Schlechte Nachrichten für Kanada Real Estate Direkt-Anleger

Derzeit keine Zins- und Rückzahlungen an die Anleger

Anleger des Kanada Real Estate Direkt-Investemts haben im Juni 2019 die Information erhalten, dass Zins- und Rückzahlungen aktuell wegen “Liquiditätsschwierigkeiten” des sog. Bauträgers nicht erfolgen können.

Die Steiner + Company GmbH & Co. KG hatte für das Investment eine schriftliche Unterlage erstellt, die u.a. für “Kanada – einer der sichersten und stabilsten Investitionsstandorte” wirbt. Zahlreiche bundesdeutsche Vermittler haben die Anlage in ihr Beratungsangebot aufgenommen.

In Werbeunterlagen finden sich Aussagen wie:

“Eine Direktinvestition in ein Wirtschaftsgut, wie Grundstücke, Immobilien oder Eisenbahnwaggons, bietet, anders als bei geschlossenen Beteiligungen oder Fonds, die Möglichkeit, das direkte Eigentum zu erwerben. Dadurch reduzieren sich Kosten und Risiko, weil ein direktes Eigentumsverhältnis auch sofortigen Zugriff auf den Vermögensgegenstand ermöglicht. Profitieren Sie mit Ihren Kunden vom Kauf eines Miteigentumsanteils an einem Grundstück im Resort “Forest Lakes Country Club” in Nova Scotia, in der Nähe von Halifax.”

Ob die nunmehr den Totalverlust fürchtenden Anleger tatsächlich Eigentum erworben haben -wie dies in vielen Beratungen dargestellt worden sein soll- , zweifelt der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht an. Die Konstruktion mit Anwartschaften, Rückkaufverträgen zusammen mit dem Auslandsbezug lässt nach Meinung der Sozietät LSS Rechtsanwälte jedenfalls erahnen, dass hier kein “sofortiger Zugriff auf den Vermögensgegenstand” möglich ist.

Für Anleger werden derzeit Inanspruchnahmen der Vermittler und Initiatoren geprüft.

“-

LSS Rechtsanwälte ist auf das Bank- und Kapitalmarktrecht und insbeondere auch auf Kapitalanlagebetrugsfälle spezialisiert.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LSS Rechtsanwälte
Herr Matthias Schröder
Kaiserhofstr. 10
60313 Frankfurt
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Geburtstagsfeier mit Beteiligung des Finanzamtes

Der Aufwand eines Arbeitnehmers für eine Kombi-Veranstaltung, beruflich und privat veranlasst, mit Gästen aus dem beruflichen Umfeld kann als Werbungskosten abgezogen werden.

Bisher ging man in der steuerlichen Praxis davon aus, dass die Bewirtungskosten eines Arbeitnehmers für Geburtstagsfeiern, Beförderungen und Jubiläen mit denen man gesellschaftlichen Repräsentationsverpflichtungen nachkommt, generell als typische steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen der Lebensführung gelten. Damit gehören sie nicht zu den Werbungskosten. Im Ausnahmefall werden aber derartige Kosten vom Finanzamt als abzugsfähige Aufwendungen eingeschätzt, falls ein nahezu ausschließlich beruflich bedingter Anlass für die Feier vorliegt.
Wie sich die Geburtstagsfeier absetzen lässt, darüber informiert Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim.

