Erste Filesharing-Lösung erreicht ISAE 3000-Zertifizierung

Eine von ownCloud und der Bregenzer cyminds GmbH gemeinsam entwickelte EFSS-Speicherlösung (Enterprise File Sync and Share) erreicht als erste Plattform den Standard ISAE 3000.

BildDie Lösung eignet sich damit besonders für Kunden aus der Finanz- und Versicherungsbranche, da dort häufig sensible Daten gespeichert und verarbeitet werden.

Bei ISAE 3000 handelt es sich um einen international anerkannten Standard, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in der Reihe der Mindeststandards für die Prüfung der Informationssicherheit beim Einsatz von Cloud-Services aufgenommen hat.

Über die Plattform können Daten gezielt an ausgewählte Desktop-Computer oder mobile Geräte ausgespielt werden. „Unternehmen und Institutionen, die mit sensiblen Daten arbeiten, können mit der Filesync-, Fileshare- und Storage-Lösung sämtliche Daten, Metadaten und Gesprächsaufzeichnungen sicher in einem zentralen Rechenzentrum speichern und synchronisieren.“, erklärt Dr. Christian Sparl, Geschäftsführer von cyminds.

Die Zertifizierung gewährleistet, dass die Daten mühelos nach gesetzlichen Vorgaben gesichert werden können. Für den Tagesbetrieb einer Bank bedeutet die Auslagerung mehr Flexibilität und Sicherheit für Mitarbeiter, Kunden und Partner.

Geringe Einstiegshürden

„Mit der Entwicklung reagieren wir auf wachsende Anforderungen von Kunden und strengere Vorgaben durch den Gesetzgeber. Nicht nur die kommende DSGVO erhöht die datenschutzrechtlichen Hürden bei der Wahl des Cloud-Anbieters, sondern auch die europäischen Finanzaufsichtsbehörden sind sich der Risiken bewusst und reagieren mit strengeren Bestimmungen“, kommentiert Tobias Gerlinger, CEO von ownCloud, die Zusammenarbeit.

Für Unternehmen, die die neue ISAE 3000 zertifizierte Lösung nutzen möchten, sind die Hürden eher gering. cyminds übernimmt die Implementation der ownCloud-Anwendung in das bestehende Datenmanagement sowie die Einbindung von Sicherheitstools und -prozessen. Der Vorteil dabei ist, dass die Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner über eine einzige Schnittstelle auf ihre Dateien zugreifen, sie synchronisieren oder teilen können – jederzeit, überall und von jedem Gerät.

Aktuell existieren für Cloud-Anbieter unterschiedliche Sicherheitsgarantien. Als standardisierte Sicherheitszertifizierungen für die Cloud im europäischen Raum gelten gemeinhin die ISO/IEC-Normen 27001 und ISO/IEC 27018. Experten kritisierten allerdings schon länger, dass ISO 27001 keine Aussage zum Niveau des Datenschutzes und der Datensicherheit erlaubt, sondern lediglich aussagt, dass die zertifizierte Organisation das Thema Informationssicherheit ernst nimmt. Außerdem wird gemeinhin bezweifelt, dass eine Cloud-Zertifizierung nach ISO/IEC 27018 überhaupt möglich ist. Diese Lücke schließen ownCloud und cyminds mit ihrer zertifizierten Storage-Lösung.

Über:

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Unternehmen und Organisationen, die beim internen und externen Austausch von vertraulichen Daten auf höchste Sicherheit angewiesen sind, setzen auf ownCloud. Die offene Plattform für die digitale Zusammenarbeit ermöglicht den bequemen Zugriff auf Dateien unabhängig von deren Speicherort oder dem verwendeten Gerät und steigert dadurch sowie durch eine Vielzahl kollaborativer Funktionen die Produktivität. Dabei können die Anwender selbst bestimmen, welche Daten in welche Cloud verlagert werden und welche im Unternehmen verbleiben (On-Premises). Gleichzeitig bietet ownCloud volle Kontrolle und Transparenz bei der Verwaltung sensibler Daten. Durch die Einbindung in bestehende sicherheits- und compliancekonforme Systeme können vorhandene Geschäftsprozesse weiter genutzt werden. Möglich wird dies durch die hohe Flexibilität von ownCloud auf Basis einer offenen, modularen Architektur mit vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten und einzigartigen Funktionen für die Modernisierung der Dateninfrastruktur. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.owncloud.com/de.

