Wieder mehr Unternehmen in finanzieller Schieflage

Alternative Finanzierungen wie Sale & Lease Back helfen Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlichen Schieflage befinden.

BildDigitalisierung, Handelsstreit und eine verhaltene Konjunktur der Euro-Zone: Das Fahrwasser für Unternehmen ist derzeit alles andere als ruhig. Kaum verwunderlich also, dass sich Banker laut aktuellem Restrukturierungsbarometer des FINANCE-Magazins und des Beratungshauses Struktur Management Partner (SMP) wieder verstärkt mit Unternehmenskrisen konfrontiert sehen. Die 160 an der Umfrage teilgenommenen Restrukturierungsexperten rechnen sogar mit einem weiteren Anstieg. Nachdenklich stimmt, dass 52 Prozent von ihnen laut eigener Aussage erst einbezogen werden, wenn sich die Liquiditätskrise kaum noch bewältigen lässt. Der Handlungsspielraum für den Unternehmer ist dann bereits stark eingeschränkt – die finanziellen Reserven sind aufgebraucht. Schlimmer noch: Oft gibt es bereits Rückstände bei Krankenkassen oder Sozialabgaben, die Kreditlinien sind ausgeschöpft und die Außenstände sind hoch. Dringend benötigte Sanierungsmaßnahmen wurden vom Unternehmer meist immer wieder verschoben, Lage und Stimmung schwanken zwischen Ratlosigkeit, Abtauchen und die Krise doch noch ver-leugnen.

Einstige Vorzeigebranchen häufiger in Schwierigkeiten

Besonders hoch ist die Zahl der Restrukturierungsfälle im Wirtschaftszweig “Handel und E-Commerce”. Gerade über dem stationären Handel schwebt die Digitalisierung wie ein Damoklesschwert. Auf dem zweiten Platz im Branchenvergleich folgt Fahrzeugbau und -zubehör. Hier sind es vor allem die Machtkämpfe zwischen den großen Autobauern und ihren Zulieferbe-trieben, die Liquiditätsengpässe heraufbeschwören können. In der Branche hört man immer wieder von extrem langen Zahlungszielen oder von Abnahmezusagen, die dann doch nicht eingehalten werden. Doch auch im unerschütterlich wirkenden Maschinen- und Anlagebau sind wieder häufiger Sanierungen notwendig. Die Erfolgsaussichten dafür haben sich jedoch im Vergleich zur vorherigen Umfrage etwas eingetrübt. Nur noch 39 statt 42 Prozent der befragten Banker konnten ein Mehr an erfolgreichen Marktrückführungen feststellen. Zudem ist der Anteil der Restrukturierungsexperten, die einen Anstieg von Insolvenzen wahrnehmen, von 11 auf 14 Prozent angewachsen. Die Gefahrenlage für Unternehmen spitzt sich mit Blick auf die eingeführten US-Strafzölle und die schwächelnde europäische Konjunktur weiter zu und auch die steigenden Renditen am Anleihemarkt sowie die am Horizont aufziehende Zinswende können diese Entwicklungen begünstigen.

Finanzierung im Krisenfall schwierig

Die Finanzierung im Krisenfall schätzen 29 Prozent der Restrukturierungsexperten als schwierig oder sehr schwierig sein. Alarmierend ist dabei, dass 53 Prozent der Befragten angeben, Banken würden mehr dazu neigen, Abschreibungen hinzunehmen, als weiter zu finanzieren. 44 Prozent befürchten zudem weiteren Personalabbau in ihrer Restrukturierungsabteilung – ein zusätzliches schlechtes Vorzeichen für die Begleitung bei künftigen Krisenfällen. “Den Banken sind bei Krisenengagements die Hände gebunden”, bestätigt Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. “Sie haben strenge Auflagen und kaum Möglichkeiten, Sanierungsphasen mit frischen Mitteln zu begleiten. Alternative Modelle, die bonitäts- und bankenunabhängig funktionieren, können so zu einem wahren Rettungsanker für Unternehmen werden. Factoring oder Sale & Lease Back sind zum Beispiel Finanzierungsansätze, die häufig in Restrukturierungen oder sogar der Insolvenz zum Einsatz kommen.” Sale & Lease Back ist vor allem für produzierende Unternehmen geeignet, wird aber auch in der in Baubranche oder der Transportlogistik angewendet. Der Fokus liegt bei dieser Finanzierungsform auf den Objekten – sie ist demnach für alle Betriebe interessant, die über einen umfangreichen gebrauchten Maschinenpark verfügen, der mobil ist, werthaltig und beliebig einsetzbar. Im Rahmen einer reinen Innenfinanzierung lassen sich die im Maschinenpark gebundenen finanziellen Mittel heben. Finanzexperte Carl-Jan von der Goltz beschreibt das Modell näher: “Wir kaufen nach entsprechender Bewertung die Maschinen an und zahlen den Kaufpreis auf das Unternehmenskonto aus. So erhält der Betrieb zusätzliche Liquidität, die dann zum Beispiel für die Optimierung des Geschäftsbetriebes zur Verfügung steht.” Die Produktion kann währenddessen ohne Unterbrechung weitergehen, denn das Unternehmen least die Objekte direkt im Anschluss des Verkaufes zurück.”

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Herr Carl-Jan von der Goltz
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Kurzprofil Maturus Finance GmbH

Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 15 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 10 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

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Generationenwechsel im Mittelstand: Nachfolgelösung durch Unternehmensverkauf

Unternehmensnachfolgen bestimmen den aktuellen Diskurs – bis 2022 stehen eine halbe Million bei kleineren und mittleren Betrieben an. Doch wie setzt man die Finanzierung auf?

BildEine halbe Million Unternehmensnachfolgen stehen bis 2022 bei kleinen und mittleren Betrieben (KMU) an, so das Ergebnis des aktuellen KfW-Mittelstandspanels. Experten sprechen bereits von einer Phase des Generationswechsels in Deutschland. Die Übergabe im Familienkreis ist dabei immer noch die erste Wahl: 54 Prozent aller Inhaber möchten ihr Unternehmen in den Händen eines Familienmitglieds wissen. Immerhin 42 Prozent können sich den Verkauf an einen Externen vorstellen, ein sogenanntes “Management-Buy-in (MBI). Lediglich ein Viertel der KMU zieht die Übergabe an einen derzeitigen Mitarbeiter in Betracht, 27 Prozent erwägt einen Verkauf an einen aktuellen Miteigentümer. Erwirbt das bisherige Management die Mehrheit vom Alteigentümer, bezeichnet man dies als Management-Buy-out (MBO). Unabhängig von der gewählten Übergabeform ist die Nachfolge ein komplexer Prozess, der nicht nur steuerlich, rechtlich oder finanziell viele Besonderheiten und Aufgaben mit sich bringt. Auch emotional ist eine Übergabe für alle Beteiligten etwas Außergewöhnliches. Beim bisherigen Inhaber erweisen sich Emotionen sogar häufig als Bremse – viele schieben es zu lange hinaus, sich mit der Abgabe des Lebenswerks intensiv zu beschäftigen. Die KfW gibt an, dass 42 Prozent der bis 2019 anstehenden Nachfolgen bis jetzt kaum oder nicht konkret vorbereitet sind. Die Optionen für einen erfolgreichen Generationswechsel werden meist jedoch nicht besser, je länger sich die Übergabe hinauszögert. Die Investitionstätigkeit geht häufig zurück, gute Mitarbeiter verlassen aufgrund unsicherer Perspektiven den Betrieb. Im schlimmsten Fall entsteht eine Abwärtsspirale: Umsätze und Erträge sinken, potentielle Nachfolger sind immer schwerer zu finden, der Wert des Unternehmens wird dann negativ beeinflusst.

