Ausblick auf die Märkte – kurzfristig abwärts, langfristig Gefahren durch Trumps 2. Amtszeit

Ohne wirksame Behandlungsmethode war die Börsenerholung übertrieben/ Spekulanten wollen mehr Geld von Staaten und Notenbanken/ Trumps nahezu sichere Wiederwahl wird weiterer Belastungsfaktor

BildErwartungsgemäß beginnt die aktuelle Handelswoche an den Aktienmärkten schwach. Die Börsen im Nahen Osten waren schon gestern – gehandelt wird dort von Sonntag bis Donnerstag – teilweise eingebrochen.

Saudi-Arabien kündigte ein umfangreiches Sparprogramm an, da die Einnahmen aus dem Ölgeschäft – ähnlich wie in anderen Volkswirtschaften – in keinem Verhältnis zu den Ausgaben stehen. Dies traf viele Markteilnehmer unvorbereitet. Die dortige Börse verlor allein gestern fast 9%.

Betrachtet man den Höchstkurs der deutschen Aktienindices und die aktuellen Indikationen, sind dort in 2 ½ Handelstagen ähnliche Verluste entstanden. Auf Basis der aktuellen Daten ist der DAX in einer Bandbreite zwischen 10.000 und 10.500 Punkten fair bewertet. Sollte kurzfristig ein Corona-Impfstoff zur Verfügung stehen oder das Virus – ähnlich wie SARS in 2003 – einfach “verschwinden”, sind 1.000 bis 1.500 Punkte mehr gerechtfertigt. Dies ist aber derzeit nicht das wahrscheinliche Szenario. Deswegen war der starke Anstieg bis Mitte letzter Woche wieder eine reine “Liquiditätsparty”, die von Steuergeld, Hoffnung auf eine noch expansivere Geldpolitik und umfänglichen staatlichen Rettungsmaßnahmen getragen war. Fundamental ist dies grober Unfug. Alle Unternehmensberichte sind von einer tiefen Unsicherheit geprägt. Konjunkturell gibt es eigentlich nur schlechte Nachrichten. Ganz wenige Indikatoren fallen besser als erwartet aus. Entsprechend unsicher ist das aktuelle Umfeld und genau diese Unsicherheit ist eigentlich ein klassischer Belastungsfaktor an den Märkten. Deutlich wurde dies, als die EZB bei ihrer Zinsentscheidung zwar ihre Handlungsbereitschaft betonte, aber keine neuen Hilfen bekanntgab. Dies sorgte für Enttäuschung und Kursverluste.

Dabei müsste eigentlich das Gegenteil der Fall sein. Schließlich könnte man die Haltung der EZB, mit ihrer expansiven Ausrichtung ohne Ausweitungen fortzufahren, auch als Einschätzung verstehen, dass die politischen und finanzwirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen ausreichend sind. Wirtschaftlich könnte dies sogar funktionieren, wenn die Gelder sinnhaft eingesetzt werden. Für das schnelle Geld einer Börsenrallye reichen die Maßnahmen nicht aus. Um der Markterwartung der Spekulanten gerecht zu werden, müsste sie nach japanischen “Vorbild” Aktien kaufen und sich nicht nur auf die Aufweitung ihres Kaufprogramms auf ungeratete Anleihen “beschränken”. Schließlich werden gerade Neuemissionen auf der Zinsseite gekauft, als gäbe es morgen keine Anleihen mehr. Selbst der faktisch insolvente US-Flugzeughersteller Boeing – derzeit mit negativen Eigenkapital – konnte sich mit 25 Mrd. US-Dollar refinanzieren. Vielleicht trösten sich die Anleger dann am Ende mit der bekannten Börsenweisheit “das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anders”.

Dabei ist es jetzt so wichtig, die Anlagen krisenfest zu machen. Eine moderate Aktienquote, erstklassige bis “mittelgute” Anleihen mit mindestens angemessenen Renditen, Währungsanleihen und Rohstoffbeimischungen, die man auch industriell verwerten kann. Schließlich zeigt Gold erneut, dass es kein Sachwert, sondern ein Spekulationsobjekt ist. Mit positiven Aktienmärkten stieg es; mit den Rückgängen dort kam das Edelmetall wieder unter Druck. Die EZB hat mit ihrer eher abwartenden Haltung zu neuen Maßnahmen auch für keinen Schub beim Goldpreis gesorgt. Vielmehr ist ihr – eher unabsichtlich – gelungen, den Euro zu stärken.

Bei dem Währungspaar Euro/ US-Dollar wurde sehr deutlich, wie stark die Notenbankenstrategien auseinanderfallen. Die US-Notenbank ergreift immer neue Maßnahmen und wird alles tun, um die US-Wirtschaft zu stützen.

Dies wird auch notwendig, weil Donald Trump einen gefährlichen Kurs einschlägt. Er muss einen Schuldigen für sein Corona-Desaster finden. Nach den US-Demokraten und der Weltgesundheitsorganisation ist es nun (wieder) China. Durch die Behauptung, Corona sei ein künstlich in Wuhan erzeugter Virus wird er versuchen, seine Wiederwahl sicherzustellen. Nach unserer Einschätzung wird ihm gelingen. Dann erleben wir eine “hemmungslose” 2. Amtszeit Trumps und u. a. einen viel schlimmeren Handelskrieg.

