Warnung vor dubiosen Kapitalanlagen

Russel and Partners bietet Anlegern Aktiengeschäfte an

Bei der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei LSS Rechtsanwälte haben sich im Monat September vermeintlich geschädigte Kapitalanleger gemeldet. Diesen wurden Aktiengeschäfte (z.B. in Tesla Motors) angeboten. Der Verkauf sollte über einen JPM Treuhandservice Inc. abgewickelt werden. Die Anleger zahlten auf ein Konto bei der Bank of America, deren Kontoinhaber eine Roche Holding Inc. ist. Kurz nach der Zahlung brach der Kontakt zu den handelnden Personen des Unternehmens Russel and Partners ab. Telefonanrufe werden genauso wenig wie Schreiben beantwortet. Es besteht der dringende Verdacht des Kapitalanlagebetrugs. Betroffene Anleger werden gebeten, sich zwecks Koordination der weiteren Vorgehensweise zu melden. Immer wieder bieten Anlagefirmen, die bereits nicht über die erforderlichen Erlaubnisse zur Anlagevermittlung oder Anlageberatung verfügen, unerfahrenen Anlegern angeblich nahezu risikolose Aktiengeschäfte an. Die Anleger werden dazu bewegt Gelder ins Ausland zu überweisen. Die versprochenen Gegenleistungen bleiben aus. Betroffenen Kunden kann empfohlen werden, sich an die deutsche Kapitalmarktausicht (BaFin) zu wenden. Ausdrücklich gewarnt werden muss, neue Gelder einzuschießen, um die “Initialanlage” noch zu retten. Oftmals versuchen die unseriösen Kapitalanlagefirmen nach Monaten -mit neuen Versprechungen- weitere Gelder der Anleger zu erlangen.

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Herr Matthias Schröder
Kaiserhofstr. 10
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Markt für Onkologie-Medikamente nimmt an Bedeutung zu

Laut National Cancer Institute liegt der jährliche Patientenzuwachs im Onkologie-Segment bis 2020 weltweit bei 2 Prozent. Die Umsätze des Onkologie-Medikamentenmarktes steigen folglich.

BildRegensburg, 26. August. Unter den häufigsten Todesursachen ist Krebs nach wie vor ein echtes Schwergewicht – im wahrsten Wortsinn. Denn Übergewicht ist nach Angaben von Adamant Biomedical Investments mit geschätzten 30 Prozent eine der Hauptursachen von Krebssterblichkeit. Allein in Deutschland ist einer aktuellen Studie zufolge nahezu jeder zweite Erwachsene übergewichtig. “Es verwundert daher kaum, dass Krebs hierzulande die zweithäufigste Todesursache bleibt”, so Ingo Grabowsky, Vertriebsdirektor bei Lacuna. Laut National Cancer Institute liegt der jährliche Patientenzuwachs im Onkologie-Segment bis 2020 demnach weltweit bei 2 Prozent. “Die Umsätze des Onkologie-Medikamentenmarktes steigen vor diesem Hintergrund immer weiter”, führt Grabowsky aus. Nach Angaben des Lacuna-Fondsmanagements Adamant belaufen sich die Zuwächse mittelfristig auf etwa 5 Prozent p.a. “Aus Investorensicht bleibt das Onkologie-Segment ein interessantes Anlageumfeld, daher sind im Lacuna – Adamant Global Healthcare auch 20 bis 40 Prozent Unternehmen aus der Onkologie-Branche allokiert.”

Herausforderungen für Investoren im Onkologie-Segment
“Obwohl neue, vielversprechende Wirkstoffe häufig in innovativen Startups entstehen, partizipieren Investoren in der Regel über bereits etabliertere Unternehmen”, erläutert Grabowsky. Hintergrund sind insbesondere die hohen Vorlaufkosten, die in den klinischen Entwicklungsphasen auf dem Weg bis zur Zulassung des Medikaments entstehen. Die können sich kleinere Startups zumeist nicht leisten. Adamant-Angaben zufolge hat beispielsweise Roche für die Durchführung von insgesamt elf Studien mit 2.658 Patienten fast 190 Mio. USD investiert. “Die Gesamtkosten dürften allerdings um ein Vielfaches höher liegen und werden von Adamant auf mehr als eine Milliarde USD geschätzt”, so Grabowsky.

Pharmakonzerne wie Roche vereinen einen Großteil des Jahresumsatzes im Segment Onkologie-Medikamente auf sich. 2013 beispielsweise erwirtschaftete Roche 34 Prozent der insgesamt 91 Mrd. USD (Gesamtumsatz Onkologie-Medikamente 2013), mit 12 Prozent folgte Novartis, 8 Prozent entfielen auf Amgen. “Da Unternehmen dieser Größenordnung jedoch nicht nur über die finanziellen Mittel für die Entwicklung und den Vertrieb verfügen, sondern auch dringend Nachschub in ihrer Medikamenten-Pipeline brauchen, sind Fusionen und Übernahmen innovativer Biotech-Unternehmen wesentlicher Bestandteil einer potenziell erfolgreichen Firmenpolitik”, führt Ingo Grabowsky aus. “Aktuellstes Beispiel ist in diesem Zusammenhang die Übernahme des US-Biotech-Unternehmens Intermune durch den Schweizer Pharmakonzern Roche.” Auch etablierte Pharmafirmen wie Novartis und Amgen haben in den vergangenen Jahren M&A-Deals umgesetzt.

Nicht jeder aber führt zum finanziellen Erfolg: Während Dendreon mit dem innovativen Krebsmedikament Provenge seit dessen Zulassung im April 2010 hohe Kursverluste von ca. 95 Prozent hinnehmen musste, stieg der Aktienkurs des Pharmakonzerns Bristol-Myers-Squipp mit Zulassung der Krebsarznei Yervoy mit etwa 85 Prozent deutlich. “Dieser Vergleich zeigt, wie nah in der Biotechnologie Chancen und Risiken beieinander sind”, erläutert Grabowsky. “Für Investoren ist es vor diesem Hintergrund umso wichtiger, nicht nur über mehrere Biotech-Unternehmen, sondern auch über mehrere Gesundheitsbranchen hinweg diversifiziert zu sein. Im Lacuna – Adamant Global Healthcare liegt daher die aktuelle Biotech-Beimischung bei gut 25 Prozent. Auf diese Weise erreichen Investoren eine optimale Absicherung und die bestmögliche Chance, das Potenzial der globalen Gesundheitsbranche auszuschöpfen.”

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LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungskonzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

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