ADX Energy kann rumänische Öl- und Gaslizenz jetzt weiterentwickeln

Mit der jetzt vorliegenden Genehmigung der rumänischen Behörden kann ADX Energy an die Weiterentwicklung der dortigen Produktions- und Explorationslizenzen gehen.

BildDer Fokus bei ADX Energy (ASX ADX / WKN 875366) liegt klar auf Österreich – sowohl auf der dortigen Öl- und Gasproduktion als auch auf den Wasserstoffplänen des Unternehmens. Was aber nicht bedeutet, dass ADX nicht noch weitere, aussichtsreiche Projekte im Portfolio hat.

Dazu gehört zum Beispiel die Explorationslizenz Ex-10 Parta in Rumänien, welche die Produktionslizenz Iecea Mare mit der derzeit stillgelegten Gasquelle Iecea Mica-1 (IMIC-1) umschließt, die 2019 gebohrt wurde. ADX Energy ist an diesem Projekt über Danube Petroleum Limited (100% beider Lizenzen) beteiligt, an der man 49% der Anteile hält.

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Herr Björn Junker
Rothenbaumchaussee 185
20149 Hamburg
Deutschland

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Ausblick auf die Märkte – kurzfristig abwärts, langfristig Gefahren durch Trumps 2. Amtszeit

Ohne wirksame Behandlungsmethode war die Börsenerholung übertrieben/ Spekulanten wollen mehr Geld von Staaten und Notenbanken/ Trumps nahezu sichere Wiederwahl wird weiterer Belastungsfaktor

BildErwartungsgemäß beginnt die aktuelle Handelswoche an den Aktienmärkten schwach. Die Börsen im Nahen Osten waren schon gestern – gehandelt wird dort von Sonntag bis Donnerstag – teilweise eingebrochen.

Saudi-Arabien kündigte ein umfangreiches Sparprogramm an, da die Einnahmen aus dem Ölgeschäft – ähnlich wie in anderen Volkswirtschaften – in keinem Verhältnis zu den Ausgaben stehen. Dies traf viele Markteilnehmer unvorbereitet. Die dortige Börse verlor allein gestern fast 9%.

Betrachtet man den Höchstkurs der deutschen Aktienindices und die aktuellen Indikationen, sind dort in 2 ½ Handelstagen ähnliche Verluste entstanden. Auf Basis der aktuellen Daten ist der DAX in einer Bandbreite zwischen 10.000 und 10.500 Punkten fair bewertet. Sollte kurzfristig ein Corona-Impfstoff zur Verfügung stehen oder das Virus – ähnlich wie SARS in 2003 – einfach “verschwinden”, sind 1.000 bis 1.500 Punkte mehr gerechtfertigt. Dies ist aber derzeit nicht das wahrscheinliche Szenario. Deswegen war der starke Anstieg bis Mitte letzter Woche wieder eine reine “Liquiditätsparty”, die von Steuergeld, Hoffnung auf eine noch expansivere Geldpolitik und umfänglichen staatlichen Rettungsmaßnahmen getragen war. Fundamental ist dies grober Unfug. Alle Unternehmensberichte sind von einer tiefen Unsicherheit geprägt. Konjunkturell gibt es eigentlich nur schlechte Nachrichten. Ganz wenige Indikatoren fallen besser als erwartet aus. Entsprechend unsicher ist das aktuelle Umfeld und genau diese Unsicherheit ist eigentlich ein klassischer Belastungsfaktor an den Märkten. Deutlich wurde dies, als die EZB bei ihrer Zinsentscheidung zwar ihre Handlungsbereitschaft betonte, aber keine neuen Hilfen bekanntgab. Dies sorgte für Enttäuschung und Kursverluste.

Dabei müsste eigentlich das Gegenteil der Fall sein. Schließlich könnte man die Haltung der EZB, mit ihrer expansiven Ausrichtung ohne Ausweitungen fortzufahren, auch als Einschätzung verstehen, dass die politischen und finanzwirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen ausreichend sind. Wirtschaftlich könnte dies sogar funktionieren, wenn die Gelder sinnhaft eingesetzt werden. Für das schnelle Geld einer Börsenrallye reichen die Maßnahmen nicht aus. Um der Markterwartung der Spekulanten gerecht zu werden, müsste sie nach japanischen “Vorbild” Aktien kaufen und sich nicht nur auf die Aufweitung ihres Kaufprogramms auf ungeratete Anleihen “beschränken”. Schließlich werden gerade Neuemissionen auf der Zinsseite gekauft, als gäbe es morgen keine Anleihen mehr. Selbst der faktisch insolvente US-Flugzeughersteller Boeing – derzeit mit negativen Eigenkapital – konnte sich mit 25 Mrd. US-Dollar refinanzieren. Vielleicht trösten sich die Anleger dann am Ende mit der bekannten Börsenweisheit “das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anders”.

