SIBB-Projekt “LOOKOUT” mit Verstärkung

Adam Formanek intensiviert als Projektleiter die Deutsch-Polnischen Wirtschaftskooperationen der IT Wirtschaft in der Hauptstadtregion

BildDer polnische Auslandsmarkt für Berliner Produkte und Dienste hat auch im Jahr 2015 als zweitgrößter Exportmarkt weiter an Bedeutung gewonnen. Der europäische Nachbar bezog Waren im Wert im von 1,1 Milliarden Euro aus Berlin (plus 8,6 Prozent zum Vorjahr). Die Potentiale dieses Marktes auch für die digitale Wirtschaft der Hauptstadtregion hat der Branchenverband der IT-Wirtschaft, SIBB e.V., erkannt und bereits 2014 mit dem Projekt “LOOKOUT” ein Plattform ins Leben gerufen, die die Zusammenarbeit der IT- und Internetwirtschaft in beide Richtungen anschiebt und unterstützt.

“Die Resonanz der bisherigen Netzwerkveranstaltungen in Berlin und Polen ist überwältigend, beide Seiten haben den Nutzen aus diesem Projekt sofort erfasst, sodass wir bereits erste Kooperationsergebnisse vermelden können”, fasst SIBB-Geschäftsführer René Ebert die bisherigen Ergebnisse zusammen. “Jetzt werden die Aktivitäten, die sich bisher auf Breslau begrenzt haben, auch auf die beiden IT-Metropolen Warschau und Krakau ausgeweitet.”

Verstärkt wird der SIBB e.V. in diesem ambitionierten Vorhaben durch Adam Formanek, der seit Anfang dieses Jahres als LOOKOUT-Projektkoordinator fungiert. Der Diplom-Kaufmann bringt als Handels- und Vertriebskoordinator die entsprechende internationale Expertise und exzellente Kenntnisse aus seinem Heimatland Polen mit. Er studierte in Berlin und Breslau Betriebswirtschaft und Politikwissenschaften.

Das Aufgabenpaket für Adam Formanek ist groß und schließt bereits in diesem Jahr alle drei polnischen Regionen ein. So liegen die Vorhaben und Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit besonders in der Vertiefung der Geschäftskontakte zwischen Berlin und Breslau mit dem Fokus der Organisation von Fachveranstaltungen und einer engeren Verknüpfung der SIBB-Aktivitäten mit dem Verband IT-Corner: “Der SIBB e.V. nimmt am 9. Mai 2016 erstmals an der Wirtschaftskonferenz Berlin-Breslau teil und wird zusammen mit den Breslauer Partnern ARAW und IT-Corner die erfolgreichen Unternehmen aus der IT & ICT-Branche der Hauptstadtregion im Rahmen des Programmes “Luneta”* präsentieren. Wir wollen in diesem Jahr mit unserem Projekt LOOKOUT auch erreichen, dass polnische Unternehmen in der dynamischen Berliner e-Commerce Szene präsenter werden – mit der Fokussierung des gegenseitigen wirtschaftlichen Nutzens”, so Formanek.

Der Branchenverband ist deshalb auch Partner der E-Commerce Berlin Expo am 27. April 2016 am Postbahnhof in Berlin. Hier trifft sich die gesamte E-Commerce Welt an einem Ort. Der Event ist Teil eines Veranstaltungsnetzwerkes in verschiedenen Hauptstädten Zentraleuropas – organisiert von einer polnischen Stiftung. Diese seit 2011 stattfindende E-Commerce Poland Trade Fair ist die größte E-Commerce Messe in Mittel- und Osteuropa, bei der 3.500 Vertreter aus der Branche die Gelegenheit haben, neueste Angebote von über 100 Dienstleistern und Produktanbietern für Online-Shops kennenzulernen. Erstmalig findet die Messe nun in Berlin statt.

Auch mit der Ausweitung des Netzwerks in die südliche Region Polens um die Stadt Krakau* sollen weitere wirtschaftliche Kooperationen für die IT-Wirtschaft der Hauptstadtregion erschlossen werden. “Aktuell sind wir mit dem Krakauer Technologiepark (KPT) im Gespräch, um ein erstes Treffen von Berliner und Krakauer IT-Unternehmen zu organisieren”, stellt Formanek konkrete Aktivitäten vor. Im Rahmen einer Unternehmerreise lernen Berliner-IT-Unternehmer im Herbst 2016 hier das spezialisierte Geschäftsumfeld von IT, ICT und Innovationstechnologien kennen.

Aber auch die beiden Hauptstädte Berlin und Warschau selbst rücken mit Hilfe des SIBB-Projekts LOOKOUT in ihren digitalen Aktivitäten 2016 enger zusammen. “Natürlich geht es um den Ausbau der bereits existierenden Kontakte zwischen den beiden Hauptstadtregionen”, knüpft der neue SIBB-Polenkoordinator an die bereits bestehenden Ergebnisse an. “In diesem Jahr steht das 25-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum auf der Agenda, bei dem besonders auch die zahlreichen deutsch-polnischen Organisationen gefordert sind. Mit unseren Vernetzungsaktivitäten der IT & ICT-Szene der beiden Metropolen unter dem Dach des Projekts LOOKOUT füllen wir das “Abkommen über Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Berlin und Warschau” aus dem Jahr 1991 ganz konkret mit Leben. In diesem Zusammenhang wird zwischen dem Mazowiecki Klaster ICT (MKICT) und dem SIBB e.V. noch in diesem Jahr eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit geschlossen.”

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung unterstützt das Projekt ebenfalls um drei weitere Jahre.

Dr. Hans Reckers, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung begrüßt das Engagement des SIBB e.V. beim Ausbau von Wirtschaftsbeziehungen der IT-Wirtschaft zwischen Berlin, Warschau, Krakau und Breslau: “Berliner Unternehmen finden auf polnischer Seite interessante Absatzmärkte, professionelle Partner und hochqualifizierte Fachkräfte. Die Zusammenarbeit mit dem SIBB e.V. in einem Projekt wie LOOKOUT trägt zur Steigerung der Internationalisierung und Wertschöpfung von Unternehmen der Berliner IT-Wirtschaft bei. Deshalb haben wir uns entschieden, dass Pilotprojekt nach dem ersten Jahr über unser Programm für Internationalisierung für drei weitere Jahre zu fördern und es auf die Regionen Warschau und Krakau auszuweiten.”

*”Luneta” (www.luneta2016.eu) ist Teil der Promotionskampagne der Kulturhauptstadt Europas – Wroclaw 2016, die neben Kultur, auch kreative Lösungen und Neuigkeiten aus der digitalen Wirtschaft fördert. Diese Kampagne wird auf Berliner Seite von der Stiftung Zukunft Berlin (www.stiftungzukunftberlin.eu) unterstützt.

