Miller, Wang, Sun & Partners – Wo chinesische Investoren & Subventionen Ihre Kassen füllen

Das staatlich gelenkte Wirtschaftswachstum in China ist seit Jahrzehnten bestimmt durch den Aufkauf von ausländischen Unternehmen oder Übernahme von Gesellschaftsanteilen.

Während sich in den letzten Jahren Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien, der Trinkwassergewinnung und Landwirtschaft ganz besonders hoher Nachfrage erfreute, wendet sich nun das Blatt, haben chinesische Investoren doch ein untrügliches Gespür für den richtigen Zeitpunkt, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht.

Lag früher der Focus auf Technologie-Unternehmen in den USA und rohstoffreichen Firmen in Afrika, hat sich seit der Präsidentschaft von Trump der Schwerpunkt der Akquisitionen nach Europa verlagert. Es geht längst um mehr als den so oft kolportierten Technologie- & KnowHow-Transfer, um nicht zu sagen „Raubrittertum“, heute stehen die Eroberung neuer Vertriebswege und die Erweiterung der Produktionskapazitäten auf Augenhöhe im Zentrum, um unter „neutraler“ Flagge die eigenen Umsätze zu steigern.

Wenn sich eines der kapitalkräftigsten, aber auch bevölkerungsreichsten Länder der Welt einem Ziel verschreibt, dann geschieht dies mit dem dem kommunistischen Kapitalismus innewohnenden Tempo, der durch kurze Befehlswege und damit hohe Schlagzahl gekennzeichnet ist. Mit Milliarden-Investitionen ließ China die Wege nach Europa schrumpfen. Ob neue Hafenanlagen, modernste Flugplätze oder eine Hochgeschwindigkeitstrasse der Eisenbahn durch Russland, so düsen nicht nur Güterzüge innerhalb einer Woche von China nach Europa, so erblühen auch die Handelsbilanzen der europäischen Länder in atemberaubendem Tempo.

Kurzum, wenn sich China erhebt, dann sind Kapital und hohe Renditen für Unternehmen nicht weit.
Stanford Miller, Tom Wang, Lee Sun & Partner, intime Kenner des Marktes und Inhaber von Miller, Wang, Sun & Partner nehmen eine Sonderstellung im chinesischen Staatsgefüge ein und ist im übertragenen Sinne Marktplatz für alles, was mit Kapital und dem Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zu tun hat.

Das Besondere: Hier wird das Kapital von 3,1 Mio. Kleinanlegern mit 12.675 chinesischen Unternehmern und 237 Fonds aus China, Taiwan und Honkong mit dem europäischen Innovationsgeist und der jahrhundertealten Unternehmertradition verbunden – so sieht Partnerschaft auf Augenhöhe der Zukunft aus.

Die interkulturelle Kompetenz macht den Unterschied.

Miller, Wang, Sun & Partners unterhält seit Jahren beste Beziehungen zu Unternehmen und einflussreichen Persönlichkeiten in China und Europa und steht in beiden Regionen für Seriosität, Diskretion und einer sprichwörtlich goldenen Nase für Investments mit maximalen Renditen.

Wer in China erfolgreich sein will, ob als Unternehmer oder Kapitalsuchender, der muss vor Ort sein und geschäftliche Dinge am Runden Tisch besprechen. Doch bevor es zu einem ersten persönlichen Gespräch kommt, ist für die kapitalkräftigen, hoch digitalen Asiaten das Internet die Informationsquelle No. 1, wer – was – wann – wie über das Unternehmen gesagt hat.

Alles ist nichts – ohne entsprechendes Fundament

Miller, Wang, Sun & Partners bedient sich deshalb mit ihrem individuellen Konzept für europäische Unternehmer, die Kapitalgeber in China für ihre Projekte suchen, aller Register, die es in Public & Investor Relations im digitalen Raum zu ziehen gilt, lange bevor es zu einem ersten Kontakt zwischen Kapitalsuchenden aus Europa und Kapitalgebern aus China kommt.

Vertrauen Sie sich mit Ihrer Suche nach neuen Finanzierungsquellen für Ihre Projekte einem der Kapitalmärkte der Zukunft und der Erfahrung und Miller, Wang, Sun & Partner an und freuen Sie sich demnächst Tag für Tag über sprudelnde Kapitalquellen.

