Paradiesische Vorgaben in Mexiko

Rohstoffreichtum und liberale Bergbaugesetze machen Mexiko zu einem sicheren Investitionsziel. Auch Gesellschaften wie Timmins Gold oder Endeavour Silver sind daher in Mexiko vertreten.

BildTimmins Gold (ISIN: CA88741P1036 – http://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/timmins-gold-corp.html ) betreibt im Tagebau die San Francisco Goldmine in Mexiko mittels Haufenlaugung, etwa 80.000 bis 90.000 Unzen Gold sollen im laufenden Jahr dort gefördert werden. Dort könnte jedoch, wenn der Goldpreis nicht über 1200 US-Dollar je Unze steigen sollte, die Produktion zugunsten der Entwicklung des Ana Paula-Projektes auf Eis gelegt werden. Das Timmins-Management würde dann vor allem seine Kraft auf dieses extrem aussichtsreiche ebenfalls in Mexiko befindliche Projekt konzentrieren.

Endeavour Silver (ISIN: CA29258Y1034 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,1323,Interviews/?v=295705 ), ein auf Wachstum ausgerichtetes Bergbauunternehmen, produziert Silber und als Nebenprodukt auch eine gehörige Portion Gold in drei Minen in Mexiko. Ein viertes Projekt, die Konzession Terronera, soll nun besonders intensiv exploriert werden. Aufgrund des niedrigen Silberpreises könnte es 2016 zum ersten Mal seit vielen Jahren zu keinen Steigerung der Produktion kommen. Doch Endeavour ist finanziell sehr gut aufgestellt und nutzt diese Zeit, um sich noch besser zu positionieren.

Mexiko, ein fortgeschrittenes Schwellenland, ist als ein Mitglied der G20 als Exportnation auf dem neunten Platz der Weltrangliste. Bei der Hitliste der größten Volkswirtschaften der Erde steht das Land auf dem 15. Platz. So hat die Regierung Peña Nieto zahlreiche Reformen auf den Weg gebracht, die der Öffnung und Liberalisierung der Wirtschaft weiter voran helfen. Wachstumsimpulse für die Wirtschaft sind das Ziel.

Dafür steht besonders das 1994 in Kraft getretene Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA), welches zur Modernisierung der Wirtschaft beigetragen hat. Auch beim Klimaschutz ist Mexiko ambitioniert. Im März 2015 reichte es als erstes Schwellenland seinen freiwilligen Minderungsbeitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung für die Vorbereitung eines internationalen Klimaschutzabkommens ein.

In Mexiko sollen laut Schätzungen noch gewaltige unentdeckte Rohstoffvorkommen im Boden schlummern. Die Rahmenbedingungen für Bergbaugesellschaften sind hervorragend. Denn Bergbausteuern gab es in Mexiko lange nicht. Seit Anfang 2014 erhebt Mexiko eine Bergbauabgabe von 7,5 Prozent auf den Verkauf der geförderten Rohstoffe, dazu nochmal 0,5 Prozent auf Gold, Silber und Platin. Das ist in Lateinamerika immer noch vergleichsweise wenig. Jüngst gab es zwar Querelen zwischen einem Gold-/Silberproduzenten (Primero) und den Steuerbehörden, jedoch sollte sich dies als Einzelfall zeigen und dürfte aus heutiger Sicht keinen Einfluss auf die gesamte Branche in Mexiko haben.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

Disclaimer: Die bereitgestellten Informationen stellen keinerlei Form der Empfehlung oder Beratung da. Auf die Risiken im Wertpapierhandel sei ausdrücklich hingewiesen. Für Schäden, die aufgrund der Benutzung dieses Blogs entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ich gebe zu bedenken, dass Aktien und insbesondere Optionsscheininvestments grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Ich behalte mir trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 – 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für deren Inhalt sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich.

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Reißender Absatz bei Münzen und Barren

Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sollte sich beim Gold in 2016 verbessern, so dass der Goldpreis weiter nach oben gehen könnte. Für Goldgesellschaften wie Caledonia Mining ist dies positiv.