Schließlich sieht Trump seine protektionistische Handlung bestätigt. In seinem Weltbild hätte es ohne globalen Waren- und Dienstleistungsverkehr ein von Mensch zu Mensch übertragbares Virus überhaupt nicht in die USA geschafft. Also muss China schuld sein. Die Sorge, China als Refinanzierungsquelle der zukünftig weiter explodierenden US-Verschuldung zu verlieren, hat auch an Schrecken verloren. Schließlich kann Trump die US-Notenbank auf die “nationale Aufgabe”, den Wiederaufbau der USA zu finanzieren, einschwören.
Je früher sich die Weltpolitik und die Wirtschaft außerhalb der USA auf dieses Szenario einstellen, desto besser ist es. Gerade die Refinanzierung für Staaten und Unternehmen außerhalb der USA dürfte günstiger werden. Die Billionen an Devisenreserven Chinas werden sichere Anlagen außerhalb der USA suchen. Dies könnte deutschen Unternehmen helfen.

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Herr Markus Schön
Westerfeldstraße 19
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Die Schön & Co ist ein seit über 50 Jahren bestehender Vermögensverwalter mit einer besonderen Expertise in der konservativen Vermögensverwaltung mit Aktienquoten bis zu 40%. Das Unternehmen verwaltet einen hohen dreistelligen Millionenbetrag für vermögende Privatpersonen, Unternehmer, Kommunen und (gemeinnützige) Einrichtungen. Der Großteil der Kunden hat Aktienquoten zwischen 10 und 20% und setzt auf die besondere Expertise der Schön & Co im (internationalen) Zinsmanagement. Daher verfügt das Unternehmen über eine eigene Research-Abteilung, in der u. a. 300 Unternehmen laufend analysiert werden.

Eine Besonderheit der Schön & Co ist die Selbstverpflichtung, 50% der Gewinnausschüttungen in die im Jahr 2007 gegründete GIVING TREE Stiftung vorzunehmen, um deren Arbeit für benachteiligte Kinder und Jugendliche dauerhaft zu sichern.

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IfKom: Deutschland braucht eine leistungsfähige digitale Gigabit-Infrastruktur

Nach Auffassung der IfKom braucht Deutschland eine leistungsfähige digitale Gigabit-Infrastruktur, um global wettbewerbsfähig zu sein.

BildDer Ausbau zu einer Gigabit-Gesellschaft in Deutschland hat für die Bundesregierung einen hohen Stellenwert. Nach den Plänen der großen Koalition sollen digitale Anwendungen in Wirtschaft und Industrie aber auch im privaten Bereich realisiert werden. Hierzu bedarf es zwingend einer hochleistungs- und zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur. Dies war kürzlich Gegenstand eines Gesprächs der IfKom e. V. mit dem Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.

“Damit Deutschland global wettbewerbsfähig bleibt, ist ein flächendeckendes Gigabitnetz zwingend erforderlich”, betonte Heinz Leymann, Bundesvorsitzender des Verbandes der Ingenieure für Kommunikation und ergänzte: “dies ist nach heutigem technischen Stand nur mit Glasfaser zu realisieren”. In vielen Regionen des Landes ist die Breitbandversorgung im europäischen Vergleich nur unteres Mittelmaß. Zurzeit erreicht der Glasfaserausbau bezüglich der “fiber to the home/building-Anschlüsse” nur einstellige Prozentwerte.

Nach Auffassung der IfKom e. V. hat der schleppende Breitbandausbau mehrere Gründe. Ständig veränderte Rahmenbedingungen sorgen für eine gewisse Planungsunsicherheit. Zudem behindert die immer noch bestehende Bürokratie im Fördersektor den Prozess des Ausbaus. Hinzu kommt, dass die Ressourcen in den Bereichen Planung, Tiefbau und Material stark ausgelastet sind.

“Auch der Doppelausbau von Glasfaserkabeln durch Telekommunikationsunternehmen wirkt kontraproduktiv” merkte Reinhard Genderka, Bundesvorstandsmitglied der IfKom, an und fügte hinzu: “hier muss eine Bündelung stattfinden, um die vorhandenen Kapazitäten optimal nutzen zu können”. Die IfKom plädieren zudem für eine deutliche Vereinfachung und Straffung der Richtlinien und Prozesse bei der Bundesförderung. Zugleich müssen die entsprechenden personellen Kapazitäten und das fehlende Know-how aufseiten der öffentlichen Hand bereitgestellt werden.

Als Übergangslösung zu einer vollständigen Gigabit-Infrastruktur befürworten die IfKom den Einsatz von Vectoring oder Super-Vectoring, wobei der Aufbau eines Glasfasernetzes Vorrang haben sollte.

