Nach schwachen US-Daten: Gold und Silber mit deutlicher Erholung

Nachdem der Goldpreis zuletzt unter Druck stand, scheint nun eine Erholung anzulaufen.

BildSowohl Gold als auch Silber können sich deutlich von den zu Wochenbeginn verbuchten, hohen Verlusten erholen. Gleich an mehreren Fronten gab es Nachrichten, die das gelbe Metall als Sicheren Hafen wieder attraktiver machten.

Vor allem der erheblich schwächer als erwartet ausgefallene US-Einkaufsmanagerindex half den Edelmetallen auf die Sprünge. Der war im September auf 47,8 gefallen – nach 49,1 im August. Experten hatten im Vorfeld sogar mit einem Anstieg über die Marke von 50 gerechnet. Die jüngsten Daten zur Entwicklung der US-Wirtschaft spielen den Parteien in die Hände, die darauf drängen, dass die US-Notenbank die Zinsen in den USA weiter senkt. Der schwache Einkaufsmanagerindex führte zudem dazu, dass der US-Dollar-Index sich von seinem Jahreshoch verabschiedete und die US-Aktienmärkte deutlich nachgaben.

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Smarte Metropole – Hongkongs Architektur-Branche nutzt neueste Technologien

Was macht eine smarte Stadt aus? Zweifellos sind es Technologien, die stark auf innovatives Denken ausgerichtet sind.

BildSo nutzte etwa die Hongkonger MTR Corporation den BIM (Building Information Modelling)-Prozess, um ihre 2016 eröffnete South Island Linie zu planen. Dieser Zug verbindet zwei zentrale Stationen auf Hong Kong Island mit der Touristenattraktion Ocean Park und dem südlichen Teil der Insel. BIM gilt als am weitesten entwickelte Online-Hilfe für Architekten, Ingenieure und Konstrukteure. Mit ihrer Hilfe lassen sich Einblicke und Werkzeuge für das Design und die Konstruktion kreieren sowie Entwicklungen managen.

Das MTR-Projekt wird als ein Musterbeispiel für die Transformation Hongkongs zu einer smarten Stadt gesehen, in der Architekten die Möglichkeiten von Innovationen wie BIM, VR (Virtual Reality), AR (Augmented Reality) und MR (Mixed Reality) nutzen. Dies bestätigten auch die Sprecher beim City Smarts Density 2.0 Symposium im Januar 2018, das von der Hong Kong Institute of Architects Biennale Foundation präsentiert und organisiert wurde.

Vorteil Smart City
Während es sich bei BIM um einen intelligenten 3D Modell-basierten Prozess handelt, ist VR ein immersives Multimedia-Tool, um reale Projekte in einer gedachten Welt oder umgekehrt zu simulieren. Im Gegensatz dazu bietet AR die Livedarstellung in einem realen Umfeld ergänzt durch computergenerierte Elemente wie Videos oder graphische Daten. MR steht für eine Hybridansicht, die physikalische und digitale Objekte in Realtime verbindet.

“Ich glaube, dass Hongkong einen Vorteil bei der Adaption des Smart City-Konzepts hat. Grundlage dafür sind die Dichte, fortschrittliche IT-Konnektivität, Offenheit, exzellente Infrastruktur, Internationalität und die Erfahrungen der örtliche Architekten”, so Lai Kiu Chan, Chefkuratorin der Biennale. “Smarte Gebäude sind wie Smartphones und Hongkongs gut entwickelte Infrastruktur ist ein Modell, das nützlich für die Entwicklung dicht bevölkerter Städte in verschiedenen Regionen sein kann.”

Chan beschreibt das Symposium als ein Aha-Erlebnis für die mehr als 100 Teilnehmer aus Architektur- und Designunternehmen, die sich über die Rolle Hongkongs als Verbindungsglied zu den Chancen der Belt and Road-Initiative informierten. “Auf dem chinesischen Festland sind Innovationen sehr schnell. Hongkong hingegen bewegt sich sicher und sorgfältig mit einem Zugang zum weltweiten Umfeld. Damit wollen wir sicherstellen, dass wir es richtig machen.”

Die studierte Architektin Chan fokussiert sich auf Innovationen für die Stadtplanung, die Stadterneuerung und die Dorfentwicklung. Letztes Jahr organisierte sie neun visuelle Ausstellungen in Hongkong, etwa auf Plakatwänden, unter Überführungen, in Bürolobbys und auf Rolltreppen. Sie sollten zeigen, wie sich Plätze mit Technologie verbinden.

Innovation erhöht Effizienz
Das Symposium präsentierte die neuesten Technologien, die die Architektur und den Immobiliensektor beeinflussen, darunter auch die Bedeutung der Gesichtserkennung. Argoon Chuang, Digital R&D Manager bei der Londoner Servicefirma Arup, erläuterte, dass ihre Rolle das Herausstellen der Wertschöpfung sei, die die neuen Technologien den Klienten bringe. Dazu gehöre, das Design schneller, günstiger und besser zu machen. So könne man etwa Faktoren mit VR testen, um Fehler beim Design und der Planung von Projekten zu vermeiden. “Dies macht alle glücklicher”, so Chuang. Hongkong ist das Zentrum von Arups Geschäft in Ostasien, wo man diese Innovation nutzen will, um den zeitaufwendigen und oft arbeitsreichen Prozess des architektonischen Designens zu reduzieren.

