Digitalisierung und Mobilität benötigen eine bessere Infrastruktur in Deutschland

Ingenieur-Verbände im Gespräch mit Martin Burkert, MdB, Vorsitzender des Bundestags-Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur.

BildOb schnelles Internet für alle, autonom fahrende Autos oder Hochgeschwindigkeitszüge auf Gleisen: Voraussetzung für die Entwicklung der Mobilität und Logistik ist eine funktionierende Infrastruktur, die den Anforderungen an eine zukünftige Nutzung auch längerfristig gerecht wird. In diesem Punkt ist sich Martin Burkert, der Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, mit seinen Gesprächspartnern Heinz Leymann und Manfred Kehr (ZBI-Vizepräsidenten) sowie Andreas Hofert (IfKom Bundesvorstandsmitglied) einig. Diskutiert wird zudem auch über das Thema “Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV)”. Hierzu liegt der Entwurf des sog. “WSV-Zuständigkeitsanpassungsgesetzes” vor. Die Bewertung, was bereits erreicht wurde und welche Aufgaben noch zu stemmen sind, fällt zwischen der Politik und den Verbänden in einigen Punkten dennoch unterschiedlich aus.

Heinz Leymann, zugleich Bundesvorsitzender des Verbandes IfKom – Ingenieure für Kommunikation, weist auf die hohen Kosten hin, mit denen Infrastrukturprojekte oft verbunden sind. Unabdingbar sei daher aus Sicht der Verbände die stärkere Einbeziehung von technischem Sachverstand in die Entscheidungen der Politik, um eine höhere Investitions- Planungs- und Terminsicherheit zu erreichen. Deutschland habe insgesamt noch einen hohen Nachholbedarf an Infrastrukturmaßnahmen.

Martin Burkert verweist auf die bereits erreichten Ziele und Anstrengungen der Politik: Der Investitionshochlauf im Verkehrssektor werde auch im Jahr 2016 fortgesetzt. Der Bundeshaushalt sehe für dieses Jahr rund 24,4 Mrd. Euro für den Einzelplan des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vor. 13,8 Mrd. Euro davon seien für Investitionen vorgesehen. Damit liege der Investitionsanteil des Verkehrssektors an den Gesamtinvestitionen des Bundeshaushaltes bei 45,3% und sei auch weiterhin der mit Abstand größte Investitionshaushalt und der viertgrößte Einzelhaushalt des Bundes. Diese Schwerpunktsetzung sei wichtig für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger.

Bezogen auf den Breitbandausbau in Deutschland besteht aus der Sicht der Verbände noch erheblicher Handlungsbedarf. Nicht alles, was die Bundesregierung beschlossen hat, wird sich im Wettbewerb umsetzen lassen. Andreas Hofert, Mitglied des Bundesvorstands der Ingenieure für Kommunikation (IfKom) weist darauf hin, dass das Ziel von flächendeckend 50 Megabit pro Sekunde bis 2018 in Deutschland nur zu erreichen sei, wenn sich die Ausbaugeschwindigkeit signifikant erhöhe. Alleine die Investitionshöhen seien kein Indikator zur Feststellung der Zielerreichung.

Aus Sicht des Bundes, argumentiert Martin Burkert, sei die flächendeckende Breitbandversorgung ein äußerst wichtiges Ziel. Der Datenverkehr werde steigen und die Anschlussgeschwindigkeiten werden sich daher weiter nach oben entwickeln. Man müsse jedoch zunächst ein Ziel im Auge haben, das man aus heutiger Sicht auch erreichen werde. Für das Jahr 2016 sind unter anderem ca. 333 Mio. Euro für den Breitbandausbau im Haushalt vorgesehen. Diese Mittel stammen aus den Einnahmen von Frequenzversteigerungen und stehen jeweils zur Hälfte Bund und Bundesländern für Investitionen in den Breitbandausbau zur Verfügung. Einen wesentlichen Anteil an den Investitionen hätten natürlich auch die Netzbetreiber zu tragen. Sie partizipieren dann ja auch von den Einnahmen.

Für Manfred Kehr, ZBI-Vizepräsident und Vizepräsident des VDEI – Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure, ist die Verkehrsinfrastruktur, insbesondere bei der Eisenbahn, für die gestiegenen Mobilitätsanforderungen einer modernen Gesellschaft von hoher Bedeutung. Personen und Güter auf die Schiene zu bringen, müsse lukrativ werden, um die Wirtschaft zu stärken und die Umwelt zu schonen. Insbesondere unter Umweltaspekten, aber auch unter logistischer Betrachtung sei mehr Engagement für die Schiene erforderlich. Gigaliner und Fernbusse seien aus seiner Sicht nur eine begrenzte Alternative. Die Straßen seien zunehmend überlastet, der Onlinehandel nehme stark zu und damit auch die Zahl der Logistiktransporte.

Martin Burkert teilt die Ansicht, Schienenwege attraktiv und leistungsfähig zu machen. Daher sehe der Haushalt 2016 4,7 Mrd. Euro für die Bundesschienenwege vor. Auch die Anstrengungen der Deutschen Bahn durch den Konzernumbau sollten zu höherer Qualität, Sauberkeit und Pünktlichkeit führen. Managementfehler, wie die Fehleinschätzung des Fernreisebusmarktes, dürften nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen. Einen möglichen Personalabbau bei der Bahn könnte er nicht nachvollziehen. Im Bereich des Güterverkehrs sei es wichtig, dass es nicht zu einem Abbau von Gütertransporten auf der Schiene komme. Die überlastete Straßeninfrastruktur könne die zunehmenden Gütertransporte absehbar nicht mehr bewältigen. Mehr umweltfreundlicher Schienengüterverkehr sei das Gebot der Stunde.