“Der Netzinfrastrukturwechsel zur Glasfaser muss – in Städten ebenso wie im ländlichen Raum – konsequent vorangetrieben werden”, sagt Reinhold Sendker MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. “Seit einem Jahr ermöglicht der Bund den Kommunen, die bislang auf Kupferkabel gesetzt haben, ein Glasfaser-Upgrade für ihre Projekte. Darüber hinaus ist ein neues Breitbandförderprogramm in Vorbereitung, mit dem auch die sogenannten ,grauen Flecken’ gigabitfähig ausgebaut werden können. Die Union bemüht sich außerdem, im Bundeshaushalt 2020 Akzente im Mobilfunkausbau zu setzen: Für eine flächendeckende und zukunftsfähige Infrastruktur sollen Mobilfunkmasten in bislang unterversorgten Regionen errichtet werden. Auf Betreiben der CDU/CSU-Fraktion sollen hierfür die notwendigen Gelder in einem ersten Schritt im Haushaltsgesetz 2020 überjährig bereitgestellt werden.”

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IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
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email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: IT-Sicherheit grundlegend verbessern!

IfKom e. V. fordert, IT-Sicherheit grundlegend zu verbessern im Verbund von Industrie, Wissenschaft, Standardisierungsgremien und Politik zur wirksamen und nachhaltigen Erhöhung der IT-Sicherheit.

Deutschland braucht endlich einen höheren Sicherheitsstandard: Programmierer müssen bessere Software schreiben, Standards für ausreichende IT-Security müssen entwickelt werden, eine stärkere Verantwortung der Hersteller für Sicherheits-Updates muss eingeführt und die Haftungsfrage weiterverfolgt werden. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation IfKom e. V. fordert, solche grundsätzlichen Maßnahmen im Verbund zwischen Industrie, Wissenschaft, Standardisierungsgremien und Politik deutlich stärker als bisher zu verfolgen, damit es zu einer wirksamen und nachhaltigen Erhöhung der IT-Sicherheit kommen kann.

Bei diesen Maßnahmen geht es den IfKom nicht vorrangig um Meldepflichten der Betreiber kritischer Infrastrukturen oder um Cyber-Abwehrzentren. Die Gefahren und damit der Handlungsdruck liegen vor allem in den Alltagsprodukten, die immer smarter werden und immer häufiger vernetzt sind. IT-Systeme in Privathaushalten aber auch in Unternehmen sind zunehmend Angriffen aus dem Internet ausgesetzt. Während Computer, Router und Server mehr oder weniger regelmäßige Updates zur Schließung von Sicherheitslücken erhalten, ist dies bei Komponenten, die im Internet of Things vernetzt sind, deutlich seltener zu finden. Mit krimineller Energie werden Exploits entwickelt, die Sicherheitslücken ausnutzen und Schaden anrichten können. Das Entdecken von Sicherheitslücken und deren Schließung durch einen entsprechenden Patch des Herstellers gleicht oft einem Katz- und Maus-Spiel.

Um die IT-Sicherheit zu stärken, sollten grundsätzliche Überlegungen angestellt werden. Viele Experten sprechen von nahezu durchgängig schlecht programmierter Software. Die Ursache liege dabei noch nicht einmal beim Wissen des Programmierers selbst, sondern in seiner Ausbildung. Die Sicherheit von Software muss daher nach Überzeugung der IfKom wesentlich stärker in die IT-Ausbildung und in die einschlägigen Studiengänge aufgenommen werden. Es müssen sowohl grundsätzliches Handwerkszeug für die Erstellung sicherer Software als auch eine dauerhafte Sensibilisierung der ausgebildeten Programmierer vermittelt werden. IT-Sicherheit muss im gesamten Design- und Erstellungsprozess “mitgedacht” werden!

Als eine weitere Maßnahme kann nach Überzeugung der IfKom ein höheres Maß an Standardisierung die IT-Sicherheit erhöhen. Standardisierungsorganisationen wie z. B. DIN sind bereit und in der Lage, gemeinsam mit der Industrie, der Wissenschaft und mit Unterstützung der Politik Standards zu entwickeln, die sich als Qualitätsmerkmal somit als Wettbewerbsvorteil auswirken könnten. Der Koalitionsvertrag für die derzeitige Bundesregierung sieht vor, zusammen mit der Wirtschaft IT-Sicherheitsstandards für internetfähige Produkte zu entwickeln und ein Gütesiegel einzuführen. Dieses Vorhaben sollte jedoch wirksam umgesetzt werden. Der bisherige Vorschlag eines Gütesiegels für einen IT-Mindest-Sicherheitsstandard ist nach IfKom-Meinung nicht ausreichend. Wenn ein Gütesiegel eingeführt wird, muss es verbindlich von den Herstellern beachtet werden, Produkte ohne Gütesiegel sollten im Markt nicht mehr erhältlich sein. Dazu bedarf es einheitlicher EU-Vorgaben. Sicherheit kostet Geld, aber eine Verteuerung der Lebenszyklus-Kosten ist nur dann ein Wettbewerbsnachteil, wenn sich nicht alle an die Standards halten müssen, Verbindliche Vorgaben müssen dem entgegenwirken.

