Investoren, vergesst Afrika nicht

In der Goldproduktion führend ist China, gefolgt von Australien, Russland und den Vereinigten Staaten. Die zweitgrößten Goldreserven liegen laut Schätzungen aber in Südafrika.

BildVor Jahren war Südafrika noch das größte Gold-Produzentenland. Seit 2007 besitzt China die Spitzenposition. Gold und Diamanten sind für das Wachstum von Südafrika aber immer sehr wichtig gewesen. Weiterhin gehört das Land mit 120 Tonnen produzierten Goldes im Jahr 2018 zu den zehn Größten.

Das Hauptproduktionsgebiet in Südafrika liegt auf dem Witwatersrand-Becken. Immer noch relativ wenig entwickelt, wird hier seit mehr als 100 Jahren Gold abgebaut. Schließlich erstreckt sich das Sedimentbecken über einen Bogen von ungefähr 400 Kilometern durch diverse Provinzen. Südafrika ist politisch stabil und profitiert von der weltweiten Rohstoffnachfrage. Manchmal führen Konflikte zwischen der Vereinigung der Bergarbeiter und der Bauunion allerdings zu Streiks oder Protesten.

Der größte Goldproduzent in Südafrika ist Sibanye-Stillwater – https://www.rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=299168 – mit vier Projekten und einer 44prozentigen Beteiligung an der größten Raffinerie in Südafrika. Sibanye-Stillwater strebt eine steigende Goldproduktion an. Daneben produziert das Unternehmen große Mengen an Platin und Palladium in Südafrika und Nordamerika.

Auf dem afrikanischen Kontinent gehört Ghana zu den wirtschaftlich starken Ländern und ist mit zehn Prozent an den dort tätigen Bergbaugesellschaften beteiligt. Ghana ist im Jahr 2018 zum größten Goldproduzenten in Afrika aufgestiegen. Dort ist auch Cardinal Resources – https://www.youtube.com/watch?v=fnIwZH6tQDI&t=4s – tätig. Das Bolgatanga-Projekt einschließlich der aussichtsreichen Namdini-Liegenschaft und das Subranum-Goldprojekt haben bereits erfreuliche Bohrergebnisse gebracht. Die erste Goldproduktion wird im zweiten Halbjahr 2020 erwartet.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Frau Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Sibanye-Stillwater (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/sibanye-stillwater-ltd/ -).

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

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Gold statt Bankguthaben

Thorsten Polleit ist derzeit einer der angesagtesten Volkswirte in Deutschland. Kein Wunder, rät er doch Bankguthaben in Gold umzuschichten.

Bild„Die EZB-Zinssenkung zieht die Marktzinsen in die Tiefe. Die Gewinnlage der Euro-Banken verschlechtert sich dadurch. Leidtragende sind vor allem die Bankkunden“, schreibt Thorsten Polleit, Chefvolkswirt beim Edelmetallhändler Degussa Goldhandel. Sicherlich ist Polleit aufgrund seiner Position nicht ganz unabhängig. Doch seine Argumentationen und Interpretationen sowie Schlussfolgerungen machen durchaus Sinn. Der Volkswirt geht davon aus, dass die Bankkunden in Zukunft höhere Gebühren zahlen müssen, um ihre Banken über Wasser zu halten. Später würden wohl auch Negativzinsen auf ihre Guthaben erhoben.

„Die Staaten entschulden sich auf Kosten der Bürger: Die Zinserträge der Privaten schwinden, die Kreditkosten der Staaten nehmen ab“, schreibt Polleit. Mittelfristig führt dies zu Fehlinvestitionen durch den Staat, da er bei gleichen Steuereinnahmen mehr Ausgabenspielraum auf Pump bekommt. Das erkennen sicherlich auch die Notenbanker. Doch solange keine Flucht aus dem Euro beginnt, würde die EZB mit kleinen Zinssenkungsschritten weitermachen, so der Degussa-Experte.

Was bedeutet dies für Anleger? „Für langfristorientierte Anleger sind Gold und Silber ein geeigneter Ersatz für verlustträchtige Euro-Termin- und -Spareinlagen“, schreibt Polleit den Degussa-Kunden. Denn anders als bei Bankguthaben könne die Kaufkraft des Goldes durch Zentralbankpolitiken nicht herabgesetzt werden.