Aus Sicht der Ingenieurverbände hebt der vor drei Wochen im Deutschen Bundestag eingebrachte Antrag der Regierungsfraktionen den Nutzen der Digitalen Transformation für den Verkehr deutlich hervor. Unter dem Titel “Intelligente Mobilität fördern – Die Chancen der Digitalisierung für den Verkehrssektor nutzen” fordert der Bundestag die Bundesregierung u. a. auf, eine verkehrsträgerübergreifende Strategie zur Intelligenten Mobilität vorzulegen. Weitere Punkte sind das autonom fahrende Auto sowie eine Automatisierung des Schienenverkehrs. Ebenso verfolgt der Antrag die sichere Versorgung mit schnellem mobilem Internet entlang der Autobahnen. Während autonomes Fahren sicher noch einige Zeit im Erprobungsstatus bleiben wird, sollten aus Sicht der Ingenieurverbände andere Themen wie intelligente LKW-Parkplatz-Leitsysteme vorrangig umgesetzt werden.

Mit dem Antrag werde sich, betont Martin Burkert, der Deutsche Bundestag seine Rolle gerecht, den technischen Fortschritt in einem Hochtechnologieland wie Deutschland zu fördern und gleichzeitig den Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger sowie Ressourcenschonung und Umweltschutz zu berücksichtigen. Dabei entstehe insbesondere für den Gesetzgeber vielfältiger Handlungsbedarf. Autonomes Fahren oder Automatisierte Eisenbahnen erfordern Anpassungen der bestehenden Rechtsvorschriften. Insbesondere Haftungsfragen, aber auch Datenschutz und IT-Sicherheit müssten intensiv geprüft und neue Regelungen eingeführt werden. Zugleich stellt die Harmonisierung mit dem Recht der Europäischen Union eine weitere Herausforderung dar. All die durch die Digitalisierung des Verkehrssektors hervorgerufenen Veränderungen müssten stets in enger Kooperation von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden begleitet werden. Gute Arbeit müsse sich auch in Zeiten zunehmender Mobilität lohnen.

Für die Ingenieurverbände und den ZBI als Spitzenverband ist die intelligente Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur eng mit der Digitalisierung verknüpft. Daher stellt die Telekommunikations-Infrastruktur eine Schlüsseltechnologie dar, die für die wirtschaftliche Prosperität in Deutschland von hoher Bedeutung ist. Aus Sicht der Verbände muss die Politik dort und in der Verkehrsinfrastruktur entschieden und zügig handeln und darf sich dabei auch von anstehenden Wahlterminen nicht abhalten lassen. Die Bevölkerung und die Wirtschaft spüren Mängel in der Infrastruktur unmittelbar. Das sollten die Politiker berücksichtigen.

In diesem Punkt ist sich Martin Burkert mit seinen Gesprächspartnern einig. Er macht sich daher stark für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität, die Stärkung der Infrastruktur, den Breitbandausbau sowie mehr Investitionen in die Schiene und weniger Lärm im Schienenverkehr.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Hemmnisse für Industrie 4.0 und Mittelstand beseitigen!

Auf dem Weg zur Digitalisierung liegen für KMU viele Hindernisse. Aus Sicht des Verbandes IfKom sind dies Infrastruktur, Normung, IT-Sicherheit und ein angepasster Rechtsrahmen.

Während Industrie 4.0 in großen Unternehmen längst ein Thema ist, stehen kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland vor zunehmenden Herausforderungen durch die Digitalisierung ihrer Prozesse. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) hält den noch unzureichenden Breitbandausbau, fehlende Standards sowie den Umgang mit der IT-Sicherheit für die größten Hemmnisse in der Umsetzung. Hinzu kommen die rechtlichen Rahmenbedingungen, die vom Datenschutz bis zu Haftungsfragen ebenfalls in der digitalen Welt gelten müssen.

In dem Maße wie insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die digitale Transformation beherrschen, sichert diese Entwicklung die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes und damit Arbeitsplätze in Deutschland, selbst wenn diese Arbeitsplätze durch die Digitalisierung einem Wandel unterzogen sind.

Breitbandnetze als Grundlage

Schnelle und sichere Datenverbindungen sind eine Grundvoraussetzung für Industrie 4.0. Der Ausbau des Breitbandnetzes kommt in Deutschland zwar voran, das Ziel der Bundesregierung von flächendeckend mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Download bis zum Jahr 2018 ist jedoch sehr ambitioniert. Trotz Netzallianz und Bundesförderprogramm wird dieses Ziel nach Einschätzung der IfKom nur erreicht werden, wenn das Ausbautempo deutlich erhöht wird. Die Flächendeckung ist aber nicht nur für Privathaushalte wichtig. Kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere des produzierenden Gewerbes, sind oftmals in ländlichen Regionen angesiedelt. Während sich große Unternehmen teure Datenanschlüsse legen lassen können, ist der Mittelstand auf die kostengünstigeren Massenprodukte angewiesen. Die IfKom fordern daher eine deutlich höhere Anstrengung von Politik und Netzbetreibern, um Breitbandanschlüsse schneller in die Fläche zu bekommen.

Auf Standards einigen

Fehlende Standards und Normen sind ein weiterer Grund für die Zurückhaltung mittelständischer Unternehmen, auf neue Industrie 4.0-Technologien umzustellen und die Integration der verschiedenen IT-Systeme voranzutreiben. Normierte Schnittstellen und Standards sind aber die Voraussetzung für Investitionen in zukunftssichere Technologien. Die DKE, die “Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE”, hat mit dem Normierungsprozess begonnen. Ein aktuelles Thema dieser Normierung ist die intensive Nutzung offener Kommunikationssysteme, das heißt nicht nur des Internets, sondern auch Funk-Schnittstellen. Die “Deutsche Normungs-Roadmap Industrie 4.0” spricht Empfehlungen zu Fragen der weltweiten Interoperabilität aller Kommunikationspartner und der Verfügbarkeit der Datennetze sowie zur Informationssicherheit aus.