Weitere Details und Referenzen finden Sie auf: www.mws-partners.com.

Über:

Miller, Wang, Sun & Partners
Herr Stanford Miller
Bank Of America Tower Suite 8953 B, Hartcourt Road 12
3705 Hongkong
Hongkong

fon ..: +44 844 774 2669
web ..: http://www.mws-partners.com
email : info@mws-partners.com

Miller, Wang, Sun & Partner sind in Hong Kong, London und Bangkok vertreten. Hong Kong nimmt eine Sonderstellung im chinesischen Staatsgefüge ein und ist im übertragenen Sinne der Marktplatz für alles, was mit Kapital und dem Ausbau von wirtschaftlichen Beziehungen zu tun hat.

Stanford Miller, Tom Wang, Lee Sun & Partner vertreten die Interessen von 3,1 Mio chinesischen Kleinanlegern, 12.675 chinesischen Unternehmern und 237 Fonds aus China, Taiwan und Hongkong,
die an europäischen Firmenbeteiligungen und Projektfinanzierungen stark interessiert sind.
Mit Hilfe der genannten Investorengruppen kann fast jeder Finanzbedarf zwischen
EUR 500.000,- bis EUR 5 Mio abdeckt werden.

SUBVENTION IHRER BEWERBUNG
Sie erhalten bis zu EUR 10.000,00 als unbürokratische Sofort-Subvention, wenn
Sie Ihre Projekte den Anlegern und Investoren vorstellen.

Fordern Sie jetzt einfach weitere Informationen an oder vereinbaren Sie eine telefonische Konsultation.

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Das nächste Kapitel schreiben – Hongkonger Crowdfunding Start-up unterstützt Unternehmensgründerinnen

„Jeder sagt es sei einfach, ein Geschäft in Hongkong zu starten, aber wichtiger ist, wie bekommt man es in Gang?“ fragt Nicole Denholder.

BildEine rhetorische Frage, denn die australische Unternehmerin hat diese Nuss geknackt und hilft jetzt mit ihrem Crowdfunding Start-up anderen Frauen. „Next Chapter ist ein Hongkonger Portal, in erster Linie für Unternehmerinnen und von Frauen geführte Firmen,“ so Denholder. „Unsere wachsende Community unterstützt unser von Frauen, für Frauen-Modell und das Next Chapter Crowdfunding ist offen für Unternehmerinnen in ganz Asien, die ihre Geschäftsträume finanzieren möchten.“

Nach ihrem Studium im Bereich internationales Business arbeitete Denholder weltweit für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC bevor sie 2003 nach Hongkong kam. Sie verließ das Unternehmen 2011 und entwickelte während ihres Mutterschaftsurlaubs ein neues Projekt.

Marktnische entdeckt
Als sie anderen Müttern zuhörte, die zwanglos ihre Geschäftsideen diskutierten, sah sie Chance für ihr persönliches „Next Chapter“. „Man braucht mehr als einen Freund, dem eine Geschäftsidee gefällt,“ so Denholder. „Man braucht einen verifizierten Plan. Speziell für Frauen ist es nicht einfach, die notwendige Finanzierung zu erhalten.“ Zu dieser Zeit gab es nur die Crowdfunding-Plattform Indiegogo in der Metropole. Next Chapter wurde im März 2016 gegründet.

Der Fokus auf die Förderung von Frauen bedient eine Marktnische: Entsprechend einer globalen Untersuchung von PwC und dem Crowdfunding Centre ist es für Frauen schwieriger als für Männer, über den traditionellen Weg eine Finanzierung zu bekommen. Beim Seed Crowdfunding übertreffen diese die Männer allerdings um 32 Prozent. „Man hat dort nur einen Monat, um das Finanzierungsziel zu erreichen,“ erläutert Denholder. Frauen seien gut darin, ihre Ideen extern zu vermitteln, etwa über soziale Medien, Facebook-Gruppen und ihre eigenen Netzwerke.

