Rock Tech Lithium: “Abwrackprämie 2.0” beschleunigt Umstieg auf E-Autos

Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erläutert Hintergründe zum Lithiummarkt
www.irw-press.at/prcom/images/messages/2020/51561/Newsletter 37 Abwrackprämie 2.0.001.jpeg

In der Corona-Krise ergreifen die Politiker bevorzugt Maßnahmen, die sich bereits in der Vergangenheit bewährt haben, um wirtschaftliche Schäden in Grenzen zu halten. In Deutschland zählt dazu das Kurzarbeitergeld. Gute Erfahrungen gibt es außerdem mit der sogenannten Abwrackprämie, die offiziell Umweltprämie hieß. Im Jahr 2009 gab es 2.500 Euro, also umgerechnet rund 2.750 US-Dollar, für ein altes Fahrzeug, das verschrottet wurde – wenn sich der Eigentümer einen Neu- oder Jahreswagen kaufte.

Jetzt werden wieder ähnliche Programme gefordert. Klar ist, dass nach den umfangreichen Hilfen für die Unternehmen, die in erster Linie deren Liquidität sichern sollen, Konjunkturprogramme folgen müssen. Dabei kristallisiert sich heraus, dass diese mit Maßnahmen gegen die Erwärmung des Klimas verknüpft werden. In vielen Ländern war die Klimadebatte vor dem Ausbruch von Covid-19 ein beherrschendes politisches Thema.

Klar ist, dass die Automobilindustrie massiv unter der Corona-Krise leidet. Das Institute for Customer Insight der Universität Sankt Gallen (Schweiz) prognostiziert für kommendes Jahr eine Überkapazität von 25 Prozent verglichen mit den Werten von 2018. Die Nachfrage muss also dringend stimuliert werden.

Abwrackprämie 2.0

Volkswagen und BMW haben bereits Anreize für Autokäufe gefordert. Auch die Automanager befürworten dabei eine Umweltkomponente. BMW-Chef Oliver Zipse sagte der Deutschen Presse-Agentur: Wir sehen in einer Innovationsprämie eine doppelte Chance: Sie kann als Konjunkturmaßnahme die Wirtschaft ankurbeln und gleichzeitig den Umstieg der Kunden auf klimaschonende Technologien beschleunigen.

Die Politiker blasen in dasselbe Horn. So sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz in einem Zeitungsinterview über ein mögliches Konjunkturpaket: Wir wollen die technologische Modernisierung unseres Landes voranbringen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir 2050 klimaneutral wirtschaften können.

Noch deutlicher wird Stephan Weil, der Ministerpräsident von Niedersachsen. Er macht sich klar für ökologisch ausgerichtete Kaufanreize stark. Gemeint ist also so etwas wie eine Abwrackprämie 2.0. Der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte Weil: “Vor allem der Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe kann damit wesentlich beschleunigt und die Automobilindustrie im Strukturwandel unterstützt werden.” Das Land Niedersachsen ist Großaktionär bei Volkswagen und Weil ist Mitglied im Aufsichtsrat des Konzerns. Es liegt auf der Hand, dass es den Wählern kaum zu vermitteln wäre, wenn der Kauf von Diesel-Fahrzeugen nach den Betrügereien mit Abschaltvorrichtungen staatlich wieder subventioniert würde.

Förderung wird vor allem E-Autos zugutekommen

Zwar werden bislang undifferenziert Unterstützungsmaßnahmen für umweltfreundliche Antriebsarten diskutiert. Doch es liegt auf der Hand, dass es hier in erster Linie um Elektroautos geht. Zum einen, weil auch China, der größte Auto-Absatzmarkt der Welt, elektrische Antriebe favorisiert. Es würde kaum Sinn machen, in Europa eine Technologie zu fördern, die in der Volksrepublik nicht gefragt ist. Zum anderen werden die Autofirmen sich fokussieren müssen. Durch die Corona-Krise geht ihnen sehr viel Geld verloren. Daimler, BMW und Co. werden künftig kaum in der Lage sein, verschiedene umweltschonende Antriebsarten parallel zu entwickeln. Am weitesten fortgeschritten sind bislang Elektroautos mit Lithium-Ionen-Akkus.

