J.P. Morgan Asset Management: Flexibilität und Internationalisierung auch im Anleihensegment sinnvoll

Renditen der Eurozonen-Staatsanleihen nähern sich Tiefständen vom April / Hochzinsanleihen weiter mit attraktiver Rendite / Go global – go flexible: Die ganze Spannbreite der Anleihenmärkte nutzen

BildFrankfurt, 24. November 2015 – Die Renditen der Staatsanleihen aus der Eurozone erreichten zuletzt neue Tiefstände. Hintergrund für diese Entwicklung ist, dass die Europäische Zentralbank in Aussicht gestellt hat, zusätzliche quantitative Lockerungsmaßnahmen zu beschließen. Als Folge nähert sich der Anteil der EUR-Staatsanleihen, die mit negativer Rendite notieren, den Rekordständen vom April 2015. “In der letzten Woche konnte sogar Portugal erstmals kurzfristige Anleihen mit negativer Rendite begeben. Deutschland platzierte zweijährige Papiere mit einer Rendite von -0,4 Prozent – das ist ein Rekordtief”, betont Michael Mewes, Leiter des Anleihenteams bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt.

Der Experte führt aus, dass mehr als zwei Drittel der Staatsanleihen aus dem Euroraum mit weniger als einem Prozent rentieren. Angesichts der steigenden Herausforderungen für die Ertragsgenerierung könnten Anleger deshalb weiterhin erwägen, sich im Risikospektrum ins Segment der europäischen Hochzinsanleihen vorzuwagen: Der Barclays Pan-European High Yield Index bietet beispielsweise derzeit eine Rendite von fast 5 Prozent. “Anleiheninvestoren werden bei Hochzins¬anleihen aktuell deutlich für potenzielle Zahlungsausfälle und eine erhöhte Volatilität entschädigt”, unterstreicht Mewes.

Go global – go flexible

Wichtig sei dabei, sich flexibel zu positionieren, um die gesamte Spannbreite der Anleihenmärkte nutzen zu können. Des Weiteren sei eine Internationalisierung der Investments sinnvoll: “Die Differenz 10-jähriger US-Staatsanleihen im Vergleich zu deutschen Bundesanleihen liegt fast bei 1,5 Prozent, das ist historisch signifikant. Diese Mehrrendite ist nicht nur bei Staatsanleihen, sondern in allen Anleihensegmenten zu beobachten. Und nicht zu vernachlässigen ist, dass die Internationalisierung zumeist auch aus Diversifikationssicht Sinn macht”, so das Fazit von Michael Mewes.

Das aktuelle Chart im Fokus basiert auf dem aktuellen Weekly Brief. Dieser ist Teil der Guide to the Markets Familie, einer umfangreichen und aktuellen Sammlung von Marktdaten, die ein vielfältiges Spektrum rund um Anlageregionen, Investmentthemen und die Entwicklung verschiedener Anlageklassen aufzeigt. Um einen objektiven Blick auf die Ereignisse an den weltweiten Finanzmärkten zu ermöglichen, sind die Publikationen der Guide to the Markets Reihe frei von jeglicher “Hausmeinung” von J.P. Morgan Asset Management.

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Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 30. September 2015 Kundengelder von über 1,7 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit mehr als 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmorganassetmanagement.de

Wichtige Hinweise:
Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Zudem werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: http://www.jpmorgan.com/pages/privacy. Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, TaunusTurm, Taunustor 1, 60310 Frankfurt.

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J.P. Morgan AM: Vorsichtige Haltung der Fed und schwächeres globales Wachstum sind positiv für die Zinsmärkte

Korrektur der Wachstumserwartung / Weiterhin für ein volatiles Marktumfeld flexibel positioniert bleiben / Investment Quarterly von Chief Investment Officer Robert Michele

BildFrankfurt, 29. Oktober 2015 – Die Experten von J.P. Morgan Asset Management haben ihre Erwartungen für das globale Wirtschaftswachstum korrigiert. Während sie noch im letzten Quartal zum ersten Mal seit 2008 ein Wachstum über Trend für möglich hielten, sehen sie dies nun eher unterhalb des Trendniveaus: Robert Michele, Chief Investment Officer für die Anleihenseite und Head of the Global Fixed Income, Currency & Commodities Group bei J.P. Morgan Asset Management, erläutert in seinem vierteljährlichen Marktausblick, dass die USA, Europa und Großbritannien zwar allesamt ein wenn auch nur moderates, aber dennoch überdurchschnittliches Wachstum aufweisen. Was sich jedoch im Vergleich zum optimistischeren Ausblick im letzten Quartal geändert habe, sei die Einschätzung der Schwellenländer, in denen sich das Wachstum weiter abkühle. “Das Wirtschaftswachstum in den Industrieländern scheint nicht mehr auszureichen, um die Schwellenländer mitzuziehen. Vielmehr könnte sich die schwächere Wirtschaftsentwicklung der Schwellenmärkte negativ auf die Industriestaaten auswirken. Angesichts der somit zu erwartenden Verlangsamung des globalen Wachstums haben wir unser Basisszenario entsprechend angepasst”, erläutert Michele. Vor allem aber habe die Definition von “Trend”, also dem Wachstumspotenzial, überarbeitet werden müssen. Denn der gleitende Zehnjahresdurchschnitt des globalen Wachstums sei zuletzt unter die Marke von 4 Prozent gesunken und werde gemäß IWF-Prognosen noch weiter zurückgehen. “Wir haben unseren Schwellenwert für das globale Potenzialwachstum entsprechend auf 3,75 Prozent angepasst”, sagt Michele.

