DSGVO 2018 – Unternehmen müssen bei fachlicher Rechtsberatung auf mögliche Fallen achten

Das Angebot fachlicher Rechtsberatung zur DSGVO 2018 im Internet ist unübersichtlich. Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz erklärt in einer Infografik, worauf Unternehmer jetzt achten müssen.

BildDie Verunsicherung vieler Unternehmen bei der Umsetzung der DSGVO ruft auch unseriöse Anbieter auf den Plan. Im Netz kursieren Angebote, die viel Geld kosten, aber kaum Leistung beinhalten. Oft bieten sie keine konkreten Lösungen für den Einzelfall, da die Informationen oberflächlich oder austauschbar sind. In einigen Fällen drohen sogar Abo-Fallen.

Auf www.anwalt-fuer-datenschutz.eu erstellt Rechtsanwalt Cornelius Matutis individuelle Gutachten zur Umsetzung der DSGVO in Unternehmen.

Cornelius Matutis: „Einem Unternehmer ist wenig geholfen, wenn er viel Geld für Informationen ausgibt, die er im Netz auch selbst hätte finden können. Auch teure Seminare, in denen außer allgemein gehaltener Tipps wenig Substanz zu finden ist, bieten keine konkreten Lösungen für Unternehmen.“

Das Datenschutz-Gutachten ist individuell und bietet konkrete Lösungen für den Einzelfall. So erhalten Unternehmen auf Basis eines eigens entwickelten Fragebogens ein datenschutzrechtlich abmahnsicheres Gutachten mit detaillierten Informationen zur Umsetzung der DSGVO.

Rechtsanwalt Matutis weiter: „Die DSGVO 2018 ist kein zahnloser Tiger mehr. Pauschale Lösungen gibt es nicht, doch leider wird zu oft pauschal informiert. Unternehmen sind auf professionelle Hilfe durch seriöse Fachleute angewiesen. Daher ist es essenziell, bei der fachlichen Rechtsberatung ganz genau hinzusehen.“

Infoveranstaltung mit RA Matutis am 13. März in den Räumen von MEEET-Berlin Mitte:

Über:

Cosutree UG (haftungsbeschränkt)
Herr Cornelius Matutis
Berliner Straße 57
14467 Potsdam
Deutschland

fon ..: +4933181328470
web ..: http://www.anwalt-fuer-datenschutz.eu
email : presse@anwalt-fuer-datenschutz.eu

Über RA Cornelius Matutis
Jahrgang 1974, seit 2002 als Rechtsanwalt zugelassen. Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt/Oder und Berlin mit den Schwerpunkten Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht und Datenschutzrecht. Seit 2007 Vorstandsvorsitzender der Interessenvertretung des Onlinehandels e.V. und seit 2013 Fachanwalt für gewerblichen Rechtschutz.

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

Pressekontakt:

Cosutree UG (haftungsbeschränkt)
Herr Sebastian Swart
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email : presse@anwalt-fuer-datenschutz.eu

DSGVO 2018 – Fachanwalt erstellt abmahnsicheres Datenschutz-Gutachten für Unternehmen

Die Umsetzung der DSGVO ist für alle Unternehmen Pflicht. Auf www.anwalt-fuer-datenschutz.eu erhalten Firmen ihr individuelles Datenschutz-Gutachten mit Abmahnsicherheit.

BildPotsdam, 6. März 2018. Mit Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung am 25. Mai 2018 wird Datenschutz neu definiert. Unternehmen, welche die Verordnung nicht fristgerecht oder nur unzureichend umsetzen, drohen empfindliche Sanktionen.

Der Potsdamer Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Cornelius Matutis rät Unternehmensverantwortlichen jetzt zu handeln. Auf seiner Webseite stehen Unternehmern zahlreiche Informationen zum Thema zur Verfügung. Außerdem bietet die Plattform ein kostengünstiges und rechtssicheres Datenschutz-Gutachten an.

