Plötzlich Prokurist – wie gehe ich vor? Seminare in Stuttgart

Pflichten, Risiken und Handlungsspielräume als Prokurist kennen und steuern

BildUnsere nächsten Seminare finden Sie direkt in

München & Köln 07.-08.01.2020

Hamburg 04.-05.02.2020

Frankfurt & Stuttgart 18.-19.02.2020

Buchen Sie Ihr Seminar bequem und einfach online über unser Anmeldeformular.

Ihr Nutzen:

1. Tag Unternehmensplanung und Bilanz Wissen für Prokuristen

> Unternehmensplanung: Einfach, verständlich und transparent!
> Bilanzen richtig lesen und besser verstehen
> Risikomanagement und Compliance in der Praxis

2. Tag Liquiditätsplanung & Haftung als Prokurist

> “Richtiger” Einsatz der Finanz- und Liquiditätsplanung bei der Unternehmenssteuerung
> Haftung des Prokuristen – Pflichten und Risiken im Überblick
> Anstellungsvertrag des Prokuristen: Darauf müssen Sie achten

3. Tag Führung: Kollegen führen Kollegen

> Warum ist Führung so anstrengend? Strategien zur Konfliktlösung:
> Konfliktgespräche konstruktiv führen
> Richtiger Umgang mit Low-Performern: 3 Schritte zur besseren Leistung
> High-Performance sichern und dauerhaft halten

Sie erhalten mit dem Seminar folgende S&P Produkte:

+ Geschäftsplanungs- und Rating-Tool gemäß Bankenstandard
+ Branchen-Kennzahlen und Top-Kennzahlen zur optimalen Steuerung der Finanzen
+ Liquiditätsplanung gemäß Bankenstandard
+ Muster für den Anstellungsvertrag als Prokurist
+ Umfang, Erteilung und Anmeldung der Prokura
+ S&P Checkliste: “Erfolgreiche Mitarbeiterauswahl nach dem DISG-Konzept”
+ S&P Leitfaden: “Konflikte erkennen und auflösen
+ S&P Checkliste: “Teamentwicklung: In welcher Phase befindet sich mein Team

Die inhaltlichen Details sowie viele weitere Informationen finden Sie direkt hier.

Sie haben noch Fragen oder wünschen eine persönliche Beratung? Unser Service-Team steht Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung: 089/452 429 70 100

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

S&P Unternehmerforum GmbH
Herr Achim Schulz
Feringastraße 12 A
85774 Unterföhring
Deutschland

fon ..: 089 4524 2970 100
fax ..: 089 4524 2970 299
web ..: https://www.sp-unternehmerforum.de
email : as@sp-unternehmerforum.de

Vorsprung in der Praxis

Das S&P Unternehmerforum wurde 2007 gegründet und basiert auf einer Idee unserer mittelständischen Kunden:

Gemeinsam Lösungen erarbeiten
Ohne Umwege Chancen sichern
Erfahrungen austauschen

Das S&P Unternehmerforum bietet für Unternehmen aus dem Mittelstand und der Finanzwirtschaft zertifizierte Seminare und Inhouse-Trainings zu folgenden Fachbereichen an:

Strategie & Management, Planung & Entwicklung, Führung & Personalentwicklung,
Vertrieb & Marketing, Unternehmenssteuerung, Rating & Bankgespräch, Unternehmensbewertung & Nachfolge, Compliance & Beauftragtenwesen sowie Risikomanagement.

Pressekontakt:

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Wie wird Compliance richtig kommuniziert? Seminare in Stuttgart

Top informiert zu aktuellen Compliance-Themen: Compliance – Nicht-Finanzunternehmen und Finanzunternehmen –

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Frankfurt & Stuttgart 03.12.2019

Frankfurt & München 18.02.2020

Berlin & Stuttgart 10.03.2020

Köln & Leipzig 12.05.2020

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Zielgruppe:

> Vorstände und Geschäftsführer bei Unternehmen im Nicht-Finanzsektor sowie im Finanzsektor,
> Compliance Officer, Mitarbeiter von Compliance- und Rechtsabteilungen,
> Leiter Interne Revision, Datenschutzbeauftragte, Geldwäsche Officer, Justiziare,
> Fach- und Führungskräfte im Bereich Compliance

