Digitales Lehren und Lernen fördern!

Nach Ansicht der IfKom muss digitale Bildung als gemeinsame Aufgabe von Politik in Bund und Ländern, Bildungseinrichtungen und den Unternehmen verstanden werden.

Die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen an Schulen und Hochschulen macht digitale Unterstützung nicht überflüssig. Das Gegenteil ist der Fall. Beispielsweise bedarf die digitale Lehre an Hochschulen gezielter Förderung, um eine angemessene Ausstattung zu erreichen und mehr interaktive Lehr- und Lernformen zu schaffen.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt daher ausdrücklich die jüngste Forderung der Hochschulrektorenkonferenz nach einer Übereinkunft zwischen Bund und Ländern für digitale Lehrinfrastrukturen und einem jährlichen Fördervolumen von 270 Mio. Euro. Neben der technischen Infrastruktur gehört auch personelle Unterstützung im IT-Bereich, aber auch in der Curricula-Gestaltung dazu. Angesichts der immer größer werdenden Abhängigkeiten aller Lebens- und Arbeitsbereiche von der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) setzen sich die IfKom dafür ein, in den technischen Studiengängen, aber auch in allen anderen, IKT-Kompetenzen in angemessenem Umfang zu vermitteln.

Viele Hochschulen haben die Digitalisierung bereits im Blick und entsprechende organisatorische und personelle Voraussetzungen geschaffen. Die derzeitigen Rahmenbedingungen hinken den Forderungen von Lernenden und Lehrenden jedoch noch in vielen Fällen hinterher. Dabei geht es sowohl um digitale Souveränität in der Lehre als auch um rechtliche Aspekte wie Tarifstrukturen, Lehrverpflichtungen, digitale Prüfungen, den Datenschutz sowie das Urheberrecht. Die IfKom plädieren daher für eine verbesserte länderübergreifende Abstimmung sowie die Überwindung föderalistischer Hemmnisse im Hochschulbereich, ähnlich wie dies beim Digitalpakt Schule bereits versucht wird.

Bildung in der digitalen Welt ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Dies gilt nicht nur für die schulische Bildung, die Berufsausbildung und das Studium, sondern ebenso für den Bereich der Weiterbildung. Die IfKom unterstützen die Ziele der Nationalen Weiterbildungsstrategie insbesondere unter dem Aspekt der Vermittlung digitaler Kompetenzen. Auch zu diesem Thema muss die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern weiter verstärkt werden. Der kürzlich vorgestellte Umsetzungsbericht zur Nationalen Weiterbildungsstrategie hebt zwar einige Erfolge in der Zusammenarbeit der Beteiligten hervor, zeigt aber noch Handlungsbedarf auf, um die Weiterbildungskultur in Deutschland nachhaltig zu stärken.

Aus Sicht der IfKom sind nicht nur die Bundes- und Landespolitik gefordert, die Weiterbildung zu stärken, auch die Unternehmen stehen in der Verantwortung. Nach einer aktuellen Bitkom-Studie ist die Zahl der Unternehmen, die in die digitale Weiterbildung investiert haben, auf 64 Prozent zurückgegangen, während es vor einem Jahr noch 70 Prozent der Unternehmen waren.

In allen Bildungsbereichen herrscht nach Ansicht der IfKom “digitaler Nachholbedarf”. Herausragendes Engagement an einzelnen Einrichtungen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass technische, strukturelle und personelle Herausforderungen überwunden werden müssen. Daher muss digitale Bildung als gemeinsame Aufgabe von Politik in Bund und Ländern, Bildungseinrichtungen und den Unternehmen verstanden werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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Breitbandausbau muss ambitionierter vorangehen!

Im Sinne einer leistungsfähigen Infrastruktur für Bürger, Unternehmen, Bildungseinrichtungen erwarten die IfKom von den Abgeordneten im Zuge der Ausschussberatungen zum TKG erhebliche Nachbesserungen.

Die aktuelle Veröffentlichung des ausführlichen Berichts zum Breitbandatlas zeigt deutliche Fortschritte. Dennoch zögert die Bundesregierung offensichtlich bei der Umsetzung des Gigabitausbaus und beim Recht auf schnelles Internet.

