Die geheimen Personalreserven

Länger als sonst prägt eine Hochkonjunktur das Geschehen in der Wirtschaft. Mit jeder Konjunktur kommt das Thema „war for talents“ und diesmal besonders ausgeprägt.

BildEs ist ideal für ein Unternehmen, jederzeit in allen Bereichen die Kapazitäten zu haben, die für eine kundengerechte Ausführung aller Aufträge notwendig sind. Ideal, wie gesagt, aber nicht realistisch. Studien besagen, dass ein Unternehmen mit achtzigprozentiger Auslastung optimal fährt. Eine höhere Auslastung verschlechtert die Ergebnisse in allen Bereichen.

Heute liegen viele Unternehmen über der optimalen Auslastung und das schon seit längerer Zeit. Mehr Mitarbeiter wäre wünschenswert, aber der Markt ist „leergefegt“. Die Liste der möglichen Alternativen ist lang: Überstunden – Qualifizierung – Weiterbildung – Outsourcing – ältere Arbeitnehmer – Zeitarbeitspersonal – und mehr. Diese Quellen sind nicht neu und ebenfalls weitgehend ausgeschöpft.

Die Spirale abfahren
Produkte und Leistungen entstehen in Prozessen. Beginnend beim Arbeitsschritt bis hin zu den übergeordneten Geschäftsprozessen kann man sich eine Spirale vorstellen, die immer weiter greift. In regelmäßigen Abständen sollte man den Weg der Spirale in immer größeren Kreisen abfahren. Bei den heutigen schnellen Entwicklungen und den technologischen Möglichkeiten sammelt sich schnell ein „Bodensatz“, der unerwartete Ressourcen verschwendet.

Das Vorgehen kann
– erstens engpasskonzentriert – „Wo hakt es denn?“ oder
– zweitens systematisch dem Verlauf der Spirale folgend sein.

Nach dem Motto: „Wenn es brennt, muss man löschen.“ werden die meisten Unternehmen zur ersten Variante greifen.

Der Start der Spirale
Wer die erste Variante wählt geht auf die Engpass-Suche:
– Wo staut es sich?
– Wo geht es schwer?
– Wo stehen vor einer Maschine die Halbfertigteile?
– Wo stockt der Materialfluss?
– Wo gibt es Verständnisprobleme?
– Wo erledigen Facharbeiter operative Aufgaben?
– Wo wird viel gesucht, recherchiert?
– Wo müssen Arbeiten wiederholt werden?
– Was muss wo gemahnt werden?
– …

Man geht einfach mit der Engpass-Brille durch das Unternehmen. Als Unbeteiligter. Man schaut und fragt sich: „Was machen die denn da?“ Eine Liste entsteht. Und die wird lang. Prioritäten werden gesetzt und los geht es.

Da kaum ein Unternehmen die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter gestaltet hat, wird hier das größte Potenzial liegen.

Wir wechseln vom Energiespar-Modus A – es laufen die eingefahrenen Gewohnheiten ab – in den Entwicklungs-Modus B – wir dokumentieren die Abläufe und entwickeln sie – . Das machen die Mitarbeiter gerne, denn sie erkennen sofort die Möglichkeiten, sich von unnötigem Ballast zu befreien. Die bearbeiteten Abläufe fügt man in die Organisations-Struktur und lädt sie auf das Ablauf-Portal hoch. Jetzt sind die Abläufe für jeden greifbar und ein akribischer Entwicklungsprozess beginnt.

Vor Beginn der Entwicklungen wurde bereits festgelegt, welche Ergebnisse danach gemessen werden sollen. Auf dieses Ziel ist alles ausgerichtet, denn es sollen ja Kapazitäten gewonnen werden.

Gehirngerechte Arbeitsabläufe
Wir wechseln von Modus A in Modus B, um die Abläufe zu entwickeln. Für die Umsetzung müssen wir zurück in Modus A, um mit neuen Gewohnheiten ans Werk zu gehen. Mit einem Wort, die neuen Abläufe müssen gelernt werden. Die entsprechende gehirngerecht Gestaltung erleichtert das. Das bringt zusätzlich folgende Vorteile mit sich:

Der Neue hat es leicht
Gehirngerecht aufbereitete Arbeitsabläufe können autodidaktisch gelernt werden. Welche Abläufe zu lernen sind, sagt der Arbeitsplatz-Code. Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Rekrutierung gestellt.

