IfKom: Netzausbau-Vorschläge der Monopolkommission schnell umsetzen!

Nach Ansicht der IfKom sollten die Empfehlungen aus dem aktuellen Sektorgutachten Telekommunikation der Monopolkommission zügig umgesetzt werden.

Die Empfehlungen aus dem aktuellen Sektorgutachten Telekommunikation der Monopolkommission sollten nach Ansicht des Verbandes IfKom (Ingenieure für Kommunikation e. V.) zügig umgesetzt werden.

Die IfKom setzen sich bereits seit längerer Zeit für eine Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, den Abbau von bürokratischen Hindernissen, die Vereinfachung der Förderbestimmungen sowie für die verstärkte Zulassung alternativer Verlegemethoden ein. Da es keine zentrale Netzplanung mehr gibt, sondern Infrastruktur im Wettbewerb errichtet werden soll, muss es nach Überzeugung der IfKom ein ausgewogenes Verhältnis von Regulierungs- und Anreizmechanismen geben. Das Ziel sollte eine flächendeckende Versorgung mit ausreichender Bandbreite sein. Das gilt auch, wenn derzeit die Nachfrage nach einem Breitbandanschluss mit 50 Megabit bis in den Gigabit-Bereich pro Sekunde in einigen Regionen nicht in dem Maße vorhanden ist, dass sich der Ausbau für ein Unternehmen lohnt. Um diese Nachfrage zu erhöhen, schlägt die Monopolkommission ein Gutscheinsystem für die Errichtung des Haus-Anschlusses und den Vertragsabschluss vor, um nicht nur die Angebotsseite, sondern auch die Nachfrageseite durch öffentliche Förderung zu unterstützen. Die IfKom begrüßen diesen Vorschlag.

Aus Sicht der IfKom sollte insbesondere die staatliche Förderung des Breitbandausbaus im ländlichen Raum weiter ausgebaut werden. Zudem sollte die Förderung um Mobilfunk 4G/5G erweitert werden. Daher begrüßen die IfKom den Vorschlag der Monopolkommission, den Bau von Mobilfunkmasten in unterversorgten Gebieten durch Bundesförderung zu unterstützt.

Zusätzlich sollten, wie geplant, zügig öffentliche Liegenschaften als Standort für den Mobilfunk zu angemessenen Konditionen bereitgestellt und die die baurechtlichen Auflagen für die Errichtung von Mobilfunkstandorten gesenkt werden.

Insgesamt liegen diverse Vorschläge und Planungen auf dem Tisch, die nunmehr zügig umgesetzt werden müssen, um in angemessener Zeit zu einer flächendeckenden Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen und einer möglichst lückenlosen Versorgung mit Mobilfunk (mindestens 4G) zu kommen.

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IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

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email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom begrüßen Ergebnisse der Digitalklausur der Bundesregierung

Aus Sicht der IfKom sollten die beschlossenen Wege der Digitalklausur zügig beschritten werden und begrüßen dazu die Ergebnisse der Bundesregierung.

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) halten die Ergebnisse der Digitalklausur der Bundesregierung für zielführend und begrüßen die beschlossenen Maßnahmen. Die Herausforderungen bestehen allerdings in der Umsetzung der dort behandelten Strategien und Eckpunkte.

Die Mobilfunkstrategie ist nach Auffassung der IfKom angesichts der Ausbausituation in Deutschland eine durchaus sinnvolle Maßnahme, um zügig zu einer angemessenen Flächendeckung zu kommen. Erfreulich ist auch die Einbeziehung der tatsächlichen Fläche anstelle der bisher rein auf Haushalte betrachteten Verfügbarkeit. Die Ingenieure für Kommunikation fordern zudem, technische Möglichkeiten wie Infrastruktur-Sharing stärker zu nutzen, um Kunden aller Netzbetreiber besser versorgen zu können. Ob ein Kunde heute mobil erreichbar ist, hängt selbst an Autobahnen und Bahnstrecken noch zu häufig davon ab, bei welchem der drei Netzbetreiber dieser Kunde eingebucht ist. Erfreulich ist zudem die Absicht, die Genehmigungsverfahren für Mobilfunkstandorte zu vereinfachen. Wichtig ist nun, gemeinsam mit den Ländern den Vollzug des Bauplanungsrechts sicherzustellen sowie die Länder darin zu bestärken, das Bauordnungsrecht im Sinne einer Beschleunigung der Genehmigungsverfahren anzuwenden. Dazu gehört auch das Bekenntnis zu einer weitestgehend einheitlichen Entscheidungspraxis, damit Planungsprozesse berechenbarer werden.