*Die Region um Krakau ist in den letzten Jahren zum zweitgrößten polnischen IT- und ICT-Wirtschaftort und zum größten europäischen Zentrum für Dienstleistungen in den BPO, SSC und IT-Branche gewachsen.

Über:

SIBB e.V.
Herr René Ebert
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Hintergrund
Über den IT”Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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SIBB e.V. goes east – Projekt LOOKOUT der IT Wirtschaft der Hauptstadtregion mit Wroclaw (Polen)

Berlin/ Breslau. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Berlin/ Brandenburg und Polen wird zehn Jahre nach dem Beitritt Polens zur EU eine Erfolgsgeschichte.

BildAuch die IT-Wirtschaft der Hauptstadtregion streckt erstmals in großem Maßstab die Fühler zu ihren polnischen Kollegen aus. Jetzt startete mit dem Projekt LOOKOUT eine vielversprechende Plattform, die es künftig ermöglicht, die Zusammenarbeit in beide Richtungen anzuschieben und zu intensivieren. “Ein volles Haus” erlebte daher auch das Auftakttreffen des IT-Interessenverbandes Berlin/ Brandenburgs, SIBB e.V., mit Wirtschaftsdelegierten der Wroclawer Wirtschaftsfördergesellschaft ARAW S.A. in Berlin.

SIBB-Geschäftsführer René Ebert dankte allen Beteiligten auf deutscher und polnischer Seite, “die hartnäckig daran gearbeitet haben, eine solche Plattform zu schaffen und damit erstmals echte Chancen zum Kennenlernen und gemeinsamen Arbeiten von Unternehmen und Partnern ermöglichen. Wir als Interessenvertretung der IT-Wirtschaft in der Hauptstadtregion werden die Möglichkeiten koordinieren und organisieren, sodass der größtmögliche Gewinn für beide Seiten entsteht.”

Krzysztof Kulinski, Gründer und CEO von REC Global Wroclaw, einem der führenden polnischen IT-Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern und Gründer eines großen europäischen Zentrums für Dienstleistungen in der modernen Informationstechnologie in Wroclaw, ergänzt: “Es geht mit unserem Projekt LOOKOUT nicht darum, die jeweilige Wirtschaftskraft zu schwächen und die besten Köpfe abzuwerben. Es geht vielmehr darum, die Zusammenarbeit zwischen real existierenden Firmen zu organisieren, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern, um die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen auf beiden Seiten voranzutreiben. Ob unser Projekt ein Erfolg ist, liegt bei jedem Unternehmen selbst. Wir bieten die Plattform, wir breiten die Arme aus, um Synergien und gemeinsame Projekte zu unterstützen.”

Marian Baran, Deutsch-Polnischer Unternehmensberater, Unterstützer und Förderer des Projekts sieht große Potenzen in der Vernetzung der IT-Welt auf beiden Seiten. “Unsere Anstrengungen, die wir in den vergangenen zwei Jahren unternommen haben, um deutsche und polnische IT-Unternehmen, die geschäftlich kooperieren wollen, miteinander zu vernetzen, wird mit dem SIBB-Projekt LOOKOUT endlich von Erfolg gekrönt. Heute zeigt sich, dass die Vorbehalte, ob Polen die Technologien beherrscht, der Vergangenheit angehören. Ich freue mich, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind und die entsprechende Neugier und Bereitschaft zur Kooperation mitgebracht haben. Für den Moment kann ich sagen, das Experiment ist gelungen.”

Rainer Seider, Referatsleiter für Außenwirtschaft, Messen und Europapolitik: “Ich freue mich, dass mit “LOOK OUT” nun auch die IT Unternehmen in Berlin und Polen ihre grenzübergreifende Zusammenarbeit vertiefen und die Wachstumschancen nutzen, die sich für beide Seiten daraus ergeben. Mit Polen als viert wichtigstem Wirtschaftspartner Berlins haben schon eine Reihe Berliner Unternehmen gute Erfahrungen im Rahmen von Netzwerkprojekten gemacht. Als Plattform befördern die Projekte Unternehmenskooperationen jedweder Art bis hin zu Entwicklungsvorhaben von Forschung und Unternehmen.”

Auch von deutscher Seite wurde die neue Plattform einhellig gelobt. Dr. Frank-Oliver Heemeyer, Geschäftsführer der conGane GmbH sprach seinen Berliner Kollegen aus dem Herzen: “Ich war bzw. bin begeistert von der offenen und freundlichen Art der polnischen Initiatoren und dem Engagement des SIBB, bin gespannt auf den wirtschaftlichen “Hunger” unserer Gesprächspartner in Breslau und hoffe, dass die heute viel zitierte Flexibilität der Polen zusammen mit der sprichwörtlichen Strukturiertheit von uns Deutschen tatsächlich ein Dreamteam bilden.”

In der Tat werden der ersten Veranstaltung weitere folgen – bereits am 9. und 10. Oktober führt die 1. Business Delegation des SIBB e.V. nach Wroclaw. Die Stadt ist als Ausgangs- und Kooperationsstandort für IT-Firmen der Hauptstadtregion besonders attraktiv – dank ihrer hohen wirtschaftlichen Dynamik mit ausgezeichnetem Business- und Technologieklima sowie ihrer regionalen Nähe zu Berlin. Hier werden die ersten Businesskontakte zu IT-Unternehmen in Wroclaw ermöglicht. Ein geplantes Speed-Dating bietet die Chance, Leistungen und Kernkompetenzen in kürzester Zeit darzustellen. Vor allem kann man das persönliche Miteinander auf Entscheider-Ebene fühlen und testen. Anmeldungen sind noch bis zum 3. Oktober 2014 beim SIBB möglich. Weitere Informationen zur Unternehmerreise gibt es unter: http://wck.me/5c8

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Hintergrund
Über den IT-Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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Jens Tamm: IT und Journalismus haben vieles gemein

Der SIBB e.V. als Branchenverband der IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg stellt mit der Serie ,,Gesichter der IT in der Hauptstadtregion” die Menschen hinter den Dienstleistungen und Lösungen vor.

BildKleinmachnow. Eigentlich war für den General Manager der Interoute GmbH in Kleinmachnow, Jens Tamm, der berufliche Weg relativ klar vorgezeichnet. Nach seinem Studium der Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre gehörte der geborene Grömitzer und seit 1993 in Berlin lebende Tamm zu zehn auserwählten Bewerbern, die zum Aufnahmegespräch in der Axel-Springer-Journalistenschule eingeladen wurden. “Es hat nicht geklappt, eine bestimmte Frage des Eignungstests habe ich nicht wirklich zufriedenstellend beantwortet,” erinnert sich verschmitzt lachend der 44-jährige. Für ihn kein Beinbruch, denn er startete unmittelbar seine berufliche Karriere in einer Berliner Werbeagentur, die ihm die ersten Berührungspunkte zur IT-Welt brachte.

