“Schufafrei” ein Projekt finanzieren – geht das?

Gewusst wie!

BildEs sind nicht nur Privatleute, die mit einem “Nein” auf ihre Darlehensanfragen von der Bank ausgebremst werden. Gerade Freiberufler, Einzelunternehmer und kleinere Betriebe machen nicht selten diese Erfahrung. Oft geht es um die Finanzierung eines Projektes oder einer neuen Geschäftsidee und nach einer Absage müssen Alternativen her. Da erinnert man sich gerne an die lange angesparte Lebensversicherung. Mit einer Kündigung wäre man die lästigen Monatsbeiträge los und könnte mit dem Geld aus dem Vertrag sein Vorhaben realisieren. Doch das kann ernüchternd sein, bei Kündigung wird lediglich der Rückkaufswert bezahlt und auch das dauert schon seine Zeit. Was bringt in dieser Situation der Verkauf einer Police?

“Es ist nicht zu fassen, was sich der eine oder andere Banker einbildet”, schimpft Carmen Schade erbost. “Da habe ich ein detailliertes Konzept mit vollständiger Kalkulation erarbeitet und werde abgewiesen. Als ob ich Geld von der Bank bräuchte, wenn meine Einnahmen regelmäßiger und höher wären!” Carmen Schade ist Buchautorin und verfasst selbständig Werbetexte für Unternehmen. Sie ist “Einzelkämpferin” in diesem Bereich und hatte immer ein Auskommen mit ihrem schwankenden Einkommen. Natürlich kam es schon einmal vor, dass sie eine Rechnung über Gebühr lange nicht bezahlt hatte. Das brachte ihr dann auch einen Eintrag in die SCHUFA, einer Wirtschaftsauskunftei, die von den Banken zur Kreditwürdigkeit und Bonität von Personen und Unternehmen angefragt wird. Das war nun wohl auch der Grund für die Absage der Bank. Wer dort einen negativen Eintrag erhalten hat, bekommt nur selten ein Darlehen.

Dieses Jahr machte die Urlaubszeit Frau Schade so zu schaffen, dass all ihre Reserven aufgebraucht waren. Die Tantiemen für Ihre Bücher würden erst zum Jahresende abgerechnet werden und es schien so, als seien all ihre Auftraggeber gleichzeitig verreist. Sie musste unbedingt etwas tun, um Neukunden zu akquirieren und finanziell wieder auf die Beine zu kommen. Geplant wurden ein neuer Internetauftritt, ein passender Flyer, Visitenkarten und eine Telefonaktion. Darüber hinaus musste sie einen neuen Laptop und den längst fälligen Laser-Drucker mit in die Kalkulation nehmen. Sie berechnete den Kapitalbedarf für die Fortsetzung und Erweiterung ihrer selbständigen Tätigkeit auf 10.000,- Euro. Doch die Bank spielte nicht mit, obwohl sie sich von sich aus bereit erklärt hatte, ihre Lebensversicherung zu verpfänden. Was sollte sie also tun?

Sich mit 48 Jahren um eine Anstellung zu bemühen, das hielt sie für sinnlos. Ihre Idee: Sie würde ihre Lebensversicherung zu Geld machen und ihre Tätigkeit auf Vordermann bringen. Ein Anruf bei der Versicherungsgesellschaft nahm ihr jedoch gleich die Euphorie. Erst müsste einmal die Kündigung per Einschreiben eingehen und dann würde es schon eine Weile dauern, bis der sogenannte Rückkaufswert zur Auszahlung käme. Das heißt: Vom Sparguthaben samt Zinsen werden die Kosten für den Risikoschutz, Provision, Verwaltung und in vielen Fällen auch noch eine Stornogebühr in Höhe von drei bis fünf Prozent abgezogen. Carmen Schade sah ein, dass Kündigung zwar eine Möglichkeit wäre, aber nicht unbedingt die beste Wahl und ein Policen-Darlehen wollte sie nicht. “Ich sehe nicht ein, dass ich auf mein eigenes Geld auch noch Zinsen zahlen soll!”

Man kann doch Versicherungen auch verkaufen. Irgendwo hatte sie das schon gelesen oder gehört. Auf ihrer Suche im Internet wurde sie dann schnell fündig. Vorteil des Verkaufs gegenüber einer Kündigung ist, dass die Ankäufer meist mehr als den reinen Rückkaufswert bezahlen. Frau Schade wendet sich an die Firma Prolife in Ingolstadt und erfährt, dass man dort finanziell in Vorleistung geht und die komplette Abwicklung des Vertrages übernimmt. Sie könne also bereits 18 Tage nach Einreichung der Police mit der Auszahlung des Kaufpreises rechnen, unabhängig von der Kündigungsfrist.

Was kostet der Verkauf?

“Für unsere Arbeit berechnen wir natürlich eine Gebühr. Im Gegenzug dazu überprüfen aber unsere Fachanwälte die angegebenen Rückkaufswerte der Versicherungsgesellschaften nach neuester BGH-Rechtsprechung”, erklärt der Prolife-Geschäftsführer Michael Früchtl auf Rückfrage der Redaktion. “Oft kommt es wenige Wochen nach Auflösung des Versicherungsvertrages, zu einer zweiten Zahlung. Es ist nicht selten, dass die Versicherungen zu hohe Stornoabschläge einbehalten oder auch den Rückkaufswert falsch berechnen. Die Differenz zum ursprünglich angegebenen Rückkaufswert teilen sich dann Kunde und Policenkäufer.” Das sei aber längst nicht alles und unterscheide Prolife deutlich von anderen Anbietern. “Wir erfassen die Policen in einem eigenen System und sobald sich etwas Neues in der Rechtsprechung ergibt, werden sie nochmals geprüft. Drei Jahre lang läuft dieses ,Clearing’, bei dem wir weitere Nachzahlungsmöglichkeiten suchen und oft fündig werden. Das kommt unseren Kunden ebenfalls zu Gute. Jeder unerwartete Geldeingang freut natürlich.”

