Ausblick auf die Märkte – kurzfristig abwärts, langfristig Gefahren durch Trumps 2. Amtszeit

Ohne wirksame Behandlungsmethode war die Börsenerholung übertrieben/ Spekulanten wollen mehr Geld von Staaten und Notenbanken/ Trumps nahezu sichere Wiederwahl wird weiterer Belastungsfaktor

BildErwartungsgemäß beginnt die aktuelle Handelswoche an den Aktienmärkten schwach. Die Börsen im Nahen Osten waren schon gestern – gehandelt wird dort von Sonntag bis Donnerstag – teilweise eingebrochen.

Saudi-Arabien kündigte ein umfangreiches Sparprogramm an, da die Einnahmen aus dem Ölgeschäft – ähnlich wie in anderen Volkswirtschaften – in keinem Verhältnis zu den Ausgaben stehen. Dies traf viele Markteilnehmer unvorbereitet. Die dortige Börse verlor allein gestern fast 9%.

Betrachtet man den Höchstkurs der deutschen Aktienindices und die aktuellen Indikationen, sind dort in 2 ½ Handelstagen ähnliche Verluste entstanden. Auf Basis der aktuellen Daten ist der DAX in einer Bandbreite zwischen 10.000 und 10.500 Punkten fair bewertet. Sollte kurzfristig ein Corona-Impfstoff zur Verfügung stehen oder das Virus – ähnlich wie SARS in 2003 – einfach “verschwinden”, sind 1.000 bis 1.500 Punkte mehr gerechtfertigt. Dies ist aber derzeit nicht das wahrscheinliche Szenario. Deswegen war der starke Anstieg bis Mitte letzter Woche wieder eine reine “Liquiditätsparty”, die von Steuergeld, Hoffnung auf eine noch expansivere Geldpolitik und umfänglichen staatlichen Rettungsmaßnahmen getragen war. Fundamental ist dies grober Unfug. Alle Unternehmensberichte sind von einer tiefen Unsicherheit geprägt. Konjunkturell gibt es eigentlich nur schlechte Nachrichten. Ganz wenige Indikatoren fallen besser als erwartet aus. Entsprechend unsicher ist das aktuelle Umfeld und genau diese Unsicherheit ist eigentlich ein klassischer Belastungsfaktor an den Märkten. Deutlich wurde dies, als die EZB bei ihrer Zinsentscheidung zwar ihre Handlungsbereitschaft betonte, aber keine neuen Hilfen bekanntgab. Dies sorgte für Enttäuschung und Kursverluste.

Dabei müsste eigentlich das Gegenteil der Fall sein. Schließlich könnte man die Haltung der EZB, mit ihrer expansiven Ausrichtung ohne Ausweitungen fortzufahren, auch als Einschätzung verstehen, dass die politischen und finanzwirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen ausreichend sind. Wirtschaftlich könnte dies sogar funktionieren, wenn die Gelder sinnhaft eingesetzt werden. Für das schnelle Geld einer Börsenrallye reichen die Maßnahmen nicht aus. Um der Markterwartung der Spekulanten gerecht zu werden, müsste sie nach japanischen “Vorbild” Aktien kaufen und sich nicht nur auf die Aufweitung ihres Kaufprogramms auf ungeratete Anleihen “beschränken”. Schließlich werden gerade Neuemissionen auf der Zinsseite gekauft, als gäbe es morgen keine Anleihen mehr. Selbst der faktisch insolvente US-Flugzeughersteller Boeing – derzeit mit negativen Eigenkapital – konnte sich mit 25 Mrd. US-Dollar refinanzieren. Vielleicht trösten sich die Anleger dann am Ende mit der bekannten Börsenweisheit “das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anders”.

Dabei ist es jetzt so wichtig, die Anlagen krisenfest zu machen. Eine moderate Aktienquote, erstklassige bis “mittelgute” Anleihen mit mindestens angemessenen Renditen, Währungsanleihen und Rohstoffbeimischungen, die man auch industriell verwerten kann. Schließlich zeigt Gold erneut, dass es kein Sachwert, sondern ein Spekulationsobjekt ist. Mit positiven Aktienmärkten stieg es; mit den Rückgängen dort kam das Edelmetall wieder unter Druck. Die EZB hat mit ihrer eher abwartenden Haltung zu neuen Maßnahmen auch für keinen Schub beim Goldpreis gesorgt. Vielmehr ist ihr – eher unabsichtlich – gelungen, den Euro zu stärken.