Wenn Sie sich über die neuesten Entwicklungen rund um ownCloud auf dem Laufenden halten möchten, besuchen Sie unseren Blog unter https://owncloud.com/blog/ oder folgen Sie uns auf Twitter unter @ownCloud.

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Semtation gewinnt Innovationspreis in Wissensmanagement und wird Landessieger Brandenburg

Semtation gewinnt mit SemTalk Services bundesweit in der Kategorie Wissensmanagement und als bester Teilnehmer aus Brandenburg.

BildPotsdam, 26.3.2014 – Semtation, Hersteller der bekannten Prozessmodellierungssoftware SemTalk, gibt heute bekannt, dass es mit dem Produkt SemTalk Services sowohl Sieger in der Kategorie Wissensmanagement als auch Landessieger für das Land Brandenburg geworden ist. Damit gewinnt Semtation den begehrten Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand gleich zweimal.

Die Initiative Mittelstand verleiht den Innovationspreis-IT 2014 an innovative, mittelstandsgeeignete IT-Lösungen mit hohem Nutzwert. Der Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand schlägt nun schon im elften Jahr die Brücke zwischen IT-Innovationen und dem Mittelstand. Der diesjährige Schirmherr des Innovationspreis-IT ist der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). Die Experten-Jury besteht aus einhundert Professoren, Wissenschaftlern, Branchenvertretern, IT-Experten und Fachjournalisten.

Diese ausgezeichnete Lösung SemTalk hat die Jury besonders überzeugt und gehört damit zur Spitzengruppe aus über 5.000 eingereichten Bewerbungen. SemTalk Services integrieren Prozessmodelle als Bestandteil des Unternehmenswissens in die Wissenslandschaft des Unternehmens.

Sie erlauben es, Prozessmodelle vollständig integriert in Microsoft SharePoint zu präsentieren und ggf. zu bearbeiten. Dabei erfolgt die Navigation auch in komplexen Prozessmodellen für den Nutzer vollständig intuitiv in der gewohnten SharePoint-Form. Die Verknüpfung mit anderen SharePoint- und Visio-Funktionalitäten wie Monitoring, Collaboration und Workflow-Ausführung ermöglicht dabei die Realisierung sehr unterschiedlicher Szenarien. So sind beispielsweise Prozess-Dashboards, die Abstimmung über Prozesse oder auch ihre workflow-gestützte Ausführung auf Basis desselben Prozessmodells in ein- und derselben Plattform möglich.

SemTalk Services hat den Preis in der Kategorie Wissensmanagement gewonnen. Die Lösung überzeugte die Fachjury restlos, weil sie allen gestellten Anforderungen gerecht wird: Sie ist innovativ, praxisrelevant und speziell für mittelständische Unternehmen geeignet. SharePoint ist insbesondere im Mittelstand eine weitverbreitete Plattform und SemTalk damit technisch einfach im Unternehmen umsetzbar. Weiterhin erlaubt es SemTalk auch ungeübten Prozessmodellieren durch eine einzigartige Steuerung der Nutzer während der Modellierung, schnell und korrekt Prozessmodelle zu entwerfen. Durch den direkten Einbezug über SharePoint in den betrieblichen Alltag entsteht der Nutzen für den Kunden sofort und messbar. Insbesondere mittelständische Kunden können sich so neue Effizienz- und Qualitätspotentiale erschließen.

