Kommentar zum Brexit: Immobilien-Wachstumsmarkt Frankfurt

Umzugspläne von Banken und Unternehmen +++ Infrastruktur des Wachstumsmarktes rund um die Mainmetropole muss gestärkt werden

BildExpertenmeinung von Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG

Zügige Ergebnisse und breiter Konsens scheinen beim aktuellen Stand der Brexit-Verhandlungen zurzeit nicht in Sicht. Das zähe Ringen um inhaltliche Fragen in der zweiten Verhandlungsrunde untermauert die Befürchtung eines harten Brexits, auf den sich immer mehr Unternehmen und Banken einstellen.

Bankhäuser setzen auf Main-Metropole

In einer internen Videobotschaft hatte Deutsche-Bank-Vorstandschef John Cryan bereits deutlich gemacht, dass ein Umzug vieler Aufgaben und Mitarbeiter unvermeidlich sei. Seine Vorstandskollegin Sylvie Matherat hält eine Verlagerung von rund 4.000 Stellen für denkbar. So plant Deutschlands größter Bankkonzern am Standort Frankfurt ein neues Buchungszentrum für den Wertpapierhandel.

Die aktuellen Standortpläne der Deutschen Bank entsprechen dabei dem aktuellen Trend: 86 Porzent der Unternehmen aus der deutschen Finanzindustrie erwarten – so die Umfrage des Center for Financial Studies – auch ein Jahr nach dem Referendum, dass Frankfurt am Main der größte Profiteur des Brexits in der Europäischen Union werden wird.

Morgen, am 3. August, wird die britische Notenbank die Pläne der in Großbritannien ansässigen Banken nach dem EU-Austritt veröffentlichen – die Finanzhäuser waren bereits aufgerufen, der Bank of England ihre detaillierten Konzepte vorzulegen. Falls die Europäische Bankenaufsicht (EBA) von London nach Frankfurt zieht, wird bis zum Jahr 2021 mit rund 10.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Mainmetropole gerechnet.

Unternehmen denken ebenfalls über Umzug nach

Streitpunkt bei den Brexit-Verhandlungen ist unter anderem der künftige Zugang britischer Unternehmen zum europäischen Binnenmarkt – sie könnten ihre Niederlassungs- sowie die Dienstleistungs- und Kapitalverkehrsfreiheit verlieren. Eine Wiedereinführung der Zollpflicht für Exporte in die Europäische Union und der Verlust steuerlicher Vorteile sind nicht auszuschließen. Folgerichtig denken verstärkt auch Unternehmen über eine Verlagerung ihres Geschäftssitzes nach Kontinentaleuropa nach.

Infrastruktur entscheidend

Deutsche Metropolen erleben schon jetzt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Berlin ist kreatives Zentrum Europas, Frankfurt hat gute Chancen “seine Rolle als wichtigster Finanzplatz der Euro-Zone auszubauen”, wie Dr. Michael Kemm, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, prognostiziert.

Die Stadt Frankfurt wirbt mit “Mainhattan” als Standort. Dabei wird das Thema Infrastruktur nun endlich auf der Agenda der Verantwortlichen nach oben gesetzt. Hier muss noch wesentlich mehr unternommen werden, da ein optimal funktionierendes Schienen- und Verkehrsnetz einfach unerlässlich ist!

Dennoch sind die Anfahrtswege aus den umliegenden Regionen in deutsche Metropolen im internationalen Vergleich durchaus noch akzeptabel. Denn: In Großstädten wie London oder New York haben Mitarbeiter oft eine Fahrzeit von über einer Stunde zu ihrem Arbeitsplatz.
Deutsche Metropolen wachsen. Die umliegenden Städte verzeichnen eine enorme Nachfrage nach Wohnimmobilien, die das Angebot deutlich übersteigt – internationale Investoren erkennen die Chancen auf dem deutschen Immobilienmarkt. Städte wie Bad Homburg oder Friedberg nahe der Main-Metropole sind inzwischen teurer als Köln. Für Investoren stellen die vergleichsweise günstigen deutschen Immobilien – gerade in den Randlagen der Großstädte – mit den klaren Standortvorteilen und der Nähe zu Wirtschafts-Metropolen eine sehr attraktive Geldanlage dar.

