J.P. Morgan Asset Management: Stabilität durch „Income“ auch bei schwachem Marktwachstum

„Income Klassiker“ JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund seit 7 Jahren erfolgreich

Frankfurt, 11. Dezember 2015 – Nachdem die globalen Finanzmärkte in den letzten Jahren gute Renditemöglichkeiten boten, wird das Umfeld für Anleger in Zukunft herausfordernder: Der Rückenwind der allgemeinen Marktentwicklung wird schwächer, die Korrelation von Aktien und Anleihen steigt. Diese Entwicklung macht sich bereits seit April 2015 bemerkbar – und die Achterbahnfahrt an Aktien- und Rentenmärkten bekamen auch global investierende Multi-Asset Fonds zu spüren. „In diesem volatilen Umfeld machen sich Strategien mit Fokus auf regelmäßigen Erträgen bezahlt, denn Dividenden und Kupons werden unabhängig von Marktschwankungen gezahlt“, betont Michael Schoenhaut, Manager des JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund.

Konstantes Ausschüttungsniveau von mehr als vier Prozent

Der Klassiker unter den flexiblen Multi-Asset Fonds mit „Income“-Komponente feiert heute sein siebenjähriges Bestehen. In diesen sieben Jahren gab es einige turbulente Marktphasen – angefangen mit den Ausläufern der Finanzkrise über die Euro-Krise bis hin zu den Sorgen um Griechenland – trotzdem konnte der Fonds konstant über vier Prozent ausschütten. Die aktuelle annualisierte Ausschüttung im November 2015 stieg sogar trotz der Marktturbulenzen auf 4,9 Prozent (Rendite der vierteljährlich ausschüttenden Anteilklasse A (div) – EUR). „Insgesamt konnten Anleger in den sieben Jahren seit Auflegung alleine durch die regelmäßigen Ausschüttungen ein Plus von 43 Prozent erzielen – dazu kommen noch Kursgewinne“, freut sich Schoenhaut. Und auch wenn sich die Aussichten für das Marktwachstum zukünftig weniger rosig zeigen, die Bewertungen schon relativ weit gelaufen sind und das Niedrigzinsumfeld weiterhin herausfordernd bleibt, zeigt sich Schoenhaut zuversichtlich, das attraktive Ertragsniveau halten zu können: „Wir müssen angesichts der Diskussionen um die weitere Entwicklung in den Schwellenländern – allen voran China – und der nahenden Divergenz der Zinsmärkte mit einer erhöhten Volatilität an den Kapitalmärkten leben. Aber unser äußerst breit diversifiziertes Portfolio mit über 1.800 Emittenten aus unterschiedlichsten Anlageklassen und unser striktes Risikomanagement ermöglichen uns auch weiterhin, diejenigen Investments zu identifizieren, die dauerhaft und verlässlich ertragsstark sind.“

Planbarkeit der Erträge

Wichtig zu verstehen ist, dass ein „Income“-Fonds das primäre Ziel hat, regelmäßige Erträge zu erzielen. „Die damit verbundene Transparenz ist für viele Investoren ein wichtiger Grund, sich für Income zu entscheiden – sie schätzen es, jedes Quartal zu sehen, was ihre Anlage erwirtschaftet hat“, betont Schönhaut. Damit Anleger von diesen Erträgen profitieren können, sollten sie laut dem Manager allerdings langfristig investiert bleiben und lernen, auch die mit schwierigeren Kapitalmarktphasen einhergehenden Schwankungen zu akzeptieren.

Weitere Informationen zum JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund
Vierteljährlich ausschüttende Anteilklasse (EUR):
ISIN A (div) EUR LU0395794307
WKN A (div) EUR A0RBX2

Jährlich ausschüttende Anteilklasse (EUR):
ISIN A (inc) EUR LU0840466477
WKN A (inc) EUR A1J5UZ

Fondsmanager: Michael Schoenhaut, Talib Sheikh
Auflegungsdatum: 11. Dezember 2008
Benchmark: 40% Barclays US High Yield 2% Issuer Cap Index (Total Return Gross) Hedged to EUR / 35% MSCI World Index (Total Return Net) Hedged to EUR / 25% Barclays Global Credit Index (Total Return Gross) Hedged to EUR
Fondsvolumen: 15,3 Milliarden Euro (per 16.11.2015)
Weitere Informationen: www.jpmorganassetmanagement.de/Income

Über:

J.P. Morgan Asset Management
Frau Annabelle Düchting
Taunustor 1
60310 Frankfurt
Deutschland

fon ..: 069-71242534
web ..: http://www.jpmorganassetmanagement.de/presse
email : annabelle.x.duechting@jpmorgan.com

Über J.P. Morgan Asset Management
Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 30. September 2015 Kundengelder von über 1,7 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit mehr als 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmorganassetmanagement.de

Wichtige Hinweise:
Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Zudem werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: http://www.jpmorgan.com/pages/privacy. Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, TaunusTurm, Taunustor 1, 60310 Frankfurt.