Theorie und Praxis der Unternehmensbewertung
Der Unternehmensbewertung kommt im Übergabeprozess eine ganz besondere Bedeutung zu – nicht selten scheitern Nachfolgelösungen, weil der Alteigentümer den Wert seines Betriebs viel höher einschätzt als ein potentieller Käufer.

In der Praxis gibt es zwar kein einheitliches Modell oder eine feste Heran-gehensweise zur Unternehmensbewertung, wie Harald Link, Geschäftsführer des M&A-Beratungshauses Harald Link Mergers & Acquisitions, Internationale Beteiligungs- und Fusionsberatung, erläutert: So werden bei Unternehmenstransaktionen heutzutage generell entweder Substanz- oder aber Ertragsüberlegungen, eventuell auch aus einem Mix beider Werte, angestellt. Dieses allerdings vor dem Hintergrund, dass zumindest in der Theorie heutzutage darüber Einigkeit besteht, dass sich unter Fortführungsgesichtspunkten der Wert eines Unternehmens mit zufriedenstellender Rendite nach dessen Fähigkeit errechnet, zukünftig positive Liquiditätsüberschüsse zu erwirtschaften. Die Ermittlung des Unternehmenswertes erfolgt dabei entweder nach dem Ertragswert- beziehungsweise – vor allem bei internationalen Transaktionen – dem Discounted-Cashflow-Verfahren.”

Beide Verfahren beruhen auf der gleichen konzeptionellen Grundlage und führen bei vergleichbaren Bewertungsannahmen zu identischen Unternehmenswerten: Die zukünftigen Liquiditätsüberschüsse werden auf den Bewertungsstichtag abgezinst und somit der Barwert ermittelt. Nach den heute allgemein anerkannten Regeln für Unternehmensbewertungen ergibt sich der Wert eines Unternehmens also aus dem künftigen Nutzen, den das Unternehmen in erster Linie aufgrund seiner im Bewertungszeitpunkt vorhandenen materiellen Substanz, seiner Innovationskraft, seiner Produktgestaltung und Marktposition, seiner inneren Organisation sowie seines Managements in Zukunft erbringen kann.

Argumentationsbasis für Preisverhandlungen
Die in die Unternehmensbewertung einfließenden Einnahmen- und Ertragsüberschüsse beziehen sich ausschließlich auf die Zukunft und können deshalb nur unter bestimmten Prämissen prognostiziert werden. “Viele Komponenten spielen bei der Berechnung eine Rolle, die in der Praxis außerdem zudem unterschiedlich gewichtet werden”, erläutert Link. “Allerdings bietet hier das Institut der Wirtschaftsprüfer Deutschland mit dem IDW S1 zumindest einen theoretischen Qualitätsstandard.”

In der Praxis wird bei Unternehmenstransaktionen häufig ein Unternehmensbewertungs-Gutachten durch Wirtschaftsprüfer oder andere professionelle Bewertungsfachleute erstellt. Unabhängig von den verschiedenen Ansätzen liegt der wesentliche Vorteil eines Gutachtens zur Ermittlung des Unternehmenswertes vor allem darin, wenn das strategische Ressourcenpotential explizit herausgearbeitet worden ist. Im Übrigen wird eine Argumentationsbasis für die Preisverhandlungen geschaffen, die Ermittlung des tatsächlichen Unternehmenswertes aus der Komplexität gelöst und in den einzelnen Schritten nachvollziehbar und damit überprüfbar.” Allerdings: Selbst die profundeste Wertermittlung bringt nichts, wenn eine geplante Unternehmenstransaktion an der fehlenden Finanzierung des möglichen Erwerbers scheitert.

Finanzierung als Hemmnis für eine Nachfolgelösung
Bereits der DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge wies darauf hin, dass jeder zweite potentielle Übernehmer Schwierigkeiten hat, den Kaufpreis und die erforderlichen Modernisierungsinvestitionen zu finanzieren. Das gilt selbst in der aktuellen Niedrigzinsphase. Die zusätzlichen Regulierungen der Finanzmärkte werden den Zugang zu Fremdkapital sukzessive er-schweren und oft würde die Hausbank die Übernahme zwar generell be-gleiten, kann aber nur einen Teil der benötigten Kaufpreissumme bereitstellen. Alternative Finanzierungsmodelle können hier eine interessante Option sein. “Produzierende Unternehmen binden in Form gebrauchter Maschinen und Anlagen oft erhebliche finanzielle Reserven, die sich über Sale & Lease Back heben lassen”, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. “Wir kaufen die Maschinen an und der Betrieb least diese direkt im Anschluss zurück. Der Kaufpreis kann zum Beispiel für die Gestaltung einer Nachfolgelösung genutzt werden. In den vergangenen Jahren haben wir mit diesem Finanzierungsmodell eine Vielzahl von Übernahmen ermöglicht, als MBI oder MBO. Die Konstellationen waren dabei unterschiedlich: Es wurden Altgesellschafter ausgezahlt, Teilbereiche hin-zugekauft oder manchmal auch der komplette Wettbewerber übernommen.”

Kaufpreisfinanzierung mit Sale & Lease Back
Sale & Lease Back kommt meist dann zum Einsatz, wenn zusätzliche Liquidität für einen besonderen Anlass benötigt wird, die ohne Covenants eingesetzt werden kann – und das innerhalb kurzer Zeit. “Als bankenunabhängiger Finanzierer sind unsere Entscheidungswege in der Regel schneller als die der Bank”, bestätigt der Experte. “Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, lässt sich der Kaufpreis innerhalb von vier bis sechs Wochen auszahlen”. Neben der Möglichkeit der schnellen Umsetzung hat Sale & Lease Back den Vorteil, dass es nahezu bonitätsunabhängig funktioniert. So erhalten selbst Unternehmen die wirtschaftlich nicht optimal dastehen oder vielleicht erst eine Restrukturierung durchlaufen haben und die Neue-rungen sich noch nicht in der Bonität wiederspiegeln, eine Chance. “Wir begleiten häufig sogar einen Neustart aus der Insolvenz. Auch das ist ja eine Form der Nachfolge, wenn natürlich nicht der Klassiker”, so von der Goltz. In Form eines Asset-Deals werden dann ausgewählte Objekte in eine neue Gesellschaft übertragen und der Geschäftsbetrieb zum Beispiel von einem neuen Eigentümer fortgeführt.