Die Bundesregierung hat außerdem Eckpunkte für eine Datenstrategie beschlossen. Ziel ist es, die Bereitstellung und verantwortungsvolle Nutzung von Daten in Deutschland signifikant zu steigern. Zugleich soll der Datenmissbrauch verhindert werden. Zu diesem Zweck werden vier Handlungsfelder betrachtet, die eine solche Datenstrategie verfolgen soll: Datenbereitstellung und Datenzugang sollen verbessert werden, eine Datennutzung soll verantwortungsvoll erfolgen, Datenkompetenz in der Gesellschaft soll erhöht werden und der Staat will Vorreiter einer Datenkultur sein.

Die Relevanz von Daten für eine bessere Vernetzung und intelligente Nutzung von Transport- und Logistiksystemen, das Gesundheitswesen oder Dienstleistungen des Staates für die Bürger ist unbestritten. Bei der Ausgestaltung der Datenstrategie kommt es nach Meinung der IfKom nunmehr darauf an, die Vorteile sinnvoll zu nutzen und zugleich die Akzeptanz sicherzustellen. Dabei sind größtmögliche Transparenz, Datenschutz und IT-Sicherheit unerlässlich. Die IfKom begrüßen in diesem Zusammenhang die europäische Datencloud “Gaia X”. Die wesentlichen Standorte dieses Projektes sollten in Deutschland liegen, um den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken. Die IfKom fordern außerdem, die geplante Beteiligung an der Erarbeitung der Datenstrategie möglichst weit zu öffnen, um eine spätere Akzeptanz zu erhöhen. Zudem müssen Datenschutz und Datensicherheit in jeder Phase der Entwicklung berücksichtigt werden.

Die beschlossenen Wege der Digitalklausur sollten aus Sicht der IfKom nunmehr zügig beschritten werden. Ein ausreichend verfügbares breitbandiges Fest- und Mobilfunknetz, eine sichere Datennutzung, die Zukunftsentwicklungen fördert, aber auch die Digitalisierung von Dienstleistungen des Staates für Bürger und Unternehmen, wie beispielsweise die beschlossene Digitalisierung von Familienleistungen, sind unerlässliche Bausteine für eine prosperierende Wirtschaft, vor allem aber für die Gestaltung der eigenen Lebens- und Arbeitswelt der Bevölkerung.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom und DFK intensivieren ihre Zusammenarbeit

IfKom und DFK gingen eine Kooperation ein im gemeinsamen Informationsaustausch, der gegenseitigen Unterstützung der Arbeit zu beiderseitig interessierenden Themen und der Stärkung der jeweiligen Ziele

BildZwischen dem DFK – Verband der Fach- und Führungskräfte e. V. und den Ingenieuren für Kommunikation (IfKom e. V.) besteht seit Jahren eine enge und vertrauliche Zusammenarbeit. Um künftig noch enger zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen, besiegelten DFK und IfKom kürzlich eine Kooperationsvereinbarung. Sie dient dem Informationsaustausch, der gegenseitigen Unterstützung der Arbeit bei gemeinsamen Themen und der Stärkung der jeweiligen Ziele beider Verbände.

“Im Wissen darum, dass eine Kooperation durch vielfältige Aktionen gelebt wird, ist eine gemeinsame politische und wissenschaftliche Interessensvertretung zum Wohle beider Verbände vorgesehen”, unterstrich Heinz Leymann, Bundesvorsitzender der IfKom und fügte hinzu: “Die fortschreitende Digitalisierung wird auch die Führungskompetenz in der Arbeitswelt nachhaltig verändern”.

DFK und IfKom e. V. sind sich einig, dass Unternehmen in Industrie und Wirtschaft für ihre Führungskräfte umfassende Bildungsangebote bereitstellen müssen, um für die Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Aus der Sicht beider Verbände muss die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie von Führungskräften auch stärker als bisher darauf ausgerichtet werden, die fachlichen Gestaltungsmöglichkeiten unter gesellschaftspolitischer sowie nachhaltigkeitsorientierter Verantwortungsbereitschaft einzusetzen.