Nach dem Niedergang der Agentur wechselte er zum ehemaligen Kunden Strato und war hier zuständig für neue Mehrwertservices. Er bezeichnet seine nächsten Berufsjahre selbst als verrückte, wilde Zeit. Nach nur zwei Jahren kündigte er und gründete 1999 gemeinsam mit Marc A. Ullrich (Gründer der Strato AG) sein erstes Start-up – die livingNet Medien AG in Berlin. Die Idee war, die Attraktivität von Webseiten durch kostengünstige Dienstleistungen in den Bereichen Marketing, Design und Content zu steigern. Wenn heute Shops, interaktive Module, News und selbst Wetterberichte integraler Bestandteil von Webseiten sind, betraten sie damals völliges Neuland. “Wir wollten einen Marktplatz für Werbung im Internet etablieren. Es stellte sich jedoch heraus, dass wir mit unserer Technologie einfach zu früh waren, und so haben wir nach anderthalb Jahren verkauft und sind mit einem blauen Auge davon gekommen.”

Der IT-Wirtschaft blieb er fortan treu. 2001 nahm er beim Hosting-Anbieter PSINet seine Arbeit auf. Dort baute er als Partner-Manager strategische Kooperationen und Technologiepartnerschaften unter anderem mit HP, IBM sowie Agenturen und Systemintegratoren auf. Seit 2003 und bis zur Übernahme des Unternehmens durch Interoute war Tamm Sales Manager und Leiter des Key Account Teams von PSINet. 2005 kaufte Interoute das Unternehmen. Vor seinem Wechsel an die Spitze von Interoute in Deutschland und Österreich bekleidete er unterschiedliche Führungspositionen im Unternehmen. Seit 2006 war er Sales Director und stellvertretender Country Manager. 2007 zog er mit der gesamten Mannschaft in den Europarc Dreilinden. 2011 stieg der 44-jährige zum Country-Manager Deutschland und Österreich auf.

“Heute weiß ich, dass Journalismus und IT gar nicht so weit auseinanderliegen”, blickt Tamm auf seine eigene Entwicklung. “Auf beiden Feldern gilt es Zusammenhänge zu erklären und klar zu kommunizieren. “IT-Infrastrukturen sind erklärungsbedürftig. Unser Geschäft ist von einer unglaublichen Dynamik geprägt, die Rechner unserer Kunden müssen immer größere Kundenanstürme bewältigen, Ausfälle darf es nicht geben. Daher sind ein enger Kontakt zu den Kunden und das ständige Ausloten der Bedürfnisse von enormer Bedeutung und fordern das Gespräch. Daher mache ich heute im weitesten Sinne einen Kommunikationsjob. Ich muss nicht nur auf die Einhaltung von Budgets achten, Marketingaktivitäten freigeben oder unseren über 100 Mitarbeitern in den sechs deutschen und österreichischen Büros Richtung geben und Ansprechpartner sein. Ich stehe ständig in engem Kontakt mit unserer Londoner Zentrale, aber auch unseren sogenannten Network Operations Centern in Prag und Sofia. Das ist pure Kommunikation.”

Und genau dieser Kommunikationsjob bedient sich ebenfalls der IT. Während Jens Tamm in den Anfangsjahren regelmäßig von Kunde zu Kunde, von Büro zu Büro, von Standort zu Standort reiste, nutzt das Unternehmen heute die modernsten Videokonferenzensysteme, die zum eigenen Unternehmensportfolio gehören: “Damit ist die Welt schon kleiner geworden – und flexibler. Was aber nicht heißt, dass wir nur noch virtuell miteinander verkehren.” Er versteht sich als Vermittler zwischen den Welten. Er will Teams zusammenbringen. Auch im Unternehmen ist ihm der Mix aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern wichtig. Genauso wie die internen Netzwerke, “denn es geht nicht nur darum, den Kunden zu überzeugen. Wenn du deine Mitarbeiter nicht mitnimmst, hast du keine Chance”. Und er muss sich stets und ständig auf die unterschiedlichsten Charaktere und Menschen einstellen. Auch die Vielfalt der Kunden, die Interoute betreut- Logistiker, Fashionisten, Airliner, Automotive- und Healthcare-Firmen, Retailer, Chemie- oder Medienunternehmen – macht nach seine Worten die Spannung im Job aus. Immer wieder in Probleme anderer einzusteigen, interessiert zu bleiben und sich damit auseinanderzusetzen, lässt dem menschlichen Faktor und der Kommunikation viel Raum. “Wichtig ist für mich eine intensive Netzwerkarbeit außerhalb des Unternehmens, so wie in unserem Branchenverband SIBB. Der regelmäßige Austausch mit Branchenkollegen gibt uns die Chance, über Trends und Marktentwicklungen zu sprechen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.”

Bei allem Wissen und Können auf dem Gebiet der IT sieht der Manager seine eigene Branche auch mit kritischem Blick: “Mich ärgert, dass die IT sich mit ihrer Sprache absichtlich kompliziert macht. Außerdem stellt sich doch die Frage, braucht man all diese Entwicklungen überhaupt, erfüllt jede entwickelte App auch tatsächlich einen nützlichen Zweck? Das bezweifle ich. IT-Lösungen sollen sich angenehm ins Arbeitsleben integrieren, IT soll helfen, stützen, standardisieren. Das sollten wir aus Kundensicht ständig hinterfragen! Und auch deshalb bin ich kein Freund von Fördermitteln und der aktuellen Förderpolitik. Ein Unternehmen sollte aus sich selbst herauswachsen, gesund, strategisch, mit dem richtigen Produkt. So wie es in der ´old economy´ gang und gäbe ist.”

Ein “normales” soziales Leben neben der virtuellen Welt spielt daher in seinen Augen eine entscheidende Rolle. Einen facebook-Account, um “Freunde” zu treffen, braucht er nicht. Auch die viel propagierte 24-Stunden-Erreichbarkeit hält er für Unsinn. Kino, Fußball, Sauna, ein Ferienhausurlaub oder eine Katamaran-Fahrt – all das sind Dinge, die er schätzt. Den Satz “home ist home und office ist office” lebt er. Und wenn seine beiden 12- und 9 jährigen Kinder fragen, womit er sein Geld verdient, erklärt er dies ganz bildhaft: “Euer Großvater hat Straßen gebaut. Auch ich baue Straßen – nur virtuelle.” Und erklärt am Beispiel einer TV-Nachrichtensendung, dass das eingeblendete Bild aus den Auslandsstudios über die Interoute-Glasfaserkabel übertragen wird.