Beispiel Versicherungsverkauf Carmen Schade:

Vertragseinreichung am 03.08.2012
Rückkaufswertangabe der Versicherung EUR EUR 12.300,00
21.08.2012 Zahlung an die Kundin Schade: EUR 11.377,50
19.03.2014 Nachzahlung (neue Rechtsprechung): EUR 4.116,59
Bisherige Gesamtzahlung an den Kunden: EUR 15.461,09

Die Kundin hat durch den Verkauf im Vergleich zur Kündigung 25,70% mehr ausgezahlt bekommen. Das sogenannte Clearing, die Überprüfung der Police auf weitere Nachzahlungs-Möglichkeiten nach neuer Rechtsprechung, läuft aber noch weiter.

Weitere Infos finden Sie unter: www.prolife-gmbh.de
*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Über:

ProLife GmbH
Herr Michael E. Früchtl
Hebbelstraße 61
85055 Ingolstadt
Deutschland

fon ..: 0841 / 981 60 13 -50
fax ..: 0841 / 981 60 13 -55
web ..: http://www.prolife-gmbh.de
email : presse@prolife-gmbh.de

Kurzportrait der ProLife GmbH

2007 gegründet, ist die ProLife GmbH heute Deutschlands Marktführer im Bereich Vermögensfactoring. Geschäftsführer Michael E. Früchtl, ausgebildeter Finanz- und Versicherungsfachwirt, blickt auf langjährige Erfahrungen in Vertrieb, Consulting, und Marketing zurück.

Das Geschäftsmodell ist einfach erklärt: Wer eine Lebensversicherung bzw. einen Bausparvertrag kündigen oder beleihen möchte, bekommt dank ProLife sehr schnell sein Geld. Bereits nach 18 Tagen wird der Kaufpreis ausbezahlt. Die Rechtsabteilung von ProLife überprüft anschließend den Vertrag auf eine mögliche Nachzahlung zu Gunsten des Versicherten. 2014 kamen unter bestimmten Voraussetzungen im Durchschnitt 22,6 % auf den ursprünglichen Rückkaufswert zur weiteren Auszahlung. Wer seinen Vertrag bereits gekündigt hat, kann sich dennoch an ProLife wenden. Innerhalb von 2 Werktagen wird dort geprüft, ob die Police reelle Chancen auf eine Nachzahlung hat.

Dem Wissen der 24 Mitarbeiter des ProLife-Teams und der Qualität ihrer Arbeit vertrauen bereits mehr als 30.000 Kunden. Die bis dato angekaufte Versicherungssumme beträgt inzwischen über 822 Mio. Euro, was einem Gesamtfactoring-Volumen von mehr als 211 Mio. Euro entspricht.

Pressekontakt:

FutureConcepts, Christa Jäger-Schrödl & Kollegen
Frau Christa Jäger-Schrödl
Häcklgasse 6
84419 Schwindegg

fon ..: 0171/501 84 38
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email : presse@prolife-gmbh.de

Lebensversicherungen: Kündigen oder verkaufen?

“Auch wenn man bei Lebens- und Rentenversicherungen immer die Absicherungsaspekte abwägen muss, stellt sich die Frage: Sollte man schlechtem Geld gutes Geld hinterherwerfen?”

BildWer seine Kapitalversicherung kündigt, wird häufig vom Versicherer mit mickrigen Beträgen abgespeist. Vom Sparguthaben samt Zinsen werden die Kosten für den Risikoschutz, Provision, Verwaltung und in vielen Fällen auch noch eine Stornogebühr in Höhe von drei bis fünf Prozent abgezogen. Je nach Tarif und Gesellschaft kann es passieren, dass bei einer Stornierung in den ersten fünf bis zehn Jahren nicht einmal die einbezahlten Beiträge erstattet werden. Für den, der gerade Geld braucht, ist guter Rat teuer.

Obwohl die Stornoquote für Lebensversicherungsverträge laut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft leicht rückläufig ist, wird am Ende der oft 30-jährigen Laufzeit weniger als jeder zweite der bundesweit circa 90 Millionen Verträge erfüllt. “Niemandem ist geholfen, wenn man aus übertriebenem Sicherheitsstreben oder auch aus Bequemlichkeit blind an Verträgen festhält”, so Michael Früchtl, Geschäftsführer der Prolife GmbH. “Auch wenn man bei Lebens- und Rentenversicherungen immer die Absicherungsaspekte abwägen muss, stellt sich die Frage: Sollte man schlechtem Geld gutes Geld hinterherwerfen?”

Welche Alternative gibt es zur Kündigung?
Der erfahrene Finanz- und Versicherungsfachwirt beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dieser Thematik. “Ob es darum geht, freigewordenes Kapital aus wenig ertragsstarken Lebensversicherungen oder Bausparverträgen renditestärker anzulegen oder etwas zu finanzieren – viele unserer Kunden haben sich anfangs nur mit der eventuellen Kündigung ihres Versicherungsvertrages beschäftigt. An die Möglichkeit des Verkaufs der Police dachten sie meist erst im zweiten Schritt.”

Der Hauptgrund, bestehende Verträge zu kündigen oder zu verkaufen ist wohl, dass viele sich von hohen Beitragszahlungen befreien oder über ihren derzeitigen Rückkaufswert frei verfügen möchten. “Das trifft auch auf Selbständige zu, wenn sie schnell und unkompliziert liquide Mittel brauchen”, so Früchtl weiter. Der Aufwand für Einkommensnachweise und lästige Bonitätsprüfungen sei überflüssig und der Unternehmer würde sich Zeit und Nerven sparen.