“Die Digitalisierung wird zu einer gravierenden Änderung der Arbeitszeiten führen. Hier ist neben der Wirtschaft und der Industrie auch der Gesetzgeber gefordert, entsprechende Rahmenbedingen zu schaffen”, merkte Michael Krekels, Vorstandsvorsitzender DFK, an und ergänzte: “DFK und IfKom planen dazu gemeinsame verbandspolitische Gespräche”.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
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Über DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte
Der DFK ist die branchenübergreifende Stimme der Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Er vertritt in seinem Netzwerk bundesweit rund 20.000 Führungskräfte des mittleren und höheren Managements auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Kernthemen sind dabei Arbeitsrecht und Arbeitsmarktpolitik, Sozialrecht und Sozialpolitik, Steuer- und Bildungspolitik. Die Mitglieder des Berufsverbandes erhalten eine umfassende Unterstützung auf ihrem Karriereweg z.B. in Form von juristischer Beratung und Vertretung, vielfältigen Weiterbildungsangeboten und aktuellen Informationen aus dem Berufsleben. Zudem bietet der DFK über seine Regional- und Fachgruppen ein gut gepflegtes und weit verzweigtes Kontaktnetzwerk. Dazu laden eigene Strukturen, wie beispielsweise für den Führungsnachwuchs (Young Leaders), für Geschäftsführer oder ein eigenes Frauennetzwerk, zum Networking ein. Der Berufsverband ist in 20 Regionalgruppen gegliedert und hat seine Hauptgeschäftsstelle in Essen. Weitere Geschäftsstellen sind in Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. In Berlin ist der Berufsverband mit einer Hauptstadt-Repräsentanz vertreten.
www.dfk.eu

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IfKom und FinAF fordern mehr nachhaltige Ingenieurkompetenz

Die IfKom arbeiten mit FinAF unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ralph Dreher bezüglich der Förderung der nachhaltigen Ingenieurkompetenz zusammen.

BildDeutschland braucht insbesondere bei den Hochtechnologie-Produkten qualifizierte Ingenieure, um global wettbewerbsfähig bleiben zu können. Für diese Herausforderung ist die Ingenieurkompetenz zum einen im Hinblick auf die Technolgieentwicklung zu fördern und zum anderen die Verantwortung von Ingenieuren nachhaltig zu verbessern. Dies war kürzlich Thema eines Gesprächs zwischen IfKom – Ingenieure für Kommunikation und FinAF – Forschungsinstitut für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften.

“Die technischen Produkte werden zunehmend komplexer und haben folglich Einfluss auf Unternehmensentscheidungen”, wies Dipl.-Ing. Heinz Leymann, Bundesvorsitzender der IfKom e. V. hin und ergänzte: “dies setzt mehr technisches Wissen voraus, und vor diesem Hintergrund sind Führungspositionen verstärkt durch Ingenieurinnen und Ingenieure zu besetzen”. Hierzu bedarf es aus der Sicht der IfKom eine stärker auf Managementaufgaben vorbereitende Ausbildung, in deren Verlauf möglichst praxisnah aufgezeigt wird, wie komplex unternehmerische Entscheidungen im Spannungsfeld von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen zu treffen sind. Um die Ingenieurkompetenz zu fördern, braucht es das richtige Equipment – und den Willen, sich den Fragen nach den Folgen und deren Kommunizierbarkeit konstruktiv zu stellen. Hierbei arbeiten die IfKom mit dem FinAF – Forschungsinstitut für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ralph Dreher zusammen.

FinAF wurde 2018 mit dem Ziel gegründet, Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorzubereiten. “Das Alleinstellungsmerkmal von FinAF ist, das Prinzip der Nachhaltigkeit zur zentralen Kategorie des Handelns in Führungspositionen zu erklären”, hob Prof. Dr. Ralph Dreher hervor und ergänzte: “Anders als in vielen anderen Fortbildungsmaßnahmen für angehendes Führungspersonal gibt FinAF konkrete Antworten auf die Frage, wie die Forderungen des von mir entwickelten “Leonardischen Eides” erfüllt werden können. Der “Leonardische Eid” fordert dabei neben der Folgenabschätzung ingenieurwissenschaftlichen Handelns auch eine Kommunikation über dieses Ergebnis und das Initiieren von konstruktiver Konfrontation mit gesellschaftlichen Interessen als wesentliches Merkmal von Ingenieurarbeit.”

Im Rahmen dieser Kooperation werden gemeinsam praxisnahe Module zur vorbereitenden Ausbildung von Führungskräften entwickelt. Diese könne sowohl in bestehende ingenieurwissenschaftliche Studiengänge integriert werden und in gleicher Weise auch als Elemente von berufsbegleitenden Qualifizierungen dienen.

