Konferenz in Reutlingen bietet Lösungen und wissenschaftliche Analysen zu Industrie 4.0

Wie wird Industrie 4.0 erfolgreich eingeführt? Beim Herbstseminar der Wirtschaftsinformatik am 02. Dezember zeigen Wissenschaftler und Manager aus der Wirtschaft wie es erfolgreich geht.

BildEinen Tag lang werden auf der Fachtagung der Fakultät Informatik an der Hochschule Reutlingen Wissenschaftler und Experten aus der Praxis zum Thema „Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0“ referieren und diskutieren.
Industrieproduktion und die Digitalisierung sind nicht mehr voneinander zu trennen. Das Schlagwort Industrie 4.0 – steht dabei international für die Digitalisierung der Industrie. Dass deutsche Firmen hier einen Nachholbedarf haben, zeigen dabei die Zahlen des statistischen Bundesamtes. Nur 34 % aller deutschen Unternehmen haben sich bisher mit dem Thema befasst. Der Nachholbedarf ist enorm – Mit dem Herbstseminar der Wirtschaftsinformatik präsentiert die Fakultät Informatik an der Hochschule Reutlingen praktische Lösungen und wissenschaftliche Analysen zum Thema.

Eröffnet wird die Konferenz durch einen Vortrag von Prof. Armin Roth (einem der Organisatoren des Wirtschaftsinformatik Herbstseminars) der die Paradigmen und technologischen Grundlagen für Industrie 4.0 in einen Gesamtzusammenhang stellen wird. Unter dem Titel „Automatisierung der Zukunft – sicher und smart, wird Klaus Stark, Vice President der Pilz GmbH auf die Interaktion von Menschen, IT-Systemen, Automatisierungskomponenten und Maschinen eingehen, auch unter dem Aspekt von Safety und Security. In einem weiteren Themenschwerpunkt wird Jens Vialkowitsch das Thema aus Sichtweise eines Leitanbieter und Leitanwender von Industrie 4.0 betrachten und diskutieren. Vialkowitsch ist IT Manager und Architekt der Referenzarchitektur Industrie 4.0 bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart.

Einen Blick in den praktischen Einsatz von Industrie 4.0 Lösungen wirft auf dem Herbstseminar der Wirtschaftsinformatik Dr. Dieter Steegmüller von der Daimler AG. In seinem Beitrag wird der Bereichsleiter für Verfahrensentwicklung und Werkstoffe über die Produktionssysteme in einem Montagewerk berichten. Dabei wird Dieter Steegmüller zum einen den Weg zum Einsatz von Industrie 4.0 aufzeigen, aber auch auf die aktuellen Herausforderungen unter dem Aspekt der Mensch-Roboter-Kooperation eingehen.
Über die erste App, die die Energieeffizienz hören kann berichtet auf der Konferenz an der Hochschule Reutlingen Dr. Maximilian Hauske, Projektleiter, KSB AG. Den Schlusspunkt der Fachvorträge beim Herbstseminar der Wirtschaftsinformatik setzt Adrian Langlouis, Director, Solution Management von der SAP Deutschland. In seinem Vortrag wird der Manager des Walldorfer IT-Konzerns unter anderen auf das Internet der Dinge als Innovationstreiber für Wartung und Kundenservice sowie Predictive Maintenance eingehen.
Organisiert wird das Herbstseminar der Wirtschaftsinformatik von Prof. Armin Roth gemeinsam mit Prof. Dr. Herbert Glöckle von der Fakultät Informatik an der Hochschule Reutlingen.

Anmeldungen zum Herbstseminar der Wirtschaftsinformatik sind auf der Webseite der Konferenz (www.inf.reutlingen-university.de/herbstseminar) möglich.

Über:

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Alteburgstraße 150
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nextcc15 präsentierte digital business Konzepte der Zukunft

Zu einem vollem Erfolgt ist die erste nextcc am HHZ geworden. Zwei Tage diskutierten rund 100 Wissenschaftler und Unternehmensvertreter über relevante Themen aus dem Digital Business.