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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J.P. Morgan AM: Income-Strategie kann mit konstantem Ausschüttungsniveau Puffer gegen Kursverluste bieten

Wichtig, auch im herausfordernden Marktumfeld investiert zu bleiben /Breite Diversifikation auch innerhalb einzelner Anlageklassen sinnvoll / Risikoadjustierte Allokation bewährt sich

BildFrankfurt, 18. November 2015 – Das Kapitalmarktumfeld 2015 war und ist geprägt von niedrigen Zinsen und hoher Volatilität. So waren die Aktien- ebenso wie Anleihenmärkte in den Sommermonaten starken Schwankungen ausgesetzt; zuletzt gab es nun wieder einen deutlichen Aufwärtstrend. Diese Achterbahnfahrt bekamen auch global investierende Multi-Asset Fonds zu spüren, die von Themen wie der Sorge um das chinesische Wachstum und die Unsicherheit über den nächsten Schritt der Federal Reserve nicht unbeeinträchtigt blieben. „Die erhöhte Marktvolatilität wird uns weiter begleiten. Grundsätzlich sind wir aber überzeugt, dass wir weiteres Wachstum aus den Industrieländern sehen sollten und erwarten keine Rezession“, betont Jakob Tanzmeister, Produktexperte für Multi-Asset Portfolios bei J.P. Morgan Asset Management. Aufgrund der erwarteten Volatilität und der anhaltenden konjunkturellen Ungewissheit wurde jedoch bereits im Sommer im JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund die Aktienallokation spürbar reduziert, ohne jedoch grundsätzlich negativ für Aktienanlagen zu sein. „Wir sehen nach wie vor gute Argumente für beispielsweise europäische Aktien, die mit attraktiven Dividendenrenditen bei fairen Bewertungen überzeugen und von der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank profitieren sollten“, so Tanzmeister.

Innerhalb der Anleihenallokation im Global Income Fund hat das Management nach vielen Jahren wieder eine Position von langlaufenden Investment Grade Unternehmensanleihen mit einer Verzinsung von rund 5 Prozent jährlich aufgenommen. „Die Allokation in Investment Grade Unternehmensanleihen hat es uns ermöglicht, das erwartete Portfoliorisiko zu reduzieren, die Rendite des Fonds zu verbessern und unsere Bestände in Anleihen weiter zu diversifizieren.“ Zudem wurde in den vergangenen Monaten das Engagement in Hochzinsanleihen aufgestockt – allerdings mit einem weiten Bogen um den Energiesektor. „Die Risikoprämien bei Unternehmensanleihen haben sich über die letzten zwölf Monate deutlich ausgeweitet und liegen zum Teil 60 Prozent über ihren Niveaus von vor einem Jahr. Damit bieten sie eine attraktive Kompensation für eventuelle Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Vor allem bei Hochzinsanleihen aus den USA und Europa werden Anleiheninvestoren derzeit überproportional für potenzielle Zahlungsausfälle und eine erhöhte Volatilität entschädigt“, führt Tanzmeister aus.

In volatilen Märkten auch die „Gegenbewegung“ mitnehmen

Der JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund als der Klassiker der flexiblen Multi-Asset Fonds mit „Income“-Komponente konnte auch im letzten volatilen Quartal mit einer attraktiven Ausschüttung überzeugen. Mit einer annualisierten Ausschüttung von 4,9 Prozent im November 2015 bewegt sich die Rendite der vierteljährlich ausschüttenden Anteilklasse A (div) – EUR auf konstant hohem Niveau. „Das primäre Ziel des Global Income Fund ist die Erzielung von regelmäßigen Erträgen. Da Dividenden und laufende Renditen unabhängig von der schwankenden Kursentwicklung gezahlt werden, kann ‚Income‘ mit zunehmender Anlagedauer einen wichtigen Puffer darstellen, um Kursverluste abzufedern“, erläutert Tanzmeister. Damit Anleger von diesen Erträgen profitieren können, sollten sie laut dem Experten allerdings langfristig investiert bleiben und lernen, auch die mit schwierigeren Kapitalmarktphasen einhergehenden Schwankungen zu akzeptieren. „Seit Auflage des Global Income Funds im Dezember 2008 hat es bereits mehrere Marktphasen mit vergleichbarer oder sogar höherer Volatilität gegeben: Durch die laufenden Erträge spielt die Zeit für die Anleger – und meist kommt es nach schwierigen Marktphasen auch zu spürbaren Gegenbewegungen, was sich im Anteilspreis widerspiegelt“, betont der Experte.