Nach Aussage von Chuang wollen Hongkonger Klienten den Wert für die speziellen Herausforderungen in der Metropole sehen, etwa beim Bauen von Gebäuden auf kleinen und beengten Grundstücken und nur wenige Meter entfernt von angrenzenden Gebäuden. Ein klassisches Beispiel sei die Konstruktion der MTR South Island Linie gewesen, bei der der Zugverkehr in der Admiralty Station nicht unterbrochen werden durfte.

“Der MTR war ein früher Anwender der BIM-Technologie und in diesem Sinne ein visionärer Kunde”, erläutert Chuang. Eine gute Grundlage auf dem Weg in die smarte City sei, dass die Hongkonger Behörden über eine große Menge von Daten über die bebaute Umgebung verfügten und diese teilten.

Fortschrittliche Analyse
BIM wird zunehmend in der Asien-Pazifik-Region eingesetzt, die Länder dort erwarteten bei großen Infrastrukturprojekten Geschwindigkeit und Effizienz, so Carol Poon, Technischer Manager bei Autodesk Far East, die Software für Klienten in Asien entwickelt. Speziell von Bedeutung für Hongkongs ausgereiftes Entwicklungsmodell, wird BIM vor allem in Stadterneuerungsprojekten eingesetzt, etwa in der Shanghai Street in einem der ältesten Distrikte der Metropole mit chinesischen Geschäften, die aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen. “Bei der Revitalisierung solcher Gebäude bleibt die Fassade erhalten, während das Innere komplett verändert wird, etwa von einem Geschäft zu einem Freizeitcenter”, erläutert Poon. Das Modell werde immer häufiger in den Teilen Hongkongs eingesetzt, in denen man den Charakter des Distrikts bewahren möchte.

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Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.

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Über 3.000 Teilnehmer beim Asian Financial Forum – Premiere für den InnoVenture Salon

Die Themen Wachstum und Innovation in Asien und weltweit standen im Mittelpunkt des diesjährigen Asian Financial Forum.

BildÜber 3.000 hochrangige Vertreter aus Politik, Finanzwelt und Industrie kamen am 15. und 16. Januar 2018 in Hongkong zusammen. Organisiert vom Hong Kong Special Administrative Region (HKSAR) Government und dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) tauschten sich die Teilnehmer des Asian Financial Forum über neue technische Entwicklungen und Innovationen aus, die Einfluss auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung und das Wachstum haben werden. Zusätzlich zu den Plenumsdiskussionen, Foren und Workshops gab es über 670 Einzelgespräche unter dem Dach der AFF Deal Flow Matchmaking Session. Hier loteten die Teilnehmer Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten für mehr als 500 Projekte in den Bereichen Fintech, Umwelt und Energie, Healthcare-Technologie, Infrastruktur und Immobilienservices aus.

Startups mit Potential
Zum ersten Mal vor Ort war der InnoVenture Salon. Er bot rund 20 Startups eine Bühne zur Präsentation ihrer innovativen Projekte, etwa bei Projektpräsentationen, Investorenmeetings und Mentoren-Gesprächen. Neben den Finanzierungsmöglichkeiten waren praktische Informationen zu den Themen Unternehmensgründung sowie Marketing- und Pitching-Strategie gefragt. Bei den Startups mit dabei war etwa Kami, mit seinen AI-Anwendungen für den Finanz- und Bankensektor. Das Unternehmen nutzt die Chatbot-Technologie, um aus früheren Gesprächen passsende Antworten für laufende Konversationen zu entwickeln. Kuaiwear ist im Fitness-Segment tätig und ermöglicht smarte Coachings in Realtime über Kopfhörer und über den KuaiFit Marketplace Trainingspläne für verschiedene Sportarten über eine App. Das Startup Farm66 züchtet hochwertige organische Agrarprodukte in Innenräumen und nutzt dafür patentierte Gewächshaustechnologien mit wenig Wasserverbrauch. Für diese Technik interessiert man sich unter anderem in Dubai, wo Pflanzen in der Wüste angebaut werden sollen.

Positive Einschätzung überwiegt
Wie bereits in den Vorjahren wurden die Teilnehmer des AFF nach ihrer Einschätzung der wirtschaftliche Lage gefragt. 58 Prozent zeigten sich von einer positiven Entwicklung der Wirtschaft in diesem Jahr überzeugt, nur sechs Prozent äußerten sich pessimistisch, der Rest neutral. Als globale Wirtschaftsrisiken sehen 25 Prozent die politische Ausrichtung der amerikanischen Regierung, 19 Prozent fürchten mehr Handelsprotektionismus und weitere 19 Prozent geopolitische Spannungen. 55 Prozent erwarten, dass China 2018 die besten Anlageerträge bietet, vor allem in den Bereichen Telekommunikation, Medien, Technologie, Healthcare und in umweltfreundlichen Branchen. Als Treiber dieses Wachstums sehen 32 Prozent Liberalisierungen und strukturelle Reformen und 19 Prozent die Belt and Road-Initiative.

Nach Technologien befragt, die die größten Beeinträchtigungen für die Finanzindustrie bringen könnten, nannten 30 Prozent AI, 21 Prozent Big Data-Analysen, und 15 Prozent Blockchain. Als die größten Herausforderungen für Finanzinnovationen werden Überregulierung, konservative Ansichten von Amtsinhabern sowie fehlende Talente gesehen.

