Energieengpass in Bayern?

Gas-Stopp für die Ukraine und Seehofers H10 gefährden bayerische Versorgungssicherheit. Energieengpass in Bayern?

BildRegensburg, 18. Juni 2014. Am Dienstag stoppte Russland die Gaslieferungen in die Ukraine. Auch für Deutschland als Gas-Importeur könnten damit Versorgungsengpässe verbunden sein. “Besonders in Bayern sehen wir deutliche Probleme für eine langfristig zuverlässige Energieversorgung”, erläutert Ottmar Heinen von Lacuna. “Denn hier bringt insbesondere Seehofers H10-Regelung große Unsicherheiten hinsichtlich einer nachhaltigen, funktionierenden Energieversorgung mit sich.” Die Verunsicherung im Rahmen der höheren Mindestabstände wirke sich laut Heinen sogar noch deutlicher aus als das bis dato nicht verabschiedete EEG. So gehe es zum einen um die Frage, wie Windenergie-Projekte in Bayern künftig ausgestaltet sein können. Vor allem aber, so betont Heinen, sei vor dem Hintergrund der Seehoferschen Pläne die Frage nach der langfristigen Versorgungssicherheit des süddeutschen Bundeslandes zu stellen. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossen, hieran wird auch Seehofer nicht mehr rütteln können. Gegen die große Stromtrasse setzt er sich massiv zur Wehr, auch Windenergie passt ihm nicht, wie sein Vorstoß zu den höheren Mindestabständen von Windenergieanlagen zeigt. Eine Antwort auf die Frage, wie eine nachhaltige, funktionierende und vor allem finanzierbare Energieversorgung aussehen könnte, bleibt der Ministerpräsident bislang schuldig. “Dass diese Regelung nicht nur bei der Wirtschaft schlecht ankommt, sondern auch der Bevölkerung nicht gefällt, machen Aktionen wie ,Rote Karte für Seehofer’ deutlich.”

Warum H10 die Versorgungssicherheit gefährdet
Kommt die Mindestabstandsregelung H10, so wird eine Windkraftanlage künftig das Zehnfache ihrer Höhe an Abstand zu den nächsten Häusern einhalten müssen. Da inzwischen Windkraftanlagen von 200 Metern Höhe Standard sind, bedeutet dies einen Zwei-Kilometer-Abstand zur Wohnbebauung – aktuell liegen diese Abstände in Bayern bei etwa 1.200 Metern. Nur noch 0,05 Prozent der bayerischen Fläche würden dann für Windenergie-Projekte zur Verfügung stehen. “Der weitere Windenergie-Ausbau stünde damit nahezu vor dem Aus. Gleiches gilt für die Energiewende, deren tragende Säule bis hierher die Windenergie war”, so Heinen. Ebenfalls sinnvolle Technologien wie z.B. Photovoltaik könnten den fehlenden Windstrom nicht kompensieren, so Heinen. Vielmehr würden Sonne und Wind als Ausgleichstechnologien sehr gut miteinander funktionieren. “Denn weht viel Wind, scheint in der Regel nicht die Sonne – und anders herum”, merkt Heinen an. “Besonders der dezentralen Energieversorgung, die Alternative zur großen Stromtrasse, würde der Windausbau-Stopp einen Riegel vorschieben.”

Vier Windräder können 7.300 Zwei-Personenhaushalte jährlich mit Strom versorgen
Was Windenergie in der dezentralen Energieversorgung leisten kann, zeigt ein Blick auf neue Projekte. Bereits kleinere Windparks mit einer installierten Nennleistung von rund 12 MW – das entspricht nach heutigem Technikstandard, der für das Binnenland geeignet ist, vier Windenergieanlagen – können jährlich 7.300 Zwei-Personenhaushalte mit Strom versorgen. “Und in Bayern gibt es noch ausreichend windhöffige Regionen, in denen keine Überversorgung durch Windenergie vorliegt”, erläutert Ottmar Heinen. Hierzu zählt insbesondere Hochfranken, wo die Windgeschwindigkeiten auf Nabenhöhe bei durchschnittlich 6,0-6,8 m/s liegen. “Wir von Lacuna werden dieses Jahr unabhängig von H10 noch mindestens zwei weitere Windenergie-Projekte realisieren. Zudem haben wir kürzlich erst den Vertrieb jeweils eines Windparks in Zedtwitz und Stammbach gestartet, die Inbetriebnahme wird noch 2014 erfolgen”, fasst Heinen den Projektstatus der Regensburger Investmentgesellschaft zusammen. Allein die in Zedtwitz und Stammbach installierte Nennleistung wird es auf über 26 MW bringen – dies entspricht in etwa 14.800 Zwei-Personenhaushalten, die auf diese Weise jährlich mit grünem Strom versorgt werden können.

