Im Wechselspiel der Jahreszeiten: Leben, wie andere Urlaub machen

Im Talmud kann man lesen: Ein Mann muss drei Dinge im Leben tun: Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen.

BildEin Rheinländer Pärchen hatte dies bereits vor gut 17 Jahren in die Tat umgesetzt. Während 2005 die Obstbäume im schön angelegten Garten blühten, die Kinder inzwischen aus dem Haus waren, nahm der Gedanke auf Neuanfang ohne Kinder mit einem zweiten Hausbau immer mehr Raum ein. Mit Blick auf die nahende Pensionierung war natürlich auch der Gedanke dabei, mit einem altersgerechten Haus alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, in schöner Umgebung entspannt den Ruhestand zu genießen. Das damals bewohnte Haus hätte mit seinen 130 m² doch weit mehr umgebaut werden müssen, als man sich zumuten wollte. Auch wollte man ruhiger wohnen, naturnah, mit einem schönen und vor allem großen Garten. Das Traumgrundstück fand das Paar nach fünf Jahren Suche – auf knapp 1.100 m² sollte das neue Haus seinen Platz erhalten.

Auch bei der Suche nach dem geeigneten Baupartner gingen es die beiden mit Bedacht und Ruhe an: Bauherrin Karin war doch ziemlich misstrauisch, “man hört und sieht ja viel, was einen immer wieder abschrecken könnte.” In einem Magazin für energiegünstige Ökohäuser sahen die beiden ein lichtdurchflutetes Haus, bei dem “es Klick machte”. Die weitere Recherche führte die beiden Bauwilligen zum Holzfertighausexperten “Becker360” aus Medebach. Die ersten Beratungsgespräche mit Marcus Hellwig zerstreuten auch die letzten Zweifel: “Die Chemie stimmte sofort, Herr Hellwig ist ein wahres Aushängeschild für die Firma,” erinnert sich die Bauherrin. “Was uns besonders überzeugt hat, war die anständige und ehrliche Art, mit dem unser Projekt angegangen wurde. Auch, dass das Bauunternehmen Maßstäbe in puncto Wohngesundheit und Ökologie setzte, war ein wesentliches Entscheidungskriterium für uns. Schließlich wollten wir ein Haus mit Passivhauscharakter bauen – mit ökologischen Baumaterialien und einem gesunden Raumklima. All das fanden wir bei Becker360.”

Die Vielzahl der Wünsche, die die Bauherren im Gepäck hatten – wie eine automatische Lamellenverschattung der Fensterfronten, ein massives Holzdach mit glatten Dachpfannen, 2,70 Meter deckenhohe Fenster und Terrassentüren oder eine große Schiebetür zwischen Ess- und Wohnzimmer – setzte der zertifizierte Fachbetrieb für Gesundes Wohnen hundertprozentig um. Und so fiel im April 2011 der offizielle Startschuss für den Bau.

Bereits im Juli 2011 wurde nach der Fertigstellung des Kellers an nur zwei Tagen das Haus aufgestellt. Drei Monate später bezog das Pärchen sein neues Haus. Wand- und Dachaufbauten bestehen aus einem massiven Holzkern, der auch das Tragwerk bildet. Das Holz aus heimischen Wäldern gibt dem Haus raumseitig ein natürliches Bild und sorgt für ein besonders angenehmes Raumklima. Die Fassade schmückt ein schlichter weißer Putz. Der Verzicht auf breite Dachüberstände manifestiert auch von außen die Leichtigkeit und das geradlinige Konzept.

