Goldener Glanz

Die beste Performance in diesem Jahr konnte bisher bei den Rohstoffen Gold erreichen. Davon dürften auch die Aktien der Goldunternehmen wie etwa Pershing Gold oder Inca One Gold profitieren.

BildPershing Gold (ISIN: US153022048 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,35257,VRIC_2016/?v=295629 ) arbeitet mit Hochdruck daran die ehemals produzierende Relief Canyon-Goldmine in Nevada (bestehend aus drei Tagebauminen und einer technisch aktuellen Haufenlaugungsanlage) wieder zur Produktionsreife zu bringen. Sehr niedrige All-in-Produktionskosten sowie Schuldenfreiheit und das Goldsucher freundliche Bergbauland Nevada sollten Pershing zum Erfolg verhelfen.
Nicht in Nevada, sondern in Peru ist Inca One Gold (ISIS: CA4528X1078 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,1323,Interviews/?v=295749 ) im Lohnmühlengeschäft tätig. Die dort an der Tagesordnung liegenden Kleinstabbauten müssen in von der Regierung genehmigten Betrieben verarbeitet werden. Rund 100 Tonnen Gestein schafft Incas Chala One Anlage derzeit. Bald kommt eine zweite Anlage hinzu.
Gold hält sich preislich gut. Unterstützung erhält es weiter von Zuflüssen in die Gold-ETFs. Laut Bloomberg wurden diese seit etwa zwei Wochen in Folge aufgebaut. Auch die Arbeitsmarktdaten aus den USA waren wieder gut, die Stundenlöhne sind gestiegen. Dies sollte die Inflation antreiben und damit Gold als attraktive Anlagemöglichkeit noch mehr in den Vordergrund rücken.
Ein Übriges verursachen schwache Aktienmärkte, sowie ein schwächerer US-Dollar. Auch der Dax wird von Konjunktursorgen geplagt. Dass sich der Ölpreis seit 2015 fast halbiert hat, mag zwar für den einzelnen Verbraucher erfreulich sein, für die Weltkonjunktur ist dies aber ein zweischneidiges Schwert. Denn Ölkonzerne und Ölförderländer haben Handlungsbedarf und müssen sparen. Sie fahren ihre Investitionen herunter, was auch Exportländer wie Deutschland hart treffen kann.
Auch wenn viele Marktexperten nun bereits wieder eine konjunkturelle Erholung und damit verbundene Steigerung an den weltweiten Aktienmärkten ausrufen: Das ist zu früh. Die Risiken schwacher Märkte, da die Notenbanken zwar weiter immer mehr Geld schöpfen können, aber dies immer weniger greift und es zu viele Politiker gibt, die den heutigen Herausforderungen der Geopolitik nicht gewachsen scheinen, werden immer akuter. Gold sollte in diesem Umfeld als sicherer Hafen für das Ersparte immer mehr Unterstützung finden.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

Disclaimer: Die bereitgestellten Informationen stellen keinerlei Form der Empfehlung oder Beratung da. Auf die Risiken im Wertpapierhandel sei ausdrücklich hingewiesen. Für Schäden, die aufgrund der Benutzung dieses Blogs entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ich gebe zu bedenken, dass Aktien und insbesondere Optionsscheininvestments grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Ich behalte mir trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 – 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für deren Inhalt sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich.

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Frankfurt im goldenen Glanz

Deutschland besitzt den zweitgrößten Goldschatz der Welt, nach den USA. 112112 Barren lagern jetzt in Frankfurt, mehr als in New York, London oder Paris.

BildInca One Gold (ISIN: CA4528X1078 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,35257,VRIC_2016/?v=295621) ist in Peru im Lohnmühlengeschäft und verarbeitet das Gestein der vielen dort üblichen Kleinstabbauten. Die Chala One-Anlage schafft rund 100 Tonnen Gestein täglich. Auch besitzt Inca One eine zusätzliche Laugungsanlage, ein neues Labor sowie eine weitere angekaufte Anlage zur Gesteinsverarbeitung.