Sie schneiden außerdem beim Wirkungsgrad am besten ab. Dieser beläuft sich bei Wasserstoff-Fahrzeugen gerade einmal auf 35 Prozent, E-Autos bringen dagegen 95 Prozent der Energie, die sie laden, auf die Straße. Und ihre Ökobilanz verbessert sich zunehmend. In Deutschland wird bereits mehr als die die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Und die Batteriefabriken, die derzeit vor allem in Europa hochgezogen werden, sind modernste Produktionsstätten, die verglichen mit älteren Fabriken natürlich ökologischer wirtschaften.

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Saubere Luft lockt E-Auto-Käufer

Unsere Luft ist sauberer geworden. Jetzt sind Elektrofahrzeuge extrem gefragt, denn die Autofahrer sind anscheinend auf den Geschmack gekommen.

BildEine Studie aus Großbritannien von Venson Automotive Solutions bringt es an den Tag: Immer mehr britische Verbraucher können sich nun vorstellen als nächstes Auto ein Elektrofahrzeug zu kaufen. Rund 45 Prozent dieser Verbraucher wurden durch die positiven Auswirkungen der Corona-Krise auf die Luft inspiriert. Zirka 19 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr nächstes Auto ein Elektroauto sein würde. Auch wünschen sich die Teilnehmer der Umfrage, dass es mehr Maßnahmen geben solle, die die Verbreitung von Elektrofahrzeugen vorantreibt.

In Deutschland scheint sich eine ähnliche Entwicklung anzubahnen. Erreichten die Zulassungszahlen von Elektroautos im Februar eine neue Rekordhöhe, so gingen im März mehr als 12.000 Anträge bezüglich des erhöhten Umweltbonus ein – so das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Auch dies ist ein neuer Rekord, ist es doch ein Anstieg um mehr als 100 Prozent. Die Prämien wurden erhöht und auch die Automobilhersteller forcieren die E-Fahrzeuge. Schließlich gilt es CO2-Werte im laufenden Jahr einzuhalten.

Diese Entwicklung sollte die Batteriehersteller und auch die Lieferanten für die benötigten Rohstoffe freuen. Dazu gehört Millennial Lithium – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-mit-skeena-resources-caledonia-mining-copper-mountain-und-millennial-lithium/ -, denn Lithium gehört in die Batterie eines jeden Elektrofahrzeuges. Zwei Lithiumprojekte im Lithiumdreieck Argentinien, wobei das Pastos Grandes Projekt bereits eine hervorragende Machbarkeitsstudie besitzt, gehören dem Unternehmen.

Auch die Canada Nickel Company – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-mit-caledonia-mining-canada-nickel-discovery-metals/ – hat sich auf Projekte mit Rohstoffen für die Elektromobilität spezialisiert. Das Nickel-Kobalt Projekt Crawford enthält Nickel, Kobalt und Palladium. Es gehört zu den größten Nickelprojekten weltweit und liegt in Ontario.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Millennial Lithium (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/millennial-lithium-corp/ -) und Canada Nickel Company (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/canada-nickel-company-inc/ -).

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Die Zeit ist reif für Elektroautos

Bis 2030 sollen laut unserer Bundesregierung sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sein. Und es wird Einiges getan dafür.

BildBis zu 6000 Euro Zuschuss winken dem Käufer eines Elektroautos in unserem Land. Noch sind die Ladestationen nicht ausreichend. Aber hier soll der Entwurf eines Gesetzes zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Ladeinfrastruktur helfen. Denn das Elektroauto macht nur Sinn, wenn es problemlos geladen werden kann. Preislich sind die Elektrofahrzeuge gesunken, dank steigender Verkaufszahlen. Weitere große Sprünge werden aktuell nicht erwartet.

