Kreditklemme für den deutschen Mittelstand? Doch ja – aber nicht im Internet

Banken verwehren Mittelständlern Kredite, Emissionsbanken emittieren oberflächlich geprüfte Mittelstandsanleihen, Ausfall programmiert.Alternative: internetgestützte Eigenemissionen wie in den USA

BildDer Geschäftsführer eines hessischen Mittelstandsunternehmens produziert ökologisch hergestellte Innenraumteile für die Automobilindustrie. Ein klassischer Mittelstandsbetrieb mit knapp 22 Mio. Umsatz. Seit Monaten steht er mit Banken in zähen Verhandlungen, einen Kredit von gut zwei Millionen Euro Volumen für die Investition in eine Erweiterung einer Fertigungsstraße zu erhalten. Er selbst würde über 300 Tausend Euro an Eigenmitteln und Förderung in das Projekt einbringen. Kostengünstigere Produktion, Erweiterung des Produktangebotes und Sicherung der Arbeitsplätze im stärker werdenden Konkurrenzumfeld sind seine Argumente für die Investition. Unsicherheit, Semiprofessionalität, Zukunftsängste, sowie Forderung von Unterlagen, die sie selbst nicht einmal haben, sind die Argumente der allgemeinen Verunsicherung seitens der Banken. So konnte sich binnen 15 Monaten bisher kein Geldinstitut dazu durchringen ein Angebot zu unterbreiten. Nur Gespräche und fortwährend neue Forderungen nach weiteren Unterlagen, Plänen und Prognosen, die Anforderung hochpreisiger Berater Analysen (deren Kosten eine Jahreszinslast bei weitem überschreiten), damit solle der Geschäftsführer in Vorleistung gehen und bleibt somit auf sich alleine gestellt. Monate vergehen, die nächsten Bilanzen werden quartalsweise angefordert…

Dieser kurze Abriss einer Fallstudie, ist eine Collage tatsächlicher Situationen aus der Praxis der MRM Vermögensverwaltung AG, die unter dem Label “investment-boutique.eu” deutsche und europäische Mittelstandsfirmen bei der Finanzierung ihrer Unternehmen unterstützt.

Ungeachtet aller gegenteiliger Äußerungen von Seiten der Regierungen und Banken sinkt die “Netto Kreditausreichung” nach der Statistik der Deutschen Bundesbank. Mag sein, dass große Unternehmen mit hohen Erträgen, stabiler Marktmacht und einer stattlichen Zahl an Fachberatern so einfach wie schnell an Kredite herankommen können (wie dies in der Fernsehwerbung täglich dargestellt wird). Für den Mittelstand im Sektor um 15 bis 40 Mio. EUR Jahresumsatz gilt das im Allgemeinen überhaupt nicht. Faktisch haben wir also auch in Deutschland eine Kreditklemme, nicht nur in Südeuropa – alles andere ist Propaganda. Aber der Antrieb der Wirtschaft ist ja bekanntlich der Mittelstand.

Faule Mittelstandsanleihen an der Tagesordnung

Derzeit fallen aber gerade die “Mittelstandsfonds” mit Ausfallraten von rund 25 % auf. Sieht man hinter die Kulissen, bemerkt man auch hier einen Sektor der Finanzbranche in dem sich die Banken die Taschen voll machen. So werden bei der Emission von Mittelstandsanleihen mitunter Provisionen von 10 % bis über 20 % und mehr an die Banken und Vermittler fällig. Käufer der Erstauflagen sind Aktienhandelshäuser, also auch wieder bankenähnliche Institute, die das Papier dann schnell weiter verhökern, insbesondere wenn es brenzlig wird. So wie es derzeit bei einem Fall eines weltweit bekannten “Haute Couture” Unternehmens in München geschehen ist. Keiner der institutionellen Anleger hat dann noch eines dieser faulen Papiere, außer eine breit gestreute Privatanlegerschaft und diese kommt nicht auf Gläubigerversammlungen, dort befriedigen sich dann nur noch die Banken und Insolvenzverwalter.

