Kommunikation bei M&A-Prozessen: Gute Planung und Umsichtigkeit sind erfolgsentscheidend

Unternehmenstransaktionen werden laut Studien künftig eine größere Rolle spielen. Einer der Erfolgstreiber ist die begleitende Kommunikation, die auf einer durchdachten Strategie aufbauen sollte.

BildJedes sechste Unternehmen in Deutschland soll 2018 laut KfW Research an einen Nachfolger übergeben oder verkauft werden. Damit blicken etwa vier Millionen Beschäftigte in 620.000 Betrieben auf eine ungewisse und sich wandelnde Zukunft. Unternehmensfusionen, -übernahmen und -transaktionsprozesse, in der Branche auch als Mergers & Acquisitions bezeichnet, sind Prozesse, die meist tiefgreifende Veränderungen zur Folge haben. Sie beziehen zahlreiche Beteiligte mit teils sehr unterschiedlichen Interessen ein. Die Kommunikation mit beziehungsweise gegenüber ihnen darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn die verschiedenen Interessengruppen, die sogenannten Stakeholder, üben gravierenden Einfluss auf das erfolgreiche Gelingen eines solchen Transaktionsprozesses aus. Sprich: Eine frühzeitig geplante, vielseitig durchdachte und behutsam umgesetzte Kommunikationsstrategie ist bei M&A-Prozessen einer der Erfolgstreiber.

Mehrere Zielgruppen

Kernfrage innerhalb dieser Kommunikationsstrategie ist: Was sage ich wem zu welchem Zeitpunkt? Die Verantwortlichen sollten sich bewusst darüber sein, dass hierfür zwischen verschiedenen Zielgruppen unterschieden werden muss. Neben Käufer und Verkäufer sind das zum Beispiel Mitarbeiter, Geschäftspartner, Finanzierer, Kunden, Lieferanten und die allgemeine Öffentlichkeit, die über die Medien erreicht wird. All diese sind an der Meinungsbildung über ein Unternehmen direkt oder indirekt beteiligt – und sollten bei der Kommunikation berücksichtigt und eingebunden werden.

Stakeholder ernst nehmen

Bestimmte Informationen sind dann allerdings nur für ausgewählte Ohren zum richtigen Zeitpunkt gefordert – das benötigt genaue Absprachen und Abläufe, die im Vorfeld feststehen müssen. Wie es um die Zukunft des Unternehmens und der Arbeitsplätze bestellt ist, sind beispielsweise Fakten, die zuerst an die Mitarbeiter herangetragen werden müssen. Sie sind wichtige Eckpfeiler für das weitere Bestehen der Firma und des operativen Geschäfts. Fühlen sie sich unzureichend, gar nicht oder sogar falsch informiert, wenden sie sich im schlimmsten Fall nicht etwa an die M&A-Lenker, sondern an die Presse. Dort wird dem Ärger dann ungefiltert Luft gemacht. Die Konsequenzen für die Nachfolge oder den Verkauf können vernichtend sein.

Bedürfnisse bestimmen Inhalte und Kommunikationsabläufe

Fundament einer einwandfreien M&A-Kommunikation ist demnach ein professionelles Stakeholder-Management. Es muss klar sein, wer die Anspruchsgruppen – die Beteiligten – auf allen Seiten sind, welche Themen sie bewegen und wie diese mithilfe geeigneter Kommunikationsmittel umfassend informiert werden können. Ängste und Unsicherheiten gilt es, durch offene Gesprächsangebote auszuräumen bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dazu zählt nicht nur die Beantwortung von Fragen, sondern auch die angemessene Darlegung der Transaktionsgeschehnisse, der dahinterliegenden Strategie und Auswirkung auf die Zukunft des Unternehmens. Voraussetzung ist die Tiefenkenntnis der Bedürfnisse, die kontinuierliche Beobachtung, unmittelbare Reaktion und stete Einbindung der Ansprüche in die Strategie. Die Ordnung der Anspruchsgruppen nach Wichtigkeit, also eine Prioritätenvergabe, erleichtert die Wahl der Kommunikationsmittel. Zu beachten ist auch, dass sich nicht nur offiziell dafür beauftragte Sprecher zu den Vorgängen äußern, sondern auch informelle Meinungen an die Öffentlichkeit gelangen könnten, beispielsweise durch Mitarbeiter. Diese sind freilich weder geschult noch mit strategischen Einzelheiten erfolgreicher M&A-Kommunikation vertraut. Nicht selten unterscheiden sich die Aussagen hinter den Kulissen von den formellen Botschaften. Noch spannender wird die Mission der Unternehmenskommunikation bei internationalen Fusionen oder Übernahmen, wenn sich zu diversen Interessen auch unterschiedliche kulturelle Kontexte gesellen.