Auch dürfte es wenig Sinn machen auf bahnbrechende neue Batterietechniken zu warten, denn da befindet sich noch vieles in der Entwicklung. Und diese brauchen Zeit bis zu einem kommerziellen Einsatz. Lithium-Ionen-Batterien, verbaut in den Elektrofahrzeugen, brauchen Lithium. Ein Rohstoff, der immer stärker nachgefragt wird und für den es keinen Ersatz gibt.

Lithium besitzt etwa Millennial Lithium – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-mit-skeena-resources-caledonia-mining-copper-mountain-und-millennial-lithium/ – auf seinen beiden Lithium-Projekten im Lithiumdreieck in Argentinien. Dem Pastos Grandes Projekt bescheinigt die Machbarkeitsstudie bereits beste Aussichten.

Ob ein Wasserstoffauto eine Alternative zu Elektrofahrzeugen sein kann, das scheitert noch an den Kosten. Allerdings könnte die Brennstoffzelle als Lösung für LKWs oder Busse einen Siegeszug antreten. Dafür könnten die CO2-Vorgaben der EU sorgen. Hauptbestandteil der Brennstoffzellen ist Platin. Dieses seltene Metall sowie Palladium und einige andere PMG-Metalle sorgen dafür, dass Abgasnormen eingehalten werden können. Daher erwarten Experten in den nächsten Jahren eine Verknappung. Auch in Benzinmotoren und Hybridautos ist Palladium verbaut.

Einer der größten Produzenten von Platin und Palladium ist Sibanye-Stillwater – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-mit-isoenergy-sibanye-stillwater-skeena-resources-und-auryn-resources/ – , tätig in den USA und im südlichen Afrika. Auch im Goldbereich ist das Unternehmen bedeutend.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Millennial Lithium (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/millennial-lithium-corp/ -) und Sibanye-Stillwater (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/sibanye-stillwater-ltd/ -).

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Sixth Wave übernimmt Mehrheit an Lithium-Joint Venture in Kalifornien

Gold kann Sixth Wave Innovations mit seiner Nanoextraktionstechnologie bereits gewinnen. Nun arbeitet man darauf hin, ein ähnliches Verfahren auch zur Aufbereitung von Lithiumsole zu entwickeln.

BildSpannende Neuigkeiten heute von der Nanotech-Firma Sixth Wave Innovations (CSE SIXW / FSE AHUH): Das auf Extraktionstechnologien spezialisierte Unternehmen wird die Mehrheitsbeteiligung an einem Lithium-Joint Venture übernehmen!

Sixth Wave hat neben seinen bereits marktreifen Verfahren u.a. zur Gewinnung von Gold mehrere Produktentwicklungen getestet, die auf die Lithiumextraktion aus komplexen Solen zugeschnitten sind. Denn in diesem Bereich ist die Abtrennung des Lithiums von den begleitenden Salzen und Metallen mit Hilfe herkömmlicher Technologien schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel:

Sixth Wave übernimmt Mehrheit an Lithium-Joint Venture in Kalifornien

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Die weltweite Ernährung sichern

Mit künstlicher Intelligenz ist vieles möglich, sogar wenn es um den Bereich Ernährung geht. Denn noch immer hungern viele oder sind unzureichend ernährt.

BildKünstliche Intelligenz könnte künftig bei der Fischzucht helfen und so einen Beitrag zur Sicherung der weltweiten Ernährung beitragen. Denn Aquakultur ist der am schnellsten wachsende Bereich für Lebensmittel. Noch sterben bei der Fischzucht rund 40 Prozent der Fische. Mithilfe einer neuen Erfindung können nun die Fischzuchten mittels Sensoren automatisch überwacht werden. Gesundheit, Aktivität, Gewicht der Fische können so analysiert werden.