Nicht viele wissen im Übrigen, dass Jens Tamm vor 20 Jahren einer der Mitbegründer der Stiftung für krebskranke Tschernobyl-Kinder in Berlin war – eine Herzensangelegenheit von ihm. “Wir haben Kinder eingeladen, die in Berlin operiert wurden, Therapien ermöglicht, vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe geleistet und viel Geld eingesammelt.”

Wenn Tamm über Tamm spricht, beschreibt er einen extrovertierten, fokussierten und strukturierten Teamplayer, der auch Nein sagen kann und für den Job und Privatleben im Einklang stehen müssen. Dazu lässt sich nur noch ergänzen: authentisch in seiner Art, ehrlich und mit wachem Blick dafür, dass IT nicht geißelt, sondern Nutzen und Qualität in Arbeits- und Lebenszeit bringt.

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Hintergrund
Über den IT-Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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Gelungene Expansionsbeispiele märkischer IT-Firmen

Handlungsempfehlung und Erfahrungsaustausch über den Dächern der Stadt Potsdam

BildBerlin/ Potsdam. (wei) Für wohl kaum eine andere Branche wie die IT-Wirtschaft stehen die Chancen, internationale Kunden zu betreuen, so gut. Doch wie erreicht man ausländische Zielmärkte? Wie schafft man auch als KMU den Einstieg in den internationalen Markt? Welche Voraussetzungen gilt es zu erfüllen, um auch im Ausland erfolgreich IT-gestützte Dienstleistungen und Produkte platzieren zu können?

Diese und andere Fragen beantwortet die bereits zweite organisierte Veranstaltung von SIBB region, dem IT-Branchennetzwerk des Landes Brandenburg, im Rahmen des SIBB Forums Management. Der Titel ist Programm: “Akquirieren Sie Kunden im Ausland – wir helfen dabei” – knüpft am 25. Juni 2015 in Potsdam an die Ergebnisse des ersten Treffens im November 2014 an.

“Das Thema Internationalisierung treibt zunehmend auch die IT-Wirtschaft der Hauptstadtregion um. Einige wenige haben den Einstieg bereits geschafft, andere sind auf dem Weg und wieder andere, und dazu gehören vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, benötigen Orientierung und Information. Insgesamt ist der Informationsbedarf sehr hoch, das hat unsere erste Veranstaltung in Potsdam gezeigt”, so SIBB-Geschäftsführer René Ebert.

Der nunmehrige Austausch von gestandenen Unternehmern mit Auslandserfahrung und jenen, die Informationen und praktische Umsetzungsvorschläge suchen, stellt Beispiele gelungener Expansionen vom Brandenburgischen in die verschiedensten Zielländer in den Fokus.

Gezeigt werden Herangehensweisen und Erfolge, aber auch mögliche Probleme und deren Lösungen sowie die Bedeutung für die Unternehmen und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes Brandenburg selbst.

“Software-Unternehmen bzw. Firmen, die mit Leistungen rund um Software Produkte Geld verdienen, verfügen über eine Reihe von Vorteilen bei der Internationalisierung und vergleichsweise niedrigen Einstiegshürden gegenüber produzierenden Unternehmen mit großem Sach- und Kapitalaufwand für den Aufbau eines Vertriebs- und Produktionsnetzes. Made in Germany ist auch hier im Übrigen ein Türöffner – genau wie in anderen Branchen auch,” so Ebert. “Dies ist auf unseren Unternehmerreisen ins Ausland immer wieder deutlich geworden. Hier wollen wir anknüpfen und Wege aufzeigen, wie eine Expansion gelingen kann.”

Im Fokus des Abends stehen diesmal die Zielmärkte Belgien, Polen und USA. Entsprechend hochkarätig daher auch die Riege der Erfahrungsträger:

Vortrag 1 – Zielmarkt Belgien
Juan Bossicard, software.brussels Clusters: “The heart of Europe beats for technology and innovation” www.softwareinbrussels.be

Vortrag 2 – Zielmarkt Polen
Marian Baran, International Business Development. Schwerpunkt: “POLAND – GERMANY. Wachstumsmarkt Polen”. Polen ist heute einer der wichtigsten Zielmärkte der Hauptstadtregion. Die jährlichen Wachstumsprognosen liegen hier bei durchschnittlich sechs Prozent.

Vortrag 3 – Zielmarkt USA
Doreen Jacobi, CEO Derdack Corporation: “Potsdam goes USA – successfully launching an US office as a small ISV” http://www.derdack.com/

Eine aktuell veröffentlichte “Argumentationssammlung aus der Praxis von ITlern für ITler bei Internationalisierungsvorhaben”, die Unternehmen kostenfrei zum Download angeboten wird, rundet die vorbereitende Unterstützung für Expansionsbestrebungen ab: Link zum Download

Termin: 25. Juni 2015
Zeit: 16 bis 18.30 Uhr
Veranstaltungsort : Derdack GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 8, 14467 Potsdam

Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

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SIBB e.V. und ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) unterzeichnen internationale Kooperationsvereinbarung

Wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten für IT-Unternehmen der Hauptstadtregion dank Business Roaming Agreement

BildPotsdam/ Berlin. Am 7. Mai 2014, unterzeichneten im Rahmen der der neuen Expo und Konferenz für webbasierte Business-Anwendungen “tools”, der SIBB e.V. als führender Branchenverband der ICT-Industrien der Hauptstadtregion, gemeinsam mit Vertretern der ZukunftsAgentur Brandenburg eine Kooperationsvereinbarung mit dem weltweiten Netzwerk “Business Roaming Agreement” (BRA), einem Projekt zur europäischen und internationalen IT-Vernetzung. Ziel der Vereinbarung ist es, Unternehmen der IT-Wirtschaft im Land Brandenburg und in Berlin noch bessere internationale Entwicklungsmöglichkeiten zu ermöglichen.

Damit baut der Verband mit Unterstützung der ZAB für seine Mitgliedsunternehmen eine wichtige Brücke in viele regionale Wirtschaftszentren und ermöglicht grenzüberschreitende Verbindungen zwischen den teilnehmenden Verbänden, Clustern und Unternehmen. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen der Region bietet sich damit ein interessantes und bedeutendes Arbeitsmittel, um Internationalisierungsbestrebungen vorantreiben zu können. Im Gegenzug können Gäste aus technologieorientierten Unternehmen mit Brandenburger und Berliner Firmen in Kontakt treten.