Im Internet of Things sind viele der Geräte nur mit der Software des jeweiligen Herstellers kompatibel, verfügen über begrenzte Speicherkapazitäten, erhalten oft keine regelmäßigen Updates und verzichten auf eine Verschlüsselung der Verbraucherdaten. Die Hersteller sollten verpflichtet werden, auf offene bzw. standardisierte Betriebssysteme zu setzen und regelmäßige Updates anzubieten.

Weiterhin sollten, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, Hersteller und Anbieter digitaler Produkte und Dienstleistungen Sicherheitslücken bekanntmachen und schnellstmöglich beheben. In diesem Zusammenhang erwarten die IfKom auch ein klares Signal der EU zum Thema Haftung.

Mangelhafte IT-Sicherheit muss nicht als Naturphänomen hingenommen werden. Alle Verantwortlichen sind aufgefordert, in diesem Bereich grundlegend an einer Verbesserung zu arbeiten. Nur so kann das Ziel Security by Design auch erreicht werden! Das geplante IT-Sicherheitsgesetz 2.0 sollte diese Ziele ebenfalls verfolgen.

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IfKom: Breitbandanschlüsse schneller ausbauen – Rechtsanspruch einführen!

Die IfKom treten dafür ein, den Rechtsanspruch auf einen schnellen Internetzugang, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, nunmehr zeitnah auszugestalten.

Noch immer sind in unserem technologisch hochentwickelten Land ganze Regionen von brauchbaren Internetgeschwindigkeiten weit entfernt, stellt der Ingenieurverband IfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V. fest. Im aktuellen Speedtest-Ranking findet sich Deutschland nur auf Platz 33, knapp hinter Panama. Solche Vergleiche sind die eine Seite. Die andere Seite zeigt sich beim Blick auf den unterschiedlichen Ausbaufortschritt innerhalb des Landes. Die Zahlen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur belegen Ende 2018 eine Verfügbarkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Download für 87,8 Prozent aller Haushalte. In den Ballungsgebieten sieht es dabei mit 95,2 Prozent besser aus als im ländlichen Bereich, wo die Verfügbarkeit auf 64,1 Prozent sinkt. Dabei ist diese Anschlussgeschwindigkeit noch das alte Ziel der Bundesregierung, das bis zum Jahr 2018 eigentlich flächendeckend erreicht werden sollte.

Die IfKom e. V. unterstützen die Absicht der Bundesregierung, bis zum Jahr 2025 den flächendeckenden Ausbau mit Gigabitnetzen zu erreichen. Dazu muss der Breitbandausbau zeitlich beschleunigt und die Verbreitung von Glasfasern gefördert werden. Das gilt insbesondere in Regionen, in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau aufgrund der Siedlungsstruktur von den Netzbetreibern nicht auf eigene Kosten vorgenommen werden kann.

Nicht nur Consumer-Anwendungen, auch Unternehmen und die öffentliche Verwaltung setzen immer mehr auf einen funktionierenden Internetanschluss mit ausreichender Bandbreite. Begrüßenswert ist in diesem Zusammenhang die Ausweitung von Verwaltungsprozessen im e-Government-Bereich. So kündigte das Bundesverkehrsministerium kürzlich an, Kraftfahrzeug-An- und Abmeldungen könnten demnächst auch online erfolgen. Insgesamt sind nach Bitkom-Angaben 92 Prozent der Bevölkerung in Deutschland online. Mit dem Online-Zugang entstehen auch neue Arbeits- und Kommunikationsformen. Voraussetzung für diese so genannte “digitale Teilhabe” ist der flächendeckende Zugang zum Internet mit der erforderlichen Geschwindigkeit.

Konsequenterweise enthielt die Vorstellung der Bundesminister Horst Seehofer sowie der Bundesministerinnen Julia Klöckner und Franziska Giffey zur Arbeit der Kommission “Gleichwertige Lebensverhältnisse” die Empfehlung, die Investitionen in den Ausbau digitaler Infrastruktur in der Fläche voranzutreiben und finanziell abzusichern. Fehlende Infrastruktur solle nicht länger ein Engpass bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft bleiben. Rechtliche und verwaltungstechnische Hürden für den Ausbau müssten abgebaut und insbesondere für schwierige Versorgungssituationen neue Wege ermöglicht werden. Aus Sicht der IfKom wäre zu diesen berechtigten Aussagen eine Konkretisierung der Umsetzungswege wünschenswert gewesen.

Die IfKom fordern, die aktuelle Förderpraxis für den flächendeckenden Ausbau der Glasfasernetze zu intensivieren und die Genehmigungsprozesse im Bundesförderprogramm weniger bürokratisch zu gestalten. Der bisherige Abfluss der Mittel ist gering. Zwar wurden bisher Beratungsleistungen und Projekte im Umfang von rund 4,5 Milliarden Euro bewilligt, ausgezahlt wurden aber lediglich rund 150 Millionen Euro. Zudem sollten die gesamten Einnahmen aus der Frequenzversteigerung im Mobilfunk von über 6,5 Milliarden Euro vollständig und nicht nur teilweise in den Telekommunikations-Infrastrukturausbau investiert werden.