Fälle aus der Praxis weisen den Weg

Das Finanzgericht hat eine arbeitnehmerfreundliche Entscheidung gefällt: Der Aufwand eines Arbeitnehmers für eine Feier aus beruflichem oder privatem Anlass mit Gästen aus dem beruflichen Umfeld kann als Werbungskosten absetzbar sein. Ein Arbeitnehmer hat Arbeitskollegen, Verwandte und Bekannte anlässlich seiner Bestellung zum Steuerberater in Verbindung mit seinem 30. Geburtstag in eine Event-Location seines Wohnorts geladen. Das Finanzgericht hat in diesem Kontext darauf hingewiesen, dass der berufliche Hintergrund dieser Veranstaltung erkennbar wird. Der für die Werbungskosten abziehbare Aufwand kann nach der Herkunft der Gäste des Steuerpflichtigen abgegrenzt werden. Davon wird ausgegangen, wenn nicht nur ausgewählte Gäste aus dem beruflichen Umfeld geladen sind, sondern die Einladung nach allgemeinen berufsbezogen Zielgruppen vorgenommen wird. Wurden alle Mitarbeiter aus dem beruflichen Umfeld eingeladen, sind die Kosten angemessen und wird parallel dazu eine private Feier abgehalten, sehen Finanzbehörden die Möglichkeit für das Absetzen der Kosten als gegeben an.

Für weitere Fragen zur Absetzung der Kosten der Geburtstagsfeier steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.

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Mit dem Investitionsabzugsbetrag den Gewinn reduzieren

Der Investitionsabzugsbetrag ist ein populäres Instrument zur Steuergestaltung für kleinere Betriebe. Damit kann der Gewinn gemindert und die Steuerbelastung im Jahr des Abzugs reduziert werden.

Für sämtliche Freiberufler, die ihre Gewinnermittlung mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung durchführen, kommt es auf die Gewinnhöhe an. Freiberufler, deren Gewinn das Limit von 100.000 Euro übersteigt, die aber nur ein Betriebsvermögen in geringem Umfang besitzen, können den Investitionsabzugsbetrag nutzen, wenn sie zur Bilanzerstellung übergehen. Wenn sie eine Bilanz erstellen, zählt nicht mehr die Gewinngrenze, sondern es kommt auf die Höhe des Betriebsvermögens an. Das Wahlrecht zu bilanzieren, bindet den Freiberufler in der Regel für drei Kalenderjahre. Ein beliebiges Wechseln zwischen den Gewinnermittlungsarten ist nicht unzulässig. Vor- und Nachteile sollten daher sorgfältig im Gespräch mit dem Steuerberater abgewägt werden.
Über den Investitionsabzugsbetrag informiert Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim.

Die Wahl der Investition

Für den Investitionsabzugsbetrag muss kein Investitions- oder Finanzierungsplan aufgestellt werden. Eine rechtswirksame Bestellung wird nicht verlangt. Der Betrag wird für Güter angesetzt, die einerseits beweglich und anderseits einer Abnutzung unterliegen sowie zum Anlagevermögen zählen. Beispiele dafür sind: Autos, Transporter, Computer und Büromöbel in neuer oder gebrauchter Form. Neben der Funktionsbeschreibung der Güter sind auch die voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gefragt. Diese voraussichtlichen Kosten kann der Unternehmer oder Freiberufler nur ansetzen, wenn er sich konkret mit dem Investitionsgut auseinandergesetzt hat. Der Investitionsabzugsbetrag lässt sich auch noch bilden, wenn das Wirtschaftsgut bereits angeschafft ist, bevor der Antragsteller dafür steuerlich einen Investitionsabzugsbetrag eingereicht hat. Es ist unerheblich, ob der Unternehmer bereits bei Zeitpunkt des Kaufs beabsichtigt hat, einen Investitionsabzugsbetrag zu beanspruchen. Damit eröffnet sich für den Freiberufler oder den Unternehmer die Möglichkeit, mithilfe eines Investitionsabzugsbetrags avisierte Steuernachzahlungen zu reduzieren.

Für weitere Fragen und Informationen zu den Vorteilen des Investitionsabzugsbetrags steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.

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Jobticket vom Arbeitgeber

Statt mehr Gehalt vom Arbeitgeber ist oft für beide Seiten, den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer, die Nutzung eines geldwerten Vorteils lohnend.