Seminarprogramm:

Compliance: Keine Haftung, keine Strafen, keine Ermittlungen

> Aktuelle aufsichtsrechtliche und prüfungsrelevante Anforderungen
> Wie sollte die Stellenbeschreibung des Compliance Officers aussehen und was hat es mit der Garantenstellung auf sich?
> Wann haftet der Compliance Officer? Und wann haftet das Unternehmen?
> Legal Inventory als Basis von Überwachungs- und Kontrollhandlungen der Compliance-Funktion
> Risikobewertung für die Geldwäsche-Prävention, sonstige strafbare Handlungen sowie Compliance-relevante Sachverhalte
> Was passiert nach der Risikobewertung? Aufgaben und Sorgfaltspflichten des Compliance Officers

Top informiert zu aktuellen Compliance-Themen

> Geschenke, Einladungen und Co.
> Zuverlässigkeitsprüfung der Mitarbeiter – Welche Arten von arbeitsrechtlichen Kontrollen sind zulässig?
> Business Partner Check – Auf was kommt es an?
> Neues Datenschutzrecht – Was gilt es als Compliance Officer zu beachten?
> Interne Untersuchungen vs externe Ermittlungen – Wenn der Ernstfall zur Krise wird

High Level-Kontrollen zur Steuerung von Compliance-Risiken

> Kontrollplan Compliance – Die wichtigsten Überwachungs- und Kontrollhandlungen
> Schnittstellen zwischen Geldwäsche und Compliance optimal steuern
> Optimales Zusammenspiel mit dem Auslagerungsbeauftragten
> Tax-Compliance sicher umsetzen
> IT-Compliance: Die neuen BAIT als Benchmark für die Praxis
> Kontrollplan des Compliance-Beauftragten: Überwachungs- und Berichtspflichten, Überprüfung der Compliance-Vorgaben

Compliance richtig kommunizieren

> Best-Practice zu Verhaltenskodex und Compliance-Richtlinien
> Tone at the Top: Kommunikation im Unternehmen und Schulung der Mitarbeiter
> Welche Rolle spielt ein Whistleblowing-System im Rahmen der Compliance-Kommunikation?
> Berichterstattung an die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat

Die inhaltlichen Details sowie viele weitere Informationen zum Thema Compliance finden Sie direkt hier.

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Plötzlich Prokurist – wie gehe ich vor? Seminare in Düsseldorf

Unternehmensplanung und Bilanz-Wissen – Liquiditätsplanung – Haftung als Prokurist – Prokuristen-Vertrag – Führung: Kollegen führen Kollegen

BildUnsere nächsten Seminare finden Sie direkt in

Berlin & Frankfurt 12.-14.11.2019

Leipzig & Düsseldorf 10.-12.12.2019

München & Köln 07.-09.01.2020

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1. Tag Unternehmensplanung und Bilanz Wissen für Prokuristen

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2. Tag Liquiditätsplanung & Haftung als Prokurist

> “Richtiger” Einsatz der Finanz- und Liquiditätsplanung bei der Unternehmenssteuerung
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3. Tag Führung: Kollegen führen Kollegen

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+ S&P Checkliste: “Erfolgreiche Mitarbeiterauswahl nach dem DISG-Konzept”
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DK bAV-Jahreskonferenz hat als weiteres Schwerpunktthema “Rentner-GmbH”.

Die diesjährige Jahreskonferenz beschäftigt sich am 23. Oktober 2019 in Würzburg auch mit flexiblen Pensionsfondslösungen bei der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen.

BildDas Deutsche Kompetenznetzwerk betriebliche Altersversorgung eG (www.DKbAV.de) ist eines der führenden Beraternetzwerke in Deutschland. Das DK bAV fördert – unter dem genossenschaftlichen Gedanken – die Kooperation führender rechtsberatender Berufsträger und Finanzdienstleister zum Beratungsschwerpunkt “betriebliche Altersversorgung”.

Die diesjährige Jahreskonferenz findet erneut am 23. Oktober 2019 in Würzburg statt. Die Veranstaltung richtet sich an Personalentscheider und Unternehmer, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Rentenberater, Aktuare, Versicherungsmakler und Finanzdienstleister.