Nach dem Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zum Breitbandausbau Stand Mitte 2020 stehen über 55 Prozent der Haushalte Gigabitanschlüsse mit 1.000 Megabit pro Sekunde über leitungsgebundene Technologien zur Verfügung. In dieser Bandbreitenklasse gab es im vergangenen Jahr sogar die höchsten Zuwächse. Bandbreiten von mindestens 200 Megabit pro Sekunde stehen für ca. 77 Prozent der Haushalte zur Verfügung.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) fordert die Politik auf, in ihrem Bemühen nicht nachzulassen, Gigabitanschlüsse bis zum Jahr 2025 flächendeckend in Deutschland verfügbar zu machen. Die wahlkampfmotivierten Äußerungen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, er werde bis zum Jahr 2030 alle Haushalte in Deutschland an das Gigabit-Internet anschließen lassen und dafür klare Bedingungen mit den Telekommunikationsunternehmen aufstellen, sind zwar verständlich, wenn man bei Versprechen auf der sicheren Seite sein will. Die aktuelle Regierungspolitik sollte sich jedoch aus Sicht der IfKom am Koalitionsvertrag orientieren. Danach möchten die Koalitionspartner “an die Weltspitze” im Bereich der digitalen Infrastruktur. CDU, CSU und SPD haben vereinbart: “Wir gestalten den Weg in die Gigabit-Gesellschaft mit höchster Priorität. Deshalb wollen wir den flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Netzen bis 2025 erreichen.” Die IfKom fordern die verantwortlichen Politiker auf, weiterhin mit Hochdruck an der Umsetzung dieser Vereinbarung zu arbeiten. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige Infrastruktur ist, um unser Alltags- und Wirtschaftsleben sowie die Bildung aufrecht zu erhalten.

Es ist für den Berufsverband der Kommunikations-Ingenieure zudem unverständlich, warum im Entwurf des neuen Telekommunikationsgesetzes (TKG), das kürzlich in erster Lesung im Bundestag beraten wurde, das Recht auf schnellen Internetzugang bisher nicht umgesetzt wurde. Bei der Festlegung der Anforderungen an den Internetzugangsdienst soll nach dem Gesetzentwurf als Untergrenze lediglich die von mindestens 80 Prozent der Verbraucher im Bundesgebiet genutzte – also vermarktete und gelieferte – Mindestbandbreite berücksichtigt werden. Damit bleibt der gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgelegte Gesetzentwurf weit unter dem derzeitigen möglichen technischen Stand. Die IfKom fordern, entweder einen festen Wert zwischen 50 und 200 Megabit pro Sekunde festzuschreiben oder zumindest auf die von 80 Prozent der Haushalte “nutzbare” Bandbreite abzustellen. Das wären nach den Angaben im aktuellen Breitbandatlas im Bundesdurchschnitt ca. 200 Megabit pro Sekunde. Je nach Berechnung läge die Mindestbandbreite nach der derzeitigen Definition im Gesetzentwurf dagegen bei 10 bis maximal 20 Megabit pro Sekunde. Solche Definitionen eines schnellen Internetzugangs scheinen aus der Zeit gefallen zu sein.

Die IfKom fordern die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag auf, sich den Koalitionsvertrag wieder in Erinnerung zu rufen und sich nicht Stück für Stück von den Zielen zu verabschieden. Die IfKom erwarten nunmehr von den Abgeordneten im Zuge der Ausschussberatungen zum TKG erhebliche Nachbesserungen im Sinne einer leistungsfähigen Infrastruktur für alle Bürger, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

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IfKom: Lehrkäftemangel in den MINT-Fächern in Nordrhein-Westfalen

Der Lehrkräftemangel in NRW steigt an weiterführenden Schulen stetig an, wobei zeitgleich der Bedarf an MINT-Berufen in der Wirtschaft größer wird. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Kürzlich veröffentlichte die Deutsche Telekom Stiftung eine Studie von Prof. i. R. Dr. Klaus Klemm, emeritierter Professor für Bildungsforschung und Bildungsplanung an der Universität Duisburg-Essen. In dieser prognostiziert er auf der Basis aktueller Berechnungen am Beispiel NRW einen weiteren Abwärtstrend bei den Lehrkräften in den weiterführenden Schulen in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, der sich bereits in einer Vorgängerstudie von Klemm im Jahre 2014 abgezeichnet hat. Hinzu kommt, die Schülerzahlen steigen an, wenn auch in unterschiedlich stark ausgeprägter Zahl bundesweit.