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Über:

Lacuna AG
Herr Ottmar Heinen
Ziegetdorfer Straße 102
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Deutschland

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email : heinen@lacuna.de

LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungskonzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

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Investitionshemmer bayerische Energiepolitik

Statt Kreiselspielen: Industrie und Bevölkerung wünschen einen klaren Kurs – Investitionshemmer bayerische Energiepolitik

BildRegensburg, 04. November. Laut dem bayerischen Umweltministerium wurden bis Ende September 2014 erst 76 Anträge für neue Windenergieanlagen in Bayern eingereicht. Im Vorjahr waren es insgesamt 540 Anträge. “Diese Entwicklung läuft aus meiner Sicht völlig konträr zu den Chancen, die der Windenergie-Standort Bayern und die Windenergie an sich bieten”, sagt Ottmar Heinen von Lacuna zu der sinkenden Zahl der Anträge. Erst kürzlich wies eine Studie der Agentur für Erneuerbare Energien erneut nach, dass Windenergie zu den kostengünstigsten Arten der Energieerzeugung gehört – sie verglich in ihrer Analyse die Stromgestehungskosten verschiedener regenerativer und auch konventioneller Erzeugungstechnologien. Heinen ergänzt: “Bayern vereint klimatische Voraussetzungen, also gute mittlere Windgeschwindigkeiten, mit hohem Flächenpotenzial. Um Bevölkerung und Industrie langfristig Versorgungssicherheit zu bieten, sollte die Staatsregierung einen verbindlichen Kurs in Richtung Energiewende einschlagen und sich von dem bisherigen ,Hin und Her, Vor und Zurück’, zuletzt gekrönt durch Seehofers Diskussion über die Mindestabstandsregelung, verabschieden.”

Von welch großer Bedeutung eine zuverlässige Energieversorgung mit stabilen Preisen für die bayerische Wirtschaft ist, machte erst kürzlich der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) deutlich. Der BIHK gab im Rahmen von Ilse Aigners Regierungserklärung zur Energiepolitik bekannt, dass bereits zehn Prozent der Industrieunternehmen im Freistaat aufgrund der hohen Strompreise Betriebsteile ins Ausland verlagert oder Kapazitäten abgebaut hätten. “Zwar beklagt sich der BIHK erst einmal ganz grundsätzlich über die Energiepolitik. Da eine funktionierende, zuverlässige Energieversorgung zu fairen und stabilen Preisen allerdings Erneuerbare Energien braucht, kann diese Aussage jedoch auch als Signal gegen Bayerns Schlingerkurs in Sachen Energiewende gewertet werden”, so Heinen weiter. Dass Erneuerbare Energien gute Voraussetzungen mitbringen, um sich im Energiemix zu etablieren, zeigt neben den Studiendaten der Agentur für Erneuerbare Energien auch eine aktuelle Prognose von PricewaterhouseCoopers. Die Analysten des Beratungsunternehmens gehen davon aus, dass die EEG-Umlage 2015 von derzeit 6,24 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 6,22 Cent pro kWh sinken wird. Weitere deutliche Absenkungen für die nächsten Jahre gelten als sehr wahrscheinlich. “Im Gegensatz zur Politik sehen sowohl private als auch institutionelle Investoren die Chancen, einerseits nachhaltige sowie am Ende preisgünstigere Energie zu produzieren und zum anderen aufgrund der vorhandenen Rahmenbedingungen ein rentables Investment tätigen zu können. Dies lässt sich auch am erfolgreichen Vertrieb unserer Windenergiebeteiligungen ablesen”, führt Heinen aus. Aufgrund der hohen Nachfrage hat Lacuna gerade erst zwei weitere Windprojekte in Bayern – den Windpark Hohenzellig und einen Park in Bucheck – im Vertrieb lanciert. “Meine Prognose ist, dass auch Seehofer früher oder später einlenken und wieder deutlich auf Erneuerbare Energien setzen wird. Denn die Geduld der ortsansässigen Industrie ist endlich und ihre Forderung nach der notwendigen Energiesicherheit mit der unausgesprochenen Drohung der Verlagerung verknüpft”, resümiert Heinen.

