Vermietung neu gedacht

Berliner Immobilien Startup geht neue Wege bei der Vermittlung von Mietwohnungen – Festpreisvermietung als Reaktion auf Bestellerprinzip

Die Einführung des Bestellerprinzips hat auf dem Immobilienmarkt für Furore gesorgt. Makler, Hausverwaltungen, Eigentümer und nicht zuletzt Mieter sehen sich einer neuen Situation ausgesetzt. Während in der Vergangenheit zumeist der Mieter bei der Anmietung einer durch einen Makler vermittelten Wohnung zur Kasse gebeten wurde, muss diesen nun derjenige bezahlen, der ihn beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Damit gilt nun auch in der Maklerbranche das,was in anderen Bereichen der Wirtschaft schon längst gang und gäbe ist.

Die Tage des klassischen Mietmaklers auf Provisionsbasis scheinen damit gezählt. Den Eindruck bestätigt auch eine Marktanalyse des Online-Portals Immobilien Scout 24, welche genau 100 Tage nach Inkrafttreten des Bestellerprinzips durchgeführt wurde. Demnach seien die Insertionen gewerblicher Immobilienanbieter seit Einführung des Bestellerprinzips deutlich zurückgegangen, während Privatinserate leicht zugelegt hätten. Ein Grund dafür sei unter anderem, dass viele Eigentümer es zunächst selbst versuchten oder den derzeitigen Mieter um Mithilfe bei der Suche eines geeigneten Nachmieters bäten. Immobilienmakler haben also immer öfter das Nachsehen. Laut einer aktuellen Umfrage der Immobilien Zeitung, Immo Media Consult und Immobilien Scout 24 beklagen 4 von 5 Maklern Umsatzeinbußen bei der Vermittlung von Mietobjekten, jeder dritte verzeichnet sogar einen Rückgang um mehr als 50 Prozent. Um dennoch als Makler am Markt bestehen zu können, bedarf es einer grundlegenden Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells.

Wie so etwas aussehen kann, zeigt das junge Berliner Startup H&Z Immobilien. Die Gründer Danny Havel und Benjamin Zühlke hatten bei der Entwicklung ihres Konzeptes vor allem diejenigen Vermieter im Blick, die sich an der bislang üblichen Courtage von 2 Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer gestört haben.

“Bereits vor der Einführung des Bestellerprinzips standen Maklerleistung und die daraus resultierende Provisionsforderung bezogen auf die Vermittlung von Mietobjekten in einem auffälligen Missverhältnis.”, so Zühlke, “Die Nettokaltmiete als Basis für das zu zahlende Honorar heranzuziehen entzieht sich jeder Logik. Vielmehr sollte die Leistung, die ein Makler zweifelsohne erbringt, angemessen vergütet werden. Dabei spielt es unserer Meinung nach keine Rolle, ob die Kaltmiete einer Wohnung 300EUR oder 800EUR beträgt.”

Die Lösung der beiden Immobilienkaufleute (IHK) heißt Festpreisvermietung und soll Aufwand und Vergütung wieder in ein gesundes Verhältnis zueinander setzen. Was konkret darunter zu verstehen ist, erklärt Danny Havel:

“Unsere Kunden bekommen von uns das komplette Spektrum an Maklerdienstleistungen, von der professionellen Objektaufnahme über die Vermarktung bis hin zur Durchführung von Besichtigungen und Prüfung der Bewerberunterlagen. Der Vermieter erhält schließlich eine Vorauswahl passender Interessenten, von denen er nur noch seinen Wunschkandidaten auswählt. Und das alles zum Festpreis von 499EUR zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer, unabhängig von der Höhe der Nettokaltmiete. Wenn gewünscht, übernehmen wir zusätzlich die Erstellung des Mietvertrags und die Wohnungsübergabe, beides gegen einen geringen Aufpreis.”

Ermöglicht werden diese Konditionen nach eigenen Angaben durch standardisierte Prozesse, einer optimierten Ablauforganisation und der Ausnutzung technologischer Möglichkeiten. Dadurch soll der Verwaltungsaufwand minimiert und Zeit eingespart werden, ohne dabei Abstriche bei der Servicequalität zu verursachen. Ein rein auf Computeralgorithmen basierendes Matching, wie es von einigen Online-Maklern praktiziert wird, sei jedoch auch in Zukunft nicht vorgesehen.

