IfKom: Mittelstand durch Digitalisierung stärken!

IfKom e. V. unterstützt die kürzlich vorgestellte Mittelstandsstrategie des BMWI, um die Chancen der Digitalisierung für eine Stärkung des Mittelstandes in Deutschland intensiver zu nutzen.

Die Chancen der Digitalisierung sollten für eine Stärkung des Mittelstandes in Deutschland intensiver genutzt werden. Erste Ansätze dazu finden sich in der kürzlich vorgestellten Mittelstandsstrategie des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI). Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) unterstützt diese Vorgehensweise ausdrücklich. Der Mittelstand ist mit einem Beschäftigungsanteil von rund 60 Prozent der Arbeitsplätze und 99 Prozent der Unternehmen das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, die Leistung und Verantwortung des Mittelstandes für das Gemeinwesen hervorzuheben und zu würdigen. Die Mittelstandstrategie soll u. a. die Rahmenbedingungen verbessern, zur Entbürokratisierung beitragen, die Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten vereinfachen, die Gewinnung von Fachkräften unterstützen sowie Innovationen und Digitalisierung fördern.

Gerade im Bereich der Digitalisierung benötigt der Mittelstand Unterstützung. Nach einem Bericht des Handelsblattes scheitern vier von fünf Digitalprojekten im Mittelstand. Mit Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, speziellen KI-Trainern für Künstliche Intelligenz sowie Forschungs- und Innovationsförderung will das BMWI diesen Trend umkehren und die Innovationsfähigkeit des Mittelstandes stärken sowie die Digitalisierung vorantreiben.

Die IfKom verweisen auf die Notwendigkeit einer ausreichenden und sicheren Infrastruktur, die eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der Digitalisierung im Mittelstand darstellt. Dazu zählt das Breitbandnetz ebenso wie eine flächendeckende Mobilfunkabdeckung. Insbesondere strukturschwache Regionen können von einem zügigen Ausbau leistungsfähiger Breitband- und Mobilfunkinfrastrukturen profitieren. Über das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel hinaus, Gigabitnetze bis zum Jahr 2025 zu errichten und Mobilfunklücken zu schließen, sind in der Mittelstandsstrategie des BMWI dazu jedoch kaum konkrete Umsetzungsmaßnahmen beschrieben.

Die Abdeckung mit Breitbandanschlüssen mit dem ursprünglichen Ziel von 50 Megabit pro Sekunde betrug Ende 2018 nur 87,8 Prozent der Haushalte, die Abdeckung mit Gigabit-Geschwindigkeit 27,3 Prozent. In diesem Zusammenhang begrüßen die IfKom die Einsetzung eines „Staatssekretär-Ausschusses Mittelstand“, der Vorhaben aller Ressorts auf ihre Mittelstandsverträglichkeit überprüfen soll. Aus Sicht der IfKom muss dort auch das Thema Ausbau einer Breitband-Infrastruktur forciert werden. So kann verhindert werden, dass Vertreter einzelner Ressorts dieses Thema in die alleinige Zuständigkeit des Bundesverkehrsministeriums verweisen. Hier ist die gemeinsame Verantwortung der Bundesregierung gefragt!

Die IfKom begrüßen ausdrücklich den Aufbau einer Dateninfrastruktur in Deutschland und Europa, in den auch Cloud-Anbieter aus dem Mittelstand eingebunden werden sollen. Damit werden dem Mittelstand sichere Cloud-Lösungen sowie eine breite Datengrundlage angeboten. In diesem Zusammenhang verweisen die IfKom auf die Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland, die bessere Rahmenbedingungen für inländische Rechenzentren fordert. Sollen die Daten in Deutschland bleiben, müssen Rechenzentren im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig sein. Dazu zählen u. a. die Stromtarife und die effizientere Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren.

