss kam der Zeitdruck und wir mussten noch an so viel anderes denken. Da konnte ich nicht auch noch den Vertrag lesen. Und außerdem wirkten die Verkäufer und der Bankberater so freundlich. Und schließlich hat doch der Notar alles geprüft. Und ich kenne mich doch nun mal nicht aus mit diesem Juristendeutsch”.

Falsch ist zunächst einmal die Ansicht, dass der Notar für den Käufer den Vertrag prüft und auf einen für den Käufer optimalen Vertragsinhalt achtet. Da der Notar von Gesetzes wegen zur Neutralität verpflichtet ist, kann und darf er gar nicht einseitiger Interessenwalter des Käufers sein.

Beim Darlehensvertrag sieht es für den Käufer sogar noch kritischer aus: Hier legt ihm die Bank einen Mustervertrag vor, der von der Rechtsabteilung und Verbandsjuristen entwickelt wurde und die Interessen der Bank in größtmöglichem Umfang optimiert. Ein mangelndes Verständnis des Kunden und eine mangelnde Bereitschaft des Kunden, den Vertragsinhalt zu verhandeln wirken sich hier fatal aus. Es steht nirgendwo geschrieben, dass der Darlehensnehmer alle Regelungen in Darlehensverträgen akzeptieren muss und, dass er über den Vertragsinhalt nicht verhandeln darf.

Trügerisch ist leider auch die Einschätzung von Immobilienkäufern, dass der Makler schon mit darauf achten wird, dass alles richtig läuft und der Käufer nicht über den Tisch gezogen wird. Diese “Selbstberuhigungspille” der Käuferseite ist ein nutzloses Placebo, das verhindert, dass der Käufer sich nach echter Hilfe und tragfähigen Lösungen umsieht. Erstaunlich ist auch, dass Käufer im Schnitt ca. 3,5% des Immobilienkaufpreises als Provision an den Makler zahlen, aber nicht bereit sind, einen geringen Bruchteil dieses Betrages (z.B. EUR 500) in eine fachkundige Beratung und Interessenvertretung durch einen Rechtsanwalt zu investieren. Dabei ist es nahe liegend, sich externen Sachverstand einzukaufen, wenn man selbst nicht die Fachkenntnisse hat, Entscheidungen vorzubereiten und auf Fakten gestützt zu treffen.

Als Autor des Buches “Praxisleitfaden Immobilienanschaffung und Immobilienfinanzierung” habe ich viele Immobilienkäufer und Bauherren rechtlich begleitet. Nicht wenige der erst im Nachhinein von mir wegen Problemen beratenen Immobilienkäufer sagten in der Rückschau sinngemäß: “Wie konnte ich nur so leichtsinnig sein, eine so wichtige und weit reichende Entscheidung im Blindflug zu absolvieren? Lumpige EUR 500 hätten mich vor einem riesigen Schaden bewahren können. Warum sagt einem das denn niemand?”

Die Antwort auf diese Frage ist die Folgende: Weil niemand anderes außer Ihnen selbst ein Interesse daran hat, Ihre eigenen Interessen zu vertreten. Sie können nicht von Vertragspartnern erwarten, dass sie unter Aufopferung der eigenen Interessen altruistisch Ihre Interessen vertreten. Gerade deshalb ist es so gefährlich, sich beim Immobilienkauf ausschließlich von Gefühlen und vom “gesunden Menschenverstand” leiten zu lassen.

Beispiele:

Der Verkäufer hat natürlich ein Interesse daran, die Sachmängelgewährleistung für die Immobilie in größtmöglichem Umfang auszuschließen und der Käufer hat ein genau gegenläufiges Interesse.

Die Bank hat ein Interesse, möglichst lange Zinsmargengewinne mit Immobilienkreditnehmern zu erwirtschaften und wird daher an einer möglichst langen Laufzeit des Darlehens interessiert sein. Der Kreditnehmer hingegen hat ein genau gegenläufiges Interesse, das Darlehen möglichst schnell zu tilgen und möglichst wenig Zinsen zu zahlen. Allein diese Überlegung zeigt bereits, dass die Bank den Immobilienkreditnehmer nicht interessengerecht und objektiv beraten kann, ohne ihren eigenen Interessen zu opfern.

Fazit:

Fast alle Vertragspartner eines Immobilienkäufers verfolgen Eigeninteressen und können den Käufer daher nicht neutral beraten. Dazu gehören sowohl der Verkäufer als auch der Makler des Verkäufers und schließlich auch die Bank des Käufers. Der Notar ist als neutrale Schaltstelle zwischen den Vertragspartnern nicht geeignet, Interessenvertreter des Käufers zu sein und ersetzt eine fokussierte Interessenvertretung des Käufers nicht. Wirklichen Schutz vor unfairen vertraglichen Regelungen bietet nur eine objektive Beratung des Käufers durch einen Fachmann (z.B. einen Rechtsanwalt).

