IfKom: Deutschland als Land der Innovationen stärken!

Nach Auffassung der IfKom e. V. hat die Bundesregierung mit Einrichtung einer Agentur für Sprunginnovationen einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Innovationsfähigkeit Deutschlands vollzogen.

Mit der Einrichtung einer Agentur für Sprunginnovationen hat die Bundesregierung nach Auffassung des Verbandes der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) einen kleinen aber wichtigen Schritt zur Stärkung der Innovationsfähigkeit Deutschlands vollzogen. Wie die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung kürzlich mitteilten, ist nunmehr die Entscheidung für Leipzig als Standort der Agentur gefallen. Die IfKom begrüßen die Entscheidung, damit diese Agentur so schnell wie möglich ihre Arbeit aufnehmen kann. Um bahnbrechenden Innovationen aus Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen, soll die Agentur bis zu 50 Mitarbeiter einstellen und mit einem Budget von rund einer Milliarde Euro für insgesamt 10 Jahre ausgestattet werden.

Nach Vorstellungen der Bundesregierung ist die Agentur für Sprunginnovationen eine wichtige Anlaufstelle für kreative Personen mit hochinnovativen Ideen für neue Produkte oder neue Dienstleistungen, die den Markt verändern können. Außerdem soll sie eine wichtige Anlaufstelle für Investoren sein, die nach marktreifen disruptiven Ideen suchen. Dazu sollen Innovationswettbewerbe initiiert und Spitzenprojekte gefördert werden. Die IfKom appellieren in diesem Zusammenhang an die politisch Verantwortlichen, der Agentur auch die notwendigen Freiräume für diese Aufgaben zu ermöglichen. Ein zu großer Einfluss der Politik über den Aufsichtsrat auf das operative Geschäft muss vermieden werden. Auch wenn der Bundesrechnungshof Kontrollmöglichkeiten durch das Parlament sowie für sich selbst das Recht auf Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung der Agentur fordert, sollte die Arbeit der Agentur möglichst unbürokratisch und nach eigenen Kriterien, die sich vorrangig auf das Innovationspotenzial beziehen sollten, erfolgen dürfen.

Deutschland gilt nach einer Bewertung des Weltwirtschaftsforums aus dem Jahr 2018 als Innovationsführer. Hervorgehoben wurde darin die Geschwindigkeit, mit der neue Technologien entwickelt werden, beispielsweise vernetzt und autonom fahrende Autos. Deutschland beherrsche den Prozess von der Idee zum Produkt so perfekt wie kein anderes Land. Allerdings verweist der globale Wettbewerbsbericht Deutschland in der Informations- und Telekommunikationstechnologie im weltweiten Vergleich gerade mal auf Platz 31. Begründet wird dies insbesondere mit der mangelhaften Breitbandinfrastruktur. In diesem Bereich sehen die IfKom erheblichen Aufholbedarf.

Innovationen können auch an der Zahl der Patentanmeldungen gemessen werden. Mit rund 47 Tausend Anmeldungen aus Deutschland im Jahr 2018 liegt die Zahl nach Aussagen des Deutschen Patent- und Markenamtes auf hohem Niveau. Technologieführer sind hier die Autohersteller und die Zulieferfirmen der Automobilindustrie. Einen wesentlichen Anteil an Patenten hat aber auch die Kommunikationstechnik, sie umfasst den größten Anteil aus den Kernbereichen der Digitalisierung.

Um die Innovationsfähigkeit Deutschlands weiter zu stärken, ist eine stärkere Vernetzung von Forschungsinstitutionen erforderlich. Neue Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Autonome Fahrzeuge und Industrie 4.0 erfordern eine stärkere Fokussierung auf den Innovationsstandort Deutschland. Dazu gehört auch, für die an den Hochschulen und in den Instituten tätigen Spitzenforscher bessere Anreize zu schaffen, im Land zu bleiben. Mit der Agentur für Sprunginnovationen ist aus Sicht der IfKom ein wichtiger Schritt für den Standort Deutschland erfolgt. Weitere Schritte müssen folgen. Wie erfolgreich die Arbeit der Agentur wird, hängt auch von den Rahmenbedingungen ab. Diese sollten nach Meinung der IfKom der Agentur die erforderlichen Freiheitsgrade einräumen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Digitale Kompetenzen der Hochschulen massiv stärken!