Nach dieser neuen Studie haben immer weniger Studierende mit mindestens einem MINT-Fach eine Lehramtsprüfung absolviert, wobei die Absolventenzahlen über alle Lehramtsfächer hingegen gleichgeblieben sind. Um das Lehramt mit mindestens einem MINT-Fach attraktiver werden zu lassen, fordern die IfKom ein Curriculum für das MINT-Lehramtsstudium, das nur den Lehrstoff beinhaltet, der in den Sekundarstufen 1 und 2 vermittelt werden soll. Die IfKom sehen keine Notwendigkeit, beispielsweise im Fach Physik im Rahmen der Lehramtsausbildung eine fast komplette Physik-Ausbildung zu fordern. Darüber hinaus müssen an Hochschulen genug MINT-Fachdidaktiker vorhanden sein. Neben einer guten Lehrausbildung, die einen praxisorientierten MINT-Anteil haben sollte, wäre eine Investition in eine durchgehend gute Studienberatung wünschenswert. Damit würde die Akzeptanz und Attraktivität eines Lehramtsstudiums steigen und zugleich die Abbrecherquote sinken. Um den Lehrermangel ein wenig zu mindern, könnten Experten aus der Wirtschaft oder aus wissenschaftlichen Einrichtungen stundenweise für den MINT-Unterricht herangezogen und Lehrkräfte anderer Fächer gewonnen werden, die nach einer Ausbildung zumindest in der Sekundarstufe 1 unterrichten.

In diesem Zusammenhang weisen die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) auf den Ende 2020 veröffentlichten MINT-Herbstreport hin. Danach ist eine Fachkräftelücke gerade in MINT-Berufen offensichtlich. Wobei der Anteil der IT-Berufe an der gesamten MINT-Lücke deutlich gestiegen ist. Dies hat zur Folge, junge Menschen müssen bereits früh für die MINT-Fächer begeistert werden. Die Kooperationen von Schule und Wirtschaft könnten dabei einen wichtigen Beitrag leisten, die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler durch starken Praxis- und Anwendungsbezug in vielfältiger Weise zu unterstützen.

Insbesondere ist der Anteil an Frauen in MINT-Berufen in Deutschland immer noch viel zu gering. Gerade im Zeichen zunehmender Anforderungen durch die Digitalisierung bedarf es einer noch stärkeren Überzeugungsarbeit und einer für Mädchen und junge Frauen interessanten Berufsperspektive in den MINT-Fächern. Nach Meinung der IfKom müssen insbesondere im schulischen Bereich bereits früh die Weichen gestellt werden, damit sich Mädchen stärker für Technik interessieren und sich für eine Ausbildung oder ein Studium in einem MINT-Bereich entscheiden. Wichtigste Voraussetzung dafür sind ausreichend qualifizierte und motivierte Lehrerinnen und Lehrer, die Mädchen und jungen Frauen an die MINT-Themen heranführen. Auch hier ist im Rahmen des Lehramtsstudiums zu werben.

Gemeinsam mit seinem Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine unterstützen die IfKom – Ingenieure für Kommunikation die Maßnahmen der Initiative MINT Zukunft schaffen.

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IfKom: Datenstrategie der Bundesregierung benötigt auch Infrastrukturen

Nach Auffassung der IfKom kommt es bezüglich der Datenstrategie der Bundesregierung darauf an, mit großer Kraftanstrengung noch in dieser Legislaturperiode möglichst viele Vorhaben auch umzusetzen.

Das Bundeskabinett hat am 27. Januar eine Datenstrategie beschlossen. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt die Datenstrategie der Bundesregierung und mahnt an, weiterhin hohe Anstrengungen beim Ausbau der Gigabitnetze und des Mobilfunks zu unternehmen, damit Daten überhaupt in akzeptablem Tempo fließen können.

Mit ihrer Datenstrategie hat die Bundesregierung die vor rund einem Jahr vorgelegten Eckpunkte konkretisiert. Die zunehmende Bedeutung von Daten wird gerade in Pandemiezeiten überdeutlich. Umso wichtiger ist es, nunmehr konkrete Umsetzungsprojekte zu starten und bereits laufende Vorhaben zu intensivieren. Dies muss angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl in diesem Jahr zügig vorangebracht werden.

In vier Handlungsfeldern hat die Bundesregierung ihre Datenstrategie strukturiert: Dateninfrastrukturen sollen leistungsfähig und nachhaltig ausgestaltet werden, Innovative und verantwortungsvolle Datennutzung soll gesteigert werden, Datenkompetenz soll erhöht und Datenkultur etabliert werden und schließlich will der Staat Vorreiter sein, indem er gute digitale Leistungen erbringt.

