Facetten der Ökonomie – neues Sachbuch liefert verständlichen Zugang zum Thema Wirtschaft und Gesellschaft

Simon Sechtem diskutiert in „Facetten der Ökonomie“ den interessanten Ansatz der selbstbestimmten Ökonomie in der modernen Industriegesellschaft.

Die meisten Bücher über Wirtschaftsthemen vertiefen sich nach einem einführenden Kapitel auf spezifische Themen und sind für den normalen Leser, der kein Student der Wirtschaftswissenschaften oder ein Wirtschaftsspezialist ist, oft wenig verständlich. Simon Sechtems Sachbuch „Facetten der Ökonomie“ präsentiert sich in einem anderen Gewand. Das populär-wissenschaftliche Werk richtet sich an alle LeserInnen, die ein Interesse an der Wirtschaft, aber kein allzu umfangreiches Vorwissen haben. Sechtem diskutiert darin den interessanten Ansatz der selbstbestimmten Ökonomie in der modernen Industriegesellschaft.

Zu den drängenden Fragen, die in „Facetten der Ökonomie“ von Simon Sechtem besprochen werden, gehört die Frage, wie die Menschen Ökonomie und die globale Sicherung der menschlichen Existenz in Einklang bringen können. Das populär-wissenschaftliche Sachbuch beschäftigt sich mit Tiefgang und viel Sachverstand mit den damit verbundenen Herausforderungen. Die Leser laufen dank Sechtem nicht der Gefahr zu einem Fachidioten zu werden. Vielmehr lernen sie durch den verständlichen und anregenden Stil des Autors alles, was sie über die wichtigsten wirtschaftlichen Themen des 21. Jahrhunderts wissen sollten.

„Facetten der Ökonomie“ von Simon Sechtem ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7482-9797-0 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

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Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. tredition kombiniert die Freiheiten des Self-Publishing, wie kreative Freiheit, individuelle Buchgestaltung nach Wunsch oder freie Verkaufspreisbestimmung, mit der Service- und Vermarktungsstärke eines Verlages. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und E-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für den Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Tredition vertreibt Bücher im gesamten Buchhandel national und international und setzt dafür auch eigene Außendienstmitarbeiter ein. Unter den führenden Self-Publishing-Dienstleistern ist tredition ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit über 40.000 veröffentlichten Büchern.

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IfKom: Online-Plattformen im Hochschulbereich stärken!

IfKom e. V. fordert eine Stärkung der Entwicklung von Online-Plattformen für die digitale Hochschulbildung in Deutschland und in der EU.

Digitale Lehr- und Lernangebote bieten eine sinnvolle Ergänzung zu den konventionellen Lehrveranstaltungen der Hochschulen. Neben der fachlichen Vertiefung erweitern sie die Chancen digitaler Teilhabe und festigen die Medienkompetenz. Mit der Konzeption und dem Betrieb solcher Plattformen sollten einzelne Hochschulen jedoch nicht alleine gelassen werden. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) fordert daher eine Stärkung der Entwicklung solcher Plattformen für die digitale Hochschulbildung in Deutschland und in der EU.

Die Digitalisierung bietet große Chancen für die Hochschulen. Im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien daher dafür ausgesprochen, hochschulübergreifende vernetzte Konzepte, z. B. Lehr- und Lernplattformen, zu fördern. Nach der föderalen Struktur in Deutschland sind sowohl für die Hochschulverwaltung als auch für die Lehre allerdings die Bundesländer zuständig. Hier bedarf es nach Ansicht der IfKom einer stärkeren Zusammenarbeit, sowohl zwischen Bund und Ländern, als auch international. OpenU (Online Pedagogical Resources for European Universities) ist beispielsweise ein Projekt, das im Jahr 2018 mit 21 europäischen Partnern an den Start ging, welches zur Weiterentwicklung solcher Plattformen beitragen kann. Die IfKom begrüßen die Ziele, mit solchen Projekten eine digitale Infrastruktur bereitzustellen und Lehre, Kooperationen und Mobilität zu stärken sowie die Internationalisierung europäischer Hochschuleinrichtungen im digitalen Bereich weiterzuentwickeln.

Zu begrüßen wäre in diesem Zusammenhang die Einrichtung einer europäischen Plattform für digitale Hochschulbildung. Die EU sieht das Jahr 2019 und 2020 jedoch noch als Definitions-, Entwicklungs- und Testphase an. Nach Auskunft der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage im Bundestag steht seitens der EU momentan die Konsolidierung vielfältiger Projekte und Strukturen an, deren Ergebnis eine Architektur für eine interoperable digitale Struktur für den europa- und weltweiten Austausch von Kompetenzdaten aus dem Hochschulsektor sein kann. Diese vorrangig organisatorisch angelegte Zieldefinition kann nach Meinung der IfKom jedoch nur ein erster Schritt sein.