Das diesjährige Schwerpunktthema widmet sich auch dem komplexen Thema der sog. Rentner-GmbH. Die diesbezüglich Beratungspraxis zeigt, dass viele Unternehmensleiter die besonderen Vorteile der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf eine sogenannte Rentner-GmbH nicht kennen. Dabei existiert im Markt mittlerweile eine sehr flexible Pensionsfondslösung, die im Rahmen der Konferenz vorgestellt und diskutiert wird.

Wie jedes Jahr zeichnet sich die DK bAV-Jahreskonferenz 2019 durch ihre hochkarätigen Referenten aus. In diesem Jahr wird u.a. Herr Martin Großmann Vorsitzender der Geschäftsleitung der LV 1871 Pensionsfonds AG mit seinem Kollegen Klaus Hartmann vortragen.

Das gesamte Programm, sowie das Anmeldeformular, finden Sie unter www.dkbav.de/dokumente/upload/DK_bAV_Einladung_Anmeldung_Jahreskonferenz-2019_FV.pdf

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsches Kompetenznetzwerk bAV e.G
Herr Detlef Lülsdorf
Schürer Str. 3
97080 Würzburg
Deutschland

fon ..: 0931-730417-0
web ..: http://www.dkbav.de
email : info@dkbav.de

“Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.”

Journalisten wenden sich bitte für weitere Informationen an:
Detlef Lülsdorf, Tel.: 0221-57963771, E-Mail: dl@dkbav.de

Pressekontakt:

DK bAV e.G
Herr Detlef Lülsdorf
Schürerstr. 3
97080 Würzburg

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Die DK bAV-Jahreskonferenz 2019 hat dieses Mal das Schwerpunktthema “digitale bAV-Verwaltung”.

Führende Experten referieren zu den Möglichkeiten der digitalen Verwaltung versicherungsförmiger und fondsgebundener Verträge.

BildDas Deutsche Kompetenznetzwerk betriebliche Altersversorgung eG (www.dKbAV.de) ist eines der führenden Beraternetzwerke in Deutschland. Das DK bAV fördert – unter dem genossenschaftlichen Gedanken – die Kooperation führender rechtsberatender Berufsträger und Finanzdienstleister zum Beratungsschwerpunkt “betriebliche Altersversorgung”.

Die diesjährige Jahreskonferenz findet erneut am 23. Oktober 2019 in Würzburg statt. Die Veranstaltung richtet sich an Personalentscheider und Unternehmer, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Rentenberater, Aktuare, Versicherungsmakler und Finanzdienstleister.

Das diesjährige Schwerpunktthema widmet sich der digitalen Verwaltung von Rentenanwartschaften in der betrieblichen Altersversorgung. Die diesbezüglich Beratungspraxis zeigt, dass viele Arbeitgeber einen unzureichenden Überblick über die arbeitsrechtlich zugesagten Versorgungsverpflichtungen haben. In der Folge können Schadenersatzzahlungen drohen, wenn schlummernde Gefahren zu spät erkannt werden. Eine professionell geführte digitale bAV-Verwaltung kann dies verhindern.

Wie jedes Jahr zeichnet sich die DK bAV-Jahreskonferenz 2019 durch ihre hochkarätigen Referenten aus. In diesem Jahr wird u.a. Frau Adelheid Lanz von der European Bank for Financial Services (ebase®) vortragen.

Das gesamte Programm, sowie das Anmeldeformular, finden Sie unter www.dkbav.de/dokumente/upload/DK_bAV_Einladung_Anmeldung_Jahreskonferenz-2019_FV.pdf

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DK bAV
Herr Detlef Lülsdorf
Schürerstr. (Ringparkcenter) 3
97080 Würzburg
Deutschland

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fax ..: 0931-730 41 720
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Haftet ein Immobilienmakler dem Verkäufer für eine unzutreffende Immobilienwertermittlung?

Immobilienverkäufer erwarten von Maklern in der Regel belastbare Aussagen zu dem angemessenen Verkaufspreis. Zu Recht? Eine Antwort auf diese Frage fällt komplizierter aus als viele vermuten würden.

BildImmobilienmakler werden von den Kunden nicht nur als Mittler gesehen, die Kaufvertragsparteien zusammenbringen, sondern auch als Wissensträger und Berater über den Marktwert einer Immobilie.