Kernthese hierbei ist: Die nachhaltige Ingenieurkompetenz darf nicht nur auf Wirtschaftswachstum ausgerichtet sein. Technikeinsatz muss zugleich als Schlüssel verstanden werden, der Chancen zu einer Minderung der Treibhausgasemission und des Rohstoffverbrauchs eröffnet. Ingenieurkompetenz heißt hier, zum einen die richtigen Unternehmensentscheidungen zu treffen mit dem Ziel, Klimaschutzkonzepte umzusetzen mit dem Prozess des Technikwandels, der Effizienzsteigerung und einer intelligenteren Produktionssteuerung. Zum anderen bedeutet aber Ingenieurkompetenz auch, offenzulegen, dass dieses nur durch einen anderen Technologieeinsatz (Stromtrassen, Windräder, Infrastrukturwandel) möglich sein kann – also Akzeptanz und eine Veränderung des persönlichen Lebensstils bedingt.
Nur wenn Gesellschaft und Ingenieurskunst zusammenwirken, wird es gelingen, dass Deutschland sich vom wenig schmeichelhaften Rang 27 im Klimaschutz-Index von 2019 wieder hocharbeitet.

Der Ingenieurnachwuchs in Deutschland, dem eine wesentliche Funktion zufallen wird, dieses zu leisten, bereitet IfKom und FinAF große Sorgen. Schon jetzt gibt es in vielen Bereichen der Gesellschaft einen großen Mangel an Ingenieurkräften mit negativen Auswirkungen auf unsere Wirtschaft. Gerade auf dem Infrastruktursektor wie Verkehrsinfrastrukturbau (Straße, Schiene und Wasserstraße), Wasserwirtschaft, Energiewirtschaft und Telekommunikation fehlt der dringend benötigte Ingenieurnachwuchs. IfKom und FinAF wollen mit Konzepten wie dem “Leonardischen Eid” dazu beitragen, dass junge Menschen das Gestaltungspotenzial der Ingenieurwissenschaften für unsere eine Welt deutlicher erkennen und sich damit stärker als aktuell animiert fühlen, sich beruflich hier zu verorten.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
wwwifkom.de

FinAF ist das Akronym des Forschungsinstituts für die nachhaltige Ausbildung von Führungskräften. FinAF wurde mit dem Ziel gegründet, Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorzubereiten. Hierzu gehören:
– die Entwicklung, Vermittlung und Vermarktung von Methoden zur nachhaltigen Ausbildung von Fach- und Führungskräften,
– die Beratung von Unternehmen bei der Planung, Umsetzung und Durchführung von nachhaltigen Geschäftsstrategien und Produktionsverfahren,
– das Interimsmanagement.
Anders als in vielen anderen Fortbildungsmaßnahmen für angehendes Führungspersonal erklärt FinAF als Alleinstellungsmerkmal das Prinzip der Nachhaltigkeit zur zentralen Kategorie des Handelns in Führungspositionen. FinAF will damit konkrete Antworten auf die Frage geben, wie die Forderungen des “Leonardisches Eides” in der Ingenieurbildung erfüllt werden können.
www.finaf.org

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IfKom und deutsche ict + medienakademie: Breitband goes Company

Das 24. Breitband-Forum beschäftigte sich mit dem Thema “Breitband-goes-Company” Im Vordergrund stand der 5G-Mobilfunkausbau.

BildSeit vielen Jahren widmet sich die deutsche ict + medienakademie (dma) (www.medienakademie-koeln.de) im Rahmen des Breitband-Forums der Entwicklung der digitalen Infrastruktur in Deutschland. Mit kundigen Referenten aus sehr verschiedenen Teilbereichen der Branche wurde im 24. Breitband-Forum zum Thema “Breitband-goes-Company” über Glasfaser, Koax, Super-Vectoring und 5G diskutiert. Zu Gast im European Headquarter bei Huawei TECHNOLOGIES in Düsseldorf gab es die Möglichkeit, sich neuestes 5G-Equipment anzuschauen und auszuprobieren.

Kürzlich trafen sich im Rahmen des 24. Breitband-Forums rd. 100 Teilnehmer aus der Breitband-Industrie sowie Vertreter der öffentlichen Hand und von Verbänden, um wesentliche Entwicklungen im Bereich der Zugangstechnologien für Unternehmen zu diskutieren.

Auffallend war, dass immer mehr neue Ansätze zur Verkürzung von Breitband-Projekten verfolgt werden, ob nun per stärker werdendem Ruf nach oberirdischer Verlegung, Mikrorohren oder schnellere Planung der Netze mit KI, wie sie Prof. Dr. Alexander Reitere vom Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik erläuterte. Großen Platz nahm allerdings neben den Zugangstechnologien die Diskussion der aktuellen Situation bei 5G Campus-Netzwerken ein, deren Bedeutung auch über große Werksgelände hinausgehen könnte.