IfKom setzen sich für den Bildungsbereich der Digitalen Kompetenzen sowie für den Einzug innovativer Inhalte in die Lehre für die Hochschulen in Deutschland ein.

Mit großem Engagement setzen sich die Hochschulen in Deutschland mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinander. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung digitaler Kompetenzen und den Einzug innovativer Inhalte in die Lehre. Auch die Hochschulen selbst können für Lehre und Forschung dringend mehr Know-how auf diesem Gebiet gebrauchen. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom. e. V.) fordert die für den Bildungsbereich zuständigen Politiker auf, die Hochschulen stärker als bisher in diesem Bemühen zu unterstützen. Aus Sicht der IfKom ragen drei Handlungsfelder besonders heraus:

Anpassung der Curricula auf die Erfordernisse der Arbeitswelt von morgen:

Studiengänge wie beispielsweise Cybersicherheit, Medieninformatik oder Data Science orientieren sich an den Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt. Nach Auffassung des Ingenieurverbandes IfKom müssen aber auch konventionelle und bereits akkreditierte Studiengänge ohne zu großen bürokratischen Aufwand auf ihre Aktualität hin überprüft und modernisiert werden können. Die Inhalte müssen sich, insbesondere in den technisch ausgerichteten Fachbereichen, noch stärker an dem orientieren, was in der Wirtschaft nachgefragt wird. Gleichzeitig muss aber auch auf eine ausreichende fachbezogene Grundlagen-Bildung zumindest zu Beginn eines Bachelor-Studienganges geachtet werden. Studiengänge mit sehr hohem Spezialisierungsgrad über die gesamte Studiendauer bieten eine eher geringere Bandbreite von Berufsmöglichkeiten. Ziel muss es sein, den Studierenden später die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bieten.

Anpassung der Methoden und Studienformen

Die Digitalisierung bietet viele Chancen, ein Studium zu absolvieren. Volle Hörsäle können in den Fällen vermieden werden, in denen zumindest für einen passenden Teil der Studieninhalte moderne Methoden wie Online-Plattformen und MOOCs angeboten werden. Beispielsweise haben die Hochschulen in Bayern ein E-Learning-Angebot entwickelt, das für einige Themen sogar Außenstehenden zugänglich ist. Die “Virtuelle Hochschule Bayern” sieht dieses Angebot auch als Möglichkeit der Weiterbildung an. Nach Meinung der IfKom sind solche Methoden stärker zu fördern. Insbesondere müssen die Hochschulen genügend qualifiziertes Personal erhalten, um derartige Studienformate entwickeln und anbieten zu können.

Stärkung der digitalen Kompetenzen beim Hochschulpersonal

Sowohl die Modernisierung von Curricula als auch die Entwicklung von digital-basierten Studienformaten erfordern ausreichend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Hochschulen. Hier ist aus Sicht der IfKom verstärkt anzusetzen, um die Hebelwirkung auf den Studienbetrieb zu nutzen. Während die Anforderungen im Umgang mit digitalen Methoden rasant wachsen, trifft der digitale Wandel in der Wissenschaft nach Aussage des Rates für Informationsinfrastrukturen auf vergleichsweise statische institutionelle Randbedingungen. Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung dieses von der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern eingesetzten Gremiums sieht wesentlichen Handlungsbedarf in der Qualifizierung der Wissenschaft im Hinblick auf digitale Kompetenzen. Der Rat fordert u. a. eine konkurrenzfähige Ausgestaltung der öffentlich-rechtlichen Beschäftigungsverhältnisse sowie umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen im wissenschaftlichen Bereich.