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Die Prinz von Preussen Grundbesitz AG, Bonn, zeichnet sich durch jahrzehntelange Kompetenz auf dem Gebiet der Projektentwicklung und Projektsteuerung aus. Die Kernkompetenz des namhaften Bauträgerunternehmens liegt in der Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung sowohl historischer, denkmalgeschützter und restaurierter Bauwerke als auch von Neubauprojekten, die durch ein unverwechselbares architektonisches Flair sowie exklusive Lage und Ausstattung für sich einnehmen. Weitere Informationen unter www.prinzvonpreussen.eu

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Expertenmeinung: Sind Wohnungen in Deutschland wirklich so teuer?

Die Politik ist gefragt – aber eher bei Infrastrukturmaßnahmen statt Wohnungsbau-Offensiven – Ein Kommentar von Theodor J. Tantzen, Vorstandsmitglied der Prinz von Preussen Grundbesitz AG.

BildDie Politik entdeckt das Thema Wohnungsbau für den Wahlkampf: Erste Forderungen aus den verschiedenen politischen Lagern nach Ankurblung des sozialen Wohnungsbaus oder Verringerung der vielen Bauvorschriften inklusive Energieeinsparverordnungen werden immer lauter. Diese Reaktion auf die in der Öffentlichkeit diskutierte Wohnungsmarktlage in Deutschland lässt einige Fakten außer Acht.

Mietpreise im Verhältnis zum Einkommen

Eine Auswertung von Lohn- und Steuerdaten sowie Analysen des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben gezeigt, dass die Deutschen heute mehr Geld im Portemonnaie haben als vor rund dreißig Jahren. Zwar verteuerten sich die Lebenshaltungskosten – hierin enthalten sind auch die Mietpreise – von 1985 bis heute um rund 65 Prozent, die Löhne stiegen jedoch deutlich stärker an, und zwar um fast 100 Prozent.

Nach wie vor gilt der Grundsatz, dass die meisten Mieter nicht mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Wohnungsmiete ausgeben müssen. Ausnahmen bilden die großen Metropolen, doch hier wächst auch die Kaufkraft durch die gute Wirtschaftslage deutlicher.
Der Immobilienmarkt der Metropolregionen hat auch deswegen in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen, da neben institutionellen Kapitalanlegern immer mehr Privatpersonen in “Betongold” investiert haben. Denn der Mietermarkt in Deutschland ist äußerst stabil – dabei kann sich ein Durchschnittshaushalt heute sogar mehr Wohnfläche zur Miete leisten als früher.

Jede neue Wohnung entlastet den Markt

Immer wieder heißt es in Politik und Medien, dass am Bedarf vorbeigebaut würde – es bedürfe des sozialen Wohnungsbaus. Fakt ist jedoch, dass Wohnungen im gehobenen Marktsegment äußerst begehrt sind. Insbesondere die Planung von kleineren Wohnungen in guter Lage ist gefragt, da Haushalte mit ein bis zwei Personen weiter zunehmen. Diese wünschen sich ein stadtnahes Wohnen und verzichten dafür eher auf Fläche bei der Wahl der Immobilie.
Die Politik muss also nicht unbedingt neue Wohnungsbau-Programme initiieren, sondern sollte sich vielmehr auf infrastrukturelle Maßnahmen konzentrieren. Hier wurde in den letzten Jahren viel Geld durch Fehlplanungen vergeudet.

Europäischer Vergleich

Wird hierzulande darüber berichtet, dass Mieten und Kaufpreise bei Immobilien nur noch den Aufwärtstrend kennen und die Angst vor einer Blase geschürt wird, so freuen sich internationale Kapitalanleger über die für sie immer noch moderaten Preise in unseren Metropolregionen. Insbesondere chinesische Investoren haben unsere Großstädte Berlin, Hamburg und Frankfurt für sich entdeckt. Hier ist die wirtschaftliche Dynamik und der damit einhergehende Beschäftigungsaufbau am höchsten. Im Vergleich zu Städten wie Paris – sowie immer noch London -ist ein Immobilienkauf in deutschen Metropolen für sie ein “Schnäppchen”.

Auch die Prinz von Preussen Grundbesitz AG stellt bei ihren aktuellen Projekten fest, dass die Anfragen von Immobilieninvestoren aus dem Ausland weiter zunehmen. Diese Entwicklung sowie die Unsicherheit über die aktuelle Notenbankpolitik – die Äußerungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bleiben wage – sollten von hiesigen Anlegern bedacht werden: die Uhr für lukrative Investitionen tickt.

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