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LACUNA – Als unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Regensburg entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungskonzepte. Bereits 1996 wurde das Investmenthaus in Regensburg gegründet und erschließt seitdem getreu dem Unternehmensnamen Lacuna (lateinisch für Nische) effizient und erfolgreich neue Marktnischen mit langfristigem Renditepotenzial. Zu den Investment-Kernfeldern von Lacuna gehört neben den Zukunftsmärkten Gesundheit und Immobilien auch der Bereich Erneuerbare Energien. In diesen Segmenten gestaltet Lacuna innovative Anlagelösungen für Investoren. Hierzu gehören sowohl aktienorientierte Branchenfonds im Gesundheits- und Immobiliensektor als auch Beteiligungen wie Private Placements oder geschlossene Sachwertfonds, auf die wir hauptsächlich im Bereich Erneuerbare Energien setzen.

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Lacuna Windpark Hohenzellig startet in den Vertrieb

Nach Bayerns größtem Windpark-Cluster und dem Windpark in Hochfranken initiiert Lacuna ein weiteres Projekt in Süddeutschland

BildRegensburg, 16. Oktober. Ab sofort können sich Investoren am Lacuna Windpark Hohenzellig beteiligen. Initiatorin Lacuna setzt damit ein weiteres Windenergieprojekt in der nordbayerischen Region Hochfranken um. Hohenzellig ist die inzwischen elfte Windbeteiligung, die Lacuna seit 2011 neben mehreren Projekten im Biomasse- und Photovoltaik-Segment platziert hat. “Mit dem Windpark Hohenzellig bieten wir Investoren ein nachhaltiges Sachwert-Investment, das von der aktuellen EEG-Vergütung profitieren wird”, erläutert Ottmar Heinen, Vertriebsdirektor bei Lacuna. “Für Investoren bedeutet dies gut kalkulierbare Erträge auf Basis gesetzlich festgeschriebener Vergütungsstrukturen.” Die geplante Laufzeit der Windbeteiligung Hohenzellig liegt bei 20 Jahren bei einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro. Frühentschlossene Investoren erhalten zudem einen Frühzeichnerbonus: bis zum 30. November in Höhe von 2,5 Prozent und bis zum 31. Dezember von 1 Prozent.

Lacuna Windpark Hohenzellig
Mit insgesamt acht Windenergieanlagen wird das Projekt nach seiner Fertigstellung über eine installierte Nennleistung von 19,2 Megawatt verfügen. Nachdem im August dieses Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte, sieht der Prospekt die Fertigstellung und Inbetriebnahme für Ende 2015 vor. Lacuna setzt dabei auf die bewährte Anlagentechnologie des Herstellers Nordex, sodass die spezifischen Standortbedingungen Nordbayerns gezielt genutzt werden können. Zum Einsatz kommt im Windpark Hohenzellig der Anlagentyp Nordex N117, der über eine Nabenhöhe von 141 m und einen Rotordurchmesser von 116,8 m verfügt. Zusätzlich garantiert Nordex eine technische Verfügbarkeit der Anlagen von 97 Prozent. “Wir freuen uns, Investoren so wieder ein profitables Windenergie-Investment anbieten zu können, und werden auch in Zukunft weiterhin alles daran setzen, attraktive Investitionsmöglichkeiten in diesem Segment zu konzipieren”, resümiert Ottmar Heinen. Der Vertrieb erfolgt über die bewährten regionalen und auf Nachhaltigkeit spezialisierten Partner.

Kennzahlen der Beteiligung:
Lacuna Windpark Hohenzellig
Mindestzeichnungssumme: Euro 10.000
Zu platzierendes Eigenkapital: Euro 11.960.000
Beteiligungsdauer: bis 31.12.2035
Anlagentechnik: 8 Windenergieanlagen des Typs Nordex N117, Leistung je 2,4 MW
Gesamtleistung: 19,2 MW
Agio: 5 % der gezeichneten Kapitalanlage
Frühzeichnerbonus:
o einmalig 2,5 % der Pflichteinlage bei Annahme und Einzahlung der Zeichnungssumme bis zum 30. November 2014
o einmalig 1 % der Pflichteinlage bei Annahme und Einzahlung der Zeichnungssumme bis zum 31. Dezember 2014