Mittelständische Unternehmen benötigen Unterstützung, um die wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern und ihre Stellung im nationalen und im internationalen Wettbewerb auch in den nächsten Jahren zu behaupten. Die Bundesregierung sollte daher alle Maßnahmen ergreifen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands langfristig sicherstellen. Dies gilt insbesondere für das Gebiet der Digitalisierung, die Geschäftsmodelle verändert und Geschäftsprozesse verbessern kann, damit die Unternehmen sich ausreichend für die Zukunft rüsten können.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
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Deutschland

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email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom begrüßen Mobilfunkstrategie der Bundesregierung

IfKom e. V. begrüßt den vom BMVI vorgelegten 5-Punkte-Plan sowie die darauf aufbauende Mobilfunkstrategie für Deutschland.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt den vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vorgelegten 5-Punkte-Plan sowie die darauf aufbauende Mobilfunkstrategie für Deutschland. Aus Sicht des Ingenieurverbandes muss es neben dem Aufbau des 5G-Netzes richtigerweise auch um die Netzabdeckung im 4G-Netz (LTE) gehen, das derzeit sowohl im ländlichen Raum aber auch in städtischen Bereichen zu viele Funklöcher aufweist. Zwar sind heute 90 Prozent der Fläche mit 4G abgedeckt, jedoch nicht an jeder Stelle von jedem Netzbetreiber. Ein Vertrag zwischen dem BMVI und den Netzbetreibern sieht vor, bis Ende 2021 in jedem Bundesland 99 Prozent der Haushalte mit LTE zu versorgen. Weitere Maßnahmen der Mobilfunkstrategie sind Fördermodelle oder Weiße-Flecken-Auktionen. Die Mobilfunkstrategie befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung zwischen den Bundesministerien und soll in Kürze verabschiedet werden.

Aus Sicht der IfKom sind alle geeigneten Maßnahmen einzusetzen, die zu einer Flächendeckung im 4G-Netz führen, zumal die Infrastruktur des 4G-Netzes die Grundlage für den Roll-out des neuen Mobilfunk-Standards 5G bildet.

Um den Mobilfunkausbau im 5G-Netz voranzubringen, sind aus technischen Gründen mehr Mobilfunkstandorte als derzeit vorhanden aufzubauen. Der neue Mobilfunkstandard verwendet höhere Frequenzbänder, deren Reichweite geringer ist als bei den herkömmlichen Frequenzen. Die gesundheitlichen Gefahren sollen nach jetzigen Erkenntnissen nicht ansteigen, denn die 5G-Technik verwendet niedrigere Sendeleistungen, Beamforming und Network-Slicing, um zielgerichtet Funkkontakt zwischen dem Sendemast und dem Endgerät herzustellen. Beamforming wird durch aktive Antennensysteme erreicht, mit deren Hilfe nur eine schmale Abstrahlkeule zwischen Sender und Empfänger entsteht, Network Slicing schafft quasi getrennte virtuelle Netze für spezifische Anforderungen, denn nicht alle Nutzer benötigen z. B. niedrige Latenzzeiten.

Um den weiteren Ausbau des Mobilfunks zu beschleunigen, müssen nach Meinung der IfKom die Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. Dies gilt sowohl für Mobilfunkstandorte als auch für die Anbindung dieser Stationen mit Glasfaserleitungen. Die geplante Nutzung von Grundstücken des Bundes und der Deutschen Bahn können hilfreich sein. Dennoch werden diese Maßnahmen für eine Flächendeckung nicht ausreichen. Die IfKom sprechen sich dafür aus, die Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und für die Glasfaseranbindungen auch alternative Verlegemethoden wie Trenching oder oberirdische Linien zuzulassen.

Außerdem sollten die Netzbetreiber noch stärker auf Infrastruktur-Sharing setzen. Im Unterschied zum Roaming, bei dem beim Netzbetreiber-Wechsel eine neue IP-Adresse vergeben werden muss, kann beim Infrastruktur-Sharing die Verbindung stets zum eigenen Netzbetreiber aufgebaut werden. Durch Co-Network-Sharing senden beispielsweise die Basisstationen die Kennungen aller Netzbetreiber aus. Die Mobilfunkbetreiber teilen oder poolen das gesamte dort anliegende Frequenz-Spektrum. Die Verbindung wird dann durchgängig zum Kernnetz des eigenen Netzbetreiber aufgebaut und gehalten. Aus Kundensicht ist diese technische Lösung vorteilhaft, da sie unterbrechungsfrei und ohne Wechsel der IP-Adresse möglich ist. Auch für die Mobilfunk-Betreiber entstehen Vorteile, da der Abstimmungsaufwand untereinander deutlich geringer ist als beim Roaming.