Für den Bereich der Infrastruktur gibt die Datenstrategie für Deutschland u. a. das Ziel vor, im Hochleistungsrechnen zur Weltspitze aufzuschließen. Gaia-X, das branchen- und länderübergreifende Projekt zur Vernetzung dezentraler Infrastrukturdienste zu einem offenen, transparenten Ökosystem, soll entschieden vorangetrieben werden. Daten und Dienste können dadurch verfügbar gemacht und vertrauensvoll geteilt werden. Weitere Vorhaben beziehen sich auch auf Datenräume für das Gesundheitswesen. Die IfKom begrüßen ausdrücklich die Berücksichtigung von Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, beispielsweise, indem im Rahmen der Forschungsinitiative “Green ICT” entsprechende Elektronik für energiesparsame Informations- und Kommunikationstechnik sowie Datenverarbeitung gefördert wird.

Die Infrastrukturebene der ICT mit Rechenzentren und Kommunikations- bzw. Datennetzen findet in der Datenstrategie keine Berücksichtigung. Eine leistungsfähige und sichere Infrastruktur ist jedoch für die Umsetzung der Datenprojekte essenziell. Noch immer klagen die Netzbetreiber, wie jüngst beim Gigabitgipfel, über zu lange Genehmigungszeiten der örtlichen Behörden. Es muss aus Sicht der IfKom daher auch in der öffentlichen Verwaltung, und zwar auf allen föderalen Ebenen, endlich eine Digitalisierungsoffensive eintreten, die auch die Prozesse effizienter macht. Vorhaben zum Aufbau einer “Föderalen Cloud” für die öffentliche Verwaltung sind dabei ebenso wichtig wie gemeinsame und offene Standards sowie entsprechende Schnittstellen und eine moderne IT-Ausstattung.

Die Datenstrategie der Bundesregierung listet eine Fülle von Projekten auf, die teilweise bereits begonnen wurden, ein großer Teil ist in der Planungsphase. Es kommt nach Auffassung der IfKom nunmehr darauf an, mit großer Kraftanstrengung noch in dieser Legislaturperiode möglichst viele Vorhaben auch umzusetzen. Zugleich muss die Infrastruktur weiterhin zügig ausgebaut werden.

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Digitalgipfel Bildung mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek

IfKom plädieren für einen “Digitalpakt 2”, um die Modernisierung durch Digitalisierung als Gemeinschaftsaufgabe auch im Schulbereich voranzubringen. Hierzu bedarf es einer Änderung des Grundgesetzes.

BildKürzlich lud der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Steier zum Gespräch mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ein, an dem der Bundesvorsitzende der IfKom, Dipl.-Ing. Heinz Leymann, teilnahm. Dabei ging es unter anderem um die Förderung der Digitalisierung in unseren Schulen durch den Bund, die Zukunft des föderalen Bildungssystems, Erfahrungen aus der Corona-Krise sowie individuelle Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema Bildung.

Die IfKom begrüßen die Bereitstellung des Bundes von rund 6,5 Milliarden Euro für den Digitalpakt Schule. In den Schulen und Hochschulen gibt es vielversprechende Ansätze der Digitalisierung, dennoch scheint die Digitalisierung der Bildung nicht voranzugehen und das Geld fließt kaum ab. Aus Sicht des Verbandes der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) sind jetzt vor allem die Bundesländer gefordert, die Umsetzung des Digitalpaktes Schule schneller voranzutreiben, um die von ihnen reklamierte Bildungshoheit nicht zu einem Hemmschuh werden zu lassen.

Die Schulen müssen in ihren Medienkonzepten unterstützt werden, damit die Finanzmittel bzw. die Ausstattung schnellstens fließen können. Auch müssen hauptamtliche Administratoren die Lehrer entlasten. Die Betreuung eines IT-Netzwerkes mit Hard- und Software für die komplette Schule kann trotz hohem Engagement von keiner Lehrkraft nebenbei erledigt werden. Corona hat deutlich gemacht, wo die Herausforderungen liegen. Diese müssen jetzt entschlossen angepackt werden!

Wie die Bundesbildungsministerin plädieren die IfKom für einen “Digitalpakt 2”, um die Modernisierung durch Digitalisierung als Gemeinschaftsaufgabe auch im Schulbereich voranzubringen, so wie es bereits im Hochschulbereich möglich ist. Allerdings bedarf es hierzu einer Änderung des Grundgesetzes. Dies bezieht sich insbesondere auf den Artikel 104c, der lautet:

“Der Bund kann den Ländern Finanzhilfen für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen sowie besondere, mit diesen unmittelbar verbundenen, befristeten Ausgaben der Länder und Gemeinden (Gemeindeverbände) zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der kommunalen Bildungsinfrastruktur gewähren. […].”