Ablauf eines Policenverkaufs im Einzelnen
Bei der Prolife in Ingolstadt geht man finanziell in Vorleistung und übernimmt die Abwicklung des Vertrages. Die Bearbeitungszeit ist auch aus diesem Grunde unabhängig von Kündigungsfristen und der Reaktionszeit der Versicherungen. Achtzehn Tage nach Eingang der vollständigen Kaufvertragsunterlagen wird der Kaufpreis in einer Summe ausbezahlt.

Für diese Leistung berechnet das Unternehmen natürlich eine Gebühr. Im Gegenzug dafür erfolgt eine Überprüfung der Rückkaufswerte nach neuester BGH-Rechtsprechung durch Fachanwälte, die sich ausschließlich mit dieser Materie befassen. Wenige Wochen später, nach Auflösung des Versicherungsvertrages, kann es bereits zu einer weiteren Zahlung kommen, da die Lebensversicherer oft zu hohe Stornoabschläge einbehalten haben oder der Rückkaufswert falsch berechnet wurde.

Doch das ist noch nicht alles. Prolife erfasst alle Policen in einem eigenen System und sollte sich etwas Neues in der Rechtsprechung ergeben, überprüft das Unternehmen die Policen nochmals. “Drei Jahre lang suchen wir Nachzahlungsmöglichkeiten und werden nicht selten fündig. Unsere Kunden freuen sich immer über weitere, unerwartete Geldeingänge und mancher Verkauf wird dadurch nachträglich zum zweiten Mal ein lukratives Geschäft”, führt Michael Früchtl aus und der Erfolg gibt ihm recht.

Aktuelle Beispielrechnung:
Vertragseinreichung am:
03.02.2014

Rückkaufswertangabe der Versicherung EUR 1.964,47
abzgl. Gebühren EUR – 250,00
18.02.2014 Zahlung an den Kunden: EUR 1.714,47
Tatsächliche Auszahlung der Versicherung: EUR 2.488,47
31.03.2014 Zahlung der Differenz an den Kunden: EUR 484,00
22.12.2014 Nachzahlung (neue Rechtsprechung): EUR 864,41
Bisherige Gesamtzahlung an den Kunden: EUR 3.062,88

Der Kunde hat durch den Verkauf im Vergleich zur Kündigung 34,58% mehr ausgezahlt bekommen. Das sogenannte Clearing, die Überprüfung der Police auf weitere Nachzahlungs-Möglichkeiten nach neuer Rechtsprechung, läuft aber noch weiter bis zum 31.12.2017.

Eine Prüfung lohnt sich:
Auch wenn man im Augenblick nicht an eine Kündigung oder den Verkauf des Lebensversicherungsvertrages gedacht hat – sollte man kurzfristig Geld brauchen, könnte das genau die richtige Lösung sein.
Weitere Infos finden Sie unter: www.prolife-gmbh.de
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Kurzportrait der ProLife GmbH

2007 gegründet, ist die ProLife GmbH heute Deutschlands Marktführer im Bereich Vermögensfactoring. Geschäftsführer Michael E. Früchtl, ausgebildeter Finanz- und Versicherungsfachwirt, blickt auf langjährige Erfahrungen in Vertrieb, Consulting, und Marketing zurück.

Das Geschäftsmodell ist einfach erklärt: Wer eine Lebensversicherung bzw. einen Bausparvertrag kündigen oder beleihen möchte, bekommt dank ProLife sehr schnell sein Geld. Bereits nach 18 Tagen wird der Kaufpreis ausbezahlt. Die Rechtsabteilung von ProLife überprüft anschließend den Vertrag auf eine mögliche Nachzahlung zu Gunsten des Versicherten. 2014 kamen unter bestimmten Voraussetzungen im Durchschnitt 22,6 % auf den ursprünglichen Rückkaufswert zur weiteren Auszahlung. Wer seinen Vertrag bereits gekündigt hat, kann sich dennoch an ProLife wenden. Innerhalb von 2 Werktagen wird dort geprüft, ob die Police reelle Chancen auf eine Nachzahlung hat.

Dem Wissen der 24 Mitarbeiter des ProLife-Teams und der Qualität ihrer Arbeit vertrauen bereits mehr als 30.000 Kunden. Die bis dato angekaufte Versicherungssumme beträgt inzwischen über 822 Mio. Euro, was einem Gesamtfactoring-Volumen von mehr als 211 Mio. Euro entspricht.

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Gekündigte LV – Geld zurückfordern!

Eine Lebensversicherung läuft meist 30 Jahre oder länger. Jedoch halten nur die wenigsten Kunden bis zum Ende durch. Rund 50 Prozent aller Versicherungspolicen werden storniert.

BildDie gute Nachricht: Wer vorzeitig seine Lebensversicherung gekündigt hat, kann auf einen Nachschlag hoffen. Denn fast alle Gesellschaften haben zu viele und zu hohe Stornokosten von ihren Kunden kassiert. Auch die ausgezahlten Rückkaufswerte waren zu gering angesetzt. Lesen Sie, wer davon betroffen ist und wie man Geld zurückfordern kann.

Zeitraum. Geld zurückfordern können Versicherte, die eine Kapitallebensversicherung, eine private Rentenversicherung oder eine fondsgebundene Rentenversicherung zwischen Ende Juli 1994 und Ende Dezember 2007 abgeschlossen und vorzeitig gekündigt oder beitragsfrei gestellt haben. Beitragsfrei bedeutet, den Vertrag über eine bestimmte Zeit ruhen zu lassen und Ratenzahlungen werden gestoppt.

Urteil. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die Klage gegen die Versicherer ins Rollen gebracht. Hintergrund ist eine Entscheidung des Stuttgarter Oberlandesgerichts (Az. 2 U 138/10), wonach etliche Vertragsbedingungen der Lebens- und Rentenversicherungen ungültig sind. Das Gericht gab der Verbraucherzentrale recht: Die Rückzahlungen der Betroffenen müssen neu berechnet und die Stornogebühren zurückerstattet werden. Die monierten kundenunfreundlichen Regelungen standen bis Ende 2007 bei der gesamten Branche in den Verträgen. So können nicht nur Versicherte der Allianz, sondern auch vom Deutschen Ring, von Ergo, Generali und Signal Iduna Geld zurückverlangen. Weitere Verfahren gegen andere Versicherer laufen bereits. Dazu gehören die Aachener Münchener, HDI Gerling, Zürich, BHW, R+V, Skandia, Victoria und die Nürnberger Versicherung.

