CME führt Schwarzmeerkontrakt Weizen und Mais 2.0 ein.

Die Chicago Mercantile Exchange startet Anfang Dezember mit gleich zwei neuen Schwarzmeerkontrakten. Zum einen einen Schwarzmeer-Weizenkontrakt und zum anderen einen neuen Schwarzmeer-Maiskontrakt.

Zum 18. Dezember 2017 werden von der CME zwei neue Kontrakte eingeführt. Zum einen soll es ab dem 18 Dezember den Black Sea Wheat FOB handelbar sein und einen Black Sea Corn FOB Future Kontrakt.
Der Black Sea Future FOB soll ohne physische Andienung eingeführt werden. Für die Abrechnung wird ein arithmetisches Mittel des russischen Weizens aus der Schwarzmeer Region FOB mit 12,50 Protein bestimmt. Dieser Settlement Preis wird täglich bestimmt und veröffentlicht.
Die Kontraktgröße wird 50 Tonnen betragen und notiert wird in US-Dollar. Die “tick-size” wird bei $0,25 je Tonne liegen, dies wird 12,50 US-$ je Kontrakt betragen.
Beim Schwarzmeer Mais Future FOB handelt es sich um einen Future der auf Grundlage des arithmetischen Mittels des ukrainische Mais FOB abgerechnet wird. Auch hier wird täglich ein möglicher Settlement Preis von der CME ermittelt und veröffentlicht.
Die Minimum “tick-size” wird ebenfalls bei 0,25 US-$ / t. liegen und entsprechend aufgrund der Kontraktgröße liegt der “tick-size” Wert bei 12,50 US-$/t. Die Kontraktgröße wird ebenfalls bei 50 Tonne je Kontrakt liegen.
Mit der Einführung der beiden Futures, sowohl für Mais als auch Weizen, möchte die CME den derzeitigen dominaten Schwarzmeerexporteuren ein passendes Risikomanagement Tool anbieten. In der aktuellen Kampagne wird ein Weizenexport aus der Schwarzmeerregion in Höhe von 50 Mio. t. erwartet und knapp 25 Mio.t. Mais.
Die amerikanische CME Group ist eine der führenden Terminbörsen. Die CME gehört zu den größten Options- und Terminbörsen der Welt. Die CME entstand am 12. Juli 2017 aus der Fusion der Chicago Board of Trade (CBOT) und der Chicago Mercantile Exchange (CME). An der CME werden Futures und Optionen auf Kupfer, Wolle, Zucker, Schweinebäuche, Rinder, Aktienindizes, Zinn, Aluminium und Holz gehandelt. Die Chicago Board of Trade (CBOT), wurde bereits 1848 gegründet und ist damit eine der ältesten Terminbörsen. Im Jahre 1919 wurden die ersten Futures auf Butter und Eier gehandelt.

Über:

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Seit August 1989 sind wir Handelsmakler (HGB) im Agrarbereich. Mit Einführung des Rapskontraktes an der Matif im Jahre 1994 erhielten wir Börsenzulassung der Commission Banquaire.

Einige Jahre später schloss sich die Erlaubnis der BAKRED/BaFin für die H. Jürgen Kiefer GmbH an, Warenterminkontrakte an allen internationalen Börsen zu handeln.

Wir sind ein modernes Finanzdienstleistungsunternehmen mit dem schwerpunktmäßigen Handel von Agrarrohstoffen an Warenterminbörsen. Der Kundenkreis der H. Jürgen Kiefer GmbH setzt sich vornehmlich aus kommerziellen Marktteilnehmern wie Weizen- und Ölmühlen, Molkereien, int. Agrargroßhändlern sowie Genossenschaften zusammen.

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Brexitopfer? Chigagoer Börse verlässt London – ZMP Live Veranstaltung am 27.04.2017 in Hamburg

Moderation der Veranstaltung durch die Agrarzeitung.

Die CME Chicago Mercantile Echange-Gruppe teilte mit, dass die Derivate Börse in London und das dazu gehörende Clearinghaus zum Ende dieses Jahres geschlossen werden. In den letzten zwei Jahren entstanden über 100 Mio USD Verluste. Der CME-Vorstand Terry Duffy erklärte, dass es eben lange dauern könne, bis ein Start-up Unternehmen Gewinne einbringt. Der Abschied aus Europa ist offensichtlich das geringere Übel, als wenn die CME nach dem Ausscheiden der Briten aus dem Euroraum (Brexit) ein neues Partnerland hätte finden müssen.

Der CME-EU-Weizenfuture ist von der Schließung der Aktivitäten nicht betroffen, da dieser Future auf dem CME-Rechner in Chicago gelistet ist. Das Londoner Büro wird zusammen mit seinen Mitarbeitern in Belfast weiterhin Kunden in Europa betreuen.

Damit demonstriert die CME, dass sie trotz der Schlappe gegenüber der ICE, Intercontinantal Exchange und der Deutschen Börse zusammen mit der London Stock Exchange, die Herausforderung gegenüber der Euronext Paris mit ihrem CME-EU-Weizenfuture sucht.

Die Agrarmärkte stehen zunehmend wegen unkalkulierbarer Einflüsse unter Druck, was die Terminbörsen veranlasst den Unternehmen neue Absicherungsinstrumente anzubieten. So startete die Euronext im Herbst letzten Jahres mit ihrem Düngemittelfuture (AHL 30) und plant mit dem Ende der EU-Zuckermarktordnung zum 30.09.2017 einen europäischen Zuckerkontrakt einzuführen. Für die deutschen Marktbeteiligten stellt sich die Frage, welche Vorteile die diversen Aktivitäten der Börsen für sie haben.

Die Terminbörsen müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht flexibel genug auf Veränderungen der wirtschaftlichen Gegebenheiten und den Belangen der deutschen Agrarwirtschaft einzugehen. Veränderte Warenströme, Wetterkapriolen und staatliche Eingriffe machen die Agrarmärkte zum prognosefreien Raum. Absicherungsinstrumente sind daher für viele Betriebe geradezu überlebenswichtig. Sie müssen allerdings auch für den deutschen Raum greifen.

Ob die Terminbörsen ihre Hausarbeiten gemacht haben, wird auf der ZMP LIVE Veranstaltung im Sofitel, Alter Wall 40, 20457 Hamburg ab 11 Uhr zusammen mit Vertretern der Terminbörsen sowie Wirtschaftsbeteiligten diskutiert. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die Agrarzeitung (az).

Weitere Informationen unter www.zmp.de

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ZMP LIVE liefert hochaktuelle Informationen in sehr kompakter Form, bietet Schulungskonzepte und Börsen-Know-how für Agrarmarktbeteiligte an. Insbesondere die technische Performance steht für schnellen Informationszugriff und mehr Effizienz. Damit stellt sich das Unternehmen auf die zunehmend agilen und volatilen Agrarmärkte ein. Bei der Auswahl von Fachbrokern bis hin zum aktiven Tradingkonto bietet die ZMP Unterstützung an.

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