Allerdings gilt es laut Tanzmeister zu berücksichtigen, dass für einen „Income“-Fonds ein breit diversifizierter, flexibler Portfolio-Aufbau mit konsistenten und regelmäßigen Ertragsströmen wichtig ist: „Nur weil in einigen Sektoren möglicherweise eine rasantere Erholung zu erwarten ist, weichen wir nicht von unserem Grundprinzip ab, dass jedes Risiko, das wir eingehen, auch nachhaltig kompensiert werden und parallel das Risiko auf Gesamtportfolioebene gemanagt werden muss.“ So wird beispielsweise nicht auf den Ölpreis gewettet. Auch muss das Management ohne den Rückenwind des starken US-Dollars auskommen – in den EUR-Anteilklassen des Global Income Fund werden die Währungsrisiken im Portfolio strategisch abgesichert – außer für Emerging Markets-Währungen. „Da Währungen keine regelmäßigen Erträge generieren, glauben wir nicht, dass die damit verbundenen Risiken dem Anlageziel eines Income-Investors entsprechen“, unterstreicht Tanzmeister.

Im Umfeld seiner Income-orientierten Wettbewerber konnte sich der Global Income Fund mit dieser Strategie gut behaupten und bietet weiterhin ein konstant attraktives Ausschüttungsniveau von annualisiert deutlich über 4 Prozent.

Weitere Informationen zum JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund
Vierteljährlich ausschüttende Anteilklasse (EUR):
ISIN A (div) EUR: LU0395794307
WKN A (div) EUR: A0RBX2
Jährlich ausschüttende Anteilklasse (EUR):
ISIN A (inc) EUR: LU0840466477
WKN A (inc) EUR: A1J5UZ
Fondsmanager: Michael Schoenhaut, Talib Sheikh
Auflegungsdatum: 11. Dezember 2008
Benchmark: 40% Barclays US High Yield 2% Issuer Cap Index (Total Return Gross) Hedged to EUR / 35% MSCI World Index (Total Return Net) Hedged to EUR / 25% Barclays Global Credit Index (Total Return Gross) Hedged to EUR
Fondsvolumen: 15,3 Milliarden Euro (per 16.11.2015)
Weitere Informationen: www.jpmorganassetmanagement.de/Income

Über:

J.P. Morgan Asset Management
Frau Annabelle Düchting
Taunustor 1
60310 Frankfurt
Deutschland

fon ..: 069-71242534
web ..: http://www.jpmorganassetmanagement.de/presse
email : annabelle.x.duechting@jpmorgan.com

Über J.P. Morgan Asset Management
Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 30. September 2015 Kundengelder von über 1,7 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit mehr als 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmorganassetmanagement.de

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J.P. Morgan Asset Management: Kein Beginn einer Rezession in den Industrieländern erwartet

Geringeres Wachstum der Schwellenländer sollte Erholung in USA und Europa nicht zum Erliegen bringen / Korrekturen bieten Einstiegschancen für Anleger / Income-Investments bieten Ertragspuffer gegen

BildFrankfurt, 27. August 2015 – Nachdem der Montag vermutlich als „verrückter Börsentag“ in die Geschichte eingehen wird, kommentiert Jakob Tanzmeister, Produktexperte für Multi Asset Portfolios bei J.P. Morgan Asset Management, die Entwicklungen im Kontext der Makroeinschätzungen: „Die Marktbewegungen waren sicherlich bedeutend – allerdings hat sich der Kursrutsch in einer Woche ereignet, in der das US-Wachstum für das 2. Quartal vermutlich um mindestens einen Prozentpunkt auf 3,2 Prozent nach oben revidiert wird. Die Schlussfolgerung, dass wir den Beginn einer Rezession in den Industrieländern erleben, dürfte also zu weit hergeholt sein“, so der Experte. Inzwischen seien sehr beliebte Positionen, so genannte „crowded trades“, wie beispielsweise US-Dollar-Long-Positionen gegenüber dem Euro sowie Engagements bei europäischen Aktien oder Hochzinsanleihen, abgebaut, so dass sich die Märkte insgesamt wieder beruhigt haben. Insgesamt zeigten sich die Schwellenmärkte und Rohstoffe mittlerweile technisch stark überverkauft, während US-Anleihen in hohem Maße überkauft seien.