Ombudsmann. Allerdings kann den Versicherten noch die sogenannte Verjährung einen Strich durch die Rechnung machen. Der Anspruch auf Nachzahlung verjährt drei Jahre nach Vertragsende, verfällt. Pech hat also, wer die besagten Verträge bereits 2007 gekündigt hat. Wer im Jahre 2008 und 2009 kündigte ebenfalls. In diesen Fällen hätten die Kunden die Verjährung nur mit einem Antrag beim Versicherungsombudsmann aufhalten können.
Großer Andrang bei der Schlichtungsstelle

Der Schlichter versucht, mit der Gesellschaft eine Einigung herzustellen. Er arbeitet kostenlos, nur für Porto und Telefon fällt ein kleiner Obolus an. Wer nicht die Schlichtungsstelle einschalten wollte, hätte auch mit einem Schreiben samt Nachzahlungsaufforderung den gleichen Effekt erzielt.
Anders hingegen sieht es jedoch für die in 2010 gekündigten Policen aus. Es ist jedoch Eile geboten. Die Frist läuft noch in diesem Jahr ab. Kunden sollten also schnell handeln und ihr Geld vom Versicherer zurückfordern.

Handeln. Selbst Kunden, die ihre Policen bei Gesellschaften haben, die noch nicht verurteilt wurden, haben ähnliche Klauseln in ihren Verträgen. Daher sollten auch sie, sofern deren Policen die genannten Voraussetzungen erfüllen, die Rückzahlung der Stornogebühren schriftlich verlangen.
Der Aufwand lohnt sich: Die Verbraucherzentrale Hamburg hat ausgerechnet, dass Kunden rund 500 Euro auf ihr Konto zurückbekommen würden. In manchen Fällen sogar bis zu 1.000 Euro.
Tipp
o Versicherte haben Anspruch darauf zu erfahren, wie sich die Auszahlung bei Kündigung zusammensetzt.
o Wer seine Lebensversicherung kündigt, muss vom Versicherer mindestens die Hälfte der eingezahlten Beiträge zurückbekommen

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Herr Uwe Hugo Zuch
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Widerrufungen ablehnen?

Lebensversicherung – Anbieter wollen Widerrufe nach Policenmodell schneller prüfen

BildLebensversicherung: Versicherungskunden, die ihre alten Lebensversicherung zwischen 1994 und 2007 nach dem sogenannten Policenmodell abgeschlossen haben, können im Fall eines Widerspruchs auf mehr Geld hoffen. Das ergab eine Umfrage der “Euro am Sonntag”, wie das Wirtschaftsmagazin in einer Pressemeldung berichtet. Die Versicherungen wollen damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes reagieren.

Viele Kunden von Renten- und Lebensversicherungen können laut einer Umfrage der “Euro am Sonntag” auf mehr Geld hoffen. Eine Reihe von Unternehmen habe demnach angekündigt, auf aktuelle Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes zu reagieren, nachdem sie mit einer Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil abgeblitzt seien. Betroffen sind Verträge, die nach dem sogenannten Policenmodell abgeschlossen wurden – vorausgesetzt, die Widerspruchsbelehrung bei Vertragsabschluss war mangelhaft.

Lebensversicherung nach Policenmodell – Versicherungsvertrag erst nach Vertragsabschluss
Abschluss nach dem Policenmodell heißt stark vereinfacht, die Kunden erhielten sämtliche Vertrags-Unterlagen erst mit dem Versicherungsschein zugesendet. Zwar konnten die Verbraucher innerhalb einer bestimmten Frist den Vertrag widerrufen – aber ihre Rechte und Pflichten erfuhren sie erst, nachdem sie den Vertrag bereits unterzeichnet hatten.

Millionen Lebensversicherungen fanden auf diesem Weg zu ihren Kunden. So geht es nicht, befand auch der Bundesgerichtshof, und hat im Jahr 2008 allen Versicherern den Vertrieb nach dem Policenmodell untersagt. Das Policenmodell sei nicht mit den europäischen Richtlinien für Verbraucherschutz vereinbar.

Streitpunkt ist nun die Frage, ob die Lebensversicherer bei Vertragsabschluss die Verbraucher fehlerhaft oder gar nicht über ihr Widerspruchsrecht aufgeklärt haben. Blieb diese Aufklärung aus, können die Kunden ihrem Vertrag auch heute noch widersprechen – selbst dann, wenn sie ihn zuvor schon gekündigt hatten. Der Vorteil aus Sicht des Kunden: Ein nachträglicher Widerspruch kann ihm Vergleich zu einer “einfachen” Kündigung erhebliche Nachzahlungen bringen. Das hatte der Bundesgerichtshof 2014 entschieden und 2015 präzisiert (Az. 1 BvR 1674/14).

Aber mehrere Versicherer legten Verfassungsbeschwerde gegen das BGH-Urteil ein und lehnten die Widerrufsgesuche ihrer Kunden grundsätzlich ab. Darunter waren die Anbieter AachenMünchener, Ergo, Generali und Provinzial Rheinland. Erfolg hatten sie mit ihren Eingaben offenbar nicht. “Mittlerweile hat das Verfassungsgericht in fast allen Fällen abgelehnt, sich mit den Beschwerden zu beschäftigen. Nach Angaben eines Gerichtssprechers ist nur in einem Spezialfall eine Beschwerde anhängig”, berichtet “Euro am Sonntag” (Ausgabe vom 30.07.).
Versicherer wollen Ansprüche nun zügig prüfen

Nun wollen die vier oben genannten Versicherer die Ansprüche der Kunden zügig prüfen. “Wir werden die vorliegenden Widerspruchsbelehrungen nun schnellstmöglichst bearbeiten”, versprach ein Sprecher der AachenMünchener gegenüber dem Münchener Wirtschaftsmagazin. Der Versicherer ist selbst mit zwei Beschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert.

