Interview: Die Unternehmensnachfolge entscheidet nicht der Chef allein!

Die Unternehmensnachfolge ist immer eine wichtige und oft auch kritische Situation im Familienunternehmen, bei der „die Frau an seiner Seite“ eine besondere Rolle spielt.

BildMeist durchläuft der Betrieb bereits in diesem Stadium einen bedeutenden Wandel und die Nachfolgersuche bietet viel Konfliktpotential in der Familie. Gescheiterte Nachfolgeprozesse führen nicht selten zu Krisen oder auch Unternehmensinsolvenzen. Wir sprachen mit der erfahrenen Managementtrainerin Angelica Egerth.

Das Institut für Mittelstandsforschung IfM in Bonn schätzt, dass für den Zeitraum 2018 bis 2022 etwa 150.000 Unternehmen zur Übergabe anstehen und die Hälfte der Unternehmer die Unternehmensnachfolge familienintern entscheiden werden. Leider gehen mindestens ein Drittel der Chefs die Nachfolgefrage erst spät an und versuchen es dann auch noch im Alleingang.

Wann sollte man sich im Familienunternehmen der Nachfolgefrage stellen?

Angelica Egerth: Familienunternehmer sollten sich die Frage der Nachfolge möglichst früh stellen, um auch eine Lösung für den Notfall bereit zu halten (siehe Banken, Zulieferer, Kunden etc.), um alle Möglichkeiten berücksichtigen zu können. Zudem geht es um das Heranführen und das Ausbilden der zukünftigen Unternehmensleitung und/oder einer externen Führungskraft. Um eine reibungslose Übergabe des Betriebes zu ermöglichen ist es ratsam, ausbaufähige Strukturen zu schaffen. Es gilt vorbehaltlich zu prüfen, ob Tochter oder Sohn tatsächlich interessiert und geeignet wären oder ob man eine externe Führungskraft benötigt. Bei allen Antworten auf die Nachfolgefrage ist der Blick auf den weiteren Erfolg des Unternehmens entscheidend – unabhängig von emotionalen Entscheidungswünschen.

Was muss ein Unternehmerkind unbedingt mitbringen?

Angelica Egerth: Es ist der besondere Antrieb, der den jungen Menschen auszeichnen sollte. Die wissenschaftliche Forschung lehrt uns, dass die Motive für unseren inneren Antrieb bereits nach circa sechs bis sieben Lebensjahren ausgeprägt sind. Nicht jeder Mensch hat das Bedürfnis gut führen zu wollen, sprudelt vor Energie und Kreativität und möchte sich dem Sturm der Zeiten stellen.

Wer sollte sich einbringen, wenn es um eine familieninterne Nachfolge geht?

Angelica Egerth: Ich sehe da die Eltern mit ihren unterschiedlichen Sichtweisen auf ihre Kinder in einer ebenso wichtigen Funktion, wie den potentiellen Nachfolger. Meist kennt die Mutter die sozialen und charakterlichen Eigenschaften und Fähigkeiten der Kinder besser, während der Vater sich mehr auf die Kriterien konzentriert, die im Alltag der Unternehmensführung den Erfolg ausmachen können. Die potentielle Nachfolgergeneration selbst hat womöglich noch eine ganz andere Meinung zu ihrer Eignung.
Wenn rivalisierende, potentielle Nachfolger in der Familie erfahren, dass Vater und Mutter unterschiedliche Kinder in der Rolle des Nachfolgers sehen, kann es unter Umständen zu bösen Erbfolgeauseinandersetzungen kommen. Die unterschiedliche Herangehensweise der Beteiligten in dieser Frage birgt oft großes Konfliktpotential bis hin zur Vertagung der Nachfolgefrage. Hier ist ein guter Coach als Mediator gefragt und kann mit seiner Sicht von außen oft viel bewirken und zum Familienfrieden beitragen.

Wie ist das bei der Nachfolgeentscheidung für einen Externen?

