IfKom begrüßen Koalitionsplan zur Digitalisierung

Die Vereinbarungen aus den Koalitionsverhandlungen zur Digitalisierung hält der Verband der Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) für einen Schritt in die richtige Richtung.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) hält die Vereinbarungen aus den Koalitionsverhandlungen zur Digitalisierung für einen Schritt in die richtige Richtung. „Auch wenn der große Wurf ausgeblieben ist, lassen die jetzt veröffentlichten Ergebnisse doch den Schluss zu, dass die politisch Verantwortlichen die Bedeutung der Digitalisierung für unsere Gesellschaft erkannt haben“, betont der IfKom-Bundesvorstand.

Bereits die letzte Regierung hatte mit der Digitalen Agenda erstmals einen umfassenden Plan erstellt, um den digitalen Fortschritt zu gestalten, wenn auch die Ergebnisse nicht in jeder Hinsicht zufrieden stellen. Das Versäumte gilt es nun schnellstens nachzuholen und zusätzlich das Tempo für die weitere Entwicklung zu steigern!

Damit dieser Plan überhaupt greifen kann, ist der flächendeckende Breitbandausbau voranzutreiben. Die IfKom begrüßen daher das Ziel eines Gigabitausbaus bis zum Jahr 2025. Auch die zunehmende Fokussierung auf das Medium Glasfaser ist aus technischer Sicht der richtige Weg. Viele Bürger und auch Unternehmen dürften allerdings bisher zufrieden gewesen sein, überhaupt einen Breitbandanschluss mit 50 Megabit pro Sekunde erhalten zu haben, auch wenn dieser nur mit einer kupferbasierten Technologie wie Vectoring möglich ist.

Mit derzeit etwa 80% Abdeckung der Haushalte mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde ist eine Flächendeckung noch nicht erreicht. Umso wichtiger ist es, weitere Fördermaßnahmen für eine künftige flächendeckende Gigabit-Breitbandversorgung auch in unwirtschaftlich auszubauenden Gebieten einzusetzen. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht muss dieses Thema Priorität erhalten! Die Finanzierung muss auch unabhängig von den Einnahmen aus der Mobilfunk-Frequenzversteigerung sichergestellt werden. Aus Sicht der IfKom ist es konsequent, einen Rechtsanspruch auf einen schnellen Internetanschluss einzuführen. Das Zieldatum 2025 für einen solchen Rechtsanspruch ist zwar weniger ambitioniert, weil aber dieses Zieldatum mit dem formulierten Gigabit-Ziel übereinstimmt, ist zu wünschen, dass der Rechtsanspruch den wachsenden Bedürfnissen nach Bandbreite Rechnung trägt.

Die IfKom begrüßen ebenso die besseren Möglichkeiten der Bildungsförderung im digitalen Bereich. Der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern stand bisher das Kooperationsverbot des Grundgesetzes in weiten Teilen entgegen. Die bereits im Digitalpakt des Bundesbildungsministeriums vorgesehenen Mittel müssen nun endlich in den Schulen ankommen.

Ein großes Handlungsfeld ist die Digitalisierung der Verwaltung und die Online-Beantragung von Verwaltungsdienstleistungen. Die IfKom erwarten hier deutlich mehr Engagement. Bund, Länder, Landkreise und Kommunen haben hier über lange Jahre teilweise völlig unkoordiniert für die gleichen Vorgänge und Fachverfahren unterschiedliche Lösungen eingeführt. Das Ziel, bis 2022 den Bürgern zu ermöglichen, alle dafür geeigneten Verwaltungsdienstleistungen auch online ausführen zu können, greift zu kurz. Denn die wenigen Dienstleistungen, die möglich und geeignet sind, können die Bürger bereits heute online ausführen. Der eGovernment MONITOR 2017 der Initiative D21 stellt fest: „Nur knapp die Hälfte der Nutzer in Deutschland sind mit den vorhandenen digitalen Angeboten zufrieden. Online-Angebote sind nicht bekannt, die Anschaffung zusätzlicher Hardware ist notwendig, häufig ist eine vollständige Abwicklung im Internet nicht möglich.“ In einer digitalisierten Welt, in der sich vieles online erledigen lässt, hält die deutsche Verwaltung nicht Schritt. Die IfKom fordern: Das Angebot muss umfangreicher werden und Hemmnisse, wie z. B. die Anschaffung von Kartenlesegeräten durch die Bürger, müssen abgebaut werden.