Zudem ist Semtation mit Sitz in Potsdam für SemTalk Services als bestes Unternehmen aus dem Land Brandenburg hervorgegangen. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Innovationspreis gleich in zwei Kategorien gewonnen haben. Mit unserer Lösung erschließen wir Potentiale im Wissensmanagement auf eine praktische und unkomplizierte Weise. Dies macht die Lösung insbesondere für den Mittelstand interessant“, sagt Dr.-Ing. Frauke Weichhardt, Geschäftsführerin beim BPM-Spezialisten Semtation. „Dass wir den Preis des Landessiegers Brandenburg nach Potsdam holen konnten, ehrt uns besonders. In Potsdam ist mittlerweile eine kleine, aber sehr innovative IT-Community versammelt. Wir fühlen uns hier sehr wohl.“

Sehen Sie hier ein Video zur Preisverleihung:
http://youtu.be/eZoh3JPuv9M

Eine kostenlose Testversion von SemTalk können Sie hier herunterladen:
http://www.semtation.de/index.php/de/trial

Über:

Semtation GmbH
Frau Frauke Weichhardt
Geschwister-Scholl-Str. 38
14471 Potsdam
Deutschland

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fax ..: +49 7721 9169 500
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email : fweichhardt@semtalk.de

Die Semtation GmbH ist der Hersteller von SemTalk, dem führenden Werkzeug zur Prozessmodellierung auf der Basis von Microsoft Visio. Als einziges Produkt seiner Klasse unterstützt SemTalk die drei wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Prozessmodellierung: SemTalk unterstützt den Nutzer während der Modellierung durch die Verwendung kontrollierter Vokabeln und sichert so die unternehmensweite Konsistenz der Prozessmodelle. Da SemTalk alle gängigen Notationen wie u.a. BPMN 2.0 und EPK unterstützt und zudem vollständig erweiterbar ist, können Kunden frei die beste Modellierungsnotation für den spezifischen Bedarf wählen. Durch die enge Verzahnung mit Microsoft Visio und Microsoft SharePoint kann der Modellierungsprozess und die Ergebnisse breit im Unternehmen verankert werden und so nachhaltig Nutzen erzeugen.

SemTalk bündelt die Erfahrung von über 20 Jahren im Bereich Prozessmodellierung und Prozessmanagement. Das Unternehmen mit Sitz in Potsdam betreut seit 2001 zusammen mit seinen Partnern zahlreiche Kunden weltweit. Zu den Kunden gehören große Konzerne und Organisationen wie z.B. AOK, Bayer, Siemens und T-Systems als auch mittelständische Kunden wie Hamburg Port Authority, interseroh und Schott Solar.

Mehr Informationen zum Unternehmen Semtation GmbH und dem Produkt SemTalk finden Sie unter www.semtalk.com.

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Verband der IT-Wirtschaft der Hauptstadtregion, SIBB e.V., mit neuem Forum „Digital Platforms & Technologies“

Anlaufstelle für IT-Manager und Developer aller Anwender- und Anbieterbranchen/ Erster gemeinsamer Auftritt am 9. Februar 2017 im Fraunhofer IPK Anwendungszentrum Mikroproduktionstechnik in Berlin

BildSo wie sich Industrie und Handwerk auf die Geschwindigkeit und die neuen Herausforderungen bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Abläufen und neuen Strukturen in ihren Unternehmen einstellen müssen, heißt es auch für die IT-Wirtschaft selbst, die fließenden Grenzen und ineinandergreifenden Plattformen und Technologien den Entwicklungen just in time anzupassen. Bisher klar definierte IT-Anwenderbereiche verschmelzen. Auch der Branchenverband der IT-Wirtschaft der Hauptstadtregion, SIBB e.V., trägt diesen Entwicklungen Rechnung und schafft für Unternehmen Synergien durch Verschmelzung seiner Gremien. So agieren die bisherigen Foren Cloud Computing & Big Data und Digital Business künftig unter dem Dach des neuen Forums Digital Platforms & Technologies. Zu den Hintergründen und Vorteilen informieren die beiden Forensprecher Dr. Mathias Petri und Tim Neugebauer.