Mit einer anderen Innovation im Lebensmittelbereich und nicht nur da, ist EnWave – https://www.rohstoff-tv.com/play/enwave-update-zur-expansion-von-moon-cheese-rev-maschinenverkaeufe/ – unterwegs. Die geschützte Dehydrierungsmethode des Unternehmens wenden auch Hersteller von Pharmahersteller an. EnWave verdient dabei mit lizenzgebührenpflichtigen Lizenzen. Mehr als 30 Lizenzen wurden bereits unterzeichnet, im ersten Quartal 2020 waren es sechs neue Lizenzen.

Innovationen gibt es auch immer wieder im Bereich der Elektromobilität, wenn es um die wichtigen Akkus geht. So gelang gerade Forschern der Monash University in Melbourne ein Durchbruch bei Lithium-Schwefel-Batterien. Diese haben gegenüber den Lithium-Ionen-Batterien den Vorteil, dass Schwefel ein günstiges Abfallprodukt der Mineralölindustrie ist. Daher ist Schwefel günstig und bestens verfügbar.

Lithium ist immer noch ein unverzichtbarer Bestandteil dieser neuartigen Batterien. Unter den Lithium-Gesellschaften gefällt Millennial Lithium – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-mit-skeena-resources-caledonia-mining-copper-mountain-und-millennial-lithium/ -. Mit zwei Lithium-Projekten ist die schuldenfreie Gesellschaft im berühmten Lithiumdreieck in Argentinien vertreten. Für das Pastos Grandes Projekt besteht bereits eine sehr positive Machbarkeitsstudie.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von EnWave (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/enwave-corp/ -) und Millennial Lithium (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/millennial-lithium-corp/ -).

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Krisen, aber auch Lichtblicke

Ob Coronavirus, erstes Handelsbilanzdefizit in Bayern, Kaufkraftverlust von Sparguthaben oder eine mögliche Medikamentenknappheit, es gibt Einiges an Ungemach.

BildEuropäische Firmen hängen stark von China ab und dort sind wegen der neuartigen Lungenkrankheit viele Lieferketten einfach lahmgelegt. Auch die Lieferung von Ersatzteilen aus China an den Weltmarkt ist ins Stocken geraten. Ein Domino-Effekt könnte entstehen. Da geht schon mal die Angst um benötigte Medikamente nicht zu erhalten. Denn Wirkstoffe werden besonders in China und in Indien hergestellt.

Soweit sollte es nicht kommen, teurere verfügbare Medikamente dürfen auch ausgegeben werden. In der Pharmabranche ist neben der Verfügbarkeit der Wirkstoffe auch die Verarbeitung ein wichtiges Thema. Hier setzt die Trocknungstechnologie von EnWave an. Das Unternehmen ermöglicht dadurch geringeres Gewicht, reduzierte Versandkosten und Kühlung kann vermieden werden.

So konnte EnWave mit Vertretern der Pharma- und Biotechindustrie Verträge bezüglich seiner Gefriertrocknungsanlagen abschließen. Auch nutzen Kunden aus der Lebensmittelbranche die REV(TM)-Technologie von EnWave – https://www.rohstoff-tv.com/play/enwave-update-zur-expansion-von-moon-cheese-rev-maschinenverkaeufe/ -.

Aber es gibt auch gute Nachrichten, ob in Sachen Grundrente oder dass der Kauf von Elektrofahrzeugen und Plug-In-Hybriden nun sogar rückwirkend (ab 4. November zugelassene Fahrzeuge) mit einem Umweltbonus von bis zu 6000 Euro bezuschusst wird. In diesen Fahrzeugen sind Lithium-Ionen-Batterien verbaut. Lithium ist daher ein gefragter Rohstoff.