Bei dem Währungspaar Euro/ US-Dollar wurde sehr deutlich, wie stark die Notenbankenstrategien auseinanderfallen. Die US-Notenbank ergreift immer neue Maßnahmen und wird alles tun, um die US-Wirtschaft zu stützen.

Dies wird auch notwendig, weil Donald Trump einen gefährlichen Kurs einschlägt. Er muss einen Schuldigen für sein Corona-Desaster finden. Nach den US-Demokraten und der Weltgesundheitsorganisation ist es nun (wieder) China. Durch die Behauptung, Corona sei ein künstlich in Wuhan erzeugter Virus wird er versuchen, seine Wiederwahl sicherzustellen. Nach unserer Einschätzung wird ihm gelingen. Dann erleben wir eine “hemmungslose” 2. Amtszeit Trumps und u. a. einen viel schlimmeren Handelskrieg.

Schließlich sieht Trump seine protektionistische Handlung bestätigt. In seinem Weltbild hätte es ohne globalen Waren- und Dienstleistungsverkehr ein von Mensch zu Mensch übertragbares Virus überhaupt nicht in die USA geschafft. Also muss China schuld sein. Die Sorge, China als Refinanzierungsquelle der zukünftig weiter explodierenden US-Verschuldung zu verlieren, hat auch an Schrecken verloren. Schließlich kann Trump die US-Notenbank auf die “nationale Aufgabe”, den Wiederaufbau der USA zu finanzieren, einschwören.
Je früher sich die Weltpolitik und die Wirtschaft außerhalb der USA auf dieses Szenario einstellen, desto besser ist es. Gerade die Refinanzierung für Staaten und Unternehmen außerhalb der USA dürfte günstiger werden. Die Billionen an Devisenreserven Chinas werden sichere Anlagen außerhalb der USA suchen. Dies könnte deutschen Unternehmen helfen.

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Herr Markus Schön
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Die Schön & Co ist ein seit über 50 Jahren bestehender Vermögensverwalter mit einer besonderen Expertise in der konservativen Vermögensverwaltung mit Aktienquoten bis zu 40%. Das Unternehmen verwaltet einen hohen dreistelligen Millionenbetrag für vermögende Privatpersonen, Unternehmer, Kommunen und (gemeinnützige) Einrichtungen. Der Großteil der Kunden hat Aktienquoten zwischen 10 und 20% und setzt auf die besondere Expertise der Schön & Co im (internationalen) Zinsmanagement. Daher verfügt das Unternehmen über eine eigene Research-Abteilung, in der u. a. 300 Unternehmen laufend analysiert werden.

Eine Besonderheit der Schön & Co ist die Selbstverpflichtung, 50% der Gewinnausschüttungen in die im Jahr 2007 gegründete GIVING TREE Stiftung vorzunehmen, um deren Arbeit für benachteiligte Kinder und Jugendliche dauerhaft zu sichern.

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Wirecard hält bei seinen Zahlen Wort

Im vierten Quartal 2019 erhöhte sich der vorläufige konsolidierte Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 46 Prozent.

BildAuch wenn die von der Wirecard AG genannten Zahlen als vorläufig deklariert sind und der testierte Konzernabschluss für 2019 erst am 8. April 2020 veröffentlicht wird, sollten wenn überhaupt nur marginale Korrekturen zu erwarten sein. Erst kürzlich versprach Wirecard-Chef Markus Braun in einem Twitter-Beitrag: “Man werde nicht enttäuschen”, und mit Blick auf die Zahlen für 2019 hat er auch Wort gehalten.

Der von der Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) im vergangenen Jahr in Aussicht gestellte Betriebsgewinn von 765 Mio. Euro bis 815 Mio. Euro für das vierte Quartal 2019 wurde erreicht. Konkret wurden es, bereinigt um Sonderaufwendungen für Prüfungs- und Beratungs- sowie Rechtsberatungsleistungen im vierten Quartal 2019 rund 794 Millionen Euro. Ein Wert also im oberen Drittel der Prognose und eine Steigerung von 42 Prozent.