“Als Makler sind wir die Schnittstelle zwischen Vermieter und Interessenten. Der Kontakt zu beiden Parteien und die persönliche Betreuung sind die Grundlage unserer Arbeit. Die zwischenmenschliche Komponente lässt sich nicht durch einen Algorithmus ersetzen, sei er auch noch so gut.”, kommentiert Benjamin Zühlke diese Haltung.

Die Idee zur Vermietung zum Festpreis kam den Gründern bereits während ihrer Ausbildung, lange vor der Einführung des Bestellerprinzips. Jedoch sei der Markt erst durch die veränderte Gesetzeslage in die Situation versetzt worden, aktiv nach alternativen Vermarktungskonzepten zu suchen. Havel und Zühlke sind überzeugt: “Die Festpreisvermietung ist ein bedeutender und längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung, von dem letztlich alle beteiligten profitieren werden. Vermieter, die Preise unterhalb der gewohnten Provisionen zahlen, ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen. Hausverwaltungen, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Vermietung ihrer Wohnungen erfahrenen Profis überlassen können. Und Mieter, da auch sie sich auf die kompetente und unabhängige Beratung verlassen können. Wir durchbrechen mit unserem Angebot bewusst alte Muster und sehen darin die Zukunft der Wohnraumvermittlung.”

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Maklerbranche entwickeln wird. Eines aber scheint sicher: Die Zeichen stehen auf Veränderung.

Weitere Infos zur Festpreisvermietung von H&Z Immobilien erfahren Sie hier:
www.h-z-immobilien.de/vermietung

Über:

H&Z Immobilien
Herr Danny Havel
Langerhansstr. 27
12555 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 5587 58 57
fax ..: 030 5587 08 24
web ..: http://www.h-z-immobilien.de
email : info@h-z-immobilien.de

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Die H&Z Immobilien oHG ist ein junges Immobilienunternehmen in Berlin, das es sich zum Ziel gesetzt hat, das Leistungsspektrum des Immobilienvertriebs flexibel und innovativ weiterzuentwickeln. Die Gründer Havel und Zühlke stehen Ihnen als IHK-geprüfte Immobilienkaufleute und Makler für sämtliche Fragen der Immobilienwirtschaft und insbesondere in den Bereichen Verkauf, Vermietung und Wertermittlung gerne zur Seite. Das Auftragsgebiet der Gesellschaft liegt vor allem in Berlin und dem östlichen Berliner Umland.

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Mietpreisbremse und ihre Bedeutung für Vermieter

Seit Mitte 2015 existiert die Mietpreisbremse, aber viele Vermieter wissen immer noch nicht, welche Konsequenzen das für sie hat und worauf sie achten müssen, damit es nicht teuer wird

BildIm Prinzip besteht die “Mietpreisbremse” aus zwei Teilen: dem bundeseinheitlichen “Besteller-
Prinzip” und den individuellen Maßnahmen zur Bremsung der Mieten, die die Länder selbständig für
einzelne Bereiche anordnen können.
“Besteller-Prinzip”: dies bestimmt, dass zukünftig derjenige, der den Makler beauftrag, ihn auch
bezahlen muss. Das wird im Regelfall der Vermieter sein, der dem Makler mitteilt, dass er eine
Wohnung zu vermieten hat.
Nur wenn der Mieter ausdrücklich einen Suchauftrag erteilt, und der Makler nur deswegen für diesen
Kunden aktiv sucht, muss der Mieter die Provision zahlen, die auf max. 2 Monatsmieten zzgl. MwSt.
begrenzt ist. Alle Wohnungen, die der Makler bereits in seinem Bestand hat oder die ihm
anschließend vom Vermieter angetragen werden, müssen vom Vermieter vergütet werden, wobei es
gegenüber dem Vermieter keine Provisions-Obergrenze gibt.
Wichtig: diese Regelung gilt nur für die Vermietung, NICHT für den Verkauf, wo auch weiterhin die
Courtage frei vereinbart werden kann. Und es gilt nur für Wohnimmobilien, nicht für Gewerbe-
Immobilien. Weitere Hinweise auch auf http://www.bruder-immobilienmakler.de/mietpreisbremse
“Mietpreisbremse” wird von den Ländern für die Gebiete angeordnet (einzelne Städte und
Ortschaften), wo ein “angespannter” Wohnungsmarkt herrscht. Die Maßnahme ist auf 5 Jahre
begrenzt. Kriterien sind: Mieten steigen deutlich stärker als Bundesschnitt, die Mehrbelastung der
Haushalte ist deutlich höher als im Bundesdurchschnitt, die Bevölkerung wächst, ohne dass
erforderlicher neuer Wohnraum geschaffen wird, oder geringer Leerstand bei großer Nachfrage.
In diesen Gebieten gibt es folgende Einschränkungen