Next Chapter ist ebenso wie Indiegogo und Kickstarter anreizbasiert. „Jemand hat eine Idee für ein Produkt oder einen Service, kreiert eine Kampagne, stellt sie auf eine Webseite und nimmt Vorbestellungen entgegen. Wenn man erfolgreich ist, nimmt man das Geld, produziert die Ware und liefert sie aus,“ erklärt Denholder. Wenn eine Kampagne ihre Ziele nicht erreiche, erhielten die Geldgeber normalerweise ihre Beträge zurück.

Potential ist entscheidend
Im Idealfall läuft das Geschäft durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne an. Das Modell von Next Chapter ermöglicht jedem die Anmeldung, freigeschaltet wird nach einer Überprüfung. „Ich beurteile nicht die Produkte, sondern suche nach dem Unternehmertum,“ so Denholder. „Wir haben ein 45 Seiten umfassendes Handbuch, das durch den Prozess führt und Beratung für das Pre-Launch-Marketing und Tipps für die Zeit der Kampagne bietet. Erfolgreiche Kandidaten werden ermutigt, Teil unserer Next Chapter Alumni zu werden, wo wir Mentoring, Ausbildung und Förderung anbieten.“

Zur Eigenfinanzierung berechnet Next Chapter fünf Prozent der erreichten Funds. „Bald werden auch der Zugang zu unserem Handbuch und extra Coachings kostenpflichtig. Zudem starteten wir kürzlich mit der First Time Founders School, in Zusammenarbeit mit Peter Dingle von StartupCourse.com, und das Get Ready for Funding-Programm geht im Mai an den Start.“

Next Chapters Get Ready for Funding-Service hilft, den Finanzierungsprozess zu entmystifizieren und Wege aufzuzeigen, wie von Frauen geführte Unternehmen die richtige Story für das Funding entwickeln. Das Programm bietet Unterstützung durch sechs Sessions innerhalb von sechs Wochen. Zu den Themen gehören Information zu den Funding-Bedingungen, Investorenanforderungen und Geschäftsanalyse. Der nächste Kurs startet im Mai.

Die First Time Founders School in Zusammenarbeit mit Peter Dingle von StartupCourse.com, ist ein Online-Programm mit Coaching Videos sowie Vorlagen und Vertragstexten, die den Unternehmerinnen helfen sollen, Ihr Geschäft innerhalb eines Monats zu starten.

Innovationsförderung
Crowdfunding fördert nach Ansicht von Denholder Innovationen, unter den bisher durchgeführten Kampagnen von Next Chapter seien 80 Prozent erfolgreich gewesen. Dazu gehörten Projekte für Mode, Technologie, Publishing, Geschenke, Kinder und soziale Unternehmen. Zwei Unternehmen sind jetzt Teil eines Accelerators in Hongkong: Whizpa, eine Webseite, deren Bewertungen Eltern dabei helfen, die besten Aktivitäten für ihr Kind auszuwählen, und Retired Not Out, ein Marktplatz, der erfahrene Talente mit flexiblen Chancen zusammenbringt.

Laut Denholder gibt es kein alleiniges Erfolgsrezept für Crowdfunding-Kampagnen. Wer ein Konsumgut anbietet, braucht etwas, das sich von anderen, bereits verfügbaren Produkten abhebt und muss smart und schnell sein. Zudem sei das Funding für ein Online-Geschäft oder eine Webseite schwieriger. Populär seien soziale Innovationen. „Die Leute lieben es, wenn man ein Gemeinwesen durch die Kreation und den Verkauf eines Produkts unterstützt.“

Gute Vorbereitung entscheidend
Die Unternehmerin warnt, dass der Erfolg nicht vorgegeben sei. „Crowdfunding ist hart. Jeder denkt, die Crowd beteiligt sich, aber man muss vorbereitetet sein und eine sehr gute Marketing-Strategie haben, die die sozialen Medien, Presseveröffentlichungen und Bloggerkontakte einschließt, um die Zielgruppen zu erreichen. Es ist wie ein leeres Restaurant, wenn man nicht in wenigen Tagen Umsätze generiert, stehen die Menschen nicht Schlange.“

Sie hat ihre eigenen Erfahrungen damit gemacht und räumt ein, dass zwei Jahre nach der Markteinführung von Next Chapter die Entwicklung noch nicht wie erhofft fortgeschritten ist. „Ich habe meine eigene Plattform aufgebaut. Die Frontpartie war ok, aber es gab eine Reihe von Backend-Problemen und ich musste meine Webseite im letzten Jahr neu aufbauen. Dies hat uns mindestens sechs Monate Zeit gekostet. Daher ist meine Empfehlung, die eigene Webseite nicht von Grund auf zu erstellen, das bedeutet Zeit- und Energieverlust sowie Stress.“ Ihre eigene unternehmerische Entwicklung sei eine große Lernkurve für sie gewesen.

