Unternehmenswettbewerb unterstützt “Neustart” nach dem Lockdown

Mit “99 Days of Design”-Wettbewerb prämieren Vistaprint und 99designs Marketingideen von Gründern, Selbstständigen und Kleinunternehmen

BildBerlin, 09. Juni 2021 – Der Wettbewerb “99 Days of Design” begleitet fünf Unternehmen in Deutschland und insgesamt 99 Unternehmen weltweit beim Marketingstart nach dem Corona bedingten Lockdown. Der internationale Marketing- und Druckexperte Vistaprint und 99designs von Vistaprint prämieren dabei fünf kreative und nachhaltige Marketingideen. Ausgeschrieben ist der Wettbewerb für Kleinunternehmen, Selbstständige, Gründer und eingetragene Vereine. Sein Ziel ist es, kreative und lösungsorientierte Ideen mit Vorbildcharakter zu präsentieren und auszuzeichnen. Fünf ausgewählte Unternehmen erhalten ein individuell designtes Unternehmenslogo, Marketingmaterialien von Vistaprint sowie ein Marketingbudget im Wert von 15.000 Euro. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 8. Juli 2021.

“Seit mehr als einem Jahr verlangt die weltweite Corona-Pandemie den Unternehmen wirtschaftlich enorm viel ab. Insbesondere Kleinunternehmer und Soloselbständige trifft diese Krise hart. Viele wollen mit dem Ende der Lockdowns neu gründen. Doch ganz gleich, ob Neugründung oder Fortführung des Unternehmens, sie alle müssen nun ihre Kräfte und ihr Marketingpotenzial mobilisieren, um das Geschäft nach dem Lockdown anzukurbeln”, erklärt Jörg Sutara, General Manager Vistaprint Deutschland, Österreich und Schweiz. “Mit unserem Wettbewerb ,99 Days of Design’ haben Unternehmen die Chance, sich von Vistaprint und 99designs von Vistaprint bei ihrem Neustart unterstützen zu lassen.”

Die fünf prämierten Unternehmen erhalten von Vistaprint ein Marketingbudget in Höhe von 15.000 Euro in bar zur Umsetzung ihrer Idee, Marketingmaterialien von Vistaprint sowie die Neugestaltung des Unternehmenslogos durch 99designs. Darüber hinaus präsentiert Vistaprint jeden der 99 Gewinner weltweit auf seiner Wettbewerbsplattform und verschafft ihm dadurch zusätzliche Aufmerksamkeit.

Bewerben können sich Unternehmen über die Wettbewerbsseite www.vistaprint.de/wettbewerb. Eine Vistaprint-Jury wählt jeweils zwei Gewinner nach dem 24. Juni und nach dem 1. Juli 2021 sowie einen weiteren Gewinner nach dem Bewerbungsschluss am 8. Juli 2021. Wer sich frühzeitig bewirbt, kann damit an allen drei Auswahl-Terminen teilnehmen.

Über Vistaprint
Vistaprint ist ein internationaler Marketing- und Druckexperte. Der Online-Dienstleister hat sich auf Marketingmaterialien und -services für Selbständige und Kleinunternehmen spezialisiert. Vistaprint unterstützt Unternehmen beim Aufbau ihrer Marke, verhilft ihnen mit Designservices und hochwertigen Marketingmaterialien zu einem erfolgreichen Außenauftritt und begleitet sie bei Wachstum und Weiterentwicklung ihrer Marke. Umfangreiche Grafik-Tools und Designservices ermöglichen es, die Werbematerialien selbst zu gestalten. Mit der Akquise von 99 designs hat Vistaprint sein Designangebot erweitert und bietet seinen Kunden Profi-Designs und Beratung an. Mit Beratung, Design, Druck sowie Unterstützung im Bereich des digitalen Marketings verhilft Vistaprint Unternehmen zum professionellen Markenauftritt.