Das Gutachten-Paket beinhaltet u.a. eine vollständige anwaltliche Prüfung der Vorgaben und Maßnahmen zur Erfüllung der DSGVO. Nach Umsetzung der Empfehlungen sind Unternehmen abmahnsicher. Bis Anfang Mai erhalten Unternehmen noch einen zusätzlichen Check im Bezug auf die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.

Rechtsanwalt Matutis: „Am 25. Mai beginnt eine neue, branchenübergreifende Ära im Datenschutz, von der alle Unternehmen betroffen sind. Die Unternehmen sind verpflichtet, die neue Verordnung anzuwenden. Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche Abmahnungen und Bußgeldverfahren auf Unternehmer zukommen.“

Die neuen Anforderungen sind hoch und der Bußgeldkatalog stellt harte Strafen in Aussicht. So sind bei bestimmten Verstößen gegen die DSGVO Strafen von 4% des weltweiten Jahresumsatzes bzw. 20 Millionen Euro vorgesehen.

„Gerade für kleine- und mittelständische Unternehmen ist es wichtig, von Abmahnungen und dem damit verbundenen Ärger verschont zu bleiben. Die Prüfung durch meine Kanzlei ist unkompliziert, rechtssicher und in jedem Falle kostengünstiger als die zu erwartenden Abmahnkosten.“, so Rechtsanwalt Matutis weiter.

Informationen finden Sie auf:
anwalt-fuer-datenschutz.eu

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Über RA Cornelius Matutis
Jahrgang 1974, seit 2002 als Rechtsanwalt zugelassen. Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt/Oder und Berlin mit den Schwerpunkten Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht und Datenschutzrecht. Seit 2007 Vorstandsvorsitzender der Interessenvertretung des Onlinehandels e.V. und seit 2013 Fachanwalt für gewerblichen Rechtschutz.

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M-Files und IT Governance Ltd. kooperieren für EU-DSGVO-Dokumentationstoolkit

Mit Vorlagen und Best-Practices zur Dokumentation und Prozesskontrolle in EU-DSGVO-Projekten ergänzt M-Files-Software seine Lösung für intelligentes Informationsmanagement.

Ratingen, 27.9.2017 – M-Files, führender Anbieter für intelligentes Informationsmanagement, kooperiert mit IT Governance Ltd. aus Großbritannien, einem Anbieter von IT-Governance-, Risikomanagement- und Compliance-Lösungen, um seinen Kunden ein Framework für die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), im Englischen bekannt als General Data Protection Regulation (GDPR), anbieten zu können.

Die EU-DSGVO verlangt von Organisationen, dass sie klare Richtlinien und Verfahren zum Schutz personenbezogener Daten von EU-Bürgern haben und entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen. Die Verordnung ist bereits in Kraft getreten und die Übergangsfrist zur Erfüllung endet im Mai nächsten Jahres. So bleibt den Unternehmen und Organisationen weltweit, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten, nur noch eine begrenzte Zeit, um die Konformität mit dieser Auflage sicherzustellen. Unternehmen und Organisationen, die gegen die EU-DSGVO verstoßen, können mit Geldstrafen von bis zu vier Prozent ihres jährlichen weltweiten Umsatzes oder 20 Millionen Euro – je nachdem, welcher Wert größer ist – belegt werden.

Toolkit zur Dokumentation ergänzt M-Files-Software

M-Files bietet zukünftig das GDPR Documentation Toolkit von IT Governance als Teil seiner intelligenten Informationsmanagementlösung an, um Kunden die Verwaltung der relevanten Dokumente und Prozesse für Projekte zur EU-DSGVO-Compliance deutlich zu vereinfachen. Das Toolkit besteht aus Dokumentenvorlagen, die für die EU-DSGVO-Konformität, für Prozesskontrollen und die Unterstützung von Best-Practices erforderlich sind. Mit dieser Partnerschaft stellt M-Files ein System zur Verfügung, das die Einhaltung der EU-DSGVO vereinfacht und die damit verbundene Dokumentation erleichtert.