Die Vorträge von zwei Experten im Bereich AI und Fintech gehörten denn auch zu den Highlights am zweiten Tag des AFF. Professor Daniela Rus, Director des Computer Science and Artifical Intelligence Laboratory (CSAIL) und Professor of Electrical Engineering and Computer Science am MIT, sprach über die neuesten Entwicklungen bei AI und Robotern und welchen Einfluss diese auf die Finanz- und Geschäftswelt haben können. JP Nicols, Managing Director FinTech Forge und Chairman NextMoney.org, teilte sein Know-how zum Thema Finanzinnovationen und die Technologieentwicklung und ihre Bedeutung für Erfolge im globalen Markt.

Viel Interesse gab es auch für den Themenworkshop Fireside Chat, bei dem Christine Tsai, Gründungspartnerin und CEO von 500 Startup’s, die Geheimnisse erfolgreicher Startups in den Mittelpunkt stellte.

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Internationale Finanz- und Geschäftswelt trifft sich beim Asian Financial Forum in Hongkong

Zum elften Mal kommen am 15. und 16. Januar 2018 hochkarätige, internationale Vertreter der Finanz- und Wirtschaftswelt zum Asian Financial Forum im Hongkong zusammen.

BildWährend der zwei Tage werden sie Entwicklungen und Trends in den dynamischen Märkten Asiens und darüber hinaus diskutieren. Die Veranstaltung, die von der Regierung der Hong Kong Special Administrative Region (HKSAR) und dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisiert wird, steht diesmal unter dem Motto: Wachstum steuern und Innovation den Weg bereiten, in Asien und weltweit. In 2017 verzeichnete das Forum über 2.900 Teilnehmer, darunter mehr als 100 international renommierte Sprecher. Großes Interesse gab es auch an den Deal Flow Matchmaking Sessions, wo in über 600 Gesprächen mehr als 490 Projekte mit Investoren diskutiert wurden. Insgesamt arrangierte der Veranstalter seit dem Start dieser Sessions bereits 3.800 Meetings mit mehr als 1.800 Unternehmen.

Wie bereits im Vorjahr wird auch diesmal eine Delegation aus Deutschland nach Hongkong reisen, darunter rund 30 Teilnehmer von den Wirtschaftsjunioren Karlsruhe. Hintergrund ist laut Maximilian Hillmann, dem Vorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Karlsruhe, dass “wir als junge Führungskräfte und Wirtschafts-Manager der Technologie-Region Karlsruhe immer auf der Suche nach aktuellen Trends und visionären Entwicklungen auf dem Weltmarkt sind. Das Asian Financial Forum in Hongkong bietet hierfür eine großartige Gelegenheit. Es ist richtungsweisend für wirtschaftliche Innovation, Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit – ein globales Forum zur Weiterbildung und zum Vernetzen.” Eine kleinere Gruppe, die besonders am Thema Fintech interessiert ist, stellt Frankfurt Main Finance. Zudem wird es vor Ort einen gemeinsamen Stand von Frankfurt Main Finance, FrankfurtRheinMain und Hessen Trade & Invest geben.

Zu den Themen des AFF gehören unter anderem Finanzinnovationen und Technologie, AI und Robotics, Green Finance, Versicherungs-Technologie, Fintech, Blockchain und Banking-Innovationen. Unter den Referenten finden sich so klangvolle Namen wie Jacob J. Lew, bis 2017 Finanzminister der USA, David Lipton, First Deputy Managing Director des International Monetary Fund, Pierre Gramegna, Finanzminister von Luxemburg, Hu Huaibang, Chairman der China Development Bank Corporation, und Takehiko Nakao, Präsident der Asian Development Bank. Aus Deutschland kommt Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Sprecherin beim Keynote-Luncheon am 16. Januar ist in diesem Jahr die Expertin für AI und Robotics, Professor Daniela Rus, Director of Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) und Professor Electrical Engineering and Computer Science des MIT.

Angeboten werden den Besuchern des AFF zudem vorab arrangierte Meetings für Teilnehmer mit gemeinsamen Interessengebieten, der InnoVenture Salon für Startups, die ihre Geschäftsideen internationalen Investoren vorstellen möchten, eine Zone für kostenlose Finanz- und Serviceberatung sowie Sessions mit Projekteignern, die ihre Projekte möglichen Investoren präsentieren.

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Mehr als 2.800 Entscheider aus Regierungen, Wirtschaft und Finanzwelt beim Asian Financial Forum (AFF)

Am 18. und 19. Januar 2016 trafen sich zum neunten Mal hochrangige Vertreter der globalen Finanzwirtschaft, Wirtschaft und Politik beim Asian Financial Forum (AFF) in Hongkong.

BildBei der gemeinsam vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) und dem Hong Kong Special Administrative Region Government (HKSARG) organisierten Konferenz standen Themen wie Asiens Rolle in der Weltwirtschaft, die Zukunft Chinas sowie die Auswirkungen der Belt and Road-Initiative im Mittelpunkt.

Zu den über 90 hochkarätigen Sprechern aus aller Welt gehörte auch Dr. Ben S. Bernanke, von 2006 bis 2014 Chairman des United States Federal Reserve System. Sie trafen bei den verschiedenen Paneldiskussionen und Sitzungen auf mehr als 2.800 Finanzexperten, CEOs multinationaler Unternehmen sowie Investoren aus aller Welt. Als Keynote-Sprecher beim gemeinsamen Lunch am 19. Januar beleuchtete Dr. Bernanke die Auswirkungen der Normalisierung der US-amerikanischen Währungspolitik auf die globale Wirtschaft und den Einfluss von abweichenden Wechselkursen und der Währungspolitik der einzelnen Länder auf den weltweiten Kapitalmarkt.