Dazu stellen die IfKom fest: Wissenschaft und Politik müssen in gemeinsamer Verantwortung die Herausforderungen der Digitalisierung meistern. Den Hochschulen muss diese Aufgabe aber auch ermöglicht werden. Die IfKom fordern daher die Politik auf, Bürokratie abzubauen, mehr Flexibilität in die Entgeltsysteme und Beschäftigungsverhältnisse im Wissenschaftsbereich einzuführen, auch um u. a. die Abwanderung von qualifizierten Fachkräften in das Ausland zu minimieren. Zudem müssen neben der erforderlichen Infrastruktur auch die Qualifikationen und die Ausstattung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den geänderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Digitalisierung ist nicht nur ein technisches Thema. Es greift in alle Lebensbereiche ein. Den Hochschulen in Deutschland muss aus Sicht der IfKom noch besser ermöglicht werden, diese Herausforderungen zu meistern. Dazu benötigen sie die Unterstützung der Politik.

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Führungskompetenz: Arbeits- und berufsvorbereitende Qualifikationen

Zur Führungskompetenz des Ingenieurs gehört die ethische Verantwortung zur nachhaltigen gesellschaftlichen und politisch-ökonomischen Willensbildung, zu der IfKom ein Fortbildungsmodul entwickelt hat.

BildFür den globalen Wettbewerb in einer immer stärker werdenden digitalen Welt braucht Deutschland qualifizierte Ingenieure – insbesondere bei den Hochtechnologie-Produkten. Daher sind aus der Sicht der IfKom e. V. Führungspositionen verstärkt durch Ingenieure zu besetzen. Wir brauchen eine stärker auf Managementaufgaben vorbereitende Ausbildung – folglich ist die Ingenieurkompetenz zu fördern. Angehende Ingenieur-Führungskräfte müssen auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet werden. Hierzu haben die IfKom ein passgenaues Fortbildungsmodul entwickelt, das ethische Gedanken und Verantwortung des Ingenieurs im beruflichen Umfeld beinhaltet.

Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften (FinAF) an der Universität Siegen wird dieses Fortbildungsmodul Universitäten und Hochschulen sowie der Industrie angeboten werden. Ethische Gedanken und Verantwortung des Ingenieurs im beruflichen Umfeld werden nach Auffassung von Prof. Dr. Ralph Dreher, Leiter dieses Forschungsinstituts, künftig zum selbstverständlichen Rüstzeug für eine nachhaltig innovative Ingenieurarbeit gehören. Es gilt angesichts dieser unstrittigen Erkenntnis daher zu prüfen, inwieweit für einen Studiengang sowohl curriculare Vorgaben bestehen als auch eine Lehrrealität geschaffen wurde, die es gleichermaßen fördert, dass Studierende der Ingenieurwissenschaften sich ausgehend von der zweifelsfrei weiterhin notwendigen hochqualitativen fachlichen Ausbildung (denn diese ist die Basis ihres Handelns!) mit der gesellschaftlichen und ökologischen Wirkung ihrer zukünftigen Erwerbsarbeit auseinandersetzen. Notwendig wird es hier werden, innerhalb der Ingenieurausbildung darauf hinzuwirken, dass die Studierenden als die zukünftigen Verantwortlichen von Ingenieurarbeit als Gestaltungsarbeit erkennen, dass sie sich mit ihrer besonderen Verantwortung in einer hochvernetzten Welt in den gesellschaftlichen sowie politisch-ökonomischen Prozess der Willensbildung einbringen können und aus ihrer Verantwortung heraus einbringen müssen.

Nicht jeder Ingenieur muss oder möchte leitende Aufgaben übernehmen. Daher stehen im Mittelpunkt des IfKom-Fortbildungsmoduls die Fragen: Warum will ich Führungskraft werden? Bin ich dafür geeignet? Wo kann ich das Führen theoretisch und praktisch lernen? Wie gewinne ich Empathie?