Sechs Pfeiler erfolgreicher M&A-Kommunikation

Rechtzeitig und vorausschauend planen:
Ist der Entschluss für die Übergabe beziehungsweise den Verkauf im Rahmen einer Unternehmensstrategie oder der Nachfolge gefasst, sollte die Kommunikation von den Verantwortlichen sorgsam geplant werden. Das Gute: M&A-Prozesse folgen in der Regel festen Meilensteinen. So können in der Kommunikationsstrategie Ablauf, Besonderheiten, Risiken und Konfliktpunkte berücksichtigt werden. Erfolgt der Verkauf hingegen kurzfristig, zum Beispiel im Rahmen einer Sanierung aus der Insolvenz heraus, gestaltet es sich mit der umfassenden Planung eher schwieriger. In jedem Fall muss folgende Faustregel beherzigt werden: Kein Wort verlässt die Lippen, ohne dass vorher festgelegt wurde, was wann an wen und durch wen kommuniziert wird. Worauf es ankommt, wissen professionelle und auf M&A spezialisierte Kommunikatoren am besten, die man begleitend zu einem solchen Prozess zu Rate ziehen sollte. Je komplexer die Unternehmensstrukturen desto unentbehrlicher ist ein erfahrenes PR-Team, das die richtigen Informationszeitpunkte und -inhalte für die unterschiedlichen Stakeholder kennt.

Stringent umsetzen:
Beide Parteien der bevorstehenden Transaktion, das heißt Verkäufer und Käufer, sollten sich über die Botschaften und Kommunikationsstrategie einig sein und fest daran halten. Das ist wichtig, um die Stakeholder ins Boot zu holen und ihnen zu signalisieren, dass man die Lage “im Griff hat”. Widersprüchliche Aussagen und eine “abhanden gekommene Kommunikation” können einem gelungenen Verkaufsprozess im Weg stehen und auf Kosten des Vertrauens gehen.

Die Betroffenen rechtzeitig einbinden:
Von einem M&A-Prozess sind viele betroffen, darunter zählen Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und weitere Geschäftspartner. Sie gehören als Treiber des operativen Geschäfts zu den ersten Adressaten der Kommunikation. Doch auch Politik und Verwaltung aus dem regionalen Umfeld dürfen weder zu oberflächlich noch zu spät ins Bild gesetzt werden – zum Beispiel mit Blick darauf, dass an dem Unternehmen als wichtiger Wirtschaftsfaktor zahlreiche Arbeitsplätze hängen.

Offen und ehrlich sein:
Egal, worin die Gründe von Fusionen oder Verkäufen liegen: Schönfärberei und Verschleierungstaktiken haben in der Kommunikation bei M&A-Prozessen nichts zu suchen. Es gilt das Prinzip: Glaubwürdigkeit durch offene, authentische sowie ehrliche Äußerungen. Dabei zählen nicht nur das Wort, sondern auch die Taten. Wer A sagt, aber B macht, verliert den wichtigen Zuspruch oder gar das Vertrauen auf Seiten der Geschäftspartner und weiterer notwendiger Unterstützer.

Kulturelle Besonderheiten berücksichtigen:
Werden Fusionen oder Verkäufe außerhalb Deutschlands oder gar über verschiedene Kontinente hinweg umgesetzt, sind in der Kommunikation kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden. Was bei uns als gutes Geschäftsgebaren angesehen wird, folgt in anderen Ländern mitunter auch anderen Regeln. Daher ist es wichtig, sein Gegenüber innerhalb seiner Kultur genau zu kennen und sich auf Unterschiede in der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen einzustellen. Der Deutsche liebt den effizienten Weg zum Vertrag, der Chinese hingegen fühlt sich anerkannt, wenn er sein Verhandlungsgeschick ausreizen darf. Zu beachten sind zudem andere Organisationsstrukturen in ausländischen Unternehmen. Nicht überall sind flache Hierarchien “in Mode”.

