Fahrzeuge können in Baden-Württemberg jetzt auch online abgemeldet werden

Baden-Württemberg entscheidet sich für die dezentrale i-Kfz-Lösung der Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW).

Stuttgart, 23.10.2014 – Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW), ein führendes Softwarehaus für E-Government-Lösungen und Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung, gibt bekannt, dass sich die Zulassungsbehörden in Baden-Württemberg nahezu flächendeckend für die Lösung der DZBW zur Umsetzung der Online-Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen entschieden haben.

Die Fahrzeughalter in Baden-Württemberg können künftig ihr Auto, Motorrad usw. bequem online abmelden und müssen dafür nicht mehr die zuständige Zulassungsstelle persönlich aufsuchen. Möglich wird dies durch die Lösung DZ-Kommunalmaster OnlineAB (KM-OnlineAB) der DZBW. Mit KM-OnlineAB wurde eine dezentrale Anbindung an den i-Kfz-Service des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) geschaffen, die einfach in das Leistungsangebot der jeweiligen Zulassungsstellen eingebunden werden kann. Der Service steht ab sofort den rund 7,2 Millionen Haltern in Baden-Württemberg zur Verfügung.

Die Bürger, die ihr Fahrzeug stilllegen wollen, besuchen einfach das Online-Portal ihrer jeweiligen Zulassungsstelle. Dort hat der Bürger dann die Möglichkeit, sich über die eID-Funktion im Neuen Personalausweis (nPA) zu identifizieren. Mit dem integrierten Bezahldienst ePayBL können die anfallenden Gebühren sofort und medienbruchfrei beglichen werden. Anschließend ergänzt der Fahrzeughalter noch die entsprechenden Daten inklusive der freigelegten Codes auf den Plaketten und in der Zulassungsbescheinigung. Der Vorgang wird dann automatisch an das Zentrale Fahrzeugregister des Kraftfahrtbundesamts gemeldet, wo die Außerbetriebsetzung verarbeitet wird.

Die Anwendung funktioniert nicht nur auf dem heimischen PC, sondern ist so konzipiert, dass sie auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets bedient werden kann. So können die Halter ihr Fahrzeug auch einfach unterwegs abmelden.

Technisch basiert die Lösung auf dem Bürgerdiensteportal DZ-Kommunalmaster eGovCenter der DZBW. KM-OnlineAB kann fachverfahrensunabha?ngig betrieben werden, kommuniziert direkt mit den vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) bereitgestellten i-Kfz-Services und erfüllt alle gesetzlich verankerten Anforderungen. Zukunftssicher wird KM-OnlineAB auch für die geplanten Ausbaustufen regelmäßig erweitert.

Vollständig mandantenfähig umgesetzt, erlaubt die Lösung es, dass sich jede Zulassungsbehörde in einem eigenen Look and feel präsentiert, obwohl im Hintergrund eine zentrale Plattform genutzt wird. Layout und Texte lassen sich individuell auf das Design der jeweiligen Behörde anpassen. KM-OnlineAB beinhaltet eine automatische Design-Anpassung für alle mobilen Endgeräte wie z. B. Mobiltelefone, Smartphones, Notebooks oder Tablets.

Die Online-Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen ist erst der Anfang: Zukünftig können über den XÖX-Standard beliebig viele weitere Prozesse für die Aufgabenerfüllung der Zulassungsbehörden in Form von XKfz-Nachrichten integriert werden. Dazu gehören Neuzulassungen, Kurzzeitkennzeichen oder die Änderung der Halterdaten, die über das Portal abgewickelt werden können.

Während i-Kfz für die Bürger einen enormen Servicegewinn bedeutet, ist es für die Zulassungsstellen eine deutliche Arbeitserleichterung. Die Lösung steht bundesweit zur Verfügung und wird in Baden-Württemberg bereits eingesetzt.

Hintergrund von i-Kfz ist die geänderte Fahrzeug-Zulassungsverordnung, nach der die Zulassungsbehörden ab dem 1. Januar 2015 eine Online-Außerbetriebsetzung von Kraftfahrzeugen ermöglichen müssen.

Mehr Informationen zur Online-Außerbetriebsetzung mit KM-OnlineAB finden Sie hier:
http://www.dzbw.de/,Lde/Start/Loesungen/DZ-Kommunalmaster_+OnlineAB+_i-Kfz_.html

Aktuelle News und Nachrichten rund um die DZBW finden Sie unter: http://www.dzbw.de

Über:

Datenzentrale Baden-Württemberg
Frau Susanne Kriege
Krailenshaldenstr. 44
70469 Stuttgart
Deutschland

fon ..: +49 711 8108-27955
web ..: http://www.dzbw.de
email : s.kriege@dzbw.de

Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW) ist bundesweit eines der führenden Softwareentwicklungs- und Beratungsunternehmen für die öffentliche Verwaltung. Das Unternehmen wurde 1971 gegründet, um landeseinheitliche Datenverarbeitungs-Verfahren für die baden-württembergischen Kommunen zu entwickeln. Heute ist das Softwarehaus bundesweit einer der Marktführer für kommunale Anwendungssoftware mit mehr als 2000 Kunden und Mitglied im DV-Verbund Baden-Württemberg.

