Vermögensnachfolge: Selbstgenutzte Immobilie als hochrelevanter Wert

Etwas mehr als die Hälfte aller Deutschen lebt im Eigenheim, Tendenz steigend. Der Gestaltung der Vermögensübertragung mit Immobilienbezug kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

BildDie Deutschen sind das Volk der Immobilieneigentümer. Einer Studie zufolge beläuft sich das Immobilienvermögen in Deutschland auf 11,2 Billionen Euro, inklusive des Bodenwerts der bebauten Flächen. Und etwas mehr als die Hälfte aller Deutschen lebt im Eigenheim. Die Tendenz ist steigend, denn nach neuesten Zahlen einer Immowelt-Untersuchung werden die Immobilienpreise in den 14 größten deutschen Städten weiter zulegen, auf jeden Fall bis 2020.

„Damit steigen diese Immobilienwerte weiter, und oftmals stellt schon ein selbst bewohntes Haus oder eine Eigentumswohnung den größten beziehungsweise wertvollsten Einzelgegenstand innerhalb des gesamten Vermögens dar. Daher kommt der Gestaltung der Vermögensnachfolge bei Immobilienbesitz eine hohe Bedeutung zu“, sagt der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Christopher Riedel (www.christopherriedel.de). Er berät seine Mandanten bei der Strukturierung aller erbrechtlichen Fragestellungen mit einem Fokus auf die Gestaltung komplexer Vermögensübertragungen, immer auch mit Immobilienbezug.

So hat Dr. Christopher Riedel beispielsweise im vergangenen Jahr die viel beachtete erste Auflage von „Immobilien in der Erbrechtspraxis“ herausgegeben. Der Band befasst sich unter anderem Nießbrauch und Wohnungsrecht, Immobilien als Gegenstand letztwilliger Verfügungen, Erbschaftsteuer bei Immobilien und Nutzungsrechten und Familienpool-Gesellschaften sowie zahlreichen anderen relevanten Fragestellungen bis hin zu internationalem Immobilienvermögen und Bewertungsfragen.

In der Beratungspraxis stößt der Rechtsanwalt immer wieder auf komplexe Fragestellungen hinsichtlich des sogenannten Familienheims. Unabhängig vom Umfang und der Zusammensetzung des übrigen Vermögens bilde die selbstgenutzte Immobilie für die meisten Eigentümer einen besonders wichtigen Teil ihres Vermögens, hinsichtlich dessen auch unter nachfolgeplanerischen Gesichtspunkten besondere Vorsorge getroffen werden sollte. Dies gelte insbesondere dann, wenn der aktuelle Eigentümer das Objekt gemeinsam mit einem Ehegatten oder Lebenspartner oder weiteren ihm nahestehenden Personen bewohne, für die das Dach über dem Kopf auch über seinen Tod hinaus gesichert sein solle.

„Soll diese selbstgenutzte Immobilie lebzeitig dennoch bereits an die nächste Generation weitergegeben werden, sollte dies mit einer hohen Aufmerksamkeit für bestimmte Details passieren. Die Absicherung des eigenen Wohnens ist, gerade im Alter, ein hohes Gut, das nicht leichtfertig aus der Hand gegeben werden sollte. Der Vorteil: Es bestehen genügend rechtliche Möglichkeiten, einen Nutzungsrechtsvorbehalt zu gestalten, beispielsweise über das bekannte Modell des Nießbrauchs. Auf diese Weise sichert der bisherige Eigentümer auch nach der lebzeitigen Übertragung die auf Dauer ausgelegte Nutzungsmöglichkeit“, beschreibt Christopher Riedel.

Die Klärung dieser Details gehören bei dem anerkannten Düsseldorfer Rechtsanwalt genauso zur Beratungspraxis wie die steueroptimierte Gestaltung. Neben der Ausnutzung der persönlichen Steuerfreibeträge alle zehn Jahre können für das Familienheim unter bestimmten Voraussetzungen auch sachliche Steuerbefreiungen in Anspruch genommen werden. Diese können dazu führen, dass das Haus beziehungsweise die Wohnung gar keiner Erbschaftsbesteuerung unterliegt und sein Wert daher auch die persönlichen Freibeträge nicht schmälert. „Diese Überlegungen gehören zu einer langfristigen und strategisch sinnvollen Gestaltung der Vermögensübertragung dazu. Es ist oftmals nicht damit getan, einfach das Familienheim mit ins Testament aufzunehmen oder eben vorzeitig den Kindern zu übergeben. Die selbstgenutzte Immobilie als hochrelevanter Vermögenswert bedarf einer professionellen Betrachtung“, betont Dr. Christopher Riedel.