Sowohl Vertreter der großen Carrier als auch die Technikanbieter wie HUAWEI und andere Experten wie Markus Laqua, Partner bei BearingPoint, waren sich zu diesem Thema einig – zumal die Business Cases dafür sich immer günstiger darstellen würden, wenn sie denn genügend langfristig angelegt würden. Allerdings wurde ein bitterer Wermutstropfen dabei immer wieder betont: Wenn es denn in unser St. Florians-Gesellschaft nicht gelänge, den Widerspruch zwischen “ich will flächendeckende Mobilfunkversorgung” und “ich will aber keinen Funkmast in meiner Nähe” zu überwinden, sei ein Aufschließen an die Weltspitze bei Breitband noch für lange Zeit ausgeschlossen. Der Bundesvorsitzende der IfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V.
(IfKom e. V.), Heinz Leymann, betonte, hier sind gleichsam die Ingenieurverbände aufgefordert, die Chancen für eine flächendeckende Mobilfunkversorgung zur Sicherung der globalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und somit unseres Wohlstandes öffentlichkeitswirksam darzustellen.

Aus der Sicht der CDU gab der Landtagsabgeordnete Thorsten Schick, Vorsitzender des Digitalausschusses im Landtag NRW, zum Breitbandausbau politische Aspekte für Unternehmen mit anschließender Diskussion.

Das Breitband-Forum hat sich in den vergangenen 20 Jahren als Treffpunkt für die Branche etabliert und bietet als Format die Möglichkeit, abseits von Frontalpräsentationen, in einen direkten Austausch mit den Experten zu treten.

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Über die deutsche medienakademie GmbH: Die deutsche ict + medienakademie (dma) wurde Anfang 2000 auf Anregung von Wolfgang Clement als Fachakademie der Bertelsmann Stiftung für das Internet gegründet. Heute hat sie ihr Arbeitsgebiet über das Internet hinaus auf nahezu sämtliche digitalen Themen – IT und TK, Neue Medien sowie Medien und Kommunikation insgesamt erweitert. Seit Anfang 2018 gehört die dma zur eco-Gruppe. Als “Center-of Excellence” bietet die Akademie überdurchschnittliche Informationen, Qualifizierung und Kompetenzvermittlung an. Durch Forschungs- und Innovationsprojekte und die umfassende Vernetzung mit anderen Institutionen der Wissensvermittlung verfügt sie über einen riesigen und hervorragenden Pool an Kompetenz-Trägern für digitale Themen.

www.medienakademie-koeln.de

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IfKom begrüßen europäische Cloud Gaia X

IfKom e. V. begrüßt die auf dem Digitalgipfel vorgestellten Pläne für die europäische Datencloud Gaia X.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt die auf dem Digitalgipfel vorgestellten Pläne für “Gaia X”. Die europäische Datencloud soll unter anderem die Ressourcen europäischer Firmen bündeln und eine leistungs- und wettbewerbsfähige, sichere und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur für Europa werden.

Die IfKom hatten sich angesichts eines Marktanteils von rund 75% der amerikanischen Anbieter Google, Amazon und Microsoft schon früher für die Einrichtung eines europäischen Cloud-Zentrums eingesetzt. Auch wenn die derzeitigen Anbieter ihren Kunden eine Datenhaltung in Deutschland anbieten, können diese Daten aufgrund der amerikanischen Gesetzgebung dem Zugriff der USA unterliegen. Neben diesem juristischen Vorteil einer deutschen oder europäischen Lösung muss die neue Plattform allerdings im Wettbewerb bestehen können. Dazu soll ein vernetztes System von Rechenzentren zu einem Hyperscaler zusammengeschlossen werden. Kunden sollen nicht nur Konzerne, sondern auch Mittelständler und Start-ups werden.

Neben dem reinen Infrastrukturangebot, das die Bundesregierung nicht als Konkurrenz zu den etablierten US-Anbietern, sondern als Ergänzung ansieht, konnten auch Mehrwerte durch Datenpools entstehen, indem Unternehmen Zugriff auf gebündelte Daten erhalten. Solche Daten könnten in Projekte der künstlichen Intelligenz und Industrie 4.0 einfließen. Die Bereitschaft, Daten zu teilen, soll durch die sichere europäische Cloud-Lösung unterstützt werden.