Angelica Egerth: Auch hier sollte man „die Frau an seiner Seite“ nicht außen vor lassen. Meist hat sie im Betrieb mitgearbeitet und/oder ihren Mann bei wichtigen Entscheidungen beraten und unterstützt. Wenn es nun auch um einen externen Nachfolger geht, empfiehlt es sich trotzdem ihre Meinung einbeziehen. Sie hat im Laufe der Jahre viel Erfahrung gesammelt, was das Unternehmen und seinen Chef ausmacht, bringt aber zusätzlich emotionale Qualitäten ein, die nicht nur für Konfliktlösungen gut sind. Und, als starke Frau hinter ihrem Mann hat sie die Macht, seine Entscheidungen zu beeinflussen. Die Rolle der Dame des Hauses in dieser Frage sollte kein Berater und Unternehmercoach unterschätzen.

Können Sie uns ein paar Tipps zu dieser Thematik geben?

Angelica Egerth: Aber ja, das mache ich gerne. Jeder Unternehmer sollte einen Plan A und B der Firmenweiterführung bereithalten. Denn sollte der eigene Nachwuchs für sich selbst eine andere Lebensentscheidung treffen, braucht es eine Alternative. Ich rate dringend, einen Zeitbedarf von etwa zwei bis fünf Jahren zu kalkulieren und bereits im Vorfeld denkbare Situationen zu testen.

– Schon wenn es um Urlaubsverantwortlichkeiten geht, sollte man das Thema Nachfolge angehen
– Unterscheiden Sie Gesellschafter- und Unternehmerseite
– Steuerliche und erbrechtliche Fakten sind rechtzeitig zu klären
– Betrachten Sie das Unternehmen unabhängig von der Familie und umgekehrt
– Setzen Sie sich bereits jetzt mit Ihrer Zukunft danach auseinander
– Die Kriterien für Nachfolgekandidaten sind für interne und externe Nachfolger die gleichen
– Der Nachfolger soll eigene unternehmerische Entscheidungen treffen und verantworten
– Haben Sie stets eine Alternative zur familiären Nachfolge
Und natürlich gibt es für alle Fragen zum Generationswechsel auch noch mich, die gerne mit Rat und Tat unterstützt. Behalten Sie den Familienfrieden im Blick und lassen Sie sich begleiten, es lohnt sich!

Wir bedanken uns für das informative Gespräch. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.egerth.de
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Kurzprofil:
Das Kölner Unternehmerkind Angelica Egerth startete nach dem Studium als Designerin durch und ihr Weg ging steil nach oben. Sie arbeitete als Chef-Designerin namhafter Mode in München, bis sie sich zum eigenen Unternehmen entschließt und die „Angelica Egerth limited“ Designer-Kollektion“ gründet. Sie gewinnt den AVANTGARDE-Preis der IGEDO Mode-Messe Düsseldorf.

Das war der engagierten Unternehmerin nicht genug. Mit ihrem Gespür für Dienstleistungen, die der Markt sucht, vertieft sie ihr Wissen in Sachen Wirtschaftspsychologie und Persönlichkeits-Entwicklung. 1992 startet Angelica Egerth mit einer Unternehmensberatungs-Gesellschaft neu durch und widmet sich dem Thema „Überzeugungskraft und Wirkung“. Sie saugt das Wissen zahlloser Management-Ausbildungen in sich auf und etabliert sich als Unternehmer-Coach und Management-Beraterin. Dabei begegneten Frau Egerth immer wieder Unternehmer, die einerseits Unterstützung für die Nachfolge suchten und andererseits potentielle Nachfolger, die sich bisher nicht zu einer Unternehmens-Übernahme bereit waren.

Das Wissen um die Nachfolgeprobleme vieler Familienunternehmen, ihre langjährige Erfahrung und das besondere Fingerspitzengefühl für sensible Themen prädestinieren Angelica Egerth für die Thematik: „Generationswechsel im Familienunternehmen“. Wenn es Zeit ist, den nächsten Schritt zu tun, ist der gute Rat eines Profis Gold wert. Ein genau geplanter Nachfolgeprozess wahrt den Familienfrieden und sichert den Fortbestand des Unternehmens.