Umfangreiche geldpolitische Maßnahmen in China

Die Wachstumsverlangsamung in China hat laut dem Experten sowohl für die Schwellenländer als auch für die Weltwirtschaft insgesamt Folgen. Denn noch nie zuvor waren die globalen Märkte so integriert wie heute und auch so abhängig von den Schwellenländern, die mittlerweile mehr als 40 Prozent zum globalen Bruttoinlandsprodukt beisteuern. Inzwischen verlangsamt sich bei über 60 Prozent der Schwellenländer das Wachstum, denn dies korreliert stark mit dem Wachstum Chinas. “Unsere dennoch nicht zu negative Prognose für das globale Wachstum mag angesichts der Bedeutung Chinas überraschen. Allerdings legen unsere hauseigenen Indikatoren nahe, dass es China gelingen sollte, mit geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen und Investitionen in Infrastrukturprojekte das Wachstum in einem Korridor von 5,5 bis 7 Prozent zu stabilisieren, zumindest kurzfristig”, erläutert Michele.

Er gesteht aber ein, dass das größte Risiko für diese Prognose eine “harte Landung” der Volkswirtschaft in China sein könnte, die die Weltwirtschaft stärker belasten würde. Auch anhaltend schwache Rohstoffpreise hätten das Potenzial, die Stabilität einzelner Schwellenländer zu gefährden. Darüber hinaus nimmt laut dem Experten auch das geopolitische Risiko weltweit zu und könnte das Verbrauchervertrauen und den Welthandel negativ beeinträchtigen. Da die erste Zinserhöhung der US-Notenbank seit über neun Jahren in mehr oder weniger naher Zukunft bevorstehe, ist zudem eine erhöhte Marktvolatilität zu erwarten. “Die Liquiditätssituation bleibt ebenfalls ein Problem, vor allem in Phasen, in denen Marktteilnehmer ihre Erwartungen und dementsprechend auch ihre Portfolios readjustieren”, warnt Michele.

Die Zinserhöhung durch die Fed: Warten auf Godot

“Nachdem die Fed die Märkte seit mehr als zwei Jahren auf eine Zinserhöhung vorbereitet hat, kämpft sie nun mit einem Glaubwürdigkeitsverlust”, unterstreicht Michele. Obwohl die Inflation in den USA – wie fast überall auf der Welt – unverändert sehr niedrig ist, die Wachstumserwartungen moderat bleiben und nach wie vor kein offensichtlicher Lohndruck zu erkennen ist, ist es aus Sicht des Experten nicht länger notwendig, dass sie auf außerordentliche geldpolitische Mittel zurückgreift. Diese Zins-Zurückhaltung der US-Notenbank belaste einerseits die Märkte, sei aber auch eine gute Gelegenheit, verstecktes Ertragspotenzial aufzuspüren.

Gleichzeitig müsse man allerdings berücksichtigen, dass die realen Leitzinsen weltweit gesunken sind und dass es aufgrund des stärkeren Dollars und der erhöhten Marktvolatilität für die Fed schwierig sein wird, sich zu stark vom geldpolitischen Kurs anderer Notenbanken abzukoppeln. “So gesehen könnten die Renditen in den kommenden drei bis sechs Monaten sogar sinken, wenn die Märkte die ,neue Normalität’ des globalen Wachstums akzeptieren. Angesichts des stärkeren Dollars und des moderaten Wachstums glauben wir, dass die Geldpolitik weltweit expansiv bleiben wird”, betont Michele. “Wir haben gelernt, dass die Fed – ebenso wie andere wichtige Zentralbanken – bei der Normalisierung ihrer Geldpolitik extrem vorsichtig vorgehen wird, und dass uns niedrige Zinsen und eine sehr lockere Geldpolitik auch weiterhin begleiten werden.”

Risikoprämien für Hochzinsanleihen deutlich ausgeweitet

Die vorsichtige Haltung der Fed und ein schwächeres globales Wachstum sind laut dem Experten für die Zinsmärkte sogar positiv zu sehen. “Wird die Liquidität nicht abrupt zurückgefahren, werden Anleihen-investoren geduldiger an ihren Titeln festhalten – und die Renditen erscheinen attraktiv”, so sein Fazit. Allerdings steht er den Risikomärkten derzeit noch etwas vorsichtiger gegenüber. Doch insbesondere für Unternehmensanleihen haben sich die Risikoprämien über die letzten zwölf Monate deutlich ausgeweitet und liegen zum Teil 60 Prozent über ihren Niveaus von vor einem Jahr. Damit bieten sie nach Meinung von Robert Michele eine generöse Kompensation für Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Vor allem bei Hochzins¬anleihen aus den USA und Europa werden Anleiheninvestoren derzeit überproportional für potenzielle Zahlungsausfälle und eine erhöhte Volatilität entschädigt – allerdings sollten die Sektoren Energie, Metalle und Bergbau gemieden werden. Auch europäische Finanzwerte seien selektiv weiterhin attraktiv.

In den Schwellenmärkten ist angesichts des erwarteten schwächeren globalen Wachstums Vorsicht geboten. Die niedrigen Rohstoffpreise sind weiterhin eine große Belastung, die Auswirkungen des starken US-Dollars sind noch nicht vollständig eingepreist und die bevorstehende Zinsanhebung durch die Fed könnte das Risiko einer Krise in den Schwellenmärkten erhöhen. “Aus unserer Sicht ist Differenzierung hier von entscheidender Bedeutung. Wir konzentrieren uns auf Länder, die wenig Refinanzierungsbedarf und eine geringe Abhängigkeit von Rohstoffexporten haben und bei denen die Durchführung wichtiger Strukturreformen erkennbar ist”, so Michele.