Kommunikation nach Abschluss aufrechterhalten:
Auch über die abgeschlossene Transaktion hinaus, muss die Kommunikation aufrechterhalten werden. Fusionen schaffen neue oder zumindest die Vereinigung der zuvor verschiedenen Unternehmensidentitäten – in Form einer neuen Marke und des dazugehörigen Corporate Designs. Die Hauptrolle hierbei nimmt das Management ein, es muss mit gutem Vorbild vorangehen und Orientierung bieten. Die erfolgreiche Zukunft des Unternehmens ist nur möglich, wenn alle Anspruchsgruppen – vom Mitarbeiter bis zur Presse, vom kommunalen Politiker bis zum zuständigen Sachbearbeiter in der Behörde – Vertrauen in die künftige Führungsspitze haben.

Erfolg durch ganzheitlichen Ansatz

Im Rahmen von Transaktionsprozessen sind mehrere Fachbereiche involviert, die oftmals ineinandergreifen: Die Unternehmensberatung beim Finden eines geeigneten Investors und der Berechnung des Unternehmenswertes, die Juristen und Steuerberater für die Prüfung und den Abschluss der Kaufverträge hinsichtlich Rechtsform und steuerlicher Konsequenzen, der PR-Berater für die Kommunikation. Am erfolgreichsten gehen Transaktionsprozesse daher mit einer ganzheitlichen Beratung und Begleitung über die Bühne. Beim Beratungsverbund ABG-Partner arbeiten Steuerberater, Unternehmensberater, Rechtsanwälte, Kommunikationsexperten und Wirtschaftsprüfer zusammen. Dem Mandanten stehen somit alle Fachbereiche aus einem Haus zur Verfügung, die zum Gelingen einer Fusion, Übernahme oder Nachfolge beitragen. “Mit diesem Ansatz haben wir in den vergangenen Jahren gemeinsam im Verbund bereits eine Vielzahl von Prozessen erfolgreich umgesetzt”, so Ilka Stiegler, Geschäftsführerin der ABG Marketing GmbH & Co. KG.

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Kurzprofil ABG Marketing GmbH & Co. KG

ABG Marketing GmbH & Co. KG ist die Agentur für Marketing und Kommunikation im Beratungsverbund ABG-Partner. Wir unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei der Unternehmenskommunikation – von der Gründung an, bei Wachstumsprozessen, Unternehmensnachfolgen oder bei Sanierungen. Dabei arbeiten wir bei komplexen Aufgabestellungen im ABG-Verbund gemeinsam mit den Steuer- und Unternehmensberatern sowie Rechtsanwälten oft fachübergreifend. Wenn wir die wirtschaftlichen Ziele unserer Kunden kennen, entwickeln wir die Positionierung, Kommunikationsstrategie und passende Maßnahmen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von einem neuen Außenauftritt über die Erstellung von Broschüren, einer neuen Homepage, Pressearbeit, Mailings hin zu Kundenmagazinen. Wir sind ein Team: Mitarbeiter aus Beratung, Redaktion und Gestaltung arbeiten gemeinsam für eine schnelle und optimale Realisierung Ihrer Kommunikationsprojekte. Mit der stringenten Umsetzung der Maßnahmen erhöhen wir die Bekanntheit des Unternehmens am Markt, etablieren einen einheitlichen Außenauftritt, verstärken die Wiedererkennung und generieren zusätzliche Anfragen für Ihren Vertrieb.

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“Immer eine denkbare Lösung” – Zukauf und Verkauf von Unternehmen zu mehreren Anlässen lohnenswert

Zukäufe und Verkäufe eignen sich für Unternehmen bei der Nachfolge, beim Wachstum, in der Umstrukturierung und in der Insolvenz. Externe, fachliche Berater können bei diesen Prozessen unterstützen.

