Versicherungsrecht: Rechtsanwalt kommuniziert mit Rechtsschutzversicherung

Nach dem Schaden ist oftmals vor dem Streit mit dem Versicherer. Der Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung berät im Versicherungsrecht und setzt Deckungszusagen bei der Rechtsschutzversicherung durch.

BildDie Rechtsschutzversicherung bietet eine wichtige finanzielle Unterstützung bei einem Rechtsstreit. Statistisch gesehen hat die Hälfte der Haushalte in Deutschland eine Rechtsschutzversicherung, die sich in der Regel auf Bereiche wie Privat-, Berufs-, Wohn- und Verkehrsrechtsschutz bezieht. “Die Rechtsschutzversicherung ist eine wichtige Versicherung, da es bei juristischen Streitigkeiten schnell um viel Geld für Anwalts- und Gerichtskosten gehen kann. Das sichert die Rechtsschutzversicherung ab”, sagt Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung von der Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Mönchengladbach. Die Kanzlei hat sich auf die Vertretung von Geschädigten in Massenschadenfällen spezialisiert und bietet auch die Beratung von Verbrauchern im Versicherungsrecht an.

Wenn die Versicherung die Übernahme der Kosten des Rechtsstreits zugesagt hat, übernimmt sie in aller Regel neben den Anwaltshonoraren und Gerichtskosten auch die Gebühren für Zeugen und Sachverständige, die Kosten des Prozessgegners bei Niederlage vor Gerich und bei Rechtsschutzfällen im Ausland Übersetzungs- und Fahrtkosten und gewährt wenn nötig ein zinsloses Darlehen für eine Strafkaution. Grundsätzlich sind Geldstrafen oder Bußgelder des Versicherten nicht durch die Versicherung gedeckt.

Dr. Gerrit W. Hartung weist aber darauf hin, dass eine Zusage der Rechtsschutzversicherung oftmals kein Selbstläufer ist. “Nach dem Schaden ist oftmals vor der Streitigkeit mit dem Versicherer. Denn selbst die teuersten Versicherungsverträge bieten letztlich nur den Schutz, den die Versicherung auch anerkennt. Gesellschaften werden natürlich versuchen, ihre Kosten im Schadenfall so gering wie möglich zu halten oder ganz zu verschleppen. Das bedeutet: Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung bietet nicht automatisch finanzielle Sicherheit bei Rechtsstreitigkeiten, sei es bei Problemen mit dem Vermieter, einer Auseinandersetzung nach einem Verkehrsunfall, der Anerkennung einer Erwerbsminderung oder Berufskrankheit oder auch bei Auseinandersetzungen rund um eine Abmahnung, Kündigung oder Abfindung.”

Ein Anwalt im Versicherungsrecht übernimmt für die Mandanten die gesamte Kommunikation mit der Rechtsschutzversicherung und holt die Deckungszusagen ein. “Es kommt gar nicht selten vor, dass auch bei teuren Versicherungsverträgen die Regulierung versagt wird. Wer dann den Kopf in den Sand steckt und die Ablehnung einfach akzeptiert, bleibt auf seinen Kosten trotz der Prämie sitzen. Es ist unsere Aufgabe, dem Mandanten zu seinem Recht zu verhelfen und seine Ansprüche durchzusetzen, auch gegenüber der Rechtsschutzversicherung.” Er weiß aus Erfahrung, dass die Kommunikation mit der Versicherung eine andere sei, wenn diese vom Rechtsanwalt geführt werde. “Die Aussichten auf eine Deckungszusage sind dann wesentlich höher. Wir kennen alle Argumente der Versicherungsgesellschaften und können diesen begegnen.”

Hartung rät aber auch: Versicherungsnehmer sollten vor Abschluss der Police genau analysieren, welche Rechtsbereiche darüber abgedeckt werden und welche nicht. Eine Rechtsschutzversicherung funktioniert meist nach einem Baukastenprinzip, Kunden können aus verschiedenen Elementen wählen, welche sie aufnehmen möchten. “Es ergibt Sinn, sich breit in den Bereichen Privates, Beruf, Verkehr, Miete und Immobilien abzusichern, um den typischen Risiken zu begegnen. Wer nur eine Arbeitsrechtsschutz hat, aber Ärger mit dem Vermieter, hat in diesem Fall keinen Versicherungsschutz. Daran kann auch der Rechtsanwalt nichts ändern.”