Polleit zielt aufgrund seiner Position auf physisches Gold und Silber ab. Dieses ist sicherlich immer die Basis für eine Edelmetall-Position. Doch darüber hinaus sollten etwas risikobewusstere Investoren auch Aktien von Edelmetallunternehmen als Depotbeimischung in Betracht ziehen. Interessante Titel wären zum Beispiel White Gold (http://whitegoldcorp.ca/signup) und Treasury Metals.

White Gold – https://www.rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=299174 – verfügt über eine Fläche von über 439.000 Hektar bestes Goldland im White Gold Bezirk im Yukon, damit über 40 Prozent des White Gold Bezirks. Mehr als eine Million Unzen Gold stecken allein im Flaggschiffprojekt. Aktuell konnten wieder neue hochgradige Goldentdeckungen gemacht werden, sogar mit sichtbarem Gold.

Auch Treasury Metals – https://www.rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=299171 – hat gerade bei einem seiner Projekte, dem Goldeyes Weebigee-Projekt in Ontario bis zu 450 Gramm Gold (!) pro Tonne Gestein gefunden. Das Goliath-Projekt der Gesellschaft in Ontario ist bereits weit fortgeschritten.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Frau Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von White Gold (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/white-gold-corp/ -) und Treasury Metals (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/treasury-metals-inc/ -).

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

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Gold- und Silberpreisprognosen nach oben

Viele Prognosen für den Silber- und den Goldpreis lagen unter dem tatsächlichen Preis. Nun heben viele ihre Prognosen an.

BildAuf längere Sicht gehen etwa die Experten von Macquarie, einer der führenden Investmentbanken aus Australien und spezialisiert auf Rohstoffe von einer Gold-Silber-Ratio von 72 aus. Den Goldpreis sahen sie für das Jahr 2019 bei 1340 US-Dollar je Unze. Nun haben sie ihre Prognose um fünf Prozent auf 1402 US-Dollar angehoben. Das erscheint immer noch sehr konservativ, wenn man bedenkt, dass der heutige Preis bei rund 1500 US-Dollar liegt. Für 2021 beispielsweise erhöhen sie nun immerhin ihre Voraussagen um 18 Prozent auf 1606 US-Dollar (vorher 1363 US-Dollar).

Beim Silber sehen die Analysten von Macquarie von 2019 bis 2021 großes Potenzial: Für 2019 erwarten sie durchschnittlich nun einen um zehn Prozent höheren Preis, nämlich 16,48 und vorher 14,94 US-Dollar je Feinunze Silber. Dies ist wie beim Gold aus heutiger Marktsicht sehr konservativ. Im Jahr 2024 sehen sie den Silberpreis bei 21,50 US-Dollar je Unze.

Bei diesen Preisen sind die heutigen Kurse der Gold- und Silberminen natürlich weitaus zu niedrig und haben großes Potenzial. Dazu gehören US Gold oder Revival Gold.

US Gold – https://www.rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=298867 – besitzt das Copper King Projekt in Wyoming, sowie das Keystone Goldprojekt in Nevada. Gerade hat US Gold durch die Übernahme von Orevada Metals die Option erworben, sich eine 70prozentige Beteiligung am Maggie Creek-Projekt (neben der Quarry-Goldmine von Newmont Mining) zu sichern. Damit ist das Unternehmen nun im Besitz von zwei vielversprechenden Explorationsprojekten im Carlin-Trend in Nevada.

Revival Gold – https://www.rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=298804 – arbeitet in Idaho an seinem Beartrack- und am Arnett-Goldprojekt. Beartrack hat schon früher erfolgreich Gold produziert. Aktuelle Bohrergebnisse von den Projekten waren viel versprechend. Weitere Explorations- und Erschließungsmöglichkeiten werden verfolgt.

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Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von US Gold (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/us-gold-corp/ -).

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Beste Zeit für Bergbau-Investoren

Gerade fand wie jedes Jahr in Colorado eines der wichtigsten Treffen der Bergbaugemeinde statt, die Precious Metal Summit in Beaver Creek, Colorado.