Bisher haben Sie in Ihren beiden Gremien Unternehmen auf verschiedenen Ebenen bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle zu Seite gestanden – einerseits im klassischen Sinne im Rahmen des IT-Managements und der digitalen Geschäftsmodelle, andererseits im Bereich der gesamten Lieferkette im Bereich des Cloud Computings. Was hat den Ausschlag gegeben, Synergien zu nutzen und letztendlich künftig unter einem Dach zu agieren?

Dr. Mathias Petri: Cloud Computing wird immer selbstverständlicher, zumindest in der IT-Szene selbst. Hier haben wir nicht mehr den Aufklärungsbedarf der ersten Jahre. Fast alle neuen IT- Geschäftsmodelle und -Angebote basieren mehr oder weniger auf Cloud, ob privat, public oder hybrid. Hier gibt es aber auch permanent neue Trends und Technologien, etwa Edge oder Fog Computing. Insofern wollten wir uns mehr auf die Zukunft ausrichten und uns generell mit neuen Technologien und Plattformen befassen und deshalb auch nicht mehr allein auf die Cloud setzen.

Tim Neugebauer: Das Forum Digital Business fokussierte in den letzten Jahren sowohl auf die technischen, als auch die konzeptionell-strategischen Herausforderungen der Digitalisierung. Mit zunehmender Reife der digitalen Transformation in Unternehmen möchten wir den notwendigen technologischen Input für innovative Vorhaben in der IT und darüber hinaus weiter in den Mittelpunkt rücken. Das Forum Digital Platforms & Technologies ist deshalb eine konsequente Weiterentwicklung unserer Vorhaben der letzten Jahre im Forum Digital Business. Digitale Innovation ist nur mit einem Dreiklang aus konsequenter Organisationsentwicklung, flexiblen Sicht-und Arbeitsweisen, aber eben im Besonderen auch dem Wissen um innovative Technologien und Plattformen möglich.

Welche Vorteile ergeben sich für Anwender- und Anbieterunternehmen mit der Verschmelzung?

Dr. Mathias Petri: Wie bei Unternehmenszusammenschlüssen geht es auch bei der Verschmelzung unserer Foren um Synergieeffekte. Wir haben zunehmend eine Überschneidung der Themen festgestellt und zugleich knappe Ressourcen – die Arbeit in den Foren läuft ja schließlich neben dem eigentlichen operativen Geschäft in den jeweiligen Unternehmen ehrenamtlich. Es ging uns also darum, unsere Kräfte zu bündeln und möglichst keine parallelen Aufwände zu produzieren. Damit können wir den Anwendern und Anbietern ein besseres Angebot an Workshops und Veranstaltungen bieten.

Vor welchen Hauptaufgaben stehen Sie mit der Verschmelzung beider Foren?

Dr. Mathias Petri: Beide Foren sind etabliert und unter ihren bisherigen Überschriften bekannt. Wie immer bei der Einführung neuer Labels müssen wir jetzt erst einmal erklären, welche Themen und Inhalte wir unter dem Motto „Digital Platforms & Technologies“ behandeln wollen.

Tim Neugebauer: Wir wollen zudem für eine noch größere Transparenz etablierter und neuer Technologien, Methoden und Anwendungsszenarien für Anwender sorgen. Es gilt also, die oftmals abstrakten Konzepte und Ideen der IT-/Digitalwelt greifbar und erlebbar zu machen. Dazu wollen wir etablierte Formate wie den im Forum Digital Business jährlich im Frühjahr stattfindenden Thementag zu spezifischen Teilaspekten des Marktes weiter schärfen und neue Formate, wie bspw. „Demo Days“ und praxisorientierte Workshops etablieren.

Mit welchen Themen wenden Sie sich in diesem Jahr besonders an die Anwenderbranchen unter dem neuen Dach? Welche Anwenderbranchen stehen dabei besonders im Fokus?