Mit der Unterzeichnung vereinbaren der SIBB e.V. und das BRA jeweils einen zeitweisen kostenlosen Zugang zur Infrastruktur vor Ort. Dazu gehört die Nutzung von Konferenz- oder Büroräumen, aber auch die Teilnahme an Veranstaltungen und wichtiger Wissenstransfer durch erfahrene Unternehmer und Mentoren. Der SIBB e.V. versteht diese auch als wichtigen Teil der Wahrnehmung und des weiteren Verschmelzens der IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg als gemeinsame Hauptstadtregion.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des SIBB e.V., Dr. Mathias Petri, begrüßt die Initiative: “Die digitale Wirtschaft Berlin-Brandenburgs ist Aushängeschild der Region und Motor des Wachstums. Die Mitgliedschaft im Business Roaming Agreement macht diese Stärke sichtbar und eröffnet unseren Unternehmen gleichzeitig wichtige internationale Perspektiven.”

SIBB Geschäftsführer René Ebert verweist darauf, dass der Termin der Unterzeichnung dieser Vereinbarung bewusst im Rahmen der tools gewählt wurde. “Die tools ist eine Vernetzungsmesse, indem Sie Anbieter und Anwender auf konzentriertem Weg fachspezifisch und praxisnah zusammenbringt. Hier erfolgt der spezielle Erfahrungsaustausch und Know-how-Transfer. Und wo kann man ein weiteres Vernetzungsangebot, das die Internationalisierungsbestrebungen unserer Mitgliedsunternehmen unterstützt, besser darstellen also im Rahmen einer solchen Leistungsschau.”

ZAB-Sprecher Dr. Steffen Kammradt unterstreicht: “Durch Vermittlung des Clustermanagements hat der SIBB e.V. als wichtige Interessenvertretung der IT- und Internetwirtschaft der Hauptstadtregion Zugang zur Champions League der europäischen IT-Cluster erhalten. Aus der überregionalen Vernetzung sehen wir wichtige Kooperations- und Innovationspotenziale, gerade im Hinblick auf gemeinsame Projekte. Zusammen ist man stark, dieser Gedanke liegt auch dem Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft zugrunde.”

Inzwischen haben dieses von einer schwedischen Clusterorganisation ins Leben gerufene Agreement fast 70 Partner europaweit und zunehmend auch weltweit unterzeichnet.

Auf dem Foto: René Ebert, Geschäftsführer des SIBB e.V. (li. i.B.) und der Stellvertretendes Vorstandsvorsitzende des SIBB e.V., Dr. Mathias Petri (re. i.B.) trafen sich im Rahmen der tools mit den schwedischen Initiatoren des Cluster 55 ° Business-Roaming-Abkommen (BRA), Farnaz Motamediyan (2.v.li.) Managing Director, Micael Gustafsson (Bildmitte), Helena Wiedling Fernandes (2.v.re.) zu gemeinsamen Gesprächen.

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Holger Klempnow neuer Co-Sprecher im SIBB Forum Industrie 4.0

Seit 2014 fungiert das SIBB – FORUM Industrie 4.0 als wichtige Austauschplattform zwischen IT-Dienstleistern und produzierender Wirtschaft in der Hauptstadtregion.

BildUm der klar definierten Vernetzungsaufgabe für die IT-Wirtschaft in Berlin/ Brandenburg mit den klassischen Industrien und den damit verbundenen wachsenden Aufgabenstellungen gerecht zu werden, komplettiert künftig Holger Klempnow als Co-Sprecher das SIBB-Forum Industrie 4.0. Am 7. Dezember 2016 wurde er im Rahmen einer Diskussionsrunde zur Entwicklung von Berufsbildern im Kontext Industrie 4.0 in Berlin vorgestellt.

“Mit Holger Klempnow haben wir einen Wirtschaftsexperten für das Forum Industrie 4.0 gewinnen können, der um die Bedürfnisse der anwendenden Industrien aus seinem eigenen Unternehmenserleben weiß und damit die Arbeit des Forums und die verbundenen Angebote auf eine neue Qualitätsstufe heben und bereichern wird,” freut sich SIBB-Geschäftsführer René Ebert über die zusätzliche Expertise.

Holger Klempnow ist geschäftsführender Gesellschafter der 2005 in Berlin gegründeten KleRo GmbH Roboterautomation, einem Industriedienstleister, der schlüsselfertige Automatisierungsprojekte von der Machbarkeit über den Bau, die Programmierung und Inbetriebnahme aller Komponenten sowie die Unterstützung vor Ort anbietet. Das Unternehmen ist führend bei der Simulation, Programmierung und Inbetriebnahme von Robotern, erstellt Machbarkeitsstudien und Rentabilitätsabschätzungen, beschäftigt sich mit Konstruktion, Montage, Inbetriebnahme und Programmierung von automatisierten Fertigungszellen, realisiert anlagen- und anwenderspezifische Schulungen. Das von Klempnow gegründete Unternehmen fungiert in Berlin als “Kompetenzzentrum für Roboter- und Industrieautomation” mit starken internationalen Aktivitäten.

Der 55-jährige Berliner studierte an der TU Chemnitz Konstruktion und Werkzeugmaschinenbau. Bis zur Gründung seines eigenen Unternehmens war er als Programmierer und Projektleiter für Roboteranlagen tätig.

Holger Klempnow freut sich auf die künftige Arbeit im Forum Industrie 4.0 und will dabei die stärkere Verknüpfung von produzierenden und IT- Unternehmen dank seiner Expertise forcieren. Die Anbindung der im SIBB e.V. organisierten Digitalunternehmen auch an die KMU und Kleinstunternehmen in Berlin und Brandenburg hebt er dabei als wesentliches Alleinstellungsmerkmal des Verbandes hervor. Deshalb sieht er in der Moderation beider Seiten wesentliche Potentiale, um Wertschöpfung in der Hauptstadtregion zu halten und weiter zu entwickeln.

Das SIBB Forum Industrie 4.0 ist eine branchenübergreifende Plattform in der Region und führt gestandene und neu gegründete IT-Unternehmen, Industriebetriebe und die Forschung und Entwicklung im Bereich Prozessautomation zusammen. Mit dem Forum Industrie 4.0 nimmt der SIBB e.V. als Branchenverband der IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg die Herausforderungen an, verschiedenste Protagonisten in der gesamten Region fortlaufend und zum gegenseitigen Nutzen zu vernetzen. Dabei orientieren sich die Industrie 4.0 Forenveranstaltungen thematisch an den zugehörigen Handlungs- und Technologiefeldern sowie den ableitbaren Lösungen und Potenzialen mit besonderem Augenmerk auf den für die technische Umsetzung benötigten IT Lösungsbausteinen.

