Tiefere Mehrwertsteuersätze in der Schweiz ab 2018

Nach der Volksabstimmung werden zum 01.01.2018 neue Mehrwertsteuersätze erhoben. Die Sätze sinken, da die Altersvorsorge 2020 vom Volk abgelehnt wurde.

BildVolksabstimmung aufgrund eines Bundesbeschlusses
Am 24.09.2017 fand in der Schweiz eine Volksabstimmung statt, die auf der Basis des Bundesbeschlusses, der sechs Monate zuvor eingebracht wurde, abgehalten wurde. In der Kernthematik drehte sich alles um ein Bundesgesetz, welches eine zusätzliche Finanzierung von der AHV mittels Erhöhung der Mehrwertsteuersätze vorsah. Alle diese Dinge sollten eine Gesamtreform namens Altersvorsorge 2020 bilden. Das Ergebnis der Volksabstimmung war jedoch negativ, so dass der Bundesbeschluss letztlich abgelehnt wurde. Die Konsequenz dieser Ablehnung ist eine Anpassung der Mehrwertsteuersätze zum 01.01.2018.

Änderungen nur mithilfe von Volksbeschlüssen möglich
Das Wesen der neuen Mehrwertsteuersätze ist primär eine Direktverankerung in der Schweizer Bundesverfassung auf der Grundlage der Artikel 130 sowie 196 BV, so dass jede künftig geplante Änderung der neuen Mehrwertsteuersätze erst durch die Schweizer Bevölkerung sowie der Stände mit einer neuen Volksabstimmung Rechtsgültigkeit erlangen kann. Galten seit dem Jahr 2011 Mehrwertsteuersätze in Höhe von 8 Prozent als Normalsatz sowie 3,8 Prozent als Sondersatz Beherbung und 2,5 Prozent als reduzierter Satz, so fallen ab dem 01.01.2018 niedrigere Sätze an. Dieser Umstand wirkt sich auch auf die Saldosteuersätze aus.

Ab dem 01.01.2018 gilt ein Normalsteuersatz in Höhe von nunmehr 7,7 Prozent sowie ein Sondersatz Berherbung in Höhe von 3,7 Prozent. Einzig der reduzierte Satz ist mit 2,5 Prozent im Vergleich zur Vorregelung gleichgeblieben. Die sogenannte Reform Altersvorsorge 2020 ist somit auf der Basis des Willens vom Schweizer Volk abgelehnt worden. Obgleich dies sowohl für die Schweizer Unternehmen als auch für die Bevölkerung gleichermassen positiv ist bleibt der kuriose Beigeschmack, dass sowohl Volk als auch die Stände noch am 09.02.2014 ihre Zustimmung erteilt haben, dass die drei Mehrwertsteuersätze zum 01.01.2018 um insgesamt 0,1 Prozent erhöht werden sollten. Mit dieser Erhöhung sollte der sogenannte FABI, die Finanzierung vom Ausbau der Schweizer Bahninfrastruktur, realisiert werden. Wie die FABI nunmehr in der Praxis umgesetzt und finanziert werden soll wird daher noch in weiteren Schritten geklärt werden müssen, zumal die verbesserte Infrastruktur letztlich auch die Schweizer Unternehmensgründungskultur begünstigen würde.

Wegen den neuen Mehrwertsteuersätzen müssen sich in der Schweiz zahlreiche Unternehmer umstellen. Der Gesetzgeber hat diesbezüglich jedoch bereits eindeutige Regularien aufgestellt, wie die Mehrwertsteueränderung praktisch umgesetzt werden soll. Für den Kunden, der in der Schweiz eine Dienstleistung beispielsweise im Hotelgewerbe in Anspruch nimmt und 28.12.2017 bis zum 02.01.2018 als Gast in einem Hotel logiert, bedeutet dies zunächst eine Rechnung mit zwei ausgewiesenen Mehrwertsteuersätzen. Die beiden Mehrwertsteuersätze müssen jedoch von dem Hotelbetrieb eindeutig von einander getrennt ausgewiesen werden. Die Tage vom 28.12. bis 31.12 müssen zum MwSt Satz von 3.8% ausgewiesen werden, der Tag vom 01.01. auf den 02.01.18 muss mit 3.7% ausgewiesen werden.