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Reizthema Unternehmensnachfolge: Sonderveröffentlichung nimmt Angst und klärt auf

Ein Großteil der anstehenden Nachfolgen im deutschen Mittelstand ist noch ungeklärt. Mit der Sonderausgabe des Mittelstandsmagazins akzento wird Unternehmern ein Ratgeber vorgelegt.

Bild(Dresden, 18. Juni 2019) Fast die Hälfte der mittelständischen Unternehmen hat Probleme, ihre Nachfolge zu regeln. Dies geht aus dem „DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2018“ hervor. „Das Thema war für die Geschäftsführer in den vergangenen Jahren anhaltend brisant und wird es auch in der Zukunft sein“, so Friedrich Geise, Steuerberater und Gründer des Beratungsverbundes ABG-Partner. Dieser versteht sich als ganzheitlicher Begleiter der Mittelständler in allen wesentlichen Aspekten der Unternehmensführung. „So sind es neben Gründungen, Wachstumsphasen und Restrukturierungsprozessen auch die Nachfolgen, in denen wir den Geschäftsführern zur Seite stehen – und natürlich auch jenen, die es werden wollen“, so Geise. Er ergänzt: „Ihnen legen wir mit der Nachfolge-Sonderausgabe unseres Mittelstandsmagazins akzento einen Ratgeber vor. Sie erhalten Einblick in die Möglichkeiten sowie Herausforderungen einer Nachfolge und lernen gleichzeitig Unternehmer kennen, die den Prozess bereits erfolgreich durchlaufen haben.“ Schließlich stehen in den kommenden Jahren mehr als 800.000 Übergaben an – ein Großteil davon noch ungeklärt.

Die Kinder machen`s! Oder?

„Den Betrieb übernehmen später sowieso mal die Kinder“. Dies hören die Berater der ABG-Gesellschaften in Gesprächen immer wieder. Doch was, wenn die familiäre Nachfolge nicht wie erhofft umgesetzt werden kann? Etwa weil die Kinder eigentlich ganz andere Karrierepläne verfolgen oder als Unternehmer völlig ungeeignet sind? Dann ist Plan B gefragt. „Den passenden Kandidaten zu finden, ist allerdings nicht die einzige Baustelle.“

Allein mit dem idealen Nachfolger ist es nicht getan

„Neben der Suche der geeigneten Person, die den Betrieb einmal übernehmen soll, sind es beispielsweise auch steuerliche, rechtliche und finanzielle Themen, die den Senior-Unternehmern Kopfzerbrechen bereiten. Auch die Kommunikation intern und extern ist nicht zu unterschätzen“, ergänzt der Gründer des Beratungsverbundes. Mit Blick auf die anstehenden Aufgaben und zu klärenden Fragen braucht es für eine gelungene Nachfolge demnach viel Zeit, eine gute Vorbereitung und einen langen Atem. „Allerdings ist diese Komplexität und das spezielle fachliche Know-how für einen Unternehmer, der sich nebenher noch dem Aufrechterhalten des laufenden, operativen Betriebs widmen muss, kaum allein zu bewältigen“, betont Geise.

Anpacken: rechtzeitig und mit externer Unterstützung

Doch sich davon abschrecken zu lassen und gar nicht zu handeln, ist auch keine Lösung. Verzögert sich die Nachfolge, steht schnell das Überleben des mühsam aufgebauten Betriebes und die Zukunft der Mitarbeiter auf dem Spiel. Hinzu kommt auch der potenzielle volkswirtschaftliche Schaden im Falle von zahlreichen Unternehmensschließungen. Das wertvolle branchenspezifische Know-how und die einzigartige Unternehmenskultur, für die der deutsche Mittelstand steht, gingen somit verloren.