Der Artikelverfasser ist Fachbuchautor, Unternehmensjurist und Rechtsanwalt in Düsseldorf. Er schreibt sehr erfolgreiche Bücher rund um das Thema Immobilien und Immobilienfinanzierung. Die Autorenseite bei Amazon finden Sie unter folgendem link:

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Baustellenbegehung in Rutesheim

Neue Adresse für Geschäftsreisende im Raum Stuttgart

BildDie Investoren Bettina und Joachim G. Wünning aus Leonberg bauen in Rutesheim das neue Geschäftshotel “Newton” – und werden dieses zukünftig auch selbst betreiben. Seit dem Spatenstich im letzten Jahr ist der Bau deutlich fortgeschritten: Die drei Geschosse und das aufgelagerte Staffelgeschoss stehen, die Fassade ist angebracht, Fenster sind montiert und der Innenausbau hat begonnen. Die offizielle Eröffnung soll im Januar stattfinden. Das Hotel erweitert das Angebot der Region um 40 Zimmer und konzentriert sich insbesondere auf Geschäftsreisende.

Auf der Baustelle im Rutesheimer Gewerbegebiet läuft alles nach Plan. Knapp vier Monate sind es noch bis zur Eröffnung des Hotels nördlich der Drescherstraße. Das dreigeschossige Gebäude, dessen Staffelgeschoss auf dem Dach einen weiten Blick in die grüne Umgebung eröffnet, konnte jetzt – im Rahmen einer Baustellenbegehung – vom interessierten Fachpublikum besichtigt werden. Denn bautechnisch ist das Gebäude etwas Besonderes: So realisierte der beauftragte Generalunternehmer Brüninghoff das Objekt als Holz-Hybrid-Konstruktion. Davon sprechen Experten, wenn mindestens zwei Materialien in einem Bausystem miteinander kombiniert und so materialspezifische Vorteile genutzt werden. In diesem Fall wird der Baustoff Holz in einigen Gebäudeteilen mit Beton kombiniert. Außerdem wurden ganze Gebäudeteile – wie Wände und das Treppenhaus – vorgefertigt, zur Baustelle transportiert und dort montiert. Diese Art der Vorproduktion sorgt dafür, dass die Errichtung des Gebäudes in kurzer Zeit möglich war, und führt zugleich zu einer sauberen Baustelle, da Betonarbeiten und Holzzuschnitt im Werk stattfinden.

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Die Brüninghoff Gruppe gehört seit 40 Jahren zu den führenden Projektbau-Spezialisten in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im münsterländischen Heiden. Weitere Niederlassungen sind an den Standorten Hamburg, Niemberg und Villingen-Schwenningen beheimatet. 400 Mitarbeiter realisieren europaweit bis zu 160 Bauprojekte im Jahr. Das Kerngeschäft des Familienunternehmens ist die Produktion von vorgefertigten Bauelementen aus Beton, Stahl, Holz, Aluminium sowie die ganzheitliche Konzeption, Planung und schlüsselfertige Ausführung von Bauprojekten.

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Starkes Bündnis für Immobiliengeschäfte

Kooperation von Falc Immobilien und MLP bringt Kunden beider Unternehmen noch mehr Vorteile

Wer eine Immobilie kaufen oder bauen möchte, braucht finanzielle Sicherheit – dank der Kooperation mit den Experten von MLP, einem der größten Finanzberater Deutschlands, kann Falc Immobilien Immobilienkäufern und Bauherren nun eine Finanzierung vermitteln, die noch exakter auf die individuelle Lebens- und Finanzsituation zugeschnitten ist.

“Unser professionelles, ganzheitliches Konzept hat auch die Vermögensberater von MLP überzeugt und den Grundstein für eine lange, erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt”, so Andreas Laarmann, Gründer und Geschäftsführer von Falc Immobilien. Kunden in ganz Deutschland profitieren aufgrund der Kooperation künftig von maßgeschneiderten, bedarfsgerechten Finanzierungskonzepten, die auch eine eventuelle Veränderung der finanziellen und persönlichen Lebensumstände frühzeitig berücksichtigen.

Eine enge Vernetzung der Immobilienmakler von Falc Immobilien mit den Beratern von MLP sowie modernste Technologie gewährleisten eine umfassende Beratung und Betreuung, so dass für die Entscheidung zur Anschaffung einer Immobilie zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage keine Fragen offen bleiben. Die Software IDL garantiert dabei höchsten Datenschutz.

“Durch die Kooperation mit MLP stellen wir unser großes Service- und Leistungsspektrum auf ein noch breiteres Fundament”, sagt Andreas Laarmann. Kunden von Falc Immobilien profitieren von einer optimalen Finanzierung und Finanzierungsberatung, MLP Kunden, die eine Immobilie suchen oder verkaufen möchten, werden von Falc Immobilien mit umfangreichen Leistungen unterstützt. “Für alle Beteiligten eine klare Win-Win-Situation.”

Ausführliche Informationen zum bundesweit tätigen Immobilienunternehmen Falc Immobilien sowie zu vielen weiteren Themen wie zum Beispiel Haus kaufen Ostsee, die Franchise Angebote von Falc Immobilien und vielem mehr sind unter http://www.falcimmo.de zu finden.

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Als bundesweit agierendes Immobilienunternehmen mit innovativem Lizenzsystem tritt Falc Immobilien breit gefächert am krisensicheren deutschen Immobilienmarkt auf. Neben dem Verkauf und der Vermietung gehört ebenfalls die Verwaltung von privaten und gewerblichen Objekten zu den Haupttätigkeitsfeldern.

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