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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Neue Studie zum E-Government zeigt: Bürgerkonto ist Katalysator

E-Government Monitor 2014 verdeutlicht den Bürgerwunsch nach einem einheitlichen und sicheren Zugang zu Online-Verwaltungsleistungen. Kommunen können diesen Bedarf mit KM-eGovCenter der DZBW decken.

BildStuttgart, 30.9.2014 – Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW), ein führendes Softwarehaus für E-Government-Lösungen und Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung, begrüßt die Diskussion über die Akzeptanz von E-Government in Deutschland, die durch die Veröffentlichung der Studie „E-Government Monitor 2014“ in der vergangenen Woche ausgelöst wurde.

Die Studie wird jährlich von der Initiative D21 e.V. und dem Institut ipima veröffentlicht und befasst sich mit der Nutzung und Akzeptanz von digitalen Verwaltungsangeboten im internationalen Vergleich.

Im Grundtenor sieht die Studie eine wachsende Akzeptanz für E-Government durch die Bürger. Allerdings zeigt die Studie auch Hemmnisse und Hürden für die Nutzung auf und deckt bislang oft unerfüllte Nutzerwünsche auf.

Viele Hürden sind hausgemacht

So zeigen die aktuellen Umfragen des E-Government Monitors 2014 deutlich, dass die Bürger ein zentrales, einheitliches und sicheres Bürgerkonto für die digitale Zusammenarbeit mit der Verwaltung begrüßen würden. Als wichtigste Funktionen nennen die Bürger zum einen die automatische Befüllung der Formulare mit bereits der Verwaltung bekannten Informationen wie Name, Adresse etc.. Zum anderen wird eine aktive Benachrichtigung durch das Systems auf anstehende Fristen oder Termine wie beispielsweise den Ablauf von Reisepass oder Personalausweis erwartet.

Dieser Kundenwunsch ist nicht ungewöhnlich. Der Bürger sieht die Verwaltung als eine Einheit und wünscht sich daher aus gutem Grund einen einheitlichen Zugang zu den Leistungen – ganz so wie er es beispielweise vom Online-Banking kennt. Vor diesem Hintergrund ist dem Bürger nicht vermittelbar, dass er sich immer wieder mit unterschiedlichen Verfahren an Online-Systemen der Verwaltung anmelden und Daten redundant erfassen muss. Ein einheitliches Bürgerkonto schafft hier Abhilfe.

Rund zwei Drittel der Bürger haben Angst vor Datendiebstahl, fürchten eine mangelnde Sicherheit bei der Datenübertragung oder scheuen die Intransparenz darüber, was mit den Daten passiert. Diesem Trend muss die Verwaltung schnell entgegentreten. Ein zentraler Zugang erlaubt auch die zentrale Steuerung und Sicherung der Datenflüsse.

Schnelle Abhilfe durch die richtige Basis

Mit dem Produkt KM-eGovCenter stellt die DZBW eine optimale Plattform für die sichere und effiziente Erfüllung der im E-Government Monitor 2014 deutlich gewordenen Bürgerwünsche bereit. KM-eGovCenter ist eine Infrastrukturkomponente zur Bündelung von fachübergreifenden Verwaltungsdienstleistungen mit sicherer Identifikation. Technische Kapselung und Zentralisierung des Identitätsmanagements ermöglichen die Umsetzung der sicherheitsrelevanten Richtlinien des BMI/BSI.