Der von der Straße schlicht anmutende kompakte Bau sorgt nach dem Entree für einen wahren “wow”-Effekt. Hinein geht es in einen Empfangsbereich, der durch die Kombination gekalkter massiver Holzdecken, kulumbagraue Lehmwände und darauf abgestimmter Zementböden selbst in der dunkelsten Jahreszeit hell und fröhlich daherkommt. Jeder noch so kleine Sonnenstrahl findet den Weg durch das Haus und belebt jeden Winkel – auch dank der Glaselemente im Treppenbereich. Diese ermöglichen zugleich transparente Einblicke aus den verschiedensten Blickwinkeln, schaffen räumlich Weite und lassen den Gedanken an Trennendes erst gar nicht aufkommen. Die Kombination aus hellem Holz, hellen Böden und Glas durchzieht das Haus wie ein roter Faden – die Konsequenz in der Umsetzung lässt die Übergänge fließend erscheinen, Brüche in Stil und Farbgebung sucht man hier vergebens. Breite und flächenbündige Türen und fast schwellenlose Bewegungsmöglichkeiten im ganzen Haus veranschaulichen den Weitblick, auch in späteren Jahren das Haus nutzen zu können ohne auf den Komfort zu verzichten.

Während im unteren Geschoss alle Lebensbereiche fließend miteinander kombiniert wurden, findet sich im Obergeschoss ein großes Atelier und Studio. Hier malt Hausherrin Karin, bereitet Ausstellungen vor oder sitzt mit Freundinnen beim Kaffeschwatz. Für Ehemann Dieter entstand hier ein Büro, in dem er auf knapp 47 Quadratmetern seinem Beruf als Freiberufler mit der nötigen Ruhe und Konzentration nachgehen kann. Vorausschauend wurde die obere Etage des Hauses mit ihren komfortablen 96 Quadratmetern so konzipiert, dass, falls nötig, eine Pflegeperson oder Hauspersonal eine komplett abgeschlossene Wohneinheit belegen könnte, ohne dass im unteren Bereich der Hauseigentümer Einschnitte in der Intimsphäre oder Kompromisse im Zusammenleben gemacht werden müssen.

Entstanden ist ein Traumhaus, dessen Name “Waldblick” die Aussicht aus dem großen lichtdurchfluteten Wohnbereich, der Küche und dem Essbereich verrät. Die gesamte Gartenfront des Hauses bietet dank ihrer Vollverglasung eine traumhafte Aussicht ins Grüne. Der Garten erinnert mit einem Schwimm-Naturteich an eine Urlaubsdestination. Der leidenschaftlichen Gärtnerin ist die Symbiose der Lebensansprüche im Haus auch im Garten perfekt gelungen: “Das unmittelbare Wechselspiel der Jahreszeiten, des Lichts und der Natur findet sich in unserem Wohnbereich durch die Sicht in jedem Moment wieder. Wir fahren seither in den Sommermonaten auch nicht mehr in den Urlaub, denn schöner kann es woanders gar nicht sein.” Der traumhafte Schwimmteich vervollständigt ein Ensemble – Haus und Garten sind wie füreinander gemacht.

Während der kleine intime Wohnbereich den beiden Eigentümern vorbehalten bleibt, spielt sich das Leben mit viel Besuch von Familie und Freunden um den weißen Esstisch ab. Die Entscheidung für die Farbe weiß in der Kombination mit hellem Holz bringt Frische und Klarheit ins Hausinnere und lässt das Holz als Hauptgestaltungselement wirken.

Viele Ausstattungselemente seien in der Zeit des Ausbaus ganz spontan entstanden, dank des vorhandenen realen Eindrucks der Räume. So findet sich im Masterbad eine drei Meter lange hinterleuchtete Verspiegelung, die optische Weite schafft. Jedes Zimmer erhielt eine Lehmwand. Bei der Holzbearbeitung hat die Bauherrin beim Laugen und Seifen selbst Hand angelegt. Und obwohl sich das Paar mit seinem zweiten Haus auch in der Fläche auf 220 Quadratmetern vergrößert hat, “ist hier alles viel viel pflegeleichter als im vormals kleineren Haus. Wir genießen in unserem Becker360 – Haus ein ganz anderes Wohngefühl, alles ist hell und leicht. Das Raumklima, die Luft im Haus ist dank der atmungsaktiven Massivholzwand, der Dämmung aus Naturbaustoff und kontrollierter Lüftungstechnik zu jeder Jahreszeit einfach toll. Hinzu kommen die geringen Heizkosten durch die Wärmepumpe und eine integrierte Bodenkühlung für die Sommermonate. Wir würden alles noch einmal genauso machen, und es war einfach Klasse, mit Becker 360 unseren neuen Traum verwirklichen zu können,” resümiert eine fröhliche und entspannte Hausherrin.