Windenergie-Standort Bayern
Innerhalb Deutschlands gehört Bayern schon aufgrund seiner Größe zu den am besten geeigneten Binnenlandstandorten. Denn mit 70.550 Quadratkilometern ist Bayern das größte deutsche Bundesland. Bereits ein Prozent der Landesfläche würde bei einem Flächenverbrauch von fünf Hektar pro MW für rund 14.000 MW Windenergieleistung ausreichen. Laut Berechnungen des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie bietet insbesondere der Norden Bayerns gute Voraussetzungen für die Windenergienutzung. Auch die bayerische Staatsregierung sieht dieses Potenzial. Um den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien zu unterstützen, verabschiedete die Regierung im Mai 2011 daher das Konzept “Energie innovativ”. Darin wurde festgeschrieben, dass heimische Windenergie bis zum Jahr 2021 zwischen 6 und 10 Prozent des bayerischen Stromverbrauchs decken soll, aktuell liegt dieser Anteil bei weniger als ein Prozent. Doch die Zubauzahlen in Bayern steigen stetig. Allein 2013 wurden 251 MW neu zugebaut. Damit verfügt das bayerische Bundesland insgesamt über 1.120 MW installierter Leistung. Zum Vergleich: Die installierte Windenergieleistung lag Ende 2013 deutschlandweit bei 33.729 MW, der Zubau bei 2.998 MW.

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Performance von US-Immobilienaktien steht in positivem Wirkzusammenhang mit Zinsanstieg

Zinsanhebung in den USA ab Mitte 2015 erwartet. Performance von US-Immobilienaktien steht in positivem Wirkzusammenhang mit Zinsanstieg

BildRegensburg, 30. September. In ihrer letzten Sitzung Mitte September kündigte die Federal Reserve Bank (Fed) ein weiteres Zurückfahren der Anleihekäufe an. Gleichzeitig gab die Fed bekannt, das Zinsniveau vorerst auf seinem Tiefststand zu belassen. Frühestens ab Mitte des kommenden Jahres erfolge die Anhebung der Zinsen. Gekoppelt an die wirtschaftliche Entwicklung, bestehe dabei allerdings die Möglichkeit, dass der Zinsanstieg stärker ausfallen wird als zunächst erwartet. Dazu Ottmar Heinen von Lacuna: “Als Initiatorin des US-Immobilienaktienfonds Lacuna – US REIT interessieren sich unsere Anleger natürlich für die potenziellen Auswirkungen dieser Situation auf die Performance-Entwicklung.” Heinen zufolge befinden sich US-amerikanische Real Estate Investment Trusts (REITs) derzeit in einer recht komfortablen Lage, da sie sowohl von anhaltend niedrigen als auch von steigenden Zinsen profitieren könnten. “Während sich REITs im Falle niedriger Zinsen weiterhin zu günstigen Konditionen refinanzieren können, belegt eine Analyse unseres Fondsmanagers Neuberger Berman auch einen positiven Wirkzusammenhang zwischen einer deutlichen wirtschaftlichen Erholung und dem damit in der Regel einhergehendem Zinsanstieg und der Performance von US-REITs.” Und genau auf diese wirtschaftliche Erholung deuten fast alle US-amerikanischen Konjunkturdaten der letzten Woche hin.

US-REITs im Umfeld steigender Zinsen
Neuberger Berman untersuchte für die Jahre 2000, 2004, 2005 und 2006, wie sich die Performance von US-REITs im Falle von Zinserhöhungen entwickelt. Wesentliches Kriterium der Analyse war die mindestens dreimalige Anhebung der Zinsen durch die Fed. Der Untersuchung zufolge erreichten REITs, gemessen am FTSE NAREIT All Equity REITs Index, im besten Fall eine Performance von 35 Prozent (2006, die Zinsen wurden viermal erhöht). Im schlechtesten Fall erzielten sie, wie im Jahr 2005 nach einer achtfachen Anhebung der Zinsen, eine vergleichsweise geringe Rendite von 12 Prozent. In beiden Fällen allerdings schlug der REIT-Index sowohl den US-Index S&P 500 als auch die Anleihen des Barclays U.S. Government Index.