Andere Anbieter hätten hingegen betont, dass bei der Widerspruchsbelehrung damals alles überwiegend oder komplett korrekt zugegangen sei. Darunter der Marktführer Allianz, der ebenfalls den Gang vors Verfassungsgericht wählte. Eine Einschätzung, die Verbraucherschützer anzweifeln. Laut einer Stichprobe, die der Bund der Versicherten (BdV) durchgeführt hat, ist jeder zweite LV-Vertrag anfechtbar, weil er Fehler in der Widerrufsbelehrung enthält.
Gesellschaften können weiterhin Widerrufungen ablehnen

Das Urteil des BGH bedeutet für die Versicherer ein enormes finanzielles Risiko. Rund 108 Millionen Verträge seien bundesweit nach dem Policenmodell abgeschlossen wurden, berichtet die Allianz. Und so ist davon auszugehen, dass einige Versicherer weiterhin Kundenforderungen ablehnen. Hier kommt den Gesellschaften eine Besonderheit des deutschen Rechts entgegen, das streng genommen keine Sammelklagen ähnlich wie in den USA vorsieht.

Und so bestätigt auch Versicherungsombudsmann Günter Hirsch als Schlichtungsstelle der Versicherungswirtschaft gegenüber “Euro am Sonntag”, dass die Versicherungen trotz des BGH-Urteils weiterhin einen Widerspruch von Verbrauchern ablehnen dürfen. Weil es sich bei den Urteilen des obersten Zivilgerichtes eben um Einzelfälle handle. Und jeder Einzelfall müsse für sich juristisch geprüft werden. Das bedeutet: Im Zweifel bleibt dem Kunde keine andere Wahl, als seine Ansprüche gegen den Versicherer vor Gericht einzufordern.

Falls sich ein Kunde wegen einer Ablehnung an ihn wende, komme es ebenfalls auf den Einzelfall an, so Hirsch. Sollten die BGH-Urteile “eindeutig auf den vorliegenden Sachverhalt anwendbar” sein, so Hirsch weiter, würde er komplett im Sinne des Kunden eingreifen. Ansonsten wäre unter anderem ein Schlichtungsvorschlag vorstellbar, “der sich an meiner Einschätzung des Prozessrisikos orientiert”.

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Ansprüche nun zügig prüfen

Lebensversicherung – Anbieter wollen Widerrufe nach Policenmodell schneller prüfen

BildLebensversicherung: Versicherungskunden, die ihre alten Lebensversicherung zwischen 1994 und 2007 nach dem sogenannten Policenmodell abgeschlossen haben, können im Fall eines Widerspruchs auf mehr Geld hoffen. Das ergab eine Umfrage der “Euro am Sonntag”, wie das Wirtschaftsmagazin in einer Pressemeldung berichtet. Die Versicherungen wollen damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes reagieren.

Viele Kunden von Renten- und Lebensversicherungen können laut einer Umfrage der “Euro am Sonntag” auf mehr Geld hoffen. Eine Reihe von Unternehmen habe demnach angekündigt, auf aktuelle Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes zu reagieren, nachdem sie mit einer Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil abgeblitzt seien. Betroffen sind Verträge, die nach dem sogenannten Policenmodell abgeschlossen wurden – vorausgesetzt, die Widerspruchsbelehrung bei Vertragsabschluss war mangelhaft.

Lebensversicherung nach Policenmodell – Versicherungsvertrag erst nach Vertragsabschluss
Abschluss nach dem Policenmodell heißt stark vereinfacht, die Kunden erhielten sämtliche Vertrags-Unterlagen erst mit dem Versicherungsschein zugesendet. Zwar konnten die Verbraucher innerhalb einer bestimmten Frist den Vertrag widerrufen – aber ihre Rechte und Pflichten erfuhren sie erst, nachdem sie den Vertrag bereits unterzeichnet hatten.

Millionen Lebensversicherungen fanden auf diesem Weg zu ihren Kunden. So geht es nicht, befand auch der Bundesgerichtshof, und hat im Jahr 2008 allen Versicherern den Vertrieb nach dem Policenmodell untersagt. Das Policenmodell sei nicht mit den europäischen Richtlinien für Verbraucherschutz vereinbar.

Streitpunkt ist nun die Frage, ob die Lebensversicherer bei Vertragsabschluss die Verbraucher fehlerhaft oder gar nicht über ihr Widerspruchsrecht aufgeklärt haben. Blieb diese Aufklärung aus, können die Kunden ihrem Vertrag auch heute noch widersprechen – selbst dann, wenn sie ihn zuvor schon gekündigt hatten. Der Vorteil aus Sicht des Kunden: Ein nachträglicher Widerspruch kann ihm Vergleich zu einer “einfachen” Kündigung erhebliche Nachzahlungen bringen. Das hatte der Bundesgerichtshof 2014 entschieden und 2015 präzisiert (Az. 1 BvR 1674/14).

Aber mehrere Versicherer legten Verfassungsbeschwerde gegen das BGH-Urteil ein und lehnten die Widerrufsgesuche ihrer Kunden grundsätzlich ab. Darunter waren die Anbieter AachenMünchener, Ergo, Generali und Provinzial Rheinland. Erfolg hatten sie mit ihren Eingaben offenbar nicht. “Mittlerweile hat das Verfassungsgericht in fast allen Fällen abgelehnt, sich mit den Beschwerden zu beschäftigen. Nach Angaben eines Gerichtssprechers ist nur in einem Spezialfall eine Beschwerde anhängig”, berichtet “Euro am Sonntag” (Ausgabe vom 30.07.).
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Nun wollen die vier oben genannten Versicherer die Ansprüche der Kunden zügig prüfen. “Wir werden die vorliegenden Widerspruchsbelehrungen nun schnellstmöglichst bearbeiten”, versprach ein Sprecher der AachenMünchener gegenüber dem Münchener Wirtschaftsmagazin. Der Versicherer ist selbst mit zwei Beschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert.