Über:

Holzbau Becker & Sohn GmbH
Herr Marcus Becker
Kolpingstraße 4
59964 Medebach
Deutschland

fon ..: +49 2982 92140
web ..: http://www.becker360.de
email : info@becker360.de

Die Firma Becker360 ist ein klassisches Familienunternehmen mit über 85-jähriger Geschichte. Zum Produktportfolio gehören Holzhäuser, mit über 50 Prozent Anteil im Plus-Energie-Level, aber auch Fenster und Fassaden. Auch das schottische Parlamentsgebäude schmückt sich heute mit Fenstern des Medebacher Unternehmens.

Das Unternehmen trägt das RAL-Gütezeichen für Holzbau, für die beidseitig bekleideten oder beplankten Wand-, Decken- und Dachelementen / Holzhäuser in Tafelbauart darf das Unternehmen das Übereinstimmungskennzeichen (Ü-Zeichen) gemäß der Übereinstimmungszeichen-Verordnung tragen. Auch im Objektbau ist das Unternehmen bundesweit tätig. Das Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeiter, unterhält eine Niederlassung auch in Bayern und Rheinland-Pfalz. International ist das Unternehmen in Luxemburg und England vertreten.

Pressekontakt:

Presse & Marketing o Agentur für integrierte Kommunikation
Frau Ines Weitermann
Schulzenstraße 4
14532 Stahnsdorf

fon ..: 03329 – 691847
web ..: http://www.presse-marketing.com
email : info@presse-marketing.com

Passivhaus: Technik schlägt Natur?

Das Passivhaus soll durch innovative Technik die Antwort auf steigende Energiekosten geben. Kann es die Natur vielleicht doch besser?

BildWie werden die hohen Energiekosteneinsparungen bei einem Passivhaus erreicht?

Konventionelle Häuser verlieren bis zur Hälfte der im Winter erzeugten Wärme durch Undichtigkeiten und eine unzureichende Dämmung. Gleichzeitig entweicht durch längeres Lüften über Fenster und Türen zusätzlich wertvolle Wärme. Hier setzt der Passivhaus-Standard an:

Durch eine extreme Dämmung und der wasserdampfdichten Gebäudehülle sollen Transmissionsverluste minimiert werden. Um das Risiko von Tauwasserschäden zu minimieren und gleichzeitig Verluste durch Fensterlüftung zu vermeiden, werden Lüftungsanlagen zur Entfeuchtung verbaut. Große Fensterflächen in Richtung Süden sorgen an sonnreichen Wintertagen für energetische Gewinne. Der Fokus bei dieser Bauweise liegt also auf den Einsatz von Technik und der Einsparung von kWh.

Ist es mit einer alternativen Bauweise zum Passivhaus möglich, nicht nur Energiekosten, sondern auch Betriebskosten einzusparen ohne auf ein natürliches Raumklima verzichten zu müssen?

Energiesparende Häuser zu bauen ist heutzutage kein “Hexenwerk”, doch kommt ein wirklich gut gedämmtes Haus durch die damit verbundene, wasserdampfdichte Gebäudehülle heutzutage kaum noch an einer Lüftungsanlage vorbei.