Ebenfalls Besitzer und Betreiber einer Haufenlaugungsanlage ist Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 – http://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/timmins-gold-corp.html ), allerdings in Mexiko. Mit den Einnahmen aus dieser Anlage kann Timmins seine zwei Wachstumsprojekte, das Ana Paula Goldprojekt, auf dem das Hauptaugenmerk liegt, und das Caballo Blanco Goldprojekt vorantreiben. Immerhin konnte Goldcorp bereits als Partner bei einem Kredit gewonnen werden. Dies könnte noch sehr wichtig werden, denn Timmins will die Gold-Produktion 2016 auslaufen lassen und sich auf die Exploration der aussichtsreichen Liegenschaften konzentrieren, wenn sich der Goldpreis nicht erhöht.

Seit drei Jahren bemüht sich die Deutsche Bundesbank um Transparenz, was den Goldschatz Deutschlands anbelangt. Allein in 2014 wurden weitere 210 Tonnen Gold, natürlich auf geheimen Wegen, nach Frankfurt gebracht. Denn die Währungshüter wollen rund 700 Tonnen des edlen Metalls bis 2020 aus New York und aus Paris nach Hause und zwar nach Frankfurt holen. Dann wäre mehr als die Hälfte des deutschen Goldschatzes wieder im Heimatland.

„Gold ist für uns ein Teil unserer Reserven. Reserven hält man für die Not vor“, so die Aussage des Bundesbank-Vorstandes Carl-Ludwig Thiele. Übrigens werden jährlich etwa drei Tonnen aus den Vorräten entnommen und dem Finanzminister zum Prägen von Goldmünzen gegeben. Wer als Anleger Gold nicht nur als Absicherung sucht, sondern auch auf einen steigenden Goldpreis setzen möchte, der sollte sich bei den Goldminenaktien umsehen. Da in den letzten Jahren die Aktienkurse mehr nach unten gegangen sind als der Preis des Edelmetalls, sollten bei einem Anstieg des Goldpreises die Aktien der Goldgesellschaften besonders profitieren.

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Was wird 2016 bringen?

Analysten, Politiker und Querdenker zerbrechen sich die Köpfe. Auch für Gold und Silber ist da Platz. Und auch für Goldgesellschaften wie etwa Timmins Gold oder Inca One Gold.

BildIn Peru verdient Inca One Gold (ISIN: CA4528X1078 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,34914,Precious_Metal_Summit_2015_Zurich/?v=294889 ) sein Geld mit dem Vorhandensein vieler Kleinstabbauten und der vom Staat verordneten Pflicht diese in genehmigten Betrieben verarbeiten zu lassen. Neben der Chala One-Goldmühle wird Inca One eine weitere Laugungsanlage in Betrieb nehmen um dann täglich rund 200 Tonnen Gestein zu verarbeiten. Ein etwas anderes und vom Goldpreis nicht so abhängiges Geschäftsmodell also.

Auch in Mexiko bei Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=292514 ) tut sich Einiges. Die San Francisco-Goldmine produziert fleißig, doch konzentriert sich die Führung von Timmins Gold nun mehr auf das Ana Paula-Goldprojekt im südlichen Mexiko (fast zwei Millionen Unzen Gold Ressourcen bisher). Die Aussichten scheinen dort sehr vielversprechend zu sein. Der neue Timmins CEO plant die Produktion in der San Francisco-Mine im Verlauf des Jahres still zu legen und erst wieder bei verbessertem Goldpreis hoch zu fahren.

Die Entwicklung des Goldpreises in 2016 wird auf jeden Fall spannend. Steen Jakobsen, der Chefvolkswirt der Saxo Bank wartet jedes Jahr mit teils humorigen und aufrüttelnden Thesen auf. Die zehn Szenarien drehen sich um Politik und Märkte. Sie könnten in den kommenden 12 Monaten Wirklichkeit werden.

Wie aus mehreren der zehn Thesen ersichtlich, könnte das Risiko in 2016 bei einem Inflationsanstieg liegen. Allein wenn der Ölpreis konstant bleiben würde über das Jahr 2016, würde der Basiseffekt, der bisher die Geldentwertung – zumindest auf dem Papier – zurück gehalten hat, Vergangenheit. Steigt der Ölpreis tatsächlich auf 100 US-Dollar, dann würde die Inflationsrate stark nach oben gehen. Koppeln wir dies mit stark steigenden Lebensmittelpreisen und steigenden Strompreisen, dann könnte es zu einer Geldentwertung kommen, deren Geschwindigkeit nahezu alle Marktteilnehmer überraschen sollte.