Bereits eine im Jahr 2014 vorgelegte Studie des SIBB e.V. ergab, dass Berlin/ Brandenburger IT-Unternehmen das Potenzial von Industrie 4.0 für das Wachstum des IT Sektors in der Hauptstadtregion als sehr hoch einschätzen. Knapp 80 Prozent der befragten Firmen sehen hier wesentliche Zukunftschancen, vor allem in der Erschließung neuer Geschäftsmodelle und bei Kostenreduzierungen in der Produktion.

Über:

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Über den IT”Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups. Aktuell sind im SIBB e.V. rund 200 Mitgliedsunternehmen aus Berlin und Brandenburg organisiert.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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SIBB e.V. gründet Forum “Digitale Transformation”

Branchenverband der IT-und Internetwirtschaft der Hauptstadtregion bietet Anlaufstelle für KMU aller Anwender- und Anbieterbranchen.

BildDer Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft der Hauptstadtregion, SIBB e.V., hat am 27. September 2016 in Berlin das neue Forum “Digitale Transformation” gegründet. Mit diesem Forum sollen Anwender und Anbieter in Berlin und Brandenburg noch enger vernetzt werden. Anwenderbranchen finden hier zugleich eine Anlaufstelle, wenn Sie Hilfestellung, Beratung und Partner bei der Umsetzung ihrer digitalen Prozesse und Abläufe benötigen. Das Forum wird dazu in regelmäßigen Workshops, Veranstaltungen, aber auch in der Vernetzung von Unternehmen beider Seiten, aktive Hilfestellung leisten.

Forensprecher sind Olaf Kehrer, Geschäftsführer der O&O Software GmbH Berlin sowie Armin Berger, Geschäftsführer der 3pc GmbH Neue Kommunikation Berlin.

Olaf Kehrer ist für die Produktentwicklung bei O&O verantwortlich. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Konzepte im Bereich Systemwerkzeuge und der Erweiterung und Fortführung existierender Produktlinien. Er hat die O&O Software GmbH im Jahre 1997 mitgegründet und selbst maßgeblich an der Entwicklung von O&O Produkten mitgewirkt. Auch heute ist er noch sehr nah am Puls der Entwicklung und verfolgt dabei immer das Ziel, die bestmöglichen Produkte für die Kunden zu realisieren. Der Diplom-Informatiker Olaf Kehrer hat an der Technischen Universität Berlin studiert.

Olaf Kehrer zu seiner neuen Funktion: “Die Digitalisierung wird jeden Menschen und jedes Unternehmen betreffen. Es stellt sich daher nicht die Frage, ob man sich mit ihr auseinandersetzen will, sondern nur wann. Wer es heute nicht macht, kann morgen schon technologisch und wirtschaftlich sowohl im beruflichen, als auch im privaten Umfeld abgehängt sein. Vor diesem Hintergrund wollen wir mit dem Forum `Digitale Transformation´ einen Dialog nicht nur der Softwareunternehmen miteinander, sondern ganz explizit auch mit den Anwendern und Nutzern der neuen Technologien, etablieren.”

Armin Berger ist Geschäftsführer der 1995 gegründeten Agentur 3pc GmbH Neue Kommunikation. Das Unternehmen entwickelt digitale Lösungen für die Privatwirtschaft, Behörden, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen sowie Verbände. Armin Berger legt bei den von ihm betreuten Projekten stets großen Wert auf ein einzigartiges Design, starke Usability und hohe technische Performance. Zahlreiche Projekte Bergers wurden in der Vergangenheit mit wichtigen Preisen ausgezeichnet, wie etwa dem Grimme Online Award und dem iF Design Award.

Armin Berger zu seiner Motivation, als künftiger Forensprecher zu agieren: “Das Digitale hat begonnen, alle Aspekte unserer Welt zu durchdringen. Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, die epochale Veränderungen mit sich bringen wird. Ich halte unser neues Forum `Digitale Transformation´ für essentiell für alle, die die Zukunft für sich mitgestalten wollen, in welcher Rolle auch immer. Wir möchten einen Raum bieten, in dem nicht die neuesten Buzzwords ausgetauscht werden. Wir möchten die großen Visionen in heute sinnvolle, durchführbare Schritte übersetzen. Ganz im Sinne eines enthusiastischen Pragmatismus suchen wir nach den konkreten Antworten der Gegenwart für die Herausforderung der Zukunft.”

Der aktuelle Wandel wird vor allem durch neue digitale Technologien wie Social Media, Mobility oder Cloud Lösungen vorangetrieben. Medien, Logistik, Industrie, Dienstleistungs- und Finanzsektor: Die Digitale Transformation ist in vollem Gange und hat mittlerweile sämtliche Branchen fest im Griff. Unternehmen sind weltweit und branchenübergreifend von der Digitalisierung betroffen.

SIBB – Geschäftsführer René Ebert erläutert die Hintergründe zur Gründung des Forums: “Die Bedeutung der Digitalen Transformation ist vielfältig, denn einerseits können Geschäftsmodelle erweitert werden, andererseits entstehen komplett neue bzw. verschwindet Althergebrachtes. Gleichzeitig ändern sich die Kundenbedürfnisse. Der moderne Verbraucher ist immer mobil, vernetzt und hat jederzeit vollständige Transparenz. Er legt mehr Wert auf Service und Qualität. Auf die Unternehmen kommen damit in immer kürzeren Abständen neue Herausforderungen und Aufgaben zu, was zwingend auch einen Kulturwandel in den Firmen voraussetzt. Dies braucht professionelle Begleitung. Mit dem Forum `Digitale Transformation´ leistet der SIBB e.V. genau diesen Beitrag für beide Seiten. Wir wollen deshalb in unserem neuen Forum nicht nur einen Dialog zwischen den IT-Unternehmen selbst, sondern auch mit den Unternehmen herstellen, die diese Technologien für den weiteren Erfolg ihres Geschäftes benötigen. Darüber hinaus sollen gesellschaftlichen Aspekte, die die Digitalisierung mit sich bringt, betrachtet und im politischen sowie wirtschaftlichen Kontext diskutiert werden. Die ersten Erfahrungen haben wir mit unserer Reihe `DOOP – Digitale Optimierung von Organisationen und Prozessen´ bereits sammeln können. In die Gründung fließen diese nun mit ein, und es wird überdies u.a. auch möglich, unsere DOOP-Serie und viele andere Formate weiter auszubauen. Dass wir zwei ausgewiesene Experten als Forensprecher gewinnen können, ist erfolgversprechend für alle Seiten.”