Derzeit erlaubt das Grundgesetz dem Bund lediglich Finanzhilfen! Möglich und mit den Ländern vereinbart sind folglich drei Bereiche und zwar:

– Kostenbeteiligung bei Endgeräten für Schüler.

– Aufbau einer Admin-Struktur für Wartungsarbeiten, aber nur durch “Anfinanzierung” in der Aufbauphase, weitere Personalkostenfinanzierungen durch den Bund sind nicht gestattet.

– Beschaffung von Lehrerlaptops mit rund 500 Mio. EUR für ca. 800.000 Lehrer, die Laptops müssen den Ländern gehören und werden an die Lehrer ausgeliehen.

Gleichsam wie die Bundesbildungsministerin fordern die IfKom Finanzierungsmöglichkeiten und Zusammenarbeit als “Gemeinschaftsaufgabe” für Bund und Länder, die für den Schulbereich genau so geregelt werden sollten wie es derzeit im Hochschulbereich der Fall ist. Hierzu nannte die Bundesbildungsministerin die beiden folgenden Beispiele:

– Lehrerweiterbildung müsste gut verzahnt und über Bundesländer hinweg organisiert werden. Dafür sind Strukturen erforderlich, um länderübergreifend zu arbeiten.

– Länder stellen digitale Hilfsmittel für Flüchtlinge zum Lernen der deutschen Sprache bereit. Sinnvoll wäre es, dieses Tool nicht nur in einzelnen Bundesländern zu nutzen, sondern länderübergreifend. Der Bund würde das gerne im Einvernehmen mit den Ländern unterstützen. Dem stehen die derzeitigen grundgesetzlichen Regelungen entgegen.

Im Sinne eines erfolgreichen Digitalpaktes 2 plädieren die IfKom für eine Änderung des Grundgesetzes.

Die komplette Web-Konferenz befindet sich auf YouTube unter dem folgenden Link:

https://www.youtube.com/watch?v=T3PZGl5rpe4&feature=emb_logo

und unter dem Link des Bundestagsabgeordneten Steier:

https://www.andreas-steier.de/

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Breitbandausbau macht Fortschritte – nur nicht auf dem Land

Nach Auffassung der IfKom wäre es nur konsequent, wenn sich auch innerhalb der Bunderegierung eine zügige Einigung zum Recht auf schnelles Internet finden würde.

Die vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Zahlen zum Stand des Breitbandausbaus Mitte 2020 zeigen eine Verbesserung der Abdeckung in allen Geschwindigkeitsstufen. Allerdings lässt die Verfügbarkeit des schnellen Internetanschlusses insbesondere in ländlichen Gegenden noch zu wünschen übrig.

Für den Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) ist es erfreulich, einen Fortschritt in der Verfügbarkeit der Gigabit-Anschlüsse zu sehen. Nach dem neuesten Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit Erhebungsstand Mitte 2020 haben bereits 55,9 Prozent der Haushalte in Deutschland die Möglichkeit, einen Anschluss mit 1 Gigabit pro Sekunde zu erhalten. Das sind rund doppelt so viele wie noch eineinhalb Jahre vorher, nämlich Ende des Jahres 2018. Damit sind die Netzbetreiber und die Politik dem Ziel der Flächendeckung mit Gigabitanschlüssen bis zum Jahr 2025 erheblich nähergekommen. Die IfKom begrüßen zudem die Aussagen der Netzbetreiber einschließlich der Deutschen Telekom, sich auf den Glasfaserausbau zu konzentrieren.

Bereits bis zum Ende des Jahres 2018 sollten nach den politischen Vorgaben in Deutschland flächendeckend mindestens 50 Megabit pro Sekunde erreichbar sein. Allerdings wurde dieses Ziel mit Blick auf die aktuellen Zahlen bis heute nicht erreicht. Derzeit liegt die Abdeckung für diese Geschwindigkeit bei 93,3 Prozent aller Haushalte. Noch stärker zeigt sich der Nachholbedarf in ländlichen Gebieten. Die Abdeckung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde erreicht hier nur 77,1 Prozent aller Haushalte. Während diese Geschwindigkeit in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg für über 98 Prozent der Haushalte möglich ist, sieht es in den Flächenländern, insbesondere im ostdeutschen Raum, deutlich anders aus. In Mecklenburg-Vorpommern werden beispielsweise nur 77,8 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde erreicht.