Neben der Umsetzung der Mobilfunkstrategie der Bundesregierung halten die IfKom im Hinblick auf eine schnelle, flächendeckende Bereitstellung eines hochleistungsfähigen Netzes Kooperationen zwischen den Netzbetreibern bzw. Frequenzinhabern für dringend erforderlich und zielführend. Ebenso müssen die Länder und Kommunen den Netzausbau unterstützen.

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IfKom: Breitbandanschlüsse schneller ausbauen – Rechtsanspruch einführen!

Die IfKom treten dafür ein, den Rechtsanspruch auf einen schnellen Internetzugang, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, nunmehr zeitnah auszugestalten.

Noch immer sind in unserem technologisch hochentwickelten Land ganze Regionen von brauchbaren Internetgeschwindigkeiten weit entfernt, stellt der Ingenieurverband IfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V. fest. Im aktuellen Speedtest-Ranking findet sich Deutschland nur auf Platz 33, knapp hinter Panama. Solche Vergleiche sind die eine Seite. Die andere Seite zeigt sich beim Blick auf den unterschiedlichen Ausbaufortschritt innerhalb des Landes. Die Zahlen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur belegen Ende 2018 eine Verfügbarkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Download für 87,8 Prozent aller Haushalte. In den Ballungsgebieten sieht es dabei mit 95,2 Prozent besser aus als im ländlichen Bereich, wo die Verfügbarkeit auf 64,1 Prozent sinkt. Dabei ist diese Anschlussgeschwindigkeit noch das alte Ziel der Bundesregierung, das bis zum Jahr 2018 eigentlich flächendeckend erreicht werden sollte.

Die IfKom e. V. unterstützen die Absicht der Bundesregierung, bis zum Jahr 2025 den flächendeckenden Ausbau mit Gigabitnetzen zu erreichen. Dazu muss der Breitbandausbau zeitlich beschleunigt und die Verbreitung von Glasfasern gefördert werden. Das gilt insbesondere in Regionen, in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau aufgrund der Siedlungsstruktur von den Netzbetreibern nicht auf eigene Kosten vorgenommen werden kann.

Nicht nur Consumer-Anwendungen, auch Unternehmen und die öffentliche Verwaltung setzen immer mehr auf einen funktionierenden Internetanschluss mit ausreichender Bandbreite. Begrüßenswert ist in diesem Zusammenhang die Ausweitung von Verwaltungsprozessen im e-Government-Bereich. So kündigte das Bundesverkehrsministerium kürzlich an, Kraftfahrzeug-An- und Abmeldungen könnten demnächst auch online erfolgen. Insgesamt sind nach Bitkom-Angaben 92 Prozent der Bevölkerung in Deutschland online. Mit dem Online-Zugang entstehen auch neue Arbeits- und Kommunikationsformen. Voraussetzung für diese so genannte „digitale Teilhabe“ ist der flächendeckende Zugang zum Internet mit der erforderlichen Geschwindigkeit.

Konsequenterweise enthielt die Vorstellung der Bundesminister Horst Seehofer sowie der Bundesministerinnen Julia Klöckner und Franziska Giffey zur Arbeit der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ die Empfehlung, die Investitionen in den Ausbau digitaler Infrastruktur in der Fläche voranzutreiben und finanziell abzusichern. Fehlende Infrastruktur solle nicht länger ein Engpass bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft bleiben. Rechtliche und verwaltungstechnische Hürden für den Ausbau müssten abgebaut und insbesondere für schwierige Versorgungssituationen neue Wege ermöglicht werden. Aus Sicht der IfKom wäre zu diesen berechtigten Aussagen eine Konkretisierung der Umsetzungswege wünschenswert gewesen.