Hintergrund:
Was ist Digitale Transformation?

Immer mehr scheint unser tägliches Leben von der Arbeit mit mobilen Endgeräten geprägt zu sein – alle Geräte sind heute miteinander vernetzt und interagieren. Doch nicht nur unser alltägliches Leben ist von mobilen Geräten geprägt, auch die Wirtschaft wird die Digitale Transformation nicht umgehen können.

Letztendlich verändert sich auch die Wertschöpfung: Die Produkte eines Unternehmens werden immer mehr durch mobile Services und das Internet ergänzt. Darüber hinaus etablieren sich auch völlig neue Geschäftsmodelle, die vollkommen auf den digitalen Technologien basieren. Digitale Transformation durchdringt alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebenen. Wer nicht zuschauen möchte, sondern diesen Paradigmenwechsel selbst steuern will, muss handeln – aktiv werden.

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Hintergrund
Über den IT”Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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Ergebnisorientiertes Netzwerken: Deutsch-polnische IT-Wirtschaftskooperation des SIBB e.V. trägt Früchte

Berlin/ Breslau. Die Zusammenarbeit zwischen Berlin/ Brandenburg und Polen wird in der Hauptstadtregion ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor.

BildFür Berlin ist nach Angaben der IHK Berlin Polen inzwischen der zweitwichtigste Handelspartner nach den USA.

Auch die IT-Wirtschaft der Hauptstadtregion streckte 2014 erstmals in großem Maßstab die Fühler zu ihren polnischen Kollegen aus. Mit dem vom SIBB e.V. initiierten Projekt LOOKOUT startete im September 2014 eine vielversprechende Plattform, der es in nur vier Monaten gelungen ist, nicht nur das Kennenlernen und die Zusammenarbeit in beide Richtungen anzuschieben, sondern konkrete Projekte auf den Weg zu bringen.

SIBB-Vorstand Thomas Schröter unterstreicht das Engagement des SIBB e.V. beim Aufbau solcher Wirtschaftsbeziehungen der IT-Wirtschaft zwischen Berlin und Breslau: “Berliner Unternehmen finden auf polnischer Seite nicht nur interessante Absatzmärkte und professionelle Partner, sondern auch hochqualifizierte Fachkräfte. Dass wir als Branchenverband der IT-Wirtschaft der Hauptstadtregion die Zusammenarbeit mit einem solchen Projekt wie LOOKOUT gezielt vorantreiben, hat auch mit der Vorausschau zu tun, den Mitgliedsunternehmen und der gesamten technologieorientierten IT-Wirtschaft bei der Entwicklung ihrer Unternehmen gezielt Angebote zu unterbreiten und Wertschöpfung zu generieren. Wir fügen mit unserem Engagement der allgemeinen Definition der IT als Brückentechnologie dabei noch eine weitere spezielle Komponente hinzu – die der Brückenfunktion zwischen zwei Metropolen in Europa – in einem innovativen Technologieumfeld auf beiden Seiten. Dies unterstreicht die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Polen für Berlin.”

Auch der Geschäftsführer des SIBB e.V., René Ebert, zeigt sich von den bisherigen Ergebnissen und dem gelungenen Start hoch erfreut: “Als wir im September mit unserem Kick-off das Angebot vorgestellt haben, ahnten wir nicht, mit welcher Dynamik sich dieses Projekt in so kurzer Zeit entwickeln würde. Dieses Vernetzungsangebot ist von unseren Mitgliedern und den polnischen Kollegen mit großer Unternehmerneugier und Enthusiasmus angenommen worden. Der Wille zu Kooperation unter dem Dach des Projekts wurde sofort mit Leben erfüllt! Firmen auf beiden Seiten nutzen das Netzwerk-Projekt für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung vor dem Hintergrund der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Dass inzwischen erste konkrete Abschlüsse in Aussicht stehen, zeigt das große Potential für die IT-Wirtschaft beider Seiten, aber auch den Willen zur Zusammenarbeit und die Freude, sich auf den jeweiligen Markt einzulassen.”

Nach der Auftaktveranstaltung im September 2014 in Berlin reiste zum Jahresende eine erste SIBB-Businessdelegation der Hauptstadtregion zu individuellen Geschäftstreffen mit polnischen Unternehmern und Besichtigungen von Firmen der IT-Wirtschaft nach Breslau. Dabei standen besonders Themen der Softwareentwicklung, Softwarearchitektur und der IT-Dienstleistungen im Fokus des Interesses. Hier wurden bereits konkrete Projekte besprochen, die nun in Aufträge münden sollen.

Darüber hinaus schlossen sich namhafte polnische Unternehmen dem SIBB e.V. als ordentliche Mitglieder an. Dazu gehört beispielsweise das Unternehmen “it Kontrakt” mit Sitz in Breslau, eines der führenden europäischen Unternehmen im Bereich IT-Outsourcing und eines der ersten osteuropäischen Unternehmen, die spezialisierte IT-Teams für umfangreiche IT-Projekte outsourcen. it Kontrakt beschäftigt 600 Mitarbeiter.

Wieslaw Blysz von Rec Global, Dienstleister im Bereich Softwareentwicklung mit 400 Mitarbeitern und Niederlassungen in sechs EU-Mitgliedstaaten, sieht die bisherige Entwicklung des Projektes aus polnischer Sicht ebenfalls durchweg positiv: “Wir sind sehr froh über ein solches Zusammenkommen und sehr erstaunt über die immensen Effekte, die in der kurzen Zeit entstanden sind. Ein Vertrag mit einem der Teilnehmer ist zu 85 Prozent abgeschlossen!”

Die Vorbereitungen für ein nächstes Unternehmertreffen am 12. und 13. März 2015 – diesmal in Berlin – laufen daher auch auf Hochtouren. Dann präsentiert die heimische IT-Wirtschaft ihre Dienstleistungen und Produkte den polnischen Branchenkollegen. Bereits jetzt ist das Interesse an einer Teilnahme so hoch, dass wohl das Los entscheiden muss.

Hintergrund:

Weitere Meinungen zum Projekt:

Jörg Müller-Kindt, Geschäftsführer der NetworkedAssets GmbH, Berlin: “Obwohl wir bereits seit vier Jahren mit unserer eigenen Tochtergesellschaft in Breslau tätig sind, ergaben sich aus der Unternehmerreise des SIBB sowohl neue Impulse für unser Engagement in Niederschlesien, als auch fruchtbare neue Kontakte in Berlin und Brandenburg. Ein höheres Lob kann man einer Networking-Veranstaltung nicht aussprechen, und wir freuen uns sehr auf die weitere Mitwirkung im Projekt LOOKOUT.”