Auf diesen Versammlungen verwundert es den Investment – Profi zusehends, dass den ach so erfahrenen CEOs Fragen gestellt werden, die dieses Management zum ersten Mal hört (so die CEOs von Strenesse und Zanox). Welche Fragen stellen eigentlich die Emissionsbanken vor der Emission? Scheinbar nur die nach der Höhe der Provision. Es muss sich also niemand wundern, dass nun auch dieser Sektor zur Finanzierung von Unternehmen austrocknet.

Alternativen, die in anderen Ländern gut gelingen

Vor diesem Hintergrund entwickelt sich, aus den USA kommend, eine Finanzierungsalternative im und mit dem Internet. Was die Crowd-Finanzierungs Gemeinde mit klugen Geschäftssinn vormacht, kann auch weniger laut und spekulativ gerade für etablierte Unternehmen umgesetzt werden. Jedes Unternehmen darf seine eigenen Kapitalmarktinstrumente, zum Beispiel als Beteiligungsfinanzierung wie Stille Beteiligung, KG Beteiligungen zur Finanzierung des operativen Geschäftes, Genussscheine, Partiarische Darlehen und andere Kapitalmarktinstrumente, selbst und frei auf dem Markt verkaufen. Hier bietet sich mit dem Internet Marketing eine sehr professionelle Form der Unternehmensfinanzierung an, die jedes Unternehmen von den Zwängen eines Bankinstitutes definitiv löst.

Nun sind es die Investoren welche im Vorfeld ausführliche Informationen, Sicherheiten und Transparenz von den zu finanzierenden Unternehmen fordern; genau das können diese semiprofessionellen und professionellen Anleger, sowie kleine Mittelstandsfunds durchaus sehr gut. Besser als Bankangestellte und Emissionsbanken, die gemeinsam zunehmend eher im Verdacht einer Kumpanei mit CEOs stehen, die es mit dem Anlegergeld nicht so genau nehmen. Der professionelle Anleger hingegen unterschreibt die Beteiligungs- oder Anleiheverträge nur dann, wenn die Unternehmen die Bedingungen der Anleger erfüllen und, ganz so wie es Warren Buffet in seinen Essays immer wieder als seine Leitlinie ausgibt, “das Management das Vertrauen des Investors verdient hat”.

Fachagentur des Internet-Kapitalmarktes erforderlich

Um diese Form der Anlegergewinnung zu bedienen, ist die Kenntnis des Internets und seiner Eigenheiten von Nöten, nichts geht ohne Fachwissen. Wer sein eigenes Kapitalmarktinstrument, sein Darlehen, seine Anleihe, seinen Wandelgenussschein oder anderes auf dem Kapitalmarkt anbieten und verkaufen will, der wird sich eines Dienstleister bedienen, der die Klaviatur des Internetmarketings im Bereich der professionellen und semiprofessionellen Investorenansprache versteht. Dabei ist es gleichgültig ob es der “öffentliche” oder, der nur in Deutschland so despektierlich als “grau” bezeichnete Kapitalmarkt sein soll.

Dazu sind alle Social-Media Plattformen hervorragend geeignet um potentielle Investoren und Kapitalgeber zu finden als auch effizient anzusprechen. Wer hierbei übrigens glaubt, Perfektionismus sei hier nötig liegt nun ganz falsch. Wie bereits nach Warren Buffet erwähnt, Vertrauen und Authentizität sind die Währungen für die Investment-Entscheidungen. Eine Vielzahl von Emissionsplattformen bieten sich, nicht provisionsgebunden sondern nach Zeithonorar, mit 50.000 potentiellen und klassifizierten Investoren an. Via Emailmarketing besteht die Möglichkeit qualifiziert und zielgruppengenau Millionen private Kapitalgeber über das Internet anzusprechen und mit gezielter Pressearbeit können tausende Medienträger online effizient und kostensparend mit in die Außen-Darstellung einbezogen werden.

Last not least – und das ist der Kern der Arbeit – wird das Unternehmen sich in Form eines immer wiederkehrenden Live-Online-Seminars den Fragen der Anleger während der Emissionsphase stellen. Letztlich ist der Prozess dann nicht viel anders als die Road Shows welche üblicherweise durchgeführt werden, z.B. offline in Hamburg, München, Zürich usw. im ersten Hotel am Platz mit zwölf potentiellen Anlegern bedient, mit Luxus und voller Verpflegung mit hohen finanziellen und zeitlichen Aufwendungen für beide Seiten. Der entscheidende Unterscheid ist nun, dass auf jedem Online-Seminar dann mehr als 250 Anleger anwesend sein werden und die Kosten dafür einen Bruchteil betragen.