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Über Dr. Christopher Riedel
Dr. Christopher Riedel ist Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht und praktiziert in eigener Kanzlei in Düsseldorf. Dr. Christopher Riedel berät Unternehmer und Privatpersonen bei allen Fragen rund um die Unternehmens- und Vermögensnachfolge und Pflichtteilsansprüche (auch mit grenzüberschreitendem Bezug) und verbindet dafür seine Kompetenzen im Gesellschafts-, Steuer- und Erbrecht. Dr. Christopher Riedel tritt regelmäßig als Buchautor, Herausgeber und Vortragsredner zu Fragestellungen rund um Erbrecht und Unternehmensnachfolge in Erscheinung. Weitere Informationen: www.christopherriedel.de und www.mein-pflichtteil.de

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Die Familienstiftung als interessantes Vehikel für Family Offices

Familienstiftungen und Family Offices können eine sinnvolle Einheit bilden. Dadurch lässt sich der Ansatz des dauerhaften Vermögensschutzes in eine stabile Form bringen.

BildDie Entwicklung von Family Offices als eigenständige Einheit zur ganzheitlichen Vermögensorganisation in Deutschland schreitet in hoher Geschwindigkeit voran. Immer mehr vermögende Familie vertrauen ihre Vermögensangelegenheiten, die weit über das Management der liquiden Vermögenswerte hinausgehen, einem Family Office an, sei es das eigene Single Family Office, das einzig die Interessen der Gründerfamilie vertritt, oder das Multi Family Office, das seine Dienstleistungen je nach Struktur bisweilen auch schon für Vermögende im niedrigen einstelligen Millionenbereich erbringen kann.

„Wir sehen am Markt, dass Fragestellungen rund um Vermögenscontrolling, Vermögensreporting, Beteiligungsmanagement, Auswahl passender Vermögensverwalter und die dauerhafte strategische Asset Allocation in disruptiven und stark volatilen Zeiten mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Das alles zielt letztlich immer auf die Stärkung des umfassendes Vermögensschutzes ab“, sagt Rechtsanwalt und Steuerberater Thorsten Klinkner, Geschäftsführer der UnternehmerKompositionen GmbH (www.unternehmerkompositionen.com) aus Meerbusch bei Düsseldorf. Der Stiftungsexperte berät und begleitet mit seinem Team Familienunternehmer und Investoren vorrangig bei der Gründung von Familienstiftungen. Bislang haben die UnternehmerKompositionen mehr als 70 Stiftungsprojekte im deutschsprachigen Raum umgesetzt.

In dem Zusammenhang hebt Thorsten Klinkner die Familienstiftung als interessantes Vehikel für Family Offices heraus. Das hat für den Berater und Stiftungsexperten gleich mehrere Gründe. „Im Fokus stehen die Möglichkeiten der Familienstiftung, den Vermögensschutz voranzubringen. Operatives Betriebsvermögen, Aktienpakete, Immobilien-Portfolios, Private Equity-Beteiligungen und mehr lassen sich unter dem Dach der Familienstiftung bündeln, um bestmögliche Absicherung vor Zersplitterung, Erbstreitigkeiten und eine hohe Steuerlast im plötzlichen Erbfall zu bieten, die einkommenssteuerliche Behandlung der Erträge zu optimieren und die Ausschüttungen noch stärker zu kanalisieren und zu kontrollieren. Die Risiken, durch familiäre, steuerliche oder Haftungsfaktoren Vermögen zu verlieren, wird durch das einmalige Rechtsinstitut der Familienstiftung unter Aufsicht der Stiftungsbehörden ganz erheblich begrenzt“, beschreibt Thorsten Klinkner. Die Familienstiftung ziehe eine Brandmauer um sämtliche liquiden und illiquiden Vermögenswerte und vereinfache die Weiterentwicklung des Vermögens, da die Vermögensverwaltung nicht von typischen Gefahren wie eben der Zersplitterung von Vermögenswerten im Rahmen der Nachfolge betroffen sein könne.
Es sei sogar möglich, die Familienstiftung als Family Office zu nutzen. Da das Family Office ohnehin in eine rechtliche Form gebracht werden müsse, könne dies auch über die Familienstiftung organisiert werden. So könne beispielsweise der Family Officer zugleich Mitglied des Stiftungsvorstandes sein und so alle bestehenden Strukturen im Unternehmen beziehungsweise im Netzwerk von Beratern und Banken nutzen, betont Klinkner. So könnten Controlling, Reporting, Strukturierung und Management aller Vermögenswerte über die Familienstiftung als Family Office organisiert werden. „Die Expertise des Family Officers wird natürlich auch in dieser Konstellation benötigt. Die Familienstiftung ersetzt keine Kompetenzen, sie schafft nur den Rahmen für die bestmögliche Entfaltung.“