Bild(Dresden, 16. Oktober 2017) “In der letzten Zeit verzeichnen wir in der Beraterpraxis ein verstärktes Aufkommen von Anfragen im Bereich der Unternehmenstransaktionen”, so Simon Leopold, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner im Beratungsverbund ABG-Partner. Allein im Jahr 2016 belief sich das Volumen von sogenannten M&A-Deals, kurz für Mergers & Acquisitions, in Deutschland auf etwa 203 Milliarden Euro. “Der Begriff Mergers and Acquisitions ist recht vielschichtig”, informiert Simon Leopold. Darunter wird sowohl die Fusion von Unternehmen als auch der Kauf von Unternehmen beziehungsweise Unternehmensanteilen verstanden. In Krisensituationen oftmals der letztmögliche Weg zur Rettung bieten sich den Unternehmen mit dieser Methode ebenfalls in Nachfolge- und Wachstumsprozessen sehr große Chancen. Die Vorteile liegen je nach Anlass eines M&A-Prozesses klar auf der Hand: Synergien werden hergestellt, Unternehmensportfolios ergänzt, gefährdete Arbeitsplätze gerettet, neue Standorte geschaffen und unternehmerisches Know-how gesichert.

Wenn sich in der Familie niemand findet

Mehr als ein Drittel aller Firmenchefs sind laut KfW-Mittelstandspanel älter als 55 Jahre. Nach Meinung von Unternehmensberater Simon Leopold sollten sich diese so langsam Gedanken über ihre Nachfolge machen: “Denn schon heute gibt es eine Vielzahl von Unternehmen, die keinen Übernehmer für den eigenen Chefsessel finden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sich auch der Anteil von Unternehmen mit kurzfristig anstehender Nachfolge, zum Beispiel aufgrund von Krankheit oder Todesfällen, enorm erhöht hat.” Kurzum: Der “Puffer” an potenziellen Nachfolgern wird immer geringer. Insgesamt 620.000 Mittelständler planen bis zum Jahr 2018 die Übergabe ihres Betriebes. “Darunter ist die familieninterne Nachfolgelösung für viele Senioren nach wie vor die erste Wahl”, berichtet Leopold. “Wir können nachvollziehen, dass das `Lebenswerk` möglichst in der Familie bleiben soll und erleben auch immer wieder, dass die Eltern jahrelang fest davon ausgehen, dass es der eigene Sohn oder die eigene Tochter weiterführen wird. Doch nicht jedes Kind kann oder möchte ein Unternehmen führen – die emotionale Komponente überlagert oft alle rationalen Überlegungen des Übergebers. Und viele sind dann schockiert, wenn die Kinder ablehnen.” Wenn auch innerhalb des Unternehmens kein passender Nachfolger gefunden wird, kommen nur noch die externe Nachfolge und damit ein Unternehmensverkauf in Frage. “Wir empfehlen, diese Möglichkeit immer in Betracht zu ziehen und die externe Nachfolge keinesfalls als Trostpflaster zu sehen”, betont Leopold. Viel fataler wäre es, das Unternehmen ganz aufzulösen. Denn so gingen wertvolles unternehmerisches und branchenspezifisches Know-how sowie Arbeitsplätze verloren – das wäre aus volkswirtschaftlicher Sicht eine Katastrophe.

Wachsen auf einen Schlag?

Viele Unternehmer sind stolz auf ihre Produkte und Dienstleistungen. Das können sie nach Meinung des Unternehmensberaters auch sein, schließlich steckt viel Arbeit und Schaffenskraft dahinter. Doch die Märkte, Kundenbedürfnisse und Rahmenbedingungen sind in einem ständigen Wandel. “Kein Unternehmen kann sich sicher sein, dass es auch in drei, fünf oder zehn Jahren mit dem selben Geschäftsmodell noch wettbewerbsfähig ist”, gibt Leopold zu Bedenken. Deswegen sollten sich die Geschäftsführer stetig Gedanken über den Platz des Unternehmens in der Zukunft machen und konkrete Meilensteine für den Weg dahin setzen. “Wir bezeichnen das in der Beraterpraxis als visionäre Aufgabe.” Die strategischen Überlegungen, die dahinterstehen, werden allerdings oftmals unterschätzt. Als Fixstern für jede Strategie dienen die Unternehmensziele, woraus Fakten zu Distribution, personellen und infrastrukturellen Kapazitäten, notwendigem Kapital und erforderlichen Maßnahmen abgeleitet werden. Zahlreiche Unternehmen setzen hier auf das Prinzip Wachstum. “Wenn man dies als Unternehmer nicht auf die lange Bank schieben will und schnell sowie gezielt wachsen will, empfehlen wir Zukäufe. Das ist mittlerweile keine Seltenheit mehr”, informiert der Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner.