Die IfKom haben, wie andere Verbände und Experten auch, in der Vergangenheit diverse Vorschläge und Anregungen unterbreitet, wie der Ausbau beschleunigt werden kann. Maßnahmen zur schnelleren Verlegung der Kabel, zur Beschleunigung der Genehmigungsprozesse und zur Vereinfachung der Fördermöglichkeiten wurden bereits an verschiedenen Stellen umgesetzt oder sind in der politischen Diskussion. Die IfKom appellieren an die Beteiligten, die noch ausstehenden Maßnahmen zügig einzuführen. Dazu gehören eine schnelle Einigung und Verabschiedung der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) sowie die Umsetzung der Vorschläge, die von den Arbeitsgruppen der Plattform “Digitale Netze und Mobilität” zum Digital-Gipfel 2020 vorgelegt wurden. Darin geht es um die Beschleunigung der Verfahren zum Glasfaser- und Mobilfunk-Netzausbau. Nur konsequent wäre es nach Auffassung der IfKom, wenn sich auch innerhalb der Bunderegierung eine zügige Einigung zum Recht auf schnelles Internet finden würde. Gerade die augenblickliche Pandemie-Lage zeigt eindrücklich, wie notwendig eine leistungsstarke Infrastruktur ist.

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Bildung konsequent digitalisieren – Interesse für MINT steigern!

Aus Sicht der IfKom e. V. sind die Länder gefordert, die Umsetzung des Digitalpaktes Schule schneller voranzutreiben.

In den Schulen und Hochschulen gibt es vielversprechende Ansätze der Digitalisierung, zudem stellt der Bund über 6 Milliarden Euro für die Schulen zur Verfügung. Dennoch scheint die Digitalisierung der Bildung nicht voranzugehen und das Geld fließt kaum ab. Aus Sicht des Verbandes der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) sind jetzt vor allem die Länder gefordert, die Umsetzung des Digitalpaktes Schule schneller voranzutreiben.

Die derzeitige Corona-Lage trägt dazu bei, die Vorteile, aber auch die Herausforderungen der Digitalisierung in der Bildung deutlich zu machen. Die IfKom fordern, die nunmehr 6,5 Milliarden Euro des Bundes für den Digitalpakt Schule möglichst schnell auch bei den Schulen ankommen zu lassen. Die Bundesländer dürfen die von ihnen reklamierte Bildungshoheit nicht zu einem Hemmschuh werden lassen. Die Schulen müssen in ihren Medienkonzepten unterstützt werden, damit sie die Finanzmittel bzw. die Ausstattung schnellstens erhalten. Hauptamtliche Administratoren müssen die Lehrer entlasten. Die Betreuung eines IT-Netzwerkes mit Hard- und Software für die komplette Schule kann trotz hohem Engagement keine Lehrkraft nebenbei erledigen. Corona hat deutlich gemacht, wo die Herausforderungen liegen. Diese müssen jetzt entschlossen angepackt werden!

Zugleich muss aus Sicht der IfKom das Interesse für eine Ausbildung oder ein Studium in den MINT-Fächern weiter gesteigert werden. Auch wenn die Studienabschlüsse in diesen Fächern in Deutschland deutlich über dem OECD-Durchschnitt liegen, sollte nach Meinung der IfKom die Werbung für MINT nicht nachlassen. Der neueste Bildungsbericht, erstellt unter Förderung der Kultusministerkonferenz und des Bundesbildungsministeriums, weist u. a. in den MINT-Studiengängen erfreuliche Zahlen aus den letzten Jahren auf: 37 Prozent der Bachelorabschlüsse (im Erststudium ohne Lehramt) in Deutschland wurden in MINT-Fächern erreicht, im OECD-Durchschnitt waren es lediglich 23 Prozent. 46 Prozent der Masterabschlüsse erfolgten in Deutschland in einem MINT-Fach, hier lag der OECD-Durchschnitt bei 22 Prozent.

Dennoch weist der in der letzten Woche veröffentlichte MINT-Herbstreport immer noch eine deutliche Fachkräfte-Lücke aus. Im Oktober 2020 betrug diese Lücke 108.700 Arbeitskräfte. Allerdings liegt diese Zahl deutlich unter den Durchschnittswerten im Oktober der letzten sechs Jahre mit 235.800 Arbeitskräften. Betrachtet man nur die Ebene der MINT-Experten, also Arbeitskräfte mit akademischem Abschluss, liegt die Lücke in diesem Oktober bei 55.300 gegenüber dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre von 78.800 und ist damit nicht so stark gesunken wie die Gesamtmenge der MINT-Fachkräfte. Die MINT-Lücke ist zwar insgesamt kleiner geworden, dennoch ist der relative Anteil der IT-Berufe an der gesamten MINT-Lücke deutlich gestiegen, und zwar von 15 Prozent im Oktober 2014 auf 24 Prozent im Oktober 2020. Bezogen auf die IT-Berufe setzt sich somit ein langfristiger Trend fort.