Eine mögliche Alternative ist das Haus-im-Haus-Prinzip der Firma Bio-Solar-Haus aus dem pfälzischen St. Alban. Das Bauprinzip basiert im Gegensatz zur Passivhaus-Bauweise auf zwei Gebäudehüllen, also einem Innenhaus und einem Außenhaus. Durch einen Wintergarten und transparente Flächen auf dem Dach wird die Außenhülle erwärmt. Das eigentliche Haus steht somit in einer warmen Lufthülle. Der trockene, gasförmige Wasserdampf kann dabei durch die Wand des Innenhauses in den Luftspalt des Außenhauses diffundieren, ohne dabei zu Tauwasser kondensieren zu können. Fensterlüftung, insbesondere zur Entfeuchtung, ist somit nicht notwendig. Gleichzeitig schützt die äußere Haushülle das Innenhaus vor äußeren Witterungseinflüssen wie Wind und Kälte. Somit können nicht nur erheblich weniger kWh sondern auch Betriebskosten für Wartung und Instandhaltung aufwändiger Haustechnik eingespart werden. Ein natürliches Raumklima schützt also nicht nur vor hohen Energiekosten, sondern auch vor hohen Betriebskosten. Der Fokus der Bio-Solar-Haus-Bauweise liegt also nicht nur bei der Einsparung von kWh sondern auch von Euros.

Interessierte haben die Möglichkeit, die Vorteile der Bio-Passivhaus-Bauweise in einem Musterhaus im Sonnenpark St. Alban während eines Probewohnaufenthalts zu testen.

Über:

Bio-Solar-Haus GmbH
Herr Wolfgang Kirch
Sonnenpark 5
67813 St. Alban
Deutschland

fon ..: +49 (0) 63 62 / 92 27 0
fax ..: +49 (0) 63 62 / 92 27 27
web ..: http://www.bio-solar-haus.de
email : presse@bio-solar-haus.de

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Bio-Solar-Haus GmbH
Herr Wolfgang Kirch
Sonnenpark 5
67813 St. Alban

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web ..: http://www.bio-solar-haus.de
email : presse@bio-solar-haus.de

Experteninterview: Nutzkeller oder Wohnkeller – das ist hier die Frage

Ein Keller ist nicht nur ein Platzwunder – er bietet je nach Art der Bauweise ganz vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

BildOb Nutz- oder Wohnkeller ist daher für viele Bauherren eine entscheidende Frage, wie sich das Untergeschoss in die aktuelle Lebenssituation, aber auch zukünftig in das Lebenskonzept der jeweiligen Bauherren integrieren lässt. Die am häufigsten gestellte Frage ist dabei noch immer – Worin liegt der Unterschied zwischen einem Nutz- und einem Wohnkeller. Der ausgewiesene Kellerexperte, Michael Gruben von glatthaar-fertigkeller fasst die wichtigsten Antworten zusammen.

Frage: Gibt es ein Ranking, welcher Kellertyp am häufigsten gebaut wird?

M.G. Der Trend geht heute eindeutig zum Wohnkeller. Das hat vielfältige Gründe. Zum einen werden Grundstücke maximal ausgenutzt, aber auch die unterschiedlichsten Lebenskonzepte und die sich wandelnde Arbeitswelt machen den Keller als zusätzlichen Lebensraum immer attraktiver und im Übrigen auch notwendiger. Nehmen Sie als Beispiel das Home Office, die die Zukunft des Arbeitens immer mehr bestimmen werden. Viele Arbeitgeber fordern (zu Recht) hierfür abgeschlossene Einheiten. Und diese will man dann ja nicht unbedingt im unmittelbaren Wohnbereich, in dem sich das Leben abspielt, platzieren. So ist ruhiges, konzentriertes Arbeiten im separaten Terrain möglich. Auch das ist ein Indiz, dass das Thema Wohnkeller eine zunehmend bedeutende Rolle spielt. Darüber hinaus trägt auch der demographische Wandel zum wachsenden Volumen bei Wohnkellern bei.

Frage: Was macht den Bau eines Wohnkellers im Vergleich zum Nutzkeller so interessant?

M.G. Ein Wohnkeller kann zum Beispiel dazu genutzt werden, zu einem Teil der Baufinanzierung beizutragen, denn so wird zum Beispiel die KFW Förderung je Wohneinheit gewährt – also auch für eine zusätzliche Einliegerwohnung im Keller. Hier profitieren die Bauherren, die ein KfW-Effizienzhaus bauen wollen von einem niedrigen effektiven Jahreszins ab 0,75 Prozent, 100.000 Euro für jede Wohneinheit, bis 15.000 Euro Tilgungszuschuss, bis zu 20 Jahre Zinsbindung genauso wie für die übrigen Wohnräume. Das macht die Finanzierung natürlich doppelt interessant. Darüber hinaus ist dies kombinierbar mit dem KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung (431).