Mit flexibler, indexunabhängiger Anlagestrategie für Unwägbarkeiten gerüstet sein
In diesem Umfeld bleibt es weiterhin extrem wichtig, flexibel positioniert zu sein: Laut Michele ermöglicht es vor allem ein benchmarkunabhängiges Konzept, losgelöst von Sektoren oder Regionen in die Bereiche mit dem attraktivsten risikoadjustierten Ertragspotenzial zu investieren. Einerseits bietet solch ein flexibler Ansatz größeres Diversifizierungspotenzial, andererseits die Chance auf höhere Erträge und nicht zuletzt einen potenziellen Schutz gegenüber Abwärtsbewegungen.

Eine solche flexible Strategie nutzt beispielsweise der JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund, den Robert Michele gemeinsam mit Nicholas Gartside und Iain Stealey managt. Das breit diversifizierte Portfolio ist über das gesamte Spektrum globaler Anleihen hinweg investiert, wobei die benchmarkunabhängige Strategie dynamisch alle Anleihenmarktsegmente kombiniert mit aktivem Durationsmanagement einsetzt, um sich jederzeit auf verändernde Marktbedingungen einzustellen.

Den kompletten CIO Letter von Robert Michele “Fixed Income Investment Quarterly” finden Sie hier: http://www.jpmorganassetmanagement.de/de/showpage.aspx?pageID=528

Informationen zum Fonds: JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund
ISIN Anteilklasse A (inc) EUR (hedged): LU1039371676 / WKN A1XETG
Benchmark: Barclays Multiverse Index (Total Return Gross) in EUR
ISIN Anteilklasse A (acc) USD: LU0867954264 / WKN A1KA5L
Benchmark: Barclays Multiverse Index (Total Return Gross)
Portfoliomanager: Nicholas Gartside, Iain Stealey und Robert Michele
Auflegungsdatum: 22. Februar 2013
Fondsvolumen: 956,6 Mio. US-Dollar (Stand: 27. Oktober 2015)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.jpmorganassetmanagement.de/de/showpage.aspx?pageid=502

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J.P. Morgan Asset Management
Frau Annabelle Düchting
Taunustor 1
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web ..: http://www.jpmorganassetmanagement.de/presse
email : annabelle.x.duechting@jpmorgan.com

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Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 30. September 2015 Kundengelder von über 1,7 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit mehr als 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmorganassetmanagement.de

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J.P. Morgan Asset Management: Zinswende in den USA bleibt für September wahrscheinlich

Historischer Moment für die Fed nach Jahren beispielloser Maßnahmen /Optimistische Einschätzung der US- und der globalen Wirtschaft / Investment Quarterly von Chief Investment Officer Robert Michel

BildFrankfurt, 31. Juli 2015 – Laut Robert Michele, Chief Investment Officer der Fixed Income and Currencies Group von J.P. Morgan Asset Management, steht für die US-Geldpolitik mit der ersten Zinserhöhung nach neun Jahren ein historischer Augenblick bevor: “Auch wenn die US-Notenbank (Fed) in der Vergangenheit bereits häufiger Krisenmaßnahmen ergreifen musste, so ist eine grundlegende Umstellung der Geldpolitik doch eher selten. Aber nun steht eine geldpolitische Wende unmittelbar bevor und die Fed-Chefin Janet Yellen ist gefordert, vom aktuellen Nullzinsniveau aus eine Rückkehr zur Normalisierung herbeizuführen.” Auch wenn in der gestrigen Fed-Sitzung und dem Offenmarktausschuss (FOMC) noch kein Datum für die Zinswende genannt wurde, ist Michele überzeugt, dass diese in Kürze stattfinden wird. “Wir glauben weiterhin an die erste Zinsanhebung der Fed im September, denn es sprechen einfach kaum Gründe dagegen.” So fiel die Einschätzung der US-Konjunktur durch den Ausschuss optimistisch aus, da sowohl Wirtschaft als auch Arbeitsmarkt an Stärke zugelegt hätten.

Gleichwohl werde die US-Notenbank versuchen, eine Erschütterung des Marktes so gut es geht zu vermeiden und hat daher auch wiederholt betont, dass die Zinserhöhungen graduell erfolgen werden. “Der Knackpunkt in diesem Zusammenhang ist der US-Dollar. Höhere Zinsen führen zu einer Aufwertung der Währung, was es der Fed erschwert, die Zinsen zu schnell wieder auf ein normales Niveau zurückzuführen”, so der Experte. Michele ist überzeugt: “Da es für die eingesetzten Instrumente noch keinen wirklichen Präzedenzfall gibt, ist es sinnvoll, diesen Normalisierungsprozess bewusst vorsichtig anzugehen. Und es ist durchaus angebracht festzustellen, dass die Fed im Begriff ist, Geschichte zu schreiben.”

Gute Wachstumsaussichten
Der Experte sieht die globalen Märkte derzeit sehr positiv: “Das erste Mal seit 2008 gehen wir in unserem Basisszenario von einem globalen Wachstum über dem Trendniveau aus – und das mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent. Für das Kernszenario des letzten Quartals, eine Erholung unter dem Trendniveau, sehen wir nach wie vor eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 45 Prozent, das Risiko einer globalen Krise ist dagegen auf eine Wahrscheinlichkeit von 5 Prozent zurückgegangen.”