Um den Breitbandausbau zu beschleunigen, sind zudem dringend die Genehmigungsverfahren für den Tiefbau zu optimieren. Auch die Kommunen selbst können zu einem schnelleren und kostengünstigeren Ausbau beitragen, indem sie dort, wo es möglich ist, moderne Verlegetechniken wie Trenching oder oberirdische Kabel zulassen.

Die IfKom treten dafür ein, den Rechtsanspruch auf einen schnellen Internetzugang, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, nunmehr zeitnah auszugestalten. Dieser Anspruch soll zum Januar 2025 umgesetzt werden und muss daher jetzt erarbeitet und beschlossen werden. Das ist insbesondere deshalb erforderlich, damit die Unternehmen, die derzeit am Markt agieren, Rechtssicherheit für ihre Investitionen erhalten. Auch wenn inzwischen Stimmen laut werden, auf diesen Rechtsanspruch zu verzichten, weil er investitionshemmend sei, sehen die IfKom in dieser Festlegung eine wichtige regulatorische Gestaltungsmöglichkeit. Die Einzelheiten müssen jetzt ausgestaltet werden, um zu einer Flächendeckung mit Gigabitnetzen beizutragen.

Schließlich dürfen Fälle wie der in der letzten Woche vom ZDF verbreitete Umstand nicht eintreten, dass im Schwarzwald und in Ostfriesland bei der Umstellung von ISDN auf IP mangels Bandbreite beim dortigen Provider gar kein bestehender Internet-Tarif mehr möglich ist, weder über das Festnetz noch über Funk. Eine solche Situation dürfte es im Deutschland des Jahres 2019 nicht mehr geben.

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IfKom: Digitale Kompetenzen der Hochschulen massiv stärken!

IfKom setzen sich für den Bildungsbereich der Digitalen Kompetenzen sowie für den Einzug innovativer Inhalte in die Lehre für die Hochschulen in Deutschland ein.

Mit großem Engagement setzen sich die Hochschulen in Deutschland mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinander. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung digitaler Kompetenzen und den Einzug innovativer Inhalte in die Lehre. Auch die Hochschulen selbst können für Lehre und Forschung dringend mehr Know-how auf diesem Gebiet gebrauchen. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom. e. V.) fordert die für den Bildungsbereich zuständigen Politiker auf, die Hochschulen stärker als bisher in diesem Bemühen zu unterstützen. Aus Sicht der IfKom ragen drei Handlungsfelder besonders heraus:

Anpassung der Curricula auf die Erfordernisse der Arbeitswelt von morgen:

Studiengänge wie beispielsweise Cybersicherheit, Medieninformatik oder Data Science orientieren sich an den Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt. Nach Auffassung des Ingenieurverbandes IfKom müssen aber auch konventionelle und bereits akkreditierte Studiengänge ohne zu großen bürokratischen Aufwand auf ihre Aktualität hin überprüft und modernisiert werden können. Die Inhalte müssen sich, insbesondere in den technisch ausgerichteten Fachbereichen, noch stärker an dem orientieren, was in der Wirtschaft nachgefragt wird. Gleichzeitig muss aber auch auf eine ausreichende fachbezogene Grundlagen-Bildung zumindest zu Beginn eines Bachelor-Studienganges geachtet werden. Studiengänge mit sehr hohem Spezialisierungsgrad über die gesamte Studiendauer bieten eine eher geringere Bandbreite von Berufsmöglichkeiten. Ziel muss es sein, den Studierenden später die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bieten.

Anpassung der Methoden und Studienformen

Die Digitalisierung bietet viele Chancen, ein Studium zu absolvieren. Volle Hörsäle können in den Fällen vermieden werden, in denen zumindest für einen passenden Teil der Studieninhalte moderne Methoden wie Online-Plattformen und MOOCs angeboten werden. Beispielsweise haben die Hochschulen in Bayern ein E-Learning-Angebot entwickelt, das für einige Themen sogar Außenstehenden zugänglich ist. Die “Virtuelle Hochschule Bayern” sieht dieses Angebot auch als Möglichkeit der Weiterbildung an. Nach Meinung der IfKom sind solche Methoden stärker zu fördern. Insbesondere müssen die Hochschulen genügend qualifiziertes Personal erhalten, um derartige Studienformate entwickeln und anbieten zu können.

Stärkung der digitalen Kompetenzen beim Hochschulpersonal

Sowohl die Modernisierung von Curricula als auch die Entwicklung von digital-basierten Studienformaten erfordern ausreichend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Hochschulen. Hier ist aus Sicht der IfKom verstärkt anzusetzen, um die Hebelwirkung auf den Studienbetrieb zu nutzen. Während die Anforderungen im Umgang mit digitalen Methoden rasant wachsen, trifft der digitale Wandel in der Wissenschaft nach Aussage des Rates für Informationsinfrastrukturen auf vergleichsweise statische institutionelle Randbedingungen. Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung dieses von der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern eingesetzten Gremiums sieht wesentlichen Handlungsbedarf in der Qualifizierung der Wissenschaft im Hinblick auf digitale Kompetenzen. Der Rat fordert u. a. eine konkurrenzfähige Ausgestaltung der öffentlich-rechtlichen Beschäftigungsverhältnisse sowie umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen im wissenschaftlichen Bereich.

