Vereinfachte Steuerregelungen beim EU-Auslandsgeschäft? Änderung des EU-Mehrwertsteuersystems geplant

Die EU-Kommission hat sich ein neues Mehrwertsteuersystem vorgenommen und Vorschläge unterbreitet. Unternehmen müssen sich auf Änderungen einstellen, können sich aber auch über Erleichterungen freuen.

Bild(Dresden, 17. Juli 2018) Dass man bei regelkonformen Geschäften mit Unternehmen im EU-Ausland etwa elf Prozent mehr Kosten hat als bei Inlandsgeschäften, könnte bald der Vergangenheit angehören. Auf dem Weg zu einem reformierten EU-Mehrwertsteuersystem hat die EU-Kommission vor kurzem ihre im Oktober 2017 vorgestellten “Eckpfeiler” um technische Maßnahmen ergänzt. “Damit sollen die Weichen für simplere und nutzerfreundlichere Regeln sowie weniger Bürokratie gestellt werden”, erklärt Jens Richter, Steuerberater und Prokurist bei der ABG Allgemeine Beratungs- und Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft. Die angestrebte Reform soll das bislang geltende und bereits 1993 nur als Übergangsregelung geschaffene EU-Mehrwertsteuersystem ablösen.

EU-Kommission schiebt unrechtmäßigem Vorgehen den Riegel vor

Anhand eines Beispiels erklärt: “Skrupellose Unternehmen nutzen die Möglichkeit, Waren mehrwertsteuerfrei aus einem EU-Land in ein anderes EU-Land zu liefern, führen die aus dem Weiterverkauf abzuführende Umsatzsteuer jedoch nicht an die dortige Finanzbehörde ab. Als Nächstes erfolgt von einem dritten Unternehmen, an dem die Ware weitergeliefert wurde, der Vorsteuerabzug. Im letzten Schritt wird die gleiche Ware regelmäßig erneut steuerfrei in ein EU-Land geliefert, so dass sich der Kreis schließt beziehungsweise von neuem beginnt. Bevor dieses Vorgehen nachvollzogen werden kann, ist der umsatzsteuerschuldige Unternehmer längst von der Bildfläche verschwunden. Regelmäßig liest man dazu in den Medien unter dem Stichwort `Umsatzsteuerkarusselle` zwischen mehreren beteiligten Unternehmen”, so bringt Jens Richter die Tücken des derzeitigen Mehrwertsteuersystems auf den Punkt. Die neue Regelung soll dieses Vorgehen, das Schätzungen zufolge Kosten in Höhe von etwa 50 Milliarden Euro pro Jahr verursacht, verhindern. “Gelingen soll dies, indem die liefernden Unternehmen die Mehrwertsteuer des Bestimmungslandes in Rechnung stellen und dort abführen müssen. Kurz gesagt: Grenzüberschreitender Handel ist dann mehrwertsteuerpflichtig”, fasst der Steuerberater zusammen.

Schaffen einer zentralen Anlaufstelle

Zur Abwicklung dieser Steuerpflicht hat die EU-Kommission ein “One-Stop-Shop” genanntes Online-Portal vorgeschlagen. Als zentrale Anlaufstelle soll es gleichzeitig die Abläufe der Umsatzsteuer vereinfachen. “Wenn der Handel mit einem ausländischen EU-Abnehmer bisher gewisse Umsatzschwellen übersteigt, muss der Verkäufer im Land des Käufers die Umsatzsteuer in dort festgelegter Höhe zahlen. Dies macht derzeit eine steuerliche Registrierung und eine Steuererklärung im Ausland erforderlich, was Unternehmen viel Aufwand bereitet”, weiß Jens Richter. Dank der zentralen Anlaufstelle sollen Unternehmen künftig in ihrer Sprache und nach den in ihrem Land geltenden Regeln Erklärungen einreichen und Zahlungen vornehmen können.

Bestimmungslandprinzip

“Die direkte Auseinandersetzung mit ausländischen Finanzbehörden entfällt zwar”, hebt der Steuerberater hervor, “doch ohne Kenntnisse im ausländischen Steuerrecht wird es weiterhin nicht gehen.” Auch künftig müssen die umsatzsteuerlichen Regelungen des Bestimmungslandes (zum Beispiel Steuersätze) beachtet werden (Bestimmungslandprinzip).