Mit dem KM-eGovCenter setzen Kommunen das gewünschte Bürgerkonto sicher für die Abwicklung beliebiger Verwaltungsdienstleistungen um. Das KM-eGovCenter kann sowohl als Lösungsangebot für Bürgerservices in Internetauftritten der Kommunen genutzt werden, als auch in einem kommunalen Bürgerbüro durch den Sachbearbeiter. Mit dem KM-eGovCenter lassen sich somit verschiedene Lösungsszenarien der Verwaltungen realisieren. Die Lösung ist mandantenfähig, Einstellungen für jede Kommune sind möglich.

Den E-Government-Experten der DZBW war es besonders wichtig ein sicheres Verfahren zu schaffen, das gleichzeitig niedrige Einstiegshürden für die Bürger biete. Das Bürgerkonto von KM-eGovCenter kann besonders einfach mit der eID-Funktion des neuen Personalausweises angelegt werden. Doch auch Bürger ohne eID-Funktion im Personalausweis werden unterstützt, indem ein Sachbearbeiter der Verwaltung das Konto einmalig bestätigt. Anschließend kann sich der Bürger wahlweise mit der eID des neuen Personalausweises oder alternativ mit Benutzerkennung, Passwort und optional mit einem weiteren Sicherheitsmerkmal z. B. SMS-TAN anmelden. Gelegenheitsnutzer können E-Dienste und E-Formulare auch ohne Registrierung nutzen, d.h. die Daten werden für jeden Verwaltungsvorgang temporär aus dem Ausweis ausgelesen und nicht gespeichert.

Ein zentraler digitaler Briefkasten für die Kommunikation

Das KM-eGovCenter stellt im Bürgerkonto eine Art digitalen Briefkasten für den Bürger bereit. Hier können sowohl von den Sachbearbeitern der Verwaltung als auch maschinell durch beliebige Verfahren Mitteilungen, Bescheide und Unterlagen zentral und sicher für den einzelnen Bürger elektronisch zugestellt werden. Mit Blick auf die von den Bürgern eingeforderte Datensicherheit wurde das System so entwickelt, dass die Daten nur mit Zustimmung des Bürgers eingestellt und nur für die von ihm definierten Vorgänge genutzt werden können. Damit hat der Bürger die Möglichkeit, selbstbestimmt den elektronischen Zugang zu ihn betreffenden Verwaltungsinformationen zu öffnen. Einstellungen zu Kontaktdaten wie z. B. bevorzugte Telefonnummer, E-Mail-Adressen oder Zustellungswunsch werden zentral im Bürgerkonto verwaltet und können von Sachbearbeitern und Fachverfahren genutzt werden. Als Kommunikationsweg wird auch De-Mail unterstützt.

Durch das Bürgerkonto entsteht für den Bürger quasi ein einheitlicher, digitaler Ansprechpartner für den Umgang mit der Verwaltung – ganz analog zur Forderung nach einem einheitlichen Ansprechpartner in der realen Welt. Das Bürgerkonto bietet über das Dashboard einen sicheren Einstieg in die bereitgestellten Verwaltungsprozesse und bündelt diese übergreifend in einem Zugangskanal. Damit wird nicht nur für den Bürger das Nutzungshindernis immer neuer Zugangsverfahren im Online-Bereich vermieden, sondern auch die Vision des One-Stop-Government realisiert. Mit einer Registrierung am Anfang einer Prozesskette kann der Bürger über unterschiedliche Beteiligte und Fachverfahren in der Verwaltung hinweg einheitlich betreut werden.