Nachdem das globale Wachstum anzieht, ist Michele der Ansicht, dass die verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen in Kombination mit der anhaltend hohen globalen Liquidität vor allem die Spread-Märkte weiter unterstützen werden. “Allerdings birgt ein politischer Richtungswechsel nach neun Jahren Niedrigzinspolitik naturgemäß eine gewisse Unsicherheit und auch die potenziell höhere Volatilität und die niedrigere Marktliquidität lässt uns weiterhin vorsichtig agieren.” So überzeugen ihn Hochzinsanleihen, ebenso wie einige europäische Finanztitel. Bei Schwellenländer-Bonds gelte es dagegen weiterhin, sehr selektiv zu sein.

Risikofaktoren im Blick
Rohstoffe und insbesondere Öl sind zuletzt erneut unter Druck geraten: “Ein niedrigerer Ölpreis wird sicherlich, vor allem in den USA, einen positiven Effekt auf den privaten Konsum mit sich bringen, stellt aber gleichzeitig in einigen Schwellenmärkten auch ein Risiko für die gesamtwirtschaftliche Stabilität dar”, so Micheles Abwägung.

In China droht das Wachstum unter die kritische 7-Prozent-Marke zu rutschen und einige Indikatoren deuten auf einen weiteren Rückgang hin. “Die Politik versucht, auf die Kapitalabflüsse und den gestiegenen Wettbewerbsdruck zu reagieren, doch die vorhandenen Überschusskapazitäten und die hohe Verschuldung könnten die Wirksamkeit der Maßnahmen beeinträchtigen. Die Abschwächung in China belastet den Rohstoffsektor und darüber das Wachstum in den Schwellenländern im Allgemeinen,” so der Experte.

Eine weitere Frage sei, wie die Anleihemärkte reagieren werden, wenn die Zinswende in den USA tatsächlich kommt: Werden Geldmarktfonds bei Zinserhöhungen plötzlich eine ernstzunehmende Alternative zu längerfristigen Anlagen darstellen? Welchen Einfluss wird die sich verschlechternde Liquiditätssituation auf den Markt haben? Könnte ein Ausverkauf am Anleihenmarkt eventuell eine Liquiditätskrise auslösen? All das sind Themen, die es laut Robert Michele zu beachten gilt.

Flexible, indexunabhängige Anlagestrategie bevorzugt
Umso wichtiger ist es für den Experten, sich in diesem Umfeld flexibel positionieren zu können: “Ein benchmarkunabhängiges Konzept ermöglicht es, unabhängig von Sektoren oder Regionen in die Bereiche mit dem attraktivsten risikoadjustierten Ertragspotenzial zu investieren. Ein derart flexibler Ansatz bietet einerseits größeres Diversifizierungspotenzial, andererseits die Chance auf höhere Erträge und nicht zuletzt einen gewissen Schutz gegenüber Abwärtsbewegungen”, betont Michele. Seiner Meinung nach bindet eine Benchmark das Fondsmanagement oftmals in der Duration und beschränkt fast immer das Anlagesegment.

Eine solche flexible Strategie nutzt beispielsweise der JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund, den Robert Michele gemeinsam mit Nicholas Gartside und Iain Stealey managt. Das breit diversifizierte Portfolio ist über das gesamte Spektrum globaler Anleihen hinweg investiert, wobei die benchmark¬unabhängige Strategie dynamisch alle Anleihenmarktsegmente verbunden mit aktivem Durationsmanagement einsetzt, um sich jederzeit auf verändernde Marktbedingungen einzustellen.

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J.P. Morgan Asset Management: Die Volatilität kehrt zurück

“Sell-Off” an den europäischen Anleihenmärkten nachhaltiger als zuletzt erwartet / Weitere Turbulenzen sind nicht auszuschließen / Flexible Positionierung für Anleihenanleger sinnvoll

BildFrankfurt, 16. Juni 2015 – Anders als erwartet dauert der Ende April begonnene Ausverkauf an den europäischen Anleihenmärkten auch im Juni noch an: “In der letzten Woche durchbrach die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen kurzzeitig die 1-Prozent-Marke und erreicht damit das höchste Niveau seit September 2014. Mitte April lag diese noch bei 0,05 Prozent”, erläutert Michael Mewes, Leiter des Anleihenteams bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Dieser Trend lässt sich auch in anderen Ländern der Eurozone beobachten.

Als mögliche Gründe für diese Entwicklung führt der Experte eine Vielzahl von Faktoren an, angefangen von den geänderten Inflations- und Wachstumserwartungen im Vergleich zum Jahresanfang 2015 über den Abbau von spekulativen Positionen bis hin zu Liquiditätssorgen in den Kernmärkten. Aber auch Daten, die ein Nachlassen der Erholung nahelegen, verbunden mit den anhaltenden Sorgen um Griechenland sowie ein wieder erstarkender Euro haben die Märkte beeinflusst. “Die Staatsanleihenmärkte haben besonders stark auf die ersten drei Faktoren reagiert”, unterstreicht Mewes. So bewegten sich bis Ende April insbesondere die Renditen für Bundesanleihen in einer sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale: Das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank ließ vermuten, dass diese künstliche Nachfrage das emittierte Volumen deutlich übersteigt. Zudem sahen spekulative Investoren in den deutschen Staatsanleihen eine Wette, die nur eine Richtung kennt. “Die Kurse lagen dabei jenseits dessen, was selbst angesichts dieser extremen Marktbedingungen gerechtfertigt war, so dass eine Korrektur fällig wurde. Die Frage ist allerdings, ob die Märkte nun nicht in die andere Richtung überreagieren”, so der Experte.