Zukauf im Rahmen des Wachstums: Buy-and-build oder Diversifikation

Bei Zukäufen im Rahmen von Wachstumsprozessen setzen Großunternehmen zumeist auf die sogenannte Buy-and-build-Strategie. Dabei werden mehrere Betriebe einer Branche zugekauft, um eine größere Firmengruppe aufzubauen. Die Ziele liegen neben dem Ausbau der Marktmacht unter anderem in der Ausnutzung von Synergien, der Sicherung von Absatzkanälen sowie der Erhöhung der operativen Profitabilität. “Geht es um die Übernahme von Betrieben, die sich produkt- und marktseitig vom eigenen Unternehmen unterscheiden, nennt man das Diversifikationsstrategie”, so Leopold. Hier können die Ziele sein: das Erschließen neuer Märkte, die Ergänzung des Produktportfolios, das Vermeiden oder Minimieren von Risiken. Diese Strategie ist beispielsweise sinnvoll, wenn sich das eigene Unternehmen in einem rückläufigen Marktumfeld befindet.

Für den einen Wachstum, für den anderen Rettung

Auch im Hinblick auf das konkrete Unternehmen, was zugekauft wird, gibt es mehrere Möglichkeiten: Denn im Gegensatz zum oft kapitalintensiven Erwerb eines “gesunden” Unternehmens kann gerade der Kauf aus der Insolvenz eine interessante Alternative sein. In diesem Fall profitieren beide Unternehmen. Für den Käufer stellt es die ideale und kostengünstige Chance für einen Wachstum dar, für das zu verkaufende Unternehmen in der Krise bedeutet es die erfolgreiche Fortführung – im Idealfall unter Erhalt des Standortes und der Sicherung von Arbeitsplätzen.

Komplexer Prozess erfordert fachliche Expertise

Unerlässlich für einen erfolgreichen M&A-Prozess sind das Wissen und die Erfahrung zu den grundsätzlichen Anforderungen, Besonderheiten und Risikofaktoren. Simon Leopold ergänzt: “Es gibt viele Prozessschritte, die ohne einen entsprechenden fachlichen Background nicht zu bewältigen sind. Eine externe Unterstützung ist dabei schon aus Risikosicht ein Muss.” Das schließt unter anderem ein: die Recherche passender Investoren beziehungsweise geeigneter Unternehmen, das Aufbereiten von Zahlen- und Datenmaterial, das Begleiten und Vermitteln innerhalb von Betriebsführungen und Kaufpreisverhandlungen sowie die Bewertung von Angeboten. “Nicht zu vergessen ist die Ausgestaltung der Verträge. Wird hier kein Fachmann eingebunden, kann das schwerwiegende rechtliche und steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen.”

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Immobilienkauf im “Blindflug”?

Auf diese Frage würde wohl nahezu jeder Mensch instinktiv antworten: “Auf gar keinen Fall!” Gleichwohl läuft es auf der Zielgeraden häufig darauf hinaus. Warum ist das so und wie kann man das ändern?

BildBei den großen Weichenstellungen des Lebens verlassen sich die meisten Menschen gerne auf ihren gesunden Menschenverstand. Das gilt sowohl für die Berufs- oder Partnerwahl als auch für den Autokauf und schließlich für den Erwerb einer Wohnimmobilie. Mit Fakten und Logik haben viele dieser Entscheidungen aber in der Regel weniger zu tun, weil sie stark emotional eingefärbt sind. Leider ist der “gesunde Menschenverstand” als alleinige Entscheidungsgrundlage bei komplexen Vorgängen wie z.B. einem Immobilienkauf nicht ausreichend. Menschen neigen in solchen komplexen Situationen dazu, sich auf Gefühle statt auf Fakten zu stützen. Bei der Partnerwahl mag das durchaus richtig sein. Beim Immobilienkauf führt es häufig zu undurchdachten und schlechten Entscheidungen.

Problematisch ist dabei, dass viele Wohnimmobilienkäufer beim Notar und bei der Bank Verträge unterschreiben, deren Inhalte sie nicht vollständig überblicken. Häufig werden bei verunglückten Immobilienkäufen von den Geschädigten folgenden Erklärungen gegeben: “Zum Schluss kam der Zeitdruck und wir mussten noch an so viel anderes denken. Da konnte ich nicht auch noch den Vertrag lesen. Und außerdem wirkten die Verkäufer und der Bankberater so freundlich. Und schließlich hat doch der Notar alles geprüft. Und ich kenne mich doch nun mal nicht aus mit diesem Juristendeutsch”.