Dazu stellen die IfKom fest: Wissenschaft und Politik müssen in gemeinsamer Verantwortung die Herausforderungen der Digitalisierung meistern. Den Hochschulen muss diese Aufgabe aber auch ermöglicht werden. Die IfKom fordern daher die Politik auf, Bürokratie abzubauen, mehr Flexibilität in die Entgeltsysteme und Beschäftigungsverhältnisse im Wissenschaftsbereich einzuführen, auch um u. a. die Abwanderung von qualifizierten Fachkräften in das Ausland zu minimieren. Zudem müssen neben der erforderlichen Infrastruktur auch die Qualifikationen und die Ausstattung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den geänderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Digitalisierung ist nicht nur ein technisches Thema. Es greift in alle Lebensbereiche ein. Den Hochschulen in Deutschland muss aus Sicht der IfKom noch besser ermöglicht werden, diese Herausforderungen zu meistern. Dazu benötigen sie die Unterstützung der Politik.

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WHS übernimmt die Baulanderschließung im Auftrag von Kommunen

Als erfahrener Erschließungsträger entwickelt und mobilisiert die WHS neue Bauflächen

Bauland wird zunehmend knapper. Städte und Kommunen stehen in der Verantwortung, Bauträgern ausreichend Flächen zur Verfügung zu stellen, um neuen, preisgünstigen Wohnraum zu schaffen und dem Problem der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken. Doch begrenzte personelle Ressourcen in den Bau- und Planungsämtern führen zusätzlich zu Engpässen in der Erschließung von Bauland. Um Kommunen zu unterstützen und wieder handlungsfähig zu machen, übernimmt die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) als erfahrener und zuverlässiger Partner die Erschließung und Mobilisierung von Bauflächen und schafft modernen sowie nachhaltigen Wohn- und Lebensraum.

“Durch unsere jahrelange Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen, unter anderem im Bereich Baulanderschließung, garantieren wir unseren Partnern eine fundierte Projektplanung und -steuerung sowie die Einhaltung von Qualitäten, Fristen und Kosten”, sagt Alexander Heinzmann, Geschäftsführer der WHS. “Mit einer umfassenden Analyse des Baulands und einer durchdachten Baulandmobilisierungsstrategie garantieren wir eine hohe Planungsqualität und schaffen zielgerichtet neues Bauland.”

Als Spezialisten in den Bereichen Wohnungsbau und Baulandentwicklung führen die Mitarbeiter der WHS regelmäßig im Auftrag von Kommunen Bodenordnungs- und Erschließungsmaßnahmen durch. In zahlreichen Projekten übernehmen sie die Verantwortung für die Ausweisung und Umsetzung von Bauland. So unterstützen sie Städte und Kommunen bei der Schaffung von neuem Wohnraum und einer ganzheitlichen Stadtentwicklung. Dabei agieren die Mitarbeiter der WHS als Koordinatoren und Generalisten von Baulandentwicklungsprojekten und gleichzeitig als Vermittler und Schnittstelle zu Grundstückseigentümern in der Erwerbsphase. Als erfahrene Stadtentwickler legen die Experten der WHS viel Wert auf eine umfassende Projektvorbereitungsphase, denn diese bildet den Grundstein für die Erschließungsmaßnahme. Dabei investieren sie ausreichend Zeit in die Kommunikation mit allen am Projekt beteiligten Partnern und beachten ihre unterschiedlichen Interessen, beispielsweise in Bezug auf gewünschte Wohnformen, Infrastruktur und Nahversorgung.

Bei der Erstellung des Bebauungsplans in der Konzeptionsphase überprüfen die Erschließungsträger der WHS unter anderem die Wirtschaftlichkeit des Projekts, erstellen eine Kalkulation der Gesamt- sowie Folgekosten und bewerten gleichzeitig die Wirksamkeit des Grundstücks im Hinblick auf den Wohnungsmarkt.

Somit garantiert die WHS nicht nur eine professionelle und erfolgreiche Baulandentwicklung, sondern fördert dank ihrer jahrelangen Erfahrung als Bauträger auch eine strukturierte und zukunftsorientierte Stadtentwicklung.

Weitere Informationen zu diesem Thema sowie zu Grundstück verkaufen München, Stadterneuerung Dresden und mehr finden Interessenten auf https://www.whs-wuestenrot.de/.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH
Frau Ann-Julie Keller
Hohenzollernstraße 12-14
71638 Ludwigsburg
Deutschland

fon ..: 071411490
fax ..: 07141149101
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email : info@whs-wuestenrot.de

Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) ist ein Tochterunternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische. Als überregional tätige Immobilienexpertin der Unternehmensgruppe liegen ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Städtebau, Wohnungsbau und Immobilienmanagement. Seit 1949 hat die WHS bundesweit mehr als 23.000 Häuser und Wohnungen erstellt, verwaltet derzeit rund 10.000 Miet- und Eigentumswohnungen und betreut aktuell rund 200 Sanierungsgebiete in mehr als 110 Städten und Gemeinden. Die WHS ist mit rund 170 Mitarbeitern am Hauptsitz in Ludwigsburg sowie durch Geschäftsstellen in den Ballungsräumen Dresden, Frankfurt am Main, Hannover, Karlsruhe, Köln und München aktiv.