Das will der Gründer des Beratungsverbundes ABG-Partner gemeinsam mit seinem großen Expertenkreis rund um Steuer- und Unternehmensberatung, Recht, Marketing und Wirtschaftsprüfung unbedingt verhindern. Er appelliert: „Schieben Sie dieses Thema nicht zu sehr auf die lange Bank. Holen Sie sich externe und erfahrene Berater an die Seite und gehen es an.“

Sie wollen mehr zur Nachfolge wissen und erfahren, wer sich hinter dem Beratungsverbund ABG-Partner verbirgt? Dann lernen Sie uns kennen und laden sich die Sonderausgabe des Mittelstandsmagazins kostenlos herunter. https://abg-partner.de/wp-content/uploads/2019/01/akzento-Nachfolgespecial2019-Ansicht.pdf

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ABG-Partner ist ein Beratungsverbund mit eigenständigen Gesellschaften der Steuer- und Unternehmensberatung, Marketing, Recht und Wirtschaftsprüfung. Gegründet 1991, betreut ABG-Partner mit rund 100 Mitarbeitern an den Standorten München, Bayreuth, Dresden, Böblingen Unternehmen und Institutionen in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Themen. Wir unterstützen unsere Mandanten fachübergreifend bei Gründungen, in Wachstumsprozessen, bei Unternehmensnachfolgen sowie bei Sanierungen.

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Generationenwechsel im Mittelstand: Nachfolgelösung durch Unternehmensverkauf

Unternehmensnachfolgen bestimmen den aktuellen Diskurs – bis 2022 stehen eine halbe Million bei kleineren und mittleren Betrieben an. Doch wie setzt man die Finanzierung auf?

BildEine halbe Million Unternehmensnachfolgen stehen bis 2022 bei kleinen und mittleren Betrieben (KMU) an, so das Ergebnis des aktuellen KfW-Mittelstandspanels. Experten sprechen bereits von einer Phase des Generationswechsels in Deutschland. Die Übergabe im Familienkreis ist dabei immer noch die erste Wahl: 54 Prozent aller Inhaber möchten ihr Unternehmen in den Händen eines Familienmitglieds wissen. Immerhin 42 Prozent können sich den Verkauf an einen Externen vorstellen, ein sogenanntes „Management-Buy-in (MBI). Lediglich ein Viertel der KMU zieht die Übergabe an einen derzeitigen Mitarbeiter in Betracht, 27 Prozent erwägt einen Verkauf an einen aktuellen Miteigentümer. Erwirbt das bisherige Management die Mehrheit vom Alteigentümer, bezeichnet man dies als Management-Buy-out (MBO). Unabhängig von der gewählten Übergabeform ist die Nachfolge ein komplexer Prozess, der nicht nur steuerlich, rechtlich oder finanziell viele Besonderheiten und Aufgaben mit sich bringt. Auch emotional ist eine Übergabe für alle Beteiligten etwas Außergewöhnliches. Beim bisherigen Inhaber erweisen sich Emotionen sogar häufig als Bremse – viele schieben es zu lange hinaus, sich mit der Abgabe des Lebenswerks intensiv zu beschäftigen. Die KfW gibt an, dass 42 Prozent der bis 2019 anstehenden Nachfolgen bis jetzt kaum oder nicht konkret vorbereitet sind. Die Optionen für einen erfolgreichen Generationswechsel werden meist jedoch nicht besser, je länger sich die Übergabe hinauszögert. Die Investitionstätigkeit geht häufig zurück, gute Mitarbeiter verlassen aufgrund unsicherer Perspektiven den Betrieb. Im schlimmsten Fall entsteht eine Abwärtsspirale: Umsätze und Erträge sinken, potentielle Nachfolger sind immer schwerer zu finden, der Wert des Unternehmens wird dann negativ beeinflusst.

Theorie und Praxis der Unternehmensbewertung
Der Unternehmensbewertung kommt im Übergabeprozess eine ganz besondere Bedeutung zu – nicht selten scheitern Nachfolgelösungen, weil der Alteigentümer den Wert seines Betriebs viel höher einschätzt als ein potentieller Käufer.