Was ist mit einem neuen Mitarbeiter zu tun?
– man zeigt ihm das Ablauf-Portal
– er erhält seinen Arbeitsplatz-Code
– er ruft „seine“ Abläufe auf dem Portal auf
– und er startet mit der Bearbeitung seiner Aufgaben.

Was wird damit erreicht?
– die Einarbeitungs-Zeit schrumpft gegen Null
– die Arbeitskapazität der vorhandenen Mitarbeiter wird geschont
– auch mit einer niedrigeren Qualifizierung erfüllt der Neue die hohen Ansprüche
– das erleichtert die Rekrutierung, man findet schneller Personal.

Facharbeiter-Potenzial gewinnen
Wenn wir schon dabei sind die Arbeitsabläufe zu gestalten, können wir auch den Facharbeiter-Engpass ins Visier nehmen.

Beobachtet man einen Facharbeiter bei seiner Arbeit, ist man oft erstaunt, wie groß der Anteil der Arbeiten ist, die sich mit einer geringeren Qualifikation erledigen lassen.

Was ist zu tun?
– die Arbeitsabläufe werden durch entsprechende Gestaltung auf das hohe Qualifizierungs-Niveau angehoben
– den Facharbeitern wird „zugearbeitet“ und sie konzentrieren sich auf die Arbeiten, die ihrem Level entsprechen
– die Möglichkeiten der Digitalisierung werden erkannt und mit Apps umgesetzt.

Und ganz nebenbei steigt dabei die Qualifizierung der Mitarbeiter im Umfeld des Facharbeiters.

Wenn man schon mal dabei ist, bei der Gestaltung der Arbeitsabläufe, geht auch noch Folgendes:

Wir lieben Wertschöpfung
Wissen die Mitarbeiter, dass nicht alle Arbeiten zu einer Wertschöpfung führen? Können sie zwischen wertschöpfenden und wertneutralen – die bringen nichts – Arbeiten unterscheiden?

Die Erfahrung sagt: „Nein.“ Wir leben in einer Zeit, in der die Anzahl der wertneutralen Arbeitsschritte dabei ist die der wertschöpfenden zu überholen:
„Es kann doch nicht sein, dass die Hälfte der Personalinvestitionen auf direktem Wege in den Müll geht.“
Leider wird es eine Analyse schnell bestätigen.

Was kann man mit den Millionen anfangen, die in der großen Spardose schlummern? Dieses Problem ist sicher schnell gelöst.

Die Spirale greift weiter
Wer die beschriebenen Schritte geht, ist schon sehr weit, aber noch nicht am Ende.

Wie wäre es, man stellt den gesamten Prozess der Produkt- oder Leistungserstellung total auf den Kopf? Entscheidend ist die Bereitschaft aller Beteiligten alles, was ist, infrage zu stellen.

Im Zeitalter der Digitalisierung ist das machbar. Und wenn man mal so richtig dabei ist, entsteht auch gleich ein neues Geschäftsfeld, wie man es heute immer wieder erlebt.

Weitere Informationen.

Über:

ASSIST
Herr Wolfgang T. Kehl
Gräfinthaler Straße 12
66271 Bliesransbach
Deutschland

fon ..: 06805 22191
web ..: http://www.ablaufgestalter.de
email : kontakt@goaling.de

Die PR-Notiz greift das Thema Personalengpässe auf und zeigt Wege auf, wie die Engpässe auf einfache Weise aufgelöst werden können.

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

Pressekontakt:

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Herr Wolfgang T. Kehl
Gräfinthaler Straße 12
66271 Bliesransbach

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web ..: http://www.ablaufgestalter.de
email : kontakt@goaling.de

Der europäische Ingenieurausweis

Mit der engineerING card soll sich der Ingenieur europaweit ausweisen und seine Qualifikation nachweisen können. Herbert Reul, Chef der CDU/CSU Gruppe im Europäischen Parlament, begrüßt die Initiative

BildSeit 2010 gibt es die engineerING card, den Berufsausweis für Ingenieure in Deutschland. Welchen Zweck, welche Vorteile und welchen Nutzen dieser Berufsausweis hat, war Gesprächsthema mit Herbert Reul, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und Mitglied im dortigen Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie.