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Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 10 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

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Banken im Spagat zwischen Regulierung und der Suche nach neuen Märkten

Banken und Sparkassen sind weiterhin wichtige Partner, aber nicht mehr als alleinige Finanzierer sondern im Zusammenspiel mit anderen zum Beispiel bankenunabhängigen Anbietern.

BildSeit einigen Jahren schrumpft die Anzahl der Banken in Deutschland: Während es 1996 noch 3.700 waren, sind es heute nur noch 1.800. Das belegen neue Angaben des Informationsdienstes Barkow Consult. Im gleichen Zeitraum nahmen die Zweigstellen von 66.000 auf 30.600 ab. In 2017 beschleunigte dieser Prozess besonders: Die Zahl der Banken sank um 4,7 Prozent, in den Jahren davor lag der Durchschnitt bei 3,2 Prozent. Jedoch verschwindet lediglich ein Bruchteil der Geldhäuser wirklich vom Markt, wie zum Beispiel im Falle der insolventen Frankfurter Maple Bank oder der Dero Bank, die im Februar dieses Jahres Insolvenz anmelden musste. Vielmehr wird in der deutschen Bankenlandschaft umstrukturiert, saniert und meist fusioniert.

Umbruch der deutschen Finanzlandschaft
Experten gehen sogar davon aus, dass der ganz große Umbruch erst noch bevor steht: Nach einer aktuellen Untersuchung der Beratung Oliver Wyman werden in zehn bis 15 Jahren lediglich noch 150 bis 300 Banken übrig bleiben. Der größte Treiber liegt im Thema Digitalisierung der Finanz-dienstleistungen. Viele Kreditinstitute haben hier großen Nachholbedarf und es drängen bereits neue Player mit frischen Geschäftsmodellen auf den Markt. Neben diesen Herausforderungen kämpfen Banken nicht nur mit strengeren Regulierungen, sondern auch mit den daraus resultierenden Kosten – und das in einer anhaltenden Niedrigzinsphase. Laut Oliver Wyman seien die Bankenerträge zwar mit 115 Milliarden Euro von 2013 bis 2016 stabil geblieben, jedoch sind die meisten Häuser kaum profitabel. Während im Vergleich US-Banken 2016 auf eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von rund neun Prozent kommen, sind es bei den Instituten hierzulande nur etwa ein Prozent. Den Veränderungsprozess gehen die Beteilig-ten recht unterschiedlich an – während einige Banken hadern und sich kaum weiterentwickeln, gestalten führende Häuser diesen aktiv. Sie setzen auf neue Geschäfts- und Servicemodelle, sind offen für andere Ansätze und vielseitige Kooperationen. Auf Kundenseite gibt es ebenfalls ein Umdenken. Immer mehr Unternehmen setzen auf einen strukturierten Finanzierungsmix – weg von einer reinen Bankenlinie, hin zur Zusammenarbeit mit mehreren Geldgebern.

Google & Co. wollen im Finanzierungsmarkt mitmischen
“Der moderne Unternehmer von heute prüft genau, welche Finanzierungsmodelle seine wirtschaftlichen Ziele unterstützen”, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. “Passend zu seinem Geschäftsmodell, den Anlässen und Gegebenheiten kommen dann verschiedene Varianten zum Einsatz – eine Vielfalt, die dem Unternehmer den größtmöglichen finanziellen Spielraum sowie eine gewisse Flexibilität ermöglicht.” Banken und Sparkassen sind weiterhin wichtige Partner, aber nicht mehr als alleinige Finanzierer sondern im Zusammenspiel mit anderen zum Beispiel bankenunabhängigen Anbietern, Fin-Techs oder Private-Debt-Fonds. Auch globale finanz- und technologiestarke Konzerne, wie Google, Amazon oder Alibaba arbeiten bereits an eigenen oft bankenähnlichen Modellen. Sie können für Banken zusätzliche starke Wettbewerber werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Handlungsvoraussetzungen derzeit nicht für alle Player gleich sind – während Banken bei ihren Geschäften strenge Auflagen beachten müssen und alternative Finanzierungspartner wie Leasing- und Factoringgesellschaften umfangreiche Vorgaben der Bafin, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, zu erfüllen haben, gelten diese beispielsweise für Debt-Fonds nicht. Eine Vielzahl ausländischer Anbieter drängt derzeit auf den Markt – im Fokus teils ag-gressive Kreditfonds, die sich immer stärker für die direkte Darlehens-vergabe an Unternehmen interessieren und Banken in diesem Geschäftsfeld Konkurrenz machen. Die Bafin ebnete 2016 diesen Weg – seitdem dürfen Finanzinvestoren wie Anbieter von Private Equity, Private Debt, aber auch Hedgefonds, offiziell Darlehen an Unternehmen vergeben.

Unternehmensfinanzierung mit Sale & Lease Back
“Für den klassischen Mittelstand in Deutschland gibt es demnach eine Viel-zahl von Optionen für die optimale Finanzierungsstruktur”, bestätigt von der Goltz. “Leasing- und Factoringmodelle gehören für viele Betriebe bereits dazu, jährlich gibt es hohe Wachstumsraten”, so der Experte weiter. Für produzierende Unternehmen mit einem umfangreichen Maschinen- und Anlagenpark kann das Leasingmodell Sale & Leas Back eine interessante Option sein. “Dabei werden gebrauchte Maschinen, die im Betrieb meist erhebliche finanzielle Mittel binden, verkauft und direkt im Anschluss zurück geleast”, beschreibt von der Goltz. “Das Unternehmen erhält im Rahmen einer reinen Innenfinanzierung frische Liquidität.” Sale & Lease Back ist ein assetbasiertes Modell, welches banken- und bonitätsunabhängig ist. Die Finanzierungsgesellschaft Maturus Finance stellt bei der Bewertung des Engagements auf die Objekte ab, wie der Geschäftsführer erläutert: “Wir finanzieren meist umfangreiche Maschinen- oder Anlagenparks. Diese sollten werthaltig, mobil und flexibel einsetzbar sein. Einzel- oder Sondermaschinen sowie mit der Halle verkettete Anlagen eignen sich demnach nicht für Sale & Lease Back.” Die Anlässe für den Einsatz des Modells sind vielseitig, meist wird schnell und flexibel Liquidität benötigt: Die Begleitung von Wachstumsvorhaben, die Umsetzung von Unternehmensnachfolgen, Restrukturierungen, Sanierungen oder sogar Insolvenzen gehören dazu.

