Capital Group expandiert in Polen – starkes Wirtschaftswachstum beflügelt Immobilien-Markt

Gute Konjuktur in Polen kurbelt den Hochbau an.

BildDer Sommer wird spannend. Nachdem sich die Europäische Zentralbank zuletzt nicht zu einer Zinserhöhung durchringen konnte, beschließt die Capital Group mit ihrem neuen Sitz in Warschau nun Nägel mit Köpfen zu machen. Der internationale Vermögensverwalter geht in Europa mit neuen Angeboten an den Start und hat dafür bereits sehr erfolgreiche Kooperationen mit alteingesessenen Dienstleistern im Sektor der Finanzdienstleistung schließen können.

Die gute Konjuktur in Polen kurbelt den Hochbau an. Das Wirtschaftswachstum in Polen wirkt sich hauptsächlich im Immobilienmarkt enorm positiv aus. Der Wert der Geschäfte im Gebäudebau stiegen 2017 auf Zloty-Basis real insgesamt um 4,3 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro; so das Statistikamt GUS. Bei den größeren Betrieben ab zehn Mitarbeitern belief sich der Zuwachs sogar auf 7,5 Prozent und erreichte 6,4 Milliarden Euro. Im 1. Halbjahr 2018 stieg dieser Wert gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,1 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro.

Für den Global Player war es nur eine Frage der Zeit, bis Europa in Anbetracht der niedrigen Zinsen bei den Gesellschaften wieder in den Fokus rücken würde. Für den Anleger bedeutet das in Zukunft einen starken Ausbau der Repräsentanz in Europa. Vor allem Deutschland, Österreich und die Schweiz können sich in Zukunft wieder über attraktive Zinsangebote freuen.

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PKN Orlen bricht Abwärtstrend

Crowd Mining® analysiert den polnischen Ölverarbeiter

Seit über acht Monate dümpelt PKN Orlen nun in einem sekundären Abwärtstrend, der die Aktie bis ca. 80-85 PLN brachte. Scheinbar ist die Unterstützung bei 80 PLN sehr massiv und der Kurs beginnt zu drehen, zudem wurde der Abwärtstrend gebrochen.
In unserem newsletter vom 10.06 haben wir ausführlich analysiert, wie sich dieser Konstellation im Kontext darstellt und wie Anleger davon profitieren können.

Polski Koncern Naftowy ORLEN S.A. ist ein polnischer Ölverarbeiter im downstrean- und retail-Segment. Hauptgeschäft ist die Rohölverarbeitung zu Benzin und Petrochemikalien, darüber hinaus Rohstoffhandel und Tankstellen.

Auf der Internetseite www.crowd-mining.com finden Sie eine ausführliche technische Analyse und unsere Einschätzung, wie sich die Situation aktuell darstellt.

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Crowd Mining® ist eine Initiative von technischen Analysten, die in regelmäßigen Abständen die Rohstoffmärkte analysieren. Sie setzen dabei ausschließlich Instrumente der Charttechnik ein, um etwa fünfzig Analysen pro Jahr zu erstellen. Für Crowd Mining®Idea sind Rohstoffe relevant, die an geregelten Märkten, aber auch an Spotmärkten gehandelt werden. Die Investition erfolgt in der Regel in Aktien zu den jeweiligen Rohstoffen.

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Kohle wird vom Ölpreis profitieren

Im Herbst 2014 begann Saudi-Arabien den Ölpreis zu drücken. Diesen Herbst könnte das Manöver vorbei sein. Ein wieder anziehender Ölpreis sollte dann auch den Kohlemarkt wieder beflügeln

BildPrairie Mining (ISIN: AU000000PDZ2 – Unternehmenspräsentation ) will ab dem Jahr 2019 die nötigen Anlagen soweit aufgebaut haben, dass die Kohleförderung begonnen werden kann. Langfristig ist eine Produktion von 8 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr geplant. Der schnelle Aufbau der Produktion ist aufgrund der bereits vorhandenen Infrastruktur möglich. Denn das Lublin-Projekt von Prairie befindet sich im südlichen Polen, wo bereits andere große Kohlevorkommen von anderen Unternehmen ausgebeutet werden. Jüngst konnte das australische Unternehmen seine angezeigten Kohleressourcen stark auf 333 Millionen Tonnen erhöhen. Die abgeleiteten Kohleressourcen stehen bei 722 Millionen Tonnen. Dabei handelt es sich zu einem erheblichen Teil um die wertvollere Kokskohle, die für die Stahlherstellung benötigt wird. Doch auch Kraftwerkskohle sehr guter Qualität kann Prairie Mining seinen Kunden bieten.
Auf dem europäischen Kohlemarkt hat sich zwar der Preis des Energieträgers Anfang bis Mitte August etwas verringert und erreichte 56,7 US-Dollar je Tonne. Doch gerade vom viel gescholtenen chinesischen Markt kommen derzeit positive Signale. So stiegen dort die Einfuhren im Juli um 28 Prozent auf 21,3 Millionen Tonnen. Das ist immerhin eine Verbesserung gegenüber dem Trend der ersten sieben Monate insgesamt mit minus 34 Prozent bei den Importen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Möglicherweise füllen die Chinesen ihre Lager wieder auf. Zum einen naht der Winter und zum anderen könnten beim Öl signifikante Preiserhöhungen kommen. Denn Saudi-Arabien kündigte bereits an ab September die Ölpreise für Lieferungen nach Asien um einen US-Dollar je Barrel zu erhöhen. Das klingt nicht viel. Doch erinnern wir uns zurück an Mitte 2014. Damals kündigte die OPEC an die Preise für Asien-Lieferungen um einen Dollar zu senken. Danach kam ein langer und starker Verfall des Ölpreises. Dass der Ölpreis wieder auf 100 US-Dollar steigt ist zwar unwahrscheinlich. Doch auch 70 US-Dollar würden schon Substitutionseffekte Richtung Kohlenutzung in Gang bringen. Denn immerhin ist auch der Gaspreis – zumindest in Europa – an den Ölpreis gebunden und würde mit Verzögerung anziehen.

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