Ein weiterer interessanter Aspekt ist angesichts der Wohnungsknappheit vor allem in Städten und Ballungsräumen, dass eine gut ausgebaute Souterrainwohnung gut an Auszubildende, Studenten oder Monteure vermietet werden kann und als zusätzliche Einnahmequelle zur Refinanzierung des Kredites genutzt werden. Natürlich müssen bei einer Einliegerwohnung auch die Vorgaben der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) eingehalten werden, um in den Genuss der KFW Förderung zu kommen. Diese sind abhängig von der jeweiligen Energie-Standard des Hauses. Der Bauherr erreicht aber mit einem glatthaar-fertigkeller und den hier eingesetzten patentierten Dämmpaketen ThermoSafe® und ThermoSafe® plus die geforderten Werte quasi “spielend”. Selbst für Passivhäuser in Kombination mit einem Keller ist dies heute kein Problem mehr.

Frage: Empfehlen Sie daher immer einen Wohnkeller, weil “wertvoller” als der klassische Nutzkeller?

M.G. Mitnichten! Die Kellerfrage beantwortet sich jeder Bauherr zuerst einmal ganz individuell. Uns ist daran gelegen, gemeinsam herauszufinden, wo die Prämissen auch in der zukünftigen Planung der Bauherren liegen. Und dabei kann in der individuellen Betrachtung tatsächlich herauskommen, dass ein Nutzkeller das Optimum für die Familie ist. In jedem Falle gilt auch hier: Wird der Keller für Hobbys, für eine Sauna, als Spielraum für die Kinder oder als Bastelkeller genutzt, stellt er ohne Abstriche immer noch eine große Steigerung des Wohnwerts des Hauses dar. Schließlich können dann angefangene Arbeiten auch mal liegengelassen werden. In den meisten Fällen sind die so genutzten Kellerräume keine vollwertigen Wohnräume, weil ihre Raumhöhe und der Tageslichteinfall geringer sind als bei den vollwertigen Zimmern in den darüber liegenden Etagen. Sofern es die Bauvorschriften ermöglichen, kann das Kellergeschoss jedoch auch so gebaut werden, dass es aus dem Erdreich herausragt und mehr Tageslicht in die Räume fällt. Ob diese Lösung möglich ist, sollte vorab bei der zuständigen Genehmigungsbehörde erfragt werden. Der Nutzkeller nimmt in der Regel die haustechnischen Anlagen auf, die sonst innerhalb der Wohnräume störend wirken könnten oder für die ein eigener kleiner Raum im Erdgeschoss geplant werden müsste. Nicht zuletzt sind dort auch gut Haushaltsgeräte untergebracht, die in der Küche oder im Bad durch ihre Geräuschentwicklung auffallen könnten. Das trifft vor allem auf Waschmaschinen und Wäschetrockner zu. Wird der Keller aktuell nur als Lager- und Abstellraum gebraucht, denken wir jedoch immer im Vorfeld mit den Bauherren zumindest darüber nach, ob er sich später nicht doch höherwertig nutzen lässt. Der Bauherr betrachtet sein Projekt, wir haben die Erfahrung aus über 48.000 gebauten Objekten. Und dieses Wissen und die Vielzahl der Möglichkeiten, Eventualitäten und Erfahrungen bei den Nutzungsarten bekommt der Bauherr deshalb immer sozusagen kostenlos mit auf den Weg. Im Ergebnis trifft er eine Entscheidung, die getragen ist von Beispielen und Erkenntnissen, sodass er das Optimum für sich rausholt.

Frage: Daraus lässt sich schließen, dass eine einmal getroffene Entscheidung für einen Nutzkeller unumstößlich ist und die Chancen auf zusätzliche Nutzens-Vorteile als Wohnraum vertan sind? Kann man einen Nutzkeller in Wohnräume umwandeln?