Auch für bestehende Family Offices bietet die Familienstiftung umfassende Möglichkeiten. Sie könnten durch die Empfehlung für ihre Mandanten spürbare Mehrwerte in einer transgenerationalen Ausrichtung des Vermögenserhalts schaffen und damit ihr Kernaufgabe, den dauerhaft Vermögensschutz sicherzustellen, noch näher kommen. Dafür haben die UnternehmerKompositionen einen eigenständigen Beratungsansatz für Family Offices geschaffen (www.unternehmerkompositionen.com/beratungsangebote/angebote-für-family-offices/).

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Über UnternehmerKompositionen

Die UnternehmerKompositionen Rechtsberatungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft mbH ist ein von Rechtsanwalt und Steuerberater Thorsten Klinkner geführtes Beratungsunternehmen mit Sitz in Meerbusch, das sich auf die Entwicklung Stiftungs-Strategien für Familien, Investoren und Unternehmen aller Branchen und Größen spezialisiert hat. Unter der Vision „Wir geben Ruhe und Sicherheit zur Gestaltung des Wesentlichen“ entwickeln die UnternehmerKompositionen individuelle, sinnstiftende Konzepte, die die ganz persönlichen Motive und Anforderungen des Gründers genauso berücksichtigt wie die Bedürfnisse der Familie, die unternehmerische Nachfolgeplanung und die Vermögenssteuerung ganz allgemein. Der Fokus der Gesellschaft liegt vor allem darauf, individuelle Lebenssituationen zu reflektieren, Entscheidungen zu treffen und Prozesse zu begleiten. Denn Gutes will auch gut getan werden. Die UnternehmerKompositionen unterstützen Unternehmer und Investoren zudem dabei, für ihre Ertragsquelle langfristige und zukunftsorientierte Eigentümerstrukturen zu schaffen, die über die Generationen hinweg den Fortbestand eines Unternehmens oder Investmentportfolio vor Fremdeinflüssen und Nachfolgeproblematiken absichern und dadurch erhalten können. Weitere Informationen unter: www.unternehmerkompositionen.com

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Familienstiftung: Steuerlich begünstigten Unternehmensverkauf ermöglichen

Die Familienstiftung fungiert für Eigentümer in der Regel als sicherer Hafen für das Unternehmen. Genauso kann die Stiftung aber auch als Vorbereitung für einen Unternehmensverkauf angesehen werden.

BildUnternehmer sind oftmals dynamisch denkende und handelnde Persönlichkeiten. Sie suchen jederzeit die besten Chancen für sich und das Unternehmen und wollen immer gewappnet sie, besondere Opportunitäten wahrzunehmen, wenn sie sich bieten. Eine solche Opportunität kann auch der Unternehmensverkauf sein, sei es aus Altersgründen oder aus strategischen Überlegungen heraus. „Wir sehen in der Praxis auch Unternehmer im jungen und mittleren Lebensalter, die ihre Firmen verkaufen, weil die Situation dafür gerade gut ist. Die einen wollen ein neues Projekt beginnen und die nächste Firma gründen, die anderen eine Auszeit nehmen, die dritten möchten vielleicht eher in eine Rolle als Berater hineinwachsen. Sie alle eint natürlich ein Wunsch: ein erfolgreicher Exit zu einem guten Preis“, weiß Thorsten Klinkner, Stiftungsexperte aus Meerbusch bei Düsseldorf. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Rechtsanwalts- und Steuerberatungsgesellschaft UnternehmerKompositionen (www.unternehmerkompositionen.com) und berät und begleitet gemeinsam mit seinem Team Familienunternehmer und Investoren vorrangig bei der Gründung von Familienstiftungen.

