Selbstanzeige: Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt

Die Rückkehr in die Steuerehrlichkeit ohne Strafverfolgung ist meist einfacher als erwartet. Die dafür notwendige strafbefreiende Selbstanzeige sollte professionell gestaltet und überwacht werden.

BildDass Steuerordnungswidrigkeiten und -straftaten kein Kavaliersdelikt sind und bisweilen drakonisch verfolgt und sanktioniert werden, ist keine Neuigkeit mehr. Der Druck auf Steuersünder steigt, die Möglichkeiten, Vermögen ohne Beteiligung des deutschen Fiskus zu verwalten und zu mehren, wurden und werden stark eingeschränkt. Gerade die früher gängigen Lösungen, mit Barvermögen „mal eben“ über die Grenze nach Luxemburg, Liechtenstein oder die Schweiz zu fahren und das Geld dort zu bunkern, existieren in der dereinst bekannten Einfachheit längst nicht mehr.

„Damit wird es nicht nur schwieriger, Steuern zu hinterziehen. Auch das Strafmaß hat sich gewaschen. Wer erwischt wird, dem droht nicht nur eine Nachzahlung der Steuer zuzüglich Zinsen von sechs Prozent jährlich. Es wird auch eine Geldstrafe fällig, und im schlimmsten Falle endet die Steuerhinterziehung im Gefängnis, wenn eine gewisse Summe überschritten wird“, warnt der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Christopher Riedel (www.christopherriedel.de). Die Geldstrafe übrigens spiegelt die Schwere der Tat wider, der dafür festgelegte Tagessatz selber die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Straftäters (= durchschnittliches Tageseinkommen der letzten drei Jahre). Das kann schnell richtig teuer werden – und eine Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen führt zu einer Eintragung ins Bundeszentralregister. Der Steuersünder gilt damit als vorbestraft, auch ohne Freiheitsentzug.

Riedel berät als Fachanwalt für Steuerrecht seine Mandanten daher bei der Wiederherstellung von Steuerehrlichkeit. Ein wichtiges Thema, wie seine Praxis zeigt. „In einer zunehmend global mobilen Gesellschaft ist es wenig verwunderlich, dass deutsche Steuerpflichtige außerhalb Deutschlands investieren und Teile ihres Vermögens im Ausland verwalten. Schwierig wird dies nur, aber dann auch regelmäßig, wenn die im Ausland erzielten Erträge dem deutschen Fiskus vorenthalten und die darauf anfallenden Steuern nicht gezahlt werden oder wurden.“

Doch was tun, wenn man es mit der Steuerehrlichkeit aus welchen Gründen auch immer möglicherweise nicht so ernst genommen hat? Einfach hoffen, dass es nicht auffällt? Wohl kaum, betont Christopher Riedel. „Die Rückkehr in die Steuerehrlichkeit ist meist einfacher als erwartet. Dies gelingt über die sogenannte strafbefreiende Selbstanzeige (§ 371 Abgabenordnung). Wer bei Steuerstraftaten von sich aus gegenüber der Finanzbehörde in vollem Umfang fehlerhafte oder unvollständige Angaben berichtigt oder nachholt, kann unter bestimmten Voraussetzungen der strafrechtlichen Verfolgung entgehen. „Das ist bei der bewussten oder auch unbewussten Steuerverkürzung ein wichtiger Punkt. Wichtig ist, dass die Selbstanzeige rechtzeitig, also vor Entdeckung durch die Behörden, und vollständig ist. Außerdem ist Voraussetzung für die Straffreiheit selbstverständlich, dass sämtliche verkürzten Steuern vollständig nachgezahlt werden.“

Dr. Christopher Riedel unterstützt seine Mandanten bei der Rückkehr in die Steuerehrlichkeit. Er ermittelt alle bislang unversteuerten Einkünfte und/oder Schenkungen, fertigt die darauf basierende Selbstanzeige und reicht diese im Namen des Mandanten bei den Finanzbehörden ein. Im Nachgang überwacht er die ordnungsgemäße Nachveranlagung und kontrolliert die geänderten Steuerbescheide, und ebenso vertritt der Rechtsanwalt die Betroffenen auch gegenüber der Steuerfahndung beziehungsweise der Staatsanwaltschaft, die über die Wirksamkeit (strafbefreiende Wirkung) der Selbstanzeige zu befinden haben.