Die IfKom fordern, die aktuelle Förderpraxis für den flächendeckenden Ausbau der Glasfasernetze zu intensivieren und die Genehmigungsprozesse im Bundesförderprogramm weniger bürokratisch zu gestalten. Der bisherige Abfluss der Mittel ist gering. Zwar wurden bisher Beratungsleistungen und Projekte im Umfang von rund 4,5 Milliarden Euro bewilligt, ausgezahlt wurden aber lediglich rund 150 Millionen Euro. Zudem sollten die gesamten Einnahmen aus der Frequenzversteigerung im Mobilfunk von über 6,5 Milliarden Euro vollständig und nicht nur teilweise in den Telekommunikations-Infrastrukturausbau investiert werden.

Um den Breitbandausbau zu beschleunigen, sind zudem dringend die Genehmigungsverfahren für den Tiefbau zu optimieren. Auch die Kommunen selbst können zu einem schnelleren und kostengünstigeren Ausbau beitragen, indem sie dort, wo es möglich ist, moderne Verlegetechniken wie Trenching oder oberirdische Kabel zulassen.

Die IfKom treten dafür ein, den Rechtsanspruch auf einen schnellen Internetzugang, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, nunmehr zeitnah auszugestalten. Dieser Anspruch soll zum Januar 2025 umgesetzt werden und muss daher jetzt erarbeitet und beschlossen werden. Das ist insbesondere deshalb erforderlich, damit die Unternehmen, die derzeit am Markt agieren, Rechtssicherheit für ihre Investitionen erhalten. Auch wenn inzwischen Stimmen laut werden, auf diesen Rechtsanspruch zu verzichten, weil er investitionshemmend sei, sehen die IfKom in dieser Festlegung eine wichtige regulatorische Gestaltungsmöglichkeit. Die Einzelheiten müssen jetzt ausgestaltet werden, um zu einer Flächendeckung mit Gigabitnetzen beizutragen.

Schließlich dürfen Fälle wie der in der letzten Woche vom ZDF verbreitete Umstand nicht eintreten, dass im Schwarzwald und in Ostfriesland bei der Umstellung von ISDN auf IP mangels Bandbreite beim dortigen Provider gar kein bestehender Internet-Tarif mehr möglich ist, weder über das Festnetz noch über Funk. Eine solche Situation dürfte es im Deutschland des Jahres 2019 nicht mehr geben.

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IfKom: 5G-Mobilfunknetz in Castrop-Rauxel

Aus Sicht der IfKom muss 5G-Mobilfunkausbau im kürzeren Zeithorizont erfolgen für erfolgreiche digitale Zukunft mit flächendeckendem leistungsfähigen Breitbandnetz in Deutschland und Castrop-Rauxel.

BildIm Rahmen eines geförderten Breitbandausbaus sollen bis Ende 2020 in Castrop-Rauxel 71 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt, rund 400 Hausanschlüsse umgesetzt, 220 Unternehmen und 29 Schulen an das Breitbandnetz angeschlossen werden. Zudem können private Eigentümer sich unter bestimmten Umständen Glasfaser kostenlos bis ins Haus legen lassen.

Deutschland und somit auch die Stadt Castrop-Rauxel brauchen für eine erfolgreiche digitale Zukunft ein klares und nachhaltiges Bekenntnis zu einem flächendeckenden leistungsfähigen und zukunftssicheren Breitbandnetz. Neben der Verlegung von Glasfaserleitungen hat der Aufbau des Mobilfunk 5G-Netzausbaus die gleiche Priorität. Hierzu sprachen die IfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V. kürzlich mit dem Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, Rajko Kravanja.