Junge Menschen müssen bereits früh für die MINT-Fächer begeistert werden, um nach dem Schulabschluss eine entsprechende Ausbildung oder ein Studium der MINT-Fächer zu absolvieren. Insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen besteht noch ausbaufähiges Potenzial, diese für MINT-Fächer zu interessieren. Lehrende und Eltern sind für diese Aufgabe besonders gefordert.

Der aktuelle Bildungsbericht trägt den Schwerpunkttitel “Bildung in einer digitalisierten Welt”. Aus Sicht der IfKom muss aber auch ein zweiter Schwerpunkt berücksichtigt werden, nämlich die Digitalisierung der Bildung und ihrer Institutionen selbst! Sollen junge Menschen in der Schule für MINT begeistert werden, muss auch das Bildungsumfeld selbst die Vorteile der digitalisierten Welt nutzbringend einsetzen.

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IfKom unterstützen Forderung nach digitaler Bildungs-Infrastruktur

IfKom e. V. unterstützt die Forderungen der “Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina”, digitale Infrastruktur für Bildung auszubauen u. länderübergreifenden Beirat zu etablieren.

In ihrem jüngsten Gutachten empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die digitale Infrastruktur für die Bildung stärker auszubauen sowie einen länderübergreifenden Beirat für die Einrichtung datenschutzsicherer Plattformen zur Kommunikation und zum Datenaustausch zu etablieren. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) unterstützt diese Forderungen ausdrücklich. Die IfKom fordern darüber hinaus, dem Beirat ausreichende Kompetenzen an die Hand zu geben.

Die Leopoldina hat unter anderem die Aufgabe, die Politik zu beraten und legt dazu unabhängige Empfehlungen zu gesellschaftlich relevanten Themen vor. In ihrer fünften Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie vom August formuliert sie Empfehlungen für ein krisenresistentes Bildungssystem, darunter die Forderungen nach Konzepten zur Verzahnung von Präsenz- und Distanzlernen.

Aus Sicht der IfKom zeigt die Corona-Pandemie deutlich den Handlungsbedarf zur Einrichtung und Stärkung digitaler Infrastrukturen in der föderalen Bildungslandschaft Deutschlands. Lernende und Studierende müssen unabhängig von dem Bundesland, in dem sie lernen, die gleichen technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Bildung vorfinden. Deshalb unterstützen die IfKom die Forderung, einen länderübergreifenden Beirat zur Einrichtung einer digitalen Infrastruktur einzusetzen. Dieser Beirat soll aus Experten der Bildungspraxis, Bildungsforschung, Bildungsadministration sowie des Informations- und Wissensmanagements aus Bund und Ländern bestehen und abgestimmte länderübergreifende Lösungen für qualitativ hochwertige Lernmedien und Konzepte zur didaktischen Einbindung digitaler Instrumente entwickeln. Hinzu kommen breitbandige Internetanbindungen, eine ausreichende Hard- und Softwareausstattung sowie gute organisatorische und personelle Konzepte.

Die IfKom fordern über die Empfehlung der Leopoldina hinaus eine wirksame Verbindlichkeit der Beschlüsse dieses Beirates. Das Gremium muss nach Auffassung des Ingenieurverbandes nicht nur mit exzellenter Expertise, sondern auch mit ausreichender Kompetenz ausgestattet werden. Die politischen Entscheider aus dem Bund, aber insbesondere auch aus den Ländern müssen sich verpflichten, die Empfehlungen dieses Beirates umzusetzen, damit die digitale Bildung in Corona-Zeiten, aber auch für die Zukunft gestärkt wird.

Digitales Lernen erfordert zudem ausreichend schnelle Internetanbindungen sowie eine umfangreiche Ausstattung der Bildungseinrichtungen sowie der Lernenden und Studierenden mit digitalen Endgeräten. Eine personelle bzw. organisatorische Unterstützung für Betrieb und Wartung der Ausstattung ist zwingend erforderlich. Hinzu kommt die Vermittlung von digitalen Kompetenzen in der Aus- und Fortbildung von Pädagogen. Die vom Bund und von den Ländern bereitgestellten Mittel des Digitalpakts müssen daher zügig bei den Bildungseinrichtungen ankommen, damit bundesweit ein erfolgreiches digitales Lehren und Lernen möglich ist, und zwar sowohl in Präsenz- als auch in Distanzform!