Dr. Mathias Petri: Uns geht es darum, wie bereits eingangs erwähnt, stets up-to-date zu sein und neue technologische Trends zu beleuchten. So wollen wir uns etwa mit Edge (Verlagerung von Rechenleistung, Anwendungen, Daten und Services unmittelbar an die logische Randstelle eines Netzwerks, die sogenannte Edge) oder Fog Computing befassen, die im Bereich Internet of Things eine immer wichtigere Rolle spielen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei auch der Zusammenarbeit mit ausgewählten SIBB-Foren oder auch anderen Netzwerken und Verbänden der verschiedensten Branchen. Hier bieten sich beispielsweise Industrie 4.0 oder Healthcare als spannende Branchen für gemeinsame Veranstaltungen oder sogar gemeinsame Projekte an.

Tim Neugebauer: Weiterer Fokus wird im Bereich Mixed Reality, der stetigen Evolution von diversen Open Source Technologien, dem Thema Continuous Integration & Delivery, aktueller Fragen und Anwenderberichte zu agilen Entwicklungs-, Organisations- und Skalierungsmethoden sowie dem generellen gemeinsamen Entdecken von Neuem liegen.

Wann und mit welchen Inhalten tritt das Forum das erste Mal gemeinsam an die Öffentlichkeit?

Den ersten Termin für interessierte Unternehmen gibt es bereits am 9. Februar im Fraunhofer IPK Anwendungszentrum Mikroproduktionstechnik in Berlin. Gemeinsam mit dem SIBB Forum Industrie 4.0 demonstrieren wir am Beispiel der „Fabriksteuerung aus der Cloud“, wie im Zusammenspiel von klassischer Produktion und Informationstechnik moderne Umsetzungsszenarien in der Zukunft aussehen können. Gleichzeitig geben wir hier einen konkreten Einblick in mögliche Produktions- und Arbeitsumgebungen der Zukunft. Besonders interessant sind diese Demonstrationen auch für das mittelständische produzierende Gewerbe aus Industrie und Handwerk aus Berlin und Brandenburg.

Hintergrund

Über das Forum Digital Platforms & Technologies

Das Forum „Digital Platforms & Technologies“ widmet sich dem technologischen Kern der Digitalisierung und informiert zu digitalen Plattformen, neuen Technologien sowie Softwarekonzepten und Methoden der organisationsweiten sowie -übergreifenden Zusammenarbeit.

Dabei geht es um einer Vernetzung von Anbietern digitaler Plattformen und Technologien mit Anwenderunternehmen aus Industrie und Handwerk. Beleuchtet werden neue Konzepte und Methoden, wobei auch der Erfahrungsaustausch im Vordergrund steht und Hintergründe kritisch hinterfragt werden sollen. Ziel ist, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, um die immer weiter voranschreitende digitale Geschäftswelt gestalten zu können.

Zu den Themen gehören: digitale Innovationen, Architekturen digitaler Plattformen und Technologien, Open Source Plattformen und Technologien, die technologische Basis digitaler Geschäftsmodelle, agile Methoden und Konzepte der Softwareentwicklung, IT-Management & Systembetrieb, Beispiele aus der Praxis sowie rechtliche Aspekte.

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Über den IT“Branchenverband SIBB e.V.

1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Start-ups.
SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.

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Jens Tamm: IT und Journalismus haben vieles gemein

Der SIBB e.V. als Branchenverband der IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg stellt mit der Serie ,,Gesichter der IT in der Hauptstadtregion“ die Menschen hinter den Dienstleistungen und Lösungen vor.

BildKleinmachnow. Eigentlich war für den General Manager der Interoute GmbH in Kleinmachnow, Jens Tamm, der berufliche Weg relativ klar vorgezeichnet. Nach seinem Studium der Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre gehörte der geborene Grömitzer und seit 1993 in Berlin lebende Tamm zu zehn auserwählten Bewerbern, die zum Aufnahmegespräch in der Axel-Springer-Journalistenschule eingeladen wurden. „Es hat nicht geklappt, eine bestimmte Frage des Eignungstests habe ich nicht wirklich zufriedenstellend beantwortet,“ erinnert sich verschmitzt lachend der 44-jährige. Für ihn kein Beinbruch, denn er startete unmittelbar seine berufliche Karriere in einer Berliner Werbeagentur, die ihm die ersten Berührungspunkte zur IT-Welt brachte.