Technische Lösung und Rahmenbedingungen müssen aus Sicht der IfKom so gestaltet werden, dass innovative Mehrwerte entstehen können. Beispielsweise sollten Wissenschaft und Forschung anwendungs- und praxisbezogen arbeiten können und der Transfer von Forschungsergebnissen in die Unternehmen beschleunigt werden. Auf diese Weise könnten wirtschaftliche und wissenschaftliche Ökosysteme voneinander profitieren. Dies fördert die Zukunftssicherung und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Zudem sollten wesentliche Standorte dieses Projektes in Deutschland liegen, um sowohl den europäischen als auch den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.

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IfKom: Verleihung des IfKom-Förderpreises 2019 an Tobias Frauenschläger und Florian Herbold

Verleihung des IfKom-Förderpreises 2019 an der OTH Regensburg für ausgezeichnete Leistungen in der Informations- u. Kommunikationstechnik erhielten B.Eng. Florian Herbold u. B.Eng. Tobias Frauenschläg

BildAn der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erhielten B.Eng. Florian Herbold und B.Eng. Tobias Frauenschläger am 11. Oktober 2019 den IfKom-Förderpreis des Bezirks Ostbayern für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik. Mit diesem Preis werden ausgezeichnete Leistungen von Studierenden auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnik gewürdigt.

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit, durchgeführt bei der Firma INSYS Microelectronics und betreut von Prof. Dr. Thomas Fuhrmann, hat Tobias Frauenschläger ein System für die Evaluierung neuer Mobilfunkstandards aus der 5G-Initiative für das Internet der Dinge entwickelt. Dazu hat er die Hardware einer bestehenden Netzwerkrouter-Plattform so erweitert, dass eine Kommunikation mit den neuen Mobilfunkstandards möglich wird. Mit dem von ihm implementierten umfangreichen Software-Paket können Anwendungen simuliert und dabei zur Evaluation der Standards verschiedene Parameter, wie z.B. Verbindungsqualität, Datenaufkommen und Leistungsaufnahme, bestimmt werden. Dadurch können sowohl die Funktionen als auch die Einschränkungen der neuen Netze getestet sowie deren Eignung für die Integration in das Internet der Dinge beurteilt werden.

Florian Herbold hat in seiner Bachelorarbeit, durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Firma Deutsche Zählergesellschaft Oranienburg mbH und betreut von Prof. Dr. Hans Meier, einen Kommunikationsadapter zum Auslesen digitaler Stromzähler über Bluetooth entwickelt. Der Adapter liest die Messdaten des Stromzählers aus und überträgt sie an ein Smartphone. Die Sicherheit der Datenübertragung wird durch ein modernes Verschlüsselungsverfahren erreicht. Im Smartphone werden die Daten aufbereitet und übersichtlich dargestellt, so dass der Nutzer beispielsweise “Stromfresser” erkennen kann. Mit der komfortablen Auswertung der Daten wird der Kunde für seinen Stromverbrauch sensibilisiert und in die Lage versetzt, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Der Preis wurde im Rahmen der Absolventenfeier der Fakultät Elektro- und Informationstechnik der OTH Regensburg durch den Bezirksvorsitzenden der IfKom e. V. Ostbayern Dipl.-Ing. Dieter Salge an die Preisträger überreicht.

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Ingenieurkompetenz nimmt an Bedeutung zu!

Nach Auffassung der IfKom ist die Wirtschaft zunehmend auf Ingenieurkompetenzen angewiesen, wenn sie innovativ und wettbewerbsfähig bleiben will

BildDas Berufsbild des Ingenieurs befindet sich im Digitalisierungs-Umbruch. Mit Industrie 4.0, digitalen Technologien und innovativen Geschäftsmodellen gehen Vernetzung, Autonomisierung, Flexibilisierung und Individualisierung einher. Durch den Wandel des Berufsbildes müssen Ingenieure ihr Wissen ständig erweitern und sich interdisziplinär vernetzen. Zudem ist die Wirtschaft zunehmend auf Ingenieurkompetenzen angewiesen, wenn sie innovativ und wettbewerbsfähig bleiben will. Daraus leiten sich zwei wichtige Forderungen ab: Ingenieuraus- und -weiterbildung müssen zukunftsorientiert gestaltet sein und mehr Ingenieure und Ingenieurinnen als bisher gehören in Führungspositionen, um ihren Sachverstand in Unternehmensentscheidungen aber auch in politische Debatten einzubringen.