Das chinesische Festland als bedeutender Wirtschaftsstandort zog sich thematisch durch beide Tage des AFF. Schwerpunkte der Podiumsdiskussionen waren etwa die Belt and Road-Initiative sowie Geschäftsinnovationen und Beeinträchtigungen durch Big Data, Fintech und E-Commerce. Ergänzt wurden die Podiumsdiskussionen durch Workshops, die von der Internationalisierung des Renminbi und China als Gastgeber des G20-Gipfel 2016 bis zur Rolle weiblicher Führungskräfte in China reichten.

Während des zweitägigen Forums führte das HKTDC Real-time-Befragungen bei den Teilnehmern etwa zu den Themen Weltwirtschaft und Investitionsumfeld durch. Die Auswertung zeigte, dass die Mehrheit der Befragten (43,7%) in diesem Jahr nicht optimistisch auf die Entwicklung der globalen Wirtschaft blickt. Nur 15.8 Prozent zeigten sich positiv gestimmt, 40,5 Prozent neutral. Bei der Frage nach den Märkten mit den besten Investitionsmöglichkeiten erreichte China den ersten Platz (30,3%), gefolgt von den USA (23,4%), Südostasien (17,5%) und Indien (12,7%). Nachhaltige Industrien mit umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen gehörten für die Teilnehmer zu den Sektoren, die die Weltwirtschaft am stärksten stützen, gefolgt von Telekommunikation, Medien und Technologie, E-Commerce und Healthcare.

Während einer der Podiumsdiskussionen wurden die Teilnehmer zudem zu den Wirtschaftsaussichten des chinesischen Festlandes befragt: Mehr als 90 Prozent rechneten 2016 mit einem Wachstum von höchstens sieben Prozent. 37,6 Prozent äußerten sich überzeugt, dass die wirtschaftliche Öffnung des Landes sowie Strukturreformen die wichtigsten Wachstumsmotoren für die Wirtschaft auf dem chinesischen Festland seien. Darauf folgen die Inlandsnachfrage (20,4%), eine proaktive Fiskalpolitik (14,5%) sowie die zügige Urbanisierung (12,1%).

Erstmals fand im Rahmen des AFF ein “Global Investment Summit” statt, das von PwC und Standard & Poor’s gesponsert wurde. Hier standen die globalen Investitionsaussichten und die chinesischen Auslandsinvestitionen im Mittelpunkt. Investitionsmöglichkeiten prüfen konnten die Teilnehmer auch in diesem Jahr bei der “AFF Deal Flow Matchmaking Session”, die vom HKTDC zusammen mit der Hong Kong Venture Capital and Private Equity Association organisiert wurde. Es gab über 570 Meetings für 370 Investitionsprojekte. In der Global Investment Zone konnten sich die Teilnehmer des AFF zusätzlich über Investitionsprojekte in 12 Ländern informieren.

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Fit für einen neuen Einsatz – Umwandlung statt Abriss

Gebäude bewahren und neu zu beleben anstatt sie abzureißen. Gelungene und spannende Konzepte, die sich daraus ergeben, zeigen verschiedene Hongkonger Projekte.

BildDie Umwandlung ist auch ein von der Hongkonger Regierung unterstütztes Vorhaben und laut dem Hongkonger Büro der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ein Gebiet, das sich für öffentlich-private Kooperationen eignet. Nach Aussage von Clement Lau, Vorsitzender des RCIS Hong Kong Board, kann der private Sektor signifikant zur Bewahrung dieses Erbes beitragen, da er flexibler und innovativer bei Design und künftiger Nutzung sowie den finanziellen Arrangements für den Betrieb des abgeschlossenen Projekts sei.

Ein Hongkonger Entwickler, der die Wiederverwendung der Abrissbirne vorzieht, ist die Ovolo Group mit Hotels in Hongkong und Australien. Tim Alpe, Chief Operating Officer, erläutert, dass Ovolo bei der Beschaffung neuer Objekte eher die leistungsschwachen und hässlichen Entlein mit Wertsteigerungs-Potential suche. Die Immobilie selbst als Hauptfaktor zu sehen und nicht gleich ihren Wert als Hotel unterscheide das Geschäftsmodell von Ovolo von vielen anderen, so Alpe. “Unsere Immobilien in Hongkong und Australien sind gute Beispiele für dieses Konzept.”

In Hongkong beherbergten Ovolo Central und Ovolo Noho früher Büros, die von der Gruppe zu Serviced Apartments und dann zu Hotels umgebaut wurden. Ovolo Southside in Wong Chuk Hang auf Hong Kong Island war ein Lagerhaus, das man in ein Hotel im hippen New York-Industriestyle verwandelte. “Selbst unsere Immobilie am Hafen von Aberdeen war ursprünglich ein Bürogebäude”, so Alpe. Ovolo Aberdeen Harbour ist seit Anfang August für 90 Tage geschlossen und wird im November als erstes Haus der Marke Mojo Nomad wiedereröffnet. Dieses neue Konzept vereint Leben und Arbeiten unter einem Dach. Zusätzlich zu den 65 Zimmern mit 250 Betten wird das Haus eine Community Bar, ein Café, eine Lounge und Co-Working-Plätze sowie eine gemeinsam nutzbare Küche und eine Waschküche für die Bewohner bieten.

Ovolo achtet beim Kauf der Immobilien auf einen möglichst günstigen Preis, investiert dann aber in hochwertiges Design, zusammen mit der Hongkonger Architekturfirma KplusK Associates und dem HASSELL Studio in Australien. Der Umwidmung wird dabei vor einem Abriss und Wiederaufbau der Vorzug gegeben. Dies ermöglicht zudem die willkommene Beibehaltung einiger skurriler Charakteristika der Originalgebäude.