„Im E-Government Monitor 2014 der Initiative D21 wird der Bürgerwunsch nach einem zentralen und sicheren Zugang zu Online-Verwaltungsdiensten klar deutlich“, sagt Martin Riedel, Bereichsleiter E-Government bei der DZBW. „Mit der Einführung eines zentralen Bürgerkontos können die Kommunen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Servicequalität in der Verwaltung leisten. Unser Produkt KM-eGovCenter stellt dafür die notwendige Infrastruktur einfach bereit und hat sich bereits in vielen Kommunen bundesweit bewährt.“

Mehr zu den Lösungen der DZBW im Bereich Bürgerkonto und E-Government finden Sie hier:
http://www.dzbw.de/,Lde/Start/Loesungen/egov.html

Aktuelle News und Nachrichten rund um die DZBW finden Sie unter:
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Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW) ist bundesweit eines der führenden Softwareentwicklungs- und Beratungsunternehmen für die öffentliche Verwaltung. Das Unternehmen wurde 1971 gegründet, um landeseinheitliche Datenverarbeitungs-Verfahren für die baden-württembergischen Kommunen zu entwickeln. Heute ist das Softwarehaus bundesweit einer der Marktführer für kommunale Anwendungssoftware mit mehr als 2000 Kunden und Mitglied im DV-Verbund Baden-Württemberg.

Das Lösungsportfolio umfasst moderne, kommunale Fachverfahren in den Bereichen Finanzen, Personal, Einwohner, KFZ, Fahrerlaubnis, Gewerbe, Ausländer, Umwelt, Stundenplan und e-Government sowie e-Bürgerdienste. Die DZBW ist einer der größten SAP-Partner im öffentlichen Sektor und Vorreiter für hochintegrative, prozessoptimierte Lösungen auf der Basis modernster Softwarearchitekturen für Cloud-Services und Software-as-a-Service (SaaS).

Auch Dienstleistungen im Bereich Projektmanagement und Projektentwicklung gehören zum Portfolio der Datenzentrale sowie ein breites Spektrum an IT-Dienstleistungen für Kommunen, Bund und Land. Mehr Informationen unter: http://www.dzbw.de

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Mangelnde Bedienungsfreundlichkeit laut Studie Killer fu?r E-Government

Bu?rger sehen den schlechten Umgang mit komplexen Formularen, die vielen Medienbru?che und den mangelnden Bekanntheitsgrad als Hu?rden fu?r Online-Verfahren in der o?ffentlichen Verwaltung.

Dettingen/Teck, 26.9.2014 – Die cit GmbH, Spezialist für E-Government-Anwendungen und mobile Lösungen, sieht sich durch den am Mittwoch in Berlin veröffentlichten E-Government-Monitor 2014 bestätigt und fordert eine bessere Umsetzung von Online-Angeboten in der deutschen Verwaltung sowie eine stärkere Bewerbung dieser Anwendungen.

Die Studie beruht auf einer repräsentativen Untersuchung der Marktforscher von TNS Infratest und wurde von der Initiative D21 sowie dem Münchner Forschungsinstitut ipima ausgewertet. Sie zeigt, dass in Deutschland 45 Prozent der Befragten E-Government-Angebote nutzen, damit liegt die Nutzung nach einem Rückgang in 2013 wieder in etwa auf dem Niveau von 2012. Ein Blick auf die Nachbarländer Schweiz und Österreich zeigt, dass hier noch deutlich Luft nach oben ist: In Österreich gibt es 72 Prozent E-Government-Nutzer, in der Schweiz 61 Prozent.

Die Antworten der Befragten in Deutschland sind ebenso breit gestreut wie die Qualität von E-Government-Lösungen. Die Befürworter von E-Government betonen die Zeitersparnis, Bequemlichkeit und Verfügbarkeit der Lösungen.

Als hinderlich empfinden die Nutzer die Komplexität der Anwendungen. Viele Lösungen bilden die komplexen Verwaltungsvorgänge nicht sehr kundenfreundlich ab. „Die Ergebnisse der Studie zeigen uns doch ganz deutlich, dass Nutzer seitenlange PDF-Formulare und unübersichtliche Bearbeitungsprozesse als wenig kundenfreundlich empfinden. Hier kann man mit modernen, assistenten-gestützten Formularen schnell Abhilfe schaffen“, sagt Klaus Wanner, Geschäftsführer bei cit.