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Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 10 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

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Baubranche in Österreich meldet die meisten Insolvenzen

Die Baubranche in Österreich hat die meisten Insolvenzen. Den Baubetrieben fehlen allerdings finanzielle Reserven, um die Quotenzahlung zu realisieren. Sale & Lease Back kann die Lösung sein.

Leicht rückläufige Insolvenzzahlen meldet die KSV1870 für 2017: 5.030 Unternehmen stellten demnach in 2017 in Österreich einen Insolvenzantrag. Die Baubranche hat mit rund 850 Fällen die meisten Insolvenzen. Bei der Schuldenhöhe sind Bauunternehmen zudem mit insgesamt 249,5 Millionen auf Platz 3 der Branchenübersicht. So weist das Bauwesen laut dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung zwar ein Wachstum von 2,8 Prozent auf und erholt sich damit nach den unterdurchschnittlichen vergangenen Jahren – gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Herausforderungen, die Bauunternehmen bewältigen müssen. Zu den häufigsten Krisenursachen gehören laut KSV1870 unter anderem die geringen Margen, mit denen Großaufträge häufig kalkuliert werden.

Finanzielle Reserven fehlen
Zusätzlich erschweren Bürokratie, unflexible Arbeitszeitmodelle sowie eine Vielzahl an Vorschriften in unterschiedlichen Regelwerken das Geschäft. Viele der insolventen Baubetriebe sind außerdem Subunternehmen, die oft kaum finanzielle Reserven haben, eventuell aus einem Projekt resultierende Verluste abzufangen. Alternative Finanzierungsmodelle, wie die
Leasinglösung Sale & Lease Back können die Liquidität und somit das Un-ternehmen stärken. “Die Firmen binden enormes Kapital in gebrauchten Baumaschinen, was sich mit Sale & Lease Back heben lässt”, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance. Der Mittel-standsfinanzierer mit Hauptsitz in Hamburg und einem Büro in Österreich stellt seit 2005 einer Vielzahl von Bauunternehmen finanzielle Mittel für verschiedene Anlässe bereit: “Beim Sale & Lease Back kaufen wir die gebrauchten Baumaschinen an und zahlen den Kaufpreis sofort auf das Ge-schäftskonto aus”, beschreibt von der Goltz das Modell. “Der Baubetrieb least die Objekte direkt im Anschluss zurück. Die Liquidität wird verbessert und gleichzeitig können die Projekte ganz normal weiter umgesetzt werden.” Ein weiterer Vorteil dieser Finanzierungsvariante ist es, dass diese objektbasiert funktioniert. Die Bonität steht demnach – anders als bei einer klassischen Bankfinanzierung – nicht im Vordergrund. “Es ist entscheidend, dass die Objekte langlebig, mobil und wertstabil sind”, erläutert der Finanzexperte die Voraussetzungen der Finanzierung. “Wir stellen bei unserer Bewertung rein auf die Objekte ab.” Geeignet sind dabei eine Vielzahl von Baumaschinen, wie Bagger, Radlader, Dumper, Raupen oder Walzen. Die Gründe für den Einsatz alternativer Finanzierungslösungen sind verschieden. Meist wird anlassbezogen zusätzliche Liquidität benötigt, zum Beispiel für Unternehmensnachfolgen, Restrukturierungs- und Reorganisationsprozesse oder für die Sanierung. “Oft begleiteten wir auch den Neustart aus der Insolvenz”, so von der Goltz. Neben Unternehmen aus der Baubranche oder der Transportlogistik eignen sich vor allem produzierende Betriebe für das Finanzierungsmodell.

Sanierungsplan und Quotenzahlungen als Grundlage für den Neustart
Der Weg aus der Insolvenz führt in Österreich über einen Sanierungsplan und die Zahlung der darin festgelegten Quote. Bei einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung ist der Schuldner verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren 30 Prozent seiner Verbindlichkeiten zurückführen. Beim Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung liegt die Mindestquote bei 20 Prozent und muss ebenfalls innerhalb von zwei Jahren bezahlt werden. Diese Zahlungen sind meist eine Herausforderung für Unternehmen und nicht selten scheitert die Sanierung daran. “Banken können diese Engagements aufgrund ihrer Auflagen selten begleiten”, weiß Carl-Jan von der Goltz. “Mit Sale & Lease Back als Finanzierungsbaustein lassen sich die Quotenzahlungen leichter stemmen und der Weg aus der Insolvenz wird überhaupt erst ermöglicht”.

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Finanzierung als Hemmnis der Unternehmensnachfolge

Oft scheitern Nachfolgen an der Kaufpreisfinanzierung. Es gibt Alternativen zum klassischen Bankkredit – Sale & Lease Back ist eine davon.

BildImmer mehr Unternehmen finden keinen passenden Nachfolger – so das Ergebnis des DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge im Dezember 2017. Von den etwa 6.650 Alt-Eigentümern, die in 2016 die IHK-Beratung aufsuchten, fanden bisher rund 3.000 Betriebe keinen neuen Chef – ein neuer Höchststand, wie die Studie belegt. Auch die Zahl derjenigen sinkt, die überhaupt an einer Übernahme interessiert sind. Zu den Gründen gehören unter anderem die demographische Entwicklung, aber auch die Verunsicherung durch die Erbschaftssteuer. So sehen 23 Prozent der potentiellen Übernehmer Probleme bei der Übertragung des Unternehmens, das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Viele befürchten nach der Reform eine höhere Belastung. Zudem sind viele Punkte noch ungeklärt, zum Beispiel die steuerliche Behandlung von Forderungen.

Überhöhte Kaufpreisforderungen erschweren Verhandlungen
Auch überhöhte Kaufpreisforderungen der Alteigentümer erschweren häufig eine erfolgreiche Übergabe des Betriebes. 41 Prozent schätzen den Wert ihres Unternehmens zu hoch ein. Es fällt ihnen laut Studie schwer, ihr Lebenswerk loszulassen. Sie rechnen die Entbehrungen, das Herzblut und die viele Arbeit in den Kaufpreis mit ein. Für den Übernehmer zählen jedoch nüchterne Fakten, wie die Marktposition, Entwicklungsperspektiven, die Ausstattung sowie der Investitionsbedarf, zum Beispiel im Hinblick auf die meist notwendige Digitalisierung des Unternehmens. Sind sich die Beteiligten schließlich über die Rahmenbedingungen einig, sind weitere Hindernisse zu überwinden.