Typisches Beispiel für den geldwerten Vorteil ist das Monatsticket für die Bahnfahrt zum Arbeitsplatz. Die Freigrenze ist limitiert: Bis zur Summe von 44 Euro kann das Ticket dem Arbeitnehmer steuerfrei bereitgestellt werden. Bei der Berechnung der monatlichen Freigrenze werden jedoch andere Sachleistungen wie beispielsweise Zuschüsse für die Kantinenverpflegung oder andere Sachgeschenke addiert. Damit das Bahnticket steuerfrei bleibt: Der Arbeitgeber kauft das Ticket und gibt es an seinen Mitarbeiter weiter. Die Rechnungsadresse ist dann mit der Fimenadresse identisch. Alternativ zu Fahrtkilometern mit dem Auto können die Fahrtkosten mit der Bahnkarte abgesetzt werden. Das Finanzamt erkennt dabei 220 bis 230 Arbeitstage im Jahr an, bei einer Wohe mit sechs Arbeitstagen 260 bis 280 Arbeitstage.
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig informiert in seiner Kanzlei in Mannheim über das steuerfreie Jobticket.

Sachwertbezüge für den Arbeitnehmer

Wenn ein vergünstigtes oder kostenfreies Jobticket vom Arbeitgeber gestellt wird, ist stets die Freigrenze für Sachbezüge im Blickpunkt. Übersteigen alle im laufenden Monat überlassenen Sachbezüge die Freigrenze von 44 Euro nicht, wird keine zusätzliche Besteuerung als Arbeitslohn anfallen. Übersteigt der geldwerte Vorteil der Summe der Sachbezüge die steuerliche Freigrenze, muss der gesamte Vorteil versteuert werden.
Um unter der Freigrenze zu liegen und damit eine Besteuerung zu vermeiden, sollte man in jedem Falle darauf achten, dass die Jobtickets monatlich ausgehändigt werden und die Zuzahlung des Arbeitgebers unter der Freigrenze von 44 EUR liegt. Damit ergibt sich für den Arbeitnehmer monatlich tatsächlich 44 EUR zusätzlich brutto für netto. Die Überlassung eines Jahrestickets ist nicht sinnvoll, da hier der Gesamtwert bereits im ersten Monat versteuert wird und ein Unterschreiten der 44 EUR Freigrenze nicht möglich ist. Wird die Freigrenze von 44 EUR für das Jobticket monatlich überschritten, lässt sich eine Pauschalversteuerung für den geldwerten Vorteil wählen. Die Versteuerung des Tickets erfolgt dann pauschal und ist frei von Leistungen zur Sozialversicherung.

Für weitere Fragen und Informationen zur 44-Euro-Freigrenze steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.

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Wer das gesamte Jahr hart arbeitet, freut sich auf die Betriebsfeiern

Der Freibetrag gilt für bis zu zwei Betriebsveranstaltungen. Besucht ein Mitarbeiter mehr als zwei Betriebsfeiern, hat der Arbeitgeber das Wahlrecht, welche beiden Veranstaltungen er auswählt.

Für Betriebsfeiern wie die Weihnachtsfeier galt bis zum Jahresende 2014 die steuerfreie Grenze von 110 Euro inklusive der Umsatzsteuer. Bis dahin wurde die Gesamtrechnungssumme der Weihnachtsfeier versteuert, wenn sie pro Kopf geringfügig die 110-Euro-Grenze überschritt. Aus der Freigrenze wird 2015 ein arbeitgeberfreundlicher Freibetrag. Beim Freibetrag ist nur die Teilsumme zu versteuern, die 110 Euro übersteigt. Falls der Aufwand je Arbeitnehmer über den Freibetrag hinausgeht, müsste der Mitarbeiter darauf Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge leisten. Denn dann gehört die Weihnachtsfeier zu der Kategorie “geldwerter Vorteil”. Doch welcher Mitarbeiter geht gerne zu einer Weihnachtsfeier, für die er Steuern nachzahlen muss? Kostet die Feier über 110 Euro pro Kopf, existiert eine Alternative: Der Arbeitgeber kann für den Betriebs-angehörigen in die Bresche springen und auf die Beträge, die über den Freibetrag hinausgehen, eine pauschale Lohnsteuer von 25 Prozent zahlen.
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim informiert über die Änderungen für Betriebsfeiern.