Aus Sicht der IfKom muss die Normierungsarbeit sowohl national als auch in den internationalen Gremien den Weg für offene internationale Standards ebnen. Gelingt dies nicht, und würden sich Konzerne mit geschlossenen Standards durchsetzen, besteht für die KMU nach Ansicht einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Januar 2016 die Gefahr, bedeutende Wertschöpfungsanteile zu verlieren, da die Verfügbarkeit von Daten einen erheblichen Anteil der zukünftigen Wertschöpfung ausmachen wird.

IT-Sicherheit stärken

Neben fehlenden Standards sind die Sicherheit der Daten vor unbefugtem Zugriff sowie die Sicherheit der IT-Systeme wesentliche Faktoren für den Weg in Richtung Industrie 4.0. Mit dem IT-Sicherheitsgesetz und der derzeit in Arbeit befindlichen Verordnung dazu versucht Deutschland, seine kritischen Infrastrukturen zu schützen. Wünschenswert wäre ein ähnlicher Ansatz auch für privaten ITK-Infrastrukturen, beispielsweise durch eine gesetzliche Vorgabe, bereits bei der Konzeption von Soft- und Hardwareprodukten ausreichende Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren, in Form von so genanntem “Security by Design”.

Rechtliche Herausforderungen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat in einer aktuellen Studie im Februar 2016 festgehalten, dass die Wirtschaft für Entwicklung digitaler Innovationen und Geschäftsmodelle einen zukunftsfähigen europäischen Rechtsrahmen benötigt, also eine Harmonisierung insbesondere beim Daten- und IP-Recht. Nach Auffassung der IfKom sind die Fragen der Haftung, z. B. bei autonomen Systemen, des Datenschutzes und der IT-Sicherheit zügiger auf internationaler Ebene zu klären.

Dazu dient sicherlich auch das geplante Abkommen “EU/US Privacy Shield”, das als Nachfolger zu dem vom Europäischen Gerichtshof für ungültig erklärten Safe Harbor Abkommen derzeit zwischen der EU und den USA verhandelt wird. Das Ergebnis muss aus Sicht der IfKom hinsichtlich der Verpflichtungen der US-Unternehmen und des Zugriffs der US-Sicherheitsbehörden rechtlich belastbar sein und einer erneuten Überprüfung durch den EuGH standhalten.

Schließlich muss der Grundsatz gelten, dass das Recht nicht nur in der analogen, sondern auch in der digitalen Welt Geltung hat. Anpassungen an innovative Entwicklungen, wie autonome Systeme, müssen zügig erfolgen, um kein Hemmnis für den technischen Fortschritt darzustellen aber dennoch die Rechte der Bürger ausreichend zu wahren.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Ausbaugesetz für digitale Hochgeschwindigkeitsnetze kann den Breitbandausbau beschleunigen

Gesetzentwurf soll Verlegung von Leerrohren und Glasfasern voranbringen.

BildDer von der Bundesregierung in der letzten Woche beschlossene Entwurf des Gesetzes zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG) war Thema eines Treffens der IfKom mit dem Bundestagsabgeordneten Steffen Kanitz.

Nach Auffassung des Verbandes der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) könnte dieser Gesetzesentwurf den Breitbandausbau beschleunigen. Das Gesetz trägt nach Bewertung der IfKom sicherlich zu einer höheren Verfügbarkeit von Infrastrukturkomponenten, wie Leerrohren oder Glasfasern, in kürzerer Zeit bei. Ob sich die von der Bundesregierung veranschlagten Kostensenkungen von bis zu 20 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren jedoch tatsächlich erzielen lassen, bezweifelt der Verband.

Den größten Kostenfaktor beim Netzausbau bildet der Tiefbau. Wenn Autobahnen, Straßen, Geh- und Fahrradwege neu gebaut oder saniert werden, lassen sich jedoch Kosten sparen, wenn im Zuge dieser Baumaßnahmen beispielsweise Leerrohre für Glasfasernetze verlegt werden. Daher sieht der Gesetzentwurf vor, Netzbetreibern Ansprüche auf die Mitverlegung von passiven Netzinfrastrukturen und Glasfaserkabeln bei öffentlich finanzierten Bauarbeiten und bei der Erschließung von Neubaugebieten einzuräumen. Außerdem erhalten Netzbetreiber Ansprüche auf die Nutzung existierender passiver Netzinfrastrukturen sowie auf Informationen über die tatsächliche Versorgungslage. Zur Kostensenkung sollen auch die bedarfsgerechte Mitverlegung von Glasfaserkabeln und Anpassungen bei den Wegerechtsregelungen im Telekommunikationsgesetz beitragen, beispielsweise durch die Möglichkeit der Verlegung in geringerer Verlegetiefe.

Die IfKom begrüßen die Konzentration auf Glasfasernetze als wichtige leistungsfähige und zukunftssichere Infrastruktur. Allerdings bestehen nach der ersten Diskussion noch Unklarheiten, insbesondere hinsichtlich der Kosten für die Mitverlegung von Infrastrukturkomponenten. Aus der Sicht des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, solle derjenige die Glasfaserleitungen verlegen, der die klassische Infrastruktur an der Stelle, beispielsweise eine Straße, baue. Aus Sicht der Opposition sei jedoch noch nicht eindeutig geregelt, wer letztlich für die Kosten aufkommen solle, die Kommune, die die Straße aufreißt, der Bund oder die Telekommunikationsunternehmen.