Es ist davon auszugehen, dass die anhaltende Kauftätigkeit der EZB indirekt die Liquidität in den Staatsanleihenmärkten der Eurozone deutlich reduziert, da auch Werte von 0,8 Prozent oder 1,0 Prozent bei 10-jährigen Bundesanleihen kaum “natürliche” Käufer anlocken. Ein solcher Liquiditätsmangel hat – zumindest in den USA – die Volatilität an den Anleihenmärkten deutlich gesteigert. “Während sich EZB-Präsident Mario Draghi mit einer erhöhten Volatilität nicht unwohl zu fühlen scheint, sind solche Extremwerte wie im April sicherlich weniger erwünscht. Auch möchte wohl niemand, dass die Effektivität der quantitativen Maßnahmen durch eine Verschärfung der Finanzkonditionen in Mitleidenschaft gezogen wird”, erklärt Mewes. Ebenso wenig sei eine weitere Stärkung des Euros im momentanen Interesse der EZB. So seien auch aufgrund der anhaltenden Krise in Griechenland und in Erwartung der Zinswende in den USA weiterhin turbulente Zeiten an den europäischen Märkten zu erwarten.

Hochzinsanleihen trotzen dem Abwärtstrend

“Die gestiegene Volatilität an den Anleihenmärkten zeigt mehr als deutlich, dass die Kurse nicht nur eine Richtung kennen – und dass die Sorgen um eine zunehmende Illiquidität der Märkte nicht ganz unbegründet sind”, erläutert Mewes. So unterstreicht die Entwicklung laut dem Experten die Notwendigkeit einer flexiblen Positionierung an den Anleihenmärkten: Während die Erträge europäischer Staatsanleihen in diesem Jahr bei minus zwei Prozent liegen, zeigen sich die globalen Hochzinsmärkte mit plus 2,5 Prozent nach wie vor positiv. Die Erträge für europäische High Yields liegen mit 4,2 Prozent sogar noch höher. “Die stabilere Wertentwicklung der Hochzinsmärkte belegt, dass eine Übergewichtung der risikoreicheren Marktsegmente nach wie vor sinnvoll sein kann”, so der Experte.

Eine flexible Positionierung ist beispielswiese mit einem benchmarkunabhängigen Konzept möglich: So lässt sich in die Bereiche investieren, die das attraktivste risikoadjustierte Ertragspotenzial aufweisen – und zwar ohne Sektorvorgabe und unabhängig von der geografischen Region. Vorteile sind eine größere Diversifizierung und potenziell höhere Erträge sowie ein gewisser Schutz gegenüber Abwärtsbewegungen. Seit mehr als zwei Jahren zeichnet sich beispielsweise der JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund benchmarkunabhängig und dynamisch durch ein breit diversifiziertes Portfolio über das gesamte Spektrum globaler Anleihen hinweg aus, um jederzeit auf verändernde Marktbedingungen eingestellt zu sein. Etwas defensiver ist der JPMorgan Funds – Global Strategic Bond Fund ausgerichtet, der sich inzwischen seit fünf Jahren bewährt hat.

Weitere Informationen zum JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund:
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Auflegungsdatum 22. Februar 2013
Fondsvolumen 935 Mio. US-Dollar (Stand: 11. Juni 2015)
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J.P. Morgan Asset Management: 2015 durch offensive Geldpolitik der Notenbanken geprägt

Zuflüsse aufgrund quantitativer Lockerungsmaßnahmen als wichtiger Impuls / Die Fed gestaltet den “Weg zur Normalität” umsichtig / Flexible Anlagestrategien ermöglichen größeren Handlungsspielraum

BildFrankfurt, 15. April 2015 – Die Experten von J.P. Morgan Asset Management sind weiterhin optimistisch gestimmt, was die Entwicklung der Anleihenmärkte betrifft: “Seit Beginn des Jahres sind die Renditen der US-Treasuries gesunken, weltweit werden Staatsanleihen in Höhe von fast 2 Billionen US-Dollar mit negativen Renditen gehandelt, und mehr als 20 Zentralbanken haben quantitative Lockerungsmaßnahmen durchgeführt”, erläutert Robert Michele, Chief Investment Officer für die Anleihenseite bei J.P. Morgan Asset Management. So erscheint ihm das Jahr 2015 hauptsächlich von einer offensiven und potenziell uneinheitlichen Geldpolitik der Zentralbanken geprägt. Obwohl sich die Konjunktur in weiten Teilen der Welt langsam erhole, sei das Inflationsniveau anhaltend gering, und der gesunkene Ölpreis sowie der starke US-Dollar belasten die globalen Märkte. In seinem Ausblick für das zweite Quartal betont er jedoch, dass dies sein Basisszenario nicht verändert. “Wir sehen die Wahrscheinlichkeit für eine Erholung leicht unterhalb oder oberhalb des Trendniveaus mit jeweils 45 Prozent als gleich hoch an. Allerdings lässt sich mit einer zehnprozentigen Wahrscheinlichkeit das Risiko einer globalen Krise – möglicherweise aufgrund des Einbruchs der Rohstoffpreise oder geldpolitischer Fehlentwicklungen – nicht gänzlich ausschließen.