Die mobile Nutzung des Internets hat in den letzten Jahren rasant zugenommen, wobei die übertragene Datenmenge in diesem Bereich überproportional gestiegen ist. Aus der Sicht der IfKom wird dieser Trend anhalten. „Beispielsweise sind für hochauflösende Videos (4K und 8K Auflösung) große Datenmengen erforderlich. Diese benötigen hohe Kapazitäten im Netz“, merkte Heinz Leymann, Bundesvorsitzender der IfKom, an und fügte hinzu: „Gerade in den zukünftigen industriellen Anwendungen mit den simultanen Eingriffen in den Prozessen über Mobilfunktechnologien brauchen wir das Mobilfunknetz 5G. Kürzlich wurden die Frequenzbänder mit 2.0 und 3,4 bis 3,7 GHz“ versteigert.

Der Erfolg der Industrie und der Wirtschaft wird künftig auch von einer vollständigen Vernetzung in Echtzeit abhängig sein. „Fabriken mit vollautomatisierten Produktionsprozessen werden künftig vernetzt sein, wobei der Signal- und Datenaustausch gewissermaßen in Echtzeit gewährleistet sein muss“, betonte Reinhard Genderka, Mitglied des Bundesvorstands der IfKom und ergänzte: „Zudem müssen die Informationen zuverlässig mit ultraschneller Geschwindigkeit übermittelt werden. Durch den neuen Mobilfunkstandard 5G werden die Latenzzeiten erheblich reduziert.“ Die vorhandenen 3G-Netze haben eine Antwortzeit, die bei lediglich rund 100 Millisekunden liegt. Im 4G-Netz beträgt diese immerhin etwa 30 Millisekunden. Die Latenzzeit im 5G-Netz liegt dagegen nur noch bei einer Millisekunde und wird quasi in Echtzeit übertragen. Aus der Sicht der IfKom ist es sehr wichtig, dass das neu aufzubauende Mobilfunknetz mit 5G Standard mit dem Breitband-Glasfaserausbau koordiniert wird. Beispielsweise benötigt jede neue 5G-Sende-und Empfangseinheit neben einem Stromanschluss aufgrund der hohen Datenübertragungsraten im GBit/s Bereich eine Glasfaseranbindung.

Nach Auffassung der IfKom müssen für einen zügigen Ausbau des 5G Mobilfunknetzes die Planungs- und Genehmigungsprozesse für die neuen Mobilfunkstandorte deutlich schneller und unbürokratischer ablaufen. Die Anzahl der erforderlichen Sende- und Empfangsanlagen wird sich aufgrund physikalischer Gegebenheiten (Frequenz) im Vergleich zum 3G und 4G Netz erheblich erhöhen. Für einen flächendeckenden 5G Mobilfunknetzausbau werden in Castrop-Rauxel etwa 2 bis 3 mal so viel Standorte benötigt als bisher. Gerade im engbebauten Stadtkern kann sich je nach Abschattung der Häuser die Anzahl der erforderlichen Standorte noch weiter erhöhen, wobei bestehende Standorte hierfür genutzt werden können. Für einen zeitnahen Ausbau eines 5G-Mobilfunknetzes sind Kooperationen zwischen den Netzbetreibern bzw. Frequenzinhabern dringend erforderlich und zielführend.

Die Menschen haben sich inzwischen an ein Leben mit mobilen Funkgeräten gewöhnt, die inzwischen zur persönlichen Identität gehören. Im Zuge der Diskussion über den Bau eines neuen Mobilfunknetzes 5G werden Ängste über zusätzliche Strahlenbelastungen aus der Bevölkerung hochkommen. Die Politiker sind daher aufgefordert, eine frühzeitige öffentliche Aufklärung über die Strahlenbelastung bei 5G zu starten. Dabei ist das Bundesamt für Strahlenschutz einzubinden.

Aus der Sicht der IfKom e. V. muss der 5G-Mobilfunkausbau in einem deutlich kürzeren Zeithorizont erfolgen, damit Deutschland und somit auch Castrop-Rauxel wieder das beste Kommunikationsnetz der Welt bekommt. Dabei ist es besonders wichtig, Diskussionen vor Ort, Bedenken und möglicherweise auch Protest und Widerstand dieser wichtigen Infrastrukturleistung entgegen zu wirken. Dies bedeutet, im Vorfeld sind Aufklärung und Information zu betreiben sowie der Kontakt zur Bevölkerung zu suchen.