Ein Immobilienmakler muss sich grundsätzlich überlegen, wie er mit dem Wunsch des Verkäufers umgeht, eine Einschätzung des Wertes der Immobilie anlässlich des Verkaufes zu erhalten. Dabei ist die Bandbreite relativ groß: Der Makler kann sich z.B. zum Sachverständigen für Immobilienbewertung fortbilden und Wertgutachten erstellen, die er unabhängig von einem Verkaufsauftrag jedem Interessenten gegen Bezahlung anbietet. Der Makler kann sich aber auch darauf beschränken, beim Verkauf nur unverbindliche Schätzungen über den Marktwert abzugeben und den Verkäufer ausdrücklich darauf hinweisen, dass er ein Wertgutachten bei einem Fachmann beauftragen muss, wenn er eine verbindliche und belastbare Aussage zum Marktwert haben möchte. Wenn der Immobilienverkäufer dem Makler jedoch einen qualifizierten Alleinauftrag erteilt, so ist dieser verpflichtet, eine Beratung über den Marktwert zu geben.[1] Da der qualifizierte Alleinauftrag eher die Regel als die Ausnahme in der Maklerbranche ist, kann und darf der Verkäufer daher im Normalfall tatsächlich eine Einschätzung des Maklers zum Marktwert der Immobilie und zum erzielbaren Kaufpreis erwarten. Der Makler haftet dann nach den strengen Sorgfaltsmaßstäben für Immobilienwertgutachter auf Schadensersatz, wenn der festgestellte Wert von dem tatsächlichen Wert um mehr als 10% abweicht und dem Verkäufer dadurch ein Schaden entsteht. Das gleiche gilt, wenn der Immobilienmakler Wertgutachten gegen Bezahlung anbietet.

Wenn der Makler hingegen lediglich anlässlich der Übernahme eines Vermittlungsauftrages eine Schätzung zum Marktwert abgibt und kein qualifizierter Alleinauftrag vorliegt, dann ist in der Rechtsprechung umstritten, ob er dem Verkäufer für die Richtigkeit des angegebenen Marktwertes haftet. Das Oberlandesgericht Schleswig nimmt an, dass der Makler auch in einem solchen Fall auf Schadensersatz haftet, wenn der angegebene Marktwert vom tatsächlichen Marktwert um mehr als 10% abweicht.[2] Nach Auffassung des Oberlandesgerichtes Koblenz hingegen würde der Makler in einem solchen Fall nicht auf Schadensersatz haften, weil es nicht die Aufgabe des Immobilienmaklers sei, dafür zu sorgen, dass der zwischen den Kaufvertragsparteien vereinbarte Preis angemessen und marktgerecht ist.[3]

Der Bundesgerichtshof hat in einer recht aktuellen Entscheidung über die Haftung des Verkäufers für eine Beratung des Käufers über den Marktwert einer Immobilie danach differenziert, ob sich die Kaufvertragspartei vertraglich verpflichtet hat, den Vertragspartner über den Marktwert zu beraten. Eine solche Verpflichtung kann insbesondere auch ohne eine entsprechende ausdrückliche Vereinbarung durch schlüssiges Handeln begründet werden, z. B. indem Rentabilitätsberechnungen erstellt und dem Vertragspartner übergeben werden.[4] Wenn man diese Entscheidung auf den Immobilienmakler überträgt, käme es darauf an, was konkret im Einzelfall zwischen Verkäufer und Makler vereinbart worden ist. Dabei kommt es nicht nur auf die schriftlich fixierten Vereinbarungen, sondern auch auf etwaige mündliche Absprachen oder schlüssiges Handeln an.

Demnach ist Verkäufern und Immobilienmaklern zu empfehlen, klare Vereinbarungen darüber zu treffen, was der Makler leisten soll und ob er für eine Wertangabe haften muss. Diese Vereinbarungen sollten am besten im Auftrag schriftlich fixiert werden. Wenn der Immobilienmakler die Feststellung des Marktwertes der Immobilie lediglich als unverbindliche Schätzung verstanden wissen will, dann sollte das auch unmissverständlich in dem Maklerauftrag so festgehalten werden. So weiß jede Partei woran sie ist und es gibt keine falschen Erwartungen.