BildVon 10. Bis 13. September trafen sich Investoren, Führungskräfte von führenden Edelmetallunternehmen und Produzenten, Entdecker und Entwicklungsgesellschaften aus der ganzen Welt. Goldminenguru Rob McEwen, ein vielbeachteter Mann, verkündete, dass er einen Goldpreis von 5000 US-Dollar für nah erachte. „I think it can go much higher than that“, also nach seiner Meinung könnte der Preis des Goldes auch über 5000 US-Dollar steigen.

Als Gründe nannte er die global vorhandene Verschuldung und die Ausweitung der Geldmengen. Allerdings räumte er ein, dass dieses Szenario noch Dutzende von Jahren dauern könnte. Wichtig sei es, jetzt in Gold investiert zu sein. Dabei hält er besonders Juniorunternehmen für aussichtsreich, weniger die „Senioren“ der Branche. Denn bei den Juniorgesellschaften seien größere Sprünge im Kurs nach oben möglich, wenngleich natürlich auch nach unten.

Daher muss immer auf gute Bohrergebnisse und auf die finanzielle Seite eines Unternehmens geachtet werden. Und vorteilhaft seien Gesellschaften, die am Markt noch nicht sonderlich beachtet werden.

In Beaver Creek waren gleich am ersten Tag der Vorträge (11.9.) Auryn Resources mit Executive Chairman Ivan Bebec und GoldMining mit Executive Vice President Jeff Wright vertreten. Auryn Resources – https://www.youtube.com/watch?v=r5aBqGr2ATA – ist mit sieben Projekten in Nunavut und Peru aktiv. Gerade wurden in Peru Konzessionen über 4.700 Hektar zugekauft. Kupfer und Gold sind die Ziele. Die Gesellschaft ist gerade auf dem Denver Gold Forum und im November auf der Mines and Money in London präsent. Dort wird es sicher weitere Neuigkeiten geben.

GoldMining – https://www.youtube.com/watch?v=64LwDmT8Nxo – dürfte mit seinen diversen Projekten und als Besitzer von großen Goldressourcen auf jeden Fall auch zu den größten Profiteuren eines hohen Goldpreises gehören. Denn der Goldpreis wertet die Ressourcen in den Projekten deutlich auf und stärkt die wirtschaftliche Seite bei einer zukünftigen Ausbeutung. Die Projekte liegen in Peru, Kolumbien, Kanada, Brasilien und in den USA.

Die Beaver Creek Summit ist erst der Anfang wichtiger Minenkonferenzen. Am Ende, im Frühjahr, kommt dann traditionell die wohl wichtigste Minenmesse, die PDAC in Toronto. Damit ist auch die Zeit von September bis März die beste und interessanteste für Investoren im Bergbausektor.

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JSR-Wochenrückblick KW 37-2019

Laut einer aktuellen Studie der amerikanischen Notenbank sollen die von den USA ausgelösten Handelsunsicherheiten die Weltwirtschaft rund 850 Mrd. USD kosten!

Erstaunliche Stärke eigentlich, wenn man die derzeitigen Belastungsfaktoren den Indexständen gegenüberstellt, die z.B. bei einer deutlich schwächelnden Weltwirtschaft beginnt, sich über einen drohendes Brexit-Chaos, Proteste in Hongkong, Atomkonflikt mit dem Iran herzieht und irgendwo beim allgegenwärtigen Zollstreit zwischen China und den USA endet. Während Anfang 2008 die globale Industrieproduktion laut Anastassios Frangulidis, Chefstratege bei Pictet Asset Management, noch um 4 % gewachsen wäre, läge sie heute nur noch zwischen 0,6 % und 0,7 %. Das bedeutet, dass die anhaltenden geopolitischen und konjunkturellen Unsicherheiten längst ihre Wirkung in der Wirtschaft entfalten!

Dazu passt auch der US-Einkaufsmanager-Index der vergangenen Jahre. Mit dem neuen Rückgang um 2,1 Punkte auf nur noch 49,1 Punkte ist, der vom Institute for Supply Management berechnete und viel beachtete Index nicht nur unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten, sondern auch auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gerutscht. Unterhalb von 50 Punkten….

Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückblick.

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