Knackpunkt Kaufpreisfinanzierung
Die Finanzierung des Kaufpreises ist oft ein großer Knackpunkt, 40 Prozent der potentiellen Übernehmer berichten von Schwierigkeiten. “Wir empfehlen Übernahmeinteressenten dabei, nicht nur mit einem Finanzierungsmodell und einem Geldgeber zu planen, sondern gleich auf einen Finanzierungsmix und mehrere Partner zu setzen”, erzählt Carl-Jan von der Goltz , Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. “So erzielt man eine größere Unabhängigkeit und der Kaufpreis lässt sich meist leichter realisieren.” Nach Angaben des DIHK-Reports nutzen 18 Prozent der Übernehmer einen Bankkredit, 15 Prozent erhalten ein Darlehen vom Übergeber, 11 Prozent setzen auf Mezzanine Finanzierungen und 27 Prozent nutzen Bürgschaften. Eigenmittel der Übernehmer spielen meist lediglich eine ergänzende Rolle zu den Fremdfinanzierungen. “Die objektbasierte Finanzierung Sale & Lease Back kann für produzierende Unternehmen eine optimale Ergänzung sein, denn damit lässt sich der Kaufpreis über eine reine Innenfinanzierung stemmen”, beschreibt von der Goltz. “Die gebrauchten Maschinen und Anlagen kaufen wir an und zahlen den Kaufpreis aus. Im Anschluss least der Betrieb Maschinen sofort wieder zurück, so dass die Produktion fortlaufend erfolgen kann. Stille Kapitalreserven des Betriebes werden gehoben und es erfolgt eine schnelle, flexible Zufuhr von Liquidität. Diese Mittel sind ohne Einschränkungen verfügbar, zum Beispiel für die Gestaltung der Kaufpreislösung oder die Auszahlung von Gesellschaftern”, erklärt von der Goltz weiter.

Sale & Lease back: bonitäts- und bankenunabhängige Finanzierung
Ein weiterer Vorteil von Sale & Lease Back ist, dass die Finanzierung bonitäts- und bankenunabhängig funktioniert. Das Augenmerk liegt bei diesem Ansatz nicht auf der Bonität des Unternehmens, sondern auf der Werthaltigkeit des vorhandenen Maschinenparks. Die zu finanzierenden Güter müssen außerdem zweitmarktfähig und mobil sein. Sale & Lease Back kommt vor allem in produzierenden Unternehmen zum Einsatz, so zum Beispiel im Maschinenbau, der Metall-, Kunststoff-, sowie Holzverarbeitung, in der Lebensmittelindustrie, der Textil- oder Druckindustrie. Doch auch Betriebe aus dem Hoch- und Tiefbau oder aus dem Transportwesen nutzen Sale & Lease Back zur Liquiditätsgewinnung. Geschäftsführer Carl-Jan von der Goltz nennt die Finanzierungsanlässe: “Neben der Finanzierung von Unternehmensnachfolgen kann Sale & Lease Back in vielen Situationen zum Einsatz kommen – immer dann, wenn schnell und flexibel Liquidität im Betrieb benötigt wird. Das ist zum Beispiel bei Restrukturierungsprozessen der Fall, in Sanierungen, bei der Ablösung von Verbindlichkeiten oder der Auftragsvorfinanzierung beim Start aus einer Insolvenz.”

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Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsbetriebe, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) bis 10 Mio. EUR angeboten, in Einzelfällen auch darüber hinaus. Dies korrespondiert in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR. Die Maturus Finance GmbH hat ihren Hauptsitz in Hamburg, Deutschland, und ist seit 2015 auch in Österreich vertreten.

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Innovationsindikator 2017: Deutschland belegt vorderen Platz

Für viele Unternehmen sind Innovationen unabdingbar, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben und nachhaltig zu wachsen. Dafür sind Investitionen nötig, die wiederum finanziert werden müssen.

BildIm weltweiten Vergleich steht das deutsche Innovationssystem mit Rang vier gut da. So das Ergebnis des diesjährigen Innovationsindikators, bei dem im Auftrag von acatech – Deutsche Akademie der Wissenschaften sowie des Bundesverbands der Deutschen Industrie 35 Volkswirtschaften anhand von 38 Einzelindikatoren untersuchten wurden, wie innovationsorientiert und -fähig sie sind. Für viele Unternehmen sind Innovationen unabdingbar, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben und nachhaltig zu wachsen. Laut Studie tragen eine Vielzahl von Einflüssen, Akteuren und Faktoren dazu bei, dass Innovationstätigkeiten gefördert oder überhaupt erst ermöglicht werden: Dazu gehören zum Beispiel Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Bildungsinstitute, Abnehmer und die Finanzierer dieser Prozesse. Das Zusammenspiel und die passenden Rahmenbedingungen, geschaffen auch durch die Politik und Verbände, beeinflussen das Innovationssystem.

Leitbranchen stehen vor Strukturwandel

Obwohl Deutschland derzeit einen vorderen Platz belegt, kann man sich hierzulande nicht auf dem Erfolg ausruhen. Viele Leitbranchen, wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie stehen unter einem hohen Veränderungsdruck. Sie werden einen Strukturwandel erleben, bei dem es um nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit geht. Im internationalen Wettbewerb sind nicht nur neue Technologien und digitale Lösungen gefragt, sondern auch fortlaufende Effizienzsteigerungen sowie vermeintlich weiche Faktoren der Unternehmen- und Arbeitsorganisation. Bei der Finanzierung von Innovationsprozessen hat Deutschland noch Nachholbedarf, wie die Studie belegt. Öffentliche Förder- und Finanzierungsprogramme erreichen nicht alle forschenden kleinen und mittelständischen Unternehmen, zusätzliche steuerliche Anreize fehlen. Und auch beim Einsatz von privatem Wagniskapital und anderen alternativen Finanzierungen sind andere Länder, wie Großbritannien oder die USA einen großen Schritt voraus. “In Deutschland finanzieren sich die meisten Betriebe nach wie vor über Banken, sie nutzen klassische Kredite”, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance. “Betrachtet man beispielsweise die USA, liegt dort der über Angebote von Banken abgebildete Fremdkapitalanteil nur noch bei rund 30 Prozent. Amerikanische Unternehmen setzen auf eine viel breitere Streuung bei Finanzierungsvarianten und der Zusammenarbeit mit Geldge-bern oder Investoren, als es die meisten deutschen Betriebe tun. Der Hauptteil benötigten Fremdkapitals wird mit 70 Prozent über alternative Finanzierungsmodelle und Privat Debt abgebildet.” Für bonitätsstarke Mittelständler ist die Situation am Finanzmarkt derzeit komfortabel, wie von der Goltz bestätigt: “Unternehmen, die wirtschaftlich gut da stehen, erhalten meist verhältnismäßig einfach die optimalen Finanzierungen für Innovationsprozesse oder auch die Reorganisation bestimmter Betriebsbereiche. Schwierig wird es für die diejenigen, die keine Top-Bonitäten haben, denn hier haben Banken oft nur einen geringen Handlungsspielraum bei der Kreditvergabe. Alternative Finanzierungen bankenunabhängiger Geldgeber sind eine große Chance, dennoch ausreichende Mittel zu erhalten. Zum Beispiel für Entwicklungsmaßnahmen oder auch die Restrukturierung des Betriebes.”