Expansionspläne
Geplant ist jetzt der nächste Schritt. „Da unser Modell in Hongkong funktioniert, werden wir 2018 die Crowdfunding-Plattform an drei neuen Standorten in Asien etablieren und wir sehen auch Potential für andere Typen der Finanzierung,“ so Denholder. Zudem soll es eine chinesische Variante der Plattform geben und die Zahl der Alumni steigen.

Über:

Hong Kong Trade Development Council
Frau Christiane Koesling
Kreuzerhohl 5-7
60439 Frankfurt
Deutschland

fon ..: +49-69-95 77 20
web ..: http://www.hktdc.com
email : Christiane.Koesling@hktdc.org

Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.

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Botschafter der Kreativität – „buyMeDesign“ aus Hongkong verkauft Produkte von Designern aus aller Welt

Vor vier Jahren gründete die Französin Florence Coirier Giraudon das in Hongkong ansässige Online-Unternehmen „buyMeDesign“, das innovative Designerprodukte vertreibt.

BildSie selbst bezeichnet sich als „Online-Botschafterin“ und sucht Produkte aufstrebender Designer aus dem nationalen und internationalen Raum. „Wir haben als eine Mischung aus Blog und E-Commerce-Website begonnen, aber mittlerweile hat sich „buyMeDesign“ zu einem anerkannten Markennamen und B2B-Unternehmen entwickelt“, berichtet Giraudon.

Neben mehr als 6.000 ausgewählten Produkten bietet „buyMeDesign“ Produktbewertungen, Interviews mit Designern sowie Designtrends. Zudem können die Designer ihre Angebote online selbst aktualisieren. Die Website verlangt eine Jahresgebühr und ist außerdem bei jeder B2B- oder B2C-Transaktion prozentual am Umsatz beteiligt. Unter den Designerartikeln sind auch solche, die individuell angepasst und in relativ kleiner Menge produziert werden können.

„Unsere Ware wird nicht in großen Mengen hergestellt. Die Produkte sind individuell gestaltet und sehr oft enthalten sie handgefertigte Elemente. Außerdem arbeiten wir eng mit den Fabriken und den am Herstellungsprozess beteiligten Mitarbeitern zusammen anstatt Dinge einfach nach China auszulagern“, berichtet die Unternehmerin.

Von individuellen Design-Liebhabern bis hin zu etablierten Einzelhändlern – einschließlich „Harvey Nichols“ und der Hongkonger Fashion-Boutique „Kapok“ – reicht der Kundenkreis von „buyMeDesign“. Erst kürzlich schloss sich Giraudon mit der „Jebsen Group“ zusammen, um einige Designerprodukte im Lifestyle-Store „J Select“ in Sha Tin zu verkaufen.

Eine weitere Initiative von „buyMeDesign“ ist das Event „Im Bett mit Designern“, eine Veranstaltung, bei der Hotelzimmer zu Räumlichkeiten mit innovativen Produkten und schönen Kreationen verwandelt werden. Dort treten aufstrebende Designer mit Designfans, Einkäufern und Experten der Branche in Kontakt. Nach seinem Debüt in Hongkong in 2013 wurde das Event in diesem Jahr im Stadtteil Central sowie in Taipei, Taiwan, veranstaltet. 2015 steht Singapur auf dem Programm.