1. Die Miete darf nicht mehr als 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete (§556d BGB) liegen
2. Sie darf aber in gleicher Höhe wie die Vormiete liegen, falls diese höher ist. Auf Verlangen
des Mieters muss dieses nachgewiesen werden. D.h. kein Vermieter muss bei
Neuvermietung die Miete reduzieren. Außer Ansatz bleiben Mieterhöhungen des
Vormieters, die erst im letzten Jahr des Mietverhältnisses vereinbart worden sind, d.h.
Staffelmieten bleiben wirksam, da diese ja bereits bei Beginn des Mietverhältnisses
vereinbart worde, nur erst später in Kraft getreten sind.
3. Problem ist die Bestimmung der “ortsüblichen Vergleichsmiete”, denn die meisten
betroffenen Gemeinden haben weder einen normalen, geschweige denn qualifizierten
Mietspiegel.
4. Bei Staffelmieten müssen die Kriterien für jede einzelne Staffel erfüllt sein, jeweils zum
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Staffel.
5. Bei Indexmieten muss lediglich die Anfangsmiete den Kriterien entsprechen
6. Kappungsgrenze für Mieterhöhungen innerhalb von 3 Jahren reduziert von 20% auf 15%,
d.h. Sie können innerhalb von 3 Jahren die Miete nur insgesamt – egal ob in einem Schritt
oder mehreren – um 15% erhöhen
7. Ausgenommen sind Neubauten (nach dem 1.10. 2014 erstmalig genutzte und vermietete
Wohnungen) (§556f BGB), sowie in den letzten 3 Jahren vor Beginn des Mietverhältnisses
umfassend modernisierte Wohnungen. Bei diesen können die Modernisierungsmaßnahmen
nach §559 Abs. 1-3 und § 559a auf die ortsübliche Vergleichsmiete aufgeschlagen werden.
8. Auch ausgenommen sind “umfassend modernisierte Wohnungen”, wobei der Begriff
“umfassend” nicht eindeutig definiert ist – man geht von einem Drittel der Neubaukosten
aus. Hierbei wär allerdings zu klären, ob in dem Neubaupreis auch Grundstücksanteil und
Gewinnmarge des Bauträgers enthalten sein sollen.
9. Bei Umwandlung einer Wohnung nach Einzug des Mieters in Teileigentum und
anschließendem Verkauf hat der Mieter einen Sonderkündigungsschutz gegenüber einer
Eigenbedarfskündigung durch den Käufer von bis zu 10 Jahren.
Viele Vermieter versuchen, durch eine “Teilmöblierung” die “ortsübliche Vergleichsmiete” zu
umgehen. Mit Urteil LG Hamburg · Urteil vom 31. Mai 2016 · Az. 316 S 81/15 hat das Gericht
jedoch verfügt, dass der Vermieter den Wert der Möblierung, und AfA genau berechnen muss.
Auch wenn im Gesetzestext sowohl von “Wohnungen” als auch von “Wohnraum” die Rede ist, sind
sich Juristen einig, dass die Regelung auch für die Vermietung von Häusern, z.B. Reihenhäuser, gilt.
Nur gibt es für Häuser nach unserer Kenntnis nirgendwo einen Mietspiegel, auch nicht in den
Gemeinden, die für Wohnungen einen qualifizierten Mietspiegel besitzen.
Wir bei Bruder Immobilien e.K. lösen das Problem dadurch, dass wir Zugriff auf
Datenbanken haben, in denen alle Mietangebote der letzten 5 Jahre gespeichert sind, außerdem
nutzen wir 3 andere Datenbanken, in denen ortsübliche Mieten angegeben werden. Auch wenn
dieses noch nicht richterlich überprüft worden ist, fahren die Vermieter damit besser als mit dem
reinen Bauchgefühl. Außerdem kann im Streitensfall der Makler als Zeuge auftreten, und bei einer
vom Makler sorgfältig ermittelten “ortsüblichen Miete'” müßte der Kläger den Gegenbeweis
antreten.