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IfKom: Ingenieure fordern Vorfahrt für Digitalisierung bei den Koalitionsverhandlungen

Zu den wichtigsten Handlungsfeldern, die die kommende Regierung mit Priorität Digitalisierung in Angriff nehmen muss, zählen leistungsfähige Breitband-Infrastruktur u. digitale Bildung,fordern IfKom.

Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur und die digitale Bildung zählen zu den wichtigsten Handlungsfeldern, die die kommende Regierung im Bereich der Digitalisierung mit Priorität in Angriff nehmen muss, fordert der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) anlässlich der Herbsttagung von Bundesvorstand und Verbandsrat in Berlin.

Damit die Menschen flächendeckend, also auch außerhalb der großen Städte, nicht online abgehängt werden, muss sich im Netzausbau mehr tun als bisher. Während bundesweit im Durchschnitt über drei Viertel aller Haushalte über einen Zugang von mindestens 50 Megabit pro Sekunde verfügen, unterscheidet sich die Situation bei genauer Betrachtung von Städten und ländlichen Regionen dramatisch. 96,3 Prozent der Haushalte haben beispielsweise in gut ausgebauten Gebieten Berlins mindestens einen 50 MBit/s Anschluss verfügbar. In ländlichen Gegenden Mecklenburg-Vorpommerns sind es dagegen lediglich 23 Prozent! Aber auch in Hessen können auf dem Lande nur 33 Prozent mit dieser Mindestgeschwindigkeit angeschlossen werden und selbst in Bayern sind es in einigen ländlichen Regionen nicht mehr als 40 Prozent der Haushalte. Von den genannten Zahlen sind auch viele Mittelstandsbetriebe und kleine Unternehmen betroffen, deren Geschäftsprozesse im Zuge der Digitalisierung immer stärker von einer gut funktionierenden Infrastruktur abhängig sind.

Bundesvorsitzender Heinz Leymann erklärt dazu: “Die bisherige Bundesregierung hat in ihrer Digitalen Agenda als ein Ziel den flächendeckenden Ausbau mit 50 Mbit/s bis zum Ende des Jahres 2018 erklärt. Eine solche Zielsetzung war richtig, auch wenn wir gut ein Jahr vorher erkennen müssen, es nicht ganz erreichen zu können. Umso stärker muss sich das Thema in den anstehenden Koalitionsverhandlungen wiederfinden. Bis zum Jahr 2025 sollte flächendeckend mindestens ein Gigabit pro Sekunde verfügbar sein. Dazu müssen gezielte politische Weichenstellungen erfolgen und ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Schließlich sind von einer leistungsfähigen Infrastruktur, die auch hohe Qualitätskriterien wie kurze Laufzeiten erfüllen muss, viele weitere Zukunftsthemen wie vernetztes Fahren oder Industrie 4.0 abhängig. Die Digitalisierung erfordert eine leistungsfähige, sichere, hochwertige Infrastruktur für Haushalte und die Wirtschaft. Damit stärken wir den Wettbewerbsstandort Deutschland insgesamt.”

Als ebenso zukunftsweisend betrachten die IfKom die digitale Bildung. Das Thema betrifft sowohl den Umgang mit der Technik selbst als auch die Vermittlung von Fähigkeiten, mit den Inhalten im Netz kompetent umgehen zu können. Digitale Bildung muss daher im gesamten Fächerkanon von Schulen und Hochschulen implementiert werden. Aber auch der Erwerb grundlegender Programmierkenntnisse gehört für die IfKom dazu. Jeder Schüler und Studierende sollte die Möglichkeit haben, Programmiergrundkenntnisse zumindest in einem Wahlfach vermittelt zu bekommen. Die IfKom begrüßen daher den Digitalpakt für Deutschland, der im bisherigen Bundesbildungsministerium initiiert wurde. Nachdem die Kultusministerkonferenz ihren Teil zur Gestaltung vorgestellt hat, sollten alle Beteiligten zügig zu einer Umsetzung kommen. Dabei müssen die Hemmnisse des Föderalismus überwunden werden!