M.G. Nein, ganz so restriktiv ist dies nicht. Natürlich wäre es möglich. Aber dann sollte man von Anfang an die erforderliche Kellerraumhöhe und eine entsprechende Außendämmung vorsehen. Damit schafft man sich die nötige Flexibilität und spart so eine spätere aufwändige Zusatzdämmung, die mit erheblichem, auch kostentechnischem, Mehraufwand verbunden ist, den man dann in der Regel auch aus seiner eigenen Tasche bezahlen muss und nicht in der Finanzierung des Hauses wieder findet. Im Übrigen wird die KFW Förderung je Wohneinheit gewährt – also auch für eine zusätzliche Einliegerwohnung im Keller. Hier profitieren die Kunden, die ein KfW-Effizienzhaus bauen wollen von verschiedenen Punkten wie einem effektiven Jahreszins ab 0,75 Prozent, 100.000 Euro für jede Wohneinheit, bis 15.000 Euro Tilgungszuschuss, bis zu 20 Jahre Zinsbindung. Darüber hinaus ist dies kombinierbar mit dem KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung (431).

Frage: Bleibt die Frage nach dem Kostenunterschied – taugt das als Argument, auf einen Wohnkeller zu verzichten?

M.G. Der Wert eines Kellers lässt sich längst nicht mehr in den eigentlichen Baukosten und der Definition “10% mehr Kosten 40% mehr Lebensraum” beziffern. Der Wert dürfte in den kommenden Jahre noch weiter ansteigen: Mit dem Thema Altersvorsorge und Pflege beispielsweise kommt dem Wohnkeller – in diesem Fall das Thema Einliegerwohnung – eine ganz neue Rolle zu. Gerade für die Pflege im familiären Umfeld wird so eine wichtige Komponente ermöglicht, die perspektivisch betroffenen Familien immense Kosten sparen kann, da man den zusätzlich geschaffenen Wohnraum in ein dann verändertes Lebenskonzept problemlos integrieren kann. In diesem Zusammenhang kann man auch das Generationenwohnen entspannt ins Auge fassen.

Frage: Ist die Mischung eines Nutz- und Wohnkellers möglich?

M.G. Prinzipiell schon. Aber auch hier sind aus energetischer Sicht zusätzliche Maßnahmen notwendig. Gerade eine solche Mischung benötigt die erforderlichen Dämmmaßnahmen, sodass der Fokus auf den Wohnzwecken liegt und sich die reine Nutzkellereigenschaft zwangsläufig ergibt. Den Innenausbau kann man dann natürlich gezielt nach den Wohn- und Nutzzwecken angehen.

Frage: Welche Erfahrungen machen Sie im Gespräch mit unschlüssigen Bauherren? Welchen Rat geben Sie?

M.G. Unser Rat in solchen Fällen ist, den gesamten Keller bereits in der Bauphase von außen dämmen zu lassen. Damit ist ein wesentlicher Punkt für spätere verschiedene Möglichkeiten der Nutzung erfüllt. Dem späteren hochwertigen Innenausbau bis hin zum Wohnraum steht dann nichts mehr im Wege.

Frage: Wenn die Kostenfrage dennoch über allem schwebt – muss man dann auf einen Keller verzichten.

M.G. Nein, denn beispielsweise mit den von uns entwickelten Mini- oder Effektivkellern hat der Bauherr eine wirkliche Alternative. Der Kostenunterschied zur klassischen Bodenplatte kann dabei vernachlässigt werden. Hinzu kommt der gewonnene Wohnraum im Haus selbst, den man noch einmal – je nach Ausstattung und veranschlagtem Budget mit zirka 1.300 – 1.500 Euro/ m² (für einfachen Wohnraum) bis zu 2.000 bis 2.500 Euro/ m² (bei exklusiven Ansprüchen) beziffern könnte… Wenn man nach allen Regeln der Vernunft genau abwägt, ist ein Keller in jedem Falle die beste Wahl für die Schaffung eines Lebensumfeldes, das auf sehr lange Sicht den Bewohnern gerecht wird und objektiv sinnvoll ist.

