CO?-neutral bis 2025

Schneider Electric verstärkt sein Engagement für Klimaneutralität.

Ratingen, 09. Oktober 2019 – Hitzewellen, Dürreperioden, Artensterben – während die Klimakrise UN-Beauftragte, Politiker, NGOs und Aktivisten in Atem hält, schafft Schneider Electric Fakten: Der global operierende Energie- und Automatisierungsspezialist hat auf der Klimawoche NYC 2019 ein dreiteiliges Maßnahmenpaket angekündigt, um damit sein Engagement für Klimaneutralität drastisch zu verstärken.

Dabei verpflichtet sich Schneider zu folgenden Maßnahmen:
(1) CO?-Neutralität im erweiterten Ecosystem von Schneider soll bis 2025 erreicht werden – also 5 Jahre früher als geplant.
(2) Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis 2030 als Teil des validierten SBT-Ziels (Science-based Targets, deutsch: wissenschaftsbasierte Ziele) und
(3) Zusammenarbeit mit Lieferanten in Richtung einer Netto-Null-Lieferkette bis 2050.

Es wird erwartet, dass diese Maßnahmen zum Ziel des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) beitragen, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Schneider Electric fordert auch andere Unternehmen auf, die Emissionen zu reduzieren und bietet Unterstützung durch Produkte und Dienstleistungen, um Firmen bei der Rationalisierung und Effizienzfindung im eigenen Betrieb zu unterstützen.

Plädoyer an die Industrie: Mutigere Maßnahmen und nachhaltige Geschäftspraktiken erforderlich

„Der Klimawandel ist die größte Einzelgefahr für die Gesundheit und das Wohlergehen – und damit in letzter Konsequenz für den Fortbestand unserer Gesellschaft. Wir müssen zusammenarbeiten, um unsere CO?-Emissionen zu reduzieren und den Temperaturanstieg zu stoppen“, sagt Jean-Pascal Tricoire, Chairman & CEO von Schneider Electric. „Bei Schneider Electric ist unser Engagement für die Klimaneutralität in unsere Geschäftsentscheidungen und unsere Unternehmensführung eingeflossen, aber wir müssen unsere Bestrebungen intensivieren und schneller handeln. Wir verstärken nicht nur unser Klimaengagement und beschleunigen unseren Zeitplan, sondern fordern auch andere auf, mutigere Maßnahmen zur Verringerung der CO?-Emissionen und zur Einführung nachhaltiger Geschäftspraktiken zu ergreifen, die dazu beitragen, die Voraussetzungen für eine klimaneutrale Zukunft zu schaffen.“

Lösungsszenario: Bekämpfung von Energiearmut gepaart mit nachhaltiger Entwicklung

Auf dem Weg zur Klimaneutralität hat Schneider Electric bereits redundante Versorgungsnetze eingerichtet, um zu gewährleisten, dass die Ortschaften während des Übergangs nicht negativ beeinflusst werden. Das Programm „Access to Energy“ des Konzerns wird bis 2030 rund 80 Millionen Menschen mit Strom versorgen und bis 2025 mehr als eine Million unterprivilegierte Menschen ausbilden.

Schneider verfügt über zwei wirkungsvolle Investitionsvehikel, die darauf abzielen, integrative Start-ups zu unterstützen, die durch Kapitalinvestitionen einen Beitrag zur SDG7 (Sustainable Development Goal 7: Bezahlbare und saubere Energie) leisten. Die Ergebnisse der damit angepeilten Aktivitäten sind eine Erhöhung der Anzahl von Haushalten sowie kleinen und mittleren Unternehmen, die in abgelegenen Gebieten von Afrika, Indien und Südostasien an das Stromnetz angeschlossen sind. Gleichzeitig wird angestrebt, die Zahl der Haushalte zu verringern, die in Europa mit Energiearmut konfrontiert sind.

„Der Zugang zu Energie ist ein grundlegendes Menschenrecht, aber es ist auch wichtig, dass wir uns der Auswirkungen des Energieverbrauchs auf die Umwelt bewusst sind“, betont Tricoire. „Wir müssen Wege finden, um Menschen nicht nur den Zugang zu Energie, sondern auch eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.“