Im vierten Quartal 2019 erhöhte sich der vorläufige konsolidierte Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 46 Prozent auf 835 Mio. Euro (2018: 571 Mio. Euro). Der vorläufige operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich in diesem Zeitraum auf Gruppenebene auf 232 Mio. Euro (Q4/2018: 165 Mio. Euro), eine Steigerung um rund 41 Prozent. Bereinigt um Sonderaufwendungen für Prüfungs- und Beratungs- sowie Rechtsberatungsleistungen, die in Q4 angefallen sind, konnte das EBITDA im vierten Quartal 241 Mio. Euro erreichen, was einem Zuwachs von rund 46 Prozent entspricht.

Den vorläufigen Zahlen nach, konnte der Konzernumsatz 2019 um 38 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro gesteigert werden, was rund 38 Prozent entspricht. Der vorläufige operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um etwa 40 Prozent auf 785 Mio. Euro.

Dr. Markus Braun, CEO Wirecard AG: “Dies ist ein starkes Ergebnis auf unserem Weg des profitablen Wachstums. Es ist vor allem ein sehr deutlicher Beleg für die nachhaltige Ertragsstärke unseres Geschäftsmodells. Digitale Zahlungsvorgänge haben in einigen Ländern die Bargeldzahlung bereits überholt. Unsere strukturellen Wachstumstreiber offenbaren ein erhebliches Potential und sind somit auch ein Ausblick auf Wirecards Zukunft.” Dazu ergänzte Alexander von Knoop, CFO der Wirecard AG, noch: “Die finanzielle Performance von Wirecard schließt nahtlos an die guten Ergebnisse der Vorjahre an. Zielgerichtete Investitionen mit stetem Blick auf ein aktives Kostenmanagement haben auch in 2019 zu einem herausragenden EBITDA geführt. Zudem erwarten wir einen starken Cash Flow.”

Der Vorstand der Wirecard AG bekräftigte seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und erwartet einen operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in einer Bandbreite von 1,0 Mrd. Euro bis 1,12 Mrd. Euro.

Einziger Wermutstropfen bleibt allerdings ein Bericht vom Wochenende. Wie die “Welt am Sonntag” berichtete hat der Dax-Konzern den Termin am 27. Januar 2020 vor dem Landgericht München I bezüglich einer mündlichen Verhandlung zu den ,FT’-Vorwürfen abgesetzt. Welcher strategische Grund dahinter steckt ist noch unklar. Vorstellbar ist allerdings, dass Wirecard den Abschluss der noch andauernden Bilanzprüfung durch die KPMG erst abwarten will. Auch darüber wird der Konzern hoffentlich bald Auskunft geben.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den “Webseiten”, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte “third parties”) bezahlt. Zu den “third parties” zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten “third parties” mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte “Small Caps”) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung. Bildquelle Wirecard AG

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JSR-Wochenrückblick KW 03-2020

Nachlassende Aufwärtsdynamik an den Aktienmärkten durch Entspannung im Handelsstreit. So könnte man die vergangene Handelswoche wohl am kürzesten zusammenfassen. Aber ist es wirklich so einfach?

BildNach einem fulminanten Start ins neue Jahr hat sich der DAX in der abgelaufenen Woche mal eine Verschnaufpause gegönnt. Lediglich rund 0,3 % konnte das deutsche Aktienbarometer zulegen. Besser lief es da in den USA, wo der Dow Jones im besagten Zeitraum rund 1,5 % zulegen konnte. Die größten Gewinne sind wahrscheinlich dem Durchbruch im elendig lange erscheinenden USA/China-Konflikt zu verdanken. Jetzt, wo es konkret wird, ist der größte Teil schon in den Kursen eingepreist und die Anleger-Euphorie scheinbar verflogen.

In dem vergangener Woche unterzeichnetem Dokument sind viele Details geregelt. Aber dennoch wird das Teilabkommen Flankiert von einer Entscheidung der Trump-Administration, die eingeführten Strafzölle so lange beizubehalten, bis die Umsetzung des Abkommens Schritt für Schritt vollzogen sind. Damit ist der Druck auf China entsprechend groß, den Worten auch Taten folgen zu lassen.

Die Aktienmärkte können…

Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückblick.

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Spannende Wochen bei Wirecard?!