BildMit einem Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Böblingen, Wolfgang Lützner, war die nextcc15 am Herman Hollerith Zentrum (HHZ gestartet. Lützner hob dabei die Bedeutung des Herman Hollerith Zentrums für die Entwicklung der IT Region Böblingen hervor. Zuvor hatte der Leiter des Herman Hollerith Zentrums und Initiator der nextcc, Prof. Dr. Alexander Rossmann die Gäste begrüßt. Erfreut zeigte sich Rossmann darüber, dass es gelungen sei, die Zahl der Workshops in diesem Jahr nochmals zu erhöhen.

Über 18 Workshops sorgen für thematische Vielfalt

Die 18 Workshops der Veranstaltung befassten sich dabei mit allen Facetten des Digital Business. So berichteten Antonia Petersmeyer und Dr. Winfried Eber vom Konzept der Telekom, Mitarbeiter als magenta Botschafter auf telekom.de/socialwall einzubinden. Andreas Niklas von der Firma Lithium zeigte in einem weiteren Workshop am Beispiel der Migros auf, wie Social Commerce funktioniert und oft zu ungeahnten erfolgreichen Produkten führt, wie etwa einer Zahncreme mit Mochito Geschmack. Weitere Themen waren unter anderem Benchmarks für B2B Facebook-Anzeigen, die Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Start eines Social Collaboration-Tools bei der Volkswagen AG, die digitale Kommunikation in multinationalen Unternehmen oder die E-Mail freie Unternehmenskommunikation.

Research Lab für Digital Business hat Vorbildcharakter

Dass das Konzept mit zahlreiche kleinen Workshops und einigen Impulsvorträgen im Plenum richtig ist, zeigten die Reaktionen der Besucher. Nach Ansicht von Dr. Darius Zumstein von der Hochschule Luzern bot die nextcc15 am Böblinger Hollerith Zentrum einen angenehmen Rahmen mit vielen persönlichen Kontakten. Gut war nach Ansicht des Wissenschaftlers aus der Schweiz auch der wissenschaftliche Anspruch der Veranstaltung. Das Research Lab für Digital Business am Hollerith Zentrum habe für ihn zudem Vorbildcharakter.

Nikolai Singer, vom Unternehmen 3M lobte die wirklich sehr lebhafte Diskussion in den Workshops. „Die Beiträge waren sehr relevant, es gab tiefe Diskussionen. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung. Einfach klasse!“ Ähnlich auch das Urteil von Achim Schreiber von Capgemini: „Ich wollte etwas über Kommunikation erfahren und es war ganz gut hier. Ich habe gesehen, dass andere an denselben Stellen stocken wie wir. Man muss das Rad ja nicht immer neu erfinden und Lösungen zu finden.“
Eine Einschätzung die auch Achim Himmelreich vom Bundesverband digitale Wirtschaft teilt. „Es ist gut, dass hier sehr unterschiedliche Leute zusammen kommen. Das öffnet den Horizont.“

Zuspruch fand bei den Teilnehmern zudem auch das Herman Hollerith Zentrum mit seinen kurzen Wegen während der Tagung. „Ein guter IT-Standort“, twitterte Martin Gansert, Social Manager bei Bosch noch während der Veranstaltung, allerdings mit einer kleinen Einschränkung. „Verkehrslage im Großraum Stuttgart wie so oft katastrophal.“

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Die Fakultät Informatik der Hochschule Reutlingen bietet insegsamt 6 Studiengänge an:

Bachelor
Medien- und Kommunikationsinformatik
Medizinisch-Technische Informtik
Wirtschaftsinformatik

Master
Human Centered Computing
Wirtschaftsinformatik
Services-Computing (Dual und Vollzeit)

Mit ihren Studiengängen belegt die Fakultät Informatik seit Jahren Spitzenplätze in diversen bundesweiten Rankings. Sie besitz bei Unternehmen, Partnerhochschulen und Studenten einen daher einen ausgezeichneten Ruf.

Zum Fakultät Informatik gehort auch das Herman Hollerith Zentrum in Böblingen. Das Herman Hollerith Zentrum ist ein kooperativer Lehr- und Forschungsverbund für Wirtschaftsinformatik. An dem Standort arbeitet die Fakultät Informatik der Hochschule Reutlingen mit der Universität Stuttgart, der Hochschule Esslingen und Partnerfirmen zusammen. Unterstützt und finanziert wird das Zentrum auch durch den Landkreis und die Stadt Böblingen. Am Herman Hollerith Zentrum bietet die Fakultät Informatik den Wirtschaftsinformatik-Master Services Computing an, der sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend studiert werden kann.