Ottmar Heinen ergänzt: “Das sich über kurz oder lang abzeichnende steigende Zinsniveau könnte sich für Investoren von US-REITs folglich als profitabel erweisen. Zwar kann es bei einem schnellen Zinsanstieg kurzfristig zu Verwerfungen am US-REIT-Markt kommen, langfristig aber werden börsennotierte Immobilienaktien auch bei steigenden Zinsen eine gute Entwicklung aufzeigen, wie der Vergleich unseres Fondsmanagers aufzeigt. Die Basis hierfür liegt bei dem Lacuna – US REIT in einer nur noch durchschnittlichen Fremdkapitalquote von ca. 35 Prozent, die zudem langfristig mit niedrigen Darlehenszinsen finanziert wurde.”

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Studie bestätigt Eignung geschlossener Windbeteiligungen für die Portfolio-Allokation von Stiftungen

Stiftungen brauchen zur Erfüllung ihres Stiftungszwecks vor allem eines: stabile, positive Erträge. Mit festverzinslichen Wertpapieren kann das nur schwerlich gelingen.

BildRegensburg, 2. Juli. Stiftungen brauchen zur Erfüllung ihres Stiftungszwecks vor allem eines: stabile, positive Erträge. Mit festverzinslichen Wertpapieren kann das nur schwerlich gelingen, sie erwirtschaften kaum mehr Erträge oberhalb der Inflationsrate. Ottmar Heinen, Vertriebsdirektor bei Lacuna und hier u.a. zuständig für die Betreuung von Stiftungen, erläutert: “Wir beobachten seit Längerem eine steigende Nachfrage von Stiftungsseite nach geschlossenen Beteiligungen, die wir im Windbereich anbieten. Das Problem dabei: Stiftungen befürchten, dass Beteiligungen in diesem Segment die eigene Gemeinnützigkeit gefährden, da Windfonds und andere Erneuerbare-Energien-Beteiligungen sogenannte Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb erwirtschaften.” Dass dieses Szenario nicht pauschal gilt, bestätigt die von Lacuna beauftragte Studie “Geschlossene Fonds als Anlagemöglichkeit für Stiftungen”, die von Prof. Dr. Gregor Dorfleitner und Julia Weigert, beide Universität Regensburg, durchgeführt wurde. “Sofern die individuellen Anlagerichtlinien einer Stiftung Investments in geschlossene Fonds zulassen, können vor allem Windbeteiligungen eine sinnvolle, Portfolio stabilisierende Alternative bieten”, so Heinen weiter. “Zudem kommen Beteiligungen im Windbereich dem Ewigkeitsprinzip von nachhaltigen, kalkulierbaren Ausschüttungen der Stiftungen sehr entgegen und passen zu deren moralisch-ethischen Vorstellungen.”

Geschlossene Windfonds als Portfolio-Baustein für Stiftungen – steuerliche Regelung
Gewerblich erzielte Einkünfte müssen versteuert werden, soweit die halbe Wahrheit. Denn liegen diese Einkünfte unterhalb der gesetzlich festgelegten Freigrenze von 35.000 Euro, kann die Stiftung ihre Gemeinnützigkeit beibehalten und muss die Einkünfte zudem auch nicht versteuern. Es entsteht eine partielle Steuerpflicht, wenn die Erträge diesen Betrag übersteigen. Allerdings gilt die Besteuerung auch dann nur für die gewerblichen Erträge aus dem Investment. Dazu Heinen: “In der Studie wurde auch dieses Szenario anhand eines beispielhaften Windfonds berücksichtigt. Im Ergebnis lagen die gemittelten Erträge auch nach Steuern mit jährlich knapp vier Prozent deutlich über denen von beispielsweise Bundesanleihen.”

Auch das Risiko von Verlusten – die wiederum zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit führen können – ist beschränkbar, so ein weiteres Ergebnis der Studie von Prof. Dorfleitner. “Stiftungen sollten folglich gezielt nachfragen, ob der Anbieter über einen erfolgreichen Track Record verfügt. Auch die Ausgestaltung des Rendite-Risiko-Profils ist entscheidend. Wichtige Parameter bieten hier u.a. eine Ausschüttungsprognose auf Basis konservativer, prüfbarer Gutachten und das Vorhandensein namhafter Kreditgeber”, stellt Heinen einige der Faktoren dar, die Indikatoren für ein stabiles Investmentkonzept eines seriösen Anbieters sein können.