Nachdem der führende Zahlungsabwickler Wirecard von einem guten Weihnachtsgeschäft profitiert haben sollte…

Bildsieht der Konzern nun auch Entspannung hinsichtlich der scheinbar mittlerweile immer wiederkehrenden Vorwürfe durch die Financial Times.

Insgesamt gesehen war das Jahr 2019 für die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) aus Süddeutschland operativ sehr erfolgreich, wobei der zwischenzeitliche Höhenflug der Aktie durch wiederholte Bilanzvorwürfe der Financial Times (FT) stark eingebremst wurde. Schlussendlich verlor der Titel auf Jahressicht zum 31.12.2019 rund 19 %. Doch der Spuk mit der Financial Times könnte laut Vorstandschef Markus Braun schon bald vorbei sein. Er sei davon überzeugt, dass sich der Markt schneller als erwartet wieder auf die hervorragende Geschäftsentwicklung und die Innovationen der Wirecard AG konzentrieren werde, schrieb er vergangenen Mittwoch auf Twitter in seinen Neujahrswünschen.

Damit spielt Braun vermutlich auf die noch andauernde Sonderprüfung durch die KPMG an, die Wirecard als Reaktion auf die Bilanzierungsvorwürfe der FT in Auftrag gegeben hat. Auffallend bei dem Tweet auf Twitter ist die Wortwahl: “schneller als erwartet”! Das lässt Spielraum für Spekulationen. Denn bisher war man im Hause Wirecard davon ausgegangen, die Prüfungsergebnisse gegen Ende des ersten Quartals 2020 veröffentlichen zu können. Der jüngste Kursanstieg und die jüngsten Aussagen lassen unter Marktbeobachtern die Hoffnung aufkeimen, dass man schon früher mit handfesten Fakten den Gerüchten gegenübertreten werde.

Förderlich sein sollte zudem einer Mastercard Studie zufolge das hervorragend gelaufene Weihnachtsgeschäft. Neben den Einzelhändlern würden auch die Zahlungsabwickler, unter denen die Wirecard AG ein führendes Unternehmen ist, erheblich profitieren. Denn die vorweihnachtlichen Einkäufe seien zum größten Teil bargeldlos mit Karte oder Smartphone bezahlt worden, war der Studie zu entnehmen. Ebenfalls stark präsentiert hätte sich der diesjährige ,Black Friday’. Das hatte Wirecard-Chef Markus Braun seinen Anlegern schon Anfang Dezember in Aussicht gestellt, als er auf Twitter ein “sehr starkes Weihnachtsgeschäft” vorausgesagt hatte.

Zudem, so Börsenkenner, könnte Wirecard nun aufgrund seiner ,Underperformance’ gegenüber vielen anderen Aktien als sogenannter gefallener Engel erkannt werden, dessen Aktien stärker eingesammelt werden.

Viele Grüße
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Jörg Schulte

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JSR-Wochenrückblick KW 49-2019

Diese ständigen , Nebelbomben’ sorgen wahrscheinlich wieder für erhöhte Volatilität an den Aktienmärkten.

BildIn der vergangenen Handelswoche verlor der DAX rund 0,5 % und notierte per Handelsschluss am Freitag bei rund 13.166 Punkten. Der Dow Jones konnte sich da mit einem Miniminus von lediglich rund 0,1 % besser schlagen.

US-Präsident Donald Trump hielt die Märkte mal wieder in Atem, indem er den Handelsstreit wieder auf Temperatur brachte. Während in den vergangenen Wochen noch von einer kurz bevorstehenden Einigung gesprochen wurde, zeichnete sich nun wieder eine 180 Grad Wende ab. Wie Trump zudem verlauten ließ, könne er sich vorstellen, einen China Deal erst nach der Wahl zu unterzeichnen.