„In aller Regel haben meine Mandanten keine persönlichen Begegnungen mit Mitarbeitern der Strafverfolgungsbehörden. Wichtig ist dabei aber, dass die strafbefreiende Selbstanzeige vor allem vollständig und rechtzeitig sein, also alle bislang nicht versteuerten Einkünfte aus allen Quellen im relevanten Zeitraum umfassen muss.“ Daher sei davon abzuraten, die Selbstanzeige selbst vorzunehmen. Das sollte ein erfahrener Berater übernehmen, betont Riedel.

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Über Dr. Christopher Riedel
Dr. Christopher Riedel ist Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht und praktiziert in eigener Kanzlei in Düsseldorf. Dr. Christopher Riedel berät Unternehmer und Privatpersonen bei allen Fragen rund um die Unternehmens- und Vermögensnachfolge und Pflichtteilsansprüche (auch mit grenzüberschreitendem Bezug) und verbindet dafür seine Kompetenzen im Gesellschafts-, Steuer- und Erbrecht. Dr. Christopher Riedel tritt regelmäßig als Buchautor, Herausgeber und Vortragsredner zu Fragestellungen rund um Erbrecht und Unternehmensnachfolge in Erscheinung. Weitere Informationen: www.christopherriedel.de und www.mein-pflichtteil.de

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Viele Vorteile: Eigene Unternehmenskasse zur betrieblichen Altersvorsorge

Die pauschal dotierte Unternehmenskasse ist der älteste der fünf anerkannten Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Deutschland.

BildDie betriebliche Altersvorsorge ist ein typisches Instrument für Unternehmen, um ihre Mitarbeiter beim Aufbau einer privaten Rentenversicherung zu unterstützen und ihre Bindung an den Betrieb zu erhöhen. „Aber die Erfahrung zeigt, dass eine betriebliche Altersvorsorge im Wege der bekannten Durchführungswege wie der Direktversicherung oder des Pensionsfonds nicht immer die günstigste Lösung ist. Oftmals sind die Verträge nicht optimal gestaltet, sodass Kosten und Erträge für den Versicherten und das Unternehmen nicht unbedingt im Einklang stehen“, sagt Frank Strehlau, Vorstand der Unternehmensberatung bacon pension trust AG aus Berlin. Das Unternehmen hat eine Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge am Markt etabliert und setzt vor allem im Mittelstand das Konzept der pauschal dotierten Unternehmenskasse um.

„Wir haben über viele Jahre hinweg festgestellt, dass Unternehmen Lösungen in der betrieblichen Altersvorsorge suchen, aber sich nicht auf die üblichen Durchführungswege festlegen möchten. Wir konzentrieren uns auf die pauschal dotierten Unternehmenskassen, um dadurch eine optimale Struktur in der betrieblichen Altersvorsorge zu schaffen, finanzielle Vorteile herzustellen und Haftungsrisiken für Unternehmer und Unternehmen weitgehend zu reduzieren“, sagt Frank Strehlau.

Die pauschal dotierte Unternehmenskasse ist der älteste der fünf durch das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) anerkannten Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Deutschland und geht weit ins 19. Jahrhundert zurück – und wird heute noch so gut wie unverändert eingesetzt. Auch Unterstützungskasse genannt, ist die Unternehmenskasse (UK) eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung, die die Durchführung einer Versorgungszusage für einen Arbeitgeber organisiert und betriebliche Versorgungsleistungen für Arbeitnehmer, ehemalige Arbeitnehmer und gegebenenfalls deren Hinterbliebenen in dessen Auftrag durchführt. Die Unterstützungskasse stellt stets ein eigenständiges, unabhängiges Rechts- und Steuersubjekt dar und kann in Form einer GmbH, eines eingetragenen Vereins oder sogar einer Stiftung organisiert sein.

Die bacon pension trust hat für die bestmögliche Umsetzung das rechtlich geschützte System des „corporate cash fund®“ als betriebswirtschaftlich erfolgreichste Art der betrieblichen Altersvorsorge entwickelt. Die Unternehmenskasse als „corporate cash fund“ schafft ein effektives und effizientes Steuerungsinstrument der betrieblichen Altersvorsorge und generiert neben einer hohen Altersversorgung für die Begünstigten – vom Geschäftsführer bis zum freien Handelsvertreter – erhebliche steuerfreie zusätzliche Erträge für das Unternehmen und kann auch als unternehmenseigene Bank genutzt werden.