Wer profitiert von dieser Entwicklung? Die Wertaufbewahrung, die sich seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden als werterhaltend hervorgetan hat, das Gold. Die derzeit wieder günstigeren Preise sollten Anleger, die noch kein Gold besitzen, dazu nutzen erste Bestände aufzubauen. Denn der Goldpreis kann sehr stark auf eine zunehmende Geldentwertung reagieren. Daher, Anleger, positioniert euch rechtzeitig dafür.

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Site Visit bei Inca One Gold

Aufgrund der zuletzt wichtigen Unternehmensfortschritte haben sich die Analysten von Caesars Report einmal bei dem kanadischen Lohnmühlenverarbeiter Inca One Gold, der in Peru aktiv ist, umgesehen.

BildDas in Kanada ansässige Erzaufbereitungsunternehmen Inca One Gold Corp. (ISIN: CA45328X1078 / TSX-V: IO – www.commodity-tv.net/c/mid,3159,Company_und_Projects/ -) hat in den vergangenen Monaten wichtige Unternehmensfortschritte gemacht. Aus diesem Grund haben sich die Analysten von Caesars Report, einem Bergbau-Research-Unternehmen mit Schwerpunkt auf Juniorbergbauunternehmen, einmal bei dem kanadischen Lohnmühlenverarbeiter der in Peru aktiv ist umgesehen.

Zuerst besuchten die Analysten Inca Ones Erzaufbereitungsanlage ,Chala One‘ im Süden Perus, mit ihren beiden Kugelmühlen die je 50 Tonnen-pro-Tag verarbeiten können. Durch ihren positiv gewonnenen Eindruck gehen Caesars Analysten sogar davon aus, dass die ,Chala One‘-Kapazität höher als die angegebenen 100 Tonnen pro Tag ausfallen könnte. Gestützt wird diese These durch die erfolgreich absolvierte Testphase im Sommer, als die Anlage diese Marke bereits in einem mehrtägigen Betrieb überschritt. Anschließend verringerte das Unternehmen die Durchsatzrate wieder auf 60-70 Tonnen pro Tag, um weitere Maßnahmen zur Feinabstimmung des Gewinnungsprozesses vorzunehmen.

Ferner konnten sich die Analysten auch die neue Desorptionsanlage ansehen, die bereits vor Ort installiert ist. Durch diese kann ein Großteil des Kohlenstoffs aus den Laugungstanks wiedergewonnen und verwertet werden, was die finanzielle Performance nicht unerheblich steigert.

Auch das neu errichtete Labor wurde den „neugierigen“ Analysten nicht vorenthalten. Durch das eigene Labor wird Inca One „schummelleien“ bei den Gesteinslieferungen sofort erkennen und entsprechende Schritte einleiten können. Auch ein Gebäude um die drei kleinen Zerkleinerungsmühlen wurde errichtet, wodurch Staubkontamination verringert und damit gleichzeitig die Sicherheitssituation verbessert wird. An den „kritischen“ Stellen des Betriebs (wo das Erz zerkleinert, verpackt und analysiert wird) wurden zudem Überwachungskameras installiert.

Die Analysten waren begeistert von der ,Chala One‘-Anlage und sind der Meinung, dass alles darauf schließen lasse, dass ,Chala One‘ kurz davor stehe, richtig loszulegen. Sie erwarten keine größeren Komplikationen mehr und eine reibungslose Anlaufphase, um auf konstante 100 Tonnen pro Tag Durchsatz zu kommen.

Die ,Mollehuaca‘-Verarbeitungsanlage

Auch die nur rund 40 Kilometer von ,Chala One‘ entfernte ,Mollehuaca‘-Verarbeitungsanlage, die als 100 bis 120 Tonnen pro Tag-Anlage konstruiert wurde, wurde besichtigt. Allerdings glauben Caesars Analysten hier nicht, dass die Anlage in der Lage sein wird, in seiner aktuellen Konfiguration einen steten Output von mehr als 70 bis 80 Tonnen pro Tag zu erreichen, was aber auch Inca One bereits im Vorfeld der Übernahme bekannt war und mit entsprechenden Abschlägen im Kaufpreis berücksichtigt wurde.