Das Hongkonger Büro der holländischen Architekturfirma MVRDV demonstriert ebenfalls die Vorteile der Neubelebung. Hier entstand aus einem alten Industriegebäude in East Kowloon ein hochmodernes Bürohaus. Das 18.000 Quadratmeter große Projekt, am Kwun Tong Ufer in Kowloon gelegen, ist Teil eines umfangreicheren Stadtentwicklungsprogramms, das den postindustriellen Distrikt in einen neuen, zentralen Geschäftsbezirk umwandeln will.

Marta Pozo, Direktor bei MVRDV Asia, erläutert, dass das wegen des umfangreichen Einsatzes transparenter Materialien The Glass Office genannte Gebäude, für einen neuen Ansatz der Entwicklung in Hongkong steht. Dieser bevorzugt die Nachrüstung bestehender Gebäude und die Stärkung des originalen Charakters des Viertels vor dem kompletten Neubau.

“Die vorher dunklen und labyrinthartigen Innenbereiche wurden komplett herausgenommen, damit das Licht durch das Gebäude fluten kann”, so Pozo. Gemeinschaftsbereiche, Services und vertikale Zirkulation sind jetzt auf der Rückseite des Gebäudes angeordnet. “Der Grundriss erlaubt in jeder Etage eine Raumaufteilung von einem bis zu vier Mietern.” Beauftragt wurde MVRDV von der Kapitalbeteiligungsfonds-Gesellschaft GAW Capital, die sich auf den globalen Immobilienmarkt fokussiert.

Auch die Besitzer des Camlux Hotels, das im letzten Mai in Kowloon Bay eröffnete, wollten Elemente der früheren Isolierflaschen-Fabrik aus dem Jahr 1985 erhalten. Managing Director Raymond Leung erzählt, dass die Produktion in einen nahegelegenen Standort verlagert wurde, nachdem die Besitzer die Liegenschaft als sehr geeignet für ein Business Hotel einschätzten. Diese Entscheidung traf mit der Einführung des Revitalization of Industrial Buildings Programms der Regierung zusammen. Nach Aussage von Leung war die Umwandlung auch eine Chance zum Markenaufbau. “Wir wollten unsere eigene Geschichte und die Historie des Gebäudes verbinden, das charakteristische unserer Marke erzählen und gleichzeitig unseren Gästen etwas Interessantes bieten”, erläutert Leung. “Seit der Hoteleröffnung gab es ein großes Medienecho und viele ermutigende Kommentare zu unserem Design und der gelungenen Umwandlung. Dies hat uns nicht nur neue Kunden gebracht, sondern auch viele Stammkunden.”

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Hongkonger Start-up entwickelt neues Modell für die Immobilienbranche

Das Hongkonger Start-up OKAY.com hat ein neues Geschäftsmodell für die Arbeit von Immobilienfirmen entwickelt, das für mehr Transparenz und Kundenfreundlichkeit sorgen soll.

BildIn einer so konventionellen Branche ist dies nichts für Zaghafte, aber Joshua Miller, ein ehemaliger Investmentbanker und aufstrebender Unternehmer, nahm die Herausforderung an.

Millers Familie kennt die Branche seit 1985, als seine in den USA geborene Mutter Asia Pacific Properties in Hongkong gründete. Nach Stationen bei Morgan Stanley in New York und Hongkong, stieg Miller 2005 in das Familienunternehmen ein. “Wir erwarben 2011 die Mehrheit an OKAY.com und 2012 übernahm ich die Position als CEO”, so Miller. “Zu dieser Zeit war es ein kleines Start-up und wir zerstörten das Geschäftsmodell, um Verbesserungen in der Branche insgesamt zu erreichen.” Er ergänzt, dass O-Kay im kantonesischen für Zuhause stehe.

“Wir wussten immer, dass die Agenturbranche eine anspruchsvolle ist, belastet mit fragmentierten Informationen, geringen Standards und frustrierten Klienten. Daher beschlossen wir, ein neues Agenturmodell zu entwickeln, das die wirtschaftlichen Anreize für den Makler mit akkuraten, aggregierten Daten verbindet. Dies hat ein paar Jahre gedauert, aber jetzt wachsen wir schnell. Heute haben wir 75 Agenten und über 125 Prozent Wachstum allein im letzten Jahr”, erläutert Miller.

Zur Zusammenstellung seines Kernteams überzeugte Joshua Miller seinen Bruder, Jordan Han Miller, früher Immobilien-Hedgefonds-Manager in New York, als Director of Operations, zum Team zu stoßen. Zudem konnte er Torbjörn Dimblad, einen Experten für transformative Technologiesysteme, als CTO gewinnen. Dieser war bis dahin CIO eines drei Milliarden USD Reedereigeschäfts in Oslo.

Zu dritt nahm man die Probleme der Branche in Angriff, die geplagt gewesen sei von Immobilien-Webseiten voller irreführender Listen, falsch ausgerichteter Incentives und internem Wettbewerb zwischen den Maklern.

Bei den bisher üblichen Arrangements behielten Makler Immobilienlisten für sich und gaben, um ihre Provision nicht zu gefährden, Informationen nur wenn unbedingt nötig heraus. Nach Aussage von Miller sei dies weder gegenüber Käufern, Verkäufern, Mietern und Vermietern fair gewesen, da die Kunden nicht das gesamte Spektrum der verfügbaren Angebote, sondern jeweils nur einen Ausschnitt sahen. Dies barg aber auch Chancen: “Hongkong hat eine große Immobilienindustrie, die 1,4 Milliarden USD in Kommissionen generiert, aber das Ganze war fragmentiert, ineffizient und frustrierend für die Kunden”, ist Miller überzeugt.