Bürokratieabbau

Rechnungen sollen künftig auch im EU-weiten Handel nach den Vorgaben des eigenen Landes erstellt werden dürfen. Zudem können Unternehmen künftig wohl auf die Liste von grenzüberschreitenden Transaktionen (“zusammenfassende Meldung”) für ihre Finanzbehörde verzichten. Nicht zuletzt sollen sich die administrativen Schritte beim Verkauf ins Ausland reduzieren. “Insgesamt setzen die Änderungen dann einen Selbstkontrollmechanismus des EU-Mehrwertsteuersystems in Gang”, sagt Jens Richter.

Zertifizierter Steuerpflichtiger

Das neue System sieht die Möglichkeit vor, EU-weit anerkannter zertifizierter Steuerpflichtiger zu werden. “Hierfür ist bei der Finanzbehörde ein Antrag einzureichen und das Einhalten gewisser Punkte zu belegen, zum Beispiel ordnungsgemäße Steuerleistungen, interne Kontrollen und Liquidität”, listet der Steuerberater auf. Die Zertifizierung soll einfachere und weniger Zeit verschlingende Vorschriften mit sich bringen.

Wie geht es weiter?

“Bislang ist das alles noch Zukunftsmusik – wenn auch nicht mehr in allzu weiter Ferne”, gibt Jens Richter zu bedenken. Im kommenden Jahr schon sollen kurzfristige Maßnahmen die EU-Auslandsgeschäfte in steuerlicher Hinsicht bessern bis die Neuregelung des EU-Mehrwertsteuersystems eintritt, womit etwa 2022 zu rechnen ist. Dem Vorschlag zum neuen System müssen zunächst alle Mitgliedsstaaten im Europarat zustimmen, ansonsten tritt er nicht in Kraft.

Unternehmer sollten sich rechtzeitig im Vorfeld über dieses Thema erkundigen. Für Fragen und persönliche Termine stehen Ihnen die Steuerberater von ABG-Partner sehr gern zur Verfügung.

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Tiefere Mehrwertsteuersätze in der Schweiz ab 2018

Nach der Volksabstimmung werden zum 01.01.2018 neue Mehrwertsteuersätze erhoben. Die Sätze sinken, da die Altersvorsorge 2020 vom Volk abgelehnt wurde.

BildVolksabstimmung aufgrund eines Bundesbeschlusses
Am 24.09.2017 fand in der Schweiz eine Volksabstimmung statt, die auf der Basis des Bundesbeschlusses, der sechs Monate zuvor eingebracht wurde, abgehalten wurde. In der Kernthematik drehte sich alles um ein Bundesgesetz, welches eine zusätzliche Finanzierung von der AHV mittels Erhöhung der Mehrwertsteuersätze vorsah. Alle diese Dinge sollten eine Gesamtreform namens Altersvorsorge 2020 bilden. Das Ergebnis der Volksabstimmung war jedoch negativ, so dass der Bundesbeschluss letztlich abgelehnt wurde. Die Konsequenz dieser Ablehnung ist eine Anpassung der Mehrwertsteuersätze zum 01.01.2018.

Änderungen nur mithilfe von Volksbeschlüssen möglich
Das Wesen der neuen Mehrwertsteuersätze ist primär eine Direktverankerung in der Schweizer Bundesverfassung auf der Grundlage der Artikel 130 sowie 196 BV, so dass jede künftig geplante Änderung der neuen Mehrwertsteuersätze erst durch die Schweizer Bevölkerung sowie der Stände mit einer neuen Volksabstimmung Rechtsgültigkeit erlangen kann. Galten seit dem Jahr 2011 Mehrwertsteuersätze in Höhe von 8 Prozent als Normalsatz sowie 3,8 Prozent als Sondersatz Beherbung und 2,5 Prozent als reduzierter Satz, so fallen ab dem 01.01.2018 niedrigere Sätze an. Dieser Umstand wirkt sich auch auf die Saldosteuersätze aus.

Ab dem 01.01.2018 gilt ein Normalsteuersatz in Höhe von nunmehr 7,7 Prozent sowie ein Sondersatz Berherbung in Höhe von 3,7 Prozent. Einzig der reduzierte Satz ist mit 2,5 Prozent im Vergleich zur Vorregelung gleichgeblieben. Die sogenannte Reform Altersvorsorge 2020 ist somit auf der Basis des Willens vom Schweizer Volk abgelehnt worden. Obgleich dies sowohl für die Schweizer Unternehmen als auch für die Bevölkerung gleichermassen positiv ist bleibt der kuriose Beigeschmack, dass sowohl Volk als auch die Stände noch am 09.02.2014 ihre Zustimmung erteilt haben, dass die drei Mehrwertsteuersätze zum 01.01.2018 um insgesamt 0,1 Prozent erhöht werden sollten. Mit dieser Erhöhung sollte der sogenannte FABI, die Finanzierung vom Ausbau der Schweizer Bahninfrastruktur, realisiert werden. Wie die FABI nunmehr in der Praxis umgesetzt und finanziert werden soll wird daher noch in weiteren Schritten geklärt werden müssen, zumal die verbesserte Infrastruktur letztlich auch die Schweizer Unternehmensgründungskultur begünstigen würde.