Über:

Bruder Immobilien e.K.
Herr Ernst-Werner Bruder
Schweizerweg 1
69120 Heidelberg
Deutschland

fon ..: 06221 – 50 28 430
web ..: http://www.bruder-immobilienmakler.de
email : bruder@bruderimmobilien.de

Bruder Immobilien e.K. ist seit über 10 Jahren in der Metropolregion Rhein-Neckar tätig. Mit mehreren festangestellten Mitarbeitern werden Heidelberg und der Landkreis Rhein-Neckar betreut. Der hohe Standard wird nicht nur durch die Zertifizierung nach DIN EN 15733 (entspricht der ISO 9000) ausgedrückt, sondern wir sind auch als Ausbildungsbetrieb für die Duale Hochschule und die IHK zugelassen. Besonderen Wert legen wir auf eine nachvollziehbare Wertermittlung und innovatives Marketing, um Ihre Immobilie zum Höchstpreis zu verkaufen.

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Bestellerprinzip – “Wer eine Leistung einfordert, muss diese auch bezahlen!”

Warum das Bestellerprinzip mehr Segen als Fluch ist – Ein Expertengespräch.

BildKöln – Juni 2015. Am 1. Juni ist das Bestellerprinzip offiziell in Kraft getreten. Bereits im Vorfeld gab es zahlreiche Kommentare über die Vermieter- und Maklerfeindlichkeit des neuen Gesetzes. Doch macht das Bestellerprinzip tatsächlich den Markt für die Vermittler von Immobilien kaputt?

Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG, die erstklassige Bauprojekte im Denkmal- und Neubaubereich realisiert, arbeitet exklusiv mit Spezialunternehmen und ausgesuchten Maklern zusammen, die seinen Kunden bei der Vermietung ihrer Wohnobjekte behilflich sind. Aufgrund seiner Erfahrungen vertritt er eine andere Meinung.

Herr Tantzen, viele Makler sehen sich in ihrer Existenz bedroht durch das Bestellerprinzip. Wieso meinen Sie, hat das Bestellerprinzip durchaus seine Berechtigung?

In allen Bereichen der Wirtschaft zählt: Wer eine Leistung einfordert, der muss diese auch bezahlen! Warum soll dies nicht auch im Immobiliensektor so sein? Wenn ein Vermieter seine Wohnung professionell vermarkten möchte, dann hat er die freie Wahl, wen er damit beauftragt – genauso wie er sich für einen bestimmten Handwerker oder auch Autohändler entscheidet. Wohnungssuchende informieren sich entweder selbst, oder können eine Suchanfrage stellen und werden dann, wenn sie ihre Traumwohnung durch einen Profi gefunden haben, gerne für eine Vermittlung bezahlen.

Glauben Sie nicht, dass nun der Markt durch Eigenvermarktungen der Vermieter leiden wird?

Vielleicht wird der ein oder andere Wohnungseigentümer versuchen, eine Vermarktung selbst vorzunehmen, beispielsweise wenn die Wohnung im eigenen Haus liegt – dort mag das funktionieren. Wir haben in unserem Kundenkreis jedoch vornehmlich Kapitalanleger, die oft noch nicht einmal in der gleichen Stadt leben, in der sie Eigentum besitzen. Die Suche nach geeigneten Mietern ist durchaus komplex und unsere Kunden können eine Eigenvermarktung weder zeitlich leisten noch haben sie die notwendige Expertise über den jeweiligen Immobilienmarkt. Unsere ausschließlich für die Prinz von Preussen Grundbesitz AG agierenden Partner im Maklersektor übernehmen deswegen die Erst- und Folgevermietung für unsere Kunden.