Um Makler zu rekrutieren, musste Miller sie zunächst von den Vorzügen des Informationsaustausches überzeugen. Dies war schwieriger als erwartet. Die Kommissionen von bis zu 50 Prozent, die er anbot, lagen deutlich über denen der anderen Agenturen. Paradoxerweise wurden sie deshalb mit Skepsis betrachtet. Die Idee eines transparenten Geschäftsmodells, bei dem alle Immobilienkenntnisse geteilt werden, erschien rätselhaft. Aber nach und nach kamen Makler an Bord, auch von etablierten Büros, und als bei diesen das Geschäft florierte folgten weitere.

OKAY.com kann dies nur deshalb leisten, weil es ein schlankes Geschäftsmodell hat. Als Online-Plattform, die bereits ausgezeichnet wurde, braucht das Unternehmen keine teuren Niederlassungen, um Kunden zu gewinnen. Um die Kosten weiter zu reduzieren und den Maklern höhere Kommissionen anbieten zu können, designte man eine geschützte Unternehmens-Plattform, die die Makler aus der Entfernung nutzen können und setzte ein “Hot Desking”-System ein, was zu deutlichen Kosteneinsparungen führte. “Diese mobile Plattform hilft unseren Agenten, die Kunden schneller zu informieren und damit wettbewerbsfähiger zu sein”, so Miller. OKAY.com bietet zudem erfolgsabhängige Incentives und belohnt Makler für Informationen, die sie teilen. Folge der effektiven Zusammenarbeit ist unter anderem eine starke Datenbank.

Im Austausch von Kenntnissen liegt wohl der größte Unterschied zu anderen Agenturen. Nach Aussage von Miller arbeitet der Kunde mit einem Agenten und sieht dutzende oder hunderte Optionen, ein erheblicher Vorteil gegenüber der Zusammenarbeit mit mehreren Maklern. “Hier kommt das Prinzip der Wissenswirtschaft zum Tragen und kreiert einen Wettbewerbsvorteil für unsere Agenten.”

Gestartet wurde das Geschäft mit Start-up Fundings verschiedener Investoren, darunter Peter Churchouse, eine führende Autorität auf dem asiatischen Immobilienmarkt, und Oliver Rust, Veteran in der Analyse von Konsumentendaten und jetzt Managing Director der Engine Group. “Jetzt wo wir profitabel sind, planen wir eine Kapitalerhöhung”, erläutert Miller, der regional expandieren möchte. Zunächst stehe Ende 2018 das chinesische Festland im Fokus, gefolgt von Märkten wie Malaysia, Japan, Südkorea und Vietnam.

Aufbauend auf die gesammelten Daten von OKAY.com möchte Miller zudem eine Immobiliendaten-Analysefirma gründen, auf die zum Beispiel Banken für ihre Berichte zurückgreifen können. Statt wie bisher historischer Transaktionsdaten ständen dann Frühindikatoren für Analysen zur Verfügung. Damit könnten auch Investoren besser planen.

Für Miller war Hongkong der beste Platz, um OKAY.com zu entwickeln. Gründe sind die guten rechtlichen Rahmenbedingungen und die Möglichkeit, Geldgeber und talentierte Mitarbeiter zu finden. Zudem bereite die Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells unter der starken Regulierung im Hongkonger Immobilienmarkt das Unternehmen optimal darauf vor, sich auch in anderen Märkten mit ähnlicher Struktur zu behaupten. “Mit der Etablierung in Hongkong haben wir eine solide Grundlage geschaffen. Hongkong ist ein sehr wettbewerbsintensiver Markt und wenn wir hier erfolgreich sind, können wir dies auch in anderen asiatischen Märkten sein.”

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Asien führend beim Online-Verkauf

Asien-Pazifik mit den beiden Mega-Märkten China und Indien ist laut einer Studie der US-Forschungsgruppe Forrester Data die weltweit größte Region für den Online-Handel.

BildDer Umsatz in diesem Sektor lag 2016 bei 861 Milliarden USD und er soll bis 2021 auf 1,4 Billionen USD steigen. Dies entspricht einem Fünftel der gesamten Einzelhandelsverkäufe. Mit 1,089 Billionen USD wäre China 2021 der erste Billionen-Dollar-Markt und würde 80 Prozent aller E-Commerce-Umsätze im Asien-Pazifik-Markt abdecken.

Für Indien erwartet die Studie bis 2021 einen durchschnittlichen jährlichen Anstieg von über 30 Prozent auf insgesamt 64 Milliarden USD. Dies ist umso beeindruckender, da der dortige Markt mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen hat, etwa rechtlichen Hindernissen, einem Rückgang von Venture-Kapital-Ausstattung, mangelnden Logistik-Ressourcen und einem langsamen Anstieg der Zahl der Online-Käufer. Trotzdem wächst der indische Markt dreimal schneller als der südkoreanische, der nächste vielversprechende Markt in der Region. Nach Aussage von Elaine Wong, Mitbegründerin von BFMe.com, einem führenden, grenzüberschreitenden E-Commerce-Anbieter der Region, sei der indische Markt mit dem in China vor zehn Jahren vergleichbar. Vor allem Elektronik, Haushaltswaren, Kleidung, Make-up und Spielzeuge seien im weltweit zweitgrößten Markt für Smartphones gefragt.