Mit solchen modernen, assistenten-gestützten Formularen wie cit intelliForm sie bietet, werden auch komplexe Verwaltungsvorgänge einfach gestaltet. So werden beispielsweise nur die Felder angezeigt, die im Kontext der bisherigen Eingaben auch notwendig sind. Durch direktes Feedback wird der Benutzer zur richtigen Bedienung geführt. Er sieht jederzeit, wo er sich in der Bearbeitung befindet und was noch zu tun ist.

Ein zweites wesentliches Hindernis sehen die Nutzer darin, dass eine abschließende, rein digitale Bearbeitung von Verwaltungsvorgängen oftmals nicht möglich ist. Ein vielzitiertes Beispiel sind zusätzliche Unterlagen, die mit dem Antrag eingereicht werden müssen. Fehlt eine solche Möglichkeit online, sind der Komfort und die Zeitersparnis für den Bürger schnell aufgezehrt. Sind Anlagen und Unterlagen im Antragsprozess notwendig, sollte der Nutzer sie einfach und sicher hochladen können.

Gleiches gilt für das Thema E-Payment. „Wenn Gebühren für einen Verwaltungsvorgang erforderlich sind, sollten diese auch gleich im Online-Vorgang per E-Payment beglichen werden können“, erklärt Wanner. Moderne E-Government-Plattformen wie cit intelliForm bringen eine Vielzahl an bewährten Bausteinen mit, mit denen Online-Prozesse für den Bürger durchgängig gestaltet werden.

Ein weiteres Plus moderner Antragsverfahren mit Online-Formularen ist die Tatsache, dass derartige Anwendungen nicht nur auf dem PC, sondern ebenso auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets laufen.

Werden diese Vorgaben umgesetzt, profitieren alle Beteiligten: die Bürger können die oftmals komplexen Anträge einfach und bequem online ausfüllen und erhalten darüber hinaus ein direktes Feedback zu den gemachten Angaben. Die Behörden erhalten vollständige Anträge, die zügig bearbeitet werden können, reduzieren Aufwände, automatisieren Vorgänge und sparen damit Zeit und Geld.

Ein großes Problem ist jedoch nach wie vor die mangelnde Bekanntheit vieler Angebote. So geben auch 76 Prozent der für den E-Government-Monitor Befragten an, die Verwaltungsdienste nicht zu kennen. „Mindestens genauso wichtig wie eine attraktive und technisch intelligente Lösung ist, dass das Verfahren bei den Bürgern bekannt gemacht wird“, erklärt auch Wanner. „Die Online-Lösungen müssen viel offensiver beworben werden, denn nur so können die Behörden auch hohe Nutzungsraten verzeichnen.“

Mehr Informationen zu den Lösungen im Bereich Formularmanagement, Fallmanagement und Antragsmanagement für die öffentliche Verwaltung und Unternehmen finden Sie hier:
http://www.cit.de/loesungen

Weitere News im Kontext von Formularmanagement, mobilen Anwendungen, E-Government oder Fall-Management finden Sie hier:
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Über:

cit GmbH
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Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von Online-Formularen, mobilen Anwendungen, WebApps, für Formularmanagement und Formularserver, Antrags- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die interaktiven Formulare und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio finden Sie unter www.cit.de .

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IfKom begrüßt Beschlüsse der Bundesregierung zum e-Government

Die IfKom begrüßen die Beschlüsse zum e-Government in Deutschland für einen einheitlichen Online-Zugang der Bürger zu Verwaltungsportalen und der Ausweitung der Online-Verwaltungsdienstleistungen.

Als längst überfällig sehen die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) die von der Bundesregierung in dieser Woche getroffenen Beschlüsse zum e-Government in Deutschland an und begrüßen daher ausdrücklich die nunmehr endlich auf den Weg gebrachten Gesetzentwürfe für einen einfachen und einheitlichen Online-Zugang der Bürger zu allen Verwaltungsportalen und eine Ausweitung der Online-Verwaltungsdienstleistungen.