Der Job eines guten Immobilienmaklers beinhaltet eben nicht nur das Einstellen einer Wohnungsanzeige. Er ist Berater und Experte beim Herausfiltern geeigneter Bewerber. So können beispielsweise auch nur gewerbliche Unternehmern bei der Schufa oder Creditreform im Schnellverfahren Auskünfte über Wohnungsbewerber erhalten. Das Maklerbüro trifft dann anhand einer Aufstellung über Bonität, Einkommen, Verpflichtungen und Verbindlichkeiten sowie dem persönlichen Eindruck und dem Sozialgefüge eine entscheidende Vorauswahl für den Immobilienbesitzer. Zudem sorgt es bei Vermietungen für rechtssichere Übergaben, vernünftige Protokolle und nahtlose Anschlussvermietungen.

Letztendlich sollte man das Vertrauensverhältnis zwischen Auftraggeber und Dienstleister nicht unterschätzen. Es gilt, ein verlässlicher Partner für den Immobilienbesitzer zu werden, der darauf baut, dass der bestmögliche Mieter für seine Wohnung gefunden wird. Mit Transparenz und Expertenwissen können so die Kunden überzeugt werden.

Also ist das Bestellerprinzip mehr Segen als Fluch?

Zumindest für etablierte und gut ausgebildete Vermittler. Ich sehe den “Segen” in einer Bereinigung des Marktes, denn gerade im Immobiliensektor tummeln sich eine Menge unqualifizierter Vermietungsmakler. Demnach kann der Ruf der Immobilienbranche durch das neue Prinzip verbessert werden.

Ein bisschen “Fluch” ist dennoch dabei, da sich nun die Frage stellt, ob die übliche Provision von 2,38 Monatsmieten weiter für Makler Bestand hat, denn in Wohnlagen, die gut vermietbar sind, könnten Vermieter darauf drängen, demjenigen den Zuschlag zu geben, der weniger Provision nimmt.

Zudem gibt es auch Gegenden und Wohnungen, die einer großen Fluktuation unterliegen – zum Beispiel in Universitätsstädten. Hier zahlt ein Vermieter irgendwann drauf, wenn er beständig neue Mieter suchen muss, daher wird es vielleicht zukünftig auch Pauschalen mit Hausverwaltungen geben, die sich vermehrt um die Vermietung kümmern, oder es kommt häufiger zu Mietverträgen mit einer Mindestlaufzeit.

Über:

Prinz von Preussen Grundbesitz AG
Herr Theodor J. Tantzen
Fritz-Schroeder-Ufer 37
53111 Bonn
Deutschland

fon ..: 02 28-9 85 17-980
fax ..: 02 28-9 85 17-989
web ..: http://www.prinzvonpreussen.eu
email : info [at] prinzvonpreussen.eu

Die Prinz von Preussen Grundbesitz AG, Bonn, zeichnet sich durch jahrzehntelange Kompetenz auf dem Gebiet der Projektentwicklung und Projektsteuerung aus. Die Kernkompetenz des namhaften Bauträgerunternehmens liegt in der Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung sowohl historischer, denkmalgeschützter und restaurierter Bauwerke als auch von Neubauprojekten, die durch ein unverwechselbares architektonisches Flair sowie exklusive Lage und Ausstattung für sich einnehmen. Weitere Informationen unter www.prinzvonpreussen.eu

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PR & Text Bureau Dipl.-Ing. Margit Schmitt
Frau Constanze von Poser
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Mietpreisbremse trifft weniger hart als Stopp des Steuerbonus für energetische Gebäudesanierung

Die Reglementierung des Marktes für Mietpreise bei Immobilien schlägt hohe Wellen – Verlust der steuerlichen Förderung für energetische Sanierungen bleibt dabei auf der Strecke

BildKöln – März 2015. Die Mietpreisbremse ist zurzeit Gesprächsthema Nummer eins, nicht nur bei Immobilienbesitzern. Doch was wie ein starres Reglement daherkommt, ist im Prinzip nur ein vages Gerüst: Zunächst muss der Bundesrat am 27. März dem Gesetz erst einmal zustimmen. Dann müssen die Länder “angespannte” Wohngebiete definieren und ausweisen. Kurz: Es wird viele Gebiete ohne Mietpreisbremse geben. Während das Thema landauf und landab diskutiert wird, bleibt eine Tatsache bedauerlicherweise völlig auf der Strecke, wie das Bauträgerunternehmen Prinz von Preussen aus Bonn feststellt: Immobilienbesitzer, die ihre Gebäude nach heutigem Stand der Energieeffizienz energetisch sanieren, erhalten jetzt doch keine steuerliche Förderung für dieses Engagement.

