IfKom: Digitalisierung darf nicht zur Bedrohung werden!

Während große Konzerne Strategien zur digitalen Transformation entwickeln, bereitet diese dem Mittelstand eher Sorgen. Arbeitnehmer erwartet neue Arbeitsformen und Gestaltungsmöglichkeiten.

Politik und Gewerkschaften sind sich einig: Die Digitalisierung wird das Leben und Arbeiten deutlich beeinflussen. Abwehren kann man diese Entwicklung nicht, sinnvoll gestalten schon. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) sieht die Digitalisierung als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit an und ruft die Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft zu einem zügigen und zukunftsorientierten Gestaltungsprozess auf. An der Art und der Schnelligkeit, mit der Deutschland diesen Prozess der digitalen Transformation beherrscht, wird sich die Wettbewerbsfähigkeit des Landes orientieren.

Insbesondere der Mittelstand bedarf nach Auffassung der IfKom mehr Unterstützung. Abgesehen von einigen Vorzeige-Firmen, die in der Produktion oder Landwirtschaft als “Leuchttürme” gelten, beschäftigen sich die meisten mittelständischen Unternehmen eher verhalten mit der Digitalisierung. Diesen Befund bestätigt auch Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Er hält den Mittelstand für größtenteils überfordert, weil er nicht wisse, was die Digitalisierung bedeute. Aus Sicht der IfKom sind die aktuellen Hilfsangebote der Bundesregierung für den Mittelstand zwar ein erster Ansatz, könnten aber noch intensiviert werden. Daneben sollten sich aber auch die großen Verbände für den Mittelstand engagieren.

Erhebliche Umbrüche sind in der Arbeitswelt zu erwarten. Der kürzlich vorgestellte D21-Digital-Index zeigt zwar einen hohen Wert von 71,3 Punkten für den Zugang der arbeitenden Bevölkerung zur digitalen Welt gegenüber nicht arbeitenden Personen, die 26 Punkte niedriger liegen. Auch im Vergleich der digitalen Kompetenzen ist ein signifikanter Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen zu erkennen. Es zeigt sich dennoch ein deutlicher Handlungsbedarf hinsichtlich der Qualifizierung der Arbeitnehmer, da die Weiterbildung häufig dem Zufall oder der Selbstorganisation überlassen wird. So plädiert auch die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Carola Reimann, auf dem netzpolitischen Kongress ihrer Fraktion dafür, stärker auf systematische Weiterbildung und Qualifizierung zu fokussieren, denn die Anpassung von Ausbildungsordnungen dauere zu lange. Für die IfKom ist neben einer qualifizierten Ausbildung auch die Anpassung des Wissens und der Kompetenzen der Arbeitnehmer eine wichtige Schlüsselfunktion für eine berufliche Karriere. Ingenieure und IT-Experten sind heute stark umworben und müssen mit ihrem Know-how auf der Höhe der Zeit sein.

Neue flexible Arbeitszeitmodelle lassen sich dank der Digitalisierung umsetzen. Sie können, richtig angewandt, vielen Arbeitnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen. Die Rahmenbedingungen dafür müssen Gewerkschaften und Unternehmen aushandeln. Auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles setzt zuerst auf tarifliche und betriebliche Vereinbarungen und nicht sogleich auf gesetzliche Regelungen.

Allerdings sind für alle Fortschritte durch die Digitalisierung die technischen Grundlagen, insbesondere die digitalen Infrastrukturen, unabdingbar. Wenn der Breitbandausbau in Deutschland nicht schneller vorangeht, wird das Land den Anschluss verpassen. Mit dem jetzigen Tempo ist jedenfalls das Ziel eines flächendeckenden Zugangs mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde bis 2018 nicht zu erreichen. Mitte des Jahres 2015 lag der Wert erst bei 68,7%.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stellt zum D21-Digital-Index 2015 fest, nicht jeder sei auf die Digitalisierung gleich gut vorbereitet und nicht jeder könne in gleichem Maße davon profitieren, da etwa der Zugang oder die nötigen Kenntnisse noch fehlten. Diese Sorgen müsse man ernst nehmen. Die IfKom fügen hinzu: Mit verstärkten Anstrengungen, ob zum flächendeckenden Breitbandausbau, zur Hilfestellung für den Mittelstand oder zur beruflichen Qualifizierung, könnte diesen berechtigten Sorgen begegnet werden. Die Politik muss daher mehr Handlungsfähigkeit beweisen, und zwar unverzüglich, damit Digitalisierung nicht als Bedrohung sondern als Chance gesehen wird.