Der Berufsverband IfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V. weist anlässlich seiner Tagung von Bundesvorstand und Verbandsrat in Berlin auf die zunehmende Bedeutung der Ingenieure hin. Bundesvorsitzender Heinz Leymann erinnert an ihre Rolle für die Entwicklung des Wohlstands: “Ingenieure haben seit jeher den technischen Fortschritt erst möglich gemacht. Sie haben an den Hochschulen und Forschungsstätten, aber auch in kleinen Werkstätten richtungsweisende Projekte entwickelt. Daraus gingen Weltunternehmen wie beispielsweise Siemens, Daimler Benz oder Bosch hervor. Ingenieure als Macher des Technischen Fortschritts wurden damit zu anerkannten Schrittmachern der Gesellschaft. Auch heute, in Zeiten von Industrie 4.0 und digitaler Transformation müssen in einem Hochtechnologieland wie Deutschland wieder mehr Ingenieure Führungsaufgaben übernehmen. Unternehmensentscheidungen dürfen nicht alleine mit Blick auf den Börsenkurs getroffen werden!”

Der Verbandsratsvorsitzende Lutz Zenker fordert mehr Sachkompetenz in gesellschaftlichen Diskursen: “Die Ingenieure müssen in der Öffentlichkeit stärker präsent werden und sich als Fachleute zu den vielfältig diskutierten Problemen zu Wort melden, um auf die Chancen und auch die Risiken des technischen Fortschritts hinzuweisen. Zudem müssen Ingenieure dafür sorgen, dass in der Produktion Nachhaltigkeit, Ressourcen-Verbrauch und Umweltschutz einen größeren Stellenwert erhalten.”

Erfreulich ist für IfKom e. V., den Berufsverband der ITK-Ingenieure, die hohe Nachfrage nach Studienplätzen im MINT-Bereich in Deutschland. Die OECD-Bildungsindikatoren 2019 zeigen, die Zahl der Studienanfänger in MINT-Fächern ist im OECD-Vergleich in Deutschland am höchsten. Von den Hochschulabsolventen in Deutschland erwarben 2018 immerhin 26 % aller Absolventen einen Abschluss in der zusammengefassten Fächergruppe “Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe”. Damit ist Deutschland Spitzenreiter, der OECD-Durchschnitt liegt bei 16 %. In der Fächergruppe “Informatik und Kommunikationstechnologie” liegt Deutschland mit 4 % der Absolventen auf dem Durchschnittsniveau aller OECD-Länder. Frauen sind in beiden Fächergruppen besonders unterrepräsentiert. Im Durchschnitt aller OECD-Länder sind nur 25 % der Anfänger in diesen Fächergruppen Frauen. Die IfKom unterstützen daher alle Bemühungen, mehr Frauen zu einem Studium in den MINT-Fächern zu ermuntern.

Der IfKom-Bundesvorsitzende Heinz Leymann hebt die Bedeutung der Ingenieurstudiengänge für die Vorbereitung auf das Arbeitsleben hervor: “Die Studiengänge sollen nicht nur die erforderlichen Kompetenzen vermitteln, sondern auch eine ethische Grundhaltung berücksichtigen. Ingenieure haben eine hohe Gestaltungsverantwortung, wenn sie ihre Aufgaben erfüllen. Dabei sollten sie den Prinzipien der ethischen Legitimierbarkeit, der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Kontrollierbarkeit gerecht werden. Diese Haltung muss bereits in der Ingenieurausbildung vermittelt werden (“Leonardischer Eid” nach Prof. Dr. Ralph Dreher)”. Um diesen Anspruch zu unterstreichen, sind die IfKom eine Kooperation mit FinAF, dem Forschungsinstitut für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften eingegangen.

Die Beschäftigungssituation ist derzeit mit bundesweit rund 1,2 Millionen Ingenieuren und Informatikern sehr hoch. Der “Ingenieurmonitor” des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des VDI berichten von einer Steigerung zu Jahresbeginn um nochmals 1,2 %. Trotz dieser erfreulichen Zahlen sehen die IfKom im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik strukturelle Schwächen. Verbandsratsvorsitzender Lutz Zenker stellt fest: “Kommunikationsunternehmen mit Weltrang sind in den letzten Jahren in Deutschland von der Bildfläche verschwunden. Die Kommunikationsindustrie wird nunmehr fast ausschließlich von ausländischen Unternehmen, meist aus China, beherrscht. Welche Folgen dies hat, wird an der aktuellen Diskussion um die Einbeziehung chinesischer Hersteller in die Lieferung der Technikkomponenten für das neue 5G-Mobilfunknetz deutlich. Aus Sicht der IfKom wäre es wünschenswert, in Deutschland, oder zumindest in der EU, mittel- und langfristig wieder namhafte leistungsfähige Hardwareproduzenten anzusiedeln.”