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Digitale Arbeitsformen brauchen gute Infrastruktur!

In der Zeit der Corona-Krise müssen sich Beschäftigte mit Home-Office als digitale Arbeitsform auseinanderzusetzen. IfKom ruft dazu auf, dieses Thema auch danach angemessen weiterzuverfolgen.

Derzeit werden viele Beschäftigte ins Home-Office geschickt. Effizientes und sicheres Arbeiten setzt aber die entsprechende Ausstattung, eine ausreichende Netzverbindung und die Einhaltung des Datenschutzes sowie eines Mindeststandards an IT-Sicherheit voraus.

Digitales Arbeiten erfährt in diesen Tagen eine hohe Aufmerksamkeit, Arbeitgeber und Beschäftigte sind gezwungen, sich mit Alternativen zur täglichen Präsenz im Büro auseinanderzusetzen. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) ruft dazu auf, dieses Thema auch nach der Corona-Krise angemessen weiterzuverfolgen.

Nach dem aktuellen Lagebild zur digitalen Gesellschaft der Initiative D21 nutzen außerhalb der derzeitigen Krise nur 15 Prozent der repräsentativ befragten Beschäftigten bei ihrer derzeitigen Tätigkeit Home-Office, Telearbeit oder mobiles Arbeiten. Es könnten aber deutlich mehr Berufstätige diese Arbeitsformen nutzen, denn 45 Prozent der Befragten sehen darin eine Steigerung ihrer Lebensqualität. Die IfKom appellieren an die Arbeitgeber, stärker als bisher mobiles und flexibles Arbeiten dort zu fördern, wo es möglich ist und wo es der Arbeitnehmer wünscht. Dazu ist die erforderliche Ausstattung bereitzustellen, die beispielsweise aus Laptop/Notebook und/oder Smartphone sowie gesicherten Zugängen zum Firmennetz und Kollaborationsplattformen besteht. Frauen und Männer müssen bei gleicher Tätigkeit auch die gleiche Ausstattung erhalten, denn derzeit, so zeigt die Studie D21-Digitalindex, erhalten in Vollzeit arbeitende Männer eine deutlich bessere Ausstattung als Frauen in der gleichen Situation.

Stellt der Arbeitgeber die IT-Ausstattung, ist in der Regel auch ein höheres Sicherheitsniveau zu erreichen. Eine Trennung von privaten und geschäftlichen Programmen und Daten auf unterschiedlichen Endgeräten mindert auch hier die Infektionsgefahr, und zwar mit Computerviren und Schadprogrammen. Eine ausreichende Internetverbindung und eine möglichst sichere Kommunikation mit dem Firmennetzwerk, z. B. über getunnelte VPN-Verbindungen, tragen zur IT-Sicherheit bei. Zudem muss auch im Home-Office auf den Schutz der Daten geachtet werden, personenbezogene Daten und Betriebsgeheimnisse dürfen nicht von Familienmitgliedern oder Besuchern eingesehen werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt derzeit vor einem Anstieg von Phishing-Mails von Empfängern, die die aktuelle Situation ausnutzen und versuchen, sensiblen Daten, Informationen über Remote-Zugänge oder über Passwörter zu erhalten. Zudem hat das BSI auf seiner Internetseite www.bsi.bund.de Tipps für sicheres mobiles Arbeiten veröffentlicht, die sich an Arbeitgeber und Arbeitnehmer richten und auf Telearbeit, also alle Arbeiten von zu Hause aus oder unterwegs beziehen.

Die derzeitige Verlagerung von Arbeiten vom Büro ins “Netz” lässt den Datenverkehr rasant ansteigen. Die großen Netzbetreiber können diesen erhöhten Datenverkehr relativ gut managen. Probleme gibt es jedoch häufig beim häuslichen Anschluss, wenn dort die Bandbreite nicht ausreicht. Der Breitbandausbau muss daher nach Auffassung der IfKom weiterhin mit Priorität vorangetrieben werden.

Wir lernen in diesen Tagen, welche Bedeutung eine gute funktionierende Kommunikations-Infrastruktur gerade in Krisenzeiten erfährt. Digitales Arbeiten, digitales Lernen und digitale Verwaltung sollten daher zukünftig noch stärker vorangebracht werden. Dazu ist eine leistungsfähige und sichere Infrastruktur unabdingbar. Die IfKom erwarten von den Entscheidungsträgern, diese Themen auch nach der Krise stärker voranzutreiben.

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