Nach dem Niedergang der Agentur wechselte er zum ehemaligen Kunden Strato und war hier zuständig für neue Mehrwertservices. Er bezeichnet seine nächsten Berufsjahre selbst als verrückte, wilde Zeit. Nach nur zwei Jahren kündigte er und gründete 1999 gemeinsam mit Marc A. Ullrich (Gründer der Strato AG) sein erstes Start-up – die livingNet Medien AG in Berlin. Die Idee war, die Attraktivität von Webseiten durch kostengünstige Dienstleistungen in den Bereichen Marketing, Design und Content zu steigern. Wenn heute Shops, interaktive Module, News und selbst Wetterberichte integraler Bestandteil von Webseiten sind, betraten sie damals völliges Neuland. „Wir wollten einen Marktplatz für Werbung im Internet etablieren. Es stellte sich jedoch heraus, dass wir mit unserer Technologie einfach zu früh waren, und so haben wir nach anderthalb Jahren verkauft und sind mit einem blauen Auge davon gekommen.“

Der IT-Wirtschaft blieb er fortan treu. 2001 nahm er beim Hosting-Anbieter PSINet seine Arbeit auf. Dort baute er als Partner-Manager strategische Kooperationen und Technologiepartnerschaften unter anderem mit HP, IBM sowie Agenturen und Systemintegratoren auf. Seit 2003 und bis zur Übernahme des Unternehmens durch Interoute war Tamm Sales Manager und Leiter des Key Account Teams von PSINet. 2005 kaufte Interoute das Unternehmen. Vor seinem Wechsel an die Spitze von Interoute in Deutschland und Österreich bekleidete er unterschiedliche Führungspositionen im Unternehmen. Seit 2006 war er Sales Director und stellvertretender Country Manager. 2007 zog er mit der gesamten Mannschaft in den Europarc Dreilinden. 2011 stieg der 44-jährige zum Country-Manager Deutschland und Österreich auf.

„Heute weiß ich, dass Journalismus und IT gar nicht so weit auseinanderliegen“, blickt Tamm auf seine eigene Entwicklung. „Auf beiden Feldern gilt es Zusammenhänge zu erklären und klar zu kommunizieren. „IT-Infrastrukturen sind erklärungsbedürftig. Unser Geschäft ist von einer unglaublichen Dynamik geprägt, die Rechner unserer Kunden müssen immer größere Kundenanstürme bewältigen, Ausfälle darf es nicht geben. Daher sind ein enger Kontakt zu den Kunden und das ständige Ausloten der Bedürfnisse von enormer Bedeutung und fordern das Gespräch. Daher mache ich heute im weitesten Sinne einen Kommunikationsjob. Ich muss nicht nur auf die Einhaltung von Budgets achten, Marketingaktivitäten freigeben oder unseren über 100 Mitarbeitern in den sechs deutschen und österreichischen Büros Richtung geben und Ansprechpartner sein. Ich stehe ständig in engem Kontakt mit unserer Londoner Zentrale, aber auch unseren sogenannten Network Operations Centern in Prag und Sofia. Das ist pure Kommunikation.“