Die 110-Euro-Grenze

Neue Regeln gelten auch für die Angehörigen von Betriebsmitarbeitern und Externe. Bis Ende 2014 konnten Unternehmer die Kosten der Weihnachtsfeier durch die Anzahl sämtlicher Gäste, auch der externen Besucher und Angehöriger, dividieren.
Lagen die Teilnehmerkosten unter der 110-Euro-Grenze, fielen für die Betriebsfeier keine Steuern an. Mit dieser Berechnungsmethode verzichtete der Fiskus bei vielen Weihnachts-Events und anderen Betriebsfeiern auf Steuereinnahmen. Ab dem Kalenderjahr 2015 kann die Gesamtsumme der betrieblichen Veranstaltung nur noch durch die Zahl der Betriebsangehörigen geteilt werden. Die Kosten für begleitende Angehörige werden dem jeweiligen Mitarbeiter zugeordnet. Künftig wird die 110-Euro-Grenze pro Mitarbeiter schneller überschritten. Denn: Sie deckt neben dem Catering, fremde Personalkosten, Honorare und Mietaufwand ab. Ohne steuerlichen Freibetrag sind mehr als zwei Betriebsfeiern pro Kalenderjahr möglich. Der Unternehmer legt fest, für welche Veranstaltung er sich für die Steuerbefreiung entscheidet.

Für weitere Fragen und Informationen zur Neuregelung von Betriebsfeiern steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.

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Spenden für Flüchtlinge kann sich lohnen

Mit der Erleichterung für das steuerliche Absetzen von Spenden bedankt sich die Bundesregierung für das große Spendenaufkommen. Das Firmen-Sponsoring und Spendenaktionen werden eingeschlossen.

Grundsätzlich lassen sich Geld- und Sachspenden steuerlich abziehen. Die bemerkenswerte Spendenbereitschaft für die vielen Flüchtlinge, die aktuell nach Deutschland kommen, unterstützt das Bundesfinanzministerium. Es hat sämtliche Finanzämter angewiesen, eine großzügige Spendenpraxis anzuwenden. Für Flüchtlingsunterstützungen im Zeitraum zwischen dem 1. August 2015 und dem 31. Dezember 2016 gilt ein vereinfachtes Nachweisverfahren. Bei Spenden und Beiträgen bis zu 200 Euro: Ist der Empfänger eine juristische Person des öffentlichen Rechts, reicht der Nachweis des Bareinzahlungsbelegs oder der Buchungsbestätigung. Sind die Empfänger Vereine oder Stiftungen, muss ein Beleg vorgelegt werden, der bestätigt, dass der Empfänger von der Körperschaftssteuerzahlung befreit ist. Auch von nicht als gemeinnützig anerkannten Organisationen können auf Treuhandkonten Spenden zur Förderung der Flüchtlingshilfe gesammelt werden.
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim informiert über das Absetzen von Flüchtlingsspenden.

Vereinfachtes Nachweisverfahren

Werden Spenden für eine gemeinnützige Organisation gesammelt und existiert ein Treuhandkonto, können Spenden steuerlich geltend gemacht werden. Das ist auch für Flüchtlingsinitiativen und Vereine aller Art wichtig, die sich für die Unterstützung der Flüchtlingshilfe zusammengeschlossen haben. Für das Absetzen gilt der vereinfachte Zuwendungsnachweis ohne summenmäßige Begrenzung: Ein Beleg über Bareinzahlung, ein Ausdruck des Online-Kontos oder ein Kontoauszug reichen als Nachweis. Werden Teile des Arbeitnehmerlohns gespendet, entfällt dafür die Lohnsteuerzahlung. Spenden Unternehmen in Form des Sponsorings, können sie die erbrachten Leistungen über die Betriebsausgaben steuerlich abziehen. Das vereinfachte Verfahren ist auf Flüchtlingsspenden beschränkt.

Für weitere Fragen und Informationen zum Absetzen von Spenden für Flüchtlinge steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.