Die Mischung aus einer Online- und Offline-Repräsentanz ist laut Giraudon ein wichtiger Bestandteil für den Markenaufbau, denn Marken spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei den Verbrauchern. Florence Coirier Giraudon, die Erfahrung im Designbereich und als Account Director in mehreren Agenturen erwarb, zog 2009 nach Hongkong, wo sie für ein Design-Magazin als Ansprechpartnerin Asien arbeitete. Diese Position brachte sie mit vielen Designern in Kontakt und gab ihr die Idee zu „buyMeDesign“. Dabei wollte sie nicht den herkömmlichen Weg vieler Handelsunternehmens einschlagen, bei dem man mit Produkten handelt, die man nicht kennt und von denen man nicht weiß, wer sie designt hat: „Wir haben uns dafür entschieden, unser Angebot mit unserem Know-how beim Markenaufbau und unserer Glaubwürdigkeit bei aufsteigenden Designern aufzuwerten und wir nehmen die Rolle eines Botschafters ein. Die Kreativität und Authentizität unserer Produkte macht uns einzigartig“, so Giraudon.

Auf der Inno Design Tech Expo (IDTE), die vom 4. bis 6. Dezember im Hong Kong Convention and Exhibition Centre stattfand, präsentierte die französische Unternehmerin ihr Business und teilte ihre Erfahrungen mit den Teilnehmern. Das Unternehmen präsentierte dort die Werke von zehn Designern, einschließlich dem Besteller „Ostrich Pillow“ von „Studio Banana Things“ aus Spanien, ein ausgefallenes Powernapping-Kissen für unterwegs, oder den NI Parasol, ein mit LED-Lampen ausgestatteter Sonnenschirm des Designers Terry Chow, der mit einem „Red Dot Design Award 2014“ ausgezeichnet wurde. „Der Sonnenschirm kam Anfang des Jahres in den Handel. Ich habe ihn kürzlich auf Ausstellungen in Paris und Deutschland vorgestellt, aber noch kein gezieltes Marketing betrieben. Deshalb ist es gut, eine Plattform wie „buyMeDesign“ zu haben, um beim Aufbau der Marke zu helfen und sie auf Ausstellungen zu promoten. Es gibt auf der ganzen Welt so viele Designer und die Wahrscheinlichkeit, dass der richtige Käufer dein Produkt entdeckt, gleicht einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, so Chow.

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Smarte Metropole – Hongkongs Architektur-Branche nutzt neueste Technologien

Was macht eine smarte Stadt aus? Zweifellos sind es Technologien, die stark auf innovatives Denken ausgerichtet sind.

BildSo nutzte etwa die Hongkonger MTR Corporation den BIM (Building Information Modelling)-Prozess, um ihre 2016 eröffnete South Island Linie zu planen. Dieser Zug verbindet zwei zentrale Stationen auf Hong Kong Island mit der Touristenattraktion Ocean Park und dem südlichen Teil der Insel. BIM gilt als am weitesten entwickelte Online-Hilfe für Architekten, Ingenieure und Konstrukteure. Mit ihrer Hilfe lassen sich Einblicke und Werkzeuge für das Design und die Konstruktion kreieren sowie Entwicklungen managen.

Das MTR-Projekt wird als ein Musterbeispiel für die Transformation Hongkongs zu einer smarten Stadt gesehen, in der Architekten die Möglichkeiten von Innovationen wie BIM, VR (Virtual Reality), AR (Augmented Reality) und MR (Mixed Reality) nutzen. Dies bestätigten auch die Sprecher beim City Smarts Density 2.0 Symposium im Januar 2018, das von der Hong Kong Institute of Architects Biennale Foundation präsentiert und organisiert wurde.

Vorteil Smart City
Während es sich bei BIM um einen intelligenten 3D Modell-basierten Prozess handelt, ist VR ein immersives Multimedia-Tool, um reale Projekte in einer gedachten Welt oder umgekehrt zu simulieren. Im Gegensatz dazu bietet AR die Livedarstellung in einem realen Umfeld ergänzt durch computergenerierte Elemente wie Videos oder graphische Daten. MR steht für eine Hybridansicht, die physikalische und digitale Objekte in Realtime verbindet.