Zusammenarbeit für Klimaneutralität

Seit 15 Jahren ist Schneider Electric bestrebt, seine Produktionsabläufe und die seiner Kunden durch innovative Angebote und strategische Ausrichtungen zu dekarbonisieren. Der Erfolg dieser Initiativen wird es dem Konzern ermöglichen, das angestrebte Ziel der CO?-Neutralität bis 2025 zu erreichen und bis 2050 auf eine Netto-Null-Lieferkette hinzuarbeiten. „Die Verpflichtung zur Klimaneutralität in unserer gesamten Lieferkette ist eine Herausforderung, die von den Unternehmen verlangt, Modelle zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Partnern und Kunden zu intensivieren“, sagt Gilles Vermot Desroches, Sustainability Chief Officer bei Schneider Electric. „Der Klimawandel kann nur durch Innovation und Zusammenarbeit überwunden werden und Schneider wird weiterhin mit Produkten und Dienstleistungen führend sein, die dazu beitragen, bedeutende Fortschritte bei der Erreichung der UN-Ziele für nachhaltigere Entwicklung zu erzielen.“

Schneider Electric verfolgt einen kooperativen Ansatz für CO?- und Umweltlösungen mit Produkten, Lösungen und Dienstleistungen, die von Unternehmen in allen Phasen ihrer Nachhaltigkeitsreise genutzt werden können. Das unternehmensinterne Smart-Factory-Programm nutzt EcoStuxure – Schneiders offene, skalierbare, IoT-fähige Lösungsarchitektur – für die gesamte globale Lieferkette. Das Programm zeigt, dass EcoStruxure eine der besten Lösungen zur Steigerung der Betriebs- und Energieeffizienz ist. Darüber hinaus unterstützt Schneiders Energy & Sustainability Services (ESS) Kunden dabei, ihre CO?-Emissionen zu quantifizieren und den Fortschritt zu verfolgen. Das neue Kollaborationsportal Schneider Electric Exchange, das in DACH Ende November offiziell an den Start gehen wird, bietet zudem eine Crowdsourcing-Plattform für innovative Ideen zur Bewältigung von Herausforderungen im Energieökosystem.

Schneider verstärkt auch seinen Beitrag zur SDG17 (Partnerships for the goals), indem sich das Unternehmen der UN-Initiative Business Ambition for 1.5°C und der Global Compact Lead Gruppe anschließt.

Weitere Informationen über die Nachhaltigkeitsreise von Schneider Electric und die verschiedenen Produktangebote finden Sie unter http://sdreport.se.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Schneider Electric GmbH
Herr Thomas Hammermeister
Gothaer Straße 29
40880 Ratingen
Deutschland

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Wir bei Schneider glauben, dass der Zugang zu Energie und digitaler Technologie ein grundlegendes Menschenrecht ist. Wir befähigen alle, mit weniger mehr zu erreichen, und sorgen dafür, dass das Motto „Life is On“ gilt – überall, für jeden, jederzeit.

Wir bieten digitale Energie- und Automatisierungslösungen für Effizienz und Nachhaltigkeit. Wir kombinieren weltweit führende Energietechnologien, Automatisierung in Echtzeit, Software und Services zu integrierten Lösungen für Häuser, Gebäude, Datacenter, Infrastrukturen und Industrie.

Unser Ziel ist es, uns die unendlichen Möglichkeiten einer offenen, globalen und innovativen Gemeinschaft zunutze zu machen, die sich mit unserer richtungsweisenden Aufgabe und unseren Werten der Inklusion und Förderung identifiziert.

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Start-up macht eMobilität für Pendler bezahlbar.

Tun was funktioniert. 10 Mio. Pendler könnten sofort auf eMobilität umstellen und so jährlich den Ausstoß von 15 Mio.Tonnen CO2 verhindern, verspricht die „EMA eMobilität für alle eG iG“.

BildMillionen von angestellten Pendlern könnten sofort ihren Zweitwagen emobil umstellen, wenn es einen Weg gäbe, ein eAuto kostenneutral über ihren Arbeitgeber zu bekommen, sagt Ulrich Zimmermann, Initiator und Vorsitzender des EMA Vorstands. Uns war wichtig, mit dem anzufangen, was funktioniert. Deshalb konzentrieren wir uns im ersten Schritt auf Pendler mit eigenem Haus. Dort können sie leicht eines ihrer meist zwei Autos über Nacht aufladen, ohne andere fragen zu müssen. „Sleep&Charge“. Das funktioniert sofort und braucht keinerlei zusätzliche öffentliche Ladestruktur, auf die viele warten. Nachts daheim laden und CO2 frei zur Arbeit und zurück pendeln. Das schaffen alle aktuell verfügbaren eAutos. Damit wäre eMobilität für Pendler tagesalltagstauglich. Es bleibt als zweiter Engpass weiterhin der höhere Kaufpreis der eAutos zu lösen. Genau hier setzt das EMA-Konzept an. https://www.emobilitaet-fuer-alle.de