Vistaprint wurde 1995 gegründet und ist heute in mehr als 20 Ländern aktiv. Seit 1999 ist der Marketingdienstleister auch in Deutschland präsent. Über 17 Millionen Kunden nutzen die Vistaprint-Services weltweit. Vistaprint ist Teil der 2014 gegründeten Cimpress Gruppe. Weitere Informationen unter www.vistaprint.de

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Vistaprint
Herr Georg Treugut
Salzufer 6
10587 Berlin
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fon ..: 0162 434 00 92
web ..: http://www.vistaprint.de/wettbewerb
email : presse@vistaprint.com

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Große Chancen für Neustart nach Insolvenz: Studie bestätigt Erfolgsmodell der Eigenverwaltung

Infolge von ESUG wurde nach Meinung der Experten die Eigenverwaltung gestärkt: Der Geschäftsführer bleibt selbst an Bord. Ein erfolgreicher, nachhaltiger Neustart gelingt nur mit einem Sanierungsteam.

Bild(Dresden, 27. Juni 2018) “Vor der Novellierung des Insolvenzrechts wurden häufig auch überlebensfähige Betriebe zerschlagen”, erzählt Simon Leopold, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner im Beratungsverbund ABG-Partner. Das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) vom März 2012 sollte an der Stelle Abhilfe schaffen und es einem Unternehmen mit “gesundem Kern” ermöglichen, sich innerhalb weniger Monate von Grund auf zu sanieren, neu aufzustellen und die Weichen für einen erfolgreichen Turnaround zu stellen. Eines der zentralen Ziele hierbei war das Stärken der sogenannten Eigenverwaltung, welches von einem Großteil der Experten als erreicht betrachtet wird. So lautet das Ergebnis der aktuellen Roland-Berger-Studie, die seit Einführung von ESUG regelmäßig das Meinungsbild von Experten und Entscheidern wiedergibt. “Damit kann man diese Form des Verfahrens als eine der erfolgreichsten Novellen des Insolvenzrechts betrachten”, fasst Leopold zusammen. In Zusammenarbeit mit der Heidelberger gemeinnützigen Gesellschaft für Unternehmensrestrukturierung mbH werden im Rahmen der Studie 2.300 Manager sowie Sanierungs- und Insolvenzexperten befragt.

Kein Insolvenzverwalter: Unternehmer bleibt selbst an Bord

Im Rahmen eines Verfahrens in Eigenverwaltung wird das Unternehmen nicht von einem Insolvenzverwalter übernommen. Stattdessen erhält der Unternehmer vom Gericht die Befugnis, den Betrieb selbst fortzuführen. Dies zählt zu den großen Vorteilen der Eigenverwaltung, da der Geschäftsführer damit weiterhin Ansprechpartner für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter bleibt und sein unternehmerisches Know-how einbringt. Ihm zur Seite steht der Sachwalter, der eine Aufsichtsfunktion hat und fortlaufend die wirtschaftliche Lage sowie die Liquiditätsplanung kontrolliert – unter Wahrung der Interessen und Rechte von den Gläubigern. Seine Arbeit bildet somit den Rahmen der Sanierung. Aufgrund der Komplexität und vielseitigen Anforderungen eines Insolvenzverfahrens werden diese meist in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Sanierungsteam umgesetzt. Dazu gehören in der Regel Unternehmensberater, Steuerexperten, Rechtsanwälte und oft auch Kommunikationsberater, die das Verfahren durch eine stringente interne und externe PR-Arbeit unterstützen.
Auch laut Roland-Berger-Studie zählt die professionelle Unterstützung zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren, da die Geschäftsführer der krisenbehafteten Unternehmen meist nicht über die notwendige Erfahrung oder das Fachwissen verfügen.