Bürgermeister Rajko Kravanja sieht die Kommunen darüber hinaus auch strategisch in der Verpflichtung. „Der Ausbau von 3G, 4G und 5G zeigt die Dynamik der technischen Fortentwicklung. Wir, als Kommunen, sind in der Verantwortung eine flexible Infrastruktur zu schaffen, die modular und individuell und kostengünstig an den aktuellen technischen Stand angepasst werden kann“. Für diesen Erst-Ausbau der flexiblen digitalen Infrastruktur setzt Kravanja auf die Unterstützung von Land und Bund. „Nur gemeinsam können wir den Schritt in die digitale Zukunft gehen“.

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IfKom: Smart Meter Rollout an intelligente Stromtarife knüpfen!

Die IfKom e. V. fordern, Smart Meter Rollout an intelligente Stromtarife zu knüpfen als einen wichtigen Baustein der Digitalisierung.

Die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) fordern, mit dem Start des gesetzlich vorgeschriebenen Roll-out von intelligenten Stromzählern auch das verpflichtende Angebot intelligenter, flexibler Stromtarife zu verbinden. Noch sind die Voraussetzungen für den Pflichteinbau nicht gegeben, weil die Bundesnetzagentur erst ein Smart-Meter-Gateway zertifiziert hat, jedoch mindestens die Geräte von drei verschiedenen Herstellern zertifiziert sein müssen. Da sich derzeit acht Smart-Meter-Gateway-Hersteller im Zertifizierungsprozess befinden, wird in diesem Jahr mit dem Start des Roll-out gerechnet. Das Smart-Meter-Gateway dient der Anbindung des digitalen Zählers an ein Kommunikationsnetz.

Zwar zeigen sich zwei Drittel der aktuell vom Digitalverband Bitkom befragten Bundesbürger offen für den Einbau intelligenter Stromzähler, wenn sich Geräte wie elektrische Heizungen oder Kühlgeräte automatisch so steuern lassen, dass das Stromnetz stabilisiert wird und Ressourcen geschont werden. Aber die Vorteile dieser Transparenz und der Stabilisierung des Netzes hat zunächst der Stromnetzbetreiber. Dem Verbraucher werden Einsparpotenziale aufgezeigt und er kann die Abrechnung leichter überprüfen. Möglicherweise erkennt er auch „Stromfresser“ in seinem Haushalt. Den wohl größten Vorteil, auch gegenüber den Mehrkosten für Smart Meter, kann er jedoch aus flexiblen Stromtarifen schöpfen.

Stromlieferanten sind zwar gesetzlich grundsätzlich verpflichtet, last- oder zeitabhängige Tarife anzubieten, aber nur, wenn es technisch machbar und wirtschaftlich vertretbar ist. Diese Einschränkung dürfte beim Einsatz von Smart Meter in den Hintergrund treten. Aus Sicht der IfKom sollte die bereits vorhandene gesetzliche Verpflichtung durch Regulierung auch flächendeckend dort umgesetzt werden müssen, wo der Einbau von Smart Meter erfolgt.

Die Bundesnetzagentur erwartet, dass die Verbraucher durch die Messung des tatsächlichen Verbrauchs vermehrt variable Tarife nachfragen werden und sich dadurch die entsprechenden Angebote der Stromlieferanten von alleine entwickeln. Die IfKom setzen sich jedoch dafür ein, eine Grundverpflichtung zum Angebot variabler Tarife einzuführen. Sobald durch den Wettbewerb der Verbraucher ausreichend Auswahlmöglichkeiten unter den Stromanbietern mit variablen Tarifen hat, können solche Regulierungsauflagen auch wieder zurückgenommen werden.

Smart Meter sind ein wichtiger Baustein der Digitalisierung. Intelligente Zähler in Verbindung mit Smart-Meter-Gateways können innovative Anwendungen der Energiesteuerung fördern. Umso wichtiger ist es, die Akzeptanz bei den Verbrauchern zu erhöhen.

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