Die CDU/CSU hält eine “Digitale Bildungsoffensive” für erforderlich, will mit einem Digitalpakt dafür sorgen, dass die Schulen über die erforderliche Ausstattung verfügen und sicherstellen, dass bundesweit alle Schulen und Hochschulen an das schnelle Internet angebunden sind. Bündnis 90/Die Grünen wollen in einer gemeinsamen Anstrengung mit allen Bundesländern Basiskompetenzen im Bereich Informatik, Medienanwendung und kritische Medienkunde als Baustein naturwissenschaftlicher Bildung verbindlich einbringen. Und die FDP möchte neben 1.000 Euro Technik-Investition pro Schüler die Medienkompetenz in die Bildungsstandards einbringen sowie die weltbesten Lehrer für die weltbeste Bildung. Die IfKom sehen viele Schnittmengen in den Regierungsprogrammen der Parteien und fordern, daraus nunmehr konkrete Vorhaben zu entwickeln und diese auch finanziell zu untersetzen.

Welchen Stellenwert die Digitalisierung für eine zukünftige Koalition hat, wird man auch an der Kabinettsbildung erkennen können. Dazu sagt Bundesvorsitzender Heinz Leymann: “Wir haben bisher ein eigenes Ministerium für die Digitalisierungsthemen gefordert und bleiben grundsätzlich dabei. Aber auch, wenn diese Funktion durch einen Staatsminister im Bundeskanzleramt ausgefüllt werden sollte: Entscheidend ist der Sitz am Kabinettstisch, sind ausreichende Kompetenzen, ein personeller und organisatorischer Unterbau sowie ein eigenes Budget. Damit kann eine zukünftige Koalition viel für die Entwicklung in Deutschland bewirken!”

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IfKom und Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg rücken noch enger zusammen

Die OTH Regensburg ist im Verband IfKom e. V. Fördermitglied geworden. Mit dieser Kooperation soll diese Zusammenarbeit interessierende Projekte voranbringen, die den Zielen beider Partner dienen.

BildSeit Jahren kooperieren die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg). Beispielsweise verleihen die IfKom dort jährlich einen Preis für herausragende fachliche Leistungen von Absolventen.

Um künftig noch enger zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen, ist die OTH Regensburg Fördermitglied im Verband lfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V. geworden, die der Präsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier und der Bundesvorsitzende der IfKom, Dipl.-Ing. Heinz Leymann, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung kürzlich besiegelte. Diese Kooperation soll durch vielfältige Aktionen gelebt werden, um für beide Seiten erfolgreich zu sein.

Im Zuge dieser Zusammenarbeit sollen unter anderem gemeinsam interessierende Projekte vorangebracht werden, die den Zielen beider Partner dienen. Ein gemeinsam anzugehendes Thema sehen die IfKom und die OTH Regensburg beispielsweise bei der Umsetzung der Digitalen Bildung in den Schulen und Hochschulen, der Information Studierender über die aktuellen Trends und Herausforderungen auf dem Sektor der Kommunikationstechnik in der Wirtschaft. Dies trifft insbesondere für den Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik zu, in dem Kenntnisse mit den Schwerpunkten Energie- und Automatisierungstechnik, Eingebettete Systeme, Elektronik und Kommunikationstechnik vermittelt werden. Mit dem solide fundierten Ingenieurabschluss stehen den Absolventen zahlreiche Arbeitsmöglichkeiten offen, denn Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure sind Mangelware auf dem Arbeitsmarkt.