Die Bundesregierung legt sich in ihrer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlichten Digitalisierungsstrategie fest: „Wir setzen uns dafür ein, dass bis zum Jahr 2030 alle Hochschulen ihre Lehrenden professionell bei der digitalen Lehre unterstützen und sich bundesweit vernetzen.“ Vor diesem Hintergrund appellieren die IfKom an die beteiligten Politikerinnen und Politiker, die föderalen Grenzen zu überwinden und die Digitalisierung im Hochschulbereich stärker voranzutreiben.

In den Bundesländern sind bereits unterschiedliche Ansätze für Lehr- und Lernplattformen von kooperierenden Hochschulen zu finden. Beispielhaft kann die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) als Verbundeinrichtung von 31 Hochschulen genannt werden. Sie fördert die Entwicklung digitaler Lehreinheiten, setzt sich für einen Austausch und eine hochschulübergreifende Nutzung ein und bietet verschiedene Kursangebote an. Solche Projekte müssen aus Sicht der IfKom gestärkt und gefördert werden. Sie können das Präsenzstudium sinnvoll ergänzen und zudem ein offenes Angebot für nicht eingeschriebene Teilnehmer enthalten. Finanzierungsfragen müssen übergreifend gelöst werden und dürfen einzelne Hochschulen nicht über Gebühr belasten.

Die IfKom haben zur Stärkung der digitalen Bildung im Hochschulbereich Kooperationen mit unterschiedlichen Hochschuleinrichtungen abgeschlossen und zudem die Gründung des Forschungsinstituts für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften (FinAF) initiiert.

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IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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Chancenreiches Europa: Digitaldruckerei BANNERKÖNIG investiert ins EU-Geschäft

Gelsenkirchen, Köln. Mehrsprachige Webseite und mehrsprachige Kundenbetreuung: BANNERKÖNIG, die Digitaldruckerei mit Stammsitz in Gelsenkirchen, forciert das bereits erfolgreiche Europa-Geschäft.

Die BANNERKÖNIG GmbH kann auf ein sehr positives erstes Startup-Jahr zurückblicken. Die Digitaldruckerei konnte sich mit Produkten wie Werbebanner, Roll Up Banner, Folien und Fahnen auf dem deutschen Markt etablieren. Der nächste, folgerichtige Schritt ist nun die Weiterentwicklung des Unternehmens in ganz Europa.

Digitales Knowhow, nochmals optimierte Logistik und reibungslose Infrastrukturen sind Voraussetzungen für europaweite, pünktliche Lieferung. „Die Logistik muss stimmen. Ohne die geht nichts im immer schneller rotierenden Internet-Geschäft“. BANNERKÖNIG-Geschäftsführer Serkan Günes dazu weiter: „Wir sehen starke Wachstumschancen im europäischen Markt. Durch optimierte Arbeitsabläufe und unser hocheffizientes Online-Modell kann unser Team problemlos ein Vielfaches an Kundenbestellungen abwickeln. Produktion und Qualitätsmanagement sind bereits darauf ausgerichtet.“

Auch die Regionalisierung in Deutschland wird konsequent vorangetrieben. BANNERKÖNIG eröffnete in rascher Folge Niederlassungen in Hamburg, Berlin, Frankfurt und München. Gerade erst ist Köln als neuer Standort hinzugekommen. BANNERKÖNIG ist damit in allen großen deutschen Metropolen präsent. Geschäftsführer Serkan Günes „Das oft als heimliche Medienhauptstadt bezeichnete Köln ist für unsere Druckerei strategisch bedeutsam. Mit der neuen Niederlassung in NRW wollen wir die schon sehr gute Zusammenarbeit mit den Werbeagenturen und Medienunternehmen in Köln und Düsseldorf intensivieren. Wir sind sehr optimistisch. Denn auch unsere anderen Niederlassungen waren in jeder Hinsicht erfolgreich und haben die Erwartungen übertroffen.“

Dass BANNERKÖNIG nicht nur rund um die Uhr unter www.bannerkoenig.de im Internet erreichbar ist, sondern auch vor Ort präsent ist, unterscheidet die Digitaldruckerei von etlichen Konkurrenten. Investieren und den persönlichen Kontakt zu den Kunden pflegen: Das geschieht nun auch in vielen europäischen Ländern.

