LED-Beleuchtung sorgt an neuen Bussteigen in Gelsenkirchen für Sicherheit, Attraktivität und Fahrgastkomfort

Kein UFO-Landeplatz, sondern ein moderner Busbahnhof: Emslicht stattete aufwändige Stahlkonstruktion mit LED-Leuchten aus

BildGelsenkirchen / Geeste-Dalum. Sobald sich das Tageslicht verabschiedet, entfalten die Fahrgastunterstände am modernisierten Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) in Gelsenkirchen ihre besondere Ausstrahlung. Vor allem die im August 2018 fertiggestellte Mittelinsel mit ihrer umlaufenden LED-Beleuchtung erinnert dann an ein gerade gelandetes UFO – direkt gegenüber dem Bestandsgebäude, das wie die anderen drei Unterstände mit LED-Leuchten bestückt wurde.

Ziel der im März 2017 begonnenen Modernisierung war es, die Barrierefreiheit und die Aufenthaltsqualität an den Bussteigen zu verbessern. Eingerichtet wurden ein taktiles Leitsystem für Sehbehinderte, eine dynamische Fahrgastinfo für die verbesserte Übersichtlichkeit sowie neue Sitzbänke und Wetterschutz für die Nutzer.

“Außerdem sollte ein moderner und heller Platz geschaffen werden, der von vornherein abschreckend gegen kriminelle Aktivitäten wirkt”, sagt Gerd Cosse, Geschäftsführer der Emslicht AG. Sein Unternehmen stattete die neuen Anlagen mit maßgeschneiderter LED-Beleuchtung aus. Getreu dem Firmenmotto “Einfach heller sparen” sorgt diese Form der Beleuchtung für hohe Energieeffizienz bei zugleich hoher Lichtqualität: Rund 518 Meter LED-Lichtband in vollvergossener Ausführung für eine hochwertige Farbwiedergabe bei einer Lichtstärke von 180 Lumen pro Watt hat Emslicht verbaut.

Praktische Lösung mit kleineren Vorschaltgeräten

Die beeindruckend gestalteten Stahlbauanlagen glänzen nicht nur mit geringem Energieverbrauch, sondern im langfristigen Betrieb auch mit reduzierten Wartungskosten. Die Revisionierbarkeit der Technik spielte hierbei eine wichtige Rolle. Deshalb schlug der LED-Hersteller eine praktische Lösung vor: Im Gegensatz zum ursprünglichen Plan wurden statt einiger großer einfach mehrere kleine Vorschaltgeräte eingesetzt, die sich jeweils leicht zugänglich in der Nähe der LEDs befinden.

So konnte auf den Einbau großer Zugangsluken in das Dach der rund 80 Meter langen Mittelinsel verzichtet werden. Für die Stadt Gelsenkirchen – bzw. das Referat Verkehr – als Bauherr und die BOGESTRA (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft) als Betreiber sind die Änderungen in der Herstellungsphase kostenneutral. Da jedoch ein möglicherweise nötiger Austausch von Leuchten oder andere Reparaturmaßnahmen deutlich schneller zu bewerkstelligen sind, wirkt sich die Plananpassung bei den Instandhaltungskosten auf Dauer kostensenkend aus.

Konstruktion, Produktion und Montage der LED-Elemente aus einer Hand

Für die Ausschreibung zur Umgestaltung des ZOB gründete die E. Ziegler Metallbearbeitung AG mit dem Stahlbau-Spezialisten mmcité+ eine Dach-ARGE. Thomas Baumgartner von der Ziegler Metallbearbeitung übernahm die Geschäftsführung. Die Dach-ARGE hat sich auf die Beratung und Ausführung bei der Gestaltung öffentlicher Räume mit Stahlbauanlagen spezialisiert. Umbauten wie am Busbahnhof Gelsenkirchen gehören bei Ziegler zum Tagesgeschäft.

In enger Abstimmung mit der Kölner Weigelt Ingenieurgesellschaft, die die Elektrofachplanung übernahm, und mit den Architekten aus dem Kölner Büro Stefan Schmitz wurde die Planung und Ausführung bis ins Detail koordiniert. Die Enters Elektrotechnik GmbH aus Wuppertal war hierbei für die Elektroarbeiten zuständig.