Dabei ist es jetzt so wichtig, die Anlagen krisenfest zu machen. Eine moderate Aktienquote, erstklassige bis “mittelgute” Anleihen mit mindestens angemessenen Renditen, Währungsanleihen und Rohstoffbeimischungen, die man auch industriell verwerten kann. Schließlich zeigt Gold erneut, dass es kein Sachwert, sondern ein Spekulationsobjekt ist. Mit positiven Aktienmärkten stieg es; mit den Rückgängen dort kam das Edelmetall wieder unter Druck. Die EZB hat mit ihrer eher abwartenden Haltung zu neuen Maßnahmen auch für keinen Schub beim Goldpreis gesorgt. Vielmehr ist ihr – eher unabsichtlich – gelungen, den Euro zu stärken.

Bei dem Währungspaar Euro/ US-Dollar wurde sehr deutlich, wie stark die Notenbankenstrategien auseinanderfallen. Die US-Notenbank ergreift immer neue Maßnahmen und wird alles tun, um die US-Wirtschaft zu stützen.

Dies wird auch notwendig, weil Donald Trump einen gefährlichen Kurs einschlägt. Er muss einen Schuldigen für sein Corona-Desaster finden. Nach den US-Demokraten und der Weltgesundheitsorganisation ist es nun (wieder) China. Durch die Behauptung, Corona sei ein künstlich in Wuhan erzeugter Virus wird er versuchen, seine Wiederwahl sicherzustellen. Nach unserer Einschätzung wird ihm gelingen. Dann erleben wir eine “hemmungslose” 2. Amtszeit Trumps und u. a. einen viel schlimmeren Handelskrieg.

Schließlich sieht Trump seine protektionistische Handlung bestätigt. In seinem Weltbild hätte es ohne globalen Waren- und Dienstleistungsverkehr ein von Mensch zu Mensch übertragbares Virus überhaupt nicht in die USA geschafft. Also muss China schuld sein. Die Sorge, China als Refinanzierungsquelle der zukünftig weiter explodierenden US-Verschuldung zu verlieren, hat auch an Schrecken verloren. Schließlich kann Trump die US-Notenbank auf die “nationale Aufgabe”, den Wiederaufbau der USA zu finanzieren, einschwören.
Je früher sich die Weltpolitik und die Wirtschaft außerhalb der USA auf dieses Szenario einstellen, desto besser ist es. Gerade die Refinanzierung für Staaten und Unternehmen außerhalb der USA dürfte günstiger werden. Die Billionen an Devisenreserven Chinas werden sichere Anlagen außerhalb der USA suchen. Dies könnte deutschen Unternehmen helfen.

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Schön & Co GmbH
Herr Markus Schön
Westerfeldstraße 19
32758 Detmold
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fon ..: 0523192735-10
web ..: http://www.schoenco.de
email : markus.schoen@schoenco.de

Die Schön & Co ist ein seit über 50 Jahren bestehender Vermögensverwalter mit einer besonderen Expertise in der konservativen Vermögensverwaltung mit Aktienquoten bis zu 40%. Das Unternehmen verwaltet einen hohen dreistelligen Millionenbetrag für vermögende Privatpersonen, Unternehmer, Kommunen und (gemeinnützige) Einrichtungen. Der Großteil der Kunden hat Aktienquoten zwischen 10 und 20% und setzt auf die besondere Expertise der Schön & Co im (internationalen) Zinsmanagement. Daher verfügt das Unternehmen über eine eigene Research-Abteilung, in der u. a. 300 Unternehmen laufend analysiert werden.

Eine Besonderheit der Schön & Co ist die Selbstverpflichtung, 50% der Gewinnausschüttungen in die im Jahr 2007 gegründete GIVING TREE Stiftung vorzunehmen, um deren Arbeit für benachteiligte Kinder und Jugendliche dauerhaft zu sichern.

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Präsident Trump treibt die Ölpreise in die Höhe und die Welt in eine Krisensituation

Internationale Abkommen zwischen zwei Staaten können ohne Probleme geschlossen, aber auch gekündigt werden, das ist Usus in der Welt.