Aber auch gegenüber der EU und Deutschland ist nicht gerade Friede, Freude, Eierkuchen…

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JSR-Wochenrückblick KW 48-2019

Der GfK-Konsumklimaindex hält sich allerdings noch erstaunlich robust. So ist der Index gegenüber dem November um 0,1 auf 9,7 Punkte gestiegen, während man am Markt mit keiner Veränderung gerechnet ha

BildIn einer Range von etwa 13.150 bis 13.300 Punkten ging der DAX mit einem Wochengewinn von rund 0,3 % eher seitwärts durch die Woche. Mit einem Wochengewinn von rund 0,6 % beendete der Dow Jones die Woche, bei rund 28.050 Punkten. Gold befindet sich in einer Konsolidierung und legte lediglich 0,11 % auf rund 1.460,- USD je Feinunze zu. Auch der Silberpreis will noch nicht so recht steigen, auch wenn er es mit einem Wochenplus von etwa 0,23 % wieder minimal über die 17,- USD je Unze Marke geschafft hat. Der Kupferpreis verharrt trotz des etwa 0,4 % Anstiegs in der vergangenen Woche auf 5.868,- USD je Tonne weiterhin in einer Range zwischen 5.665,- USD und 5.993,- USD je Tonne.

Derweil steigt der Druck auf die deutsche Politik immer weiter. Die Investitionsrate ist laut Marktexperten deutlich zu niedrig. Die deutschen Politiker müssten sich von der schwarzen Null im Haushalt verabschieden, so der Tenor der Analysten und Marktbeobachter. Denn…

Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückblick.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den “Webseiten”, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte “third parties”) bezahlt. Zu den “third parties” zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten “third parties” mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte “Small Caps”) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

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Wirecard bietet 0,75 % Zinsen auf Girokonto

Die ,boon Planet’-App soll auch von Wirecards B2B-Kunden genutzt werden. Unternehmen jeder Art können den Service zudem unter ihrer eigenen Marke anbieten.

BildDie Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) beweist einmal mehr ihre starke Innovationskraft. Wie der führende Hersteller von Zahlungsabwicklungssystemen mitteilte, entwerfe man für die nahe Zukunft bereits eine eigene “Bankenlandschaft”. Mit dieser interessanten Ankündigung sorgte der Konzern mal wieder für mächtig Furore! Wie die Aschheimer mitteilten, soll die Bezahl-App ,boon Planet’ zukünftig Girokonten ersetzen. Und um einen Wechsel interessanter zu gestalten, wird bereits Anfang 2020 ein attraktiver Guthabenzins von 0,75 % auf neueröffnete Konten gezahlt. Dieser ist gerade in der genannten Kontenkategorie sowie in der heutigen Zinslandschaft einmalig! Die geniale Marketingstrategie ist natürlich auch ein kräftiger Schlag ins Gesicht etablierter Banken, die teilweise sogar über Strafzinsen diskutieren. Da sollte man hellhörig werden.

Begonnen werden soll mit der innovativen Erneuerung in Deutschland, später soll diese dann auch europa- und weltweit ausgerollt werden. Zudem plant die Wirecard AG, das Angebot im weiteren Jahresverlauf, um zusätzliche Anlage-Angebote zu erweitern. Für ihre alltäglichen Finanzen müssen Nutzer dann die App nicht mehr verlassen. Claudia Kaub, Head of Consumer Solutions bei Wirecard, erklärte ergänzend: “Mit den zusätzlichen Funktionen verfolgen wir unser Ziel weiter, über ,boon’ den kompletten finanziellen Alltag der Konsumenten einfacher zu gestalten. Dazu gehören auch attraktive Anlage-Angebote.”

Die Einlagen, so der Konzern weiter, seien natürlich wie bei allen Banken auch bis zu einem Gegenwert von 100.000,- EUR gesichert. Der Wechsel soll für die Kunden kein Aufwand sein, sondern zunächst einmal ein Test für ein Zweitkonto sein, das dann allerdings aufgrund des hohen Komforts zum Erstkonto umgewandelt werden soll: “Mit ,boon Planet’ lässt sich in fünf Minuten ein vollumfassendes digitales Girokonto eröffnen, das der europäischen Einlagensicherung unterliegt. Nutzer haben einen kompletten Überblick über alle Finanzen und können mit ihrem Smartphone kontaktlos oder via Karte überall dort bezahlen, wo MasterCard akzeptiert wird. Künftig werden weitere Dienstleistungen wie intelligente Sparpläne, Echtzeit-Versicherungen, digitale Loyalty-Funktionen und Mobilitätsdienste integriert”, kündigte der Konzern bereits an.