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Mit dem Treppenlift Steuern sparen

Ergeben sich in einem Jahr signifikant hohe Krankheitskosten, zahlt man meist weniger Steuern. Dafür muss ein steuerlicher Schwellenwert überschritten werden: die zumutbare Eigenbelastung.

Treppenlifte als medizinisches Hilfsmittel dienen zur Steigerung der Lebensqualität. Zunächst muss der Treppenlift jedoch bezahlt werden. Bei der Finanzplanung für den Treppenlift spielen viele individuelle Faktoren eine Rolle. Neben Zuschüssen, beispielsweise von der Pflegeversicherung, bietet auch das Finanzamt eine Möglichkeit zur Absetzbarkeit. Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich der Treppenlift von der Steuer absetzen. Denn: Im Zusammenhang mit der Steuerklärung können die Aufwendungen zum Einbau als außergewöhnliche Belastung beim Finanzamt geltend gemacht werden. Über das Absetzen von gesundheitlichen Hilfsmitteln als außergewöhnliche Belastung informiert Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in Mannheim.

Der Nachweis hat sich vereinfacht

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Zwangsläufigkeit von krankheitsbedingten Aufwendungen für einen Treppenlift-Einbau nicht mehr mit einem amtsärztlichen Gutachten oder einer ärztlichen Bescheinigung des Medizinischen Dienstes nachgewiesen werden muss. Vor der Anschaffung eines Treppenlifts sollte hinterfragt werden, ob der Steuerpflichtige ein Gutachten durch seinen Arzt ausfertigen lassen sollte, in dem bestätigt wird, dass der Kauf eines Treppenlifts als Gebrauchsgegenstand der Vereinfachung des täglichen Lebens dient und eine medizinische Notwendigkeit darstellt. Dies ist immer dann nötig, wenn die Zwangsläufigkeit von Aufwand für den Treppenlift nicht transparent ist, beispielsweise, wenn der Benutzer nur ärztliche Bade- und Heilkuren verschrieben bekommen hat. Der Treppenlift-Einbau stellt nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs eine außergewöhnliche Belastung dar, wenn es medizinisch nötig ist, die Notwendigkeit ausreichend gerechtfertigt und das finanzielle Investment sich im üblichen Rahmen bewegt. Die Rubrik der “Außergewöhnlichen Belastungen” findet man auf der letzten Seite der Steuererklärung. Absetzen lässt sich die Summe, welche die Eigenbelastung übersteigt. Kostenerstattungen oder Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen oder aus privaten Versicherungen lassen sich nicht doppelt bei der Steuererklärung anrechnen.
Für weitere Fragen und Informationen zur Absetzbarkeit von außergewöhnlichen Belastungen in der Steuererklärung steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.

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Risiko der Betriebsprüfung

Um Bestechungszahlungen aufzudecken, rückt das Thema Compliance in den Fokus der Unternehmen. Steuerprüfer der Finanzbehörden sind sensibilisiert, Bestechungsfälle an die Staatsanwaltschaft zu geben.

Dabei sind die Steuerprüfer in den Betriebsprüfungen vor allem auf Zahlungen fixiert, die steuerlich als Betriebsausgaben deklariert werden. Daher ist es ratsam, das Compliance-Management-System auf Wirksamkeit hin zu überprüfen. Denn das Bewusstsein, über die Betriebsprüfung der Finanzbehörden ins Gesichtsfeld der Staatsanwaltschaft zu geraten, hat sich noch nicht durchgesetzt. Die Gefahr wird unterschätzt. Dabei arbeiten die Finanzbehörden auch im Ausland in ähnlicher Form. Das Tochterunternehmen im Ausland bietet keine Problemlösung, da sämtliche Vergehen an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet werden müssen. Auch wenn die Korruption zufällig im Zusammenhang mit einer Betriebsprüfung aufgedeckt wird, besteht in den meisten Ländern eine Meldepflicht an die Strafbehörde. Ermittlungen werden in jedem Fall eingeleitet. Unabhängig von der Höhe einer Bestechungsgeldzahlung findet eine Ermittlung in jedem Fall statt. Im Großteil aller Länder existiert ein Unternehmensstrafrecht. Die Sanktionen in den einzelnen Ländern können stark voneinander variieren. Über das Risiko Bestechungszahlungen bei Betriebsprüfungen zu ermitteln, informiert Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in Mannheim.