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Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) ist eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Acht Fakultäten bieten in praxisorientierten Bachelor- und Masterstudiengängen in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit, Architektur und Gestaltung eine große Vielfalt an Stu¬dienmöglichkeiten. Zahlreiche Studien¬schwerpunkte, eine breite Palette an allgemeinbildenden Fächern inklusive Sprachen und Softskills sowie Zusatzausbildungen paral¬lel zum Studium bieten die Chance, ein individuelles Studien¬profil zu gestalten, das den eige¬nen Begabungen und Neigungen entspricht. So können z. B. Mathematik, Mikrosystemtechnik, Produktions- und Automatisierungs¬technik und Technische Informatik in Bayern nur an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) studiert werden. Die OTH Regensburg baut außerdem ihr Angebot an dualen Studiengängen weiter aus.

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MINT-Bildung – ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland!

Zur Sicherung des Wohlstandes in Deutschland werden hochqualifizierte Fachkräfte und Ingenieure insbesondere in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik benötigt.

BildIfKom – Ingenieure für Kommunikation und TVD – Institute of Technical Vocational Didactics sowie IPW – Ingenieurpädagogische Wissenschaftsgesellschaft im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Sven Volmering und Bundestagskandidaten Michael Breilmann

Deutschland muss das Thema “MINT-Bildung” wesentlich differenzierter in den Fokus nehmen. Darin sind sich IfKom e. V. und TVD – Institute of Technical Vocational Didactics sowie IPW e. V. sowie der Bundestagsabgeordnete Sven Volmering (CDU) und der Bundestagskandidat Michael Breilmann (CDU) einig. Volmering ist Mitglied des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung für Dorsten, Bottrop und Gladbeck. Breilmann kandidiert für den Wahlkreis Recklinghausen, Waltrop und Castrop-Rauxel.

Der hochtechnologische Standort Deutschland braucht gut ausgebildete Köpfe. Um unseren gesellschaftlichen Wohlstand zu sichern, benötigt Deutschland attraktive Produkte, Spitzenforschung und Innovationsfähigkeit. “Dazu brauchen wir hochqualifizierte Fachkräfte und Ingenieure insbesondere in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik”, merkte der Bundesvorsitzende Heinz Leymann an und fügte hinzu:”Die IfKom e. V. begrüßen daher die Forderung der CDU/CSU-Fraktion und SPD-Fraktion an die Bundesregierung, im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel die MINT-Bildung in Deutschland zu stärken, Innovationsfähigkeit zu fördern und dadurch dem Fachkräftemangel im MINT-Bereich früh entgegenzuwirken”. Danach soll die Förderung von naturwissenschaftlicher Kompetenz bereits bei der frühkindlichen Bildung erfolgen, die über die Schule, die berufliche Bildung sowie die Hochschule bis hin zur berufsbegleitenden Weiterbildung hinausgeht. Es darf weder ein Talent verloren gehen und noch durch verkrustete Bildungsstrukturen abgeschreckt werden! Ebenso muss der Trend, dass schlechte Schulleistungen im MINT-Bereich gesellschaftsfähig sind oder dass MINT-Fächer mit Blick auf gute Abschlussergebnisse abgewählt werden, durchbrochen werden.

In gleicher Weise begrüßen IPW und TVD die Forderung der CDU/CSU-Fraktion und SPD-Fraktion nach vielfältigen Maßnahmen zur Förderung der MINT-Bildung. “TVD und IPW unterstützen die angestrebte Erleichterung der Übergänge und Durchlässigkeit zwischen den Ausbildungssystemen, ohne jedoch die einzelnen Bildungsgänge zu verwässern. Die vergleichsweise jungen Ausbildungsgänge wie die dualen Studiengänge sollten evaluiert und bedarfsgerecht ausgebaut werden”, unterstrich Prof. Dr. Ralph Dreher, der Vizepräsident der Ingenieurpädagogischen Wissenschaftsgesellschaft (IPW) und Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik am Berufskollegs (TVD) der Universität Siegen ist und Lehrkräfte ausbildet für die beruflichen Schulen und Kollegs. Sein Forschungsschwerpunkt ist die perspektivische Erfassung der Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für berufliche Bildungsprozesse sowie für die darauf dann abzustimmende Lehrerbildung und fügte hinzu: “Auch die Hochschulen und Universitäten sollten prüfen, was zusätzlich getan werden kann, um Studienanfänger in den MINT-Fächern zu halten und zu begeistern”.