„Ein kritischer Aspekt der EU-DSGVO-Compliance ist, dass ein Unternehmen schnell und einfach nachweisen kann, dass es die richtigen Schritte zur Erfüllung der Anforderungen der Regulierung unternommen hat“, sagt Janne Järvenoja, Leiter der Rechtsabteilung bei M-Files. „Die Partnerschaft mit IT Governance lässt uns nicht nur unseren Kunden eine Lösung zur Verfügung stellen, die als Grundlage für die GDPR-Compliance dient, sondern sie ermöglicht es den Kunden zusätzlich, zu prüfen, ob sie in ausreichendem Umfang geeignete Maßnahmen ergreifen, wenn Audits oder Verstöße auftreten.“

„IT Governance und M-Files verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der Unterstützung von Unternehmen und Organisationen, die anspruchsvolle Compliance-Anforderungen haben“, sagt Alan Calder, Gründer und Executive Chairman bei IT Governance. „Infolgedessen können wir ein Compliance-Framework bereitstellen, das es Unternehmen ermöglicht, geeignete Richtlinien zu entwickeln und entsprechende Prozesse umzusetzen und kontinuierlich zu managen. Damit erreichen unsere Kunden einen hohen Standard in der Datensicherheit und erfüllen die Auflagen der Regulierung sicher.“

Mehr Informationen über den Kooperationspartner IT Governance:
https://www.itgovernance.co.uk

Mehr Informationen zu den intelligenten Lösungen zum Informationsmanagement von M-Files:
https://www.m-files.com/de

Über IT Governance Ltd.

IT Governance Ltd. ist ein weltweit führender Anbieter von IT-Governance-, Risikomanagement- und Compliance-Lösungen mit besonderem Schwerpunkt auf Cyber-Resilienz, Datenschutz, PCI DSS, ISO 27001 und Cyber-Security. IT Governance Ltd. schützt Unternehmen und deren Kunden vor sich ständig weiterentwickelnden Cyber-Bedrohungen. Die tiefe Branchenkompetenz und der pragmatische Ansatz von IT Governance Ltd. helfen den Kunden, ihre Abwehr zu verbessern und wichtige strategische Entscheidungen zu treffen, die das gesamte Geschäft unterstützen.

Über:

M-Files
Herr Jan Thijs van Wijngaarden
Kaiserswerther Str. 115
D-40880 Ratingen
Deutschland

fon ..: +49 2102 420616
web ..: http://www.m-files.de
email : jan.thijs.van.wijngaarden@m-files.com

M-Files, gegründet 1989 in Finnland, bietet eine Softwareplattform der nächsten Generation für intelligentes Informationsmanagement. Sie verbessert die Performance von Unternehmen und Organisationen deutlich, indem sie den Menschen hilft, Informationen effektiver zu finden und zu nutzen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Dokumentenmanagementsystemen (DMS), Enterprise-Content-Management-Systemen (ECM) oder anderen Content-Services-Plattformen vereinheitlicht M-Files Systeme, Daten und Inhalte in der gesamten Organisation, ohne bestehende Systeme und Prozesse zu stören oder eine Datenmigration zu erfordern.
M-Files bricht Informationssilos auf, indem es den Nutzern den Zugriff und die Nutzung von Informationen im gewünschten Kontext erlaubt. Dabei können sich die Informationen in beliebigen Systemen oder Repositories befinden, einschließlich Netzwerkordner, SharePoint, File-Sharing-Dienste, ECM-Systeme, CRM-Systeme, ERP-System und andere Geschäftsanwendungen und Repositories.
Tausende von Organisationen in über 100 Ländern nutzen M-Files für die Verwaltung ihrer Geschäftsinformationen und Prozesse, einschließlich Elektra, NBC Universal, OMV und SAS.
Weitere Informationen finden Sie unter www.m-files.com.