BildAber das Atomabkommen mit dem Iran wurde nicht zwischen zwei Staaten geschlossen, sondern es ist bekanntermaßen ein multilaterales Abkommen zwischen dem Iran auf der einen Seite und den fünf Vetomächten im UN-Sicherheitsrat Russland, China, USA, Frankreich, Großbritannien sowie Deutschland auf der anderen Seite.

Der Deal sah vor, die nukleare Aufrüstung des Mullah -Regimes zu verhindern. Dafür wurden die lange Zeit bestehenden internationalen Wirtschaftssanktionen gegen Teheran schrittweise zurückgefahren. Als Kontrolleur fungiert die autonom und wissenschaftlich agierende Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), die keinerlei größere Verstöße, trotz gegenteiliger Behauptungen aus Israel und den USA, gegen das Abkommen feststellen konnte.
Ok, dass der Iran als Schutzmacht des Regimes in Damaskus agiert, ist eine andere Seite. Aber das ist ja nicht Gegenstand des Abkommens. Und die USA sind ja auch die Schutzmacht von Israel und Saudi-Arabien.

Konzentrieren wir uns auf die wirtschaftlichen Folgen.

Der Ölpreis

Der Preis steigt und wird die Weltkonjunktur maßgeblich negativ beeinflussen. Eine besondere Gemengelage trifft die internationale Wirtschaft und letztendlich die Verbraucher. Einerseits sind die Lager mit Ölreserven in den importierenden Ländern ziemlich leer. Das bedeutet in der Folge, dass eine verstärkte Nachfrage auf ein begrenztes Angebot trifft. Der Ölpreis ist schon gestiegen und wird weiter steigen. Andererseits ist der Nahe Osten ein politisches Pulverfass, jede weitere Eskalation zwischen den Staaten wird zu einem höheren Preis des Weltschmierstoffs führen. Das wird auch die konjunkturellen Aussichten in der ganzen Welt beeinflussen.
Rohstoffexperten zufolge hatte sich der Markt zwar schon auf den Ausstieg der USA eingestellt. Dennoch ist die entstandene neue Lage mit vielen Unwägbarkeiten behaftet. Besonders fraglich dabei ist, wie sich Irans Ölexport entwickelt. Eine weitere Verunsicherung im Nahen Osten wird befürchtet, einer Region, in der ein Drittel des Erdölweltbedarfs produziert wird.
Produktion und Nachfrage aktuell befinden sich ungefähr im Gleichgewicht, aber in der Folge könnte sich eine ernste Minderversorgung entwickeln. Dies könne im worst case Szenario zu Preissteigerungen um mindestens zehn Dollar pro Barrel und damit zu Preisen für die Sorte Brent von nahe 90 Dollar oder darüber führen, ist sich die Mehrheit der Analysten sicher. Und das trotz der Ankündigung Saudi-Arabiens, den Ölpreis zu stützen .
Dazu kommen die Spekulationen der milliardenschweren Hedgefonds, die sich schon in der Vergangenheit preiserhöhend ausgewirkt haben.
Die USA werden sich zum weltweit größten Erdölproduzenten in den nächsten Jahren entwickeln. Da hilft natürlich ein hoher Preis für den Rohstoff, um die Investitionskosten für die Ausweitung der Produktion wieder hereinzuspielen.

Welche Auswirkung hat der Ausstieg noch?

Kurzfristig wahrscheinlich vorerst keine, da die anderen Staaten am Abkommen festhalten wollen.
Allerdings hat der neue US – Botschafter in Berlin die Marschroute bereits vorgegeben. Richard Grenell forderte die deutschen Unternehmen auf, sie sollten unverzüglich ihre Geschäfte mit dem Iran herunterfahren.
“Die Unternehmen treibt die Sorge um, durch ihren Handel mit Iran das US-Geschäft zu verlieren”, teilte der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) in einer ersten Stellungnahme mit. “Schließlich drohen jetzt auch europäischen Unternehmen der Realwirtschaft Strafen in den USA, sollte sich zum Beispiel der iranische Geschäftspartner auf US-Sanktionslisten wiederfinden.”
Beispielsweise könnten in der Folge europäische Banken, die mit der Abwicklung finanzieller Transaktionen im Zusammenhang mit dem iranischen Ex-und Import betraut sind, ihren Zugang zum äußerst wichtigen US-Finanzmarkt verlieren.
Auch weiß im Augenblick keiner, wie die beiden Mitunterzeichner des Deals, Russland und China, reagieren werden, wenn sie plötzlich mit weiteren Sanktionen wegen ihrer Irangeschäfte seitens der USA belegt werden. Hier ist China auf Grund seiner Finanzmacht natürlich in einer komfortablen Position gegenüber den USA.