[1] Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil v. 10.05.1996, abgedruckt in Neue Juristische Wochenschrift-RR 1997, S. 1278 ff.
[2] Oberlandesgericht Schleswig, Urteil vom 2.6.2000, abgedruckt in Neue Juristische Wochenschrift – RR 2002, S. 419 ff.
[3] Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom 8.9.1999, abgedruckt in Neue Juristische Wochenschrift – RR 2002, S. 491 ff.
[4] Bundesgerichtshof, Urteil v. 12.07.2013, abgedruckt in Zeitschrift für Immobilien- und Mietrecht 2013, S. 514 ff.

Der Artikelverfasser ist Fachbuchautor, Unternehmensjurist und Rechtsanwalt in Düsseldorf. Er schreibt sehr erfolgreiche Bücher rund um das Thema Immobilien und Immobilienfinanzierung. Die Autorenseite bei Amazon finden Sie unter folgendem link:

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Fachbuchautor und Rechtsanwalt Guido Rennert
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Haftungsfallen für den Steuerberater im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung

Sebastian Uckermann und Björn Heilck klären auf

Immer häufiger sehen sich Steuerberater, gerade in den letzten Monaten eines Jahres im Hinblick auf den nahenden Bilanzstichtag, mit Fragen rund um die betriebliche Altersversorgung (bAV) ihrer Mandanten konfrontiert, die einen “Rund um Service” erwarten.
Im Gegenzug erscheinen in der Presse Überschriften wie “Falsche Beratung kostet Verbraucher Milliarden”. In dieser Zwickmühle muss sich der Steuerberater bewähren. In diesem Zusammenhang liefern Sebastian Uckermann und Björn Heilck, beide Geschäftsführer
des marktführenden bAV-Rechtsberaters Kenston Pension GmbH (www.kenston-pension.de), in der aktuellen Ausgabe von “Betriebswirtschaft im Blickpunk” (BBP) aus dem IWW-Verlag einen umfassenden Handlungsleitfaden zur Enthaftung des Steuerberaters.
So werden für Steuerberater haftungsrelevante Sachverhalte von der Erstberatung über die Einrichtung bis hin zur laufenden Betreuung der bAV dargestellt. Der Beitrag ist online abrufbar unter www.kenston.de und www.kenston-pension.de.
Eine erste Kurzzusammenfassung des Beitrags liefern die nachfolgenden Ausführungen:

1. Grundsatz
Die bAV ist ein komplexes und vielschichtiges Rechtsgebiet, in dem die steuerliche Beratung nur einen Teilbereich der Beratung ausmacht. BAV-Beratung betrifft darüber hinaus das Arbeits-, das Sozial- und das Versicherungsrecht. Schnell ist daher die Grenze zur unzulässigen Rechtsberatung überschritten.

2. Typisierende Einrichtung
Typischerweise legen Mandanten ihren Steuerberatern Angebote bzw. Gruppenverträge für eine Direktversicherung oder Rückdeckungsversicherung zur Prüfung vor. Um eine qualifizierte Beratung durchführen zu können, muss zunächst der Bedarf des Mandanten
ermittelt werden, denn die bAV-Beratung beschränkt sich nicht auf Versicherungsprodukte. Es muss geklärt werden, welche Ziele mit der Einführung der bAV verfolgt werden und welche Rahmenbedingungen vorliegen. Für die Einführung einer bAV kommen insbesondere folgende Motive in Betracht: die Umsetzung tariflicher Regelungen, die Schaffung der Rahmenbedingungen zur Erfüllung des in § 1a BetrAVG geregelten Anspruchs auf Entgeltumwandlung, die Bindung und Gewinnung neuer Mitarbeiter oder die soziale Verantwortung des Unternehmens gegenüber den Mitarbeitern.
Zu den Rahmenbedingungen zählen die Unternehmenskennzahlen, die finanziellen Mittel für die bAV, die Inhalte der individual und kollektiven arbeitsvertraglichen Regelungen, das Bestehen eines Betriebsrates oder Sprecherausschusses. Bereits bei der Konzeption
der bAV müssen deshalb komplexe rechtliche Sachverhalte analysiert und bewertet werden.