,Mollehuaca‘ sei derzeit außer Betrieb und soll bis zum 2. Quartal 2016 auf Vordermann gebracht werden, so die Analysten in ihrem Report. Die Gesteinsbrecheranlage soll an den Ort verlegt werden, wo das Material auch angeliefert wird um somit Anlagenengpässe zu verhindern, teilte der ,Chala One‘-Anlagenmanager Emilio Ortiz beim Caesars Besuch mit. Ein weiterer positiver Aspekt der Verlegung wäre die Schaffung der Möglichkeit für eine weitere Kugelmühle – direkt neben den beiden vorhandenen Mühlen.

Caesars sieht ,Mollehuaca‘ als Begleitanlage für den Betrieb von ,Chala One‘. Da die Einrichtungen von ,Chala One‘ wesentlich höherwertiger als die von ,Mollehuaca‘ sind, würde es Sinn machen, ,Chala One‘ als zentralen Erzerwerbspunkt zu nutzen, von wo aus das erworbene Erz weiter verteilt werden könnte, gerade auch vor dem Hintergrund des eigenen Labors. Dies wäre Caesars zufolge die beste Lösung, bis ,Chala One‘ die Erweiterungsphase auf 300 Tonnen pro Tag beendet hat.

Die Analysten stellten aber auch extra noch einmal heraus, dass der Erwerb von ,Mollehuaca‘ kein schlechter Deal war. Im Gegenteil: Sie sehen in der Anlage eine strategisch passende Ergänzung neben den Aktivitäten auf ,Chala One‘. Die (künftigen Betriebs-) Kosten unter Berücksichtigung von ,Mollehuaca‘ als Begleitanlage sind ebenfalls ziemlich gering. Da der Durchsatz der Anlage relativ begrenzt ist, würde Inca One nur noch einen LKW samt Fahrer benötigen, um die Tageskapazität der Anlage zu füllen (drei Fahrten pro Tag zwischen dem ,Chala One‘-Lager und ,Mollehuaca‘ wären vorerst ausreichend).

Ein weiterer interessanter Aspekt aus dem Site Visit Report ist, dass Montan auch eine Bergbauliegenschaft besaß, aus der sogar schon Erz genutzt wurde, um die ,Mollehuaca‘-Anlage am Laufen zu halten. Es wurden allerdings bisher noch keine geologischen Studien abgeschlossen, was ein Bohrprogramm rechtfertigen würde, um somit zusätzliches Mahlgut für ,Mollehuaca‘ zu liefern und die Gesamtmenge der LKW-Fahrten von ,Chala One‘ nach ,Mollehuaca‘ auf eine oder zwei pro Tag zu reduzieren.

Standard Tolling und die Auswirkungen des überarbeiteten Abkommens

Natürlich wurde auch zwischen Inca One und den Analysten die Veränderung des Standard Tolling Deals diskutiert. Wie wir wissen, wurde vergangene Woche bekannt, dass die lokalen Behörden beabsichtigen die Betriebsgenehmigung für den Betrieb von Standard Tolling zu widerrufen, was letzten Endes bedeuten würde, dass die Erlaubnis für die Erzverarbeitung und -lagerung auf der aktuellen Projektstätte verboten würde. Inca One plante bereits im Vorfeld die Kugelmühle zu verlagern und wird noch die Erlaubnis behalten, das existente Erz im Standard Tolling-Inventar zu ,Chala One‘ zu transportieren, um es dort weiterzuverarbeiten. Die endgültigen Bedingungen der überarbeiteten Vereinbarung wurden noch nicht veröffentlicht. Allerdings geht Caesars davon aus, dass Inca One einen exzellenten Deal aus der aktuellen Situation aushandeln wird, der sogar besser ausfallen könnte als der ursprünglich geplante.

Incas angekündigte Kapitalerhöhung

Inca One Gold hat vor kurzem angekündigt, 2,5 Mio. US-Dollar Schulden aufzunehmen, um mehr Erz anzukaufen, während das Unternehmen gleichzeitig 2,5 Mio. CAN-Dollar aufbringt, um sein Betriebskapital zu finanzieren. Laut Caesars Analysten gibt es keinen Zweifel, dass der Erwerb von mehr Erz Priorität Nummer Eins für Inca One haben muss, um einen Vorrat von mind. 12 bis 14 Tagen anzulegen. Die 2,5 Mio. US-Dollar Anleihenfinanzierung werde dabei helfen, dass ,Chala One‘ in absehbarer Zukunft ausreichend Erznachschub erhält, welcher nötig ist, um den Output wieder auf 100 Tonnen pro Tag zu erhöhen. Diese Finanzierung wird als allgemeines Betriebskapital verwendet und um die Upgrades von ,Chala One‘ und ,Mollehuaca‘ zu finanzieren.