Ein Versuch wäre es wert

Somit wäre es doch wert diese Methoden der Unternehmens-Finanzierung sich einmal näher anzusehen? Den Versuch zu wagen, die deutschen Vorurteile gegen das Internet und einem Kapitalmarkt vorübergehend abzulegen? Unternehmer wissen: was in anderen Ländern funktioniert kann auch in Deutschland funktionieren.

Über:

MRM Vermögensverwaltung AG
Herr Ulrich Höhberger
Kaflerstrasse 2
84321 München
Deutschland

fon ..: 01728209628
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email : vorstand@investment-boutique.eu

MRM Vermögensverwaltung AG alias investment-boutique.eu unterstützt deutsche und europäische Unternehmen in der Eigendurchführung von Unternehmens – Finanzierungen im Internet als Finanzierung ohne Banken, als Finanzierung auf eigene, professionelle Kompetenz.

“Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.”

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Mittelstandsanleihen – Ein riskantes Geschäft?

In Zeiten von extrem kleinen Zinsen suchen Anleger nach lukrativen Anlagemöglichkeiten für ihr hart erarbeitetes Vermögen. Mittelstandsanleihen können hier möglicherweise eine Alternative sein, haben

BildDoch was genau sind eigentlich Mittelstandsanleihen und wo liegt das Risiko? Rechtsanwalt Cäsar-Preller aus Wiesbaden klärt auf: “Mittelstandsanleihen sind quasi Kredite, welche man Unternehmen gewährt. Solche Kredite bekommt man später nach einer gewissen Laufzeit mit zuvor vereinbarten Zinsen zurück.” Bei einer Unternehmensanleihe erhält ein Anleger aber kein Stimmrecht und auch keine Dividende.

“Unternehmensanleihen bewerben viele mit hohen Gewinnen ohne einen Kursverlust. Gute Zinssätze bekommt man meist aber nur bei sehr langen Laufzeiten oder bei sehr risikoreichen Anleihen.”, meint Cäsar-Preller.Zwar können Anleihen prinzipiell risikoärmer sein als Aktien, aber bei Anleihen von großen Unternehmen ist zurzeit kaum mit hohen Zinsen zu rechnen.

“Für seriöse Firmenanleihen kann ein Anleger bei einer einjährigen Laufzeit 1 % Zinsen, bei einer fünfjährigen Laufzeit 5 % Zinsen erwarten. Bei einem höheren Zinssatz gibt es aber meist auch höhere Risiken.”, sagt Rechtsanwalt Cäsar-Preller. Im Markt für Mittelstandsanleihen könnte es nach Meinung vieler Experten zu einigen Verlusten kommen, wenn Unternehmen nämlich von einer aktuellen Refinanzierungswelle getroffen werden. Es müssen nämlich 2015 etwa 750 Millionen EUR umgeschuldet werden. Hier müssen sich Anleger also auf Verluste einstellen. Problematisch können hier auch Anleihen mit einer sehr langen Laufzeit sein, wenn nämlich Zinsen steigen und es bessere Anlagemöglichkeiten gibt, kann es zu Wertverlusten kommen. Später kann eine Anleihe möglicherweise nur noch mit hohen Verlusten veräußert werden.

“Für Kleinanleger ist es auch sehr schwer, Angebote zu Anleihen zu verstehen. Anleger sollten sich auf alle Fälle Prospekte sowie Rating von Anleihen vor einem Kauf anschauen, um keine böse Überraschung zu erleben.”, rät Cäsar-Preller. Man sollte sein Investment auch auf mehrere Anleihen verteilen.

Auch sollten Anleger nur Anleihen von solchen Unternehmen kaufen, welche in vergangenen Jahren auch einen operativen Gewinn gemacht haben, weil man nur so auch Schulden an seine Anleger zurückzahlen kann. Zu Beginn sollten Anleger somit zunächst auf risikoarme Anleihen von großen Unternehmen zurückgreifen, um ein geringeres Risiko zu haben.
Auf alle Fälle sollte man seine jeweilige Anleihe vor einem Kauf sorgfältig prüfen.

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