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Herr Dr. Gerrit W. Hartung
Humboldtstraße 63
41061 Mönchengladbach
Deutschland

fon ..: 02161 68456-0
web ..: http://www.hartung-rechtsanwaelte.de
email : kanzlei@hartung-rechtsanwaelte.de

Über die Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Die Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine auf Anleger- und Verbraucherrecht fokussierte Rechtsanwaltskanzlei in Mönchengladbach und wird vom renommierten Wirtschaftsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung, Fachanwalt für Strafrecht, geführt. Dr. Gerrit W. Hartung ist Dieselskandal-Anwalt der ersten Stunde und Verbraucheranwalt aus Überzeugung und hat mit der Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft eine hochspezialisierte Einheit zur Wahrung und Durchsetzung von Verbraucherinteressen und der Schadensminimierung für Geschädigte von Kapitalanlage- und Insolvenzvergehen geschaffen. Der Fokus liegt auf der Beratung und Prozessführung von Mandanten im Rahmen des Diesel-Abgasskandals (Volkswagen, Seat, Skoda, Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche, Opel): Dr. Gerrit W. Hartung setzt die Rückgabe der betroffenen Fahrzeuge durch, berechnet die finanziellen Ansprüche der Kunden und setzt diese Ansprüche deutschlandweit vor allen Gerichten durch. Weitere Themen der Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft sind die Beratung beim Widerruf von Kapitallebens- und Rentenversicherungsverträgen, Immobilien- und Kfz-Darlehen. Neben Dr. Gerrit W. Hartung ist bei der Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft, die sich als Legal Tech-Plattform zur juristischen Aufarbeitung von Schadensphänomenen mit individuellem Engagement und konsequenter Ansprechbarkeit versteht, eine weitere Bank- und Kapitalmarktrechts-Experten tätig. Die Kanzlei wächst stetig und ist in der Lage, jährlich mehrere 1000 Schadenfälle zu bearbeiten und setzt auf eine persönliche Mandantenbetreuung und einen fairen Umgang mit allen am Verfahren Beteiligten – dies auf Basis einer modernen und durchweg digitalen Mandatsführung. Mehr Informationen unter www.hartung-rechtsanwaelte.de

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Berufsunfähig – Gefahr erkannt, Risiko verdrängt

Wer wegen gesundheitlicher Probleme dauerhaft seine bisherige berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, ist berufsunfähig. Allerdings hat nicht jeder Anspruch auf gesetzliche Leistungen.

BildDie meisten Bundesbürger sind sich dem Risiko, berufsunfähig zu werden, durchaus bewusst. Gut jeder Dritte hat Angst, einmal berufsunfähig zu werden. Dennoch mangelt es an ausreichender privater Vorsorge. Entsprechende Versicherungsarten weisen eher geringe Absicherungsquoten auf. Bei den Berufstätigen im Alter zwischen 25 und 59 Jahren sichern sich nur ca. 40% gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit ab. Viele Bundesbürger rechnen im Fall einer Berufsunfähigkeit mit Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherung. Sie soll den weiteren Lebensunterhalt finanzieren.

Nicht jeder hat Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.
Berufsanfänger, die die vorgeschriebene Wartezeit noch nicht erfüllt haben, haben keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Selbstständige, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind, können im Fall der Erwerbsminderung (z.B. Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit) ebenso keine Leistungen erwarten. Auch die Arbeitskraft von Frauen und Männern, die sich länger ausschließlich dem Haushalt und der Kindererziehung widmen, ist nicht durch die staatlichen Systeme abgesichert.

Berufs- oder erwerbsunfähig?
Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Erwerbsminderung – diese Begriffe werden häufig verwendet: Viele Arbeitnehmer haben sich noch keine Gedanken über den Unterschied von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit gemacht.

Berufsunfähigkeit
Wer wegen gesundheitlicher Probleme dauerhaft seine bisherige berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, ist berufsunfähig. Berufsunfähig bedeutet jedoch nicht erwerbsunfähig.
Früher umfasste die gesetzliche Rentenversicherung einen Berufsunfähigkeitsschutz für alle Mitglieder. Seit einer grundlegenden Reform vor einigen Jahren ist dies anders: Wer 1961 oder später geboren ist, kann bei Berufsunfähigkeit keine Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung mehr erwarten!