In der Praxis gibt es zwar kein einheitliches Modell oder eine feste Heran-gehensweise zur Unternehmensbewertung, wie Harald Link, Geschäftsführer des M&A-Beratungshauses Harald Link Mergers & Acquisitions, Internationale Beteiligungs- und Fusionsberatung, erläutert: So werden bei Unternehmenstransaktionen heutzutage generell entweder Substanz- oder aber Ertragsüberlegungen, eventuell auch aus einem Mix beider Werte, angestellt. Dieses allerdings vor dem Hintergrund, dass zumindest in der Theorie heutzutage darüber Einigkeit besteht, dass sich unter Fortführungsgesichtspunkten der Wert eines Unternehmens mit zufriedenstellender Rendite nach dessen Fähigkeit errechnet, zukünftig positive Liquiditätsüberschüsse zu erwirtschaften. Die Ermittlung des Unternehmenswertes erfolgt dabei entweder nach dem Ertragswert- beziehungsweise – vor allem bei internationalen Transaktionen – dem Discounted-Cashflow-Verfahren.“

Beide Verfahren beruhen auf der gleichen konzeptionellen Grundlage und führen bei vergleichbaren Bewertungsannahmen zu identischen Unternehmenswerten: Die zukünftigen Liquiditätsüberschüsse werden auf den Bewertungsstichtag abgezinst und somit der Barwert ermittelt. Nach den heute allgemein anerkannten Regeln für Unternehmensbewertungen ergibt sich der Wert eines Unternehmens also aus dem künftigen Nutzen, den das Unternehmen in erster Linie aufgrund seiner im Bewertungszeitpunkt vorhandenen materiellen Substanz, seiner Innovationskraft, seiner Produktgestaltung und Marktposition, seiner inneren Organisation sowie seines Managements in Zukunft erbringen kann.

Argumentationsbasis für Preisverhandlungen
Die in die Unternehmensbewertung einfließenden Einnahmen- und Ertragsüberschüsse beziehen sich ausschließlich auf die Zukunft und können deshalb nur unter bestimmten Prämissen prognostiziert werden. „Viele Komponenten spielen bei der Berechnung eine Rolle, die in der Praxis außerdem zudem unterschiedlich gewichtet werden“, erläutert Link. „Allerdings bietet hier das Institut der Wirtschaftsprüfer Deutschland mit dem IDW S1 zumindest einen theoretischen Qualitätsstandard.“

In der Praxis wird bei Unternehmenstransaktionen häufig ein Unternehmensbewertungs-Gutachten durch Wirtschaftsprüfer oder andere professionelle Bewertungsfachleute erstellt. Unabhängig von den verschiedenen Ansätzen liegt der wesentliche Vorteil eines Gutachtens zur Ermittlung des Unternehmenswertes vor allem darin, wenn das strategische Ressourcenpotential explizit herausgearbeitet worden ist. Im Übrigen wird eine Argumentationsbasis für die Preisverhandlungen geschaffen, die Ermittlung des tatsächlichen Unternehmenswertes aus der Komplexität gelöst und in den einzelnen Schritten nachvollziehbar und damit überprüfbar.“ Allerdings: Selbst die profundeste Wertermittlung bringt nichts, wenn eine geplante Unternehmenstransaktion an der fehlenden Finanzierung des möglichen Erwerbers scheitert.

Finanzierung als Hemmnis für eine Nachfolgelösung
Bereits der DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge wies darauf hin, dass jeder zweite potentielle Übernehmer Schwierigkeiten hat, den Kaufpreis und die erforderlichen Modernisierungsinvestitionen zu finanzieren. Das gilt selbst in der aktuellen Niedrigzinsphase. Die zusätzlichen Regulierungen der Finanzmärkte werden den Zugang zu Fremdkapital sukzessive er-schweren und oft würde die Hausbank die Übernahme zwar generell be-gleiten, kann aber nur einen Teil der benötigten Kaufpreissumme bereitstellen. Alternative Finanzierungsmodelle können hier eine interessante Option sein. „Produzierende Unternehmen binden in Form gebrauchter Maschinen und Anlagen oft erhebliche finanzielle Reserven, die sich über Sale & Lease Back heben lassen“, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. „Wir kaufen die Maschinen an und der Betrieb least diese direkt im Anschluss zurück. Der Kaufpreis kann zum Beispiel für die Gestaltung einer Nachfolgelösung genutzt werden. In den vergangenen Jahren haben wir mit diesem Finanzierungsmodell eine Vielzahl von Übernahmen ermöglicht, als MBI oder MBO. Die Konstellationen waren dabei unterschiedlich: Es wurden Altgesellschafter ausgezahlt, Teilbereiche hin-zugekauft oder manchmal auch der komplette Wettbewerber übernommen.“