Laut dem Projektleiter Thomas Baumgartner übernahm der LED-Hersteller Emslicht bei diesem Projekt eine immer wichtigere Rolle. “Dies begann mit einer sehr fundierten Beratung und praxisnahen Lösungen. Wir wissen zudem sehr zu schätzen, dass Emslicht nicht nur die Leuchtkörper produzierte und als Komplettprodukt mit den U-Profilen lieferte, sondern auch die Installateure der Firma Enters bei der Montage beratend unterstützte. Diese äußerst anspruchsvollen Aufgaben hätte der ursprünglich angefragte Lieferant so nicht übernommen. Es hat sich also gezeigt, dass die Produktion bei Emslicht in den besten Händen lag”, sagt Baumgartner.

Berechnungen, Lichtsimulationen und Musterbau im Vorfeld

Vorbereitend wurde der Lichtbedarf anhand von Berechnungen und Lichtsimulationen exakt definiert: Wo genau ist welche Lichtqualität erforderlich, wie müssen Spotwirkungen berücksichtigt werden, wie soll die Lichtverteilung aussehen? Diagramme und Erläuterungen auf insgesamt 120 Seiten und der hausinterne Musterbau von Emslicht lieferten die Antworten auf alle offenen Fragen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Design der futuristisch anmutenden Überdachung und der daraus resultierenden Beleuchtungselemente. Die Form der Aluminiumprofile für die LEDs erwies sich als technisch sehr anspruchsvoll, da sie den Radien der Dächer präzise folgen musste. 248 Leuchten wurden in 25 verschiedenen Varianten komplett als Sonderanfertigung hergestellt. Der Raum zwischen den Elementen durfte nur zwei bis vier Millimeter betragen, daher waren die Schienen besonders exakt zu planen und zu produzieren.

Höchste Präzision trotz engen Zeitfensters

Für die Montage mussten die U-Profile am Ende jeweils in zwei Richtungen gebogen werden. Die komplexe Formgebung beruhte auf 3D-Daten, die Emslicht teilweise von der Dach-ARGE übernehmen und mit dem eigenen CAD-Programm überarbeiten konnte.

Thomas Baumgartner lobt die gute Abstimmung unter den Projektbeteiligten, insbesondere das Engagement von Emslicht: “LEDs bekommt man heute überall – die Technik an sich ist ja nicht mehr revolutionär. Aber es gibt nach wie vor große qualitative Unterschiede, und für uns ist wichtig, dass die Produkte bei dem jeweiligen Projekt zu 100 % genau passen. Hierzu gehört auch, dass der Hersteller flexibel und belastbar ist, denn die Zeitfenster für die Planung und Umsetzung werden immer enger.”

Angesichts üblicher bauablaufbedingter Verschiebungen im Zeitplan, die den Fertigstellungstermin aber letztendlich nicht gefährdeten, war “der direkte Draht” zwischen den Ansprechpartnern laut Thomas Baumgartner entscheidend für den Erfolg. So konnte die UFO-ähnliche Konstruktion auf dem Parkdeck am Gelsenkirchener ZOB pünktlich realisiert werden und die Aufenthaltsqualität für die Fahrgäste nachhaltig verbessern.

Weitere Infos: www.emslicht.de; www.ziegler-metall.de

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Kurzportrait: Emslicht AG

Die Emslicht AG ist ein junges Unternehmen, das sich mit der Konzeption, Entwicklung und Herstellung moderner Beleuchtungssysteme auf der Grundlage effizienter LED-Technik beschäftigt. Das Hauptaugenmerk der im September 2011 gegründeten Gesellschaft liegt auf gewerblichen und industriellen Anwendungen.

Das Unternehmen greift hierbei auf langjährige und breitgefächerte Erfahrung in der Auslegung und Anwendung verschiedenster Beleuchtungssysteme zurück. Dank schlanker Strukturen kann die Emslicht AG ihren Kunden innovative Produkte auf dem neuesten Stand der Technik anbieten. Die Produktpalette wird durch einen umfassenden Service ergänzt, der über die Planung und Auslegung einer Beleuchtungsanlage weit hinausgeht.

Experten der Emslicht AG unterstützen und begleiten die Auftraggeber bei der Umsetzung ihrer maßgeschneiderten LED-Beleuchtungskonzepte. Sie stimmen alle Maßnahmen exakt auf das jeweilige Vorhaben ab und unterbreiten stets individuelle Vorschläge und Lösungen.

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Wohnkonzepte von morgen

Expertengespräch: Initiatoren und Bauträger müssen umdenken – Flexible Wohnraumgestaltungen sind für die Zukunft gefragt

BildKöln/Bonn – April 2015. Lage, Lage, Lage ist eine alte Weisheit in der Immobilienbranche. Doch diese Regel ist nicht mehr allein ausschlaggebend beim Verkauf und der Vermietung. Heutzutage muss zur alten Weisheit eine neue hinzugefügt werden: Flexible Wohnkultur!