Die Ingenieure für Kommunikation halten das Ziel des Gesetzes für wichtig. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens, voraussichtlich im August 2016, lässt jedoch Zweifel aufkommen, ob dieses Gesetz angesichts langfristiger Planungs- und Bauphasen noch einen wesentlichen Beitrag für die flächendeckende Verfügbarkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde bis zum Jahr 2018 leisten kann. Dieser Gesetzentwurf hätte auch schon mindestens ein Jahr früher vorgelegt werden können, denn die zu Grunde liegende EU-Kostensenkungsrichtlinie stammt bereits aus dem Mai des Jahres 2014.

Steffen Kanitz merkte an: Um Deutschlands Anspruch als Führungsnation im Bereich des Ausbaus der digitalen Infrastruktur hin zur Industrie 4.0 zu erhalten, muss kurzfristig ein Umdenken stattfinden. Der Ausbau von Breitband muss als Infrastrukturmaßnahme den gleichen Stellenwert haben, wie einst der Straßenausbau in den 50iger Jahren. Ohne Investitionen in einen gesicherten Zugang zu Breitband wird es eine Industrie 4.0 in Deutschland nicht geben. Steuerliche Anreize für den Ausbau könnten hier Projekte unterstützen, die sonst vielleicht nicht zustande kommen würden.

Die Unterstützung von Mittelständischen Unternehmen bei der Sicherung von Daten und Know-how, z. B. durch die Industrie- und Handelskammern, könnten mögliche Maßnahmen sein, um das geistige Eigentum in Deutschland zu sichern.

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IfKom: Digitale Transformation erfordert Breitbandausbau auch auf dem Land!

Die Digitalisierung ist auch auf dem Land fortgeschritten. Die Breitband-Infrastruktur darf hier nicht vernachlässigt werden.

Nicht nur Ballungsräume und Gewerbegebiete, auch die Landwirtschaft benötigt aufgrund der zunehmenden digitalen Vernetzung zuverlässige und breitbandige Datenanschlüsse. Für den Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) ist diese Erkenntnis nicht neu. Bereits seit Jahren setzen sich die IfKom für eine flächendeckende Breitbandversorgung in Deutschland ein. Daher begrüßt es der Verband, wenn die Bundesregierung im Rahmen ihrer digitalen Agenda weiterhin an diesem Ziel festhält.

EU-Kommissar Günther Oettinger spricht ebenfalls von der steigenden Bedeutung der Infrastruktur. So verlangte er auf der Konferenz Farm&Food 4.0 in Berlin kürzlich eine ausreichende Vernetzung für den zunehmenden Datentransport einer Gigabitgesellschaft nicht nur dort, wo die Menschen leben, sondern auch dort, wo sie “nur wirtschaften”. Bereits heute werden drei Viertel der neuen Großtraktoren satellitengesteuert ausgeliefert. Die Verteilung von Saatgut, Wasser und Dünger erfolgt digital berechnet und elektronisch gesteuert so genau, wie es manuell nicht möglich wäre. Dies ist ein wesentlicher Vorteil der Digitalisierung, denn dieses computergesteuerte Vorgehen dient der Ressourcenschonung und damit der Umwelt.

Die Vernetzung der Landwirtschaft und der zunehmende Datenaustausch nicht nur innerhalb des Bauernhofes, sondern auch mit den Rechenzentren der Dienstleister erfordern schnelle Netzzugänge. Auf großen nicht-bebauten Flächen werden Funklösungen wie 4G oder 5G, das vermutlich ab dem Jahr 2020 marktreif sein wird, erforderlich sein. Allerdings reicht es nicht aus, nur die Funk-Infrastruktur aufzubauen, denn die Daten müssen auch mit hoher Geschwindigkeit von und zu den Funkzellen transportiert werden. Hierfür wird ein entsprechend ausgebautes Glasfasernetz benötigt, in dem die erforderlichen Kapazitäten vorhanden sein müssen. Die IfKom plädieren außerdem dafür, den Glasfaserausbau bis zum Bauernhof als festes Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dies ist die aus heutiger Sicht technisch beste und langfristig investitionssicherste Lösung.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt diskutiert derzeit über ein Grünbuch, in dem er auch die Aspekte der Digitalisierung aufnehmen will. Am Ende des Prozesses soll die strategische Ausrichtung der Landwirtschaft beschrieben sein. Angesichts heute immer noch bestehender Funklöcher und mangelnder Bandbreite bei Festnetzanschlüssen muss nach Überzeugung der IfKom auch für die Landwirtschaft die digitale Transformation zügig mit einer leistungsfähigen Infrastruktur einhergehen. Deren Bedeutung wird von der Politik zwar immer wieder betont, zur Umsetzung könnte sie nach Meinung der IfKom jedoch erheblich mehr als bisher beitragen.

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IfKom: Flächendeckende Breitbandversorgung Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität

Gespräch mit MdB Reinhold Sendker über Infrastruktur und Breitbandausbau.

BildDie flächendeckende Breitbandversorgung war Thema eines Gesprächs der IfKom mit dem stellv. Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, Reinhold Sendker.

Im Jahre 2014 setzte die Bundesregierung mit der Digitalen Agenda 2014-2017 Schwerpunkte für die Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland. Die IfKom begrüßen ausdrücklich die Aussage der Bundeskanzlerin auf dem letzten IT-Gipfel, bis 2018 werden 50 Megabit pro Sekunde in jedem deutschen Haushalt zu realisieren sein, wie es im Koalitionsvertrag steht. Nach Aussage des Bundeswirtschaftsministers muss das eigentliche Ziel sein, in Deutschland bis 2025 die beste digitale Infrastruktur der Welt zu haben. Zurzeit steht Deutschland laut einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie in einem Zehn-Länder-Vergleich lediglich auf dem sechsten Platz. Um aus diesem Mittelmaß herauszukommen, bedarf es nach Meinung der IfKom der stärkeren Investition in die Netzinfrastruktur. Schnelles flächendeckendes Internet fehlt oft im ländlichen Raum, weil für die TK- Unternehmen ein wirtschaftlicher Ausbau in Glasfaser und Mobilfunk nicht darstellbar ist. Aus der Sicht der IfKom ist dies aber eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Wettbewerb und digitale Kompetenz der Gesellschaft.