Das Lösungsportfolio umfasst moderne, kommunale Fachverfahren in den Bereichen Finanzen, Personal, Einwohner, KFZ, Fahrerlaubnis, Gewerbe, Ausländer, Umwelt und e-Government sowie e-Bürgerdienste. Die DZBW ist einer der größten SAP-Partner im öffentlichen Sektor und Vorreiter für hochintegrative, prozessoptimierte Lösungen auf der Basis modernster Softwarearchitekturen für Cloud-Services und Software-as-a-Service (SaaS).

Auch Dienstleistungen im Bereich Projektmanagement und Projektentwicklung gehören zum Portfolio der Datenzentrale sowie ein breites Spektrum an IT-Dienstleistungen für Kommunen, Bund und Land. Mehr Informationen unter: http://www.dzbw.de

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstr. 63
78050 Villingen-Schwenningen

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DZBW erhält neuen Vorstandsvorsitzenden

Andreas Pelzner übernimmt die Nachfolge von Karl Tramer

BildStuttgart, 1.10.2014 – Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW), ein bundesweit führendes Softwarehaus für E-Government-Lösungen und Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung, gibt bekannt, dass Andreas Pelzner heute die Nachfolge von Karl Tramer als Vorstandsvorsitzenden antritt. Der langjährige Chef Tramer scheidet aus dem Unternehmen aus und geht in den Ruhestand. Andreas Pelzner wird das Unternehmen gemeinsam mit dem Vorstand Joachim Kischlat führen.

Pelzner, Jahrgang 1966, arbeitete nach dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Aachen zunächst zwei Jahre bei der DLR in Köln für ein interdisziplinäres ESA-Raumfahrt-Forschungsprojekt, bevor er 1995 mit dem Aufkommen der kommerziellen Nutzung des Internets zum Projektträger bei der DLR zur Umsetzung und Begleitung von Forschungsprojekten des Bundes wechselte. Dort arbeitete er zwei Jahre an innovativen Forschungsprojekten des Bundes, unter anderem an Studien zum eCommerce, B2B und zur Telearbeit. Von 1996 bis 2008 leitete Andreas Pelzner als geschäftsführender Gesellschafter ein Unternehmen in Aachen mit den Schwerpunkten E-Business, E-Commerce und IT-Beratung, bevor er 2008 in die Geschäftsleitung des kommunalen IT-Dienstleisters regio iT GmbH wechselte.

Dort verantwortete er sechs Jahre lang den technischen Bereich und stellte neben dem Aufbau und der Einführung des IT-Service-Managements den organisatorischen Betrieb der Rechenzentren neu auf, wobei er die Verantwortung für den Betrieb von rund 1.700 kommunalen Servern mit über 300 verschiedenen Fachanwendungen und 23.000 Arbeitsplätzen hatte. Mit der erworbenen Expertise in der Führung eines privatwirtschaftlichen Unternehmens und der Erweiterung seines Wissens im Bereich der kommunalen IT eines kommunalen Rechenzentrums wechselt Andreas Pelzner nun zur Datenzentrale Baden-Württemberg.

“Der Fokus meiner Arbeit wird auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer modernen, anwenderfreundlichen, webbasierten und cloudfähigen kommunalen Fachanwendungen liegen”, erklärt Pelzner. “Der kostengünstige Betrieb unserer Fachanwendungen in kommunalen Rechenzentren rückt dabei zusätzlich in den Mittelpunkt.”

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Das Lösungsportfolio umfasst moderne, kommunale Fachverfahren in den Bereichen Finanzen, Personal, Einwohner, KFZ, Fahrerlaubnis, Gewerbe, Ausländer, Umwelt, Stundenplan und e-Government sowie e-Bürgerdienste. Die DZBW ist einer der größten SAP-Partner im öffentlichen Sektor und Vorreiter für hochintegrative, prozessoptimierte Lösungen auf der Basis modernster Softwarearchitekturen für Cloud-Services und Software-as-a-Service (SaaS).

Auch Dienstleistungen im Bereich Projektmanagement und Projektentwicklung gehören zum Portfolio der Datenzentrale sowie ein breites Spektrum an IT-Dienstleistungen für Kommunen, Bund und Land. Mehr Informationen unter: http://www.dzbw.de

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