Eine Umfrage unter asiatischen E-Commerce-Führungskräften bei der eTail Asia expo in Singapur ergab 2017, dass Social Media die am meisten genutzte Form der Markenkommunikation ist und 87 Prozent der Befragten in diesem Sektor aktiv sind. Während die direkte Kommunikation in den Läden mit 81 Prozent folgte, lagen E-Mails mit 64 Prozent abgeschlagen auf dem dritten Platz. Zudem zeigte sich ein Rückgang bei Investitionen in die Optimierung von Suchmaschinen, aber ein Anstieg bei sozialen und Banner-Anzeigen, da man sich hiervon mehr Resonanz erwartet. Nahezu alle berichteten über Pläne, die Ausgaben für Social Media zu erhöhen, bei vier Prozent sogar zwischen 21 und 30 Prozent.

“Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Marken sich wirksam von den Wettbewerbern abheben müssen, um ihre gewünschten Botschaften neuen und bestehenden Kunden zu vermitteln,” erläutert Jose de Cabo, Mitbegründer von Olapic, der US-amerikanischen Marketing-Plattform, die die Umfrage durchführte. “Die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe zu verstehen, bleibt eine massive Herausforderung für die Einzelhändler.” Dass dies ihre größte Sorge sei, bestätigten 86 Prozent der Befragten.

Den Aufbau eines loyalen Kundenstammes fördern – so über 80 Prozent der Teilnehmer – vor allem Preisnachlässe, Incentives für Vielkäufer und Treueprogramme. Für den schnell wachsenden Sektor des mobilen E-Commerce sieht Michael Breen, Senior Business Leader der MasterCard Digital Payments und Labs Division, weitere Herausforderungen: “2019 werden wir 2,7 Milliarden Smartphone-Nutzer haben. Diese werden über 200 Milliarden mobile Transaktionen generieren. Daher müssen Händler es so einfach wie möglich machen, Käufe über jedes Gerät, zu jeder Zeit, von jedem Platz aus und über jeden Kanal zu tätigen.”

Laut Breen stellt Betrug eine Herausforderung beim Wachstum des mobilen E-Commerce dar. Die Zahl der versuchten Betrugsfälle über digitale Kanäle sei dreimal höher als bei den Offline-Verkäufen. “Dies hat bei Online-Händlern dazu geführt, dass sie 13 Mal mehr Transaktionen ablehnen als tatsächliche Betrugsfälle vorhanden sind. Zwangsläufig wirkt sich das negativ auf den Gewinn aus. Insgesamt 66 Prozent aller Konsumenten, deren Einkauf wegen eines Fehlers nicht zustande kam, werden die Zahl ihrer Einkäufe künftig reduzieren und 32 Prozent werden bei diesem Händler nie mehr einkaufen,” so Breen.

Südostasien gehört, so Danny Baskara, Spezialist für tägliche Online-Deals und Flash-Sales aus Jakarta sowie Gründer und Geschäftsführer von Evoucher, zu den vielversprechendsten E-Commerce-Märkten. So hätten allein 45 Prozent der 256 Millionen Einwohner Indonesiens einen Online-Zugang, 67 Prozent sind unter 35 Jahren und 34 Prozent besitzen ein Smartphone. Allerdings würden nur sieben Prozent über eine Kreditkarte verfügen, während 37 Prozent ein Bankkonto hätten. Rund die Hälfte der kleineren und mittleren Unternehmen des Landes verfüge noch nicht über ein Bankkonto und nutze überwiegend Barzahlung. “Da Bankkonten nicht immer einfach zu sichern sind, scheinen elektronische Geldbörsen der Weg in die Zukunft zu sein,” ist Baskara überzeugt. Er rate Geschäftsleuten dazu, den Marktzugang via mobiler Geräte zu prüfen und Facebook und Google zur Umsatzgenerierung einzusetzen.

Für Muhamad Fajrin Rasyid, Mitbegründer des Onlinehändlers Bukalapak.com aus Jakarta, sind Verkäufe über Mobilgeräte schon heute wichtiger als über Desktops. “Bereits 70 Prozent unserer Einnahmen erzielen wir über diesen Kanal. Vor zwei oder drei Jahren war E-Commerce strikt auf Jakarta und andere große Städte begrenzt, jetzt wächst die Beliebtheit auch in kleineren Orten, darunter solchen weit von Java, dem Hauptregierungsbezirk, entfernt. Dies macht die Logistik zu einer Herausforderung. Zur Zeit müssen die Konsumenten noch zwischen hohen Lieferkosten und langen Lieferzeiten wählen, aber beides wird irgendwann zu Ende gehen.”

Heute gibt es 260 Millionen Internetnutzer in Südostasien und ihre Zahl nimmt schneller als überall sonst auf der Welt zu. Analysten erwarten, dass 2025 der E-Commerce-Markt in jedem Land der Region einen jährlichen Umsatz über fünf Milliarden USD haben wird.

“Das tatsächliche Wachstumspotential liegt in den relativ unerschlossenen Märkten Bangladesch, Kambodscha, Laos, Myanmar, Nepal, Pakistan und Sri Lanka,” zeigt sich Hanno Stegmann, Chief Executive der Asia-Pacific Internet Group aus Singapur, überzeugt. “Im Durchschnitt haben diese Länder ein BIP-Wachstum von 6,4 Prozent über die letzten sieben Jahre und die Bevölkerung dort stieg um 76 Millionen. In allen diesen Märkten wird die Mehrheit der Kunden nur über mobile Geräte Zugang haben, eine Situation auf die sich die Händler einstellen müssen.”