Diese dient zwar vielen Unternehmern als Garant für eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur, da die einmal eingebrachten Vermögenswerte nicht zersplittert werden können. Aber zugleich lässt die Familienstiftung auch einen sehr dynamischen und flexiblen Umgang mit diesen Vermögenswerten zu, will heißen: „Wenn die Satzung der Stiftung es zulässt, können Unternehmensteile beziehungsweise Unternehmen als Ganzes veräußert und erworben werden. Also auch die eingebrachte Ertragsquelle. Diese kann über die Trägerschaft der Stiftung in einem Transaktionsprozess verkauft werden – und ist damit steuerlich stark begünstigt“, betont der Rechtsanwalt und Steuerberater.

Um dies an einem Beispiel zu konkretisieren: Verkauft ein Unternehmer seine privat gehaltenen Anteile an einer GmbH, werden davon 60 Prozent mit dem individuellen Steuersatz – der bei Unternehmern in der Regel 45 Prozent beträgt – besteuert. Bei einem Veräußerungsgewinn von zehn Millionen Euro bleiben nach allen Abzügen 7,3 Millionen Euro übrig. Bei einem Verkauf aus der Familienstiftung heraus sind es hingegen 9,925 Millionen Euro. Warum? „Die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung beträgt fünf Prozent, sodass in dem Beispiel 500.000 Euro mit dem Steuersatz von 15 Prozent besteuert werden. Der Gewinn durch die Stiftungsstruktur beträgt demnach mehr als 2,5 Millionen Euro“, rechnet Thorsten Klinkner vor.

Die Sorge, dass dieses Geld dann ja auf ewig in der Stiftung verbleiben müsse, sei unbegründet. „Die Stiftungssatzung regelt das Ausschüttungsverhalten. Und so kann die Ertragskraft des Stiftungsvermögens zur gezielten Versorgung der Familie eingesetzt werden. Zum Beispiel als Gründungs- oder Ausbildungszuschuss. Gerade der enorme Mehrertrag macht den Unternehmensverkauf über die Familienstiftung sehr attraktiv.“

Thorsten Klinkner rät dazu, dieses Vorhaben zu gut planen. Eine Familienstiftung mit einer sauberen, tragfähigen Satzung lasse sich nicht in wenigen Monaten errichten und sollte so ausgeführt werden, dass sie auch nach dem erfolgreichen Unternehmensverkauf eine stabile Basis für die weitere Entwicklung des Vermögens bietet. „Die Familienstiftung ist langfristig eine sehr gute Option für alle Pläne, ob es sich dabei um die reine Vermögensverwaltung, eine unternehmerische Neugründung oder sonstige Tätigkeiten handelt.“

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Die Familienstiftung als Family Office

Viele Vermögensinhaber setzen auf das eigene Family Office für die Organisation und Verwaltung des Vermögens. Die Familienstiftung ist dazu ein geeignetes Instrument.

BildGerade sehr vermögende Familien vertrauen ihre Vermögensangelegenheiten Family Offices an. Das geschätzte Anlagevolumen der deutschen Family Offices summiert sich nach Hochrechnungen der Unternehmensberatung Boston Consulting auf mehr als 180 Milliarden Euro. Meist wird das Family Office nach dem Verkauf des Familienunternehmens eingerichtet, um die neu erworbenen Vermögenswerte professionell zu steuern. Neben der Steigerung der Effizienz geht es dabei oftmals auch um eine zeitliche Entlastung der Vermögensinhaber, die sich nicht als eigener Finanzchef betätigen wollen.