Erholung in den USA und Europa sollte sich weiter fortsetzen

Die dramatischen Marktbewegungen zum Wochenbeginn resultieren laut dem Experten aus Sorgen um die Schwellenländer und insbesondere das chinesische Wachstum, was durch die geringe Liquidität der Märkte während des Sommers und die Unsicherheit über den nächsten Schritt der Federal Reserve (Fed) zusätzlich verstärkt wurde. „Wir teilen allerdings nicht die Vermutung, dass die Entwicklungen in den Schwellenländern die US-Wirtschaft in eine Rezession abdriften lassen wird“, betont Tanzmeister. Die jüngste Schwäche bei Rohstoffen, insbesondere bei Öl, sei vielmehr die Folge eines Überangebots, das bereits seit Längerem bestehe. Im Zusammenwirken mit dem Rückgang der Nachfrage in den Schwellenländern ergebe sich dadurch ein deutlich trüberes Bild für den Welthandel, als dies den Tatsachen entspräche. Die Folge sei eine Abwärtskorrektur der globalen Wachstumserwartungen und eine übertriebene Sorge, dass die Abkühlung in den Schwellenländern auf die Industrieländer übergreifen könnte. „Wir erwarten dies nicht, halten aber in einigen zyklischen Unternehmenssektoren Gewinneinbußen für möglich. Die wirtschaftliche Erholung in den USA und Europa sollte sich aber fortsetzen. Außerdem dürften die niedrigen Ölpreise und eine leichte Abwertung des US-Dollars die Wirtschaft in den kommenden Monaten beflügeln“, betont Tanzmeister.

Divergenz zwischen Industrie- und Schwellenländern

Das globale Wachstum entwickelt sich derzeit gegenläufig – so zeigen die aktuellen Einkaufsmanagerindizes (PMI) deutliche Unterschiede zwischen den Schwellen- und Industrieländern. Während der chinesische Einkaufsmanagerindex auf 47,1 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise gesunken ist, bewegen sich die PMIs für das verarbeitende Gewerbe in den USA mit 52,9 immer noch im Expansionsbereich, das heißt oberhalb der Grenze von 50. Auch die europäischen PMIs liegen nach wie vor auf einem robusten Niveau von 54,1. „Diese Frühindikatoren belegen, dass die Angst vor einem drastischen Einbruch der Wirtschaftserholung in Europa übertrieben ist“, so der Experte. Die Schwellenländer leisten zwar inzwischen einen größeren Beitrag zum globalen Wachstum als in der Vergangenheit, allerdings sind die Folgen einer Abkühlung der Schwellenländer für Europa und die USA aktuell begrenzt: Gemessen am BIP machen Exporte rund 13 Prozent des US-BIP und 42 Prozent des BIP in der Eurozone aus, rechnet man allerdings die Einfuhren hinzu, liegen diese Werte im unteren Einstelligen Bereich. „Eine Baisse in den Schwellenländern wird das Wachstum zwar schwächer ausfallen lassen, jedoch nicht notwendigerweise eine Rezession hervorrufen, wobei die negativen Effekte in Europa stärker zu spüren sein werden“, erläutert Tanzmeister.

US-Zinserhöhung im September inzwischen sehr unwahrscheinlich

Vor dem Hintergrund der weltweit turbulenten Aktienmärkte befindet sich die Fed in einer Zwickmühle: Eine Zinserhöhung im September würde nun wahrscheinlich als verfrüht gewertet, während ein Aufschub als Bestätigung dafür betrachtet würde, dass das globale Wachstum zu langsam ist. Für eine Zinserhöhung im September wird derzeit eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 20 Prozent vom Markt eingepreist, und die aktuelle Bewegung des US-Dollar spricht ebenfalls für einen Aufschub des ersten Zinsanstiegs. Ein weiterer Grund für die Fed eine Zinserhöhung aufzuschieben, ist neben schwachen Finanzmärkten und dem Ölpreisverfall die niedrige Inflation.