Strafmaß bei Bestechungszahlungen

Die Korruption über Bestechungsgeldzahlungen ist ein gesellschaftliches Problem. Auswirkungen sind materielle Schäden, der Vertrauensverlust in das Unternehmen und eine Verzerrung des Wettbewerbs. In Deutschland drohen sowohl den Tätern als auch den Unternehmen bei Korruptionsfällen Konsequenzen. Hat ein Unternehmensmitarbeiter Bestechungsgelder transferiert oder angenommen, muss das Unternehmen mit Strafzahlungen von bis zu zehn Millionen Euro rechnen. Weitere mögliche Sanktionen: Ausschluss bei öffentlichen Vergaben sowie Streichung bei öffentlichen Subventionen.
Bei Bestechungen im Geschäftsverkehr droht für den Täter eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.

Für zielgerichtete Fragen und weitere Informationen bei der Aufdeckung von Korruptionszahlungen steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.

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Tierfreunde sparen Steuern

Ein Freundschaftsbund fürs Leben kennzeichnet die Beziehung zwischen dem Tierhalter und seinem Liebling. Diese Freundschaft ist dem Bürger einiges wert. Lassen sich damit Steuern sparen, um so besser.

Das Halten von Haustieren eignet sich zwar nicht, um im großen Stil Steuern einzusparen, aber manchen Kostenaufwand kann der Tierfreund steuerlich geltend machen. So können beispielsweise die Kosten für die Betreuung von Haustieren als haushaltsnahe Dienstleistungen in der Steuererklärung abgesetzt werden. Die Einkommensteuer reduziert sich um die Betreuungsaufwendungen, höchstens jedoch um einen Betrag von 4000 Euro pro Jahr. Zu dieser positiven Entscheidung für alle Haustierhalter kommt das Finanzgericht Münster in einem aktuellen Urteilsspruch. Die steuerlichen Mehraufwendungen für das Haustier lassen sich aber nur geltend machen, wenn die Versorgung, Pflege und Betreuung im Haus und Garten des Steuerpflichtigen stattfindet. Über den steuerlichen Status der Steuerersparnis in Verbindung mit dem Haustier informiert Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in Mannheim.

Betreuung und Tierarzt

Im Streitfall nahm ein Hundebesitzer mehrmals einen Tier-Betreuungsservice in Anspruch. Die Kosten für den Hundetrainer ließen sich nicht steuerbegünstigt absetzen, da die Betreuung außerhalb des eigenen Hauses stattfand. Es reicht nicht aus, wenn der Hundetrainer das Tier zu Hause abholt und danach wieder zurückbringt. Der Betreuer muss stets persönlich zur Versorgung, zur Fellpflege und zum Ausgang mit dem Haustier in das Haus des Steuerpflichtigen kommen und dort seiner Tätigkeit nachgehen. Bei einem anderen Fall, der ebenfalls vor dem Finanzgericht Münster entschieden wurde, ging es darum, ob sich die Kosten für den Tierarzt steuerlich abziehen lassen. Der Kläger hatte den Arzt nach Hause bestellt, um das Tier behandeln zu lassen. Das Finanzamt stimmte dem steuerlichen Abzug zu. Für den korrekten Rechnungsausgleich gilt: Der Tierbesitzer muss die Rechnung bargeldlos per Banküberweisung oder Abbuchung begleichen. Gehört ein Hund als Wachhund zum gewerblichen Betriebsvermögen, ist das Tier über die Abschreibung als Betriebsausgabe absetzbar. Sofort abzugsfähig sind die laufenden Kosten des Betriebshundes, beispielsweise das Futter und die Tierarztrechnungen.

Für offene Fragen und weitere Informationen für Tierliebhaber zur Regelung von begünstigten haushaltsnahen Dienstleistungen steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.

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