3. Steuerrechtliche Beratung
Vor der Einführung der betrieblichen Altersversorgung zählt zu den Kardinalspflichten des Steuerberaters: die Prüfung der steuerrechtlichen Voraussetzungen für die Anerkennung der zugesagten betrieblichen Versorgungsleistungen bzw. der hierfür zu bildenden
Rückstellungen in der Bilanz, die Prüfung der Anerkennung des Betriebsausgabenabzugs für Prämienaufwendungen für z.B. eine Rückdeckungsversicherung oder die Prüfung alternativer Finanzierungsinstrumente (Schrehardt/Gladys, DStR 10, 1051). Dabei ist auch im Hinblick auf finanzielle Risiken – insbesondere wenn schwer kalkulierbare Invaliden- und/oder Hinterbliebenenleistungen zugesagt wurden – aufzuklären. Bei bestehenden Unsicherheiten ist auf die Möglichkeit der Anrufungsauskunft beim zuständigen Finanzamt hinzuweisen (BGH 8.2.07, IX ZR 188/05, DStR 07, 1098; BGH 15.11.07, IX ZR 34/04, DStR 08, 321).

4. Spezielle Anforderungen an Steuerberater bei der Einrichtung einer Versorgung für beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften
Aufgrund der weitgehenden Gestaltungsfreiheit bei Versorgungszusagen an nicht dem Anwendungsbereich des BetrAVG unterliegende, beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer stellen Finanzverwaltung und Rechtsprechung hohe Anforderungen an die steuerliche Anerkennung derartiger Versorgungszusagen (s. Uckermann, NZA 13, 186; Siebert, DB 14, 326). Steuerberater müssen daher auch auf Folgen einer möglichen Nichtanerkennung von Pensionsrückstellungen und dem damit verbundenen Risiko einer verdeckten Gewinnausschüttung hinweisen (BGH 20.10.05, IX ZR 127/04, BGH Report 06, 161).

5. Unerlaubte Rechtsberatung
Die bAV hat wesentliche finanzielle Auswirkungen und damit steuerrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Ob damit im Einzelfall die Tatbestandsvoraussetzungen einer für Steuerberater erlaubten Rechtsdienstleistung gemäß RDG § 5 Abs. 1 RDG bejaht werden können, ist zweifelhaft (Uckermann/Pradl, BB 09, 1896). Eine unerlaubte Rechtsberatung hat folgende Auswirkungen: die Nichtigkeit des Auftragsverhältnisses gem. § 134 BGB, den Verlust des Honoraranspruchs, ggf. Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung gemäß § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 3 RDG, die fehlende Deckung durch die Berufshaftpflichtversicherung des Anbieters und
u. U. eine Ahndung als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 5.000 EUR (§ 20 Abs. 2 RDG).

6. Fazit
In der Beratung zur bAV steckt eine Menge Haftungspotenzial. Nur eine strikte Kompetenzverteilung durch die Einschaltung von qualifizierten Beratungspartnern kann den steuerlichen Berater vor Regressansprüchen schützen und dem Mandanten die erforderliche
Professionalität und nötige Sicherheit bieten. Die Kenston Pension GmbH, gemeinsam mit ihren genannten Geschäftsführern Verfasser des hier zusammengefassten Aufsatzes,
fungiert als Rechts- und Spezialdienstleister, der sich ausschließlich auf die Themengebiete der bAV und der Zeitwertkonten konzentriert. Geschäftsführer der Kenston Pension GmbH sind Herr Sebastian Uckermann und Herr Björn Heilck.

Herr Uckermann, gerichtlich zugelassener Rentenberater für die betriebliche Altersversorgung, ist neben seiner Tätigkeit für die Kenston Pension GmbH, Leiter der KENSTON Unternehmensgruppe, Vorsitzender des Bundesverbandes der Rechtsberater für betriebliche
Altersversorgung und Zeitwertkonten e. V. sowie Autor zahlreicher Fachpublikationen auf dem Gebiet der betrieblichen Altersversorgung und der Zeitwertkonten. Darüber hinaus ist Herr Uckermann Herausgeber eines Standardkommentars zur betrieblichen Altersversorgung im Beck-Verlag.