Antragstellung: Fristen einhalten und formale Anforderungen erfüllen

Das fristgerechte und richtige Stellen des Insolvenzantrags gehört für 69 Prozent der Befragten zu den schwierigsten Aspekten – beginnend bei der Frist. Spätestens drei Wochen nach Eintreten eines Insolvenzgrundes muss der Antrag beim zuständigen Gericht vorliegen. Dazu zählen entweder die tatsächliche Zahlungsunfähigkeit, eine drohende Zahlungsunfähigkeit oder auch die Überschuldung des Unternehmens. Lässt der Geschäftsführer die Frist verstreichen, macht er sich der Insolvenzverschleppung schuldig und im schlimmsten Fall gegenüber den Gläubigern schadensersatzpflichtig. Der Antrag selbst sollte gründlich vorbereitet werden: Fehlende, fehlerhafte oder unzureichende Unterlagen gehören auch heute noch zu den häufigsten Gründen, weshalb ein Antrag auf Eigenverwaltung abgelehnt wird.

Das Herzstück des Verfahrens: Der Insolvenzplan

Als Grundlage der Sanierung wird meist parallel ein Insolvenzplan erstellt. Aufgrund der insolvenzrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Komplexität wird dieser gemeinsam mit externen Beratern erarbeitet. Er besteht aus einem “darstellenden Teil”, in dem alle relevanten Unternehmensunterlagen aufgearbeitet und analysiert werden. Der anschließende “gestaltende Teil” enthält eine Erfolgsprognose zur Sanierungsfähigkeit und weist nach, dass mit Hilfe der angedachten Restrukturierungsmaßnahmen ein dauerhafter Neustart gelingen kann. Der Insolvenzplan steht und fällt mit der Akzeptanz von Seiten der Gläubiger: Diese verzichten zunächst auf einen Teil ihrer Forderungen mit der Erwartungshaltung, dass die Wettbewerbs- und Zahlungsfähigkeit des Betriebes mit Hilfe der Maßnahmen wiederherstellt wird. Stehen die Gläubiger hinter dem Plan und Unternehmen, ist das eine gute Voraussetzung für die offizielle Bestätigung durch das Gericht und die Aufhebung des Insolvenzverfahrens.

ABG-Partner: Insolvenzspezifische, ganzheitliche Expertise

“Wir haben in der Vergangenheit im ABG-Verbund zahlreiche Insolvenzverfahren erfolgreich begleitet”, informiert Simon Leopold. “Die Mandanten profitieren dabei von unserem fachübergreifenden Ansatz und Netzwerk aus insolvenzerfahrenen Unternehmens- und Steuerberatern, Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Kommunikationsexperten.” Diese begleiten das jeweilige Unternehmen nicht nur im Laufe des Verfahrens sondern oft auch darüber hinaus. Ein Sanierungsprozess ist nicht automatisch mit der offiziellen Aufhebung des Insolvenzverfahrens durch das Gericht beendet. Denn danach müssen die im Insolvenzplan angedachten und von den Gläubigern bestätigten Maßnahmen weiter umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise eine Umstrukturierung von internen Abläufen, die Neukalkulation von Verkaufspreisen oder der Ausbau von Vertriebswegen. “Nur so können wir Unternehmen den erfolgreichen und nachhaltigen Neustart ermöglichen. Das gelingt natürlich nur unter der Voraussetzung, dass die Geschäftsführung rechtzeitig auf Krisenanzeichen reagiert und willens ist, ihr Unternehmen wieder auf `Kurs` zu bringen”, so Unternehmensberater Leopold.

Über:

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Über den Beratungsverbund ABG-Partner:

ABG-Partner ist ein Beratungsverbund mit eigenständigen Gesellschaften der Steuer- und Unternehmensberatung, Marketing, Recht und Wirtschaftsprüfung. Gegründet 1991, betreut ABG-Partner mit rund 100 Mitarbeitern an den Standorten München, Bayreuth, Dresden sowie Böblingen Unternehmen und Institutionen in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Themen. Wir unterstützen unsere Mandanten fachübergreifend bei Gründungen, in Wachstumsprozessen, bei Unternehmensnachfolgen sowie bei Sanierungen.

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