Die engineerING card ist ein europäischer Berufsausweis für Ingenieure auf freiwilliger Basis in Form einer Karte. In einem Online-Register sind alle Qualifikationen des Ingenieurs gespeichert. Dieser Nachweis beruflicher Qualifikationen soll die Jobsuche innerhalb der Europäischen Union vereinfachen. Neben Deutschland haben 13 weitere Länder diesen Berufsingenieurausweis eingeführt oder erkennen ihn an.

„Auf einen Blick kann der Ingenieur mit der engineerING card seine Qualifikationen nachweisen und sich als Ingenieur zu erkennen geben“, merkt Dr. Thomas Kiefer vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) an. „Die Karte wird ständig weiterentwickelt, um aktuellen Trends gerecht zu werden.“ So hat der VDI mit mehreren internationalen Partnern ein Projekt angestoßen, um ein System zur Dokumentation und Validierung non-formaler und informeller Lernergebnisse zu entwickeln und in das engineerING card-System zu integrieren.

Eine Registerkommission aus Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und verschiedener Ingenieurvereine entscheidet auf der Grundlage internationaler Qualitätsstandards über die Vergabe der engineerING card. Der Ingenieurausweis ist eine Chance für bessere berufliche Perspektiven im europäischen Ausland. „Leider bestehen immer noch Hindernisse beim Arbeitsplatzwechsel innerhalb der EU, obwohl der Arbeitsmarkt ständig globaler wird“, fügt Heinz Leymann, Bundesvorsitzender der IfKom und Vizepräsident des ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine sowie Mitglied der Registerkommission, hinzu. „Hier würden wir uns über mehr Unterstützung auf europäischer Ebene für unseren Lösungsansatz wünschen. Schließlich schafft die engineerING card Transparenz und fördert Mobilität – ganz im Sinne der Berufsanerkennungsrichtlinie der EU.“

Die Personalverantwortlichen innerhalb der EU haben in Zukunft mit Hilfe der engineerING card keine Probleme mehr, hochqualifizierte und für sie geeignete Ingenieure aus den europäischen Ländern auf Anhieb zu erkennen. Somit profitieren die Unternehmen von der Transparenz und der schnellen Vergleichbarkeit unter den Bewerbern. Auf Datenschutz wird bei diesem Ingenieurausweis großen Wert gelegt. Jeder Besitzer der engineerING card kann selbst entscheiden, ob er den persönlichen Registerauszug, der nach dem Muster des europäischen Lebenslaufes aufgebaut ist, seiner Bewerbung beilegt. Der Ingenieurausweis wird in der jeweiligen Landessprache des Antragstellers und zusätzlich in Englisch ausgestellt. Herbert Reul merkte an, dass es sich bei dem Berufsausweis für Ingenieure um eine tolle europäische Initiative handelt, die dazu beiträgt, dass bürokratische Bewerbungshürden abgebaut und langwierige Auswahlverfahren beschleunigt werden. Ein klarer Vorteil für die Bewerber und die Unternehmen, die händeringend in Europa nach Fachkräften suchen!

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Strünkedestr. 31
44359 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in
Deutschland.

Die Registerkommission prüft Abschlusszeugnisse und Weiterbildungsnachweise nach europäischem Standard. Die Registerkommission setzt sich aus Experten aus den Bereichen Hochschule, Wirtschaft und Ingenieurverbände zusammen. Die Mitglieder werden für jeweils drei Jahre durch die Träger der engineerING card berufen. Die Registerkommission ist verantwortlich für die Vergabe der engineerING card in Deutschland auf Grundlage der internationalen Vorgaben (FEANI-Handbuch). Dazu wird insbesondere die Liste der „anerkannten Ingenieurstudiengänge“ gepflegt und ständig erweitert. Über die Anerkennung von Studiengängen, die in der Liste nicht aufgeführt sind, entscheidet die Registerkommission im Einzelfall.

Pressekontakt:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Strünkedestr. 31
44359 Dortmund

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