Mit einer Änderung des Grundgesetzes soll der Bund im Rahmen der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen durch eine Grundgesetzänderung die alleinige Zuständigkeit zur Ausgestaltung des Zugangs zu den Verwaltungsdienstleistungen von Bund und Ländern erhalten. Über jedes Verwaltungsportal von Kommunen, Ländern oder dem Bund soll es innerhalb von fünf Jahren den vollständigen Zugang zu allen online angebotenen Verwaltungsleistungen geben.

Zusätzlich zu dieser Regelung werden Bund, Länder und Kommunen durch ein geplantes Onlinezugangsverbesserungsgesetz verpflichtet, alle rechtlich und tatsächlich geeigneten Verwaltungsleistungen binnen fünf Jahren auch online anzubieten und sie über einen Verbund der Verwaltungsportale von Bund und Ländern zugänglich zu machen. Um die Sicherheit des Portalverbundes zu gewährleisten, sieht der Gesetzentwurf vor, dass der Bund die Fragen der IT-Sicherheit mittels Rechtsverordnung regeln und allen am Portalverbund Beteiligten vorgeben kann.

Damit werden die aus Sicht der IfKom wesentlichen Hemmnisse abgebaut, die bisher einer signifikanten Erhöhung der e-Government-Nutzung im Wege standen. Zum einen war das Angebot an Online-Dienstleistungen der Verwaltung stark eingeschränkt, da Unterschriftserfordernisse und persönliche Anwesenheit vorgeschrieben waren und zudem jedes Land und jede Kommune über ihre Online-Angebote selbst zu entscheiden hatte. Zum anderen waren die Online-Zugänge über die diversen Portale der Länder und Kommunen aufgrund der föderalen Struktur höchst uneinheitlich und für den Nutzer mit Aufwand und Kosten verbunden, wie z. B. mit einem Kartenlesegerät für den elektronischen Personalausweis.

Daher verwundert es nicht, dass der e-Government Monitor der Initiative D21 in diesem Jahr ausweist, dass überhaupt nur vier Prozent der Internetnutzenden in Deutschland den Personalausweis (nPA) mit der elektronischen Identifizierungsmöglichkeit vollumfänglich nutzen, 16 Prozent der Befragten wurde gar von der Freischaltung durch Mitarbeiter der Behörden abgeraten.

Die Zugangshürde ist nach Auffassung der IfKom mit der Umsetzung der vorliegenden Gesetzentwürfe deutlich abgeschwächt worden. Aus technischer Sicht muss es auch zu Alternativen zur Beschaffung eines Kartenlesers für die Bürger kommen, damit die Akzeptanz steigt. Denkbar wäre ein Online-Zertifikat, ähnlich wie bei der Abgabe der Steuererklärung über ELSTER. Zusätzlich müssen aber, nach dem vereinfachten Zugang für den Bürger, auch die dahinterliegenden unterschiedlichen Fachverfahren der Behörden angepasst werden. Werden die Schnittstellen nicht medienbruchfrei erstellt und werden die Fachverfahren nicht trotz Föderalismus einer gewissen einheitlichen Struktur unterworfen, drohen sonst, trotz der gut gemeinten Ansätze, weitere Probleme in der Bearbeitung, die sich auf die Akzeptanz durch die Bürger aber auch auf die Motivation der Verwaltungsmitarbeiter auswirken können. An diesen Herausforderungen müssen Bund und Länder nunmehr dringend arbeiten.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Digitalisierung voranbringen!

Aus Sicht der IfKom e.V. sind noch erhebliche Anstrengungen der Politik aber auch der Wirtschaft erforderlich, damit die Menschen mit der Dynamik und Komplexität der Digitalisierung mithalten können.

Eine leistungsfähige Netzinfrastruktur ist eine wichtige Grundlage für den Fortschritt der Digitalisierung. Die Gesellschaft muss jedoch auch durch eine gut strukturierte Schul-, Hochschul- und Berufsbildung befähigt werden, sich sicher und souverän durch die digitale Welt zu bewegen. Nur wenn Bildung, Sicherheit und Infrastruktur hinreichend ausgeprägt sind sowie die rechtlichen, finanziellen und technischen Rahmenbedingungen stimmen, können die Menschen mit der Dynamik und Komplexität der Digitalisierung mithalten. Aus Sicht der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e.V.) sind hierzu noch erhebliche Anstrengungen der Politik aber auch der Wirtschaft erforderlich.