BildIn Simbabwe, im Norden von Südafrika betreibt Caledonia Mining (ISIN: CA12932K2020 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,34988,Mines_und_Money_London_2015/?v=295214 ) die Blanket-Goldmine (49 Prozent Caledonia und 51 Prozent die Einheimischen). Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie ein überarbeiteter Investitionsplan sorgen für steigende Produktionszahlen. Niedrige Gesamtproduktionskosten (969 US-Dollar) und Dividendenausschüttungen sind ein weiteres Plus von Caledonia Mining. Gerade plant das Unternehmen seinen Geschäftssitz von Kanada nach Jersey zu verlegen. Denn dann greift nicht mehr das kanadische Steuerrecht und die kanadische Quellensteuer, welche derzeit noch für die Aktionäre außerhalb Kanadas anfällt, wird wegfallen.

Wie die jüngsten Zahlen des World Gold Coucil zeigen, lag die Nachfrage nach Gold gegen Ende 2015 über dem Angebot. So wurden beispielsweise im dritten Quartal 2015 rund 21 Tonnen Gold mehr gebraucht als angeboten. Dabei stieg der Verbrauch an Gold im Schmuckgeschäft im Vergleich zum Vorjahr um etwa sechs Prozent. Besonders ausgewirkt hat sich jedoch die Nachfrage nach physischem Gold in Form von Barren und Münzen. Ganze 33 Prozent mehr als im Vorjahresquartal gingen in diese Sparte. Auch die Pro Aurum-Gruppe hat in 2015 ein Umsatzplus von knapp 25 Prozent bei den Goldverkäufen realisiert. Und die verstärkte Edelmetallnachfrage setzt sich in 2016 fort.

In 2015 sank die Minenproduktion um rund ein Prozent. Verursacht durch die sinkende Ausbeute bei älteren Minen und einem langsameren Produktionswachstum bei neueren Goldminen. Das Angebot an recyceltem Gold fiel um etwa sechs Prozent, vermutlich aufgrund des niedrigen Goldpreises. Solange sich der Goldpreis bei vielen Minen um die Gesamtproduktionskosten herum bewegt, kann es zu weiteren Schließungen oder Stilllegungen von unrentablen Minen kommen. Dies wiederum verknappt das Angebot des Goldes weiter.

So geht auch das Analysehaus Macquarie für 2016 von einem Goldpreis von 1144 US-Dollar, für 2017 von 1219 US-Dollar, für 2018 von 1319 US-Dollar und für 2019 von 1400 US-Dollar je Feinunze aus.

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Saudis treiben Gold hoch

Ayatollahs gegen König Salman – im Herzen der Ölregion lodert ein historischer Konflikt. Gold als Schutz vor der Krise ist nun gefragt.

BildFür Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=292065 ) wäre ein deutlich steigender Goldpreis besonders positiv. Denn dann könnte das Management rund um den neuen Interims-CEO Mark Backens die Produktionsaufgabe in der mexikanischen San Francisco-Goldmine nochmals überdenken. Und mit langfristig positivem Cash-Flow aus der Goldproduktion würde sich viel entspannter das neue Ana Paula-Projekt im Süden Mexikos aufbauen lassen. Immerhin warten dort gut zwei Millionen Unzen Gold-Ressourcen darauf bei vergleichsweise günstigen Kosten abgebaut zu werden. Im Falle eines schwachen Goldpreises ist Timmins jedoch sehr spekulativ und damit ein heißes Anlage-Eisen.

TerraX Minerals (ISIN: CA88103X1087 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,5428,Company_Updates/?v=294497 ) kann erfolgreiche Bohrungen auf seinem rund 116 Quadratkilometer großem Yellowknife-Goldprojekt in Kanadas Northwest Territories vorweisen. Gerade konnten drei neue Gebiete mit Goldvererzung entdeckt werden. Proben ergaben unter anderem 133,5 Gramm Gold pro Tonne Gestein, 108 Gramm Gold und 65,8 Gramm Gold pro Tonne Gestein.