Moderne Finanzierungen: banken- und bonitätsunabhängig

Beteiligungskapital von Privatinvestoren, Factoring oder Sale & Lease Back sind einige der Möglichkeiten, die je nach Anlass und Spezifika zur Anwendung kommen können. Für produzierende Unternehmen ist Sale & Back eine interessante Variante der Liquiditätsbeschaffung: Bei diesem Modell stellt der Finanzierer auf die gebrauchten Maschinen und Anlagen eines Betriebes ab. Diese werden angekauft und der Kaufpreis in Form einer Einmalzahlung an das Unternehmen überwiesen. Direkt im Anschluss least die Firma die Objekte zurück, so dass durchgehend weiter produziert werden kann. Das Unternehmen stärkt damit die Liquidität, die Gelder können flexibel und ohne Auflagen eingesetzt werden. “Sale & Lease Back ist eine moderne Art der Innenfinanzierung, die banken- und bonitätsunabhängig ist”, bestätigt Carl-Jan von der Goltz. “Wir stellen dieses Modell seit 2006 erfolgreich im Mittelstand zur Verfügung und haben bereits in einer Vielzahl von Unternehmen die Liquidität erhöht. Da wir die Bonität nachrangig betrachten und keine zusätzlichen Sicherheiten benötigen, funktioniert Sale & Lease Back bei einer Vielzahl von Anlässen, natürlich auch in Innovationsprozessen oder bei einem Strukturwandel von Unternehmen.” Weitere Einsatzfelder sind unter anderem Geschäftserweiterungen, Reorganisationen oder Restrukturierungen, die Finanzierung von Unternehmensnachfolgen oder Sanierungsprozesse. Sogar in der Insolvenz kommt Sale & Lease Back zur Anwendung und unterstützt zum Beispiel den Neustart aus einer Krise. Voraussetzung für die Umsetzung des Modells ist ein werthaltiger Maschinen- und Anlagenpark, der fungibel, mobil und zweitmarktfähig ist. Mit einem Anlagen- und Leasingspiegel können die Experten der Maturus Finance bereits eine erste Einschätzung zu einer möglichen Kaufpreishöhe geben.

Über:

Maturus Finance GmbH
Herr Carl-Jan von der Goltz
Brodschrangen 3-5
20457 Hamburg
Deutschland

fon ..: (49) 040 300 39 36-250
fax ..: (49) 040 300 39 36-249
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email : info@maturus.com

Kurzprofil Maturus Finance GmbH
Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 250 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 10 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

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Asset Deal bei Großinsolvenzen besonders häufig

Bei Großinsolvenzen sind Finanzierungen über einen sogenannten Asset Deal besonders häufig. Sale & Lease Back ist als alternatives Finanzierungsmodell, welches sich eignet.

BildALNO Küchen, Air Berlin oder die FrischBack Gruppe – jeder hat in den vergangenen Wochen von diesen Großinsolvenzen gehört und viele tausend Mitarbeiter sind betroffen. Nach Angaben des Finance-Insolvenz-Reports gab es im dritten Quartal des Jahres 25 Großinsolvenzen bei Unternehmen mit mehr als 20 Millionen Euro Jahresumsatz. Mit 69 Insolvenzanträgen liegt die Anzahl bereits jetzt nach drei Quartalen auf dem Niveau der vergangenen vollen Jahre. Auch bei den mittleren Ver-fahrensgrößen im Umsatzbereich von 10 bis 20 Millionen ist mit 135 Insolvenzanträgen ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen. Ob es sich hier um das Einläuten einer Trendwende handelt oder es bei einem unterjährigen Einzeltrend bleibt, ist abzuwarten.

Übertragende Sanierung häufig genutzt

Die Finance-Studie untersucht außerdem die Branchenzugehörigkeit von großen Unternehmen in der Insolvenz im Zeitraum von 2008 bis einschließlich drittes Quartal 2017. So entfällt bei den insgesamt 989 Verfahren der Hauptteil auf das verarbeitende Gewerbe, gefolgt vom Handel und der Baubranche. Betrachtet man die Verfahrensausgänge dieser Größenklassen, so sind die Fortführungsbemühungen in dem Segment besonders hoch. An erster Stelle der Verfahrensergebnisse liegt mit 607 Anwendungen dabei die übertragende Sanierung mittels eines Asset Deals. Bei einem Asset Deal werden ausgewählte Vermögensgegenstände des Unternehmens an einem vertraglich vereinbarten Stichtag übertragen, zum Beispiel Maschinen, Anlagen, Geräte, Patenten oder Gebäude. Am zweithäufigsten ist die Fortführungslösung mittels Insolvenzplan, 127 Insolvenzpläne wurden im Untersuchungszeitraum bei Betrieben mit mehr als 20 Millionen Euro Umsatz umgesetzt. Dabei muss beachtet werden, dass gerade bei den Insolvenzen in 2016 und 2017 nicht alle abgeschlossen sind – rund 50 Verfahren laufen derzeit noch. Die Komplexität ist bei Verfahren dieser Größenordnungen besonders hoch: Es müssen eine Vielzahl von Faktoren bedacht werden, damit ein Neustart aus der Krise gelingt. Immer wieder scheitern diese Prozesse auch, zum Beispiel weil die Beteiligten nicht alle an einem Strang ziehen oder die Finanzierung nicht ausreichend geplant wurde. “Bei einem Neustart aus der Insolvenz über einen Asset Deal muss der Kaufpreis finanziert werden. Außerdem benötigt das Unternehmen ausreichende finanzielle Mittel für das operative Geschäft und erforderliche Restrukturierungsmaßnahmen – bankenübliche Finanzierungsmodelle stehen jedoch kaum zur Verfügung”, weiß Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH, aus langjähriger Erfahrung mit Distressed-Finance-Situationen zu berichten. “Und auch wenn das Unternehmen über einen Insolvenzplan saniert werden soll, ist für die Umsetzung der meist umfangreichen Sanierungsmaßnahmen Liquidität gefragt.”