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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Praxis-Wissen für Unternehmer – nächste Fachveranstaltung am 5.6.14, 18-20 Uhr in Ladenburg

Das Unternehmer ,,Netzwerk-Rhein- Neckar” versteht sich als Wissensplattform von Unternehmern für Unternehmer. Kostenlose Fachveranstaltungen und betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen nach Vereinbarung

Mittelständler (KMU – kleine und mittelständische Unternehmen) müssen sich auf vielen Fachgebieten auskennen, um erfolgreich eine Firma zu führen. Und das in einer Zeit, mit immer schnelleren rechtlichen und technischen Veränderungen. Die entscheidende Frage lautet also: Wie bekomme ich qualifizierte und aktuelle Fachinformationen oder Kontakte? Das Unternehmer-“Netzwerk-Rhein-Neckar” bietet seit 2010 dafür eine Plattform http://www.netzwerk-rhein-neckar.de/home/, die auch über die lokalen Grenzen hinaus aktiv ist. Drei Schwerpunkte sind in diesem Zusammenhang besonders hervorzuheben:
1. Unternehmer-Abende seit Anfang 2010 – von Unternehmern für Unternehmer unter dem Motto “Wissen-Methodik-Praxis”. 5x im Jahr finden diese Veranstaltungen statt und können für 2014 der Website http://www.netzwerk-rhein-neckar.de/veranstaltungen-nwrn/ entnommen werden. I.d.R. sind es jeweils drei völlig unterschiedliche Fachthemen mit verschiedenen Referenten für jeweils 30 Minuten. Schwerpunkte wie Unternehmensführung, Marketing und Vertrieb, Organisation und Personal, Recht und Steuern, Finanzierungen und Beteiligungen, Unternehmens- und Vermögensnachfolge, IT und Internet stehen dabei im Mittelpunkt. Diese Veranstaltungen sind kostenfrei, enthalten komplette Unterlagen und finden in einer angenehmen Atmosphäre statt, bei der auch spontan nachgefragt werden kann. Jeder kann Referent werden, der Wissen für andere unentgeltlich zur Verfügung stellt und die Vorgaben für Referenten einhält – Eigenwerbung durch Wissen, keine inhaltlosen Slogans. Vor, während und nach den Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmern oder den Referenten auszutauschen. Wer sich vorab und unverbindlich über die Themen informieren möchte, kann das völlig unkompliziert über eine Anmeldung auf der Website tun http://www.netzwerk-rhein-neckar.de/kontakt/ .
Für wen sind diese Veranstaltungen gedacht? – Unternehmer KMU und Führungskräfte, Steuer- und Unternehmensberater, Rechtsanwälte und weitere beratende Berufe. In Planung sind aber auch zielgruppenorientierte Fachveranstaltungen für Handwerker, Steuerberater und andere Berufsgruppen.
2. Individuelle fachliche Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter kleinerer oder (mittel)großer Firmen auf den o.g. genannten Fachgebieten ist ein weiterer Schwerpunkt des Netzwerkes Rhein-Neckar. Die Themen, fachliche Schwerpunkte und der Ablauf solcher Veranstaltungen werden vorab gemeinsam abgestimmt, das Netzwerk organisiert die Referenten.
3. Auch die fachliche Zusammenarbeit mit oder für andere Veranstalter (Bund der Selbständigen, Industrie- und Handelskammer, Technologiezentren,…) in Form gemeinsamer Veranstaltungen, Austausch von Referenten etc. ist künftig vorgesehen und möglich.
Die nächste Fachveranstaltung findet am 5. Juni, 18-20 Uhr in Ladenburg statt und hat folgende Schwerpunkte:
1. Vermögensnachfolge für Unternehmer/-in – Leitfaden und Orientierung für Vermögensaufbau und Vermögenstransfer
2. Aktuelles zur Erbschaftsteuer und Unternehmensnachfolge – mögliche Änderungen im Erbschaftsteuerrecht Herbst 2014 -Handlungsempfehlungen und Gestaltungsmöglichkeiten zur Steueroptimierung anhand von Beispielen
3. Unternehmensnachfolge beginnt im Kopf… und lange vor dem eigentlichen Termin -Warum es sich lohnt schon mit 50 über die “unternehmerische Rente” nachzudenken.

“Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.”

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Das Netzwerk Rhein-Neckar ist eine Wissensplattform für Unternehmer, vorwiegend KMU. Es werden eigene Fachveranstaltungen organisiert oder auch Qualifikationsmaßnahmen für Firmen nach deren Vorgaben organisiert.

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