Ein Unternehmen, das sich auf Lithium spezialisiert hat, ist Millennial Lithium – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-mit-skeena-resources-caledonia-mining-copper-mountain-und-millennial-lithium/ -. Das schuldenfreie Unternehmen hat bereits vier von fünf Bergbaulizenzen für sein Pastos Grandes-Lithiumprojekt erhalten. Diese Lizenzen umfassen 6.447 Hektar Land. Dieses liegt in Argentinien, wo es hochwertiges Lithium gibt.

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Brennstoffzellen für den Fahrzeugantrieb der Zukunft

Veränderungen in der Automobilindustrie machen besonders Platin zum Gewinner unter den Rohstoffen.

BildZurzeit bewegt sich die Entwicklung auf batteriebetriebene Elektrofahrzeuge zu. Doch auch die Brennstoffzellen-Technik kommt voran. Wie kürzlich Neal Froneman, CEO von Sibanye-Stillwater auf der Investing in African Mining Indaba 2020 ausführte, werden bereits Autos mit Brennstoffzellen hergestellt. Auch diese Technologie rückt immer näher.

So sollen bei den Olympischen Spielen in Japan mehr als 100 Busse und rund 6000 Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb rollen. Auch sollen die ersten autonomen Fahrzeuge durch Tokio fahren, vielleicht sogar ein Flugtaxi zum Einsatz kommen.

Sibanye-Stillwater – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-95-mit-sibanye-stillwaters-uebernhame-von-lonmin-isoenergy-erweitert-uranliegenschaft-larocque-east/ – ist an der Entwicklung deshalb interessiert, da das Unternehmen der weltweit größte Primärproduzent von Platin (ein Hauptbestandteil von Brennstoffzellen) ist. Beim Palladium ist Sibanye-Stillwater der zweitgrößte Primärproduzent, nebenbei auch noch ein bedeutender Goldproduzent.

Rund 80 Prozent des weltweit produzierten Palladiums gehen in die Automobilindustrie. Benzinmotoren brauchen Palladium und auch in Hybridautos ist neben einem Elektromotor ein Benzinmotor verbaut.

Heute sind weltweit etwa sechs Millionen Elektroautos unterwegs, die meisten in China und in den USA. Bei der Elektromobilität wird es noch Fortschritte geben, was Reichweite und verfügbare Ladestationen anbelangt. Jedenfalls steigt die Zahl der Fahrzeuge mit den Lithium-Ionen-Batterien an. In 2040 sollen laut Schätzungen rund 60 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft werden.

Da wird auch der in den Batterien nötige Rohstoff Lithium immer wichtiger. Lithium besitzt beispielsweise Millennial Lithium – https://www.resource-capital.ch/de/news/ansicht/brennstoffzellen-fuer-den-fahrzeugantrieb-der-zukunft/ – auf seiner Pastos Grandes-Lithiumliegenschaft in Argentinien. Minenlizenzen wurden bereits erteilt und das Unternehmen ist schuldenfrei. Schon nächstes Jahr könnte die Produktion starten.

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Rock Tech Lithium Inc.: Indien: Der schlafende E-Autoriese

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Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erläutert Hintergründe zum Lithiummarkt

Noch spielen Elektroautos in Indien eine völlig marginale Rolle. Von den rund 150 Millionen Fahrzeugen, die auf den Straßen des Subkontinents unterwegs sind, werden nur circa 8.000 von einem Elektromotor angetrieben. So viele Stromer werden in China an zwei Tagen verkauft.

Trotzdem verfügt Indien über ein erhebliches Potenzial. Das Land leidet insbesondere in den Großstädten unter einer enormen Luftverschmutzung. Hier könnten E-Autos für eine dringend benötigte Entlastung sorgen. Der entsprechende Druck auf die Politik ist in den zurückliegenden Jahren spürbar gestiegen. Früher hat sich die Regierung um die Umweltverschmutzung kaum gekümmert. Mittlerweile gibt es jedoch ein 1,4 Milliarden Dollar schweres Paket für Subventionen, Infrastruktur und Werbung, mit denen E-Autos zum Durchbruch verholfen werden soll.