Die Prinz von Preussen Grundbesitz AG ist Spezialist für Sanierungen von Altbauten. Dabei setzt das Unternehmen auf erstklassige Ausstattungen, die den neuesten Anforderungen an die Energieeffizienz entsprechen. Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG, stellt klar: “Die Mietpreisbremse wird als Thema überbewertet. In den meisten begehrten Wohnlagen von Ballungsgebieten ist der Mietspiegel schon jetzt flächendeckend hoch und auch mit dem neuen Reglement gibt es noch die Möglichkeit einer 10-prozentigen Steigerung. Irgendwann lässt sich kein Mieter mehr finden, der so teuer anmietet, dann reglementiert sich der Markt selbst.”

“Wir sehen daher die Mietpreisbremse gelassen für unsere Kapitalanleger – zumal es für Denkmalschutzobjekte, wie sie in unserem Portfolio sind, spezielle Abschreibungsmodelle gibt”, erklärt Theodor J. Tantzen und ergänzt: “Viel wichtiger ist doch, dass über die Hälfte aller Mietwohnungen in Deutschland sanierungsbedürftig ist. Es wäre also besser, energetische Gebäudesanierung prinzipiell steuerlich zu fördern, doch genau dieses Vorhaben hat die Regierung wieder gestoppt.”

Ein Model, wie die Stadt Wien es betreibt, indem sie viele Wohnungen in öffentlicher Hand hält, wird in Deutschland aufgrund der knappen Kassen der Städte wohl eher nicht zum Tragen kommen. “Gerade in Städten wie Berlin ist öffentlicher Wohnungsbau schlicht nicht finanzierbar”, ist sich der Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG sicher. “Die Mietpreisbremse hilft demnach nur vordergründig, denn die Nebenkosten werden irgendwann ein Preiskiller für Wohnungen. Energetische Sanierungen zu fördern macht daher Sinn, ist aber für die Politik nicht so öffentlichkeitswirksam.”

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Mietpreisbremse in Stuttgart zeigt keine Wirkung

Mieten sind in Stuttgart nach wie vor hoch – die Mietpreisbremse ist nicht die Lösung des Problems. Gefordert werden Investitionen der Stadt in den Mietwohnungsbau.

Bild
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Seit der Einführung des Gesetzes im November 2015 sind nun doch einige Monate vergangen. Es benötigte jetzt tatsächlich Statistiken, um festzustellen, dass die Mietpreisbremse insbesondere in Ballungsräumen wie Stuttgart nicht greift. Der Mieterverein moniert und die Verantwortlichen denken über eine Verschärfung des Gesetzes nach.

Aber ist es wirklich so verwunderlich, dass dieses Gesetz keine Wirkung zeigt?

Herr Bauer und Frau Breuer, Inhaber des Maklerbüros Residence Immobilien, vermitteln seit vielen Jahren vorwiegend im Stadtbereich Stuttgart Mietwohnungen. Auf Grund der Erfahrungen im Mietwohnungsmarkt war den Inhabern der Makleragentur bereits von Anfang an klar, dass dieses Gesetz so niemals funktionieren kann.
Ein Gesetz ohne klare Struktur, ohne Kontrollen oder Sanktionen, dafür mit nicht nachvollziehbaren Ausnahmeregelungen, generell basierend auf dem Mietspiegel. Also auf einem Instrument, welches dringender Überarbeitung bedürfte. Denn der aktuelle Mietspiegel der Stadt Stuttgart ist, die angegebenen Mietpreise betreffend, eigentlich schon wieder völlig veraltet. Mit der Realität haben diese Angaben wenig zu tun.

Das Hauptproblem ist doch aber, dass es generell viel zu wenig Wohnungen in Stuttgart gibt. Die Nachfrage ist seit Jahren um ein Vielfaches höher als das Angebot.