Aus technischer Sicht sind Investitionsentscheidungen für Glasfaserleitungen stets zu bevorzugen. Sie sind aus der Sicht der IfKom zukunftssicherer als andere Lösungen. Mobilfunklösungen können für sich allein genommen nicht den Glasfaseranschluss ersetzen. Die IfKom favorisieren die Investitionen in die Glasfaser soweit wie möglich bis zum Endkunden und ergänzend hierzu in die Mobilfunktechnik. Investitionen in Breitbandtechniken auf Kupferbasis können zwar schneller zu einem breitbandigen Anschluss in der Fläche führen, verhindern jedoch möglicherweise die nächste Investitionsstufe in Richtung Glasfaserausbau. Daher sind diesbezügliche politisch und regulatorisch die richtigen Weichen zu stellen.

Die IfKom sehen in der Digitalisierung große Chancen für die Wirtschaft und die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland. Der flächendeckende Breitbandausbau ist dabei Voraussetzung und ein wesentliches Erfolgskriterium für die Zukunftsentwicklung in Deutschland. Hier sind Politik, Wirtschaft und Ingenieurverbände gleichsam gefordert.

Reinhold Sendker merkte abschließend an: “Ich danke Ihnen für das gute Gespräch. Der Austausch mit IfKom ist immer eine Bereicherung.” Er versprach die angesprochenen Themen bei seiner Arbeit in Berlin weiter zu thematisieren.

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IfKom: Digitalisierung darf nicht zur Bedrohung werden!

Während große Konzerne Strategien zur digitalen Transformation entwickeln, bereitet diese dem Mittelstand eher Sorgen. Arbeitnehmer erwartet neue Arbeitsformen und Gestaltungsmöglichkeiten.

Politik und Gewerkschaften sind sich einig: Die Digitalisierung wird das Leben und Arbeiten deutlich beeinflussen. Abwehren kann man diese Entwicklung nicht, sinnvoll gestalten schon. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) sieht die Digitalisierung als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit an und ruft die Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft zu einem zügigen und zukunftsorientierten Gestaltungsprozess auf. An der Art und der Schnelligkeit, mit der Deutschland diesen Prozess der digitalen Transformation beherrscht, wird sich die Wettbewerbsfähigkeit des Landes orientieren.

Insbesondere der Mittelstand bedarf nach Auffassung der IfKom mehr Unterstützung. Abgesehen von einigen Vorzeige-Firmen, die in der Produktion oder Landwirtschaft als “Leuchttürme” gelten, beschäftigen sich die meisten mittelständischen Unternehmen eher verhalten mit der Digitalisierung. Diesen Befund bestätigt auch Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Er hält den Mittelstand für größtenteils überfordert, weil er nicht wisse, was die Digitalisierung bedeute. Aus Sicht der IfKom sind die aktuellen Hilfsangebote der Bundesregierung für den Mittelstand zwar ein erster Ansatz, könnten aber noch intensiviert werden. Daneben sollten sich aber auch die großen Verbände für den Mittelstand engagieren.

Erhebliche Umbrüche sind in der Arbeitswelt zu erwarten. Der kürzlich vorgestellte D21-Digital-Index zeigt zwar einen hohen Wert von 71,3 Punkten für den Zugang der arbeitenden Bevölkerung zur digitalen Welt gegenüber nicht arbeitenden Personen, die 26 Punkte niedriger liegen. Auch im Vergleich der digitalen Kompetenzen ist ein signifikanter Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen zu erkennen. Es zeigt sich dennoch ein deutlicher Handlungsbedarf hinsichtlich der Qualifizierung der Arbeitnehmer, da die Weiterbildung häufig dem Zufall oder der Selbstorganisation überlassen wird. So plädiert auch die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Carola Reimann, auf dem netzpolitischen Kongress ihrer Fraktion dafür, stärker auf systematische Weiterbildung und Qualifizierung zu fokussieren, denn die Anpassung von Ausbildungsordnungen dauere zu lange. Für die IfKom ist neben einer qualifizierten Ausbildung auch die Anpassung des Wissens und der Kompetenzen der Arbeitnehmer eine wichtige Schlüsselfunktion für eine berufliche Karriere. Ingenieure und IT-Experten sind heute stark umworben und müssen mit ihrem Know-how auf der Höhe der Zeit sein.

Neue flexible Arbeitszeitmodelle lassen sich dank der Digitalisierung umsetzen. Sie können, richtig angewandt, vielen Arbeitnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen. Die Rahmenbedingungen dafür müssen Gewerkschaften und Unternehmen aushandeln. Auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles setzt zuerst auf tarifliche und betriebliche Vereinbarungen und nicht sogleich auf gesetzliche Regelungen.

Allerdings sind für alle Fortschritte durch die Digitalisierung die technischen Grundlagen, insbesondere die digitalen Infrastrukturen, unabdingbar. Wenn der Breitbandausbau in Deutschland nicht schneller vorangeht, wird das Land den Anschluss verpassen. Mit dem jetzigen Tempo ist jedenfalls das Ziel eines flächendeckenden Zugangs mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde bis 2018 nicht zu erreichen. Mitte des Jahres 2015 lag der Wert erst bei 68,7%.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stellt zum D21-Digital-Index 2015 fest, nicht jeder sei auf die Digitalisierung gleich gut vorbereitet und nicht jeder könne in gleichem Maße davon profitieren, da etwa der Zugang oder die nötigen Kenntnisse noch fehlten. Diese Sorgen müsse man ernst nehmen. Die IfKom fügen hinzu: Mit verstärkten Anstrengungen, ob zum flächendeckenden Breitbandausbau, zur Hilfestellung für den Mittelstand oder zur beruflichen Qualifizierung, könnte diesen berechtigten Sorgen begegnet werden. Die Politik muss daher mehr Handlungsfähigkeit beweisen, und zwar unverzüglich, damit Digitalisierung nicht als Bedrohung sondern als Chance gesehen wird.