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstraße 63
D-78050 Villingen-Schwenningen

fon ..: +49 7721 9461 220
web ..: http://www.bloodsugarmagic.com
email : bernd.hoeck@bloodsugarmagic.com

Pflicht zum Datenschutz-Audit für Unternehmen

Die EU führt mit der Datenschutz-Grundverordnung eine Audit-Pflicht ein

BildIm Kampf gegen den Missbrauch personenbezogener Daten wurde die Datenschutz-Grundverordnung erlassen. Sie hebt die europäische Datenschutzrichtlinie 95/46/EG auf, die mehr als 20 Jahre Bestand hatte. Die neuen Regelungen der DS-GVO sollen die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen schützen.
Die Grundverordnung enthält zahlreiche Neuerungen. So wird auch das nunmehr vorgeschriebene regelmäßige Datenschutz-Audit zentraler Bestandteil zukünftiger Unternehmensprozesse. Im Rahmen eines Datenschutz-Audits kommt es zu einer Überprüfung der Einhaltung der Rechtsvorschriften (Compliance-Audit). Zweck eines solchen Audits ist es, Feststellungen über die Beachtung der Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten zu treffen.
Auf dem Prüfstand stehen dabei sowohl die Vorschriften des nationalen Datenschutzrechts des Mitgliedstaats als auch das supranationale EU-Recht. Die Datenströme, von der Erhebung personenbezogener Informationen bis hin zur sicheren Datenlöschung werden anhand der technischen und organisatorischen Maßnahmen überprüft.
Unternehmen können sich zur Durchführung der Audits spezialisierter Dienstleister bedienen. Institutionen wie die Deutsche Gesellschaft für Datenschutz stellen Datenschutz-Auditoren und externe Datenschutzbeauftragte, die die notwendigen Datenschutz-Audits für den Verantwortlichen oder Auftragsverarbeiter übernehmen können. Werden die vorgeschriebenen Audits nicht durchgeführt, so drohen dem Unternehmen nach Art. 83 Abs. 4 Bst. a DS-GVO Geldbußen von bis zu 10 Mio. EUR oder von bis zu 2 % des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.

Die Deutsche Gesellschaft für Datenschutz hat ein Datenschutz-Online-Audit-System entwickelt, um den Prozess so weit wie möglich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Das mehrsprachige System kann auch im Konzernumfeld eingesetzt werden.

Über:

DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH
Herr Heiko J. Maniero
Robert-Bosch-Straße 11
85221 Dachau
Deutschland

fon ..: +49 (0) 8131-77987-0
fax ..: +49 (0) 8131-77987-99
web ..: https://dg-datenschutz.de
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IfKom: Keine Datenökonomie ohne Datensouveränität und Datenschutz!

Die Digitalisierung mit der Verfügbarkeit und Verarbeitung von Daten eröffnet viele Chancen – birgt aber auch zunehmend Risiken. Dies war Thema der IfKom auf ihrer Vorstandssitzung in Mainz.

Mit der Digitalisierung, insbesondere mit der Verfügbarkeit und Verarbeitung von Daten, eröffnen sich viele Chancen. Gleichzeitig entstehen zunehmend auch Risiken. Innovationen und ihre Folgen sind jedoch kein alleiniges Thema für Juristen. Daher haben sich die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) im Rahmen ihrer Frühjahrstagung in Mainz auch mit diesen Fragen befasst. Bereits in ihrer Stellungnahme zum Grünbuch „Digitale Plattformen“ des Bundeswirtschaftsministeriums wurden konkrete Vorschläge zum Themenkomplex Datenökonomie eingereicht. Unterschiedliche Reaktionen aus der Industrie und von Verbraucherorganisationen auf das inzwischen veröffentlichte Weißbuch zu digitalen Plattformen zeigen die Notwendigkeit weiterer Erörterungen, bevor daraus ein gesetzlicher Rahmen auf nationaler oder internationaler Ebene entsteht. Die IfKom begrüßen daher die Absicht des Bundeswirtschaftsministeriums, den Diskussionsprozess mit dem Erscheinen des Weißbuches nicht abzuschließen, sondern fortzuführen.