Kaufpreisfinanzierung mit Sale & Lease Back
Sale & Lease Back kommt meist dann zum Einsatz, wenn zusätzliche Liquidität für einen besonderen Anlass benötigt wird, die ohne Covenants eingesetzt werden kann – und das innerhalb kurzer Zeit. „Als bankenunabhängiger Finanzierer sind unsere Entscheidungswege in der Regel schneller als die der Bank“, bestätigt der Experte. „Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, lässt sich der Kaufpreis innerhalb von vier bis sechs Wochen auszahlen“. Neben der Möglichkeit der schnellen Umsetzung hat Sale & Lease Back den Vorteil, dass es nahezu bonitätsunabhängig funktioniert. So erhalten selbst Unternehmen die wirtschaftlich nicht optimal dastehen oder vielleicht erst eine Restrukturierung durchlaufen haben und die Neue-rungen sich noch nicht in der Bonität wiederspiegeln, eine Chance. „Wir begleiten häufig sogar einen Neustart aus der Insolvenz. Auch das ist ja eine Form der Nachfolge, wenn natürlich nicht der Klassiker“, so von der Goltz. In Form eines Asset-Deals werden dann ausgewählte Objekte in eine neue Gesellschaft übertragen und der Geschäftsbetrieb zum Beispiel von einem neuen Eigentümer fortgeführt.

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Herr Carl-Jan von der Goltz
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fax ..: +49 40 300 39 36-249
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Kurzprofil Maturus Finance GmbH

Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 10 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

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Dr. Christopher Riedel zum Pflichtteil: Vermögensschutz durch weitsichtige Beratung

Pflichtteilsansprüche treten oft im Zusammenhang mit Regelungen zur Unternehmensnachfolge auf. Unternehmer sollten Risiken, die zu Vermögensschäden führen können, dringend vermeiden.

BildFür Unternehmer steht regelmäßig vor allem eines im Fokus: Sie möchten ihre Ertragsquelle bestmöglich vor negativen Einflüssen von innen und außen schützen. Asset Protection ist das Stichwort, also der umfassende Vermögensschutz. Dafür setzen sie auf komplexe rechtliche und steuerliche Gestaltungen, sichern die Ausschüttungen für die Familie durch spezielle Regelungen ab und bauen einen Stab von Beratern und Vertrauten auf, die im Notfall die Unternehmensführung, beispielsweise bis zum testamentarisch festgelegten Verkauf, übernehmen können.

„Was aber oftmals eher beiläufig, wenn überhaupt, behandelt wird, sind Fragen des Pflichtteilsrechts.“ Dieser Komplex kann zu erheblichen Vermögensschäden führen, wenn ein Kind als unmittelbarer gesetzlicher Vermögensnachfolger mehr oder weniger plötzlich den Pflichtteil geltend macht. „Pflichtteilsansprüche treten oft im Zusammenhang mit Regelungen zur Unternehmensnachfolge auf. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Nachfolgeregelung dazu führt, dass einzelne Pflichtteilsberechtigte nur in einem unter dem Wert der ihnen zustehenden Pflichtteilsansprüche liegenden Maße am Vermögen des Erblassers partizipieren“, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Christopher Riedel, Fachanwalt für Steuerrecht (www.christopherriedel.de). Er berät seine Mandanten bei der Strukturierung im gesamten Erbrecht mit einem Fokus auf der Strukturierung komplexer Vermögensnachfolgen. Dr. Christopher Riedel hat die Website www.mein-pflichtteil.de eingerichtet und informiert dort über die wichtigsten Fragestellungen des deutschen Pflichtteilsrechts.