Aktuelle Untersuchungen der Initiative D21 zeigen eine leichte Steigerung des Anteils der Personen, die gerade so mit der Digitalisierung mithalten können, auf nunmehr 43%. Allerdings sind 26% der repräsentativ Befragten als digital Abseitsstehende bezeichnet worden. Die Studie „D21-Digital-Index 2016“ zeigt auch einen Zusammenhang zwischen dem Bildungsgrad und der Nutzungskompetenz digitaler Medien. Nicht ohne Grund hat sich daher der nationale IT-Gipfel in diesen Tagen mit dem Schwerpunktthema Bildung beschäftigt. Die Lebenswelt fast aller Schülerinnen und Schüler und auch die der Lehrkräfte ist von der Nutzung digitaler Dienste geprägt. Allerdings ist eine systematische Implementierung zur Heranbildung von Digitalkompetenzen im Sinne von Souveränität im Umgang mit diesen Medien in der Bildung noch unterrepräsentiert.

Die IfKom begrüßen daher den digitalen Bildungspakt der Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Ebenso sind die Konzepte der Kultusministerkonferenz, der Schulen, Hochschulen und Universitäten, der Träger beruflicher Bildung sowie aus weiteren Ministerien zu unterstützen. Aus Sicht der IfKom gehört die digitale Bildung in den gesamten Fächerkanon von Schulen und Hochschulen. Voraussetzung ist eine angemessene Bildungsinfrastruktur. Diese umfasst sowohl eine ausreichende Computerausstattung als auch Breitbandanschlüsse. Ein wichtiger Schlüsselfaktor für die digitale Bildung sind die digitalen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, wer besser programmieren oder Gadgets bedienen kann, sondern um den reflektierten Umgang mit den modernen Medien und um die Auswirkungen des eigenen Handelns. Dies sind Voraussetzungen für den Erwerb digitaler Souveränität. Die Beteiligten, insbesondere Bund und Länder, müssen nun ihre gemeinsame Verantwortung wahrnehmen. Medienpädagogische Konzepte sind in Bildungseinrichtungen und Curricula strukturell zu verankert. Das so genannte Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern ist in dieser Hinsicht ein Hemmnis und muss nach Auffassung der IfKom aufgehoben werden.

Auch die Wirtschaft benötigt weitere Unterstützung im Prozess der digitalen Transformation. Zwar halten nach einer aktuellen Untersuchung von techconsult im Auftrag der Deutsche Telekom 72% der Unternehmen die Bedeutung der Digitalisierung für wichtig oder sehr wichtig, aber nur 27% von ihnen setzen eine übergreifende Digitalisierungsstrategie um. 11% der Unternehmen haben sich laut der Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ noch gar nicht mit Digitalisierung beschäftigt. In dieser und anderen Untersuchungen werden als Gründe immer wieder hohe Investitionskosten, Angst vor IT-Sicherheitsrisiken sowie fehlendes fachliches Know-how genannt.

Digitale Bildung und IT-Sicherheit hält auch eco – der Verband der Internetwirtschaft für die wichtigsten Zukunftsthemen der Digitalisierung. Die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen, muss nach Meinung der IfKom auf allen Ebenen Chefsache werden! Kanzlerin und Ministerpräsidenten, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer, die Spitzen von Politik und Wirtschaft haben größtenteils kein Erkenntnisproblem mehr, es mangelt aber häufig am zielorientierten Handeln. Zu oft stehen dem Ziel einer erfolgreichen digitalen Transformation und dem Erwerb digitaler Souveränität Kompetenzprobleme, rechtliche Hürden oder fehlende finanzielle Hilfen entgegen. Diese gilt es zu überwinden!

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