Über:

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IfKom: Beim EU-Datenschutzkompromiss überwiegen die Vorteile

Die Einigung der EU-Gremien auf eine Datenschutzgrundverordnung ist zu begrüßen. Die neuen Regelungen haben Vor- und Nachteile.

Die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßen die Einigung der Europäischen Institutionen auf einen hohen einheitlichen europäischen Datenschutzstandard. Das Zustimmungsrecht, das Informationsrecht, das Recht auf Datenlöschung sowie das Marktortprinzip sind wichtige Pfeiler eines wirksamen Datenschutzes. Da die geplante Verordnung EU-weit gelten wird, ist auch eine einheitliche Wettbewerbssituation der Wirtschaft gegeben.

Allerdings sieht der jetzige Kompromiss-Entwurf auch stärkere Auflagen für Unternehmen vor. Diese dürfen Daten, die sie für einen bestimmten Zweck erhalten, nicht ungefragt weitergeben oder für andere Zwecke nutzen. Außerdem wird es künftig Berichtspflichten für Firmen bei Datenpannen geben. Unternehmen müssen zudem beim Umgang mit sensiblen Daten vorab die Folgen abschätzen. Diese Pflichten machen aus der Datenschutzverordnung jedoch noch lange kein „bürokratisches Monster“, wie es aus Unternehmensverbänden heißt. Dennoch plädieren auch die IfKom dafür, den Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft nicht zu überziehen, nach einer ersten Praxisphase den Nutzen der beabsichtigten Vorschriften zu untersuchen und möglicherweise nicht wirksame oder nicht notwendige Auflagen wieder abzuschaffen. Dies muss insbesondere im Hinblick auf den globalen Wettbewerb zwischen Europa, Amerika und Asien erfolgen.

Die Ingenieure für Kommunikation sehen, bezogen auf die rasante Entwicklung der Digitalisierung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen, dennoch einen wichtigen Meilenstein als erreicht an. Geschäftsmodelle, die auf der Erhebung von Daten beruhen sowie so genannte Big-Data-Anwendungen, also Technologien für die hochskalierbare Erfassung, Speicherung und Analyse polystrukturierter Daten, können sich nunmehr in einem EU-einheitlichen Rechtsrahmen entwickeln. Für viele Anwendungen sind jedoch auch anonymisierte oder pseudonymisierte Daten ausreichend, aus denen sich keine Rückschlüsse auf konkrete Nutzer ziehen lassen.

Die IfKom haben sich stets für eine zügige Vereinbarung über einen einheitlichen europäischen Datenschutz auf hohem Niveau eingesetzt, da sich Vertrauen in eine moderne Technik nur herstellen lässt, wenn alle Nutzer überblicken können, welche Risiken sie eingehen und wissen, welche Daten von ihnen ausgewertet werden. Mit der jetzigen Einigung auf eine EU-Datenschutzgrundverordnung wird die Souveränität des Einzelnen über seine Daten gestärkt. Zudem muss jeder, der in der EU Waren oder Dienstleistungen anbietet, auch das EU-Datenschutzrecht beachten. Nun liegt es auch an den einzelnen Nutzern, wie viele Daten sie über sich an wen bekannt geben. Mit der formalen Verabschiedung der jetzt gefundenen Lösung wird im Frühjahr 2016 gerechnet.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Keine Datenökonomie ohne Datensouveränität und Datenschutz!

Die Digitalisierung mit der Verfügbarkeit und Verarbeitung von Daten eröffnet viele Chancen – birgt aber auch zunehmend Risiken. Dies war Thema der IfKom auf ihrer Vorstandssitzung in Mainz.

Mit der Digitalisierung, insbesondere mit der Verfügbarkeit und Verarbeitung von Daten, eröffnen sich viele Chancen. Gleichzeitig entstehen zunehmend auch Risiken. Innovationen und ihre Folgen sind jedoch kein alleiniges Thema für Juristen. Daher haben sich die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) im Rahmen ihrer Frühjahrstagung in Mainz auch mit diesen Fragen befasst. Bereits in ihrer Stellungnahme zum Grünbuch „Digitale Plattformen“ des Bundeswirtschaftsministeriums wurden konkrete Vorschläge zum Themenkomplex Datenökonomie eingereicht. Unterschiedliche Reaktionen aus der Industrie und von Verbraucherorganisationen auf das inzwischen veröffentlichte Weißbuch zu digitalen Plattformen zeigen die Notwendigkeit weiterer Erörterungen, bevor daraus ein gesetzlicher Rahmen auf nationaler oder internationaler Ebene entsteht. Die IfKom begrüßen daher die Absicht des Bundeswirtschaftsministeriums, den Diskussionsprozess mit dem Erscheinen des Weißbuches nicht abzuschließen, sondern fortzuführen.