“Auch wenn Windenergie in Deutschland aktuell kontrovers diskutiert wird, bieten sich für Stiftungen hier derzeit gute Einstiegschancen”, betont Heinen. “Dafür spricht nicht zuletzt die 20-jährige EEG-Einspeisevergütung, die für Projekte gilt, die noch 2014 in Betrieb genommen werden. Investoren sollten daher auf dem Markt gezielt nach Angeboten suchen, die dieses Kriterium erfüllen”, schließt Heinen.

Information:
Lacuna wird am Donnerstag, 3. Juli, auf dem Portfolio Institutionell Summit in Düsseldorf vertreten sein. Auf der mit dem Investmentthema “Infrastruktur” überschriebenen Veranstaltung wird das Regensburger Investmenthaus u.a. die oben vorgestellte Studie präsentieren. Interessierte können sich vor Ort informieren oder auch gerne per E-Mail das Studienmaterial anfordern. Schicken Sie hierzu einfach eine Mail an: info@lacuna.de, Stichwort: Lacuna-Studie “Geschlossene Fonds für Stiftungen”.

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EEG-Vergütungssystem erschwert zuverlässige Projektkalkulation

Kommentar von Ottmar Heinen: Lacuna Windpark Hohenzellig bietet durch Inbetriebnahme 2015 eine Alternative – EEG-Vergütungssystem erschwert zuverlässige Projektkalkulation

BildRegensburg, 18. Dezember. Investoren von Windenergiebeteiligungen in Deutschland stehen vor einem Dilemma: Zwar ist die Projektpipeline noch gut gefüllt. Doch Sachwertbeteiligungen, die zwar 2015 in den Vertrieb starten, jedoch erst 2016 oder später ans Stromnetz gehen, könnten kalkulatorischen Unwägbarkeiten unterliegen. Hintergrund: Die Fördersätze neuer Windenergieanlagen werden nach dem Erreichen – oder Nicht-Erreichen – des angestrebten Ausbaukorridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt (MW) pro Jahr bemessen. Auf diese Weise könnte die Produktpipeline in den kommenden Jahren dazu führen, dass der im reformierten EEG festgelegte Ausbaukorridor überschritten wird. Im Ergebnis würden die Fördersätze deutlich sinken – um bis zu 1,2 Prozentpunkte. Für Initiatoren – genauso wie für Investoren – wird es aus unserer Sicht daher sehr schwierig, Windenergieprojekte, die noch im anfänglichen Planungsstadium sind und in den kommenden Jahren in den Vertrieb gehen, zuverlässig zu kalkulieren und zu beurteilen.

Investoren sollten daher ihr Augenmerk auf Projekte lenken, die noch 2015 ans Netz gehen. Das Engagement im deutschen Windbeteiligungsmarkt ging bereits aufgrund der Planungsunsicherheit im Zusammenhang mit der EEG-Reform und den anhaltenden Diskussionen über 10H in Bayern deutlich zurück. Wir halten es daher für sehr wahrscheinlich, dass der Ausbaukorridor 2015 nicht nur eingehalten, sondern womöglich sogar unterschritten wird. Entsprechend höher würden die Vergütungssätze konstant auf der jetzt kalkulierten Basis ausfallen. Genau davon dürfte der Lacuna Windpark Hohenzellig profitieren, da die Inbetriebnahme der acht Anlagen des Parks noch im Herbst 2015 erfolgen soll. Investoren können sich aktuell am Windpark Hohenzellig beteiligen. Als Windenergie-Standort sollte Hohenzellig in der nordbayerischen Region Hochfranken außerdem davon profitieren, dass das neue EEG die finanzielle Überförderung an sehr windstarken Standorten, wie z.B. der norddeutschen Küste, abbauen möchte. Im Umkehrschluss bedeutet dies eine bessere Vergütung von weniger windhöffigen Standorten, die dennoch über wirtschaftlich relevantes Windenergie-Potenzial verfügen und die regionale Stromversorgung mit alternativen Energien verbessern.

Für Initiatoren, die “green field”-Projekte vertreiben, wird sich die Situation weiter verschlechtern. Daher sind wir als Lacuna bereits jetzt in der Sondierung genehmigter und baufähiger Standorte, die den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen und eine höchstmögliche kalkulative Sicherheit für unsere Investoren bieten.

Weitere Informationen unter www.lacuna.de

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