Wie sollten Kleinanleger jetzt reagieren?

Die Ruhe bewahren – das ist erste Anlegerpflicht. Kurzfristig werden die Kurse nicht in das Bodenlose fallen. Im Augenblick weiß niemand, welche Folgen ein Fortbestehen des Abkommens ohne die USA hat. Und die USA werden sich sehr genau überlegen, welche Wechselwirkungen und Folgen, die sich aus Sanktionen und Gegensanktionen ergeben, für die einheimische Wirtschaft haben werden. Einen Mehrfrontenkrieg im Handelskrieg will das Weiße Haus höchstwahrscheinlich auch nicht riskieren. Schließlich läuft Ende Mai die Frist für die Aussetzung der Strafzölle gegen die EU aus.
Wer Öl-Wertpapiere im Depot hat, kann sich freuen über die Gewinne. Wie lang die Rallye im Öl-Sektor weiterlaufen wird, ist angesichts der internationalen Lage ungewiss. Der Aktienfonds NDACinvest hat OVM und Statoil im Portfolio.
Deshalb raten wir in diesen unruhigen Zeiten zu einer Fonds Lösung mit breiter internationaler Streuung.

Über:

NDAC Aktienclub
Herr Torsten Arends
Gudesstraße 3-5
29525 Uelzen
Deutschland

fon ..: 0581 97369600
web ..: http://www.ndac.de
email : s.koch@ndac.de

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Globaler Währungsmarkt: Rückblick 2015 und Ausblick 2016

Weitreichende Entscheidungen von Notenbanken und externe Schocks prägten ein volatiles Jahr 2015. Einige Trends des letzten Jahres werden vermutlich auch im Jahr 2016 anhalten.

BildLondon, 12.01.2016. Der Währungsmarkt im Jahr 2015 war doch volatiler als viele Experten vor 12 Monaten angenommen hatten. Die treibenden Themen des Jahres waren:

Die unerbittliche Stärkung des US-Dollars durch die ersten Andeutungen und die Durchführung einer Erhöhung der Zinssätze durch die Federal Reserve
Die deutliche Korrektur der Währungen in den Schwellenländern, angetrieben durch die Erhöhung der Zinssätze in den USA und den Einbruch der Rohstoffpreise

PRÄGENDE EREIGNISSE UND TRENDS DES LETZTEN JAHRES

Europäische Währungen

Das Jahr begann mit der schockierenden Aufhebung der drei Jahre bestehenden Schweizer Franken-Euro-Bindung, mit der Folge eines Währungsanstiegs von erstaunlichen 40% an nur einem Tag. Nicht lange danach hat der Präsident der EZB, Mario Draghi, die geplanten Lockerungsmaßnahmen verkündet, um die stockende Wirtschaft in der Eurozone wieder in Gang zu bringen. Im Frühling dominierten Schlagzeilen zur Griechenlandkrise und Ängste zum Austritt Griechenlands aus der Eurozone, während die Parlamentswahlen in Großbritannien einen überraschend komfortablen Sieg für David Camerons konservative Partei zeigten.

Ölpreis

Die Ölpreise folgten weiterhin einem deutlichen Abwärtstrend und fielen im Dezember auf ein 6-Jahrestief von unter $35 pro Barrel.

Währungen der Schwellenländer

Währungen der Schwellenländer wurden umfassend und nahezu überall verkauft, verbunden mit der Erwartung einer US-Zinserhöhung und einer Konjunkturabschwächung in China. Einige, einschließlich der russische Rubel, der brasilianische Real und der südafrikanische Rand fielen auf Rekordtiefststände im Jahr 2015.

US-Dollar

Nach viel Spekulation und großen Erwartungen erhöhte die Fed in den USA im Dezember die Zinssätze zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt.

WAS HÄLT DER WÄHRUNGSMARKT 2016 BEREIT?