Falsch ist zunächst einmal die Ansicht, dass der Notar für den Käufer den Vertrag prüft und auf einen für den Käufer optimalen Vertragsinhalt achtet. Da der Notar von Gesetzes wegen zur Neutralität verpflichtet ist, kann und darf er gar nicht einseitiger Interessenwalter des Käufers sein.

Beim Darlehensvertrag sieht es für den Käufer sogar noch kritischer aus: Hier legt ihm die Bank einen Mustervertrag vor, der von der Rechtsabteilung und Verbandsjuristen entwickelt wurde und die Interessen der Bank in größtmöglichem Umfang optimiert. Ein mangelndes Verständnis des Kunden und eine mangelnde Bereitschaft des Kunden, den Vertragsinhalt zu verhandeln wirken sich hier fatal aus. Es steht nirgendwo geschrieben, dass der Darlehensnehmer alle Regelungen in Darlehensverträgen akzeptieren muss und, dass er über den Vertragsinhalt nicht verhandeln darf.

Trügerisch ist leider auch die Einschätzung von Immobilienkäufern, dass der Makler schon mit darauf achten wird, dass alles richtig läuft und der Käufer nicht über den Tisch gezogen wird. Diese “Selbstberuhigungspille” der Käuferseite ist ein nutzloses Placebo, das verhindert, dass der Käufer sich nach echter Hilfe und tragfähigen Lösungen umsieht. Erstaunlich ist auch, dass Käufer im Schnitt ca. 3,5% des Immobilienkaufpreises als Provision an den Makler zahlen, aber nicht bereit sind, einen geringen Bruchteil dieses Betrages (z.B. EUR 500) in eine fachkundige Beratung und Interessenvertretung durch einen Rechtsanwalt zu investieren. Dabei ist es nahe liegend, sich externen Sachverstand einzukaufen, wenn man selbst nicht die Fachkenntnisse hat, Entscheidungen vorzubereiten und auf Fakten gestützt zu treffen.

Als Autor des Buches “Praxisleitfaden Immobilienanschaffung und Immobilienfinanzierung” habe ich viele Immobilienkäufer und Bauherren rechtlich begleitet. Nicht wenige der erst im Nachhinein von mir wegen Problemen beratenen Immobilienkäufer sagten in der Rückschau sinngemäß: “Wie konnte ich nur so leichtsinnig sein, eine so wichtige und weit reichende Entscheidung im Blindflug zu absolvieren? Lumpige EUR 500 hätten mich vor einem riesigen Schaden bewahren können. Warum sagt einem das denn niemand?”

Die Antwort auf diese Frage ist die Folgende: Weil niemand anderes außer Ihnen selbst ein Interesse daran hat, Ihre eigenen Interessen zu vertreten. Sie können nicht von Vertragspartnern erwarten, dass sie unter Aufopferung der eigenen Interessen altruistisch Ihre Interessen vertreten. Gerade deshalb ist es so gefährlich, sich beim Immobilienkauf ausschließlich von Gefühlen und vom “gesunden Menschenverstand” leiten zu lassen.

Beispiele:

Der Verkäufer hat natürlich ein Interesse daran, die Sachmängelgewährleistung für die Immobilie in größtmöglichem Umfang auszuschließen und der Käufer hat ein genau gegenläufiges Interesse.

Die Bank hat ein Interesse, möglichst lange Zinsmargengewinne mit Immobilienkreditnehmern zu erwirtschaften und wird daher an einer möglichst langen Laufzeit des Darlehens interessiert sein. Der Kreditnehmer hingegen hat ein genau gegenläufiges Interesse, das Darlehen möglichst schnell zu tilgen und möglichst wenig Zinsen zu zahlen. Allein diese Überlegung zeigt bereits, dass die Bank den Immobilienkreditnehmer nicht interessengerecht und objektiv beraten kann, ohne ihren eigenen Interessen zu opfern.