Die immer schneller werdende Digitalisierung hat enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. “Mit der Digitalisierung der Arbeit steigen die Qualifizierungsanforderungen erheblich. Dabei steht die Vermittlung entsprechender Informationskompetenzen in engem Zusammenhang mit einer modernen und innovativen Vermittlung von MINT-Inhalten”, betonte Doreen Blume (IfKom) und ergänzte: “Hierzu sind entsprechende Förderungsmaßnahmen einzuleiten. Auch ist der Anteil der Frauen im MINT-Bereich weiter zu erhöhen.”

Sven Volmering merkt an: “Als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Digitale Bildung liegt es mir sehr am Herzen, dass alle Bürger über sehr gute digitale Kompetenzen verfügen. Digitale Prozesse nehmen in sämtlichen Lebensbereichen zu. Ein adäquater Umgang ist dafür erforderlich. Für die Vermittlung sind erster Linie die Bildungsstätten zuständig. Mit den von den Koalitionsfraktionen des Deutschen Bundestages eingebrachten Anträgen zur Digitalen Bildung und zur MINT-Bildung und den Strategien des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK), wurden hierfür im Laufe dieser Legislaturperiode wichtige Impulse gesetzt. Jetzt sind die Akteure aus dem Bildungssektor gefragt diese Impulse in Taten umzuwandeln.”

Michael Breilmann ergänzt: “Darüber hinaus ist es von zentraler Bedeutung, die Berufs- und Studienorientierungsmöglichkeiten zu intensivieren, um MINT bekannter und vor allem attraktiver zu gestalten. Es müssen offensiv die Vorteile einer Ausbildung in den MINT-Bereichen und deren Attraktivität für die Berufsperspektive hervorgehoben werden. Dabei spielen insbesondere die Lehrkräfte eine wichtige Rolle. Dazu gehört auch, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren.”

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TVD – Institute of Technical Vocational Didactics wurde im Jahr 2008 als internationaler Kooperationspartner für die Ausbildung von gewerblich-technischen Lehrkräften (TT-TVET) an der Bergischen Universität Wuppertal gegründet und hat das Ziel hat, die Ausbildung von Lehrkräften für Technical and Vocational Education Training (TVET) auf höchstem Niveau zu internationalisieren. Die hierzu entwickelten und fortlaufend angebotenen Module zeichnen sich dabei durch eine ständige Verschränkung von Wissenschaftlichkeit und konkreter Anwendungsorientierung aus.

Die Ingenieurpädagogische Wissenschaftsgesellschaft (IPW e. V.) versteht sich als Forum für alle an technischer Bildung interessierten Personen aus der beruflichen und akademischen Bildung sowie aus Wirtschaft und Politik, national und international. Die Ingenieurpädagogische Wissenschaftsgesellschaft, IPW, e. V. hat sich das Anliegen der “Engineering Initiative” der UNESCO, 2011, zu eigen gemacht: Die Kunst der Technik in Theorie und Praxis einzusetzen, um den von den Vereinten Nationen formulierten Millenniumszielen mit der Kernforderung nach höherer Nachhaltigkeit näher zu kommen, muss weltweit verstärkt in die Lehre eingebunden werden.

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Industrie 4.0 braucht Digitale Bildung 4.0

Die Realisierung der digitalen Bildung ist eine disruptive Zukunftsaufgabe, die Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gemeinsam angehen müssen.

BildWirtschaft, Gesellschaft und Politik müssen sich noch stärker auf die digitale Zukunft hin ausrichten und die digitale Bildung mehr in den Blick nehmen, wiesen die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e.V.) und der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI e.V.) während eines Informationsgesprächs mit Saskia Esken und Sören Bartol hin. Saskia Esken ist Mitglied der Bundestagsausschüsse “Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung” und “Digitale Agenda”. Sören Bartol ist stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender für Verkehr, Bau und digitale Infrastruktur sowie Digitale Agenda.