Der Zeitpunkt resp. der Zeitraum der Leistungserbringung ist massgebend
Das Datum einer Rechnungsstellung ist nicht massgebend, auch nicht die Zahlung des Kunden. Für den anwendbaren Steuersatz gilt einzig und alleine der Zeitpunkt resp. der Zeitraum der Leistungserbringung. Ein Beispiel korrekter Aufteilung pro rata temporis: Die Firma Bau-Stein Treuhand GmbH erledigt die Buchhaltung für ein KMU Unternehmen, der Auftrag besteht seit 2016 und wird monatlich bezahlt. Der Rechnungsmonat Dezember 2017 umfasst die Leistung vom 01.12.2017 – 31.12.2017, die Rechnung dafür geht am 08.01.2018 an den Kunden und ist bis Ende Januar 2018 zu zahlen., Diese Rechnung wird demnach mit dem MwSt Satz von 8.0% ausgewiesen . Ab der nächsten Rechnung (Leistungserbringung vom 01.01.18 – 31.01.18) muss die Firma Bau-Stein Treuhand GmbH den neuen MwSt. Satz von 7.7% anwenden.

Über:

Bau-Stein Treuhand GmbH
Herr Stefan Liebler
Talstrasse 20
8001 Zürich
Schweiz

fon ..: +41 44 500 21 31
web ..: https://bau-stein-treuhand.ch
email : info@bau-stein-treuhand.ch

Wir von der Bau-Stein Treuhand GmbH mit Sitz in Zürich sind spezialisiert auf Schweizer KMU’s, Wir übernehmen sämtliche Treuhand- und Büroarbeiten und helfen den kleinen und mittleren Betrieben, dass sich auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren können.

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Mehrwertsteuer für ausländische Unternehmen in der Schweiz

Zum 1. 1. 2015 traten Änderungen in Kraft, die vor allem die in der Schweiz agierenden ausländischen Unternehmen betreffen. Hintergrund ist der Abbau von steuerlichen Nachteilen der Schweizer Firmen.

BildMehrwertsteuerpflicht greift zum 1. 1. 2015

Konnten bislang Unternehmen, die im Ausland ansässig und in der Schweiz tätig sind, von der Mehrwertsteuerpflicht befreit werden, da sie lediglich der Bezugssteuer unterliegende Leistungen erbracht haben, wurde diese Regelung nun drastisch geändert. Die Mehrwertsteuer muss ebenso abgerechnet werden, wie das bei inländischen Unternehmen der Fall ist, wenn die jährliche Umsatzgrenze von 100.000 Schweizer Franken überschritten wird. Besonders betroffen dürften demnach Firmen des Bauwesens sein, insbesondere Haupt- oder Baunebengewerbes sein, wie Herr Liebler von der treuhand24-kanzlei.ch bestätigte. Damit sollen die bisher bestehenden Nachteile im Bezug auf die Mehrwertsteuer für inländische Unternehmen reduziert werden.

Buchhaltung rechtzeitig organisieren

Um Probleme im Ablauf und bei der fachgerechten Abrechnung der Mehrwertsteuer zu vermeiden, empfiehlt sich daher die vorausschauende Organisation der Buchhaltungsprozesse. Die Einbeziehung eines professionellen Unternehmensberaters erleichtert die Entwicklung effizienter Strukturen, die beispielsweise durch die Auslagerung bestimmter Bereiche enorm profitieren können. Die konkreten Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen stehen natürlich im Vordergrund, mit intelligenten IT-Strukturen und -Lösungen lassen sich unter Einbeziehung externer Dienstleister stringente Abläufe organisieren. Herr Liebler führt weiter aus, dass die Erfahrungen in diesem Bereich sehr positiv sind, denn die Leistungen knüpfen genau dort an, wo die eigenen Ressourcen des Unternehmens aufhören.

Outsourcing – ein interessanter Denkansatz

Es ist nicht nur kostengünstig, sondern erhöht vor allem die Sicherheit für das beziehende Unternehmen: Ausgelagerte Leistungen werden in jedem Fall, also unabhängig von Krankheit oder Urlaub, in hoher Qualität zur Verfügung gestellt. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ergeben sich also interessante Ansätze, die eigene Struktur kritisch zu überdenken, um nicht nur professionelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können, sondern darüber hinaus auch Kosten zu sparen.

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CC Finanz und Treuhand AG
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