Berührungen zum Thema Pflichtteil in der Unternehmensnachfolge beziehungsweise bei unternehmerischen Vermögen generell hat Christopher Riedel regelmäßig. Oft möchte der Unternehmer ein Kind möglichst aus der Nachfolge heraushalten, sei es wegen mangelnder Kompetenzen oder auch einer – aus Sicht des Unternehmers – ungünstigen Heirat. Oder ein Abkömmling möchte partout bereits zu Lebzeiten des Erblassers seinen „Erbteil“ ausgezahlt bekommen. Auch wenn hierauf natürlich kein Anspruch besteht, kann diese Situation zur Vereinbarung eines Pflichtteilsverzichts gegen Abfindung genutzt werden. „Dies kann langfristig betrachtet äußerst sinnvoll sein. Denn eEskaliert eine solche Situation, kann es im Erbfall zu einer unschönen und vor allem vermeidbaren Zersplitterung des Unternehmensvermögens kommen“, sagt der Rechtsanwalt.

Wichtig sei aber die genaue Planung. Das gilt auch für die Vorbereitung auf möglicherweise nach dem Erbfall geltend gemachte Ansprüche. Denn der (nach dem Gesetz) sofort fällige Zahlungsanspruch ist wirtschaftlich meist kaum darstellbar. „Immerhin beträgt der Pflichtteil die Hälfte des Werts des gesetzlichen Erbteils. Das kann bei einem gut laufenden mittelständischen Unternehmen natürlich sehr teuer werden und schnell in die Millionen gehen.“Zwar hat der Gesetzgeber hier die Möglichkeit geschaffen, unter bestimmten Voraussetzungen die Stundung von Pflichtteilsansprüchen zu verlangen, die Voraussetzungen hierfür sind aber nicht so leicht zu erfüllen , warnt der bekannte Düsseldorfer Rechtsanwalt.

Das andere Thema sei die professionelle Unternehmensbewertung. Typischerweise ergäben sich im Zusammenhang mit Pflichtteilsansprüchen, deren Höhe unter anderem vom Wert eines Unternehmens abhänge, erhebliche Bewertungsunsicherheiten. Dies gelte sowohl aus der Perspektive der Pflichtteilsberechtigten als auch aus der Sicht des beziehungsweise der Pflichtteilsschuldner. „Daher kommt einer einwandfreien Unternehmensbewertung gerade bei Pflichtteilsfragestellungen eine erhebliche Bedeutung zu. Mit einer Berechnung über den Daumen im Sinne von ,durchschnittlicher Umsatz der vergangenen fünf Jahre mal Faktor X‘ ist es nicht getan“, weiß Christopher Riedel aus der Beratungspraxis. Deshalb begleitet er Unternehmer eng bei der Gestaltung von Pflichtteilsregelungen und nutzt seine Kompetenz und Erfahrung auch dazu, haltbare Unternehmensbewertungen z erstellen zu lassen.

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Dr. Christopher Riedel ist Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht und praktiziert in eigener Kanzlei in Düsseldorf. Dr. Christopher Riedel berät Unternehmer und Privatpersonen bei allen Fragen rund um die Unternehmens- und Vermögensnachfolge und Pflichtteilsansprüche (auch mit grenzüberschreitendem Bezug) und verbindet dafür seine Kompetenzen im Gesellschafts-, Steuer- und Erbrecht. Dr. Christopher Riedel tritt regelmäßig als Buchautor, Herausgeber und Vortragsredner zu Fragestellungen rund um Erbrecht und Unternehmensnachfolge in Erscheinung. Weitere Informationen: www.christopherriedel.de und www.mein-pflichtteil.de

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Vermögensnachfolge: Lebzeitig günstige Regelungen entwickeln

Der Gestaltungsberatung bei der Vermögensnachfolge kommt eine wichtige Rolle zu. Sie kann Vermögensschäden verhindern, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Christopher Riedel.