Der Normalisierungsprozess könnte weniger “dramatisch” als erwartet ausfallen

In den USA hat die US-Notenbank (Fed) laut dem Experten anerkannt, dass sich das Konjunkturumfeld seit ihrer Umstellung auf eine Nullzinspolitik deutlich verbessert hat: Der Arbeitsmarkt hat sich erholt, und die Liquiditätsspritzen scheinen mittlerweile überflüssig zu sein. Die Fed sieht jedoch auch, dass die Kerninflation nach wie vor sehr niedrig ist und die signifikante Aufwertung des US-Dollars in den letzten Monaten bereits zu verschärften finanziellen Rahmenbedingungen geführt hat. Die US-Notenbank wartet auf eindeutige Anzeichen dafür, dass sich die Inflation, insbesondere die Lohninflation, auf den Zielwert von 2 Prozent hinbewegt, und hat de facto die Erwartung des Markts bezüglich einer ersten Zinsstraffung von Juni auf September verschoben. “Wir gehen davon aus, dass die Renditen der 10-jährigen US-Treasuries in den kommenden drei Monaten weitgehend unverändert bleiben. Auf das Gesamtjahr 2015 betrachtet könnte sich überraschenderweise aber durchaus ein Szenario ergeben, in dem die Fed zwar mit der Anhebung des Tagesgeldsatzes beginnt, die Renditen für US-Staatsanleihen über die Kurve hinweg jedoch gegenüber dem Vorjahr zurückgehen”, so Michele.

In der Vergangenheit haben Zinsanhebungen durch die Notenbank die Märkte häufig beeinträchtigt – Aktien erlebten eine Korrektur, und die Renditen der Staatsanleihen legten zu. “Aktuell will die Fed diese Auswirkungen abmildern, indem sie Ruhe vermittelt und den Prozess der Anhebungen gezielt steuert. Wenn nun die Fed den Tagesgeldsatz anhebt, lässt dies die Renditen am kurzen Ende der Kurve zwar leicht ansteigen – das lange Ende dürfte aber durch Zuflüsse aus Europa und Japan gestützt werden. Es könnte also sein, dass der Normalisierungsprozess weniger dramatisch ausfällt”, betont der Experte.

Renditeanstieg durch Rückgang der Inflation

Der Stratege sieht die Anleihenkäufe im Rahmen der quantitativen Lockerungsmaßnahmen weiterhin als wichtigen Impuls an. “Das Inflationsniveau geht rund um die Welt zurück: Fast 30 Prozent aller Länder verzeichnen eine Disinflation und ein ähnlich hoher Anteil weist eine Kerninflation von weniger als einem Prozent auf. Der Rückgang der Inflation hat zu einem Anstieg der realen Renditen geführt – genau die Entwicklung, die die meisten Zentralbanken zu verhindern suchen. Um weiterhin für Unterstützung von der Zinsseite zu sorgen und das Wachstum anzukurbeln, werden die geldpolitischen Entscheidungsträger ihre großzügigen Liquiditätsspritzen fortsetzen.”

Die ambivalente Wirkung des starken US-Dollars und niedriger Rohstoffpreise

Die “Sorgenkinder” im aktuellen Szenario von Robert Michele sind der stark aufwertende US-Dollar, die anhaltende Schwäche der Rohöl- und Rohstoffpreise sowie die Wachstumsverlangsamung in China. Obwohl sich der handelsgewichtete Wechselkurs des Dollars zuletzt etwas abgeschwächt habe, hat die US-Währung in den vergangenen zwölf Monaten mit einem extremen Tempo aufgewertet – und es scheint noch Spielraum nach oben zu geben. “Wenn die Fed als erste und vorerst einzige große Zentralbank mit einer Anhebung der Zinsen beginnt, dürfte dies den US-Dollar zusätzlich stärken. Unserer Ansicht nach kann die Währung gegenüber ihrem aktuellen Stand noch weitere 10 bis 20 Prozent zulegen. Bislang hat sich die Stärke des US-Dollars als Positivfaktor erwiesen. Ein weiterer Anstieg könnte jedoch das Wachstum in den USA belasten und die Probleme in den Schwellenmärkten verschärfen”, unterstreicht Michele.

Der deutliche Rückgang der Ölpreise hatte enorme Auswirkungen auf die Märkte und ist laut dem Experten der wesentliche Grund für die gesunkenen Inflationsraten. “Die Lagerkapazitäten sind fast ausgereizt, und mittlerweile ist entweder eine Drosselung der Produktion oder ein noch deutlicherer Rückgang der Ölpreise erforderlich. Geringere Ölpreise können sich in vielen Regionen günstig auswirken, stellen in einigen Schwellenmärkten jedoch auch ein Risiko für die Stabilität dar.” Auch die Rohstoffpreise, vor allem für Kupfer und Eisenerz, gaben nach – in erster Linie wegen der Wachstumsrisiken in China. Kapitalabflüsse und Wettbewerbsdruck werden mit selektiven geldpolitischen Maßnahmen bekämpft, was das Land jedoch benötigt, ist ein Anstieg des Konsums. “Die Lage in China muss auf lange Sicht genau beobachtet werden”, so Michele.

“Don’t fight the Fed” – Flexibilität ist gefragt

Robert Michele betont, dass Anleger sich im aktuellen Umfeld nicht gegen die Zentralbanken positionieren sollten: “Sie versorgen den Markt jeden Tag mit Liquidität. Sie kaufen Anleihen und zwingen Anleihenanleger wie uns, ihnen mehr Staatsanleihen zu verkaufen und die Verkaufserlöse anderweitig einzusetzen. Obwohl die Geldpolitik für Stabilität zu sorgen scheint, ist ungewiss, ob die zusätzliche Liquidität zu einem realen Ausgabenwachstum führt. Es ist jedoch klar, dass sie eine Vermögenspreisinflation zur Folge hat.” Der Kreditzyklus endet üblicherweise erst 12 bis 18 Monate nachdem die Zentralbanken ihre geldpolitische Straffung abgeschlossen haben – und sie haben aktuell noch nicht einmal damit begonnen. Es ist daher auf kurze Sicht kaum sinnvoll, sich gegen die Zentralbanken in aller Welt zu stellen.