Erwerbsunfähigkeit
Erwerbsunfähig bedeutet im Gegensatz zu berufsunfähig, dass eine Person gar nicht oder zumindest nur sehr eingeschränkt am Erwerbsleben teilnehmen kann. Im üblichen Sprachgebrauch wird Erwerbsunfähigkeit als Entsprechung zu Berufsunfähigkeit benutzt.

Erwerbsminderung
Bei Erwerbsminderung oder eingeschränkter Erwerbsfähigkeit leistet die gesetzliche Rentenversicherung – vorausgesetzt, der Versicherte hat wie gefordert Wartezeit und Pflichtbeiträge erfüllt.

Die gesetzliche Rentenversicherung unterscheidet Berufs- und Erwerbsunfähigkeit.
Jüngere Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr bei Berufsunfähigkeit geschützt, sondern nur noch bei Erwerbsminderung. Sie müssen jede Arbeit annehmen, die sie unter Berücksichtigung ihrer eingeschränkten Gesundheit ausüben können. Und zwar unabhängig von ihrer bisherigen Tätigkeit, ihrer Ausbildung und ihrem früheren Einkommen. Der Beruf wird nicht mehr berücksichtigt. Wer (theoretisch) noch mindestens 6 Stunden pro Tag arbeiten kann, gilt nicht als erwerbsgemindert und bekommt somit keine Rente. Wenn die Gesundheit noch eine tägliche Arbeitszeit zwischen 3 und 6 Stunden zulässt, erhält man nur die halbe Erwerbsminderungsrente. Volle Erwerbsminderungsrente bekommt man, wenn die Gesundheit eine tägliche Arbeitszeit bis 3 Stunden zulässt. Man spricht auch vom Restleistungsvermögen.
Angestellte müssen mindestens 5 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben, um grundsätzlich Leistungen aus der gesetzlichen Rente zu erhalten. Berufsanfänger verlieren damit bei Unfall oder Krankheit in der Regel die Existenzgrundlage.

Die gesetzlichen Rentenzahlungen können das bisherige Einkommen nicht ersetzen. Die halbe Erwerbsminderungsrente beträgt ca. 17 – 19 % vom bisherigen Bruttoeinkommen. Die volle Erwerbsminderungsrente, die aus gesundheitlichen Gründen eine tägliche Arbeitszeit von bis 3 Stunden zulässt, beträgt ca. 34 – 38% des Bruttoeinkommens.

Folgende Konsequenzen – unabhängig vom eigenen Selbstwertgefühl – sind die Folgen: Erschwerte Jobsuche, geringeres Einkommen und damit verbunden eine geringere Altersrente. Die gesamte finanzielle Planung kann aus dem Ruder laufen. Kredite können nicht mehr bedient werden, Raten für das Eigenheim können nicht aufgebracht werden. Vielfach muss die Wohnung gewechselt werden oder auch das Eigenheim verkauft werden.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung werden Menschen selten über Nacht berufsunfähig – nur in einem Siebtel aller Fälle ist ein Unfall die Ursache. Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind außerordentlich vielseitig. Nach neuesten Untersuchungen dominieren Herz-/ Kreislauferkrankungen, orthopädische Beschwerden, Krankheiten an Nerven oder Psyche, Tumorerkrankungen sowie innere Erkrankungen. Eine Unfallversicherung kann daher einen Berufsunfähigkeitsschutz nicht ersetzen.

Fazit:
Die Berufsunfähigkeit wird mehr und mehr zum Privatrisiko für den Bundesbürger. Wer nicht vermögend ist, sollte sich vor einem finanziellen Kollaps schützen. Eine solide Eigenvorsorge und der Abschluss einer privaten Absicherung sind unerlässlich.

Über:

HJM Finanz- und Versicherungsmakler
Herr Hans-Jürgen Müller
Höhenweg 11
50169 Kerpen
Deutschland

fon ..: 02273-9389550
fax ..: 02273-9389551
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Seit 1988 ist HJM Finanz- und Versicherungsmakler aus Kerpen der Interessenvertreter seiner Kunden. Wir arbeiten mit allen namhaften Banken und Versicherungen zusammen. Unsere Beratungsschwerpunkte liegen im Bereich der Vorsorgeberatung, Vorsorgeplanung und Gesundheitsvorsorge einschließlich Zahntarife. Weitere Kernkompetenz bildet der Bereich Finanzierung und Geldanlagen.

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