Pressekontakt:

Wüstenrot & Württembergische AG
Herr Dr. Immo Dehnert
Wüstenrotstraße 1
71638 Ludwigsburg

fon ..: 07141 16 751470
web ..: https://www.ww-ag.com
email : immo.dehnert@ww-ag.com

Soziale Marktwirtschaft ADE – aktuelle Gedanken zur deutschen Wirtschaft

Siegfried Wüst möchte mit “Soziale Marktwirtschaft ADE” den Versuch wagen, aus der Sichtweise eines Praktikers, einen Überblick zum Standort Deutschland zu geben.

BildFast alle Veränderungen der Welt liegen heute im Spannungsfeld von Ethik, Ökonomie und Technik. In dem Buch “Soziale Marktwirtschaft ADE” betrachtet Siegfried Wüst die Leistungen, Patente, Errungenschaften und Firmen, die einst so erfolgreich waren und was aus all dem im 21. Jahrhundert geworden ist. Sein Buch beschreibt Insolvenzen, Märkte die verloren gegangen sind und berichtet von markanten Firmengeschichten. Der Autor geht der Frage nach, was die Politik heute leistet und wie die einzelnen Felder heutzutage aufgestellt sind. Siegfried Wüst erklärt, dass die Deutschen erkennen müssen, was sie wollen und benötigen. Dazu muss geklärt werden, was bisher geschehen ist und was davon gut und nicht so geklappt hat. “Soziale Marktwirtschaft ADE” wirft einen ehrlichen Blick auf den Weg, auf dem sich Deutschland befindet und will beim Erkennen von Möglichkeiten, wie es auch anders gehen kann, helfen.

Die These, die im Buch “Soziale Marktwirtschaft ADE” von Siegfried Wüst eine wichtige Rolle spielt, ist folgende: “Wenn Ignoranten die Spitze erklimmen, beginnt ein Wettkampf der Dummheit.” Dies gilt für die Politik und die Wirtschaft in gleichem Maße. Wüsts Buch richtet sich aus diesem Grund an Menschen, die dieser Ignoranz und Dummheit entgegenwirken möchten. Der Autor wendet sich vor allem an Leser, die sich über Deutschland informieren wollen, denen die deutsche Zukunft am Herzen liegt und die Verantwortung tragen wollen und soltlen.

“Soziale Marktwirtschaft ADE” von Siegfried Wüst ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7482-9102-2 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de

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Negative Auswirkung auf Immobilienmarkt bei Einführung einer Mietpreisbremse

Experten von Immopartner warnen vor den Konsequenzen eingefrorener Mieten

In vielen Städten in Deutschland ist der Wohnraum für Bürger unterschiedlicher Berufsklassen unbezahlbar geworden. Oftmals wird ein Großteil des Einkommens für die Miete ausgegeben. Der Druck aus der Gesellschaft, den steigenden Mieten ein Ende zu setzen, wird zunehmend größer. Mancherorts reagiert der Gesetzesgeber mit einem “Mietendeckel” und führt bereits seit 2015 in einigen Städten die sogenannte “Mietpreisbremse” ein. Vor allem private Eigentümer von kleinen und mittelständischen Immobilien sind in Sorge, wie sie ihr Eigentum künftig finanzieren und pflegen sollen. Auch die Immobilienexperten von Immopartner aus Nürnberg positionieren sich klar gegen die Einführung eines Mietendeckels und warnen vor den langfristigen Gefahren und Auswirkungen auf den Immobilienmarkt.

“Sollte die “Mietpreisbremse” weiterhin eingeführt werden, werden vor allem private Immobilieneigentümer nicht mehr in der Lage sein, ihre Wohnungen und Häuser zu unterhalten. Die Diskrepanz zwischen Mieteinnahmen und Ausgaben wird immer größer. Mit dem Anstieg der Kosten für Handwerker, sowie den steigenden Bau- und Betriebskosten werden Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Bestandsimmobilien nicht mehr finanzierbar sein und investitionsfreudige Kapitalanleger werden sich aus dem Wohnungsneubau zurückziehen”, sagt Stefan Sagraloff, Geschäftsführer von Immopartner aus Nürnberg.