Fazit:

Wie oben bereits erwähnt, sind die Analysten der gleichen Ansicht wie der Inca Ones CEO Edward Kelly, dass der Kauf von Erz Priorität Nummer eins hat. ,Mollehuaca‘ kann warten, da der Cashflow aus der mit voller Kapazität laufenden ,Chala One‘-Anlage ausreichend sein könnte, ,Mollehuaca‘ zu finanzieren. Im Moment gibt es keine Notwendigkeit letztere aufzurüsten, auch vor dem Hintergrund, dass noch Erzvorräte angelegt werden müssen um einen reibungslosen Dauerbetrieb mit 100 Tonnen pro Tag (oder mehr) zu gewährleisten.

Caesars Analysten hoffen auch, dass Inca One die letzte Kapitalerhöhung durchgeführt hat und sieht das Unternehmen nun in einer „finanziellen Unabhängigkeit“. Eine kontinuierliche Produktionsrate von 100 Tonnen pro Tag (in Q1 2016) auf ,Chala One‘ sollte zu einem erheblichen jährlichen Mehr-Millionen-EBITDA führen, der dann für Inca Ones zusätzliche Wachstumsstrategie in Richtung 1.000 Tonnen pro Tag verwendet werden könnte. Die Standard Tolling Mühle wird sehr wahrscheinlich in den kommenden Wochen abgebaut und für den Ausbau von ,Chala One‘ dorthin transportiert.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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Lateinamerika auf dem Weg zu mehr Wirtschaftsfreundlichkeit

Argentinien hat eine neue Regierung, die mehr Augenmerk auf die Wirtschaft legen dürfte. Dies könnte ausländische Investoren anziehen. Davon profitiert dann auch Peru.

BildInca One (ISIN: CA4528X1078 – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=295054 ) ist in Peru in der Erzaufbereitung tätig. Kleine Goldsucher, die laut Regierung verpflichtet sind ihr Erz in genehmigten Betrieben verarbeiten zu lassen, bringen ihr Gestein zur Goldmühle von Inca One Gold. Und Peru ist reich an Gold-, Silber-, Zink- und Kupfervorkommen. Die Kleinstabbauten sind hier an der Tagesordnung. Derzeit arbeitet Inca One daran die durch die Übernahme von Standard Tolling erworbene Laugungsanlage zu seiner Chala One-Mühle zu verlegen. Etwa bis Mitte 2016 sollen dann 200 Tonnen Gestein täglich durch die Mühlen laufen. Durch eine weitere Übernahme (Montan Mining) steht weiteres Equipment zur Verfügung, die Mollehuaca-Anlage, um auch dort die Verarbeitungskapazität auf 100 Tonnen täglich zu steigern. Das Geschäftsmodell von Inca One ist gegenüber den „normalen“ Goldförderern ein Besonderes, das auch niedrige Goldpreise gut überstehen dürfte.

Die Wahl in Argentinien hat gezeigt, dass die Bevölkerung dem Linksrutsch überdrüssig ist. Nicht nur Argentinien, sondern ganz Südamerika würde wirtschaftlich profitieren, wenn die Welle der linksgerichteten Tendenzen auf dem Subkontinent unterbrochen wird. Die Wahl der neuen wirtschaftsfreundlichen Regierung in Argentinien sollte ein Zeichen sein.

Auch in Venezuela wird bald gewählt und die wirtschaftsfreundliche Opposition hat die Nase in Umfragen vorn. Brasilien und Bolivien sollten auch wieder zu mehr Wirtschaftsfreundlichkeit tendieren. Diese Tendenz wird ausländische Investoren anlocken. Zum einen für Direktinvestments, zum anderen auch für Anlagen über die Börse. Inca One ist gut positioniert, um davon indirekt zu profitieren, wenn auch in Peru in die Infrastruktur investiert werden sollte. Und direkt profitiert die Inca One-Aktie, wenn Anleger Südamerika-Investments an der Börse suchen.

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