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Am Ende der Digitalen Agenda

Welche Schritte dringend erledigt werden müssen, damit Deutschland den digitalen Anschluss nicht verliert. IfKom diskutiert mit Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

BildMit der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung vor einem guten Jahr die Grundsätze ihrer Digitalpolitik vorgestellt, um Deutschlands Rolle als leistungsstarke und innovative Volkswirtschaft auszubauen. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt die Ziele der Digitalen Agenda. Heinz Leymann, IfKom-Bundesvorsitzender, sieht in der bisherigen Umsetzung jedoch noch erheblichen Nachholbedarf.

Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich Verkehr, Bau und digitale Infrastruktur sowie Digitale Agenda, erklärt dazu: “Zahlreiche Maßnahmen sind bereits umgesetzt worden. Durch die Frequenzversteigerung können zusätzliche Mittel in Milliardenhöhe für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt werden, das IT-Sicherheitsgesetz wurde verabschiedet und die Gründerförderung verbessert. Noch in diesem Jahr soll Rechtssicherheit für WLAN-Betreiber geschaffen werden. Die Potenziale von WLAN als Zugang zum Internet im öffentlichen Raum müssen ausgeschöpft werden, um mehr öffentliche und offene Angebote zu ermöglichen. Hier wird es im parlamentarischen Verfahren noch Verbesserungen geben müssen, um das Ziel des Gesetzentwurfes zu erreichen.”

Breitbandnetze: Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse

Nach Auffassung der Ingenieure für Kommunikation sind Breitbandzugänge die wichtigste Voraussetzung für die Teilhabe an der Digitalisierung und ermöglichen der Wirtschaft, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Die Bundesregierung ordnet leistungsstarken Breitbandnetzen ebenfalls eine hohe Bedeutung für gleichwertige Lebensverhältnisse sowie als Standortfaktor für die Wirtschaft zu und strebt daher bis 2018 einen flächendeckenden Ausbau mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde an. Die IfKom unterstützen die Politik in dem Ziel, eine flächendeckende Breitbandversorgung zu erreichen. Bis Mitte des Jahres 2015 waren 68,7% der Haushalte und Unternehmen mit mindestens dieser Bandbreite versorgt. Andreas Hofert, Mitglied des IfKom-Bundesvorstands, bezweifelt angesichts der derzeitigen Fortschrittsraten von etwa 4,6 Prozentpunkten pro Jahr die Erreichung dieses Ziels bis zum Jahr 2018.

Auch der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol hält den Breitbandausbau für eine der wichtigsten Grundlagen für das Gelingen der Digitalen Agenda. “Die Bemühungen müssen hier weiter verstärkt werden, damit bis 2018 alle Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden. Das Geld steht nun zur Verfügung. Die Bundesländer haben ebenfalls einen Anteil aus der Frequenzversteigerung erhalten, den sie für den Breitbandausbau einsetzen sollten.” Mit den Ingenieuren für Kommunikation stimmt Sören Bartol überein: Es ist ein Investitionsschub in die digitale Infrastruktur erforderlich, um zukunftssichere Hochgeschwindigkeitsnetze aufzubauen. Diese Perspektive bietet vor allem der Glasfaseranschluss. Der Ausbau bis in die Häuser oder in die Haushalte (FTTB, FTTH) sollte, wo möglich, mit Glasfaser realisiert werden. Der Abgeordnete geht noch weiter: Um die gesellschaftliche Teilhabe am schnellen Internet sicher zu stellen, strebe die SPD-Bundestagsfraktion auf europäischer Ebene eine Regelung an, dass auf nationaler Ebene bestimmte Bandbreiten als Universaldienstverpflichtung vorgegeben werden könnten.

Aus Sicht des IfKom-Bundesvorstands wird der derzeitige Förderrahmen nicht ausreichen, um alle wirtschaftlich nicht ausbaubaren Flächen in Deutschland breitbandig zu versorgen. Die IfKom appellieren daher an die verantwortlichen Politiker und die Unternehmen, gemeinsam weitere Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Zusammenarbeit in der “Netzallianz für Deutschland” sollte nunmehr Ergebnisse liefern.

Digitalisierung verändert Wirtschaft und Arbeitswelt

Nach einer aktuellen Umfrage befürchten 21% der Arbeitnehmer den Wegfall ihrer Jobs aufgrund der Digitalisierung. 49% der Befragten erwarten, mehr IT-Kenntnisse als bisher zu benötigen. Die Ingenieure für Kommunikation bewerten eine gute Arbeitsqualität als Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben die Aufgabe, sich auf den Strukturwandel aufgrund der Digitalisierung aktiv vorzubereiten. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen reagieren auf die Umbrüche noch zurückhaltend, müssen aber mittelfristig ihre Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle anpassen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Diese Veränderungen sollte die Politik nach Auffassung der IfKom sowohl für den Bereich der Arbeit als auch für die Unternehmen noch aktiver begleiten. Die Digitale Agenda hat das Ziel, Deutschland zum Wachstumsland Nr. 1 zu machen und setzt dabei auch auf die Innovationskraft der Startups. Die IfKom fordern hierfür ein innovationsfreundliches entbürokratisiertes Klima.