Für viele Immobilienexperten und Eigentümerverbände sind die Forderungen der “Mietpreisbremse” nicht nachvollziehbar. Werden die Mieten einer Immobilie gedeckelt, so würden diese für fünf Jahre eingefroren werden. Somit müsste die Höhe der Miete in neu geschlossenen Mietverträgen aus dem Vormietverhältnis übernommen werden, auch wenn diese unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Auch in laufenden Mietverträgen dürfte die Miete nicht mehr angehoben werden, was vor allem mieterfreundliche Eigentümer benachteiligen würde. Das Einfrieren der Miete hätte außerdem Auswirkungen auf die Energiewende im Immobiliensektor, denn Eigentümern würden künftig weder ausreichend finanzielle Mittel zur energetischen Sanierung zur Verfügung stehen, noch würden sie notwendige Instandhaltungsmaßnahmen finanzieren können. Dies hätte zur Folge, dass der Gebäudebestand langfristig verkommen würde. Doch nicht nur die Mietkosten werden bei der Einführung eines “Mietendeckels” eingefroren, auch die Erhöhung von Betriebskosten und vereinbarter Pauschalen wäre nicht mehr zulässig. Im schlimmsten Fall müssten Eigentümer bei weiter ansteigenden Betriebskosten einen Teil sogar selbst finanzieren.

Für ein Volksbegehren in München werden zur Zeit Unterschriften für die Einführung einer Mietpreisbremse in der bayerischen Landeshauptstadt gesammelt. “Sollte der Bürgerbescheid Erfolg haben und die Mietpreisbremse in München eingeführt werden, würde sich dieses in Kürze auch auf den Nürnberger Immobilienmarkt auswirken”, sagt Stefan Sagraloff.

Interessenten finden weitere Informationen zu diesem Thema sowie zu Grundstück verkaufen Fürth, Eigentumswohnung verkaufen Haus kaufen Erlangen und mehr auf https://www.immopartner.de.

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IMMOPARTNER hat sich seit der Gründung im Jahr 2003 als Immobilienmakler in Nürnberg mit Sitz im Herzen der Altstadt bei seinen Kunden und Geschäftspartnern einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Durch seine kompetente Beratungsleistung und die fundierte Marktkenntnis gehört das Familienunternehmen, das von Geschäftsführer Stefan Sagraloff geleitet wird, zu den führenden Maklern für Wohn- und Gewerbeimmobilien in der Region Nürnberg, Fürth und Erlangen. Bei der Maklertätigkeit legt das junge und dynamische Unternehmen besonderen Wert auf hohes Sorgfaltsbewusstsein und den regionalen Fokus. Das Leistungsportfolio reicht von der realistischen Marktwertermittlung über die intensive, persönliche Beratung, die professionelle Vermarktungs- und Vertriebsleistung bis hin zur erfolgreichen Objektübergabe.

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Kommunale Abfallwirtschaft nahm 3.161 Tonnen Altlampen in 2018 zurück

In 2018 konnten rechnerisch insgesamt 8.050 Tonnen Altlampen dem fachgerechten Recycling zugeführt werden.

BildMünchen, den 11.07.2019 Im Jahr 2018 nahmen Deutschlands kommunale Rücknahmestellen 3.161 Tonnen Altlampen zurück. Nach Angaben des zentralen Elektro-Altgeräteregisters (stiftung ear) ergibt dies einen Rückgang von 5,5% gegenüber dem Jahr 2017 mit 3.345 Tonnen.

In 2018 konnten durch die ergänzende flächendeckende Rücknahme des kollektiven Rücknahmesystems Lightcycle in Deutschland zusätzlich 4.387 Tonnen Altlampen zurückgenommen werden und einem fachgerechten Recycling zugeführt werden. Nach Angaben der stiftung ear nahmen Vertreiber darüber hinaus 502 Tonnen Altlampen in Deutschland zurück, was rechnerisch insgesamt eine Rücknahmemenge von 8.050 Tonnen in 2018 ergibt.

“Die Rückgabemenge in Deutschland könnte höher sein, wenn der Gesetzgeber im Rahmen der Novelle des ElektroG Anreize für eine aktive Rücknahme schafft sowie Bürokratie und Hürden abbaut”, so Stephan Riemann, Geschäftsführer von Lightcycle.

Der Trend der letzten Jahre zu Leuchten mit fest verbauten LEDs und kleineren, leichteren Leuchtmitteln macht sich inzwischen auch im Abfallstrom bemerkbar. Noch dominieren Gasentladungslampen den Rücklaufstrom. Der Anteil an LED-Lampen (LED-Leuchtmittel) lag nach einer Sortieranalyse in 2018 insgesamt bei 1,6%.

Über Lightcycle
Lightcycle ist ein nicht gewinnorientiertes Gemeinschaftsunternehmen führender Lichthersteller und organisiert bundesweit die Rücknahme ausgedienter Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen sowie Leuchten und bietet Services zur Erfüllung des Elektroaltgerätegesetzes (ElektroG) an. Lightcycle ist als beauftragter Dritter berechtigt, ausgediente Lampen und Leuchten zurückzunehmen. Kleine Mengen an Altlampen gehören in Sammelboxen im Handel oder auf den Wertstoffhof. Größere Mengen ab 50 Stück können an den Lightcycle Großmengensammelstellen abgegeben werden. Lightcycle führt die gesammelten Lampen und Leuchten einem fachgerechten und gesetzeskonformen Recycling zu, wodurch die Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe sichergestellt wird. Mehr Informationen finden Sie unter www.lightcycle.de, die nächstgelegene Großmengen- und Kleinmengen-Sammelstellen unter www.sammelstellensuche.de .

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