„Die Beträge, die ein Unternehmen in die eigene UK einzahlt, können als Aufwand steuerlich geltend gemacht. Die Erträge wiederum werden in der steuerbefreiten UK erwirtschaftet und können vom Unternehmen wiederum für Investitionen oder auch Ausschüttungen genutzt werden. Die Altersvorsorge der Mitarbeiter ist jederzeit gesichert, da das Geld in der UK entweder extern verwaltet wird oder, völlig legal, zurück ins Unternehmen fließt, um darüber die Gewinne zu mehren“, erläutert Frank Strehlau.

Steuerrechtlich ist die pauschal dotierte Unternehmenskasse durch § 4d Einkommensteuergesetz abgesichert. „Unternehmen erhalten durch die eigene UK eine umfassende Finanzierungsbasis verbunden mit zusätzlicher Liquidität und können sich so von den bislang üblichen Finanzierungsmethoden unabhängiger machen. Dementsprechend fallen auch zusätzliche Finanzierungen über die Bank oder am Kapitalmarkt leichter, weil die Substanz erheblich gestärkt wird“, weiß der Vorstand aus der Praxis.

Die bacon pension trust berät Unternehmen bei der Implementierung und dem laufenden Management der eigenen UK, ist aber nicht in der Vermittlung von Anlageprodukten tätig. „Wir sind der Meinung, dass man nicht beraten und verwalten zugleich kann. Wir sind Experten für die rechtssichere, strategisch und fiskalisch optimale Struktur einer pauschal dotierten Unternehmenskasse. Die Vermögensverwaltung übernehmen andere Vertraute eines Unternehmers, wobei wir natürlich unser Netzwerk bei Bedarf öffnen.“

Über:

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Über die bacon pension trust AG

Die bacon pension trust AG mit Sitz in Berlin ist eine Beratungsgesellschaft, die sich auf die betriebswirtschaftliche Beratung von Unternehmen auf dem Gebiet der betrieblichen Altersversorgung spezialisiert hat. Die bacon pension trust AG wird vom Bank- und Finanzierungsexperten Frank Strehlau als Vorstand geführt, dem Aufsichtsrat steht Prof. Dr. Holger Wassermann vor. Im Fokus der Tätigkeit steht die Errichtung und dauerhafte Beratung sogenannter pauschal dotierter Unternehmenskassen für mittelständische Unternehmen, um dadurch eine optimale Struktur in der betrieblichen Altersvorsorge zu schaffen, finanzielle Vorteile herzustellen und Haftungsrisiken für Unternehmer und Unternehmen weitgehend zu reduzieren. Dafür haben die Experten das rechtlich geschützte System des corporate cash fund® als betriebswirtschaftlich erfolgreichsten Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge entwickelt, in anerkannten Fachpublikationen erläutert und bereits bei einer ganzen Reihe von mittelständischen Unternehmen erfolgreich etabliert. Ebenso berät die bacon pension trust AG bei der Implementierung und Administration von Contractual Trust Arrangements (CTAs), der Sanierung von Pensionszusagen und Direktversicherungen sowie der Verwaltung von Zeitwertkonten. Bei der Rückabwicklung ungünstiger Direktversicherungen und Pensionszusagen arbeitet die Beratungsgesellschaft mit etablierten Partnern zusammen und bietet innovative, rechtlich und steuerlich optimale Lösungen, um Altverträge aufzulösen und die frei werdenden Gelder in effiziente und kostengünstige Systeme zu investieren. Entscheidend dabei: Die bacon pension trust AG verkauft oder vermittelt keine Versicherungsprodukte, sondern ist ausschließlich in der Beratung tätig. Weitere Informationen unter www.bacon-pension-trust.ag

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Dr. Christopher Riedel zum Pflichtteil: Vermögensschutz durch weitsichtige Beratung

Pflichtteilsansprüche treten oft im Zusammenhang mit Regelungen zur Unternehmensnachfolge auf. Unternehmer sollten Risiken, die zu Vermögensschäden führen können, dringend vermeiden.

BildFür Unternehmer steht regelmäßig vor allem eines im Fokus: Sie möchten ihre Ertragsquelle bestmöglich vor negativen Einflüssen von innen und außen schützen. Asset Protection ist das Stichwort, also der umfassende Vermögensschutz. Dafür setzen sie auf komplexe rechtliche und steuerliche Gestaltungen, sichern die Ausschüttungen für die Familie durch spezielle Regelungen ab und bauen einen Stab von Beratern und Vertrauten auf, die im Notfall die Unternehmensführung, beispielsweise bis zum testamentarisch festgelegten Verkauf, übernehmen können.