Vielmehr dürfe jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass die zusätzliche Liquidität den Risikoanlagen zugute kommt. So ist Robert Michele derzeit sehr von Hochzinsanleihen überzeugt – sowohl in den USA als auch in Europa. Auch europäische Finanztitel, darunter insbesondere hybride Bankanleihen, sieht er positiv. Das generelle Umfeld für die Schwellenmärkte ist seiner Ansicht nach sehr heterogen zu beurteilen – hier sei eine Differenzierung von entscheidender Bedeutung: “Wir konzentrieren uns auf Länder mit geringerem Finanzierungsbedarf, die Rohstoffe importieren und nicht exportieren, und die Strukturreformen durchführen.”

Umso wichtiger ist es laut dem Experten, sich in diesem Umfeld flexibel positionieren zu können: Ein benchmarkunabhängiges Konzept ermöglicht es, in die Bereiche zu investieren, die das attraktivste risikoadjustierte Ertragspotenzial aufweisen – und zwar ohne Sektorvorgabe und unabhängig von der geografischen Region. “Ein solcher flexibler Ansatz bietet größere Diversifizierung und potenziell höhere Erträge sowie einen gewissen Schutz gegenüber Abwärtsbewegungen”, betont Michele. “Denn die Benchmark bindet den Investor üblicherweise in der Duration und beschränkt das Anlagesegment. Zudem belohnen Rentenindizes streng genommen Fehlentwicklungen: Wenn sich ein Land oder ein Unternehmen hoch verschuldet und viele Anleihen am Markt platziert, steigt automatisch seine Gewichtung innerhalb des Index – und das in einer Zeit, in der die Rückzahlungsfähigkeit tendenziell sinkt.”

Seit etwas mehr als zwei Jahren setzt Robert Michele eine solche flexible Strategie im JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fundum. Gemeinsam mit den beiden Co-Fondsmanagern Nicholas Gartside und Iain Stealey investiert er in ein breit diversifiziertes Portfolio über das gesamte Spektrum globaler Anleihen hinweg. Die benchmarkunabhängige Strategie nutzt dynamisch alle Anleihenmarktsegmente verbunden mit aktivem Durationsmanagement, um sich jederzeit auf verändernde Marktbedingungen einzustellen. Der Investmentprozess des Fonds basiert dabei sowohl auf qualitativem als auch auf quantitativem Input der über 200 globalen Anleihenexperten. Etwas defensiver ist der JPMorgan Funds – Global Strategic Bond Fund ausgerichtet, der sich inzwischen seit über 4 Jahren bewährt hat.

Weitere Informationen zum JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund:

ISIN Anteilklasse A (inc) EUR (hedged) LU1039371676 / WKN A1XETG
Benchmark Barclays Multiverse Index (Total Return Gross) Hedged to EUR
ISIN Anteilklasse A (acc) USD LU0867954264 / WKN A1KA5L
Benchmark Barclays Multiverse Index (Total Return Gross)
Portfoliomanager Nicholas Gartside, Iain Stealey und Robert Michele
Auflegungsdatum 22. Februar 2013
Fondsvolumen 679 Mio. US-Dollar (Stand: 7. April 2015)
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.jpmorganassetmanagement.de/de/showpage.aspx?pageid=502

Über:

J.P. Morgan Asset Management
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Über J.P. Morgan Asset Management
Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2015 Kundengelder von über 1,8 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit mehr als 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmorganassetmanagement.de

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J.P. Morgan Asset Management: Für die Herausforderungen der Zukunft mit flexiblen Anleihestrategien gerüstet

Chief Investment Officer Robert Michele verweist auf unvermindert hohe Liquiditätsversorgung / Makroökonomisches Umfeld erfordert Flexibilität bei der Anlage von Anleihen

BildFrankfurt, 5. März 2015 – Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management zeichnet sich derzeit eine “Welt des Übermaßes” ab: Die Zentralbanken haben mit ihrer Politik eine Liquiditätsflut verursacht, verbunden mit einem absehbar längerfristigen Niedrigzinsumfeld und historisch niedrigen Anleihenrenditen. Parallel bringt der demographische Wandel eine “Geldschwemme” des Vorsorgesparens mit sich, was Anleger vor die Herausforderung stellt, angemessene Erträge für die Altersversorgung zu erzielen. Nicht zuletzt führt das aktuelle Überangebot an Öl zu einem nachhaltigen Preisverfall, weshalb zusätzliche Mittel für den Konsum zur Verfügung stehen, was bislang in der konjunkturellen Entwicklung aber nur wenig Niederschlag findet.

Insgesamt habe sich das makroökonomische Umfeld – trotz diverser geopolitischer Faktoren, die immer wieder aufflackern – allerdings kaum verändert. “Das Wachstum und die Inflation liegen auf globaler Ebene weiterhin nur knapp unter Trendniveau und wir rechnen damit, dass sich diese Entwicklung auf absehbare Zeit fortsetzt”, unterstreicht Robert Michele, Globaler Chief Investment Officer für Anleihen und Währungen bei J.P. Morgan Asset Management. Die Verlangsamung des Wachstums in den Schwellenmärkten und insbesondere in China deute ebenso wie die schleppende Erholung in Europa darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines Wachstums über Trend abnimmt.