Kaufgelegenheiten bei Aktien nutzen

Die rasante Korrektur am Aktienmarkt hat die Märkte überrascht. Ungeachtet technischer Faktoren, ist sie in ihrem Ausmaß – zumindest in den Industrieländern – fundamental auch nur eingeschränkt begründbar. Es stimmt, dass US-Aktien etwas überteuert erschienen. Die jüngsten Bewegungen haben die Kurs-Gewinn-Verhältnisse jedoch wieder in die Nähe des Durchschnittswerts von 15,5-fach geführt. „Der Gewinneinbruch im Energiesektor dürfte sich 2016 wohl nicht im gleichen Ausmaß wiederholen, und wir halten Gewinnsteigerungen von 7 bis 8 Prozent nicht für unrealistisch, zumal das nominale US-BIP-Wachstum im 2. und 3. Quartal 2015 bei rund 4,5 Prozent liegen sollte. Die Widerstandskraft der US-Binnenwirtschaft und der Boom durch den Ölpreisrückgang dürften das Wachstumsbild für das nächste Jahr günstig beeinflussen“, unterstreicht Tanzmeister. In Europa, wo die Exportabhängigkeit größer ist, dürften gegebenenfalls die Gewinne zyklischer Unternehmen belastet sein, aber nicht die Binnenerholung in der Eurozone zum Erliegen kommen. „Alles in allem scheinen Aktien aus den Industrieländern eher unter einer plötzlichen Risikoaversion als unter einer Neueinschätzung der fundamentalen Situation zu leiden“, so der Experte.

Die Anleihenmärkte haben in den letzten Tagen dagegen überraschend zurückhaltend reagiert. „Vermutlich hatten sie die Ereignisse bereits vorweggenommen, denn die Renditen zehnjährige US-Treasuries hatten schon deutlich nachgegeben, noch bevor die Aktienmärkte überhaupt bemerkt hatten, dass der Wind sich dreht“, sagt Tanzmeister. Mit 195 Basispunkten bei zehnjährigen US-Papieren erscheinen die Laufzeiten-Risikoprämien nun übertrieben niedrig, und die realen Renditen preisen einen regelrechten Wachstumseinbruch ein. „Da wir ein solches Szenario für unwahrscheinlich halten, verändert sich die Chance-Risiko-Konstellation an den Anleihenmärkten. Tatsächlich hat die Duration nicht mit dem Ausmaß der Schwäche an den Aktienmärkten Schritt gehalten, was bedeuten könnte, dass das Abwärtspotenzial bei den Renditen von nun an möglicherweise begrenzt ist“, erläutert der Experte. Die Aussicht auf weitere Stimuli seitens anderer Zentralbanken könnte dafür sorgen, dass die Risikoprämien niedrig bleiben. „Sobald jedoch die Wogen geglättet sind, werden Aktien aus den Industrieländern wieder zu ihren durchschnittlichen Bewertungen zurückkehren, Staatsanleihen hingegen teuer bleiben“, meint Tanzmeister.

So ist das Fazit des Experten: „Unsere Makro-Kernthemen einer niedrigen Inflation, divergierender Geldpolitik, einer Neuausrichtung der chinesischen Wirtschaft, sowie unsere Präferenz von Industrie- gegenüber Schwellenländern behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wir schauen für unsere Multi Asset-Portfolios nach Chancen bei Aktien aus den Industrieländern und bei Unternehmensanleihen. Dagegen erscheinen die Anleihenmärkte anfällig, und falls die Fed tatsächlich im September ihr Pulver trocken hält, könnten die Zinskurven weiter relativ steil bleiben.“

Ertragspuffer gegen Volatilität

Ertragsorientierte Multi-Asset-Fonds wie der JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund investieren flexibel in die verschiedensten renditestarken und ertragsgenerierenden Vermögenswerte weltweit. Mit diesen breit über verschiedene Regionen und Anlageklassen diversifizierten Strategien können Anleger unabhängig von den Marktbedingungen attraktive laufende Erträge erwirtschaften und gleichzeitig die Portfoliovolatilität steuern. Denn die regelmäßigen Erträge werden kalkulierbar und verlässlich ausgeschüttet – unabhängig davon wie die Entwicklung an den globalen Kapitalmärkten gerade ist. „Auch in volatileren Phasen wie den letzten Tagen und Wochen werden Dividenden und Kupons gezahlt und kommen den Anlegern zugute. ,Income‘ bietet also ganz klar einen wichtigen Puffer, um Kursverluste abzufedern“, unterstreicht Jakob Tanzmeister.