„Was aber oftmals eher beiläufig, wenn überhaupt, behandelt wird, sind Fragen des Pflichtteilsrechts.“ Dieser Komplex kann zu erheblichen Vermögensschäden führen, wenn ein Kind als unmittelbarer gesetzlicher Vermögensnachfolger mehr oder weniger plötzlich den Pflichtteil geltend macht. „Pflichtteilsansprüche treten oft im Zusammenhang mit Regelungen zur Unternehmensnachfolge auf. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Nachfolgeregelung dazu führt, dass einzelne Pflichtteilsberechtigte nur in einem unter dem Wert der ihnen zustehenden Pflichtteilsansprüche liegenden Maße am Vermögen des Erblassers partizipieren“, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Christopher Riedel, Fachanwalt für Steuerrecht (www.christopherriedel.de). Er berät seine Mandanten bei der Strukturierung im gesamten Erbrecht mit einem Fokus auf der Strukturierung komplexer Vermögensnachfolgen. Dr. Christopher Riedel hat die Website www.mein-pflichtteil.de eingerichtet und informiert dort über die wichtigsten Fragestellungen des deutschen Pflichtteilsrechts.

Berührungen zum Thema Pflichtteil in der Unternehmensnachfolge beziehungsweise bei unternehmerischen Vermögen generell hat Christopher Riedel regelmäßig. Oft möchte der Unternehmer ein Kind möglichst aus der Nachfolge heraushalten, sei es wegen mangelnder Kompetenzen oder auch einer – aus Sicht des Unternehmers – ungünstigen Heirat. Oder ein Abkömmling möchte partout bereits zu Lebzeiten des Erblassers seinen „Erbteil“ ausgezahlt bekommen. Auch wenn hierauf natürlich kein Anspruch besteht, kann diese Situation zur Vereinbarung eines Pflichtteilsverzichts gegen Abfindung genutzt werden. „Dies kann langfristig betrachtet äußerst sinnvoll sein. Denn eEskaliert eine solche Situation, kann es im Erbfall zu einer unschönen und vor allem vermeidbaren Zersplitterung des Unternehmensvermögens kommen“, sagt der Rechtsanwalt.

Wichtig sei aber die genaue Planung. Das gilt auch für die Vorbereitung auf möglicherweise nach dem Erbfall geltend gemachte Ansprüche. Denn der (nach dem Gesetz) sofort fällige Zahlungsanspruch ist wirtschaftlich meist kaum darstellbar. „Immerhin beträgt der Pflichtteil die Hälfte des Werts des gesetzlichen Erbteils. Das kann bei einem gut laufenden mittelständischen Unternehmen natürlich sehr teuer werden und schnell in die Millionen gehen.“Zwar hat der Gesetzgeber hier die Möglichkeit geschaffen, unter bestimmten Voraussetzungen die Stundung von Pflichtteilsansprüchen zu verlangen, die Voraussetzungen hierfür sind aber nicht so leicht zu erfüllen , warnt der bekannte Düsseldorfer Rechtsanwalt.

Das andere Thema sei die professionelle Unternehmensbewertung. Typischerweise ergäben sich im Zusammenhang mit Pflichtteilsansprüchen, deren Höhe unter anderem vom Wert eines Unternehmens abhänge, erhebliche Bewertungsunsicherheiten. Dies gelte sowohl aus der Perspektive der Pflichtteilsberechtigten als auch aus der Sicht des beziehungsweise der Pflichtteilsschuldner. „Daher kommt einer einwandfreien Unternehmensbewertung gerade bei Pflichtteilsfragestellungen eine erhebliche Bedeutung zu. Mit einer Berechnung über den Daumen im Sinne von ,durchschnittlicher Umsatz der vergangenen fünf Jahre mal Faktor X‘ ist es nicht getan“, weiß Christopher Riedel aus der Beratungspraxis. Deshalb begleitet er Unternehmer eng bei der Gestaltung von Pflichtteilsregelungen und nutzt seine Kompetenz und Erfahrung auch dazu, haltbare Unternehmensbewertungen z erstellen zu lassen.

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Dr. Christopher Riedel ist Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht und praktiziert in eigener Kanzlei in Düsseldorf. Dr. Christopher Riedel berät Unternehmer und Privatpersonen bei allen Fragen rund um die Unternehmens- und Vermögensnachfolge und Pflichtteilsansprüche (auch mit grenzüberschreitendem Bezug) und verbindet dafür seine Kompetenzen im Gesellschafts-, Steuer- und Erbrecht. Dr. Christopher Riedel tritt regelmäßig als Buchautor, Herausgeber und Vortragsredner zu Fragestellungen rund um Erbrecht und Unternehmensnachfolge in Erscheinung. Weitere Informationen: www.christopherriedel.de und www.mein-pflichtteil.de

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Vermögensnachfolge: Lebzeitig günstige Regelungen entwickeln

Der Gestaltungsberatung bei der Vermögensnachfolge kommt eine wichtige Rolle zu. Sie kann Vermögensschäden verhindern, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Christopher Riedel.