US-Dollar

Die oberste Fragestellung für den FX-Markt (Foreign Exchange Market, Devisenmarkt) im Jahr 2016 lautet, ob die oben genannten treibenden Trends (Wertsteigerung des US-Dollars und der Rückgang der Währungen in Schwellenländern) weiterhin anhalten werden oder nicht. Ebury ist der Ansicht, dass der US-Dollar weiter steigen wird, allerdings in einem gemächlicheren und langsamen Tempo. Die Abweichung in der Geldpolitik der Fed in den USA und der Politik aller anderen großen Zentralbanken in den G10-Staaten wird der US-Währung Rückenwind geben und es nicht davon auszugehen, dass die Zinsmärkte ein aggressives Programm der Fed-Erhöhungen ausreichend einpreisen.

Der “dot plot” der Fed – eine Prognose der einzelnen Ratsmitglieder der Fed – aus dem Dezember suggeriert, dass politische Entscheidungsträger in den USA drei oder vier Mal im Jahr 2016 eine Zinserhöhung erwarten, etwa einmal pro Quartal oder äquivalent zu jeder anderen Sitzung. Dies wird für den US-Dollar in diesem Jahr wahrscheinlich eine große Unterstützung sein und setzt die Währungen der Schwellenländer unter erhöhten Druck, besonders dann wenn die Rohstoffpreise weiterhin auf dem erwarteten gedämpften Niveau bleiben.

Euro

Im Kontrast dazu steht der Euro, der wohl durch die kürzliche Erweiterung der geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der EZB weiterhin unter Druck steht. Es ist nun wahrscheinlich, dass die EZB in diesem Jahr das quantitative Lockerungsprogramm erweitern wird, besonders wenn die Inflationsrate sich nicht in Richtung des 2%-Ziels bewegen sollte.

Pfund Sterling

Ebury erwartet zudem, dass sich das britische Pfund in der Mitte einpendeln wird, höher als der Euro, niedriger als der US-Dollar, da die Bank of England wahrscheinlich der Fed folgen und die Zinssätze vermutlich im dritten Quartal des Jahres ebenfalls erhöhen wird.
Auf der politischen Seite werden die Präsidentschaftswahlen in den USA zum Ende des Jahres im Fokus stehen, während die EU-Volksabstimmung in Großbritannien ein erhebliches Gesprächsthema sein wird und ein Abwärtsrisiko für das britische Pfund bedeuten könnte.

Währungen der Schwellenländer

Im Bezug auf die Währungen der Schwellenländer geht Ebury davon aus, dass wir uns im Prozess einer Bodenbildung in den meisten Hauptwährungen wie dem brasilianischen Real und dem südafrikanischen Rand, etc. befinden.

Ein weiterer Abverkauf an Rohstoffen ist nicht zu erwarten. Ferner stiegen die Gemeinschaftsschulden der Schwellenländer zwar erheblich an, allerdings größtenteils in der jeweiligen lokalen Währung, was das Problem für die lokalen Zentralbanken und Regierungen überschaubar macht. Schlussendlich und nachdem das Jahr 2015 manche dramatische Abverkäufe bereithielt, befinden sich die meisten Währungen auf einem außergewöhnlich günstigen Niveau, das die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Handels- und Investitionsströme im Laufe des Jahres anziehen wird.

Die letzten 12 Monate waren sehr spannend, weswegen Ebury mit Freude auf ein aufregendes neues Jahr am Währungsmarkt blickt.

Weitere Informationen: www.ebury.de

Über Ebury

Ebury ist der Währungsexperte, der speziell kleinen und mittelständischen Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für internationale Finanztransaktionen bietet. Mit Ebury können Unternehmen schnell und einfach Zahlungen ausländischer Kunden in fremden Währungen empfangen, Geld zwischen international ansässigen Tochtergesellschaften transferieren, Rechnungen in über 140 Währungen begleichen und dabei von bis zu 150 Tagen Kredit profitieren und so die Liquidität erhöhen. Zudem ermöglicht Ebury Unternehmen die strategische Planung von Risiken durch Währungsschwankungen. Ebury wird von der britischen Finanzaufsicht reguliert, ist Träger des FinTechCity’s FinTech50-Awards und trägt kontinuierlich Daten zum Bloomberg Forecast (FXFC) bei. Das Unternehmen verzeichnet bereits über 10.000 Kunden, die Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als zehn Milliarden Euro in den letzten drei Jahren getätigt haben. 2009 in London gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute knapp 300 Mitarbeiter an fünf Standorten.

Pressekontakt: Joschka Rugo I joschka.rugo@tonka-pr.com I +49.30.27595973.14

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Ebury Partners UK Limited
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