Der Flaschenhals bei E-Autos ist in Indien derzeit vor allem der Preis – sie sind schlichtweg zu teuer. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liegt bei gerade einmal 2.000 Dollar. Das erklärt, warum der meistverkaufte Verbrenner gerade einmal 4.000 Dollar kostet. Aber in den Markt kommt Bewegung.

Die Dehli Auto Expo, die alle zwei Jahre in der indischen Hauptstadt stattfindet, stand im vergangenen Jahr bereits ganz im Zeichen der Elektromobilität. Dort präsentierte beispielsweise der Pkw-Hersteller Mahindra den eKUV 100, einen vollelektrischen SUV mit einem 30 Kilowatt-Motor und einer Reichweite von rund 140 Kilometern. Der Preis sollte bei rund 11.000 Dollar liegen. Gleichzeitig kündigte Tata Motors an, bis zu sechs Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen zu wollen. Ähnlich wie bei Volkswagen basieren auch die E-Autos von Tata auf einem Baukasten für den Antriebsstrang und die Batterie. Das spart durch Skaleneffekte Kosten. Im Nachbarland China bietet Dacia, die Billigmarke von Renault, bereits den elektrisch angetriebenen Klein-SUV K-ZE ab Preisen von umgerechnet 9.000 Dollar an.

Enormes Potenzial
Indien hat auf jeden Fall das Zeug dazu, der Elektromobilität einen ähnlichen Schub zu verleihen wie China. Mit gut 1,3 Milliarden leben auf dem Subkontinent ähnlich viele Menschen wie in der Volksrepublik. Pro 1.000 Einwohner gibt es in Indien allerdings bislang nur 27 Autos. China kommt immerhin auf 73.

Zudem sind E-Autos vor allem für die indischen Großstädte und Ballungsräume gut geeignet. Denn hier sind die Distanzen kurz, die Autos brauchen also keine riesige Reichweite. Die nötige Lade-Infrastruktur ließe sich mit einem überschaubaren Aufwand aufbauen. Schließlich fahren die Inder vorwiegend Kleinwagen. Technisch betrachtet sind Elektroantriebe vor allem für kleiner Fahrzeuge geeignet, da die Kosten und der Platzbedarf für die Batterie bei großen Autos überproportional zunehmen. Außerdem könnten die indischen Großstädte ähnlich wie in China den öffentlichen Nahverkehr zunehmend elektrifizieren. Auch dadurch ließe sich die Luftverschmutzung spürbar verringern.

Noch spielt Elektromobilität ihn Indien eine zu vernachlässigende Rolle. Sollte der schlafende Riese jedoch aufwachen, würde das einen enormen Nachfrageschub bedeuten. Das gilt natürlich auch für die Batterierohstoffe wie Nickel oder Lithium. Das Management von Rock Tech baut daher schon heute enge Kontakte nach Indien auf.

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Stromfressern den Kampf angesagt

Die Bahn soll Strom sparen. Besser wäre jedoch umweltfreundliche Stromherstellung oder alternative Antriebe.

Bild“Die Lokführer sollen Strom sparen”, war kürzlich in einer großen deutschen Tageszeitung zu lesen. “Schlau” bremsen und auch mal ausrollen lassen, gehört laut Bahndirektive dazu. Das ist alles gut und schön. Doch passt das dazu, wenn immer mehr Züge aufs Gleis sollen? Das Gedränge könnte durchaus die Fahrten länger machen, insbesondere, wenn dann die Lokführer stromsparend fahren müssten. So bekommt man wohl kaum mehr Pendler, Flugreisende und auch Güter auf die Schiene. Eigentlich sollte es schnell gehen und Lasten keine Rolle spielen, um die Schiene noch konkurrenzfähiger zu machen.