Andere Anbieter hätten hingegen betont, dass bei der Widerspruchsbelehrung damals alles überwiegend oder komplett korrekt zugegangen sei. Darunter der Marktführer Allianz, der ebenfalls den Gang vors Verfassungsgericht wählte. Eine Einschätzung, die Verbraucherschützer anzweifeln. Laut einer Stichprobe, die der Bund der Versicherten (BdV) durchgeführt hat, ist jeder zweite LV-Vertrag anfechtbar, weil er Fehler in der Widerrufsbelehrung enthält.
Gesellschaften können weiterhin Widerrufungen ablehnen

Das Urteil des BGH bedeutet für die Versicherer ein enormes finanzielles Risiko. Rund 108 Millionen Verträge seien bundesweit nach dem Policenmodell abgeschlossen wurden, berichtet die Allianz. Und so ist davon auszugehen, dass einige Versicherer weiterhin Kundenforderungen ablehnen. Hier kommt den Gesellschaften eine Besonderheit des deutschen Rechts entgegen, das streng genommen keine Sammelklagen ähnlich wie in den USA vorsieht.

Und so bestätigt auch Versicherungsombudsmann Günter Hirsch als Schlichtungsstelle der Versicherungswirtschaft gegenüber “Euro am Sonntag”, dass die Versicherungen trotz des BGH-Urteils weiterhin einen Widerspruch von Verbrauchern ablehnen dürfen. Weil es sich bei den Urteilen des obersten Zivilgerichtes eben um Einzelfälle handle. Und jeder Einzelfall müsse für sich juristisch geprüft werden. Das bedeutet: Im Zweifel bleibt dem Kunde keine andere Wahl, als seine Ansprüche gegen den Versicherer vor Gericht einzufordern.

Falls sich ein Kunde wegen einer Ablehnung an ihn wende, komme es ebenfalls auf den Einzelfall an, so Hirsch. Sollten die BGH-Urteile “eindeutig auf den vorliegenden Sachverhalt anwendbar” sein, so Hirsch weiter, würde er komplett im Sinne des Kunden eingreifen. Ansonsten wäre unter anderem ein Schlichtungsvorschlag vorstellbar, “der sich an meiner Einschätzung des Prozessrisikos orientiert”.

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Die Ergo leidet!

Ergo beendet klassisches Lebensversicherungsgeschäft

Markus Rieß schweigt am liebsten über die Vergangenheit. Der Ergo-Chef will sie schnell hinter sich lassen.

BildKein Wunder:

Die bisherigen Versuche seines Vorgängers Torsten Oletzky, die Munich-Re-Tochter wieder fit zu bekommen, scheiterten grandios.

Nun startet der ehemalige Allianz-Manager einen erneuten Anlauf und wagt einen schmerzhaften Schritt: Er trennt sich von dem gesamten klassischen Lebensversicherungsgeschäft. Mehr als sechs Millionen Policen mit festen Garantien landen auf einer Extra-Müllkippe. Für die Kunden ist das eine schlechte Nachricht: Sie müssen sich auf sinkende Renditen einstellen.

Die Ergo leidet unter zu hohen Kosten und kämpft mit einem schrumpfenden Marktanteil. Skandale wie eine Lustreise von Vertretern nach Budapest haben das Image des Versicherers nachhaltig ramponiert. Immer wieder gab es Gerüchte, die Munich Re wollte sich von der ungeliebten Tochter trennen. Dies stritten die Münchner stets ab. Wohl auch vor dem Hintergrund, dass es schwer geworden wäre, einen Käufer zu finden.

Vor einem Jahr gab Oletzky dann auf – aus Erschöpfung. Nun soll Rieß den Versicherer retten. Der ehemalige Allianz-Manager ist bekannt als knallharter Sanierer und Zupacker. Für die Düsseldorfer ist es die letzte Chance. Tausende Mitarbeiter müssen gehen, und das Ende der klassischen Lebensversicherung ist besiegelt.
Abwicklungsplattform für Altbestände

Denn für diese hat Rieß kaum noch Hoffnung. Die Garantiezinsen, die Ergo seinen Kunden in der Vergangenheit über Jahrzehnte versprochen hat, nehmen dem Konzern zunehmend die Luft zum Atmen. Gemeinsam mit der Victoria Leben, die bereits stillgelegt wurde, landen nun die Policen der Ergo Lebensversicherung und Pensionskasse auf einer sogenannten Run-off-Plattform.

Hier werden viele Bestände auf einer gemeinsamen Abwicklungsplattform abgewickelt, sodass sich die Kosten auf eine höhere Anzahl von Kundenverträgen verteilen und so mehr Ertrag übrig bleibt.

Für die Versicherten ändert sich grundsätzlich nicht. Ihre Policen verschwinden natürlich nicht. Dennoch müssen sie sich auf schrumpfende Renditen einstellen. Grund: Weil die Versicherer kein Neugeschäft mehr machen, haben sie es nicht nötig, die Verzinsung der bestehenden Policen hoch zu halten. Bislang war dies aber als Werbeeffekt für Neukunden nötig. Künftig werden die Gesellschaften bei der Überschussbeteiligung hingegen knauserig sein, warnen Verbraucherschützer.