Der demografische Wandel der Gesellschaft und die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten mit einem schnelleren Lebenswandel und rasanten technologischen Weiterentwicklungen verlangen ein Umdenken bei der Gestaltung von Wohnräumen. Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG, kennt die Anforderungen am Markt.

Herr Tantzen, haben die klassischen Wohnkonzepte ausgesorgt?

Es gibt sicherlich heute immer noch sehr viel mehr Wohnungen, die einer klassischen Raumaufteilung unterliegen, doch dies wird sich in Zukunft ändern. Im Neubausektor beschäftigen wir uns bereits mit dem Modell der Wohnzonen, die sich von der statischen Zimmerbegrenzung wegbewegen. Die individuellen Ansprüche der Menschen verlangen nach flexiblen Raumgestaltungen und offenen Lösungen. Die Zeiten von einheitlichen Standardwohnungen sind vorüber. So muss bei der Planung der Innenausstattung schon auf die sich ändernden Bedürfnisse eingegangen werden, um eine Umfunktionierung später leichter zu machen.

Die Prinz von Preussen Grundbesitz AG ist unter anderem auch auf die Sanierung und Umwidmung von denkmalgeschützten Gebäuden spezialisiert, schließt sich hier nicht eine flexible Wohnraumgestaltung mit der statischen Bauweise aus?

Ganz im Gegenteil: Altbauten sind bei einem Umbau sehr gut angelegt, um in Zonen statt Zimmern zu denken. Da sie oftmals über viele gleich große Zimmer verfügen, wird eine flexible Gestaltung begünstigt. Dabei behalten Sie den Charme durch ihre oft wunderschönen, individuellen Fassaden und hohen Decken. Dies trifft genau den Nerv der heutigen Immobilieninteressenten.

Altbauten sind jedoch heute nur noch rares Gut …

Für reine Wohnimmobilien trifft dies zu, jedoch ist auch ein Trend zu beobachten, alte Industriegebäude und leer stehende Büroimmobilien zu Wohnobjekten umzugestalten. Durch die Entwicklungen am Arbeitsmarkt, die flexibles Arbeiten von überall ermöglichen, wird es in Zukunft weniger Bedarf an Büroraum geben – ein Mangel an Wohnungen ist jedoch schon jetzt in den Metropolen akut. Daher machen alternative urbane Nutzungskonzepte dieser Art langfristig Sinn.

Hier gibt es auch Möglichkeiten größere Gemeinschaftsräume zu schaffen, denn neben Rückzugsorten in den “eigenen vier Wänden” wird es mit gemeinsam genutzten Flächen, sei es eine gemeinschaftliche Dachterrasse oder ein Fitnessstudio oder vielleicht sogar Arbeitsräume, zukünftig mehr “Sharing-Modelle” geben.

Welche Auswirkungen haben ökologische Faktoren auf die Wohnkonzepte von morgen?

Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle und wird durch die Energieeinsparverordnungen ja auch schon immer weiter reguliert. Es ist durchaus wichtig, den Strom- und Wärmeverbrauch beim Wohnen zu verringern – nicht nur aus umweltpolitischen Überzeugungen, sondern weil uns sonst die Nebenkosten beim Wohnen maßgeblich finanziell belasten werden. Hier gibt es immer mehr Technologien, die genutzt werden können, nicht nur für Neubauten. Zudem werden Smartphone und Tablet Standardtools zum Verwalten und der Steuerung von Wohnungsfunktionen wie Heizung, Licht und Haushaltsgeräte. Damit können individuelle Bedürfnisse und ökologisch sinnvolle Einsparungen zielgerichtet umgesetzt werden.

Über:

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Herr Theodor J. Tantzen
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Die Prinz von Preussen Grundbesitz AG, Bonn, zeichnet sich durch jahrzehntelange Kompetenz auf dem Gebiet der Projektentwicklung und Projektsteuerung aus. Die Kernkompetenz des namhaften Bauträgerunternehmens liegt in der Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung sowohl historischer, denkmalgeschützter und restaurierter Bauwerke als auch von Neubauprojekten, die durch ein unverwechselbares architektonisches Flair sowie exklusive Lage und Ausstattung für sich einnehmen. Weitere Informationen unter www.prinzvonpreussen.eu

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