Damit die Bahn nicht zum Stromsparen verdammt ist, sollte der Strom klimafreundlich hergestellt werden. Dazu – in Deutschland leider verpönt – könnte durchaus Atomstrom aus modernen Kernkraftwerken herangezogen werden. Weltweit wird immer mehr auf Kernkraft gesetzt. Dazu wird auch immer mehr vom Rohstoff und Energieträger Uran gebraucht. Auch wenn der Preis aktuell vergleichsweise niedrig ist, könnte er daher in Zukunft steigen.

Unternehmen mit Uranvorkommen sollten profitieren. Zu diesem Kreis gehört Fission 3.0 – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-97-mit-fission-30-und-bluestone-resources/ -. Das kanadische Unternehmen besitzt in Saskatchewan im Athabasca Becken 18 Urangrundstücke und ist auf Erwerb, Exploration und Erschließung von Uranprojekten spezialisiert.

Natürlich könnte die Bahn auch auf Zwischenspeicher setzen und so den aus alternativen Quellen wie Sonne, Wind und Wasser hergestellten Strom effizienter nutzen. In Australien wurden bereits große Speicher aus Lithium-Ionen-Batterien dargestellt. Auch für diese Akkus benötigt man spezielle Rohstoffe. Dazu zählen unter anderem Lithium und Kobalt.

Letzteres Element könnte in Zukunft zum Beispiel von First Cobalt – https://www.rohstoff-tv.com/play/first-cobalt-und-glencore-schliessen-vereinbarung-fuer-neustart-der-raffinerie-ab/ – hergestellt werden. Erst kürzlich wurde ein Abkommen mit dem Rohstoffkonzern Glencore zu Finanzierung einer Aufbereitungsanlage abgeschlossen. Wer auf Lithium setzen will, wird zum Beispiel bei Millennial Lithium – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-99-fuenf-rohstofffirmen-im-ueberblick/ – fündig. Das Unternehmen verfügt in Argentinien über das von der dortigen Regierung unterstützte Pastos Grandes Lithiumprojekt.

Doch die Deutsche Bahn geht bereits auch ganz andere Wege. So wurde bereits der erste Wasserstoff-Brennstoffzellen-Zug in Dienst gestellt. Dabei wird ganz plump gesagt über einen Katalysator Wasserstoff und Sauerstoff in Wasser und Strom umgewandelt. Als Medium wird in den Brennstoffzellen der aktuellen Generation Platin verwendet. Ein Unternehmen, das sich auf diesen Rohstoff spezialisiert hat, ist Sibanye-Stillwater – https://www.rohstoff-tv.com/play/newsflash-95-mit-sibanye-stillwaters-uebernhame-von-lonmin-isoenergy-erweitert-uranliegenschaft-larocque-east/ -. Der Konzern ist nicht nur einer der größten Goldproduzenten der Erde. Der südafrikanische Konzern besitzt zudem Platinmetall-Minen in Südafrika und den USA.

Nicht nur im Verkehr, sondern auch im Lebensmittelsektor ist Stromoptimierung sinnvoll und gewollt. Dabei sind zum Beispiel das Trocknen und Haltbarmachen energieintensiv. Neue Technologien sind daher gefragt. Ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, ist EnWave – https://www.rohstoff-tv.com/play/enwave-update-zur-expansion-von-moon-cheese-rev-maschinenverkaeufe/ -. Mit der speziellen Technologie zur Trocknung und Haltbarmachung von Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten und Anderem verdient EnWave mittels Lizenzen.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von EnWave (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/enwave-corp/ -) und Sibanye-Stillwater (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/sibanye-stillwater-ltd/ -), First Cobalt (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/first-cobalt-corp/ -) und Millennial Lithium (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/millennial-lithium-corp/ -) und Fission 3.0 (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/fission-30-corp/ -).

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