BildDas Vermögen der Deutschen wächst und wächst. Ende 2017 lag es bereits bei knapp sechs Billionen Euro – ohne Immobilien und Betriebsvermögen! Kommen diese Vermögenswerte noch einmal hinzu, multipliziert sich das Ganze noch einmal. Gerade dann, wenn man weiß, dass sich zum Ende des Jahres 2016 das in Wohnbauten investierte Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland auf eine Summe von rund 4,29 Billionen Euro belief.

„Die deutschen Vermögen werden damit nicht nur größer, sondern auch komplexer. Sie bestehen heutzutage nicht mehr aus der klassischen Mischung aus Bargeld, Immobilien und einigen Wertpapieren sowie, bei Unternehmern, Gesellschaftsanteilen. Sondern es existieren oftmals auch unternehmerische und Private Equity-Beteiligungen, internationale Investments, gesellschaftsrechtliche Verzweigungen und durchaus auch komplexe steuerliche Fragen bei der Behandlung dieser Vermögen“, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Christopher Riedel, Fachanwalt für Steuerrecht. Er berät seine Mandanten bei der Strukturierung im gesamten Erbrecht mit einem Fokus auf der Strukturierung der komplexen Vermögensnachfolge (www.christopherriedel.de).

Es sei heute kaum noch möglich, ein Vermögen steuerlich optimiert und rechtlich geschützt zu übertragen, wenn dieser Übertragung nicht eine sattelfeste und zukunftsorientierte Strategie zugrunde liege, betont Christopher Riedel. Daher, plädiert der Rechtsanwalt, sollten entsprechende Regelungen sehr zeitig getroffen werden und nicht erst, wenn der Erbfall bereits eingetreten ist. „Dann ist es zu spät. Ungünstige Regelungen können dann nicht mehr oder nur unter sehr schwierigen Bedingungen rückgängig gemacht werden.“

Dabei bezieht sich Christopher Riedel zum einen auf die steuerliche Bewertung des Vermögens. Werde das Gesamtvermögen erst im Erbfall übertragen, ließen sich erhebliche Steuerzahlungen kaum verhindern, warnt der Fachmann. „Bei gewachsenen Familienvermögen, zu denen vielleicht auch zwei Investment-Immobilien an guten Standorten und/oder (nicht privilegierte) unternehmerische Beteiligungen gehören, kann die Erbschaftsteuer schnell in die Hunderttausende gehen. Das kann dazu führen, dass erst einmal Assets verkauft werden müssen, um die Erbschaftsteuer zu bezahlen – Vermögensschäden sind das Stichwort, und das kann nicht der Sinn der Nachfolge sein“, sagt der Rechtsanwalt. Dieses Problem lasse sich durch eine Schenkungstrategie vermeiden. „Wer alle zehn Jahre die gesetzlichen Freibeträge nutzt, kann frühzeitig die Vermögensnachfolge beginnen. Das hat Vorteile für die Nachfolger und die steuerliche Strukturierung.“

Zum anderen könne es vorteilhaft sein, die Erbengeneration frühzeitig am Vermögen partizipieren zu lassen. „Das ist ein strategischer Mehrwert, wie die Praxis immer wieder zeigt. Gerade bei unternehmerischen Vermögen, aber auch bei Immobilien, kann so Verantwortung herausgebildet werden, die Nachfolger werden vom Senior angeleitet und lernen die Rolle als Gesellschafter kennen. Das ist für den langfristigen Übergang ein echter Mehrwert, wie die Praxis immer wieder zeigt“, weiß Christopher Riedel.

Der Berater begleitet Familien und Unternehmer bei der rechtlich, steuerlich und strategisch bestmöglichen Gestaltung der Vermögensnachfolge. Dabei betrachtet er sämtliche Vermögenswerte, setzt diese zueinander ins Verhältnis und bespricht mit dem Eigentümer eine tragfähige Struktur. „Was will der Vermögenseigentümer wirklich? Diese Frage beantworten wir mit ihm gemeinsam und legen dies der weiteren Gestaltungsberatung zugrunde. Die gelungene Vermögensnachfolge ist immer auch ein emotionaler Aspekt.“

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Genaue Planung nötig: „Das Pflichtteilsrecht ist hochkomplex“

Der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Christopher Riedel informiert auf der Website www.mein-pflichtteil.de eingehend über die wichtigsten Fragen rund um das Pflichtteilsrecht.