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WKN A (div) EUR A0RBX2

Jährlich ausschüttende Anteilklasse (EUR):
ISIN A (inc) EUR LU0840466477
WKN A (inc) EUR A1J5UZ

Fondsmanager: Michael Schoenhaut, Talib Sheikh
Auflegungsdatum: 11. Dezember 2008
Benchmark: 40% Barclays US High Yield 2% Issuer Cap Index (Total Return Gross) Hedged to EUR / 35% MSCI World Index (Total Return Net) Hedged to EUR / 25% Barclays Global Credit Index (Total Return Gross) Hedged to EUR
Fondsvolumen: 14,1 Milliarden Euro (per 25.08.2015)

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J.P. Morgan Asset Management: Mit globaler und flexibler Income-Strategie gut für erhöhte Volatilität gerüstet

Mit einem breit diversifizierten Portfolio lassen sich Schwankungen gut ausgleichen

BildFrankfurt, 25. Juni 2015 – Nachdem sich die Volatilität an den globalen Aktien- und Anleihenmärkte seit Anfang Mai deutlich erhöht hat, sind viele Anleger verunsichert: „Vor allem die Heftigkeit des Renditeanstiegs und die daraus resultierenden Rückschläge bei globalen Staatsanleihen haben viele so nicht erwartet. Und auch wenn die Bewegungen an den Aktienmärkten weniger extrem sind, gehen sie doch in die gleiche Richtung“, betont Jakob Tanzmeister, Produktexperte für Multi Asset Portfolios bei J.P. Morgan Asset Management. Auch in den nächsten Wochen könnte laut dem Experten die Volatilität hoch bleiben, da weiterhin Fragen über das Wie und Wann der ersten Zinserhöhungen durch die US Notenbank (Fed), die Sorge um die weitere Entwicklung Griechenlands sowie geopolitische Themen im Raume stehen.

Ein Puffer gegen Marktvolatilität

Es gibt jedoch Möglichkeiten, die erhöhte Volatilität abzufedern: „Ein breit diversifiziertes Portfolio, das flexibel gemanagt wird und global auf die verschiedensten Anlageklassen zugreifen kann, sollte auch in einer solchen Phase gut gerüstet sein“, so Tanzmeister. Insbesondere die zunehmend beliebten Fonds mit ausschüttender Komponente (= Income) können helfen, die Volatilität abzupuffern, denn bei monatlich schwankenden Kursrenditen trägt ein regelmäßiger und kontinuierlicher Ertragsstrom zur Stabilität eines Anlageportfolios bei.

Hintergrund ist, dass die Wertentwicklung in den verschiedenen Anlage¬klassen unterschiedlich verläuft und die Korrelation einzelner Segmente somit gering ist. So konnte, wer an den globalen Aktienmärkten investiert war, auch im Mai positive Erträge generieren: Der MSCI World Index stieg in lokaler Währung um 1,3 Prozent. Und selbst im Anleihensegment blieb man mit einer Allokation in Hochzinsanleihen im Mai im positiven Terrain: Der Barclays Capital U.S. High Yield Index (abgesichert in EUR) konnte um 0,3 Prozent zulegen.

Verschiedenste Ertragsquellen nutzen

So betont Tanzmeister: „Unsere gegenwärtige Positionierung spiegelt unsere konstruktive Beurteilung von Risikoanlagen wider.“ Entsprechend weist der JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund ein breit diversifiziertes Engagement in Industrie- und Schwellenländern in sämtlichen Anlageklassen auf, wobei die größten regionalen Gewichtungen derzeit auf Europa und die USA entfallen. Hochzinstitel können beispielsweise mit positiven Fundamentaldaten überzeugen: „Die meisten Unternehmen verzeichnen eine überschaubare Verschuldung sowie gesunde Bilanzen und verfügen über nachhaltigen Zugang zu den Kapitalmärkten“, erläutert der Experte. Auch ertragsstarke Dividendenaktien bleiben mit rund 40 Prozent ein wesentlicher Teil des Portfolios. „Insbesondere europäischen Aktien stehen wir angesichts attraktiver Renditen, guten Bewertungen und der expansiven Geldpolitik auch weiterhin aufgeschlossen gegenüber“, sagt Tanzmeister.

Um sein Anleihenengagement weiter zu diversifizieren hält der Global Income Fund zudem eine Allokation in hypothekenbesicherten Wertpapieren. „Auch bei Hybridanleihen und globalen REITs sehen wir weiterhin attraktive Chancen“, betont der Experte.