Die Ingenieure für Kommunikation sehen in der zunehmenden Vernetzung und in der Verarbeitung von Daten ein großes Innovationspotenzial. Dabei sind jedoch die Regelungen über die informationelle Selbstbestimmung, also das Recht des Einzelnen, selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen, zu beachten. Es ist daher folgerichtig, der Entwicklung moderner Datenökonomie durch Rechtssicherheit bei der Nutzung von Daten einen Rahmen zu geben. Mobile Anwendungen, das Internet der Dinge und Industrie 4.0 müssen sich in einem geeigneten Rechtsrahmen etablieren, sowohl bezüglich personenbezogener als auch nicht personenbezogener Daten. Ebenso ist die Datensouveränität der Nutzer im Rahmen des Datenschutzes zu stärken. Der Nutzer muss sowohl die Folgen der Preisgabe von Daten kennen als auch Vertrauen in den Schutz seiner persönlichen Daten haben. Die IfKom plädieren dafür, keine expliziten nationalen Regelungen, insbesondere zu den digitalen Plattformen zu erlassen, sondern an einem einheitlichen europäischen Rechtsrahmen zu arbeiten. Die Datenschutz-Grundverordnung ist in diesem Zusammenhang als positives Beispiel zu nennen.

Durch staatliche Normen, abgeleitet aus dem Persönlichkeitsrecht, muss sichergestellt werden, dass Daten wirtschaftlich genutzt werden können, ohne individuelle Rechte zu verletzen. Wegen der hohen Innovationsgeschwindigkeit, die in diesem Bereich vorherrscht, sind in gewisser Weise dynamische Vorschriften sinnvoll. Gesetz- und verordnungsgebende Verfahren müssen somit in der Lage sein, in zeitlich kurzer Frist laufende Innovationen zu berücksichtigen. Dieser Aspekt ist dringend von den Gesetzgebern in Bund und Ländern, aber auch in der EU ernsthaft aufzunehmen.

Aus Sicht der IfKom ist es von großer Bedeutung, dass die Bundesregierung durch geeignete Maßnahmen die Bürger hinsichtlich des Umgangs mit den eigenen persönlichen Daten sensibilisiert. Diese Aufklärung muss schon in der Grundschule beginnen, wo viele Kinder bereits ein Smartphone besitzen und somit den Gefahren des Internets ausgesetzt sind. Die Sensibilisierung muss dabei alle Bevölkerungsschichten erreichen, den Wert der eigenen persönlichen Daten darstellen und alle Facetten des Datenmissbrauchs durch Dritte verdeutlichen. Dieses Bewusstsein ist beispielsweise auch für das Procedere der Einwilligung in die Datenfreigabe und die Akzeptanz von AGB bei der Nutzung von digitalen Diensten von Bedeutung. In der Regel hat der Nutzer nur die Möglichkeit, die von den Unternehmen vorgegebenen Regelungen zu akzeptieren, wenn er den Dienst nutzen möchte.

Darüber hinaus fordern die IfKom, über neue Formen des Einwilligungsverfahrens nachzudenken. Denkbar wäre beispielsweise eine zentrale Datenbank, in der jeder Bürger anhand einer enumerativen Aufzählung festlegen kann, welche Daten er öffentlich bzw. Unternehmen gegenüber zugänglich machen möchte. Die Verwaltung dieser Datenbank wäre als staatliche Aufgabe z. B. einer Behörde zu übertragen. Umfragen zufolge ist 90 Prozent der Deutschen bekannt, dass Sie bei der Nutzung digitaler Dienste Daten hinterlassen. Was jedoch im Einzelnen mit diesen Daten geschieht, bedarf einer stärkeren Aufmerksamkeit.

Innovationen basieren immer stärker auf persönlichen und nicht persönlichen Daten. Wertschöpfung, Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit sind auf diese Innovationen und Investitionen im Bereich der Datenökonomie angewiesen und müssen aus Sicht der Ingenieure für Kommunikation unterstützt werden. Mit gleicher Energie müssen dabei Datensouveränität gefördert und Datenschutz sichergestellt werden.

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