Die Bildung 4.0 ist ein Schlüsselfaktor der Zukunft, die in den Schulen und Hochschulen vollständig implementiert werden muss. Das Internet und die digitale Vernetzung haben inzwischen in fast allen Bereichen in der Gesellschaft und Wirtschaft eine hohe Bedeutung gewonnen. Daher brauchen wir ein entsprechendes Bildungssystem. Beispielsweise gibt es ohne Bildung 4.0 keine Industrie 4.0. Dabei reicht es nicht allein aus, Schülerinnen und Schüler mit Hardware auszurüsten. “Das heutige Schulsystem muss auf dieses digitale Bildungssystem angepasst werden”, merkte der Bundesvorsitzende der IfKom, Heinz Leymann, an und fügte hinzu “Mit dem Vizepräsidenten Prof. Dr. Ralph Dreher des Kooperationspartners IPW -Ingenieurpädagogische Wissensgesellschaft erarbeiten die IfKom derzeit Vorschläge, wie die Digitale Bildung 4.0 in den Schulen, Berufsschulen sowie Hochschulen eingeführt werden kann”.

Wie das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Digitale Bildung in Höhe von 5 Milliarden EUR vorsieht, ist hierbei ein breitbandiger Internetzugang lediglich die materiale Voraussetzung. Wir benötigen ein Lehrpersonal an den Schulen, Berufsschulen sowie Universitäten und Hochschulen, das diese Möglichkeiten dann auch zielgerichtet durch alle Bereiche nutzen kann, indem es dafür im Rahmen von Fort- und Weiterbildungsnahmen qualifiziert wird.

“Gesellschaft und Wirtschaft befinden sich in einem großen Umbruch. Die technischen Innovationszyklen sind mittlerweile wesentlich schneller als die Ausbildungszyklen”, betonte der ZBI-Präsident, Wilfried Grunau und ergänzte “Die Realisierung der Digitalen Bildung 4.0 ist eine disruptive Zukunftsaufgabe, die größte Herausforderungen an uns alle stellt und Deutschlands wirtschaftliche Position auf dem Weltmarkt nachhaltig beeinflussen wird.”

“Länder wie Estland, Slowakei und Israel sind uns hierbei einen Schritt voraus” merkte Doreen Blume von IfKom an und ergänzte “In diesen Ländern ist beispielsweise der Informatik-Unterricht bereits in allen Schulstufen im Lehrplan verankert”. Neben einem modernen Bildungssystem benötigen wir zudem entsprechende Weiterbildungs-Maßnahmen in der Erwachsenenbildung, damit wir in Deutschland für das Zeitalter von Industrie 4.0 optimal gerüstet sind.

Saskia Esken und Sören Bartol betonten, dass die Digitalisierung eine große Herausforderung für die gesamte Gesellschaft ist und gerade im Bildungsbereich dringender Handlungsbedarf besteht. Saskia Esken führte aus: “Es ist höchste Zeit, dass Deutschland massiv in die digitale Infrastruktur seiner Bildungseinrichtungen investiert. Doch mit mehr Tablets an den Schulen ist es nicht getan – wir brauchen auch offene digitale Bildungsinhalte, wie sie unter dem Stichwort OER (Open Educational Resources) diskutiert werden”. Sören Bartol ergänzte: “Wir müssen zudem Lehrkräfte weiterbilden, denn sie sind diejenigen Multiplikatoren, die unsere Kinder auf ein Leben in der digitalen Welt vorbereiten müssen. Digitale Bildung ist letztlich eine Frage der Gerechtigkeit – denn wer sich nicht auskennt, fällt zurück!”…..

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

Pressekontakt:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
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44357 Dortmund

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