Als Gegengewicht zu dem Engagement in Risikoanlagen nutzt der Fonds eine Absicherungs-Position auf 30-jährige US-Staatsanleihen, da diese eine zusätzliche Diversifikation bieten. Auch das potenzielle Risiko steigender kurzfristiger Zinsen kann gemindert werden, da sich die US-Notenbank auf eine Straffung der Geldpolitik zubewegt.

In unterschiedlichen Marktphasen bewährt

Es gilt im derzeitigen Umfeld also umso mehr, ein breiteres und globaleres Anlagespektrum in Betracht zu ziehen, um nachhaltige Erträge zu erzielen. Ertragsorientierte Multi-Asset-Fonds wie der Global Income Fund investieren dafür flexibel in die verschiedensten renditestarken und ertragsgenerierenden Vermögenswerte. Mit diesen breit über verschiedene Regionen und Anlageklassen diversifizierten Strategien können Anleger unabhängig von den Marktbedingungen attraktive Erträge erwirtschaften und gleichzeitig die Portfoliovolatilität steuern. Der Global Income Fund hat in den mehr als sechs Jahren seit seiner Auflegung bereits unterschiedlichste Marktszenarien und Phasen besonderer Volatilität gemeistert. Insgesamt hat der Fonds seit Dezember 2008 rund 100 Prozent* zugelegt, während die Volatilität seitdem bei moderaten 7,3 Prozent liegt (Stand: Ende Mai 2015).

*Die Performance wird abzüglich Gebühren und Steuern berechnet. Alle Wertentwicklungszahlen auf Basis NIW zu NIW bei Reinvestition der Bruttoerträge. Gebühren und Wechselkursschwankungen können sich negativ auswirken.

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Fondsvolumen: 14,5 Milliarden Euro (per 23.06.2015)

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Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. Dezember 2014 Kundengelder von 1,8 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit mehr als 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmorganassetmanagement.de

Wichtige Hinweise:
Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Zudem werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: http://www.jpmorgan.com/pages/privacy. Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, TaunusTurm, Taunustor 1, 60310 Frankfurt.

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J.P. Morgan Asset Management
Frau Annabelle Düchting
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„Globale und flexible Strategie für die Suche nach regelmäßigen Erträgen unabdingbar“

Selbst bei einer Zinswende in den USA bleiben die Zinsen niedriger als in der Vergangenheit / Suche nach Ertrag jenseits der klassischen Kapitalstruktur

BildFrankfurt, 10. Juni 2015 – Die Experten von J.P. Morgan Asset Management haben drei erfolgversprechende Anlagemöglichkeiten identifiziert, um auch im anhaltenden Niedrigzinsumfeld regelmäßige Erträge generieren zu können. Nicht zuletzt die massive Volatilität an den europäischen Staatsanleihenmärkten der letzten Wochen zeigt, dass Anleger auf der Suche nach „Income“ derzeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert sind. Laut Michael Schoenhaut, Manager des JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund, bleibt in Europa mit dem quantitativen Lockerungsprogramm der Europäischen Zentralbank die Niedrigzinspolitik weiterhin an der Tagesordnung. Und die erste Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) rückt durch zuletzt schwache Daten der US-Wirtschaft und den starken US-Dollar zunächst weiter in die Ferne. „Selbst wenn die Fed noch in diesem Jahr die Zinswende einleitet – wovon wir ausgehen – ist sicher, dass der Zinsanstieg weniger deutlich ausfallen wird, als in vergangenen Zyklen.“ So sei in den vorangegangenen drei Zinszyklen bei einem Niveau von durchschnittlich 2,9 Prozent mit den Zinserhöhungen begonnen worden. Diese endeten bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 5,9 Prozent. Die aktuellen Prognosen der Fed liegen bei einem Zinssatz von 3,1 Prozent zum Ende des Jahres 2017. Dies bedeute, dass Anleger sich auf der Suche nach regelmäßigen Erträgen auch weiterhin globaler und flexibler aufstellen, Erträge jenseits der klassischen Kapitalstrukturen suchen müssen und damit weitere Anlageklassen in ihr Portfolio aufnehmen sollten, so der Experte.