Wegen den neuen Mehrwertsteuersätzen müssen sich in der Schweiz zahlreiche Unternehmer umstellen. Der Gesetzgeber hat diesbezüglich jedoch bereits eindeutige Regularien aufgestellt, wie die Mehrwertsteueränderung praktisch umgesetzt werden soll. Für den Kunden, der in der Schweiz eine Dienstleistung beispielsweise im Hotelgewerbe in Anspruch nimmt und 28.12.2017 bis zum 02.01.2018 als Gast in einem Hotel logiert, bedeutet dies zunächst eine Rechnung mit zwei ausgewiesenen Mehrwertsteuersätzen. Die beiden Mehrwertsteuersätze müssen jedoch von dem Hotelbetrieb eindeutig von einander getrennt ausgewiesen werden. Die Tage vom 28.12. bis 31.12 müssen zum MwSt Satz von 3.8% ausgewiesen werden, der Tag vom 01.01. auf den 02.01.18 muss mit 3.7% ausgewiesen werden.

Der Zeitpunkt resp. der Zeitraum der Leistungserbringung ist massgebend
Das Datum einer Rechnungsstellung ist nicht massgebend, auch nicht die Zahlung des Kunden. Für den anwendbaren Steuersatz gilt einzig und alleine der Zeitpunkt resp. der Zeitraum der Leistungserbringung. Ein Beispiel korrekter Aufteilung pro rata temporis: Die Firma Bau-Stein Treuhand GmbH erledigt die Buchhaltung für ein KMU Unternehmen, der Auftrag besteht seit 2016 und wird monatlich bezahlt. Der Rechnungsmonat Dezember 2017 umfasst die Leistung vom 01.12.2017 – 31.12.2017, die Rechnung dafür geht am 08.01.2018 an den Kunden und ist bis Ende Januar 2018 zu zahlen., Diese Rechnung wird demnach mit dem MwSt Satz von 8.0% ausgewiesen . Ab der nächsten Rechnung (Leistungserbringung vom 01.01.18 – 31.01.18) muss die Firma Bau-Stein Treuhand GmbH den neuen MwSt. Satz von 7.7% anwenden.

Über:

Bau-Stein Treuhand GmbH
Herr Stefan Liebler
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Wir von der Bau-Stein Treuhand GmbH mit Sitz in Zürich sind spezialisiert auf Schweizer KMU’s, Wir übernehmen sämtliche Treuhand- und Büroarbeiten und helfen den kleinen und mittleren Betrieben, dass sich auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren können.

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Bund für Vegane Lebensweise (BVL) fordert Reform der Mehrwehrtsteuer

19% auf Tierprodukte und 0% auf unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel bewirken positive Auswirkungen auf Klima, Umwelt, Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung und die Gesundheit der Menschen.

Der BVL fordert eine Reform der Mehrwertsteuer, mit der der Konsum tierischer Produkte um bis zu 10% reduziert werden könnte. Damit ergäben sich positive Auswirkungen auf das Klima, die Umwelt, die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung und die Gesundheit der Menschen in Deutschland. Zudem müssten weniger Tiere in den Ställen und Schlachthäusern leiden.

Konkret schlägt der BVL vor, den Mehrwertsteuersatz auf alle tierischen Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch von 7% auf 19% zu erhöhen. Im Gegenzug sollen unverarbeitete pflanzliche Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Getreide von den bisherigen 7% Mehrwertsteuer befreit werden. Damit würden unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel in ihrer Besteuerung anderen lebensnotwendigen Bereichen wie medizinischen Leistungen und Wohnungsmieten gleichgesetzt. Zudem würden die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte nur geringfügig steigen.

Tierische Produkte würden durch die vorgeschlagene Reform um bis zu 11,2% teurer. Unverarbeitete pflanzliche Produkte verbilligten sich um bis zu 6,5%. Dies würde eine deutliche Verschiebung des Konsums weg von tierischen Lebensmitteln hin zu pflanzlichen Lebensmitteln auslösen. Zudem könnte sich der Staat über zusätzliches Steueraufkommen freuen.