Sören Bartol, MdB, dazu: “Gute Arbeitsqualität ist unerlässlich dafür, dass Mitarbeiter langfristig psychisch und körperlich gesund und leistungsfähig bleiben. Gerade bei den Umbrüchen in der Arbeitswelt müssen Arbeitgeber, Gewerkschaften, aber auch der Gesetzgeber darauf achten. Wir werden die Auswirkungen der digitalen Technologien auf die Beschäftigung und Arbeitsmärkte, den Gesundheitsschutz sowie die Unternehmensorganisationen stärker in den Blick nehmen und gemeinsam mit den Sozialpartnern sinnvolle Lösungsansätze für das Arbeiten in der digitalen Welt entwickeln.

Digitale Bildung ist eine Zukunftsinvestition

Die Qualifizierung von Arbeitnehmern muss an die Anforderungen der Digitalisierung, wie beispielsweise immer kürzere Entwicklungszyklen, angepasst werden. Digitale Kompetenz muss nach Meinung der IfKom bereits in der Schule vermittelt werden, Teil der Ausbildung und des Studiums sein sowie in der Fortbildung einen festen Platz einnehmen. Die IfKom fordern daher eine stärkere Fokussierung der Aus- und Weiterbildung auf diejenigen Kompetenzen, die zukünftig noch stärker erforderlich sind – vor allem Fähigkeiten zur Entwicklung, Pflege und Betrieb digitaler Systeme. Dies muss bereits in der Schule beginnen. Deutschland darf sich im Bereich der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Schulabgängern nicht mit dem derzeitigen Mittelfeld zufrieden geben. Ebenso müssen Hemmnisse durch die föderale Struktur überwunden werden.

Sören Bartol hält die digitale Bildung ebenfalls für den wichtigsten Schlüssel zur Teilhabe an der digitalen Gesellschaft. Um digitale Souveränität für jeden zu erreichen, müssten auch neue verfassungsrechtliche Regelungen gefunden werden, die eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ermöglichen. Neben verpflichtendem Informatikunterricht gehörten auch eine digitale Lernmittelfreiheit, digitale Lehr- und Lernkonzepte für Schule und Hochschule sowie die Anpassung der Dualen Ausbildungsberufe an die Anforderungen von Industrie 4.0 zu den Zielen, die die SPD-Bundestagsfraktion verfolge.

Digitale Agenda am Ende nur Zwischenschritt in die richtige Richtung

“Die IfKom halten die Digitale Agenda der Bundesregierung für eine anspruchsvolle aber notwendige Aufgabenstellung auf dem Weg in die digitale Zukunft”, betont IfKom-Bundesvorsitzender Heinz Leymann. Auch wenn sie einer der Bundesminister bei der Präsentation im letzten Jahr als “Hausaufgabenheft” bezeichnet hat, bewerten die Ingenieure für Kommunikation die darin formulierten Ziele in den sieben Handlungsfeldern als Mindestanforderungen, die in dieser Legislaturperiode erreicht werden müssen. Die Bilanz nach einem guten Jahr fällt daher aus Sicht der IfKom eher kritisch aus.

Für Sören Bartol steht fest: “Die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag werden die Umsetzung der Digitalen Agenda weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten. Als SPD-Fraktion verstehen wir den digitalen Strukturwandel als Chance für mehr gesellschaftliche Teilhabe und für eine Stärkung der Souveränität der modernen Bürgergesellschaft, die wir durch entsprechende Beschlüsse und gesetzliche Regelungen ermöglichen wollen.”

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Strünkedestr. 31
44359 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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Big Data als Chance nutzen

Herausforderungen von Industrie 4.0 und hochskalierbarer Datenerfassung. Neben Daten muss auch die Infrastruktur geschützt werden. IfKom und NRW-Landtagsabgeordneter Thorsten Schick nehmen Stellung.

BildDie Erhebung und Analyse großer Datenmengen ist in vielen Unternehmen bereits gängige Praxis. Mit der zunehmenden Digitalisierung werden auch in der Industrie Big-Data-Analysen zum festen Bestandteil von Unternehmensprozessen. Damit treten jedoch neue Herausforderungen auf den Plan, die sowohl den technischen Umgang mit großen Datenmengen als auch Datenschutz und Datensicherheit betreffen. Die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) sehen große Chancen für die datenbasierte Planung und Steuerung von Geschäftsprozessen, weisen aber auch auf die erforderlichen Rahmenbedingungen hin, die insbesondere Datenschutz und Sicherheit betreffen.
Thorsten Schick, für die CDU im Landtag von Nordrhein-Westfalen, erklärt dazu: “Wir wollen als Politiker Geschäftsmodelle im Umfeld von Industrie 4.0 und Big Data fördern, die die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken. Der Nutzen von Big Data im Zusammenhang mit dem Thema Industrie 4.0 ist auch von den rechtlichen Rahmenbedingungen abhängig, die wir als Gesetzgeber setzen. Sicherlich muss mit personengebundenen Daten anders verfahren werden als mit technischen Daten. Personengebundene Daten müssen aber auch verwendet werden dürfen, wenn sie hinreichend anonymisiert oder pseudoanonymisiert sind. Hierbei gilt es, die schutzwürdigen Daten auch zu schützen und dennoch die durchaus sinnvollen Anwendungen von Big-Data-Geschäftsmodellen zu ermöglichen.”

Infrastruktur schützen

Die IfKom weisen darauf hin, dass die Datensicherheit und die IT-Sicherheit gerade im Zusammenhang mit Industrie 4.0 eine nicht zu unterschätzende Herausforderung darstellt. Wenn sich nicht nur Produktionsmaschinen untereinander verständigen, sondern theoretisch alle Geräte miteinander verbunden sein könnten, wächst auch das Risiko eines Angriffs oder sogar eines Datenverlustes. Daher müssen Unternehmen nicht nur ihre Daten selbst schützen, sondern auch ihre Infrastruktur.