Herr Heilck, Rechtsanwalt, ist neben seiner Tätigkeit für die Kenston Pension GmbH, Leiter Rechtsberatung der KENSTON Unternehmensgruppe, sowie Mitglied im Kuratorium des Bundesverbandes der Rechtsberater für betriebliche Altersversorgung und Zeitwertkonten
e.V. Darüber hinaus ist Herr Heilck Autor zahlreicher wissenschaftlicher und praktischer Fachpublikation auf den Gebieten der betrieblichen Altersversorgung und Vergütung sowie Mitautor eines Standardkommentars zur betrieblichen Altersversorgung im Beck-Verlag.

Herr Uckermann und Herr Heilck sind zudem in diesen Themenbereichen als anerkannte Fachdozenten für die rechts- und steuerberatenden
Berufe tätig.

Über:

KENSTON Unternehmensgruppe
Herr Patrick Drees
Hohenstaufenring 48-54
50674 Köln
Deutschland

fon ..: +49 (0)221-9333 933-0
fax ..: +49 (0)221-9333 933-50
web ..: http://www.kenston.de
email : info@kenston.de

Die KENSTON Unternehmensgruppe agiert als unabhängiger Lösungspartner für sämtliche Themenbereiche der betrieblichen Altersversorgung und von Arbeitszeitkonten- bzw. Zeitwertkontensystemen.

Darüber hinaus gehören zum Dienstleistungsspektrum der KENSTON Unternehmensgruppe alle relevanten Beratungs- und Abwicklungsdienstleistungen, die die betriebliche Vergütung eines Unternehmens ergänzend zur betrieblichen Altersversorgung und zu Zeitwertkontenlösungen tangieren. Diese Dienstleistungen sind im Einzelnen:

oPersonal- und Entgeltabrechnung,
oRentner-Lohnbuchhaltung,
oHuman Resource (HR) und
obetriebliches Gesundheitsmanagement (“Work-Life-Balance”).

Mit dem Unternehmen KENSTON Sport GmbH engagiert sich KENSTON darüber hinaus aktiv in der Sportförderung.

Pressekontakt:

KENSTON Unternehmensgruppe
Herr Patrick Drees
Hohenstaufenring 48-54
50674 Köln

fon ..: +49 (0)221-9333 933-0
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email : info@kenston.de

Verluste für Anleger der Forum Immobilien + Finanzanlagen GmbH bzw. GbR

vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt

Bereits im November 2014 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Forum Immobilien + Finanzanlagen GmbH, Jettingen-Scheppach, aufgegeben, das von ihr sowie das durch die von ihr als Geschäftsführerin vertretenen Gesellschaften ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft durch Rückzahlung der angenommenen Gelder unverzüglich abzuwickeln.

Die Forum Immobilien + Finanzanlagen GmbH nahm von Anlegern unbedingt rückzahlbare Gelder auf Grundlage von Darlehensverträgen entgegen. Mit dieser Geschäftstätigkeit betreibt die Forum Immobilien + Finanzanlagen GmbH das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin.Zudem schloss die Forum Immobilien + Finanzanlagen GmbH als Geschäftsführerin der Forum Immo Max GbR mit Gesellschaftern der Forum Immo Max GbR “Zusatzvereinbarungen” zu Verträgen über eine Beteiligung an der Gesellschaft, welche den Gesellschaftern die Möglichkeit einräumte, über einen Teil der Beteiligungssumme frei verfügen zu können. Auch die Forum Immo Max GbR betreibt hierdurch das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin.

Nunmehr wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

LSS Rechtsanwälte sind damit beauftragt Strafanzeige gegen die Veranwortlichen zu erstatten und Schadensersatzansprüche durchzusetzen. Aufgrund der Feststellungen der BaFin können Anleger Schadensersatzansprüche auch gegen die handelnden Personen geltendmachen. LSS Rechtsanwälte ist auf Kapitalanlagebetrugsfälle spezialisiert.

In der Kanzlei arbeiten Strafverteidiger und Kapitalmarktexperten in einem speziellen Betrugsdezernat zusammen. Die Kanzlei war in den großen bundesweiten Massenschadensfällen der Vergangenheit tätig.