Der größte E-Commerce-Markt in Asien wird China mit seinen speziellen Gegebenheiten bleiben. “Die Online-Marken, die weltweit führend sind, werden nicht unbedingt dieselbe Bekanntheit in China erreichen”, so Ann Wang, General Manager von Tencent, dem Internet-Giganten aus Shenzhen. “Die populärste Suchmaschine des Landes ist etwa Baidu, nicht Google. Auch ist nicht eBay die führende C2C-Plattform, sondern Taobao und als B2C-Plattform ist JD deutlich beliebter als Amazon.”

Sie ergänzt, dass 90 Prozent der Online-Shopper auf dem chinesischen Festland ihre mobilen Geräte nutzen und 75 Prozent per Smartphone ordern. In jüngster Zeit wurde zudem der grenzüberschreitende E-Commerce-Handel populär und zeigte 2016 ein Wachstum von 46 Prozent bei einem Gesamtumsatz von 85,7 Milliarden USD. “Da der typische chinesische Konsument zunehmend bereit ist, für qualitativ hochwertige Produkte und Services mehr zu zahlen, muss seine Offline-to-Online-Erfahrung so reibungslos wie möglich sein”, erläutert Wang. “Der durchschnittliche Smartphone-Besitzer hat rund 40 Apps auf dem Gerät installiert und wenn er eine weitere App für den Einkauf bestimmter Produkte herunterladen soll, ist die Chance groß, dass dies nicht passiert. Händler können erheblich erfolgreicher sein, wenn sie bestehende Apps wirksam einsetzen, WeChat ist dafür das beste Beispiel.”

Über:

Hong Kong Trade Development Council
Frau Christiane Koesling
Kreuzerhohl 5-7
60439 Frankfurt
Deutschland

fon ..: +49-69-95 77 20
web ..: http://www.hktdc.com
email : Christiane.Koesling@hktdc.org

Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.

Pressekontakt:

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HKTDC präsentiert neues One Belt, One Road-Portal

Anfang dieser Woche präsentierte das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) das neue One Belt, One Road-Portal www.beltandroad.hk.

BildDie Online-Plattform soll Unternehmen weltweit dabei unterstützen, Geschäftschancen im Rahmen der von der chinesischen Regierung initiierten One Belt, One Road-Initiative zu nutzen. Deren Ziel ist es, die wirtschaftliche Zusammenarbeit von über 60 Ländern in Asien, Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zu fördern.

Während der Vorstellung der neuen Informationsplattform stellte Vincent HS Lo, Chairman des HKTDC, unter anderem Hongkongs Potenzial, eine führende Rolle als Informationszentrum in der One Belt, One Road-Initiative einzunehmen, heraus. Als Marktinformations-Plattform, die in Englisch und Chinesisch (sowohl mit Lang- als auch mit Kurzzeichen) verfügbar ist, soll das Online-Portal Unternehmen miteinander verbinden und Hongkongs Stellung als führendes Finanz-, Logistik-, Investment- und Handelszentrum stärken.

Die Webseite bietet folgende Informationen:
– Wirtschaftsprofile der 65 One Belt, One Road-Länder
– Offizielle Grundsatzdokumente
– News, Analysen und Videos
– Links zu offiziellen Quellen mit einem Überblick über Investitionsprojekte
– Ein Verzeichnis mit Hongkonger Dienstleistern in den Bereichen Finanzen, Infrastruktur und professionelle Dienstleistungen für diverse Investitionsprojekte
– Beratung für Geschäftsthemen, die in Verbindung mit der One Belt, One Road-Initiative stehen
– Ein Verzeichnis mit Veranstaltungen des HKTDC und anderen Events der One Belt, One Road-Initiative

Unter der Sparte “How Hong Kong Can Help” werden renommierte Dienstleister aus der Metropole aus den Bereichen Infrastrukturentwicklung, Finanzen und professionelle Dienstleistungen gelistet. Mithilfe der Datenbank-Suchfunktion können Unternehmen dort Ansprechpartner finden, die das nötige Know-how sowie Projekterfahrung für die One Belt, One Road-Initiative haben.

Über den “Advisory Service” können Unternehmen online ein Beratungsgespräch mit professionellen Institutionen und Dienstleistungsunternehmen in Hongkong, die die Bereiche Accounting, Finanzen und Infrastrukturentwicklung sowie rechtliche Themen abdecken, anfragen.

Die Realisierung der Online-Plattform gelang dank der Unterstützung führender Hongkonger Institutionen und Dienstleister, internationaler Medienpartner sowie Unternehmen und Organisationen, die über Jahre hinweg mit dem HKTDC auf verschiedenen Handels- und Investmentveranstaltungen zusammengearbeitet haben.

Mit dem Ausbau der One Belt, One Road-Initiative soll das Online-Portal kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Plattform ist der erste Schritt für das HKTDC, Hongkong als Informationszentrum für die One Belt, One Road-Initiative zu etablieren. Um das Profil Hongkongs zu schärfen und die Geschäftschancen für Unternehmen durch die One Belt, One Road-Initiative zu erleichtern, organisiert das HKTDC in Zusammenarbeit mit der Hongkonger Regierung am 18. Mai 2016 den “Belt and Road Summit”. Hier werden sich über 1.000 Regierungsvertreter, Unternehmer und Experten zum Austausch treffen. Mehr Informationen zum “Belt and Road Summit” finden Sie unter www.beltandroadsummit.hk.

Über:

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Frau Christiane Koesling
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Deutschland

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Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.

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