Saudi-Arabien fördert neben Russland und den USA weltweit das meiste Rohöl und sitzt auf riesigen Ölreserven – wie der Iran. Kommt es zum offenen mit Waffen ausgetragenen Konflikt, dann könnte eine ganze Portion an Ölproduktion wegfallen. Zumindest dürfte es den Transport des Öls aus dem Persischen Golf oder wie die Saudis ihn nennen, dem Arabischen Golf, stark behindern. So verbohrt Saudi-Arabiens König Salman mit seinen 80 Jahren ist und so radikal einige iranische Gruppen sind, so groß ist tatsächlich die Gefahr, dass es zu einer Eskalation kommen könnte.

Was würde passieren? Die Zeit des günstigen Ölpreises wäre vorbei. Die Inflationsraten würden weltweit sprunghaft nach oben schießen. Auch der US-Dollar dürfte als Fluchtwährung profitieren – wie das Gold, das Krisenmetall schlechthin. Höherer Dollar und steigender Goldpreis wären zweifach positiv für Anleger aus dem Euroraum, die Gold besitzen. Wer also noch ein wenig übrig hat von seinen Weihnachtseuros – immerhin wollte gut ein Drittel der Deutschen Geld verschenken, wäre gut beraten dieses in gängige Goldmünzen zu tauschen. Anleger, die in ihrem Aktien-Portfolio etwas aufräumen wollen, könnten von einem Tausch weg von den Profiteuren des niedrigen Ölpreises hin zu Unternehmen aus dem Edelmetallbereich profitieren. Denn auch wenn die Eskalation am Persischen Gold ausbleibt, dürfte der Ölpreis langfristig leicht anziehen und die ungehemmte Geldmengenschaffung der Zentralbanken die Inflationsraten anheizen.

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Gold wertet im neuen Jahr auf

Ende 2015 war der Goldpreis etwa zehn Prozent niedriger als Anfang 2015. In 2016 dürften die Ausschläge beim Preis des edlen Metalls eher nach oben als nach unten gehen.

BildKlondex Mines (ISIN: CA4986961031 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,3159,Companies_und_Projects/?v=294628 ) beschickt seine Midas-Mühle in Nevada mit dem Material aus seinen beiden im Eigenbesitz befindlichen Gold- und Silberliegenschaften und produziert damit bereits erfolgreich. Gerade hat Klondex zudem in Manitoba, Kanada die Rice Lake-Mine samt Mühlenkomplex für 32 Millionen US-Dollar dazu gekauft – ein produktionsbereites Goldprojekt in einem Spitzenbergbaubezirk. Damit ist Klondex für 2016 sehr gut gerüstet.

Treasury Metals (ISIN: CA8946471064 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,1323,Interviews/?v=294630) entwickelt im Westen Ontarios nahe der US-amerikanischen Grenze das unternehmenseigene Goliath-Goldprojekt. Eine erste Produktion soll etwa in 2018 im Tagebau erfolgen. Rund 80.000 Unzen Gold jährlich über etwa 10 Jahre sollen gefördert werden bei relativ niedrigen Entwicklungs- und Abbaukosten. Auch bei einem niedrigen Goldpreis sollte sich das Flaggschiffprojekt der Kanadier als lukrativ erweisen.

Fallende Goldpreise das dritte Jahr in Folge, so die Bilanz Ende 2015. Ursächlich wirkte vor allem der starke US-Dollar. Rund 1066 US-Dollar kostete die Feinunze Gold zum Jahresende. In Euro gerechnet lag der Goldpreis jedoch nahezu unverändert. Die von Bloomberg befragten Analysten rechnen im Durchschnitt zum Ende 2016 mit einem Goldpreis von 1109 US-Dollar. Für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone gehen die meisten Branchenkenner von 1,5 bis 2,0 Prozent aus, in den USA etwas mehr. Das deutet eigentlich wieder auf einen etwas stärkeren Dollar hin. Doch steigt auch die Inflationsrate in Amerika. Daher könnte es durchaus Ende 2016 zur überraschenden Erkenntnis kommen, dass der US-Dollar gegen den Euro nicht weiter zulegen konnte.