Über:

LSS Rechtsanwälte
Herr Matthias Schröder
Kaiserhofstr. 10
60313 Frankfurt
Deutschland

fon ..: 06921936560
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email : schroeder@lss-partner.de

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Was ist bei einem Gesellschafterwechsel zu berücksichtigen, wenn das Stammkapital nicht mehr vollständig ist?

Das Stammkapital ist das prägende Element einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Es ist das Äquivalent für die Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen und…

BildDeutschland, 26.08.2014
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und damit die Haftungsfreistellung des Gesellschafters für Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Deshalb legt das Gesetz großen Wert darauf, dass das satzungsmäßig bestimmte Stammkapital fortlaufend und dauerhaft erhalten bleibt. Wird die Existenz des Stammkapitals beeinträchtigt, schlägt das Gesetz Alarm.

Nach § 15 I GmbHG kann ein Gesellschafter seinen Geschäftsanteil verkaufen. Meist ist dazu die Genehmigung der Gesellschaft erforderlich. Auch können satzungsgemäß Bedingungen vorgegeben werden. Tritt ein Gesellschafter seinen Gesellschaftsanteil an einen Dritten ab, ist das satzungsgemäß bestimmte Stammkapital betragsmäßig nicht immer tatsächlich noch vorhanden. Es lässt sich wirtschaftlich nicht verhindern, dass die Gesellschaft in einem oder mehreren Jahren Verluste ausweist und dadurch das Stammkapital angegriffen und unterschritten wird. In diesem Fall müssen spätere Gewinne vorab zur Abdeckung der Vorjahresverluste verwendet werden, bevor Ausschüttungen an die Gesellschafter erfolgen können.

Der den Geschäftsanteil erwerbende neue Gesellschafter haftet allerdings nicht dafür, dass das verloren gegangene Stammkapital in Bezug auf seinen Geschäftsanteil wieder aufgefüllt wird. Er übernimmt den Geschäftsanteil so wie er ihn vorfindet. Der Umstand, dass ein Teil des Stammkapitals nicht mehr vorhanden ist, wirkt sich natürlich mindernd auf den Kaufpreis aus.

Dennoch ist Vorsicht angesagt. Handelt es sich bei der Übernahme des Geschäftsanteils um eine wirtschaftliche Neugründung der Gesellschaft, haftet der neu eintretende Gesellschafter für die Auffüllung des Stammkapitals bis zu dem in der Satzung vorgegebenen Betrag. Die Rechtsprechung spricht von der Unterbilanzhaftung. Der Bundesgerichtshof nimmt eine solche wirtschaftliche Neugründung an, wenn die GmbH als unternehmensloser Rechtsträger besteht (Mantel-GmbH, Vorratsgesellschaft) und durch den oder die neuen Gesellschafter mit einem Unternehmen ausgestattet wird. In diesem Fall hat der neu eintretende Gesellschafter die Deckungslücke zwischen dem Vermögen der Gesellschaft und dem Stammkapital aufzufüllen.

Eine weitere Haftung des neu eintretenden Gesellschafters kann sich daraus ergeben, dass sein Vorgänger auf die Stammeinlage noch keine volle Einzahlung geleistet hat. Insoweit bleibt er auf Anforderung der Geschäftsführung verpflichtet, den Restbetrag noch einzuzahlen. Ist er dazu nicht in der Lage, haftet auch sein Vorgänger für die Zahlung. Erfolgt die Zahlung nicht rechtzeitig, entstehen Verzugszinsen. Erfolgt die Zahlung trotz Aufforderung nicht, kann der neue Gesellschafter seines Geschäftsanteils für verlustig erklärt und der Geschäftsanteil im Weg der öffentlichen Versteigerung verkauft werden. Für einen entstehenden Fehlbetrag haften die übrigen Gesellschafter anteilig.

Wer also einen Geschäftsanteil erwirbt, dem kein entsprechendes Stammkapital mehr gegenübersteht, muss gute Gründe haben. In der Praxis macht ein Erwerb nur Sinn, wenn mit der Gesellschaft unternehmerische Perspektiven verbunden sind. Soweit ein Gesellschafter auf diesem Wege jedoch versucht, sich aus einer insolvenzgefährdeten Gesellschaft zu befreien und für seine Person als neuen Gesellschafter einen Strohmann installiert, bleibt er weiterhin im Blickfeld des Gesetzes.

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