„Ich glaube, dass Hongkong einen Vorteil bei der Adaption des Smart City-Konzepts hat. Grundlage dafür sind die Dichte, fortschrittliche IT-Konnektivität, Offenheit, exzellente Infrastruktur, Internationalität und die Erfahrungen der örtliche Architekten“, so Lai Kiu Chan, Chefkuratorin der Biennale. „Smarte Gebäude sind wie Smartphones und Hongkongs gut entwickelte Infrastruktur ist ein Modell, das nützlich für die Entwicklung dicht bevölkerter Städte in verschiedenen Regionen sein kann.“

Chan beschreibt das Symposium als ein Aha-Erlebnis für die mehr als 100 Teilnehmer aus Architektur- und Designunternehmen, die sich über die Rolle Hongkongs als Verbindungsglied zu den Chancen der Belt and Road-Initiative informierten. „Auf dem chinesischen Festland sind Innovationen sehr schnell. Hongkong hingegen bewegt sich sicher und sorgfältig mit einem Zugang zum weltweiten Umfeld. Damit wollen wir sicherstellen, dass wir es richtig machen.“

Die studierte Architektin Chan fokussiert sich auf Innovationen für die Stadtplanung, die Stadterneuerung und die Dorfentwicklung. Letztes Jahr organisierte sie neun visuelle Ausstellungen in Hongkong, etwa auf Plakatwänden, unter Überführungen, in Bürolobbys und auf Rolltreppen. Sie sollten zeigen, wie sich Plätze mit Technologie verbinden.

Innovation erhöht Effizienz
Das Symposium präsentierte die neuesten Technologien, die die Architektur und den Immobiliensektor beeinflussen, darunter auch die Bedeutung der Gesichtserkennung. Argoon Chuang, Digital R&D Manager bei der Londoner Servicefirma Arup, erläuterte, dass ihre Rolle das Herausstellen der Wertschöpfung sei, die die neuen Technologien den Klienten bringe. Dazu gehöre, das Design schneller, günstiger und besser zu machen. So könne man etwa Faktoren mit VR testen, um Fehler beim Design und der Planung von Projekten zu vermeiden. „Dies macht alle glücklicher“, so Chuang. Hongkong ist das Zentrum von Arups Geschäft in Ostasien, wo man diese Innovation nutzen will, um den zeitaufwendigen und oft arbeitsreichen Prozess des architektonischen Designens zu reduzieren.

Nach Aussage von Chuang wollen Hongkonger Klienten den Wert für die speziellen Herausforderungen in der Metropole sehen, etwa beim Bauen von Gebäuden auf kleinen und beengten Grundstücken und nur wenige Meter entfernt von angrenzenden Gebäuden. Ein klassisches Beispiel sei die Konstruktion der MTR South Island Linie gewesen, bei der der Zugverkehr in der Admiralty Station nicht unterbrochen werden durfte.

„Der MTR war ein früher Anwender der BIM-Technologie und in diesem Sinne ein visionärer Kunde“, erläutert Chuang. Eine gute Grundlage auf dem Weg in die smarte City sei, dass die Hongkonger Behörden über eine große Menge von Daten über die bebaute Umgebung verfügten und diese teilten.

Fortschrittliche Analyse
BIM wird zunehmend in der Asien-Pazifik-Region eingesetzt, die Länder dort erwarteten bei großen Infrastrukturprojekten Geschwindigkeit und Effizienz, so Carol Poon, Technischer Manager bei Autodesk Far East, die Software für Klienten in Asien entwickelt. Speziell von Bedeutung für Hongkongs ausgereiftes Entwicklungsmodell, wird BIM vor allem in Stadterneuerungsprojekten eingesetzt, etwa in der Shanghai Street in einem der ältesten Distrikte der Metropole mit chinesischen Geschäften, die aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen. „Bei der Revitalisierung solcher Gebäude bleibt die Fassade erhalten, während das Innere komplett verändert wird, etwa von einem Geschäft zu einem Freizeitcenter“, erläutert Poon. Das Modell werde immer häufiger in den Teilen Hongkongs eingesetzt, in denen man den Charakter des Distrikts bewahren möchte.

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Über 3.000 Teilnehmer beim Asian Financial Forum – Premiere für den InnoVenture Salon

Die Themen Wachstum und Innovation in Asien und weltweit standen im Mittelpunkt des diesjährigen Asian Financial Forum.