Bundesvorsitzender Heinz Leymann betont: “Es geht uns darum, Deutschland international wettbewerbsfähig und zukunftssicher aufzustellen, Arbeitsplätze im Rahmen der digitalen Transformation zu erhalten und weiterzuentwickeln sowie Ausbildung, Studium und Weiterbildungsmaßnahmen ständig aktuell zu halten. Ingenieurkompetenz spielt im Bereich IT und Telekommunikation eine bedeutende Rolle. Wir Ingenieure wollen uns, auch mit unserem Berufsverband, diesen Herausforderungen stellen und zum Erfolg beitragen. Die Ingenieure selbst sollten daher ihr Wissen nicht nur in den Dienst der Technik stellen, sondern auch bereit sein, Führungsaufgaben oder politische Ämter zu übernehmen und ihre Kompetenz dort einzubringen!”

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IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Deutschland braucht eine leistungsfähige digitale Gigabit-Infrastruktur

Nach Auffassung der IfKom braucht Deutschland eine leistungsfähige digitale Gigabit-Infrastruktur, um global wettbewerbsfähig zu sein.

BildDer Ausbau zu einer Gigabit-Gesellschaft in Deutschland hat für die Bundesregierung einen hohen Stellenwert. Nach den Plänen der großen Koalition sollen digitale Anwendungen in Wirtschaft und Industrie aber auch im privaten Bereich realisiert werden. Hierzu bedarf es zwingend einer hochleistungs- und zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur. Dies war kürzlich Gegenstand eines Gesprächs der IfKom e. V. mit dem Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.

“Damit Deutschland global wettbewerbsfähig bleibt, ist ein flächendeckendes Gigabitnetz zwingend erforderlich”, betonte Heinz Leymann, Bundesvorsitzender des Verbandes der Ingenieure für Kommunikation und ergänzte: “dies ist nach heutigem technischen Stand nur mit Glasfaser zu realisieren”. In vielen Regionen des Landes ist die Breitbandversorgung im europäischen Vergleich nur unteres Mittelmaß. Zurzeit erreicht der Glasfaserausbau bezüglich der “fiber to the home/building-Anschlüsse” nur einstellige Prozentwerte.

Nach Auffassung der IfKom e. V. hat der schleppende Breitbandausbau mehrere Gründe. Ständig veränderte Rahmenbedingungen sorgen für eine gewisse Planungsunsicherheit. Zudem behindert die immer noch bestehende Bürokratie im Fördersektor den Prozess des Ausbaus. Hinzu kommt, dass die Ressourcen in den Bereichen Planung, Tiefbau und Material stark ausgelastet sind.

“Auch der Doppelausbau von Glasfaserkabeln durch Telekommunikationsunternehmen wirkt kontraproduktiv” merkte Reinhard Genderka, Bundesvorstandsmitglied der IfKom, an und fügte hinzu: “hier muss eine Bündelung stattfinden, um die vorhandenen Kapazitäten optimal nutzen zu können”. Die IfKom plädieren zudem für eine deutliche Vereinfachung und Straffung der Richtlinien und Prozesse bei der Bundesförderung. Zugleich müssen die entsprechenden personellen Kapazitäten und das fehlende Know-how aufseiten der öffentlichen Hand bereitgestellt werden.

Als Übergangslösung zu einer vollständigen Gigabit-Infrastruktur befürworten die IfKom den Einsatz von Vectoring oder Super-Vectoring, wobei der Aufbau eines Glasfasernetzes Vorrang haben sollte.

“Der Netzinfrastrukturwechsel zur Glasfaser muss – in Städten ebenso wie im ländlichen Raum – konsequent vorangetrieben werden”, sagt Reinhold Sendker MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. “Seit einem Jahr ermöglicht der Bund den Kommunen, die bislang auf Kupferkabel gesetzt haben, ein Glasfaser-Upgrade für ihre Projekte. Darüber hinaus ist ein neues Breitbandförderprogramm in Vorbereitung, mit dem auch die sogenannten ,grauen Flecken’ gigabitfähig ausgebaut werden können. Die Union bemüht sich außerdem, im Bundeshaushalt 2020 Akzente im Mobilfunkausbau zu setzen: Für eine flächendeckende und zukunftsfähige Infrastruktur sollen Mobilfunkmasten in bislang unterversorgten Regionen errichtet werden. Auf Betreiben der CDU/CSU-Fraktion sollen hierfür die notwendigen Gelder in einem ersten Schritt im Haushaltsgesetz 2020 überjährig bereitgestellt werden.”

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