BildDas Vermögen der Deutschen wächst und wächst. Ende 2017 lag es bereits bei knapp sechs Billionen Euro – ohne Immobilien und Betriebsvermögen! Kommen diese Vermögenswerte noch einmal hinzu, multipliziert sich das Ganze noch einmal. Gerade dann, wenn man weiß, dass sich zum Ende des Jahres 2016 das in Wohnbauten investierte Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland auf eine Summe von rund 4,29 Billionen Euro belief.

„Die deutschen Vermögen werden damit nicht nur größer, sondern auch komplexer. Sie bestehen heutzutage nicht mehr aus der klassischen Mischung aus Bargeld, Immobilien und einigen Wertpapieren sowie, bei Unternehmern, Gesellschaftsanteilen. Sondern es existieren oftmals auch unternehmerische und Private Equity-Beteiligungen, internationale Investments, gesellschaftsrechtliche Verzweigungen und durchaus auch komplexe steuerliche Fragen bei der Behandlung dieser Vermögen“, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Christopher Riedel, Fachanwalt für Steuerrecht. Er berät seine Mandanten bei der Strukturierung im gesamten Erbrecht mit einem Fokus auf der Strukturierung der komplexen Vermögensnachfolge (www.christopherriedel.de).

Es sei heute kaum noch möglich, ein Vermögen steuerlich optimiert und rechtlich geschützt zu übertragen, wenn dieser Übertragung nicht eine sattelfeste und zukunftsorientierte Strategie zugrunde liege, betont Christopher Riedel. Daher, plädiert der Rechtsanwalt, sollten entsprechende Regelungen sehr zeitig getroffen werden und nicht erst, wenn der Erbfall bereits eingetreten ist. „Dann ist es zu spät. Ungünstige Regelungen können dann nicht mehr oder nur unter sehr schwierigen Bedingungen rückgängig gemacht werden.“

Dabei bezieht sich Christopher Riedel zum einen auf die steuerliche Bewertung des Vermögens. Werde das Gesamtvermögen erst im Erbfall übertragen, ließen sich erhebliche Steuerzahlungen kaum verhindern, warnt der Fachmann. „Bei gewachsenen Familienvermögen, zu denen vielleicht auch zwei Investment-Immobilien an guten Standorten und/oder (nicht privilegierte) unternehmerische Beteiligungen gehören, kann die Erbschaftsteuer schnell in die Hunderttausende gehen. Das kann dazu führen, dass erst einmal Assets verkauft werden müssen, um die Erbschaftsteuer zu bezahlen – Vermögensschäden sind das Stichwort, und das kann nicht der Sinn der Nachfolge sein“, sagt der Rechtsanwalt. Dieses Problem lasse sich durch eine Schenkungstrategie vermeiden. „Wer alle zehn Jahre die gesetzlichen Freibeträge nutzt, kann frühzeitig die Vermögensnachfolge beginnen. Das hat Vorteile für die Nachfolger und die steuerliche Strukturierung.“

Zum anderen könne es vorteilhaft sein, die Erbengeneration frühzeitig am Vermögen partizipieren zu lassen. „Das ist ein strategischer Mehrwert, wie die Praxis immer wieder zeigt. Gerade bei unternehmerischen Vermögen, aber auch bei Immobilien, kann so Verantwortung herausgebildet werden, die Nachfolger werden vom Senior angeleitet und lernen die Rolle als Gesellschafter kennen. Das ist für den langfristigen Übergang ein echter Mehrwert, wie die Praxis immer wieder zeigt“, weiß Christopher Riedel.

Der Berater begleitet Familien und Unternehmer bei der rechtlich, steuerlich und strategisch bestmöglichen Gestaltung der Vermögensnachfolge. Dabei betrachtet er sämtliche Vermögenswerte, setzt diese zueinander ins Verhältnis und bespricht mit dem Eigentümer eine tragfähige Struktur. „Was will der Vermögenseigentümer wirklich? Diese Frage beantworten wir mit ihm gemeinsam und legen dies der weiteren Gestaltungsberatung zugrunde. Die gelungene Vermögensnachfolge ist immer auch ein emotionaler Aspekt.“

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