Banken finanzieren kaum Krisenfälle – alternative Modelle in der Anwendung

Bei Krisenengagements oder Finanzierungsanfragen von Neugründungen aus der Insolvenz heraus, haben deutsche Banken aufgrund der aktuellen Regularien in der Regel keine Handlungsmöglichkeiten. Meist werden diese Phasen dann von alternativen Geldgebern begleitet und so eine Fortführung überhaupt erst ermöglicht. “Häufig kommen in diesen Sondersituationen alternative Modelle zum Einsatz”, bestätigt von der Goltz. Abhängig vom Geschäftsmodell sind banken- und bonitätsunabhängige Finanzierungen wie Factoring oder Sale & Lease Back geeignet, um die Liquidität zu stärken. Bei produzierenden Betrieben mit einem umfangreichen Maschinen- und Anlagenpark lassen sich stille Reserven heben und mittels einer reinen Innenfinanzierung finanzielle Mittel beschaffen. Carl-Jan von der Goltz bestätigt: “Wir finanzieren beim Sale & Lease Back bonitäts- und bankenunabhängig. Wichtig ist, dass die Maschinen werthaltig und fungibel sind. Sie müssen außerdem mobil sein.” So kann auch in Sanierungsprozessen frische Liquidität generiert werden – zum Beispiel für die Kaufpreisfinanzierung einer Unternehmenstransaktion.

Sale & Lease Back: Schneller und flexibler Finanzierungsansatz

“Sale & Lease Back ist kurzfristig umsetzbar und eignet sich daher auch in zeitkritischen Verfahren. Stimmen alle Interessen überein, ist eine Umsetzung von der Antragsstellung bis zur Auszahlung des Betrags in sechs bis acht Wochen möglich”, so der Finanzierungsexperte weiter. Je nach Krisenstadium sind dafür unterschiedliche Unterlagen und Vereinbarungen nötig. Im Zuge der Umsetzung kauft die Maturus Finance die Objekte an und zahlt den Kaufpreis sofort aus. Gleichzeitig least das Unternehmen die Maschinen zurück – die Produktion kann ohne Unterbrechung erfolgen. “In den vergangenen Jahren haben wir eine Vielzahl von Sale & Lease-Back Finanzierungen in Krisenunternehmen umgesetzt, oft haben wir so gemeinsam mit dem Sanierungsteam eine Betriebsfortführung oder den Neustart überhaupt erst möglich gemacht”, erzählt Geschäftsführer von der Goltz.

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Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 10 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert. Die Maturus Finance GmbH hat ihren Hauptsitz in Hamburg, Deutschland, und ist seit 2015 auch in Österreich vertreten.

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Veränderte Finanzierungsbedingungen im Mittelstand

Sale & Lease Back kann für den Mittelstand bei der Finanzierungsstrategie eine echte Alternative sein. Zumal die KfW Bankengruppe verschlechterte Finanzierungsbedingungen meldet.

BildErstmals seit sieben Jahren melden Unternehmen wieder leicht verschlechterte Finanzierungsbedingungen, informiert die KfW Bankengruppe im Ergebnis der aktuellen Befragung unter 2.100 Unternehmen. Der Anteil der Betriebe, die von gestiegenen Schwierigkeiten bei der Kreditbeschaffung berichten, liegt bei 16,7 Prozent und damit zwei Prozent über der Vorjahresbefragung. Kleine Unternehmen in der Umsatzklasse bis eine Million Euro beurteilen das Finanzierungsklima dabei mit 26,8 Prozent negativer als große. Dennoch empfinden auch in der Umsatzklasse von 2,5 bis 10 Millionen Euro 11,4 Prozent der Betriebe die Finanzierungssituation etwas schwieriger.

Finanzierungsmodelle für besondere Anlässe

Der häufigste Anlass für Kreditverhandlungen ist mit 53,4 Prozent die geplante Anschaffung von Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und Einrichtungen. Für Sonderanlässe, wie Übernahmen und Beteiligungen suchen 6,8 Prozent der Befragten eine Kreditfinanzierung bei ihrer Bank. Diese werden am stärksten vom Verarbeitenden Gewerbe nachgefragt. “Gerade in Sondersituationen setzen Mittelständler zunehmend alternative Finanzierungsmodelle ein – sei es für M&A-Prozesse, für eine Restrukturierung oder Sanierung, für den Neustart aus der Krise oder die Umsetzung der Nachfolge”, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. “Die Hausbank soll dabei aber nicht ersetzt werden, sondern vielmehr ergänzt. Möchte ein Unternehmer zum Beispiel eine Kaufpreisfinanzierung darstellen, weil er einen Betrieb oder Teile davon zukauft, arbeiten Bankpartner und alternative Finanzierer oft zusammen und stellen die Summe über einen Kredit in Kooperation mit Factoring oder Sale & Lease Back dar.” Während eine mögliche Kreditzusage stark abhängig von der Bonität sowie entsprechender Sicherheitenlage des Unternehmens ist, stehen diese Faktoren bei bankenunabhängigen Finanzierern weniger im Fokus. Entscheidend sind bei diesen die Assets des Betriebes – beim Factoring sind es zum Beispiel werthaltige Forderungen, beim Sale & Lease Back werthaltige Maschinen oder Anlagen. Hat ein produzierendes Unternehmen einen umfangreichen gebrauchten Maschinenpark, bindet dieser eine hohe Summe Kapital. Im Rahmen einer Sale & Lease Back Finanzierung lassen sich die internen finanziellen Reserven heben, wie Carl-Jan von der Goltz weiß: “Wir kaufen die Objekte an, zahlen den Kaufpreis direkt aus und das Unternehmen least die Maschinen von uns zurück. Es kann durchgehend produziert werden. Der Betrieb stärkt so seine Liquidität, diese steht ohne Einschränkungen zur Verfügung.” Mittelständler nutzen Sale & Lease Back häufig, wenn eine banken- und bonitätsunabhängige flexible Finanzierung benötigt wird, die schnell umgesetzt werden kann. “Der Unternehmer hat meist schon einen konkreten Anlass, wofür er finanzielle Mittel benötigt”, berichtet von der Goltz. “Innerhalb von sechs bis acht Wochen können wir den Kaufpreis auszahlen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.”

Sale & Lease back: Flexible Finanzierung für viele Branchen

Damit ein Betrieb Sale & Lease Back nutzen kann, sollten mehrere Maschinen, Anlagen, Geräte oder auch LKW´s vorhanden sein. Diese müssen fungibel und mobil sein – Einzelanfertigungen von Spezialmaschinen oder Anlagen, die mit der Produktionshalle verbaut sind, eignen sich nicht. Damit kommt dieser Finanzierungsansatz für viele Branchen in Frage. Neben dem Maschinen- und Anlagenbau sind die Kunden der Maturus Finance unter anderem aus der Metall-, Kunststoff und Holzverarbeitung, der Nahrungsmittel- und Textilindustrie. Aber auch für den Hoch- sowie Tiefbau, die Land- und Forstwirtschaft oder die Transportlogistik ist das Modell interessant.