Etwa ein Dutzend Gesellschaften wurden bislang stillgelegt

Bisher gibt es in Deutschland erst drei solcher Müllkippen für Lebensversicherungen, und diese sind vergleichsweise klein. Die Plattform der Ergo wird mit 6,5 Millionen Policen mit Abstand die größte sein. Und Rieß will nicht ausschließen, dass zukünftig noch weitere Bestände von Konkurrenten hinzukommen.

Etwa ein Dutzend Gesellschaften wurden bisher stillgelegt. Die meisten werden von den Unternehmen selbst abgewickelt, nur die Mannheimer Lebensversicherung landete bei Protektor, einer Selbsthilfeeinrichtung der Versicherungsindustrie, die bestehende Kundenverträge vor einer Pleite eines Versicherungsunternehmens schützt, um so Schaden von der Branche abzuwenden.

Doch Protektor leidet aufgrund des schrumpfenden Bestands zunehmend unter hohen Verwaltungskosten, deswegen sollen die verbliebenen Verträge nun möglicherweise an eine Run-off-Gesellschaft verkauft werden.

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Ergo- Klassisches LV-geschäft beendet

Ergo beendet klassisches Lebensversicherungsgeschäft

Markus Rieß schweigt am liebsten über die Vergangenheit. Der Ergo-Chef will sie schnell hinter sich lassen.

BildKein Wunder:

Die bisherigen Versuche seines Vorgängers Torsten Oletzky, die Munich-Re-Tochter wieder fit zu bekommen, scheiterten grandios.

Nun startet der ehemalige Allianz-Manager einen erneuten Anlauf und wagt einen schmerzhaften Schritt: Er trennt sich von dem gesamten klassischen Lebensversicherungsgeschäft. Mehr als sechs Millionen Policen mit festen Garantien landen auf einer Extra-Müllkippe. Für die Kunden ist das eine schlechte Nachricht: Sie müssen sich auf sinkende Renditen einstellen.

Die Ergo leidet unter zu hohen Kosten und kämpft mit einem schrumpfenden Marktanteil. Skandale wie eine Lustreise von Vertretern nach Budapest haben das Image des Versicherers nachhaltig ramponiert. Immer wieder gab es Gerüchte, die Munich Re wollte sich von der ungeliebten Tochter trennen. Dies stritten die Münchner stets ab. Wohl auch vor dem Hintergrund, dass es schwer geworden wäre, einen Käufer zu finden.

Vor einem Jahr gab Oletzky dann auf – aus Erschöpfung. Nun soll Rieß den Versicherer retten. Der ehemalige Allianz-Manager ist bekannt als knallharter Sanierer und Zupacker. Für die Düsseldorfer ist es die letzte Chance. Tausende Mitarbeiter müssen gehen, und das Ende der klassischen Lebensversicherung ist besiegelt.
Abwicklungsplattform für Altbestände

Denn für diese hat Rieß kaum noch Hoffnung. Die Garantiezinsen, die Ergo seinen Kunden in der Vergangenheit über Jahrzehnte versprochen hat, nehmen dem Konzern zunehmend die Luft zum Atmen. Gemeinsam mit der Victoria Leben, die bereits stillgelegt wurde, landen nun die Policen der Ergo Lebensversicherung und Pensionskasse auf einer sogenannten Run-off-Plattform.

Hier werden viele Bestände auf einer gemeinsamen Abwicklungsplattform abgewickelt, sodass sich die Kosten auf eine höhere Anzahl von Kundenverträgen verteilen und so mehr Ertrag übrig bleibt.

Für die Versicherten ändert sich grundsätzlich nicht. Ihre Policen verschwinden natürlich nicht. Dennoch müssen sie sich auf schrumpfende Renditen einstellen. Grund: Weil die Versicherer kein Neugeschäft mehr machen, haben sie es nicht nötig, die Verzinsung der bestehenden Policen hoch zu halten. Bislang war dies aber als Werbeeffekt für Neukunden nötig. Künftig werden die Gesellschaften bei der Überschussbeteiligung hingegen knauserig sein, warnen Verbraucherschützer.

Etwa ein Dutzend Gesellschaften wurden bislang stillgelegt

Bisher gibt es in Deutschland erst drei solcher Müllkippen für Lebensversicherungen, und diese sind vergleichsweise klein. Die Plattform der Ergo wird mit 6,5 Millionen Policen mit Abstand die größte sein. Und Rieß will nicht ausschließen, dass zukünftig noch weitere Bestände von Konkurrenten hinzukommen.

Etwa ein Dutzend Gesellschaften wurden bisher stillgelegt. Die meisten werden von den Unternehmen selbst abgewickelt, nur die Mannheimer Lebensversicherung landete bei Protektor, einer Selbsthilfeeinrichtung der Versicherungsindustrie, die bestehende Kundenverträge vor einer Pleite eines Versicherungsunternehmens schützt, um so Schaden von der Branche abzuwenden.

Doch Protektor leidet aufgrund des schrumpfenden Bestands zunehmend unter hohen Verwaltungskosten, deswegen sollen die verbliebenen Verträge nun möglicherweise an eine Run-off-Gesellschaft verkauft werden.

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Lebensversicherung auf den Müll

Ergo beendet klassisches Lebensversicherungsgeschäft

Markus Rieß schweigt am liebsten über die Vergangenheit. Der Ergo-Chef will sie schnell hinter sich lassen.

BildKein Wunder:

Die bisherigen Versuche seines Vorgängers Torsten Oletzky, die Munich-Re-Tochter wieder fit zu bekommen, scheiterten grandios.

Nun startet der ehemalige Allianz-Manager einen erneuten Anlauf und wagt einen schmerzhaften Schritt: Er trennt sich von dem gesamten klassischen Lebensversicherungsgeschäft. Mehr als sechs Millionen Policen mit festen Garantien landen auf einer Extra-Müllkippe. Für die Kunden ist das eine schlechte Nachricht: Sie müssen sich auf sinkende Renditen einstellen.