Liquiditätsflut der Zentralbanken

“Da die Zentralbanken auf globaler Ebene nach wie vor eine sehr lockere Geldpolitik verfolgen, richten wir unsere Portfolios weiterhin vor allem darauf aus, eine möglichst hohe laufende Rendite zu erzielen. Dabei kalkulieren wir die sich abzeichnende Divergenz bei der Zentralbankpolitik ein, denn die US-Notenbank Fed wird in diesem Jahr voraussichtlich allmählich mit der Anhebung des Leitzinses beginnen, während die Europäische Zentralbank die Zinsen zuletzt gesenkt und mit der quantitativen Lockerung begonnen hat,” so der Experte. In Japan erwartet er ebenfalls eine Fortsetzung der stark expansiven Politik, weshalb es wichtig sei, bei der Allokation und der Titelauswahl sehr selektiv vorzugehen.

Demnach liegt das größte Risiko nach Meinung von Robert Michele derzeit in der geldpolitischen Entwicklung. “Die drei großen Zentralbanken verfolgen unterschiedliche Strategien. Falls die Fed in diesem Jahr mit der Anhebung des Leitzinses beginnt, wäre dies die erste Zinserhöhung in neun Jahren. Wir müssen uns der möglichen Auswirkungen auf die Märkte bewusst sein und uns darauf vorbereiten”, betont der Experte.

“Die Politik dieser drei Zentralbanken wird das Marktgeschehen nachhaltig beeinflussen und dafür müssen wir gewappnet sein. Es besteht kein Zweifel daran, dass sich die Suche nach attraktiven Opportunitäten an den Anleihenmärkten zunehmend schwierig gestaltet. Die Renditen sind niedrig, die Risikoprämien haben sich teilweise eingeengt und die Volatilität nimmt wieder zu. Um erfolgreich zu sein, müssen wir die gesamte Bandbreite unserer Ressourcen ausschöpfen”, so die Einschätzung Micheles.

Flexible Anlagestrategien ermöglichen größeren Handlungsspielraum

Vor diesem Hintergrund sind laut Robert Michele für Anleiheinvestoren neben klassischen benchmark-orientierten Konzepten neue Wege sinnvoll, beispielsweise sich von einer Anleihenbenchmark loszusagen und sich auf flexible Anlagestrategien zu konzentrieren. “Die Benchmark bindet den Investor üblicherweise in der Duration und beschränkt das Anlagesegment. Zudem belohnen Rentenindizes streng genommen Fehlentwicklungen: Wenn sich ein Land oder ein Unternehmen hoch verschuldet und viele Anleihen am Markt platziert, steigt automatisch seine Gewichtung innerhalb des Index – und das in einer Zeit, in der die Rückzahlungsfähigkeit tendenziell sinkt.”

Mit einem flexiblen, benchmarkunabhängigen Konzept dagegen lässt sich in die Bereiche investieren, die das attraktivste Ertragspotenzial aufweisen – und zwar ohne Sektorvorgabe und unabhängig von der geografischen Region. “Ein solcher flexibler Ansatz bietet größere Diversifizierung und potenziell höhere Erträge sowie einen gewissen Schutz gegenüber Abwärtsbewegungen”, betont der Experte. Beispielsweise könne das Durationsmanagement im Umfeld steigender Zinsen bei einem flexiblen Ansatz als zusätzliche Alpha-Quelle genutzt werden, statt sich wie bei einem klassischen Fonds negativ auszuwirken.

Benchmarkunabhängige Entscheidungsfindung dank vielfältiger Ressourcen

Bei einem flexiblen Anlagekonzept sollte der Manager auf die Expertise spezialisierter Teams in den verschiedenen Bereichen der weltweiten Rentenmärkte zurückgreifen können – von Devisen- und Staatsanleihen- über Unternehmensanleihen- bis hin zu Hochzins- und Schwellenländermärkten. Das Portfoliomanagement bündelt die Expertise all dieser Teams, um daraus ein risikooptimiertes flexibles Portfolio zu kreieren.

Seit zwei Jahren setzt Robert Michele eine solche flexible Strategie im JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund um. Gemeinsam mit den beiden Co-Fondsmanagern Nicholas Gartside und Iain Stealey ist das Ziel, mit einem breit diversifizierten Portfolio über das gesamte Spektrum globaler Anleihen hinweg den Gesamtertrag zu steigern. Dazu nutzen sie eine benchmarkunabhängige auf ihren “besten Ideen” beruhende Strategie, die an allen Anleihenmärkten dynamisch investiert. Dies verbinden sie mit aktivem Durationsmanagement und Engagement in Währungen, um verändernde Marktbedingungen zu nutzen. Der Investmentprozess des Fonds basiert dabei sowohl auf qualitativem als auch auf quantitativem Input der über 200 globalen Anleihenexperten. Eine etwas defensivere Ausrichtung hat der JPMorgan Funds – Global Strategic Bond Fund, der sich seit über 4 Jahren bewährt hat.

Informationen zum Fonds: JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund
ISIN Anteilklasse A (inc) EUR (hedged): LU1039371676 / WKN A1XETG
Benchmark: Barclays Multiverse Index (Total Return Gross) Hedged to EUR
ISIN Anteilklasse A (acc) USD: LU0867954264 / WKN A1KA5L
Benchmark: Barclays Multiverse Index (Total Return Gross)
Portfoliomanager: Nicholas Gartside, Iain Stealey und Robert Michele
Auflegungsdatum: 22. Februar 2013
Fondsvolumen: 573 Mio. US-Dollar (Stand: 4. März 2015)
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.jpmorganassetmanagement.de/de/showpage.aspx?pageid=502

Robert Michele im Video: http://www.jpmorganassetmanagement.de/de/showpage.aspx?pageID=90#tbmid=2042

Über:

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