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Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsbetriebe, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) bis 10 Mio. EUR angeboten, in Einzelfällen auch darüber hinaus. Dies korrespondiert in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR. Die Maturus Finance GmbH hat ihren Hauptsitz in Hamburg, Deutschland, und ist seit 2015 auch in Österreich vertreten.

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Druckindustrie mit Innovation aus der Depression

Die Druckindustrie kämpft aktuell mit einem schwierigen Marktumfeld. Es muss dringend investiert werden. Vor allen Dingen Sale & Lease eignet sich für die maschinenlastige Branche.

BildWie kaum eine andere Branche, kämpft die Druckindustrie mit einem schwierigen Marktumfeld: Überangebote an Produktionskapazitäten, verschärfter Preiswettbewerb, teils niedrige Margen, technischer Wandel, sinkende Kundenloyalität. Die Gesamt-Auflagenhöhe beispielsweise im Zeitungs- und Magazinmarkt sinkt seit Jahren und mit ihr die Anzahl der Unternehmen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gab es 2016 8.373 Druck- und Medienbetriebe. 2015 lag die Zahl noch 2,5 Prozent darüber. Ähnlich sieht es bei den Beschäftigtenzahlen aus: Auch diese fielen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf rund 135.500. Damit konsolidiert sich die Branche weiter. Experten erkennen noch keinen Wendepunkt, auch wenn die Anzahl der Insolvenzen in der Druckindustrie mit 109 eröffneten Verfahren unter dem Vorjahresniveau mit 124 Insolvenzen lag.

Investitionsbereitschaft der Druckbranche steigt

Hatte sich der Weltmarkt für Bogenmaschinen nach Angaben des Druck-maschinenherstellers KBA Anfang des Jahrzehnts halbiert, war er im Bereich der Rollendruckmaschinen sogar um rund 70 Prozent eingebrochen. Einige Branchenkenner äußerten in den vergangenen Wochen aber vorsichtigen Optimismus: Chancen für Druckereien liegen laut Aussage von Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Druck und Medien, in einer guten Geschäftslage der Werbewirtschaft sowie in einer anhaltend hohen Konsumneigung. Auch wichtige kulturelle und politische Ereignisse, wie zum Beispiel die Bundestagwahl, könnten die Entwicklung der Betriebe kurzfristig positiv beeinflussen. Bei der Jahrespressekonferenz Ende Juni 2017 berichtet Deimel von einem stabilen Branchenumsatz im vergangenen Jahr sowie einer steigenden Investitionsbe-reitschaft der Druckbranche.

Investitionen sind vielfach dringend nötig, zumal sich die Drucktechnik fortlaufend weiterentwickelt: Maschinen werden breiter, schneller, effizienter oder können neue Veredelungen umsetzen. Zukunftsthemen mit großem Wachstumspotenzial, wie 3D-Druck, Funktionaler Druck oder Verpackungsdruck, ermöglichen neue Geschäftsfelder und -ideen. Viele Druckereien wollen dieses Potenzial nutzen, möchten und müssen investieren, um eine Nische auszubauen oder einen Marktvorteil zu erreichen. Die Finanzierung dieser Assets zu stemmen, ist für mittelständische Betriebe aber oft eine Herausforderung. “Druckmaschinen sind erhebliche Investitionen von schnell mal mehreren Millionen Euro. Wir empfehlen im Zuge von Neuanschaffungen deshalb immer, die Gesamtfinanzierungsstruktur des Unternehmens zu betrachten und bei Bedarf anzupassen. Immerhin muss der Betrieb dauerhaft kapitaldienstfähig sein”, erläutert Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführender Gesellschafter der Maturus Finance.

Finanzierungen zur Stärkung der Liquidität

Ergänzend zum Kredit kommen in vielen Druckereien alternative Finanzierungen zum Einsatz: Factoring, Leasing, Einkaufsfinanzierung oder Sale & Lease Back sind Modelle, die die Liquidität stärken können. “Druckereien müssen prüfen, welcher Finanzierungsmix im Betrieb den größten Hebel hat und wie die Liquidität dauerhaft gesichert werden kann”, betont von der Goltz. Hat eine Druckerei zum Beispiel viele Kunden mit sehr langen Zahlungszielen, kann Factoring eine gute Lösung sein: Durch den fortlaufenden Forderungsverkauf lassen sich Außenstände minimieren. Verfügt eine Druckerei über mehrere gebrauchte Maschinen oder Anlagen, können mit Sale & Lease Back frische finanzielle Mittel generiert werden. Dabei verkauft der Betrieb seine Assets, wie zum Beispiel eine Bogenoffset-Maschine, Digitaldruckmaschinen, Weiterverarbeitungsstrecken oder Lettershopsysteme an die Maturus Finance und least sie direkt im Anschluss zurück. Die Bonität steht bei Sale & Lease Back weniger im Vordergrund, vielmehr geht es um die Werthaltigkeit und Fungibilität der Güter. Es muss für diese eine Nachfrage am Markt geben, was zum Beispiel Rollenoffse-druckmaschinen derzeit von einer Finanzierung ausschließt. Zum Einsatz kommt Sale & Lease Back meist, wenn banken- und bonitätsunabhängig Liquidität benötigt wird. Das kann bei Unternehmensnachfolgen der Fall sein, wenn Gesellschafter abgelöst werden sollen oder auch in Restrukturierungsphasen, wie sie viele Druckereien durchleben. “Meist sind wir Teil einer Gesamtfinanzierung, zum Beispiel bei Sanierungen oder dem Neustart aus der Insolvenz”, erzählt von der Goltz. “Wir arbeiten dann gut mit den Hausbanken zusammen, die in diesen Sondersituationen oft keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung stellen können und froh sind, wenn ein weiterer Partner dazu kommt.” Das Hamburger Unternehmen finanziert Ticketgrößen zwischen 300.000 und 10 Millionen Euro, in Einzelfällen auch mehr. Für eine erste Einschätzung zur möglichen Kaufpreishöhe reicht der Maturus Finance bereits ein Anlagen- und Leasingspiegel.

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Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft, die innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung anbietet. Der Finanzdienstleister versteht sich als Partner für mittelständische Produktionsbetriebe, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden ab einem Volumen von 300.000 Euro (Zeitwert der Maschinen) bis 10 Mio. Euro angeboten, in Einzelfällen auch darüber hinaus. Dies korrespondiert in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von etwa 5 Mio. bis 200 Mio. Euro. Die Maturus Finance GmbH hat ihren Hauptsitz in Hamburg und ist seit 2015 auch in Österreich vertreten.

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