Für die allgemeine Wohnungsnot in Ballungsräumen private Immobilieneigentümer mit der Mietpreisbremse zu “bestrafen”, ist nicht fair. Sie investieren ihr oftmals hart verdientes Geld in Immobilien um fürs Alter vorzusorgen. Diese Wohnungen stellen sie fremden Menschen als Wohnraum oft über viele Jahre zur Verfügung und gehen dadurch ein großes Risiko ein. Es ist absolut nachvollziehbar, dass dieses Risiko durch die Mieteinnahmen auch finanziell gut abgesichert sein soll.

Wer trägt denn den Schaden, den Mietnomaden verursachen? Wer unterstützt bei der Wohnungsrenovierung, wenn die Mieter keine Rücksicht auf fremdes Eigentum nehmen? Wer hilft bei längerem Mietausfall? Diese und noch mehr Risiken nehmen private Eigentümer auf sich, wenn Sie Wohnraum zur Verfügung stellen. Somit kann man sagen, dass ein maximal erzielbarer Mietpreis, der wohlgemerkt auch noch versteuert werden muss, nicht nur als Reingewinn betrachtet werden kann, sondern auch teilweise als Rücklage für Renovierungen und Mietausfälle dient.

Da Eigentümer im Problemfall auch keine Unterstützung von Seiten der Regierung erhoffen können, ist es durchaus legitim, eine gute Mietrendite erzielen zu wollen.

Nach Ansicht der Maklerin von Residence Immobilien kann es nicht sein, dass für Neubauten fast “Wuchermieten” verlangt werden dürfen (da diese ja von der Mietpreisbremse ausgenommen sind) und private Vermieter von Bestandsimmobilien diejenigen sind, welche durch die Mietpreisbremse massive Einbußen hinnehmen müssen. Sie sind somit diejenigen, die für die Versäumnisse der Regierung, sowie auch der Stadt Stuttgart, im Wohnungsbau gerade stehen müssen.

Für Mieter, die in Stuttgart mit Mietpreisen weit über dem Mietspiegel konfrontiert werden, ist dies natürlich nicht erfreulich. Jedoch kann für diese Situation nicht allein der private Immobilieneigentümer verantwortlich gemacht werden.

Die Mietpreisbremse kann somit nicht die Lösung des Problems sein. Vielmehr sieht hier Frau Breuer, Mitinhaberin des Maklerbüros Residence Immobilien, in erster Linie die Stadt Stuttgart in der Pflicht, insbesondere wenn es um “bezahlbaren Wohnraum” geht. Es werden viel zu wenige (städtische) Wohnungen gebaut und auch die Umnutzung von gewerblichen Gebäuden in Wohnraum könnte effektiver gestaltet werden. Man nehme sich hier ein Beispiel an der Stadt Wien. Auf Grund der, von der Stadt Wien, seit Jahren getätigten Investitionen in den “eigenen Wohnungsbau” sind Wohnungsnot und Mietpreisbremse dort kein Thema. Obwohl zu den bereits über 1,8 Mio. Einwohnern im Jahr 2015 nochmals ca. 43.000 Menschen hinzukamen.

Bei den Verantwortlichen der Stadt Stuttgart, so die Meinung der Immobilienmaklerin Frau Breuer, liegt der Fokus wohl eher darin den “Gewerblichen Bereich” mit noch mehr Geschäften und Einkaufszentren prestigeträchtig weiter aufzuwerten und noch mehr Bauvorhaben im hochpreisigen Segment zu genehmigen, als für die Bürger bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Und es geht hier nicht um das Thema “sozialer Wohnungsbau”, sondern ganz einfach um für “normal verdienende Bürger” bezahlbare Mietwohnungen.

Wenn da seitens der Stadt endlich ein Umdenken stattfinden würde, wäre auch das Thema Mietpreisbremse KEIN Thema mehr.
Denn Angebot und Nachfrage regulieren schon immer den Markt!

Weitere Informationen zum Thema Mietpreisbremse erhalten Sie von den Immobilienexperten der Firma Residence Immobilien in Stuttgart.

Bildquelle: fotolia.com 56305285©stockWERK

Über:

Residence Immobilien OHG
Herr Sascha Bauer
Am Kräherwald 153
70193 Stuttgart
Deutschland

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