Bild„Ich enterbe dich!“ Dieser Satz kursiert immer wieder und soll einen Erben, in der Regel ein Kind, dazu motivieren, sich nach dem Willen der Eltern zu verhalten, um dereinst das Erbteil zu erhalten. „Selbst wenn es ernstgemeint sein sollte: Niemand kann einen seiner nächstne Angehörigen einfach so vollständig von der Teilhabe am Nachlass ausschließen. Jeder Erblasser kann zwar in seinem Testament grundsätzlich eigene, von der gesetzlichen Erbfolge abweichende, Regelungen treffen. Dabei kann er auch seine nächsten Angehörigen enterben. Aber das Bürgerliche Gesetzbuch sieht einen Pflichtteil für Abkömmlinge des Erblassers, aber auch für dessen Ehegatten und – in bestimmten Fällen – den Eltern vor“, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Christopher Riedel, Fachanwalt für Steuerrecht. Er berät seine Mandanten bei der Strukturierung im gesamten Erbrecht mit einem Fokus auf der Strukturierung komplexenrVermögensnachfolgen.

Dr. Christopher Riedel hat die Website www.mein-pflichtteil.de eingerichtet und informiert dort über die wichtigsten Fragestellungen des deutschen Pflichtteilsrechts. „Natürlich wünscht sich jede Familie eine harmonische Situation, in der es zu keinen Konflikten kommt. Aber die Realität sieht oft anders aus, wodurch es zu Konstellationen kommen kann, in denen Pflichtteilsansprüche geltend gemacht werden können oder sogar müssen.“ Dies könne sich als sehr komplexe Problematik herausstellen, weiß Christopher Riedel aus der Beratungspraxis. „Das Pflichtteilsrecht kennt vielfältige Konstellationen, die Erblasser und grundsätzlich Pflichtteilsberechtigte beachten müssen. Ohne gute Beratung entstehen schnell rechtlich konfliktträchtige Probleme.“

Der Rechtsanwalt erläutert die Grundlagen des Pflichtteilsrechts. Hinterlasse beispielsweise ein (in Zugewinngemeinschaft) verheirateter Erblasser ein Vermögen im Wert von (netto, nach Abzug aller Schulden) einer Million Euro und solle eines der beiden Kinder nichts erhalten, steht diesem von Gesetzes wegen ein Achtel als Pflichtteil zu. „Von Gesetzes wegen würde der Erblasser hier zur Hälfte von seinem überlebenden Ehegatten beerbt, zur anderen Hälfte von den beiden Kinder, auf die also jeweils ein Viertel entfiele. Wiederum die Hälfte hiervon (von der gesetzlichen Erbquote) stellt den Pflichtteilsanspruch des übergangenen Kindes dar.“ Der Pflichtteilsberechtigte kann seine Ansprüche nach dem Eintritt des Erbfalls gegenüber den Erben geltend machen.

Ebenso weist Christopher Riedel darauf hin, dass lebzeitige Zuwendungen an den Pflichtteilsberechtigten den Pflichtteil reduzieren, Schenkungen an andere Personen zu sogenannten Pflichtteilsergänzungsansprüchen führen können. Damit sollen Vermögensvor- beziehungsweise -nachteile für den von der gesetzlichen Erbfolge Ausgeschlossenen verhindert werden.

Ebenfalls ein Thema auf www.mein-pflichtteil.de: der Pflichtteilsverzicht. Dieser bewirkt, dass dem Verzichtende am Nachlass des Erblassers keine Pflichtteilsansprüche zustehen. In der Regel wird als Gegenleistung durch den künftigen Erblasser eine Abfindung in frei vereinbarter Höhe gezahlt.

„Entscheidend ist, keine Schritte ohne versierte juristische Beratung zu ergreifen. Das Pflichtteilsrecht ist hochkomplex, eine genaue Planung aller Vorgänge deshalb unumgänglich, um die Vermögensnachfolge nicht zu gefährden“, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt, Vortragsredner und Fachautor, der Erblasser und Pflichtteilsberechtigte gleichermaßen berät und auch in den Verhandlungen über einen Pflichtteilsverzicht begleitet.

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