BildÜber 3.000 hochrangige Vertreter aus Politik, Finanzwelt und Industrie kamen am 15. und 16. Januar 2018 in Hongkong zusammen. Organisiert vom Hong Kong Special Administrative Region (HKSAR) Government und dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) tauschten sich die Teilnehmer des Asian Financial Forum über neue technische Entwicklungen und Innovationen aus, die Einfluss auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung und das Wachstum haben werden. Zusätzlich zu den Plenumsdiskussionen, Foren und Workshops gab es über 670 Einzelgespräche unter dem Dach der AFF Deal Flow Matchmaking Session. Hier loteten die Teilnehmer Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten für mehr als 500 Projekte in den Bereichen Fintech, Umwelt und Energie, Healthcare-Technologie, Infrastruktur und Immobilienservices aus.

Startups mit Potential
Zum ersten Mal vor Ort war der InnoVenture Salon. Er bot rund 20 Startups eine Bühne zur Präsentation ihrer innovativen Projekte, etwa bei Projektpräsentationen, Investorenmeetings und Mentoren-Gesprächen. Neben den Finanzierungsmöglichkeiten waren praktische Informationen zu den Themen Unternehmensgründung sowie Marketing- und Pitching-Strategie gefragt. Bei den Startups mit dabei war etwa Kami, mit seinen AI-Anwendungen für den Finanz- und Bankensektor. Das Unternehmen nutzt die Chatbot-Technologie, um aus früheren Gesprächen passsende Antworten für laufende Konversationen zu entwickeln. Kuaiwear ist im Fitness-Segment tätig und ermöglicht smarte Coachings in Realtime über Kopfhörer und über den KuaiFit Marketplace Trainingspläne für verschiedene Sportarten über eine App. Das Startup Farm66 züchtet hochwertige organische Agrarprodukte in Innenräumen und nutzt dafür patentierte Gewächshaustechnologien mit wenig Wasserverbrauch. Für diese Technik interessiert man sich unter anderem in Dubai, wo Pflanzen in der Wüste angebaut werden sollen.

Positive Einschätzung überwiegt
Wie bereits in den Vorjahren wurden die Teilnehmer des AFF nach ihrer Einschätzung der wirtschaftliche Lage gefragt. 58 Prozent zeigten sich von einer positiven Entwicklung der Wirtschaft in diesem Jahr überzeugt, nur sechs Prozent äußerten sich pessimistisch, der Rest neutral. Als globale Wirtschaftsrisiken sehen 25 Prozent die politische Ausrichtung der amerikanischen Regierung, 19 Prozent fürchten mehr Handelsprotektionismus und weitere 19 Prozent geopolitische Spannungen. 55 Prozent erwarten, dass China 2018 die besten Anlageerträge bietet, vor allem in den Bereichen Telekommunikation, Medien, Technologie, Healthcare und in umweltfreundlichen Branchen. Als Treiber dieses Wachstums sehen 32 Prozent Liberalisierungen und strukturelle Reformen und 19 Prozent die Belt and Road-Initiative.

Nach Technologien befragt, die die größten Beeinträchtigungen für die Finanzindustrie bringen könnten, nannten 30 Prozent AI, 21 Prozent Big Data-Analysen, und 15 Prozent Blockchain. Als die größten Herausforderungen für Finanzinnovationen werden Überregulierung, konservative Ansichten von Amtsinhabern sowie fehlende Talente gesehen.

Die Vorträge von zwei Experten im Bereich AI und Fintech gehörten denn auch zu den Highlights am zweiten Tag des AFF. Professor Daniela Rus, Director des Computer Science and Artifical Intelligence Laboratory (CSAIL) und Professor of Electrical Engineering and Computer Science am MIT, sprach über die neuesten Entwicklungen bei AI und Robotern und welchen Einfluss diese auf die Finanz- und Geschäftswelt haben können. JP Nicols, Managing Director FinTech Forge und Chairman NextMoney.org, teilte sein Know-how zum Thema Finanzinnovationen und die Technologieentwicklung und ihre Bedeutung für Erfolge im globalen Markt.

Viel Interesse gab es auch für den Themenworkshop Fireside Chat, bei dem Christine Tsai, Gründungspartnerin und CEO von 500 Startup’s, die Geheimnisse erfolgreicher Startups in den Mittelpunkt stellte.

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