Thorsten Schick sieht die Verantwortung für die IT-Sicherheit zwar in erster Linie bei den Unternehmen. Dennoch müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um einen höchstmöglichen Schutz zu erreichen. Beispielsweise diene das neue IT-Sicherheitsgesetz dem Schutz der kritischen Infrastrukturen. Der Gesetzgeber könne zwar nicht jede Gefahr durch Rechtsvorschriften ausschließen, die Politik könne aber durch Beratung und Projekte das Sicherheitsbewusstsein – insbesondere bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen erhöhen.

Potenziale nutzen

Der Bereich Industrie 4.0 weist große Potenziale und Effizienzgewinne durch Methoden und Technologien für die hochskalierbare Erfassung, Speicherung und Analyse polystrukturierter Daten auf. Dies umfasst nicht nur Produktionsprozesse, sondern auch Marketingkampagnen, vernetzte Fahrzeuge, Medienproduktion, Energiemanagement und viele andere Bereiche. Dabei haben alle Big-Data-Anwendungen eines gemeinsam: Es fallen immer mehr Daten an, die Geschwindigkeit bei der Datenverarbeitung wird immer wichtiger, die Datenarten werden immer vielfältiger und durch intelligente Analysen ergeben sich neue Chancen.
IfKom und der Landtagsabgeordnete Thorsten Schick sind sich einig: In kritischen Prozessen sollte der Mensch jederzeit die Kontrolle behalten. Das richtige Zusammenspiel von Big Data, Datenschutz und Sicherheit ist eminent wichtig, damit Deutschland und damit die deutsche Wirtschaft im zukünftigen Wettbewerb weiterhin eine führende Position einnehmen kann. Der Politik kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu.

Breitbandausbau fördern

Darüber hinaus müssen der Bund und die Landesregierungen mehr Tempo auf den Datenautobahnen machen. Die IfKom setzen sich bereits seit vielen Jahren vehement für einen flächendeckenden Breitbandausbau ein. Thorsten Schick, der auch Medienbeauftragter der CDU-Landtagsfraktion ist, mahnt die zielgerichtete Verwendung der Fördergelder an, um die weißen Flecken beim schnellen Internet zu beseitigen. Nachdenklich stimme ihn, dass die Unterversorgung derzeit in Gewerbegebieten in Nordrhein-Westfalen besonders auffallend sei. Leidtragende seien vor allem die mittelständischen Unternehmen. Mit einer Infrastruktur von gestern werde es auf Dauer immer schwerer, innovative Produkte von morgen anzubieten und somit auch Arbeitsplätze in der Region zu sichern.

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18. Breitband-Forum: Breaking Dawn for the Lightwave?

Schneller Breitbandausbau über Kupferleitungen und Funk oder Zukunftssicherheit mit Glasfasern bis ins Haus – ein Widerspruch?

Bild“Glasfaser in jedes Gebäude, flächendeckend: Mehrwert, Ziel oder Schimäre” war das Diskussionsthema einer Veranstaltung der “deutsche medienakademie” am 26. August in Düsseldorf, an dem der Bundesvorsitzende der Ingenieure für Kommunikation (IfKom), Dipl.-Ing. Heinz Leymann, teilnahm.

Irgendwann steht am Ende der digitalen Kommunikations- und Informationsentwicklung eine völlig mit “Super Information Highways” – wie sie in den 90er Jahren genannt wurden – vernetzte Republik. Überwiegend werden dies dann Glasfaser-Anbindungen sein. Nachdem sich die deutsche medienakademie im 17. Breitband-Forum intensiv mit den alternativen Zugangsmöglichkeiten zum Internet wie z.B. Vectoring, Super-Vectoring, G.Fast und Koax befasst hat, konzentrierte sich das 18. Breitband-Forum auf das Thema “Glasfaser”.

Weil es zur Position Deutschlands beim Breitband und insbesondere bei dem Glasfaserausbau durchaus unterschiedliche Meinungen und auch unterschiedliche Zahlen zu hören sind, stand unter der Moderation von Ekkehart Gerlach, Geschäftsführer deutsche medienakademie, als erstes die Frage an, wo wir diesbezüglich eigentlich stehen. Kernfragen waren folglich, ob es überhaupt eine drängende Nachfrage nach den hohen Glasfaser-Kapazitäten gibt. Die sich daran anschließende Runde befasste sich mit der Frage, ob es bei dem Thema “Glasfaser” um “eine Kuh auf dem Eis” sich dreht und wenn ja, was man tun kann, um sie von dort herunterzuholen. Letztlich mündete die Diskussion in eine abschließende politische Würdigung des Themas “Glasfaser”, beispielsweise im Hinblick auf die Triebkräfte für mehr oder weniger Glasfaser und was daraus als politische Aktion abzuleiten wäre.

Pressebild v.l.n.r.: Ekkehart Gerlach (Deutsche Medienakademie), Heinz Leymann (IfKom), Thorsten Schick (MdL NRW, Medienbeauftragter der CDU-NRW-Landtagsfraktion, Düsseldorf), Ralph Bombis (MdL NRW), Dr. Wilhelm Eschweiler (Vizepräsident Bundesnetzagentur), Dr. Tobias Miethaner (Leiter der Abteilung Digitale Gesellschaft, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)

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Ziel der deutschen medienakademie ist es, als unabhängige und neutrale Fachakademie im Bereich von Kommunikation und Medien, insbesondere Neuer Medien und Neuer Technologien Unternehmen wettbewerbs- und zukunftsfähiger zu machen. Seit ihrer Gründung hat sich die deutsche medienakademie als eine der ersten Adressen für Qualifizierungsmaßnahmen in diesem Bereich etabliert. Als “Center-of Excellence” bietet sie überdurchschnittliche Qualifizierung an. Ziel ist es auch, durch Forschungs- und Innovationsprojekte den Unterbau dafür zu liefern und durch umfassende Vernetzung mit anderen Institutionen der Wissensvermittlung einen großen und einzigartigen Kompetenz-Pool für Kommunikation und Medien zu schaffen.

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