Fazit:

Fast alle Vertragspartner eines Immobilienkäufers verfolgen Eigeninteressen und können den Käufer daher nicht neutral beraten. Dazu gehören sowohl der Verkäufer als auch der Makler des Verkäufers und schließlich auch die Bank des Käufers. Der Notar ist als neutrale Schaltstelle zwischen den Vertragspartnern nicht geeignet, Interessenvertreter des Käufers zu sein und ersetzt eine fokussierte Interessenvertretung des Käufers nicht. Wirklichen Schutz vor unfairen vertraglichen Regelungen bietet nur eine objektive Beratung des Käufers durch einen Fachmann (z.B. einen Rechtsanwalt).

Der Artikelverfasser ist Fachbuchautor, Unternehmensjurist und Rechtsanwalt in Düsseldorf. Er schreibt sehr erfolgreiche Bücher rund um das Thema Immobilien und Immobilienfinanzierung. Die Autorenseite bei Amazon finden Sie unter folgendem link:

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Fachbuchautor und Rechtsanwalt Guido Rennert
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febiz.de startet seinen innovativen Online Marktplatz

Ende März 2015 wurde der neue, innovative Marktplatz online geschaltet. Der Online Dienstleister dreht das Prinzip herkömmlicher Online-Shops um, was das Start-up zu einer echten Alternative macht.

BildBaesweiler, 30.05.2015 – Auf der Ende März freigeschalteten Internet-Handelsplattform febiz.de können Suchende eine Anfrage speichern und bekommen von Händlern und/oder Privatleuten speziell auf ihre Wünsche zugeschnittene Angebote. Somit dreht der Online-Dienstleister das Prinzip herkömmlicher Onlineshops um.

Die Interaktionen potenzieller Käufer und Verkäufer starten mit einer Anfrage des Suchenden/ potenziellen Käufers. Private und/oder kommerzielle Anbieter können anschliessend Angebote auf die individuellen Anfragen abgeben. Der Suchende kann sich zu jeder Zeit unter den erhaltenen Angeboten das Produkt mit dem für ihn besten Preis-Leistungs-Verhältnis auswählen.

Die Anbieter verpflichten sich alle Angebote inklusive Mehrwertsteuer und “frei Haus” anzubieten. Zudem müssen die angebotenen Produkte und Leistungen mindestens die Anforderungen in der Anfrage erfüllen. Durch diese beiden Maßnahmen hat der Suchende eine sehr hohe Transparenz und somit die bestmögliche Vergleichbarkeit.

Die Registrierung ist für beide, Suchende und Anbieter, ebenso kostenfrei wie auch die Erstellung von Anfragen und Angeboten.
Der von febiz.de angebotene Service ist für Käufer kostenlos.
Verkäufer entrichten nur Abgaben, wenn sie auch Umsatz auf febiz.de generieren. Die Gebühren belaufen sich auf 4% bis 6% vom Verkaufspreis.

Eine weitere Besonderheit ist auch, dass auf der Homepage von febiz.de auf jegliche Form von Werbung verzichtet wird. Das Projekt finanziert sich ausschließlich über die Gebühren bei erfolgreich abgeschlossenen Deals.

Diese umgesetzten Konzepte, die faire und offene Interaktion und die einfache und übersichtliche Darstellung machen die Plattform der febiz.de UG (haftungsbeschränkt) im deutschsprachigen Raum einzigartig.

Felix Binder
febiz.de UG (haftungsbeschränkt)
Heinrich-Heine-Ring 22
52499 Baesweiler
Telefon: 01573 5525654
Email: felix.binder@febiz.de

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febiz.de UG (haftungsbeschränkt) ist ein Internetdienstleister welcher die Handelsplattform www.febiz.de betreibt. Das Team von febiz besteht aus den 3 Gründungsmitgliedern Felix Binder, Christian Eschke und Peter Marbach.
Unser Anliegen ist es potenziellen Käufern die Möglichkeit zu geben individuelle Suchanfragen auf der Internetseite zu erstellen. Durch diese Suchanfragen bekommen sie nur angeboten, was sie auch suchen. Für Suchende und Käufer ist der Service kostenlos.
Für Händler und Hersteller von Produkten bietet diese neue Art von Marktplatz die Chance am steigenden Marktanteil des E-commerce zu partizipieren und dies ohne einen eigenen Webshop zu betreiben, oder auf anderen Plattformen Angebote zu platzieren bei denen nicht Gewiss ist ob diese auch gesucht werden. Gebühren fallen für den Verkäufer nur bei Zuschlägen, durch die Käufer, auf angebotene Artikel an.

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“Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.”

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