Da Anleihen nicht mehr gewinnbringend sein werden, sollten vermehrt Aktien zur Rendite-Aufbesserung gekauft werden. Besonders für Gold und Goldaktien könnten ab 2016 die Aussichten ebenfalls wieder gut sein. Denn geopolitisch läuft es leider nicht rund. Wenn, wie an Silvester, sogar in Bayern Bahnhöfe wegen Terrorgefahr gesperrt werden müssen, dann sind die Krisen weltweit angekommen. Und in den USA stehen 2016 die Präsidentschaftswahlen an. Dort werden insbesondere vom Republikaner Donald Trump extreme Aussagen gemacht. Das könnte die Stimmung anheizen. Gold sollte sich in diesem Umfeld als sicherer Hafen zeigen.

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Was wird 2016 bringen?

Analysten, Politiker und Querdenker zerbrechen sich die Köpfe. Auch für Gold und Silber ist da Platz. Und auch für Goldgesellschaften wie etwa Timmins Gold oder Inca One Gold.

BildIn Peru verdient Inca One Gold (ISIN: CA4528X1078 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,34914,Precious_Metal_Summit_2015_Zurich/?v=294889 ) sein Geld mit dem Vorhandensein vieler Kleinstabbauten und der vom Staat verordneten Pflicht diese in genehmigten Betrieben verarbeiten zu lassen. Neben der Chala One-Goldmühle wird Inca One eine weitere Laugungsanlage in Betrieb nehmen um dann täglich rund 200 Tonnen Gestein zu verarbeiten. Ein etwas anderes und vom Goldpreis nicht so abhängiges Geschäftsmodell also.

Auch in Mexiko bei Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=292514 ) tut sich Einiges. Die San Francisco-Goldmine produziert fleißig, doch konzentriert sich die Führung von Timmins Gold nun mehr auf das Ana Paula-Goldprojekt im südlichen Mexiko (fast zwei Millionen Unzen Gold Ressourcen bisher). Die Aussichten scheinen dort sehr vielversprechend zu sein. Der neue Timmins CEO plant die Produktion in der San Francisco-Mine im Verlauf des Jahres still zu legen und erst wieder bei verbessertem Goldpreis hoch zu fahren.

Die Entwicklung des Goldpreises in 2016 wird auf jeden Fall spannend. Steen Jakobsen, der Chefvolkswirt der Saxo Bank wartet jedes Jahr mit teils humorigen und aufrüttelnden Thesen auf. Die zehn Szenarien drehen sich um Politik und Märkte. Sie könnten in den kommenden 12 Monaten Wirklichkeit werden.

Wie aus mehreren der zehn Thesen ersichtlich, könnte das Risiko in 2016 bei einem Inflationsanstieg liegen. Allein wenn der Ölpreis konstant bleiben würde über das Jahr 2016, würde der Basiseffekt, der bisher die Geldentwertung – zumindest auf dem Papier – zurück gehalten hat, Vergangenheit. Steigt der Ölpreis tatsächlich auf 100 US-Dollar, dann würde die Inflationsrate stark nach oben gehen. Koppeln wir dies mit stark steigenden Lebensmittelpreisen und steigenden Strompreisen, dann könnte es zu einer Geldentwertung kommen, deren Geschwindigkeit nahezu alle Marktteilnehmer überraschen sollte.

Wer profitiert von dieser Entwicklung? Die Wertaufbewahrung, die sich seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden als werterhaltend hervorgetan hat, das Gold. Die derzeit wieder günstigeren Preise sollten Anleger, die noch kein Gold besitzen, dazu nutzen erste Bestände aufzubauen. Denn der Goldpreis kann sehr stark auf eine zunehmende Geldentwertung reagieren. Daher, Anleger, positioniert euch rechtzeitig dafür.

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