Den vollständigen Reformvorschlag inklusive Analysen und Hintergrundinformationen finden Sie auf der Website, auch als pdf zum download.

Der BVL ist nicht die erste Organisation, die eine Reform der Mehrwertsteuer zur Senkung des Konsums tierischer Lebensmittel fordert. Auch das Umweltbundesamt, der Sachverständigenrat für Umweltfragen, Greenpeace sowie der Vegetarierbund Deutschland schlagen eine Abschaffung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Fleisch vor. Neu ist der Vorschlag der Abschaffung der Mehrwertsteuer für unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel.

Der Bund für Vegane Lebensweise hat sich zum Ziel gesetzt, immer mehr Menschen für ein Leben ohne Tierprodukte zu begeistern und die Vorteile einer veganen Lebensweise aufzuzeigen. Hierzu bietet der Verein Informationsmaterial und Veranstaltungen an, die Vorurteile ausräumen und den Umstieg erleichtern. Zudem versteht sich der Verein als Interessenvertretung und Sprachrohr bereits vegan lebender Menschen.

Über:

Bund für Vegane Lebensweise – Büro Lüneburg
Frau Frauke Girus-Nowoczyn
Dorfstr. 10
21391 Reppenstedt
Deutschland

fon ..: 04135-8099186
web ..: http://vegane-lebensweise.org
email : frauke.girus-nowoczyn@bvl-evl.org

“Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.”

Pressekontakt:

Bund für Vegane Lebensweise – Büro Lüneburg
Herr Tobias Hagen
Dorfstr. 10
21391 Reppenstedt

fon ..: 0176 49791378
web ..: http://vegane-lebensweise.org
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Mehrwertsteuer für ausländische Unternehmen in der Schweiz

Zum 1. 1. 2015 traten Änderungen in Kraft, die vor allem die in der Schweiz agierenden ausländischen Unternehmen betreffen. Hintergrund ist der Abbau von steuerlichen Nachteilen der Schweizer Firmen.

BildMehrwertsteuerpflicht greift zum 1. 1. 2015

Konnten bislang Unternehmen, die im Ausland ansässig und in der Schweiz tätig sind, von der Mehrwertsteuerpflicht befreit werden, da sie lediglich der Bezugssteuer unterliegende Leistungen erbracht haben, wurde diese Regelung nun drastisch geändert. Die Mehrwertsteuer muss ebenso abgerechnet werden, wie das bei inländischen Unternehmen der Fall ist, wenn die jährliche Umsatzgrenze von 100.000 Schweizer Franken überschritten wird. Besonders betroffen dürften demnach Firmen des Bauwesens sein, insbesondere Haupt- oder Baunebengewerbes sein, wie Herr Liebler von der treuhand24-kanzlei.ch bestätigte. Damit sollen die bisher bestehenden Nachteile im Bezug auf die Mehrwertsteuer für inländische Unternehmen reduziert werden.

Buchhaltung rechtzeitig organisieren

Um Probleme im Ablauf und bei der fachgerechten Abrechnung der Mehrwertsteuer zu vermeiden, empfiehlt sich daher die vorausschauende Organisation der Buchhaltungsprozesse. Die Einbeziehung eines professionellen Unternehmensberaters erleichtert die Entwicklung effizienter Strukturen, die beispielsweise durch die Auslagerung bestimmter Bereiche enorm profitieren können. Die konkreten Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen stehen natürlich im Vordergrund, mit intelligenten IT-Strukturen und -Lösungen lassen sich unter Einbeziehung externer Dienstleister stringente Abläufe organisieren. Herr Liebler führt weiter aus, dass die Erfahrungen in diesem Bereich sehr positiv sind, denn die Leistungen knüpfen genau dort an, wo die eigenen Ressourcen des Unternehmens aufhören.

Outsourcing – ein interessanter Denkansatz

Es ist nicht nur kostengünstig, sondern erhöht vor allem die Sicherheit für das beziehende Unternehmen: Ausgelagerte Leistungen werden in jedem Fall, also unabhängig von Krankheit oder Urlaub, in hoher Qualität zur Verfügung gestellt. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ergeben sich also interessante Ansätze, die eigene Struktur kritisch zu überdenken, um nicht nur professionelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können, sondern darüber hinaus auch Kosten zu sparen.

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