Krzysztof Kulinski, Gründer und CEO von REC Global Wroclaw: “Es geht mit unserem Projekt LOOKOUT nicht darum, die jeweilige Wirtschaftskraft zu schwächen und die besten Köpfe abzuwerben. Es geht vielmehr darum, die Zusammenarbeit zwischen real existierenden Firmen zu organisieren, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern, um die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen auf beiden Seiten voranzutreiben. Ob unser Projekt ein Erfolg ist, liegt bei jedem Unternehmen selbst. Wir bieten die Plattform, wir breiten die Arme aus, um Synergien und gemeinsame Projekte zu unterstützen.”

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Über den IT-Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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IT, Automotive, Logistik: Netzwerktreffen zur weiteren wirtschaftlichen Verzahnung

IT-Unternehmer aus Stahnsdorf, Teltow, Kleinmachnow loten Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit regionaler Logistik- und Automotive-Branche aus

BildTeltow. Am Dienstag (9. April 2014) trafen sich in der Teltower Unternehmenszentrale von Nextira One Deutschland (ein Unternehmen der Dimension Data Gruppe) auf Einladung des Brandenburger IT-Branchennetzwerkes SIBB region, das zum wichtigsten Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg, dem SIBB e.V., gehört, IT-Unternehmer der Region Stahnsdorf, Teltow, Kleinmachnow mit regionalen Logistikern und Entscheidern der Automotive-Branche.

“Die Region Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow weist die höchste Zahl der Unternehmensansiedlungen im IT-Bereich auf. Und auch der Logistik-Boom und die Ansiedlung wichtiger Dienstleister der Automotive-Branche bescheren der Region ein solch beispielloses Wirtschaftswachstum in den neuen Bundesländern, wie wir es in den letzten Jahren in keiner anderen Region erlebt haben. Die generierte Wertschöpfung aus dem Zusammenspiel der IT-Dienstleistungen im Rahmen branchenübergreifender Themen wird in dieser Region besonders deutlich. Die hier ansässigen IT-Unternehmen sind international konkurrenzfähig, wie die zahlreichen Gespräche im Rahmen des gestrigen Treffens bei Nextira One auch immer wieder zeigten, ” hob SIBB region-Netzwerkmanagerin Astrid Vieth die Bedeutung der IT-Wirtschaft für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs hervor.

Gerade die Region Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow verfügt tatsächlich in der IT über eine große Zahl solider und gut aufgestellter Unternehmen mit inzwischen langjähriger Firmengeschichte und Expertise in den unterschiedlichsten Bereichen: Ob Telemedizin, Telekommunikation, Softwarelösungen für Logistiker oder die Automobilbranche. Hinzu kommen erhebliche Standortvorteile gegenüber Berlin bei der Fachkräftesicherung. Im Laufe des Abends wurde deutlich, welch zentrale Schlüsselrolle die IT zum einen in der Vernetzung der Unternehmen vor Ort, zum anderen aber auch bei der Entwicklung und Implementierung neuer Dienstleistungen und Services für die unterschiedlichsten Lebensbereiche des Landes spielt. Eindrucksvoll erlebten die Teilnehmer im direkten Arbeitsablauf und anhand verschiedener aktueller Projekte von Nextira One, wie Potentiale der IT mit klassischen Prozessen Branchenfremder verknüpft werden.

René Ebert, Geschäftsführer des SIBB e.V.: “Ich freue mich, dass uns mit der Veranstaltung bei Nextira One gleich mehrere Aspekte gelungen sind: Zum einen, dass die Veranstaltungsteilnehmer dank des großartigen Engagements von Dr. Bernd Ruppert (Leiter der deutschen Gesellschaft von Nextira One) und seiner Mannschaft einen hervorragenden verständlichen Einblick in die Welt der IT-Dienstleistungen und deren Bedeutung für die verschiedensten Geschäftsprozesse erhielten. Zum anderen war dies für alle Teilnehmer der drei Branchen ein abwechslungsreicher Blick “über den Tellerrand”, der die Verständigung untereinander und das Verständnis füreinander schärft, die Bedürfnisse des Einzelnen für die weitere Zusammenarbeit aufnimmt und die gemeinsame Projektarbeit auf eine qualitativ neue Stufe stellt. Im Ergebnis steht nicht nur eine Annäherung unterschiedlicher Blickwinkel, sondern die Möglichkeit, mit wachsendem Sprachverständnis schneller nutzerorientierte Leistungen branchenübergreifend realisieren zu können.”

Auch Mark Renner, Netzwerkmanager des Logistiknetzes Berlin-Brandenburg, fasste am Ende des Abends für seine Branche zusammen. “Logistik ist eine innovationsaffine breit aufgestellte Dienstleistungsbranche mit engen Verknüpfungen zur IT, insbesondere mit Telematik- oder Sicherheitslösungen zu Themen wie Ortung, Überwachung oder Identifizierung. Der Geschäftserfolg hängt oft eng mit der ständigen Optimierung von Prozessen und Abläufen innerhalb der Supply Chain zusammen, die ohne IT nicht möglich wäre. Wie IT die Prozesse durchdringt, wurde an diesem Abend noch einmal besonders und vor allem eindrucksvoll verdeutlicht.”

Die Hauptstadtregion ist eine der führenden IT-Standorte. In Brandenburg sind inzwischen 1800 Unternehmen mit mehr als 12.000 Mitarbeitern präsent. Die Vernetzung der IT mit Akteuren und Unternehmen aus anderen Industriezweigen und -branchen wird für die gesamte Gesellschaft immer bedeutsamer, denn kein Feld kommt heute mehr ohne IT-Dienste aus. René Ebert, Geschäftsführer des SIBB, sieht daher für die Region Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow eine besondere Dynamik und Entwicklungspotentiale in diesen Geschäftsfeldern: “Die Region bietet exzellente Rahmenbedingungen, die über die wirtschaftliche Komponente weit hinaus gehen. Als SIBB region ist es uns daher ein wichtiges Anliegen, diese Region mit ihren Kompetenzen herauszustellen und Ansiedlungswillige hier zu begleiten. Die Teltower Region gehörte zu den bedeutenden Industrieregionen – ob in der Elektro- und Kommunikationstechnik, des Feingerätebaus oder der Automatisierungstechnik. Jetzt ist sie auf dem besten Wege wiederum eine führende Region bei den unterschiedlichsten IT-Lösungen in den Bereichen Gesundheit, Industrie, Logistik oder Automobile zu werden. Das gilt es öffentlich zu machen, auch über die Landesgrenzen hinaus.”

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