„Vermögensinhaber streben durch die Einrichtung eines Family Office vor allem eine Optimierung für den Schutz und Weiterentwicklung der gewachsenen Vermögenswerte an. Häufig fokussieren sich Family Offices dabei im Wesentlichen auf die Kapitalanlage. Das ist ein Teilaspekt, gewiss, aber nicht das Wesentliche. Langfristig bedeutsamer ist die strukturelle/strategische Begleitung der Familie auf Eigentümerebene, um die tatsächlichen Ziele und Wünsche zu erfassen und in einer zukunftsfähigen Struktur umzusetzen“, sagt Thorsten Klinkner, Rechtsanwalt und Steuerberater aus Meerbusch bei Düsseldorf. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Rechtsanwaltsgesellschaft UnternehmerKompositionen (www.unternehmerkompositionen.com) und berät und begleitet gemeinsam mit seinem Team Familienunternehmer und Investoren vorrangig bei der Gründung von Familienstiftungen als Garant für eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur.

Für den bekannten Berater hat sich daher die Familienstiftung als das Instrument überhaupt für die Einrichtung eines Family Office herauskristallisiert. Die Familienstiftung stellt umfassende Schutzmechanismen für eingebrachte Vermögenswerte zur Verfügung und verhindert die Zersplitterung und sonstige Schädigungen eines Familien- und Unternehmensvermögens. Das Besondere: Die Familienstiftung ist zwar als Einrichtung für die Ewigkeit gedacht. Aber die Familienstiftung basiert zugleich auf einer Stiftungssatzung, die so gestaltet sein kann, dass sie dynamischen Veränderungen in Familie, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Rechnung trägt.

„Damit kann sie die Rolle des Family Office als Organisationseinheit für den gesamten Vermögensschutz übernehmen und die Struktur für alle Fragen rund um die Weiterentwicklung bieten, sei es das Wertpapier- oder Beteiligungs-Controlling, seien es Immobilien- und Unternehmenstransaktionen oder unternehmerische Wachstumsprozesse. Alle diese Bereiche können darüber abgebildet werden. Zudem ist das Management liquider Mittel über die Familienstiftung möglich, da die Ausschüttung der Erträge über die Stiftung ganz anders gestaltet werden kann als in allen anderen üblichen Konstellationen“, erläutert Thorsten Klinkner.

Die Funktion des Family Officer kann in diesem System der Stiftungsvorstand, ein Mitglied des Vorstandes oder des Stiftungsbeirats übernehmen – auch als von außen kommenden Manager. Er ist zentraler Koordinator für alle Vermögensfragen und strukturiert auch das Netzwerk der dafür notwendigen Experten wie Asset Manager, M&A-Berater, Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Er arbeitet im Sinne der Asset Protection in enger Abstimmung mit dem Prinzipal und der Familie. „Dieses Family Office auf Basis einer klaren Stiftungssatzung ist integraler und unabänderlicher Bestandteil der Stiftungs- und Vermögensstruktur und wird damit zu einem ,stabilen Familienmitglied‘ für die wirklich relevanten Fragestellungen“, weiß Thorsten Klinkner aus der Praxis. Der Rechtsanwalt berät seine Mandanten bei der Errichtung der Stiftung innerhalb einer tragfähigen Struktur und bei der Implementierung und Führung des stiftungsgebundenen Family Office.

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„Die Stiftung sichert die nachhaltige Fortführung und Erhaltung“

Thorsten Klinkner Stiftungsexperte der UnternehmerKompositionen und Herbert Haberl, Berater und Prozessbegleiter der Akademie für Empathie, kooperieren im Sinne einer langfristigen Unternehmenskultur.

BildDie Familienstiftung ist wie kaum ein anderes Instrument dazu geeignet, eine langfristig, auf die Zukunft ausgerichtete Eigentümerstruktur zu schaffen. In der Stiftung wird Vermögen, sei es ein Unternehmen, ein Immobilien-Portfolio oder auch ein Wertpapier-Depot, so verselbstständigt, dass es weiterhin für die Familie des Stifters Ausschüttungen erwirtschaftet, zugleich die Vermögenswerte aber so absichert, dass sie nicht durch Verkäufe oder Streitigkeiten zersplittert werden können.