Und genau dieser Kommunikationsjob bedient sich ebenfalls der IT. Während Jens Tamm in den Anfangsjahren regelmäßig von Kunde zu Kunde, von Büro zu Büro, von Standort zu Standort reiste, nutzt das Unternehmen heute die modernsten Videokonferenzensysteme, die zum eigenen Unternehmensportfolio gehören: „Damit ist die Welt schon kleiner geworden – und flexibler. Was aber nicht heißt, dass wir nur noch virtuell miteinander verkehren.“ Er versteht sich als Vermittler zwischen den Welten. Er will Teams zusammenbringen. Auch im Unternehmen ist ihm der Mix aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern wichtig. Genauso wie die internen Netzwerke, „denn es geht nicht nur darum, den Kunden zu überzeugen. Wenn du deine Mitarbeiter nicht mitnimmst, hast du keine Chance“. Und er muss sich stets und ständig auf die unterschiedlichsten Charaktere und Menschen einstellen. Auch die Vielfalt der Kunden, die Interoute betreut- Logistiker, Fashionisten, Airliner, Automotive- und Healthcare-Firmen, Retailer, Chemie- oder Medienunternehmen – macht nach seine Worten die Spannung im Job aus. Immer wieder in Probleme anderer einzusteigen, interessiert zu bleiben und sich damit auseinanderzusetzen, lässt dem menschlichen Faktor und der Kommunikation viel Raum. „Wichtig ist für mich eine intensive Netzwerkarbeit außerhalb des Unternehmens, so wie in unserem Branchenverband SIBB. Der regelmäßige Austausch mit Branchenkollegen gibt uns die Chance, über Trends und Marktentwicklungen zu sprechen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.“

Bei allem Wissen und Können auf dem Gebiet der IT sieht der Manager seine eigene Branche auch mit kritischem Blick: „Mich ärgert, dass die IT sich mit ihrer Sprache absichtlich kompliziert macht. Außerdem stellt sich doch die Frage, braucht man all diese Entwicklungen überhaupt, erfüllt jede entwickelte App auch tatsächlich einen nützlichen Zweck? Das bezweifle ich. IT-Lösungen sollen sich angenehm ins Arbeitsleben integrieren, IT soll helfen, stützen, standardisieren. Das sollten wir aus Kundensicht ständig hinterfragen! Und auch deshalb bin ich kein Freund von Fördermitteln und der aktuellen Förderpolitik. Ein Unternehmen sollte aus sich selbst herauswachsen, gesund, strategisch, mit dem richtigen Produkt. So wie es in der ´old economy´ gang und gäbe ist.“

Ein „normales“ soziales Leben neben der virtuellen Welt spielt daher in seinen Augen eine entscheidende Rolle. Einen facebook-Account, um „Freunde“ zu treffen, braucht er nicht. Auch die viel propagierte 24-Stunden-Erreichbarkeit hält er für Unsinn. Kino, Fußball, Sauna, ein Ferienhausurlaub oder eine Katamaran-Fahrt – all das sind Dinge, die er schätzt. Den Satz „home ist home und office ist office“ lebt er. Und wenn seine beiden 12- und 9 jährigen Kinder fragen, womit er sein Geld verdient, erklärt er dies ganz bildhaft: „Euer Großvater hat Straßen gebaut. Auch ich baue Straßen – nur virtuelle.“ Und erklärt am Beispiel einer TV-Nachrichtensendung, dass das eingeblendete Bild aus den Auslandsstudios über die Interoute-Glasfaserkabel übertragen wird.

Nicht viele wissen im Übrigen, dass Jens Tamm vor 20 Jahren einer der Mitbegründer der Stiftung für krebskranke Tschernobyl-Kinder in Berlin war – eine Herzensangelegenheit von ihm. „Wir haben Kinder eingeladen, die in Berlin operiert wurden, Therapien ermöglicht, vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe geleistet und viel Geld eingesammelt.“

Wenn Tamm über Tamm spricht, beschreibt er einen extrovertierten, fokussierten und strukturierten Teamplayer, der auch Nein sagen kann und für den Job und Privatleben im Einklang stehen müssen. Dazu lässt sich nur noch ergänzen: authentisch in seiner Art, ehrlich und mit wachem Blick dafür, dass IT nicht geißelt, sondern Nutzen und Qualität in Arbeits- und Lebenszeit bringt.

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Hintergrund
Über den IT-Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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