Die Ergo leidet unter zu hohen Kosten und kämpft mit einem schrumpfenden Marktanteil. Skandale wie eine Lustreise von Vertretern nach Budapest haben das Image des Versicherers nachhaltig ramponiert. Immer wieder gab es Gerüchte, die Munich Re wollte sich von der ungeliebten Tochter trennen. Dies stritten die Münchner stets ab. Wohl auch vor dem Hintergrund, dass es schwer geworden wäre, einen Käufer zu finden.

Vor einem Jahr gab Oletzky dann auf – aus Erschöpfung. Nun soll Rieß den Versicherer retten. Der ehemalige Allianz-Manager ist bekannt als knallharter Sanierer und Zupacker. Für die Düsseldorfer ist es die letzte Chance. Tausende Mitarbeiter müssen gehen, und das Ende der klassischen Lebensversicherung ist besiegelt.
Abwicklungsplattform für Altbestände

Denn für diese hat Rieß kaum noch Hoffnung. Die Garantiezinsen, die Ergo seinen Kunden in der Vergangenheit über Jahrzehnte versprochen hat, nehmen dem Konzern zunehmend die Luft zum Atmen. Gemeinsam mit der Victoria Leben, die bereits stillgelegt wurde, landen nun die Policen der Ergo Lebensversicherung und Pensionskasse auf einer sogenannten Run-off-Plattform.

Hier werden viele Bestände auf einer gemeinsamen Abwicklungsplattform abgewickelt, sodass sich die Kosten auf eine höhere Anzahl von Kundenverträgen verteilen und so mehr Ertrag übrig bleibt.

Für die Versicherten ändert sich grundsätzlich nicht. Ihre Policen verschwinden natürlich nicht. Dennoch müssen sie sich auf schrumpfende Renditen einstellen. Grund: Weil die Versicherer kein Neugeschäft mehr machen, haben sie es nicht nötig, die Verzinsung der bestehenden Policen hoch zu halten. Bislang war dies aber als Werbeeffekt für Neukunden nötig. Künftig werden die Gesellschaften bei der Überschussbeteiligung hingegen knauserig sein, warnen Verbraucherschützer.

Etwa ein Dutzend Gesellschaften wurden bislang stillgelegt

Bisher gibt es in Deutschland erst drei solcher Müllkippen für Lebensversicherungen, und diese sind vergleichsweise klein. Die Plattform der Ergo wird mit 6,5 Millionen Policen mit Abstand die größte sein. Und Rieß will nicht ausschließen, dass zukünftig noch weitere Bestände von Konkurrenten hinzukommen.

Etwa ein Dutzend Gesellschaften wurden bisher stillgelegt. Die meisten werden von den Unternehmen selbst abgewickelt, nur die Mannheimer Lebensversicherung landete bei Protektor, einer Selbsthilfeeinrichtung der Versicherungsindustrie, die bestehende Kundenverträge vor einer Pleite eines Versicherungsunternehmens schützt, um so Schaden von der Branche abzuwenden.

Doch Protektor leidet aufgrund des schrumpfenden Bestands zunehmend unter hohen Verwaltungskosten, deswegen sollen die verbliebenen Verträge nun möglicherweise an eine Run-off-Gesellschaft verkauft werden.

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Rückabwicklung bei Lebensversicherung

10 Punkte auf die Sie achten sollten!

Die Rückabwicklung einer Lebensversicherung ist unter Berücksichtigung einiger Punkte möglich.

BildDies gilt laut einem Urteil des BGH und des Europäischen Gerichtshofs für ältere Policen zwischen 1995 und 2007. Es handelt sich um Versicherungen aus dem Policenmodell. Eine Rückabwicklung betreffen die Versicherungen nach der Gesetzeslage des § 5 VVG a.F.. Dieser Grundsatz gilt für alle Lebens-, Berufsunfähigkeits-, Renten- und Risikolebensversicherungen. Versicherte sollten also ihre Versicherungen oder Fondspolicen prüfen.
Worauf bei einer Versicherung achten

Eine Rückabwicklung und Widerspruch bei Lebensversicherung ist möglich, da eine mündliche Belehrung nicht wirksam ist. Es gilt stets nur das, was auf dem Papier steht. Eine Rückabwicklung ist laut dem Urteil vom 05. Mai 2014 – IV ZR 76/11- auch dann möglich, wenn eine Versicherung bereits gekündigt wurde. Allerdings muss eine Versicherung vor dem 01.01.2003 noch wirksam gewesen sein. Folglich können auch alle Versicherungen ab dem 01.01.2003 wirksam gekündigt werden.
Was erhält der Versicherte zurück

Diese Frage ist auch nach dem Urteil noch etwas kompliziert. Für Laufzeitzinsen ist diese Frage auch noch etwas schwierig zu klären. Dies sind die Zinsen ab dem Zeitpunkt einer Zahlung der Leistungsrate. Sollte der Versicherer in Verzug kommen, dann erhält der Versicherte nach einer Klage Verzugszinsen oder Prozeßzinsen.
Was behält der Versicherer

Der Versicherer muss die Leistungen an den Versicherten zurückgeben. Hierbei könnten aber auch Kosten entstanden sein, die der Versicherungsnehmer erstatten muss. Hierbei geht es allerdings nicht um die Verwaltungskosten. Der Versicherungsnehmer muss

o erbrachte Versicherungsleistungen oder eine Risikoübernahme
o den an das Finanzamt abgeführten Solidaritätszuschlag und
o eine abgeführte Kapitalertragsteuer

tragen.

Weitere Kosten dürfen für den Versicherungsnehmer aber nicht entstehen. Das Widerspruchsrecht für den Versicherten entfällt aber auch nicht dann, wenn der Versicherte eine Leistungsrate bezahlt hat. Verträge nach dem Policenmodell sind allerdings dennoch wirksam. Immer hin verjährt aber das Recht auf Widerruf nicht. Eine Geltendmachung unterliegt aber einer 3-Jahres-Frist.

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