„Gerade bei mittelständischen Familienunternehmern nehmen wir dafür eine erhöhte Sensibilität wahr. Sie möchten ihr Unternehmen beziehungsweise ein Investment-Portfolio gesichert in die Zukunft führen – nutzen, aber nicht besitzen ist die Devise. Ansatz ist, dass Begünstigte von den Gewinnen aus der Ertragsquelle profitieren. Aber das Vermögen ist eben so geschützt, dass es, unter normalen wirtschaftlichen Umständen, sozusagen für die Ewigkeit erhalten wird“, erläutert Thorsten Klinkner, geschäftsführender Gesellschafter der Rechtsberatungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft UnternehmerKompositionen (www.unternehmerkompositionen.com). Er berät und begleitet gemeinsam mit seinem Team Familienunternehmer und Investoren vorrangig bei der Konzeption, Errichtung und grenzüberschreitenden Verwaltung von Familienstiftungen als Garant für eine zukunftsorientierte Eigentümerstruktur.

Thorsten Klinkner sieht dabei auch das sogenannte Employer Branding im Fokus. Eine Familienstiftung sei immer auch ein Instrument zur Sinnstiftung in einem Unternehmen und zum Erhalt einer strategischen Unternehmenskultur, die auf Wertschätzung und Stabilität beruht. „Die Stiftung sichert die nachhaltige Fortführung und Entwicklung auch bei einem Wechsel an der Spitze. Das ist gerade hinsichtlich der Gewinnung und Bindung von gut ausgebildeten Mitarbeitern wichtig. Fachkräfte wollen in einer etablierten Kultur arbeiten und einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen. Geld ist längst nicht mehr der einzige Anreiz.“ Der Rechtsanwalt weiß: „Ein in eine Stiftung eingebrachtes Unternehmen steht für diesen Sinn und den langfristigen Aspekt und erreicht dadurch Vorteile bei potenziellen Bewerbern. Eine erfolgreiche unternehmerische Zukunft ist nur mit sehr guten Mitarbeitern möglich – dafür sorgt die Stiftung.“

Thorsten Klinkner kooperiert daher ab sofort mit Herbert Haberl, Berater und Prozessbegleiter der Akademie für Empathie. „Zukunft gestalten heißt, gelingende Beziehungen gestalten. Das ist die vornehmliche Aufgabe moderner Führung. Daher begleiten wir Stiftungen, die Organe zugehöriger Unternehmen und deren Mitarbeiter auf dem Weg zu einer ermutigenden Führung und wertschätzenden Arbeitskultur sowie der digitalen Transformation“, sagt Herbert Haberl.

Die Ansätze ließen sich sehr gut kombinieren, betont Thorsten Klinkner. „Die Stiftung ist ein wesentliches Instrument für die nachhaltige Fortführung und Entwicklung einer auf Werten und Sinnstiftung basierenden Unternehmenskultur. Die Mitarbeiter und Bewerber werden es danken und das Unternehmen damit ebenfalls im Sinne des Stifters langfristig prägen.“ Während die Rechtsanwälte der UnternehmerKompositionen die langfristig orientierten strategischen Grundlagen für die Stiftungserrichtung und die rechtlich und steuerlich optimale Struktur der Familienstiftung schaffen, etabliert Herbert Haberl eine zukunftsfähige Arbeits- und Kommunikationskultur. „Diese fördert das Konzept der Familienstiftung und verbessert noch einmal die Ergebnisse“, fügt der Berater hinzu.

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Über die Akademie für Empathie
Empathie erzeugt die Wertschätzung, Teilnahme und Zustimmung, die Sie zur Verwirklichung Ihrer Ideen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Annahmen, Bedürfnisse und Ansichten ihrer Mitmenschen brauchen – ganz gleich ob es um persönliches Verhalten, berufliche Vorhaben oder gesellschaftliches Engagement geht – meist hängt ja alles mit allem zusammen. Die Akademie für Empathie ist eine interprofessionelle Kooperation von Fachleuten für authentische Potenzialentfaltung und stärkende Lebensführung, gelingende Beziehungen und kooperative Zusammenarbeit, ermutigende Führung und wertschätzende Arbeitskultur. Mit Einfühlungsvermögen, guten Ideen und wirksamen Methoden bestärken wir Menschen und Organisationen, ihren Einfluss, ihr Wissen, ihre Kreativität, ihren Mut und ihre Fähigkeiten zu nutzen, um Wege zu finden, sich und die Gemeinschaft voranzubringen. Weitere Informationen untern: www.empathieakademie.de

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