Die ,boon Planet’-App soll auch von Wirecards B2B-Kunden genutzt werden. Unternehmen jeder Art können den Service zudem unter ihrer eigenen Marke anbieten. Auf dieser Basis rechnet Wirecard damit, in den kommenden Jahren hunderte Millionen neue Bankkunden zu gewinnen. Dank Kombination von daten- und AI-gesteuerten Diensten mit innovativen Neobanking-Services in einer App können Features künftig zielgenau angeboten werden. Damit präsentiert Wirecard eine weitere vielversprechende und zukunftsträchtige Vision, um seinen Marktvorsprung weiter auszubauen.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

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JSR-Wochenrückblick KW 43-2019

Bemerkenswert ist, dass diese zuletzt gute Börsen-Performance in ziemlich starkem Kontrast zu den Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten steht.

BildDer DAX setzte auch in der vergangenen Woche seine jüngste Aufwärtsbewegung fort und übersprang erstmals in diesem Jahr kurzzeitig die Marke von 12.900 Punkten. Begründet wurde der Kursanstieg mit der Aussicht auf eine Einigung zwischen China und den USA, wobei sich hingegen die Aussichten auf einen geregelten Brexit wieder etwas zerstreut haben. Denn Premierminister Johnson hat im Unterhaus bei der Abstimmung zum Brexit-Zeitplan eine Schlappe erlitten. Somit steht wieder eine weitere Verschiebung im Raum. Ob Johnson wieder die Option eines harten Brexit aus dem Hut zaubert bleibt abzuwarten.

Im Handelsstreit USA-China bestätigte der chinesische Vize-Außenminister Le Yucheng, dass es bei den Verhandlungen Fortschritte gäbe. Diese Fortschritte manifestierten sich auch im Ölpreis, der wieder leicht angestiegen ist.

Bemerkenswert ist…

Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückblick.

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Wirecard nimmt das Zepter nun selbst in die Hand

KPMG mit der Prüfung unverzüglich beginnen!

BildNach den scheinbar nicht enden wollenden Anschuldigungen der Financial Times gegen den Bezahldienstleister Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) haben die Aschheimer nun reagiert. Keine geringere als die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG wurde mit einer Sonderprüfung beauftragt und wird mit ihrer Arbeit unverzüglich beginnen. Die renommierte Gesellschaft hat von der Konzernleitung uneingeschränkten Zugang zu allen Informationen auf allen Konzernebenen erhalten und soll zu gegebener Zeit einen umfassenden Bericht vorlegen. Das wird allerdings nicht von heute auf morgen passieren, sondern eher einige Wochen oder gar Monate in Anspruch nehmen.

Damit reagiert der Konzern auf die jüngsten Vorwürfe, die man bis dato immer selbst zu entkräften versuchte. Unserer Meinung nach setzt die Wirecard AG hier ein klares Zeichen! Wir haben nichts zu verbergen oder zu befürchten. Dieser Schritt wird den Investoren wieder deutlich mehr Vertrauen in den Konzern geben, was gewissermaßen durch die wiederholten Angriffe von fragwürdigen Researchunternehmen oder zuletzt auch mehrfach durch die ,FT’ beschädigt wurde.

Großaktionäre allerdings halten Wirecard bis heute die Treue. Besonders hervorzuheben ist dabei die MB Beteiligungsgesellschaft mbH, die 7,05 % der ausstehenden Wirecard-Aktien hält. Dabei sollte man wissen, dass die Initialen MB für Markus Braun stehen, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender der Wirecard AG. Nach der MB Beteiligungsgesellschaft folgen schon die Fondsschwergewichte Blackrock mit 6 %, Artisan Partners mit 5,24 % und Jupiter mit 4,99 %. Zu den größten Banken, die an Wirecard beteiligt sind, zählen laut der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank mit 4,91 % und der ETF-Anbieter Vanguard mit 2,66 %. Auch die Allianz SE und die Dekabank sind mit 1,27 % bzw. 1,18 % am Konzern beteiligt. Eine der größten US-Banken, die Citigroup, kommt auf einen Anteil von 4,93 % und Goldman Sachs auf 3,53 %.

Nach Ankündigung der KPMG-Sonderprüfung erholte sich der Aktienkurs der Wirecard AG nach den rund 25 % an Verlusten wieder, wenn zunächst auch nur leicht. Mit einem aktuellen Kurs von um die 111,- EUR notiert die Aktie wieder auf dem Niveau, auf dem zuletzt der Finanzvorstand und ein weiteres Mitglied der Geschäftsführung eigene Aktien kauften.

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