Michael Schoenhaut setzt dies im Global Income Fund aktuell bereits durch drei Investmentschwerpunkte um:

1. Dividendenaktien aus Industrienationen sind seiner Meinung nach weiterhin spannend, denn das Wachstum in diesen Märkten sollte im weiteren Jahresverlauf anziehen. Die US-Wirtschaft als globale Wachstumslokomotive sollte mit Wachstum leicht über Trend und verhaltener Preis- und Lohninflation in eine mittlere Zyklusphase übergehen. Davon ausgehend, dass die Zentralbanken ihre aggressive Stimulationspolitik weiterführen, sollte sich in Europa und Japan die Wachstumsschere relativ zu den USA schließen. „Wir sind derzeit besonders stark von europäischen Aktien überzeugt, da sie nicht nur eine attraktive Dividendenrendite von etwa 4,5 Prozent verbunden mit nach wie vor ordentlichen Bewertungen aufweisen, sondern auch durch die expansive EZB-Politik weiter gepusht werden sollten“, betont Schoenhaut.

2. Hochzinsanleihen sind für den Manager – zumindest zu einem gewissen Maße – ebenfalls noch ein wichtiger Ertragsfaktor. Laut Michael Schoenhaut gelte es allerdings, die Risiken im Energiesektor zu berücksichtigen. Die Fundamentaldaten der Anlageklasse seien aber grundsätzlich nach wie vor günstig: So liegt die Rendite des Barclays Capital U.S. Corporate High Yield Index bei fast 6 Prozent, während bis zum Jahresende 2015 Ausfallraten zwischen 2 und 3 Prozent zu erwarten sind – das ist deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von rund 4 Prozent. „Unter diesen Voraussetzungen halten wir im Global Income Fund mit aktuell 28,2 Prozent des Portfolios weiterhin ein deutliches Gewicht in High Yield – wenn auch zugegebenermaßen am unteren Ende der historischen Gewichtungen“, so Schoenhaut.

3. Die US-Märkte bieten dem Fondsmanager über Aktien und Anleihen hinaus noch weitere attraktive Anlagemöglichkeiten: „Wir nutzen opportunistische Allokationen in ertragsstarken Anlageklassen wie Hypothekenanleihen außerhalb des Agency-Sektors. Die Hypothekenanleihen weisen eine niedrige Zinssensitivität auf und sind, da es sich vorwiegend um Hypotheken für Wohnimmobilien handelt, ohne Bezug zum schwierigen Energiesektor. Dies führt zu einer erhöhten Diversifizierung des Portfolios“, unterstreicht Schoenhaut. Eine weitere Anlageklasse aus den USA, die der Manager derzeit bevorzugt, sind Hybridanleihen, die neben einer attraktiven Verzinsung den Vorteil haben, dass sie in der Kapitalstruktur vorrangig gegenüber Aktien sind.

Fondsstrategien mit ausschüttender Komponente (= Income) erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit bei Anlegern, da sie es auch heutzutage ermöglichen, attraktive laufende Erträge zu erzielen, während klassische „sichere Anlagehäfen“ angesichts der anhaltenden finanziellen Repressionen der Notenbanken immer weniger Ertragspotenzial bieten. „Wichtig ist bei einer Income-Strategien ein hohes Maß an Flexibilität, denn diese ermöglicht es uns, unterschiedlichste Anlageklassen zu nutzen und das Portfolio bei Marktveränderungen optimal anzupassen“, betont Income-Manager Michael Schoenhaut. Ziel ist aber nicht nur, attraktive laufende Ausschüttungen zu erzielen, sondern dies mit einem vertretbaren Risiko-Ertrags-Profil zu erreichen. Michael Schoenhaut stellt dies mit dem JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund seit mehr als sechs Jahren unter Beweis: Die letzte Ausschüttung der div-Anteilklasse im Mai belief sich auf annualisiert 4,4 Prozent während die Volatilität seit Auflage bei moderaten 7 Prozent liegt.

Weitere Informationen zum JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund
Vierteljährlich ausschüttende Anteilklasse (EUR):
ISIN A (div) EUR LU0395794307
WKN A (div) EUR A0RBX2

Jährlich ausschüttende Anteilklasse (EUR):
ISIN A (inc) EUR LU0840466477
WKN A (inc) EUR A1J5UZ

Fondsmanager: Michael Schoenhaut, Talib Sheikh
Auflegungsdatum: 11. Dezember 2008
Benchmark: 40% Barclays US High Yield 2% Issuer Cap Index (Total Return Gross) Hedged to EUR / 35% MSCI World Index (Total Return Net) Hedged to EUR / 25% Barclays Global Credit Index (Total Return Gross) Hedged to EUR
Fondsvolumen: 14,2 Milliarden Euro (per 05.06.2015)

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Deutschland

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