Die Ingenieure für Kommunikation sehen in der zunehmenden Vernetzung und in der Verarbeitung von Daten ein großes Innovationspotenzial. Dabei sind jedoch die Regelungen über die informationelle Selbstbestimmung, also das Recht des Einzelnen, selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen, zu beachten. Es ist daher folgerichtig, der Entwicklung moderner Datenökonomie durch Rechtssicherheit bei der Nutzung von Daten einen Rahmen zu geben. Mobile Anwendungen, das Internet der Dinge und Industrie 4.0 müssen sich in einem geeigneten Rechtsrahmen etablieren, sowohl bezüglich personenbezogener als auch nicht personenbezogener Daten. Ebenso ist die Datensouveränität der Nutzer im Rahmen des Datenschutzes zu stärken. Der Nutzer muss sowohl die Folgen der Preisgabe von Daten kennen als auch Vertrauen in den Schutz seiner persönlichen Daten haben. Die IfKom plädieren dafür, keine expliziten nationalen Regelungen, insbesondere zu den digitalen Plattformen zu erlassen, sondern an einem einheitlichen europäischen Rechtsrahmen zu arbeiten. Die Datenschutz-Grundverordnung ist in diesem Zusammenhang als positives Beispiel zu nennen.

Durch staatliche Normen, abgeleitet aus dem Persönlichkeitsrecht, muss sichergestellt werden, dass Daten wirtschaftlich genutzt werden können, ohne individuelle Rechte zu verletzen. Wegen der hohen Innovationsgeschwindigkeit, die in diesem Bereich vorherrscht, sind in gewisser Weise dynamische Vorschriften sinnvoll. Gesetz- und verordnungsgebende Verfahren müssen somit in der Lage sein, in zeitlich kurzer Frist laufende Innovationen zu berücksichtigen. Dieser Aspekt ist dringend von den Gesetzgebern in Bund und Ländern, aber auch in der EU ernsthaft aufzunehmen.

Aus Sicht der IfKom ist es von großer Bedeutung, dass die Bundesregierung durch geeignete Maßnahmen die Bürger hinsichtlich des Umgangs mit den eigenen persönlichen Daten sensibilisiert. Diese Aufklärung muss schon in der Grundschule beginnen, wo viele Kinder bereits ein Smartphone besitzen und somit den Gefahren des Internets ausgesetzt sind. Die Sensibilisierung muss dabei alle Bevölkerungsschichten erreichen, den Wert der eigenen persönlichen Daten darstellen und alle Facetten des Datenmissbrauchs durch Dritte verdeutlichen. Dieses Bewusstsein ist beispielsweise auch für das Procedere der Einwilligung in die Datenfreigabe und die Akzeptanz von AGB bei der Nutzung von digitalen Diensten von Bedeutung. In der Regel hat der Nutzer nur die Möglichkeit, die von den Unternehmen vorgegebenen Regelungen zu akzeptieren, wenn er den Dienst nutzen möchte.

Darüber hinaus fordern die IfKom, über neue Formen des Einwilligungsverfahrens nachzudenken. Denkbar wäre beispielsweise eine zentrale Datenbank, in der jeder Bürger anhand einer enumerativen Aufzählung festlegen kann, welche Daten er öffentlich bzw. Unternehmen gegenüber zugänglich machen möchte. Die Verwaltung dieser Datenbank wäre als staatliche Aufgabe z. B. einer Behörde zu übertragen. Umfragen zufolge ist 90 Prozent der Deutschen bekannt, dass Sie bei der Nutzung digitaler Dienste Daten hinterlassen. Was jedoch im Einzelnen mit diesen Daten geschieht, bedarf einer stärkeren Aufmerksamkeit.

Innovationen basieren immer stärker auf persönlichen und nicht persönlichen Daten. Wertschöpfung, Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit sind auf diese Innovationen und Investitionen im Bereich der Datenökonomie angewiesen und müssen aus Sicht der Ingenieure für Kommunikation unterstützt werden. Mit gleicher Energie müssen dabei Datensouveränität gefördert und Datenschutz sichergestellt werden.

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

Pressekontakt:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund

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web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de