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nextcc am HHZ in Böblingen bietet Einblicke in die digitale Transformation

Zwei Tage lang trafen sich am HHZ in Böblingen über 100 Wissenschaftler und Manager aus der Wirtschaft um über Fallstudien, Strategien und Anwendungen in der digitalen Transformation zu diskutieren

BildPraxisnah, eine ideale Plattform um Kontakte zu knüpfen und interessante Diskussionen und Vorträge auf einem hohen Niveau. So oder ähnlich lautete das Urteil der Besucher der nextcc16 am Herman Hollerith Zentrum (HHZ) in Böblingen. Zwei Tage lang, trafen sich über 100 Wissenschaftler, Experten und Manager aus unterschiedlichen Branchen um über Fallstudien, Strategien und Anwendungen in der digitalen Transformation zu diskutieren. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Alexander Rossmann. Er ist der Leiter des HHZ, das als Lehr- und Forschungszentrums für Informatik zur Hochschule Reutlingen gehört.
In neun Workshops und vier Keynotes beleuchtete die Konferenz das Thema der digitalen Transformation aus unterschiedlichen Perspektiven. So befassten sich die Workshops u.a.mit dem Internet der Dinge, den Anforderungen im Sales durch den digitalen Wandel oder auch mit der Frage, was Leadership in der Social Media Welt bedeutet. Weitere Themen bezogen sich auf Marken- und Kommunikationsstrategien im Bereich Social Media sowie Maßnahmen für den Aufbau einer digitalen Markencommunity. Präsentiert wurden die Themen der Workshops von Referenten aus Unternehmen wie Bosch, Siemens, Telekom, Qiagen, Wüstenrot & Württembergische, Bayer oder chefkoch.de.
Eine Mischung die bei den Gästen der Konferenz ankam. „Es ist eine Konferenz mit sehr vielseitigen Themen“, so etwa Michael Renkel von der OBJECT CARPET GmbH für den vor allem die Workshops im Bereich Social Media, Markengestaltung, Markenmanagement und Strategien interessant waren. Positiv auch das Urteil von Prof. Dr. Joachim Niemeyer von der centrestage GmbH: „Es war mehr als ich erwartet habe. Gute Vorträge, breite Themen. Ich habe was gelernt.“

Lob gab es von den Teilnehmern aber nicht nur in Bezug auf die Themen und Referenten. Auch das Gesamtkonzept der nextcc stimme, so Thomas Euler von der Eck Consulting Group. „Ich kenne die nextcc seit langen und was man der Veranstaltung hoch anrechnen kann ist, dass sie sich deutlich weiter entwickelt hat. Sie hat vor vielen Jahren mit dem Thema Social Media angefangen und heute geht es um digitale Transformation, organisatorische Themen. Sie ist thematisch weiter gegangen, was andere Veranstaltungen nicht getan haben.“

Die Konferenz hat inzwischen einen hervorragenden Ruf und hat sich zu einem idealen Platz entwickelt um Kontakte zu knüpfen. „Für mich ist der Austausch mit Menschen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wichtiger als nur etwas Neues zu erfahren. Die nextcc ist die Plattform zum Kennenlernen und sie ist sehr geeignet, um Dialoge zu ermöglichen.“, so etwa Marc Frey von s1mplify digital disruption. Eine Einschätzung die auch Kati Strunck-Zair von der Deutschen Telekom teilt: „Man erhält sehr gute Kontakte mit spannenden Themen. Alle sind auf der Suche nach neuen Impulsen und die findet man hier definitiv.“
Die vielen Unternehmen auf der nextcc machen aber auch noch etwas anderes möglich. Einen hervorragenden Praxisbezug. Etwas, das zum Beispiel Sebastian Reek von der IFC Ebert GmbH so zunächst gar nicht erwartet hatte: „Mit dem Hochschulhintergrund habe ich mehr Theorie erwartet, aber es ist doch ziemlich nah an dem, was man täglich bei der Arbeit so vor der Nase hat und mit dem man sich auseinandersetzt. Von daher hat mich die Konferenz definitiv weiter gebracht.“

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