Vielen Dank für das Gespräch!

Über:

glatthaar-fertigkeller gmbh & co. kg
Herr Michael Gruben
Joachim-Glatthaar-Platz 1
78713 Schramberg/Waldmössingen
Deutschland

fon ..: +49 (7402) 9294 -0
fax ..: +49 (7402) 9294 -24
web ..: http://www.glatthaar.com
email : info@glatthaar.com

Über glatthaar-fertigkeller
Die Firma Glatthaar wurde 1980 von Joachim Glatthaar gegründet. Seither hat sich das Unternehmen mit Stammsitz in Schramberg/ Waldmössingen (Baden – Württemberg) auf die Herstellung und den Bau von Fertigkellern und Bodenplatten spezialisiert. Das Dienstleistungsspektrum umfasst dabei auch Planungsleistungen, Statik, Erdarbeiten sowie Projektleitungen.

Die Glatthaar-Gruppe entwickelt Baulösungen für den weltweiten Einsatz auch in schwierigen Einsatzgebieten: Einzigartige Patente und Marken, wie unter anderem das geschützte AquaSafeFAST®- System oder die ThermoSafePLUS® Wand, zeichnen glatthaar-fertigkeller als das innovativste Unternehmen im Bereich Fertigkeller aus und unterstreichen die Marktführerschaft. Aktuell garantiert glatthaar für die exklusiv patentierte ThermoSafe-Wand einen verbesserten U-Wert von acht Prozent. Darüber hinaus bietet das Unternehmen in seinem Produktportfolio eine kerngedämmte Wand an, die über die herkömmliche Dämmdicke von 12 Zentimetern hinausgeht.

Ressourcenschonende Bausysteme und Abfallvermeidung durch moderne Fertigungsanlagen sowie optimale Logistik und der damit verbundene sparsame Umgang mit Energie ist im Unternehmen gelebtes Selbstverständnis. Daher zeichnen sich die Produkte aus dem Hause Glatthaar durch hohe Umweltorientierung aus. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeitet in langjährigen Kooperationen mit Instituten, Hochschulen und der Bauindustrie an der Vervollkommnung immer “intelligenterer Keller” bis hin zu Passivhausqualität. Ausgewiesene Fachkompetenz und hohe Qualitätsmaßstäbe bei allen Produkten “Made in Germany” brachten dem Unternehmen auch gerade deshalb zahlreiche Auszeichnungen ein: z.B. den Creativ Preis, die Wirtschaftsmedaille für herausragende wirtschaftliche Verdienste um die Wirtschaft Baden-Württembergs, TÜV-Zertifizierungen für nachweisbare Bauherrensicherheit, den Sieg im bundesweiten Wettbewerb als Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister mit bester Weiterempfehlungsquote oder zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung nach einem FOCUS Money – Test als fairster Fertigkellerhersteller Deutschlands!

Der Unternehmenserfolg basiert auf einer soliden Entwicklung zu einem starken, gesunden mittelständischen Familienunternehmen, das Firmengründer Joachim Glatthaar von einer Ein-Mann-Firma zum europäischen Marktführer für Fertigkeller gemeinsam mit aktuell mehr als 500 Ingenieuren, Betriebswirten, Projektleitern und hochausgebildeten Verwaltungs-, Produktions- und Montagemitarbeitern aufbaute. Eigenverantwortlichkeit und Motivation der Mitarbeiter sind wesentliches Element für den inzwischen 35 -jährigen Erfolg. Die Begeisterungsfähigkeit und hohe Identifikation der Mitarbeiter gründet sich dabei auch auf den Fakt, bei einem Markt- und Innovationsführer tätig zu sein, bei dem eine soziale Unternehmens-Leit-Kultur wesentliches Erfolgsmoment ist.

Glatthaar unterhält Niederlassungen in Österreich, England und der Schweiz. Glatthaar-Produkte werden nach Luxemburg, Österreich, Italien, Großbritannien, Belgien und Frankreich geliefert.

Pressekontakt:

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