Kernstück des Konzepts ist das besondere Gehaltskonzept. Die eG hat ein spezielles Konzept entwickelt, wie Arbeitgeber ihren Mitarbeitern eAutos kostenneutral überlassen können. Ein Teil ihres Gehalt können Mitarbeiter sich als Sachbezug für Leasing, Versicherung und Betrieb eines eAutos bezahlen lassen. Weil sie dann ein eAuto von der Firma haben, können die Mitarbeiter ihren privaten Verbrenner abschaffen. Der Arbeitgeber hat die gleichen Kosten wie vorher. Der Arbeitnehmer hat in der Regel nicht nur ein neues eAuto, sondern oft auch noch zusätzlich einige Euros mehr in der Tasche. Das freut alle. Vor allem die Umwelt. Je Pendler-Auto spart das mindestens 100gr. CO2 Ausstoß pro Kilometer. Das entspricht in etwas der Menge einer Tafel Schokolade je gefahrenem Kilometer. Im Jahresmittel etwa 1,5 to CO2 je Pendler.

Natürlich liest sich das hier einfacher als es im Tagesalltag ist, sagt Ulrich Zimmermann. Dafür hat die EMA ein eigenes Rechenprogramm. Jede einzelne Gehaltsabrechnung wird individuell entsprechend der persönlichen Situation gerechnet und von vertrauten Steuerberatern als Probeabrechnung erstellt. So haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber alle eine gute Entscheidungsgrundlage. Das Unternehmen wird Mitglied der Genossenschaft und bestimmt so auch auf Dauer die Ausrichtung und Leistungen der Genossenschaft mit. Über diesen Weg ist auch der Bereich „Hotel4ev“(Hotels for electric vehicles) entstanden.
eAutos werden am besten dann geladen, wenn sie ohnehin stehen, meint Peter Ziegler, IT-Vorstand der EMA. So baut er gerade eine Web-Plattform auf, auf der eAutoFahrer hunderte von eHotels und eRestaurants finden, um unterwegs über Nacht oder Mittags beim Essen aufzuladen.

Ulrich Bartmann, Vorstand für Technik und Prozesse, ergänzt, dass die EMA als Genossenschaft natürlich auch für den zentralen Einkauf der eAutos, spezielle Versicherungs-Tarife, Öko-Stromverträge, Ladeboxen für daheim, Betriebsvereinbarungen usw. sorgt. Durch die eigene Genossenschaft wird es in Summe für viele Menschen möglich, deutlich kostengünstiger und CO2 -neutral ein eAuto als einen klimaschädigenden Verbrenner zu fahren.

Wenn genügend viele eAutos von Pendlern unterwegs sind, starten wir Phase 2, ergänzt Markt-Vorstand Prof. Horst Richard Jekel. Dann lohnt es sich, in den Firmen Ladesäulen zu bauen und Mitarbeitern und anderen Mitgliedern der EMA das Laden in der Firma zu ermöglichen. Work&Charge. Das ist wichtig für allen Menschen, die daheim keinen Zugang zu Starkstrom haben, weil sie erst die Hausverwaltung, die Eigentümergemeinschaft etc. fragen müssten. Ausserdem müssen wir so auch der Automobil-Industrie helfen, systematisch auf eAutos umzustellen. Wenn alle erst 2030 kommen, reicht das nicht, ergänzt Prof. Jekel. Die brauchen jetzt schnell Stückzahlen bei eAutos, damit die Arbeitsplätze hier erhalten bleiben. Deshalb setzen wir den Fokus darauf, möglichst schnell viele Verbrenner durch Elektroautos zu ersetzen.

Umwelt und industrielle Umstellung auf eMobilität dulden eigentlich keinen Verzug mehr, sagt Ulrich Bartmann. Um die Umwelt sofort zu entlasten, vorhandenes CO2 zu binden und eAutos über den gesamten Zyklus von der Herstellung bis zur Verwertung CO2 neutral zu bekommen, werden wir unsere Leistungen zukünftig in Kombination mit Baumpflanzungen anbieten. Etwa 700 Bäume braucht es zusätzlich, um ein eAuto komplett CO2neutral zu fahren.

Wenn wir unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Umwelt hinterlassen wollen, bauchen wir die Energiewende. Zum Gelingen der Energiewende und damit zum Klimaschutz sind eAutos als mobile Energiespeicher genau so wichtig wie für die Reduzierung der C02- und Feinstaub- Emissionen. eAutos sind DER wichtigste Erfolgsfaktor für das Gelingen der EnergieWende.

Leser können hier ihre persönliche eAuto-Gehalts-Ausrechnung anfordern: http://emobilitaet-fuer-alle.de/anfrage

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